#1

"Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 18:08
von Alfred | 6.841 Beiträge

Vor einigen Tagen ist das Buch

"Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

erschienen.

Die Autoren sind der MfNV Armeegeneral Keßler und der Chef des Hauptstabes Generaloberst Streletz.

Hier ein kleiner Einblick.

http://www.jungewelt.de/2011/05-09/019.php

Die Buchvorstellung erfolgt am 20.Mai 2011 in Berlin.


224 Seiten für 12,95 Euro.


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#2

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 18:37
von Oss`n | 2.777 Beiträge

Oh ja - 12,95 € .
Da kriege ich bei uns 1 Haxe und ein Bier für. Und da ist es besser angelegt.
Aber ich will nicht hetzen - jedem seine Lektüre.
Empfehlen könnte ich auch das Buch "Deutsche Gerechtigkeit" von Roman Grafe.
Da kann man auch was über Herrn Streletz alias "Birnbaum" lesen.
Ich könnte die Sachen auch mal einstellenaber da bin ich sehr vorsichtig geworden.
O.g. Buch Seite 32 - 37.
Sehr zu empfehlen.
Eines muss man diesem Mann allerdings lassen - er war schon immer sehr strebsam - und das, wie es scheint, bis in`s hohe Alter.

Tja - "Ohne Mauer hätte es Krieg gegeben" - mag sein !
Vielleicht sollte man mal eine Mauer um die USA bauen.
Bei der Größe schafft das eine Menge Arbeitsplätze.

Nix desto trotz - schaut mal in das von mir erwähnte Buch !

Haxe oder Buch ??


Ich nehm die Haxe.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#3

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 18:46
von Alfred | 6.841 Beiträge

Ossn ,

vielleicht sollte man ein Buch als erstes mal l e s e n .


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#4

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 18:54
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Oss`n

Empfehlen könnte ich auch das Buch "Deutsche Gerechtigkeit" von Roman Grafe.



Wenn Du dir die Kohle gespart hättest, wären es noch zwei Bier mehr gewesen.
Mir sind sachlich argumentierende und fundierte Kenner der Materie allerdings lieber als stürmische Nachwuchsautoren.



zuletzt bearbeitet 09.05.2011 18:55 | nach oben springen

#5

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 18:59
von Huf (gelöscht)
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@Alfred, dieses Buch werde ich mir besorgen und es natürlich auch lesen.

Dessen ungeachtet ist der Titel des Buches geradezu provokant und wird natürlich ab jetzt auch hier vor Ort Diskussionen erzeugen!

Besonders beachtenswert finde ich die oft vergessene historische Situation, in der die nicht souveräne DDR-Regierung so tat, als hätte sie dieses Monstrum erdacht, mit entsprechenden Propaganda-Parolen, während sich die Führung der UdSSR in der damaligen und später folgenden Öffentlichkeit keineswegs als "Drahtzieher" der Mauer bekannte.

Warten wir es ab, Hauptsache ist, dass diese unerträgliche Situation überwunden wurde und keines der "geheimen" Planspiele von Militärstrategen beider Seiten Wirklichkeit wurde.

Und dann bitte immer an die Opfer der Mauer denken, wir alle sind es ihnen schuldig!

VG Huf


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#6

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 19:08
von Oss`n | 2.777 Beiträge

Oh ja - 12,95 € .
Da kriege ich bei uns 1 Haxe und ein Bier für. Und da ist es besser angelegt.
Aber ich will nicht hetzen - jedem seine Lektüre.
Empfehlen könnte ich auch das Buch "Deutsche Gerechtigkeit" von Roman Grafe.
Da kann man auch was über Herrn Streletz alias "Birnbaum" lesen.
Ich könnte die Sachen auch mal einstellenaber da bin ich sehr vorsichtig geworden.
O.g. Buch Seite 32 - 37.Sehr zu empfehlen.
Eines muss man diesem Mann allerdings lassen - er war schon immer sehr strebsam - und das, wie es scheint, bis in`s hohe Alter.

Tja - "Ohne Mauer hätte es Krieg gegeben" - mag sein !
Vielleicht sollte man mal eine Mauer um die USA bauen.
Bei der Größe schafft das eine Menge Arbeitsplätze.

