#141

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 15:15
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

wie du es wieder geschaftt hast, nach deiner zeitweiligen abwesenheit, ein thema zu zerstören, dich in persönlichen dingen zu ergehen und erneut behauptungen ins blaue aufstellst um weitere baustellen zu schaffen...

ich konstatiere, du merkst nichts mehr...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#142

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 15:29
von wosch (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
wie du es wieder geschaftt hast, nach deiner zeitweiligen abwesenheit, ein thema zu zerstören, dich in persönlichen dingen zu ergehen und erneut behauptungen ins blaue aufstellst um weitere baustellen zu schaffen...

ich konstatiere, du merkst nichts mehr...





Gilbert, nachdem Deine "Überzeugungskünste" bei mir nicht gefruchtet haben, kommst Du mal wieder mit so etwas!
Wieder Eines von den Erkenntnissen, die Du bei mir so vermissen tust!
Gilbert, laß es doch einfach mit der Hoffnung daß wir beide auf einen Nenner kommen und gib doch dem "Troll" nicht immer wieder Futter!

Schönen Gruß aus Kassel.


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#143

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 15:34
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Gert
[... Nur eines ist doch aber sicher : Sozialdemokraten haben sich immer auf friedliche, demokratische Art und Weise mit ihren politischen Gegnern auseinander gesetzt. Sie brauchten aus ihren Staaten kein KZ ähnliches Gebilde zu machen nur weil sie Angst hatten, dass ihnen das Volk davon läuft.
Kommunisten dagegen haben weltweit, in vielen Staaten im 20.Jahrhundert, sehr viel Blut und Tränen gekostet. Welche politische Einstellung ist denn bei diesem Vergleich humanistischer ?

Gruß Gert



War es nicht ein Sozialdemokrat, der zumindest sinngemäß den Ausspruch tätigte "Einer muss den Bluthund machen..." und auch entsprechend handelte? Nämlich Gustav Noske um 1920 und auch davor? Und hatte nicht die SPD eine führende Rolle dabei?


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 19.08.2010 15:35 | nach oben springen

#144

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 15:40
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von S51

War es nicht ein Sozialdemokrat, der zumindest sinngemäß den Ausspruch tätigte "Einer muss den Bluthund machen..." und auch entsprechend handelte? Nämlich Gustav Noske um 1920 und auch davor? Und hatte nicht die SPD eine führende Rolle dabei?


ja @s51, er war es. auch liessen damals spd´ler auf löhnung wartende rote matrosen im berliner marstall zusammenschiessen... aber ehrlich gesagt, genau diese diskussion wollte ich hier vermeiden, denn sie weicht vom eigentlichen thema ab...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#145

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 15:46
von wosch (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow

ja @s51, er war es. auch liessen damals spd´ler auf löhnung wartende rote matrosen im berliner marstall zusammenschiessen... aber ehrlich gesagt, genau diese diskussion wollte ich hier vermeiden, denn sie weicht vom eigentlichen thema ab...



Und warum schmeißt Du dann das Stöckchen?
Schönen Gruß von der "anderen Baustelle".


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#146

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 22:13
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Warum wird der Sch. überhaupt von einigen hier so hoch geschätzt und als Vorbild der Aufarbeitung gesehen?

Er sagt mit seinem Wissen von heute sieht er die Vergangenheit als Fehler an

Welches neue Wissen hat er denn heute, dass er damals als Vorsitzender der BEL Berlin, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK nicht hatte? Bis auf geringfügige Details kann er nichts neues erfahren haben und wenn er wie er angibt schon damals die Unterlegenheit und Fehler des Systems gesehen zu haben, dann hätte er damals auch von seinen Ämtern zurücktreten können ohne mutig "das Maul aufreissen" zu müssen. Nein soweit ging die Einsicht dann auch nicht und reines Machtkalkül bestimmte sein Denken. Die Lüge vom umfangreichen neuen Wissen, welches Grundlage seiner Wendung sein soll, ist also Schwachsinn.

Er wird gelobt, weil er sich als "einziger" Diskussionen stellte und Dialogbereit war.

