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#1

Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 11.05.2011 18:05
von Angelo | 12.470 Beiträge | 240 Punkte
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Die Idee eines SS-Manns inspirierte die DDR-Führung womöglich zu ihrer brutalsten Waffe. Dokumente aus dem Bundesarchiv zeigen die Einführung der "Splittermine".Der Minister war empört: "Für mich unverständlicherweise", schrieb DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann am 15. Mai 1969, seien gleich 35.000 Schützenminen an die verbündeten Nordvietnamesen abgegeben worden – und zwar "aus den Beständen der Grenztruppen“. Der höchste Militär der SED-Diktatur stellte in dem streng geheimen Brief an seinen Stellvertreter verärgert fest: "Eine Neuauffüllung des Bestandes der Grenztruppen ist bis jetzt nicht geschehen“ und verlangte Aufklärung: "Ich bitte, mir über diese Fragen eine Information ausarbeiten zu lassen.“

Hier weiter lesen
http://www.welt.de/kultur/history/articl...enze-kamen.html


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#2

RE: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 11.05.2011 18:25
von Thunderhorse | 4.258 Beiträge | 625 Punkte
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Zitat von Angelo
Die Idee eines SS-Manns inspirierte die DDR-Führung womöglich zu ihrer brutalsten Waffe. Dokumente aus dem Bundesarchiv zeigen die Einführung der "Splittermine".Der Minister war empört: "Für mich unverständlicherweise", schrieb DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann am 15. Mai 1969, seien gleich 35.000 Schützenminen an die verbündeten Nordvietnamesen abgegeben worden – und zwar "aus den Beständen der Grenztruppen“. Der höchste Militär der SED-Diktatur stellte in dem streng geheimen Brief an seinen Stellvertreter verärgert fest: "Eine Neuauffüllung des Bestandes der Grenztruppen ist bis jetzt nicht geschehen“ und verlangte Aufklärung: "Ich bitte, mir über diese Fragen eine Information ausarbeiten zu lassen.“

Hier weiter lesen
http://www.welt.de/kultur/history/articl...enze-kamen.html



Schützenminen, Bereinigung, Lagerbestand!!!!

Und die alte Mär vom SS-Mann als Erfinder wurde gleich mit impliziert.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 11.05.2011 21:47 | nach oben springen

#3

RE: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 11.05.2011 18:48
von Huf (gelöscht)
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Damit dieser Thread nicht langweilig wird, könnten wir ja gleich wieder zu den Geschehnissen um M. Gartenschläger kommen!

VG Huf


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#4

RE: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 11.05.2011 18:56
von Merkur | 1.062 Beiträge | 96 Punkte
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Zitat von Angelo
Die Idee eines SS-Manns inspirierte die DDR-Führung womöglich zu ihrer brutalsten Waffe. l



Die Entwicklung der Splittermine SM 70 begann mit einer grundlegenden Studie des VEB Chemiewerkes Kapen zu Ende des Jahres 1965. Kapen liegt bei Oraniebaum/Dessau.Im Jahre 1966 kam es zu einem Treffen zwischen Vertretern des Kapener Werkes und Mitarbeitern des tschechoslowakischen Forschungsinstitutes VUSTE. Noch im Oktober 1966 liefen die Entwicklungsarbeiten in der CSSR an.
Im Jahre 1970 legte der CGT, Generalleutnant Peter, dem Minister für Nationale Verteidigung die Einsatzkonzeption für die Truppenerprobung der neuen Sperranlage vor. Diese wurde entsprechend bestätigt. Mit dem Befehl 56/70 des CGT wurde mit der versuchsweisen Einführung der Sperranlagen (SM 70)in einem Erprobungsabschnitt des GR 24 (Salzwedel-Lüchow/Arendsee-Prezelle) begonnen.



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#5

RE: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 11.05.2011 18:56
von 94 | 10.993 Beiträge | 663 Punkte
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Na wenigstens gibts zu der 'Mär' von Erich Lutter eine Primärquelle, den Artikel ausm Spiegel 16/1976 ... http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41238170.html
Eher für eine Mär halte ich das tschechoslowakische militärtechnische Institut 'VUSTE' wie es ein Telekomiker-User am 22. September 2009 um 12:34 Uhr in die wikipedia eingetragen hat. VUSTE ist mWn die Abkürzung für ein Ingenieur-technische Hochschule po česky.

Fakt ist aber das auch (Stand heute) in der wikipedia steht, ich zitiere:
Von 1970 bis 1984 verloren etwa zehn Menschen durch sie (die Selbstschutzanlage) ihr Leben.

Und @Huf M.G. und SM-70 gehören in der deutschen Geschichte schon irgendwie zusammen.

P.S. Hab ganz den Link in wikipedia versäumt, sowas aber auch *grins* http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...&oldid=63942618
Achso, mal nach militärtechnischen Institutes VUSTE gurgeln, ...
was und wer da so alles unbedarft aus der wikipedia zittert, ähm zitiert *fett_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.05.2011 19:07 | nach oben springen

#6

RE: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 11.05.2011 19:14
von eisenringtheo | 9.522 Beiträge | 567 Punkte
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#7

RE: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 12.05.2011 18:18
von Zermatt | 5.296 Beiträge | 10 Punkte
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Die ersten SM Anlagen sollen angeblich schon in den 20iger Jahren im weiten Osten Russlands ihren Dienst verrichtet haben.



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#8

RE: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 12.05.2011 19:10
von eisenringtheo | 9.522 Beiträge | 567 Punkte
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Das Prinzip der Selbstschussanlagen ist hochkomplex und wurde im Tierversuch erprobt.
mal was zum lachen (27)
Theo


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#9

RE: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kamen

in DDR Zeiten 12.05.2011 20:32
von marc | 837 Beiträge | 478 Punkte
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Gab´s die nicht schon bei den alte Ägyptern oder Chinesen?
(Pfeilfallen)



zuletzt bearbeitet 12.05.2011 20:34 | nach oben springen



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