Nix desto trotz - schaut mal in das von mir erwähnte Buch !

Haxe oder Buch ??


Ich nehm die Haxe.

Oss`n


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Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !

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#3 RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben" in DDR Grenze Literatur vor 10 Minuten
von Alfred • | 1.720 Beiträge • Nachricht senden | Profil ansehen | Alfred ist online.
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Ossn ,

vielleicht sollte man ein Buch als erstes mal l e s e n .



Da gebe ich dir vollkommen Recht.
Man sollte das Buch lesen.
Allerdings schließt, das von mir als Erstes rot gekennzeichnete, das Zweite aus.

Außerdem schrieb ich doch - jedem seine Lektüre und ich schrieb auch - ich will nicht hetzen.
Also, soll jeder lesen........................................

Im übrigen........ Du schreibst "fundierte Kenner der Materie"
Stimmt !

Um ein Gelächter zu ersparen, erspar ich mir mal den Publikumsjoker.
Da hast du Recht - Kenner waren das schon - und sind es heute noch !!

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#7

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 20:08
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Zitat von Oss`n
(...)Tja - "Ohne Mauer hätte es Krieg gegeben" - mag sein !
Vielleicht sollte man mal eine Mauer um die USA bauen.
Bei der Größe schafft das eine Menge Arbeitsplätze.(...)
Oss`n



Das verstehe ich jetzt nicht: Wie kann man mit einer Mauer Arbeitsplätze schaffen???
http://en.wikipedia.org/wiki/File:US-Mexico_border_fence.jpg
Quelle: Wikipedia

Quelle: http://tucsoncitizen.com/
http://www.cleveland.com/nation/index.ss...warning_of.html
Theo


zuletzt bearbeitet 09.05.2011 20:13 | nach oben springen

#8

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 20:20
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Es war einmal ein Schutzwall
Hat die DDR mit dem Bau der Mauer einen Weltkrieg verhindert? Die ehemaligen Minister Keßler und Streletz stricken an einer Legende - und verhöhnen damit die Opfer.
Von Rainer Blasius

08. Mai 2011 2011-05-08 18:36:21
Zwei Veteranen der Nationalen Volksarmee reden die Zeit des „Schutzwalls“ schön und bringen viel Verständnis für Staats- und Parteichef Walter Ulbricht auf, vor allem aber für sich selbst. Der frühere Armeegeneral Heinz Keßler (Jahrgang 1920), von 1956 bis 1986 Stellvertretender Minister und anschließend bis 1989 Minister für Nationale Verteidigung, und Fritz Streletz (Jahrgang 1926), von 1979 bis 1989 Chef des Hauptstabes der NVA, attackieren in ihrem Greisen-Sturmlauf gegen das westlich-kapitalistische Geschichtsbild sogar die Linkspartei, die sich zu jedem Jahrestag des Mauerbaus „pflichtschuldig ihr Büßergewand“ überwerfe.

........


http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C124107...n~Scontent.html

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#9

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 20:39
von Gert | 12.354 Beiträge

Ohne die Mauer hätte es keinen Krieg gegeben, es sei denn die Sowjetunion hätte aus einer Ohnmacht heraus über diese Entwicklung einen Vorwand gesucht um Westeuropa anzugreifen. Das wäre allerdings keine gute bzw erfolgversprechende Option gewesen, denn sie hätte nicht nur zum Untergang Europas geführt sondern auch der SU.
Ohne die Mauer wäre die DDR aufgrund ihrer Politik, die viele Menschen nicht nur nicht anzog, sondern geradezu abstiess, etwa 1970 um eine weiter Zahl von etwa 4Mio Menschen weniger gewesen. Das wäre dann eine Rentnerrepublik geworden. Über die Lebensfähigkeit eines solchen Staates brauchen wir nicht zu diskutieren. Ulbricht hätte das Licht ausmachen können.

Gruß Gert


Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#10

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 20:47
von Huf (gelöscht)
avatar

Naja Gert, bei allem Verständnis aus Deiner Sicht, so war es eben nicht!
Haltet Euch bei dieser kontroversen Diskussion eng an die historischen Bedingungen. Aus heutiger Sicht waren wir damals 17 Mio DDR-Bürger doch zu 95 % Regimegegner?
Moskau wird dabei gern vergessen!