Wie Alfred schon richtig schrieb hat er Anfangs jeden Dialog mit diesen Gruppen abgeleht und restriktive Maßnahmen als Lösung angesehen. Dies geschah doch um die Führungsrolle der SED auf keinen Fall in Frage zu stellen. Erst als die gesellschaftliche Situation einen Dialog unumgänglich machte war Sch. dazu bereit und nutzte diese "neue" Rolle um sich der Öffentlichkeit als dialogbereiter Reformer zu präsentieren. Auch dies diente wieder nur dem Machterhalt und der Stärkung der eigenen Person als möglicher Nachfoger des Generalsekretärs des ZK der SED. Ein reiner Machtmensch der von Moral soviel hält wie der Teufel vom Weihwasser und sich als einsichtig gab als er einen Vorteil darin erkannte!

Er steht zu seiner Verantwortung und gesteht Fehler des damaligen Systems ein.

Nachdem der Posten des Generalsekretärs an ihm vorbeiging und das gesamte PB zurücktrat hätte er doch die Chance gehabt nicht weiter mitzumachen, wenn er wie er heute sagt zu diesem Zeitpunkt bereits längst die "Wahrheit" erkannt hatte. Dies war nicht der Fall und er ließ sich ganz der alte kalte opportunistische Machtmensch sofort wieder in ZK und PB wählen. Als man dann davor zurückschreckte die zuständigen Kräfte gemäß ihres Eides zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung einzusetzen und somit letztendlich nichts mehr zu machen war, da wendete er sich ein zweites Mal. Vom Hardliner, zum Reformer und nun also im neuen System ein Geläuterter, der sich durch diese plötzliche Läuterung dem System anbiederte und dafür letztendlich mit einer geringeren Strafe bedacht wurde und sich dies auch versilbern läßt. Würde es morgen aufgrund der Wirtschaftskrise ein neues System geben, dann wäre er übermorgen der erste der sich zum dritten Mal wendet und seine Fahne in den neuen Wind hängen würde. Bei aller plötzlichen Kritik am System ist seine Person an sich jedoch immer unfehlbar und frei von jeder Schuld. Er wußte nichts von der Sicherung der Staatsgrenze, er hatte nichts mit der Politik zu tun, er wußte nichts von dem Vorgehen der bewaffneten Organe gegen Demonstranten und vieles mehr. Trotz all seiner Ämter wußte er von nichts, zeichnete für nichts verantwortlich und alle Schuld hatte lediglich das System. Nun dann hatte er zumindest dieses Verhalten und diese Verlogenheit schon damals mit den heutigen Politknechten gemeinsam.



Diesen Menschen, der heute frei von jeder persönlichen Verantwortung das System dem er bis zur Niederlage ergebener diente als manch anderer und sich bis zu letzt Macht und Einfluss sicherte, seht ihr heute als Vorbild und Respektsperson an?

Ich spuke vor solchen Personen aus und habe nichts als Abscheu und Verachtung für diese übrig!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 19.08.2010 22:25 | nach oben springen

#147

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 22:38
von Alfred | 6.841 Beiträge

Ich kann nur staunen !

Einige schreiben hier über Schabowski, als würden sie ihn schon seit 40 Jahren kennen.

Man gesteht nur Schabowski ein, dass er zu Fehlern in der DDR steht ! Warum ?

Wosch schätzt Sch. ein, auf die Frage an wie vielen Tagen er denn die Gerichtsverhandlung von Sch. besucht hat, kommt die klare Antwort NULL.

Wer von denen die hier den Sch. „loben“ hat denn eine Veranstaltung von Krenz, Keßler, Streletz, General Großmann, Schwanitz, Neiber und anderen Personen besucht ?

Ich kann mich an zig Veranstaltungen erinnern, wo auch diese Herren kritisch mit der DDR umgegangen sind, aber in einer Art, die sich angenehm von der Art eines Sch. unterscheidet.


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#148

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 22:51
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Warum wird der Sch. überhaupt von einigen hier so hoch geschätzt und als Vorbild der Aufarbeitung gesehen?