Und nun wieder

VG Huf

P.S.: Ich vermisse auch bei Dir gezeigte Vorfreude auf unser Kennenlernen in Dömitz am WE?


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#11

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 20:48
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Thunderhorse
Greisen-Sturmlauf
........


http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C124107...n~Scontent.html

TH



TH,

ich würde mir sehr wünschen mit fast 85 Jahren so drauf zu sein wie Streletz.

Aber wer hätte ernsthaft einen anderen Kommentar von der FAZ erwartet.


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#12

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 21:01
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Alfred

........


http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C124107...n~Scontent.html

TH




Aber wer hätte ernsthaft einen anderen Kommentar von der FAZ erwartet.
[/quote]

Wer hätte ernsthaft erwartet, dass @Alfred mal still hält.
Voraussehbare Reaktion.

Wieder eine Wette gewonnen.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#13

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 21:31
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Huf
Naja Gert, bei allem Verständnis aus Deiner Sicht, so war es eben nicht!
Haltet Euch bei dieser kontroversen Diskussion eng an die historischen Bedingungen. Aus heutiger Sicht waren wir damals 17 Mio DDR-Bürger doch zu 95 % Regimegegner?
Moskau wird dabei gern vergessen!

Und nun wieder

VG Huf

P.S.: Ich vermisse auch bei Dir gezeigte Vorfreude auf unser Kennenlernen in Dömitz am WE?



Also lieber Klaus, natürlich freue ich mich auf das kommende WE und auch darauf, dich und alle anderen mir noch unbekannten Persönlichkeiten kennezulernen.

Mit deiner Prozentrechnung kommen ich nicht ganz klar. 17 Mio - 4 Mio ( nach meiner Schätzung) ergibt 13Mio Menschen in 1970, das sind immer noch 76 % Restbevölkerung, ich weiss nicht wie du auf die Zahl 95 % Regimegener kommst ? Ich habe sie nicht in die Diskussion gebracht.Eine solche Zahl allein sagt natürlich nichts aus. Die 4 Mio weitere Flüchtlinge nach 1961 wären allerdings das was man Leistungträger nennt, also junge, gut ausgebildete Leute, die den Staat DDR durch ihre Abwanderung zum Einsturz gebracht hätten, immer vorausgesetzt, die Sowjets hätten nicht eingegriffen. Aber das ist eine Hypothese, es hätte auch anders laufen können. Allerdings ohne Mauer wären sie, die Menschen, weiter wie die Hasen gelaufen, nur um aus diesem Staat wegzukommen. Ich erinnere mich noch gut an die Stimmung im Lande 1961, ich war ein fast erwachsener Mensch und interessierte mich damals schon sehr für die Politik.
Klaus wir können in Dömitz bei Bedarf das Thema noch mal aufgreifen.

Gruß aus dem Rheinland


.
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#14

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 21:37
von Huf (gelöscht)
avatar

Verstanden, Gert. Wir beide sind uns aber auch bewusst, dass wir hier auf rein spekulativer Ebene diskutieren!

Wenn es die Zeit und die Gelegenheit zulassen sollten, könnten wir beide in Dömitz gern weiter philosophieren, warum sich die BRD (alt) nicht der Verfassung der DDR angeschlossen hat.

Es ist aber davon auszugehen, dass andere und erfreulichere Themen unser Beisammensein begleiten werden.

Man sieht sich, Gert!

VG Huf


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#15

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 21:45
von 94 | 10.792 Beiträge

Faszinierend, wie man mit etwas Syllogismus im Buchtitel, die Gemüter in Wallung bringen kann *grins*
Drehen wir doch die Aussage mal rum 'Mit der Mauer hätte es keinen Krieg gegeben'
Also mal abgesehen davon, das es einen zumindest kalten Krieg gab, ist diese Aussage einfach nur der Versuch des Beweises einer Nichtexistenz. Und wer im Mathe nicht nur aus dem Fenster geschaut hat (Gödel läßt grüßen), sollte spätestens jetzt erkennen, was dieser Buchtitel ist ... also zumindest verkaufsfördernd *grins*
P.S. Ist übrigens nicht das erste gemeinesame Werk ... 3-933544-29-7