Er sagt mit seinem Wissen von heute sieht er die Vergangenheit als Fehler an

Welches neue Wissen hat er denn heute, dass er damals als Vorsitzender der BEL Berlin, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK nicht hatte? Bis auf geringfügige Details kann er nichts neues erfahren haben und wenn er wie er angibt schon damals die Unterlegenheit und Fehler des Systems gesehen zu haben, dann hätte er damals auch von seinen Ämtern zurücktreten können ohne mutig "das Maul aufreissen" zu müssen. Nein soweit ging die Einsicht dann auch nicht und reines Machtkalkül bestimmte sein Denken. Die Lüge vom umfangreichen neuen Wissen, welches Grundlage seiner Wendung sein soll, ist also Schwachsinn.

Er wird gelobt, weil er sich als "einziger" Diskussionen stellte und Dialogbereit war.

Wie Alfred schon richtig schrieb hat er Anfangs jeden Dialog mit diesen Gruppen abgeleht und restriktive Maßnahmen als Lösung angesehen. Dies geschah doch um die Führungsrolle der SED auf keinen Fall in Frage zu stellen. Erst als die gesellschaftliche Situation einen Dialog unumgänglich machte war Sch. dazu bereit und nutzte diese "neue" Rolle um sich der Öffentlichkeit als dialogbereiter Reformer zu präsentieren. Auch dies diente wieder nur dem Machterhalt und der Stärkung der eigenen Person als möglicher Nachfoger des Generalsekretärs des ZK der SED. Ein reiner Machtmensch der von Moral soviel hält wie der Teufel vom Weihwasser und sich als einsichtig gab als er einen Vorteil darin erkannte!

Er steht zu seiner Verantwortung und gesteht Fehler des damaligen Systems ein.

Nachdem der Posten des Generalsekretärs an ihm vorbeiging und das gesamte PB zurücktrat hätte er doch die Chance gehabt nicht weiter mitzumachen, wenn er wie er heute sagt zu diesem Zeitpunkt bereits längst die "Wahrheit" erkannt hatte. Dies war nicht der Fall und er ließ sich ganz der alte kalte opportunistische Machtmensch sofort wieder in ZK und PB wählen. Als man dann davor zurückschreckte die zuständigen Kräfte gemäß ihres Eides zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung einzusetzen und somit letztendlich nichts mehr zu machen war, da wendete er sich ein zweites Mal. Vom Hardliner, zum Reformer und nun also im neuen System ein Geläuterter, der sich durch diese plötzliche Läuterung dem System anbiederte und dafür letztendlich mit einer geringeren Strafe bedacht wurde und sich dies auch versilbern läßt. Würde es morgen aufgrund der Wirtschaftskrise ein neues System geben, dann wäre er übermorgen der erste der sich zum dritten Mal wendet und seine Fahne in den neuen Wind hängen würde. Bei aller plötzlichen Kritik am System ist seine Person an sich jedoch immer unfehlbar und frei von jeder Schuld. Er wußte nichts von der Sicherung der Staatsgrenze, er hatte nichts mit der Politik zu tun, er wußte nichts von dem Vorgehen der bewaffneten Organe gegen Demonstranten und vieles mehr. Trotz all seiner Ämter wußte er von nichts, zeichnete für nichts verantwortlich und alle Schuld hatte lediglich das System. Nun dann hatte er zumindest dieses Verhalten und diese Verlogenheit schon damals mit den heutigen Politknechten gemeinsam.



Diesen Menschen, der heute frei von jeder persönlichen Verantwortung das System dem er bis zur Niederlage ergebener diente als manch anderer und sich bis zu letzt Macht und Einfluss sicherte, seht ihr heute als Vorbild und Respektsperson an?

Ich spuke vor solchen Personen aus und habe nichts als Abscheu und Verachtung für diese übrig!








nee nee, Feliks da gehst du aber zu weit, Sch. als Vorbild ? Niemals, keiner von denen wird für mich jemals Vorbild sein. Dazu haben sie 40 Jahre zu viel Mist gebaut, und zum Teil schmerzhaften Mist für eine Reihe ihrer Untertanen.
Von mir wurde nur mal in den Raum gestellt, dass er, Sch., offener und selbstkritischer mit der DDR umgegangen ist und sich darin wohltuend von Leuten wie Krenz, Mielke und einigen anderen hohen Militärs wie Kessler, unterschied. Aber ich will das milde sehen, denn einige aus der Führungsriege der eh. DDR erschienen mir so, als hätten sie schon Pflegestufe 3, sprich total alt und senil. Da kann man nicht mehr so hart ins Gericht gehen.


Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#149

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 23:01
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Warum wird der Sch. überhaupt von einigen hier so hoch geschätzt und als Vorbild der Aufarbeitung gesehen?

Er sagt mit seinem Wissen von heute sieht er die Vergangenheit als Fehler an

Welches neue Wissen hat er denn heute, dass er damals als Vorsitzender der BEL Berlin, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK nicht hatte? Bis auf geringfügige Details kann er nichts neues erfahren haben und wenn er wie er angibt schon damals die Unterlegenheit und Fehler des Systems gesehen zu haben, dann hätte er damals auch von seinen Ämtern zurücktreten können ohne mutig "das Maul aufreissen" zu müssen. Nein soweit ging die Einsicht dann auch nicht und reines Machtkalkül bestimmte sein Denken. Die Lüge vom umfangreichen neuen Wissen, welches Grundlage seiner Wendung sein soll, ist also Schwachsinn.

Er wird gelobt, weil er sich als "einziger" Diskussionen stellte und Dialogbereit war.

Wie Alfred schon richtig schrieb hat er Anfangs jeden Dialog mit diesen Gruppen abgeleht und restriktive Maßnahmen als Lösung angesehen. Dies geschah doch um die Führungsrolle der SED auf keinen Fall in Frage zu stellen. Erst als die gesellschaftliche Situation einen Dialog unumgänglich machte war Sch. dazu bereit und nutzte diese "neue" Rolle um sich der Öffentlichkeit als dialogbereiter Reformer zu präsentieren. Auch dies diente wieder nur dem Machterhalt und der Stärkung der eigenen Person als möglicher Nachfoger des Generalsekretärs des ZK der SED. Ein reiner Machtmensch der von Moral soviel hält wie der Teufel vom Weihwasser und sich als einsichtig gab als er einen Vorteil darin erkannte!

Er steht zu seiner Verantwortung und gesteht Fehler des damaligen Systems ein.

Nachdem der Posten des Generalsekretärs an ihm vorbeiging und das gesamte PB zurücktrat hätte er doch die Chance gehabt nicht weiter mitzumachen, wenn er wie er heute sagt zu diesem Zeitpunkt bereits längst die "Wahrheit" erkannt hatte. Dies war nicht der Fall und er ließ sich ganz der alte kalte opportunistische Machtmensch sofort wieder in ZK und PB wählen. Als man dann davor zurückschreckte die zuständigen Kräfte gemäß ihres Eides zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung einzusetzen und somit letztendlich nichts mehr zu machen war, da wendete er sich ein zweites Mal. Vom Hardliner, zum Reformer und nun also im neuen System ein Geläuterter, der sich durch diese plötzliche Läuterung dem System anbiederte und dafür letztendlich mit einer geringeren Strafe bedacht wurde und sich dies auch versilbern läßt. Würde es morgen aufgrund der Wirtschaftskrise ein neues System geben, dann wäre er übermorgen der erste der sich zum dritten Mal wendet und seine Fahne in den neuen Wind hängen würde. Bei aller plötzlichen Kritik am System ist seine Person an sich jedoch immer unfehlbar und frei von jeder Schuld. Er wußte nichts von der Sicherung der Staatsgrenze, er hatte nichts mit der Politik zu tun, er wußte nichts von dem Vorgehen der bewaffneten Organe gegen Demonstranten und vieles mehr. Trotz all seiner Ämter wußte er von nichts, zeichnete für nichts verantwortlich und alle Schuld hatte lediglich das System. Nun dann hatte er zumindest dieses Verhalten und diese Verlogenheit schon damals mit den heutigen Politknechten gemeinsam.



Diesen Menschen, der heute frei von jeder persönlichen Verantwortung das System dem er bis zur Niederlage ergebener diente als manch anderer und sich bis zu letzt Macht und Einfluss sicherte, seht ihr heute als Vorbild und Respektsperson an?

Ich spuke vor solchen Personen aus und habe nichts als Abscheu und Verachtung für diese übrig!