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 09.05.2011 22:10 | nach oben springen

#16

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 22:20
von Rostocker | 7.717 Beiträge

[quote="Gert"]Ohne die Mauer hätte es keinen Krieg gegeben, es sei denn die Sowjetunion hätte aus einer Ohnmacht heraus über diese Entwicklung einen Vorwand gesucht um Westeuropa anzugreifen. Das wäre allerdings keine gute bzw erfolgversprechende Option gewesen, denn sie hätte nicht nur zum Untergang Europas geführt sondern auch der SU.
Ohne die Mauer wäre die DDR aufgrund ihrer Politik, die viele Menschen nicht nur nicht anzog, sondern geradezu abstiess, etwa 1970 um eine weiter Zahl von etwa 4Mio Menschen weniger gewesen. Das wäre dann eine Rentnerrepublik geworden. Über die Lebensfähigkeit eines solchen Staates brauchen wir nicht zu diskutieren. Ulbricht hätte das Licht ausmachen können.

Gruß Gert

Wie immer--es wird mal wieder das Böse im Osten gesucht.Aber gibt es nicht auch das Böse übern großen Teich? Das Böse--was dem Vietnamesischen Volk mill. von Toten brachte, ein Volk was man in die Steinzeit zurückbomben wollte.Und gibt es nicht ein Irak wo heute nur Chaos herscht und ein Afganistan was man befrieden will --aus Profitsucht und um eigene Interessen war zu nehmen.Aber um zurückzukommen auf den Titel hier-Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben--Was hatten denn die beiden deutschen Staaten überhaupt zu sagen,sie waren mit eingegliedert in den jeweiligen Machtblöcken--mehr war das nicht.Deutschland war der Verlierer des 2.Weltkriegs und Deutschland hatte sich zu fügen.Ob Ost oder West und jede Seite glaubte sie tut das Richtige.


Gruß Rostocker


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#17

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 22:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker
[quote="Gert"]Ohne die Mauer hätte es keinen Krieg gegeben, es sei denn die Sowjetunion hätte aus einer Ohnmacht heraus über diese Entwicklung einen Vorwand gesucht um Westeuropa anzugreifen. Das wäre allerdings keine gute bzw erfolgversprechende Option gewesen, denn sie hätte nicht nur zum Untergang Europas geführt sondern auch der SU.
Ohne die Mauer wäre die DDR aufgrund ihrer Politik, die viele Menschen nicht nur nicht anzog, sondern geradezu abstiess, etwa 1970 um eine weiter Zahl von etwa 4Mio Menschen weniger gewesen. Das wäre dann eine Rentnerrepublik geworden. Über die Lebensfähigkeit eines solchen Staates brauchen wir nicht zu diskutieren. Ulbricht hätte das Licht ausmachen können.

Gruß Gert

Wie immer--es wird mal wieder das Böse im Osten gesucht.Aber gibt es nicht auch das Böse übern großen Teich? Das Böse--was dem Vietnamesischen Volk mill. von Toten brachte, ein Volk was man in die Steinzeit zurückbomben wollte.Und gibt es nicht ein Irak wo heute nur Chaos herscht und ein Afganistan was man befrieden will --aus Profitsucht und um eigene Interessen war zu nehmen.Aber um zurückzukommen auf den Titel hier-Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben--Was hatten denn die beiden deutschen Staaten überhaupt zu sagen,sie waren mit eingegliedert in den jeweiligen Machtblöcken--mehr war das nicht.Deutschland war der Verlierer des 2.Weltkriegs und Deutschland hatte sich zu fügen.Ob Ost oder West und jede Seite glaubte sie tut das Richtige.