Mangels bessere Kandidaten kann man an ihm nicht vorbeikommen!!
Feliks, was Du Alles weißt!! Du weißt sogar, daß er nichts gewußt haben sollte. Soviel weiß ich ja noch nicht mal. Ich hatte eigentlich auch geglaubt daß er mehr gewußt hatte als er bis jetzt gesagt hatte. Na, es mögen ja noch ein paar Bücher von ihm kommen. Sei mal ehrlich, ihr freut Euch doch auch schon drauf, auf die Erkenntnisse, oder?
Paß Du mal schön auf, daß Du auf Deiner eigenen Spucke nicht ausrutschen tust und mit Abscheu und Ekel versprühen tritt man manchmal ganz schnell in seine eigene Sch..ße! Manchmal kommt es mir auch vor als ob einige hier an Verstopfung leiden und meinten der Schabowski wäre das ideale Abführmittel! Als Zäpfchen hinten rein und dann abgebruzzt, das wärst doch eigentlich, oder? Da hier schon des öfteren behauptet wurde, daß er zur und nach der Wenedzeit so Einigen eh in den "Ar..h" gekrochen sei, wäre das doch eine schöne Variante!!

Schönen Gruß aus Kassel.


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#150

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 23:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred
Ich kann nur staunen !

Einige schreiben hier über Schabowski, als würden sie ihn schon seit 40 Jahren kennen.

Man gesteht nur Schabowski ein, dass er zu Fehlern in der DDR steht ! Warum ?


Nun, Schabowski wird am allermeisten in "Bild" oder bei RTL gezeigt. Da die Wende in der DDR und der anschliessende Beitritt immer nur auf wenige Eckpunkte erklärt wird, wissen die meisten Bürger in Wirklichkeit recht wenig über die eigentlichen Fakten. Man kann das ruhig zum Mediamarkt-Phänomen zählen.


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#151

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 23:36
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Ich kann nur staunen !

Einige schreiben hier über Schabowski, als würden sie ihn schon seit 40 Jahren kennen.

Man gesteht nur Schabowski ein, dass er zu Fehlern in der DDR steht ! Warum ?

Wosch schätzt Sch. ein, auf die Frage an wie vielen Tagen er denn die Gerichtsverhandlung von Sch. besucht hat, kommt die klare Antwort NULL.

Alfred, was sollte ich denn Anderes sagen als die Wahrheit!!!

Wer von denen die hier den Sch. „loben“ hat denn eine Veranstaltung von Krenz, Keßler, Streletz, General Großmann, Schwanitz, Neiber und anderen Personen besucht ?

Ich hatte noch keine Einladung zu so einer Veranstaltung bekommen!
Sind das in der Regel nicht auch "geschlossene Veranstaltungen?


Ich kann mich an zig Veranstaltungen erinnern, wo auch diese Herren kritisch mit der DDR umgegangen sind, aber in einer Art, die sich angenehm von der Art eines Sch. unterscheidet.




[b]Alfred, Freunde unter sich gehen immer lieb miteinander um!!b]
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 19.08.2010 23:40 | nach oben springen

#152

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 23:40
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von EDGE-Henning
Man kann das ruhig zum Mediamarkt-Phänomen zählen.



Hallo EDGE, was ist ein 'Media-Markt-Phänomen'?
Die Findmaschine meiner Wahl spuckt spontan das hier aus, hä?
http://www.schneider-bielefeld.de/two-of-us/media.html

Zitat von wosch
Alfred, Freunde unter sich gehen immer lieb miteinander um!!



Hallo Herr Wosch, woher ham se'n die Erkenntniss? Vom Hörensagen, odär?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 19.08.2010 23:45 | nach oben springen

#153

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 19.08.2010 23:55
von Alfred | 6.841 Beiträge

Wosch,

es mag Veranstaltungen geben, wo es Einladungen gibt.

Ich kenne viele Veranstaltungen wo jeder erscheinen und seine Fragen stellen darf.