Gruß Rostocker




Zunaechst einmal. Eine Mauer gibt es um die USA. Von Mexiko versuchen die aermsten Fluechtinge, die nur ein besseres Leben suchen, jeden Tag aufs neue ihr Elend zu verlassen mit Frauen und Kinder. Diese werden zurueckgewiesen und oftmals beschossen. Das einstige Immigrationsland ist verschuldet ueber beide Ohren, kann nicht mehr die eigenen versorgen. Ueber die kanadische Grenze zur USA und von Florida !!! aus, kommen die reichen Saudi- und sonstigen Burschen mit den dickeren Portomonais, die nicht immer Gutes im Sinn haben und aufgrund ihres Kontostandes hineingelassen werden. Eine Mauer haben sich die Amerikaner selbst errichtet, mit ihren Immigrationsgesetzen.

Zur Mauer.
Immer wieder wird die Entstehung der Trennung beider deutschen Staaten beiseite gelassen. Bereits beim Einmarsch der Sowjetunion in Berlin waren sich die USA und die UdSSR spinnefeind. Die zunaechst nicht offen ausgetragene Ablehnung der beiden Grossmaechte untereinander hielt bis zur Aufteilung Deutschlands, die Allianz war laengst dahin. Kommunismus musste ausgemerzt werden, Feindbilder auf beiden Seiten waren die Folge. Das relativ kleine Deutschland in zwei Staaten aufgeteilt, zum Vorteil der auf beiden Seiten agierenden Grossmaechte USA und SU.
Wenn solche Buecher nicht mehr Wert sind als ein Bier, dann lasst uns Biertrinken und Comics lesen, die Meinung des Andersdenkenden muessen wir akzeptieren. Die Kenntnis darueber allerdings, wie wenig man an solche Buecher verdient ist gleich null, das nebenbei
Wie kann, wie koennen die Deutschen die neuere Vergangenheit belaecheln und in den Dreck ziehen. Schaut auf dieses Land, in dem die Menschen zwanzig Jahre nach der Vereinigung nicht zusammen kommen koennen, meines Erachtens weil sie die tatsaechliche Geschichte um ihr eigenes Land nicht kennen und auch nicht begreifen wollen. Die Aufteilung Deutschlands setzte die groesste Herstellung an Kriegsmaschinerei in der Geschichte der Menschheit in Bewegung, und das nach 60 Millionen Toten. Zwischendurch noch eben VietNam und Korea mal von der Landschaft bomben. Gefundes Fresssen = Business war die deutsche Trennung. Die Sowjetunion hat niemals vorgehabt den Westen anzugreifen, war nie an einem Angriff interessiert nach 27 Millionen Kriegstoten. Propaganda die Angstmache vor der SU meine Herren, die heute noch nachklingt. Ich muss nicht sagen, dass man erwog die Russen aus der DDR und aus Polen zu vertreiben westlicherseits. Warum passierte es nicht? Weil der 'Zustand' des aufgeteilten deutschen Staates die wirtschaftliche Situation in den USA mit eben dieser Kriegsmaschinerie aufrecht erhielt, ein Geschaeft, das heute noch seines gleichen sucht. Es gibt die DDR deshalb nicht mehr, weil diese ausgeblutet wurde, weil das System der DDR vergewaltigt wurde und weil Nichtskoenner in grauen Anzuegen voll auf diese Politik der Vernichtung des Kommunismus hereinfielen. Menschen koennen nicht eingesperrt werden, Menschen wollen frei sein und selbst denken. Aber, wie es so ist, Menschen sind auch nicht faehig zu erkennen wohin andere Wege gehen. Es konnte nicht gelingen einen Staat aufrechtzuerhalten, der von so vielen Dingen abhaengig war. Deutsche waren es auf beiden Seiten, Deutsche waren es die sahen, dass alles glaenzte im Westen, Deutsche waren es die zu den 'Bruedern' wollten, und die teilweise heute jammern, weil sie ihre DDR so nicht aufgeben wollten. Und Deutsche sind es heute, die eine andere Meinung und Wissen nicht mehr zulassen. Und deutsche Politiker, die es in der Hand hatten diese beiden Staaten so zu vereinigen, dass es richtungsweisend gewesen waere, folgen nach wie vor einem Aggressor und machen den anderen dafuer verantwortlich wie seit eh und je. Nix Neues im Westen, nix Neues im Osten. Die Mauer war hinfaellig, nicht nur aus Gruenden der Instabilitaet in der DDR, sie war hinfaellig geworden weil Deutschland und der Standplatz nicht mehr interessierte, nicht der USA und nicht der Sowjetunion. Ich sage diese Mauer war geplant von den Westmaechten, und sie war ein notwendiges Uebel, dass die Schwarte knacken liess fuer lange Zeit und an dem diese Grossmaechte sich jeweils auf beiden Seiten austoben konnten, ohne Krieg! 1961 spielte die DDR dem Westen zu als diese Grenze physisch errichtet wurde, die Kirsche oben auf dem Geschehen. Der Zement war noch hart 1989, die Mauer allerdings bedeutete nichts mehr fuer die Weltpolitik, die Zeichen standen laengst woanders Sturm. Diese Politik spielt sich wie damals vorausgesagt, an anderen Standorten jetzt ab. Nur haben die Deutschen nicht gelernt, vor allem die Politiker, dass sie nicht mehr der Mittelpunkt der noch bestehenden Auseinandersetzungen in Ost und West sind. Diese Mauer, so falsch sie fuer die Menschen war, hat die Bloecke getrennt und gleichzeitig das Gleichgewicht untermauert, sprichwoertlich. Diese Mauer bedeutete Stabilitaet in der Welt, hat einen dritten Weltkrieg verhindert. Sind wir stolz darauf. Die Deutschen duerfen es nicht sein, die Geschichte wird anders ausgelegt. Die Geschichte der Deutschen wird immer vom Faschismus uebertuencht und laesst nur zu, dass andere Voelker das Geschehen um die Trennung Deutschlands als 'notwendiges Uebel' sehen, als Strafe, eine Qual die 'die Deutschen' selbst verursacht haben.
Die Instabilitaet, die diese Mauer verursachte im menschlichen Dasein, die kann man dem Deutschen im Gesicht ablesen zwanzig Jahre danach. Aber Deutschland ist eben nicht die Welt. Also kabbelt man sich weiter im Lande Goethes. Diese Mauer hat einen Krieg verhindert ueber lange Jahre, aber auch die besten Pferde haben einmal ausgedient. Heute scheissen sich die Deutschen ins eigene Nest weiterhin, aber einen Krieg wird es ohne Mauer nicht geben, heute nicht - denn Weltpolitik wird woanders veranstaltet.
s prasnikom tebya
Larissa


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#18

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 22:59
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Oss`n

Eines muss man diesem Mann allerdings lassen - er war schon immer sehr strebsam - und das, wie es scheint, bis in`s hohe Alter.



Auch politisch durchaus noch aktiv!

Zitat von http://www.dkp-berlin.info/index.php?option=com_content&view=article&id=345:dkp-landeslistezurwahl-17-abgeordnetenhaus-berlin&catid=2:berliner-wahlkaempfe&Itemid=3

Hier die Namen unserer KandidatInnen und Kandidaten der DKP-Landesliste zur Wahl zum 17. Abgeordnetenhaus von Berlin.
1. Perschewski, Rainer
2. Richter, Wera
3. Baum, Erika
4. Fendt, Sinem Julia
5. Koschmieder, Dietmar
6. Türbedarogla, Onur
7. Keßler, Heinz
8. Larenas Ojeda, Nancy
9. Dr. Beckmann, Frank
10. Wolter, Alexander
11. Erler, Tunia Ute
12. Julius, Gert
13. George, Sven
14. Schönfeld, Renate
15. Wegner, Peter
16. Matthias, Elfriede Ruth
17. Kramer, Gerd Willi
18. Lohse-Geserick, Ingeborg Elli Margarete
19. Czech, Michael
20. Grüß, Michael
21. Horneber, Daniel
22. Thiessen, Dieter
23. Schumacher, Gerhard


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 09.05.2011 23:00 | nach oben springen

#19

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 23:15
von 94 | 10.792 Beiträge

Ähm, ich gloobe Oss`n meinte den anderen Autor, odär?
Und hier wird mal so richtig schön beschrieben, wie er Stechbarth 'ans Bein pinkelt', na egal.
Ich sag dann ma N8, CTRL-Z and logoff


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#20

RE: "Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"

in DDR Grenze Literatur 09.05.2011 23:21
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nach nochmaligem lesen komme ich nicht umhin Dir recht zu geben. Er meinte den anderen Autor.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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