So gab es z.B. im vergangen Jahr eine öffentliche Diskusion zwischen dem Mitbegründer der SPD in der DDR und späteren Minister Herrn Reiche und Generralobrest Streletz zu den Ereignissen im Herbst 1989.


zuletzt bearbeitet 20.08.2010 00:06 | nach oben springen

#154

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.08.2010 07:26
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von werner

Zitat von Sachse
Was ich dem Schabowski (obwohl ich ihn absolut unsympathisch finde, ich habe ihn schon zu Fortbildungsveranstaltungen in Berlin erlebt) jedoch zugute halte:

Er war einer der genz Wenigen, die gesagt haben: "Ja, ich war schuld, ich habe den ganzen Mist (mit) zu verantworten und stelle mich meiner persönlichen Schuld."

Einem Egon Krenz spreche ich ab, sich zu den Vorgängen im Herbst 1989 objektiv äußern zu können. Schließlich stand er neben und kurz nach Honecker ganz oben (mit dem Rücken zur Wand).

Und bevor Diskussionen über Objektivität beginnen: Natürlich ist mir bewusst, dass die Geschichtsschreibung nie 100% objektiv sein kann, denn immer schreiben die Sieger die Geschichte.



Ja, er war einer der Wenigen, die sich zu ihrer Verantwortung bekannt haben, Respekt!




Aber wenn ich es recht bedenke: Nee, Respekt dafür? Warum? Er hat im Grunde nichts weiter getan, als einfach sein Mäntelchen in den neuen Wind gehangen, sich rechtzeitig in Position für eine neue Machtverteilung zu bringen. Aber in diesem Sinne habe ich mich ja schon geäußert - Flucht nach vorne.

Vielleicht war er ja tief in sich drin schon immer dagegen und hat es dann einfach nur rausgelassen?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#155

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.08.2010 10:59
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von 94


Zitat von wosch
Alfred, Freunde unter sich gehen immer lieb miteinander um!!



Hallo Herr Wosch, woher ham se'n die Erkenntniss? Vom Hörensagen, odär?





Schau´n Sie mal Herr 94, da hab ich was für Sie:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft
Schönen Gruß aus Kassel.


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#156

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.08.2010 13:09
von YYYYYYYY (gelöscht)
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@ wosch

boar............... ich bin echt BAFF du hast es tatsache fertig gebracht innerhalb von "Nur" 2 tagen das ganze Thema "zuversauen". du gehst hier im forum auf eine art und weise leute an, die art kann ich nicht gut heißen!!!Du wirst bei dem austausch von gedanken und wissen immer!!!! persöhnlich, teilweise beleidigent, bist jenseits von jeder realität, dein" geschichtwissen" ist sehr einseitig und nicht objektiv, leider! und außerdem bleibst du nie sachlich und dies ist eine feststellung, und das von jemanden der fast gar keine ahnung hat (weil zu jung waren glaube ich "Deine" worte zu einem anderen mitglied hier im forum), wir jungen haben keine ahnung...................aber du hast sie ......
ich bin diesem forum mal begtreten ,weil ich mich weiterbilden wollte , lernen nennt man das.offenbar ein fremdwort für dich.
du willst hier offensichtlich nur krawall machen. schäm dich. ich möchte hier in ruhe fakten lesen und nicht dein unsachlichen ausstausch....................


sorry ,@ admins aber das muss ja mal gesagt werden....

ein wenig erfreuter HG


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#157

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.08.2010 13:34
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von HG82
@ wosch

boar............... ich bin echt BAFF du hast es tatsache fertig gebracht innerhalb von "Nur" 2 tagen das ganze Thema "zuversauen". du gehst hier im forum auf eine art und weise leute an, die art kann ich nicht gut heißen!!!Du wirst bei dem austausch von gedanken und wissen immer!!!! persöhnlich, teilweise beleidigent, bist jenseits von jeder realität, dein" geschichtwissen" ist sehr einseitig und nicht objektiv, leider! und außerdem bleibst du nie sachlich und dies ist eine feststellung, und das von jemanden der fast gar keine ahnung hat (weil zu jung waren glaube ich "Deine" worte zu einem anderen mitglied hier im forum), wir jungen haben keine ahnung...................aber du hast sie ......
ich bin diesem forum mal begtreten ,weil ich mich weiterbilden wollte , lernen nennt man das.offenbar ein fremdwort für dich.
du willst hier offensichtlich nur krawall machen. schäm dich. ich möchte hier in ruhe fakten lesen und nicht dein unsachlichen ausstausch....................


sorry ,@ admins aber das muss ja mal gesagt werden....

ein wenig erfreuter HG




HG82, ich hoffe Du fühlst Dich jetzt, nachdem Du mir die Meinung "gegeigt" hast, schon etwas besser!
Nein, ich werde mich nicht schämen!

Schönen Gruß aus Kassel.


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#158

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.08.2010 14:19
von Sachse (gelöscht)
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Zitat von werner

Zitat von werner

Zitat von Sachse
Was ich dem Schabowski (obwohl ich ihn absolut unsympathisch finde, ich habe ihn schon zu Fortbildungsveranstaltungen in Berlin erlebt) jedoch zugute halte:

Er war einer der genz Wenigen, die gesagt haben: "Ja, ich war schuld, ich habe den ganzen Mist (mit) zu verantworten und stelle mich meiner persönlichen Schuld."

Einem Egon Krenz spreche ich ab, sich zu den Vorgängen im Herbst 1989 objektiv äußern zu können. Schließlich stand er neben und kurz nach Honecker ganz oben (mit dem Rücken zur Wand).

Und bevor Diskussionen über Objektivität beginnen: Natürlich ist mir bewusst, dass die Geschichtsschreibung nie 100% objektiv sein kann, denn immer schreiben die Sieger die Geschichte.



Ja, er war einer der Wenigen, die sich zu ihrer Verantwortung bekannt haben, Respekt!




Aber wenn ich es recht bedenke: Nee, Respekt dafür? Warum? Er hat im Grunde nichts weiter getan, als einfach sein Mäntelchen in den neuen Wind gehangen, sich rechtzeitig in Position für eine neue Machtverteilung zu bringen. Aber in diesem Sinne habe ich mich ja schon geäußert - Flucht nach vorne.

Vielleicht war er ja tief in sich drin schon immer dagegen und hat es dann einfach nur rausgelassen?




@werner

Bitte unbedingt korrekt zitieren!!!
Der untere Teil des Textes stammt nicht von mir!


zuletzt bearbeitet 20.08.2010 14:20 | nach oben springen

#159

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.08.2010 15:19
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von HG82
@ wosch

boar............... ich bin echt BAFF du hast es tatsache fertig gebracht innerhalb von "Nur" 2 tagen das ganze Thema "zuversauen". du gehst hier im forum auf eine art und weise leute an, die art kann ich nicht gut heißen!!!Du wirst bei dem austausch von gedanken und wissen immer!!!! persöhnlich, teilweise beleidigent, bist jenseits von jeder realität, dein" geschichtwissen" ist sehr einseitig und nicht objektiv, leider! und außerdem bleibst du nie sachlich und dies ist eine feststellung, und das von jemanden der fast gar keine ahnung hat (weil zu jung waren glaube ich "Deine" worte zu einem anderen mitglied hier im forum), wir jungen haben keine ahnung...................aber du hast sie ......
ich bin diesem forum mal begtreten ,weil ich mich weiterbilden wollte , lernen nennt man das.offenbar ein fremdwort für dich.
du willst hier offensichtlich nur krawall machen. schäm dich. ich möchte hier in ruhe fakten lesen und nicht dein unsachlichen ausstausch....................


sorry ,@ admins aber das muss ja mal gesagt werden....

ein wenig erfreuter HG




HG82, ich hoffe Du fühlst Dich jetzt, nachdem Du mir die Meinung "gegeigt" hast, schon etwas besser!
Nein, ich werde mich nicht schämen!

Schönen Gruß aus Kassel.






Lieber Wosch,

Der Kamerad HG hat seine Meinung gesagt weil Ihm das Gesäß geplatzt ist . NUR mit dem Unterschied das er mit seinem Statement dir gegenüber NICHT alleine steht!! Das sind mind. 6 Stammmitglieder hier die die gleiche Meinung haben.

Nur so am Rande....


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#160

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.08.2010 15:49
von Paramite (gelöscht)
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wenn ich mal was sagen darf,

hier entsteht wieder ein Streitgespräch, was 1. nicht zum Thema gehört und 2. einfach keiner braucht.

und bitte hört auf immer wieder Öl ins Feuer zu gießen, jeder darf seine Meinung vertreten, schließlich leben wir doch in einer Demokratie...

Grüße David


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