#241

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.05.2014 22:17
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #239
Zitat von damals wars im Beitrag #223

Zitat von GZB1


Jo, Rainman er meinte wohl seine Büchse Becks im Kühlschrank!

(Immer diese Freud´schen Versprecher)

Aber so kam da immerhin die kapital. Alu-Bier-Büchse dem soz. Sekundär-Rohstoffhandel zu Gute. [grins]



Zumindest in den siebziger Jahren war es so, das diese Büchsen nicht bei Sero landeten, sondern im Regal.
Als Dekoration.

Auch als Sparbüchse wurden die Dinger gern genutzt.

Bei Sero hätte man ob des Gewichts eh nicht viel bekommen. [kippe]





In der leeren West-Alu-Bierdose mit ihrem glänzendem Aussehen widerspiegelte sich damals die Sehnsucht des einfachen DDR-Bürgers nach etwas kapitalistischem Luxus !
Ich hab Wohnungen gesehen ,- da hatten Leute tatsächlich leere Verpackungen in Regalen stehen,- Hauptsache aus dem Westen und schön bunt :
Ich konnte es damals schon den Leuten nicht verübeln



Ich hab das damals nicht verstanden. Heute sieht es bei mir ähnlich aus, lauter leere Whisky Verpackungen - was läuft da falsch?


Hapedi und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#242

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.05.2014 22:20
von Gelöschtes Mitglied
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Ich wollte etwas angeben und habe nach dem die Westflupen auf geraucht waren, in der HB Packung Club rein getan! Manche haben es geglaubt! Ja, man war halt jung und wollte auch wichtig sein!
Grüsse steffen52


Gert, Hapedi und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#243

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.05.2014 22:20
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #241
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #239
Zitat von damals wars im Beitrag #223

Zitat von GZB1


Jo, Rainman er meinte wohl seine Büchse Becks im Kühlschrank!

(Immer diese Freud´schen Versprecher)

Aber so kam da immerhin die kapital. Alu-Bier-Büchse dem soz. Sekundär-Rohstoffhandel zu Gute. [grins]



Zumindest in den siebziger Jahren war es so, das diese Büchsen nicht bei Sero landeten, sondern im Regal.
Als Dekoration.

Auch als Sparbüchse wurden die Dinger gern genutzt.

Bei Sero hätte man ob des Gewichts eh nicht viel bekommen. [kippe]





In der leeren West-Alu-Bierdose mit ihrem glänzendem Aussehen widerspiegelte sich damals die Sehnsucht des einfachen DDR-Bürgers nach etwas kapitalistischem Luxus !
Ich hab Wohnungen gesehen ,- da hatten Leute tatsächlich leere Verpackungen in Regalen stehen,- Hauptsache aus dem Westen und schön bunt :
Ich konnte es damals schon den Leuten nicht verübeln



Ich hab das damals nicht verstanden. Heute sieht es bei mir ähnlich aus, lauter leere Whisky Verpackungen - was läuft da falsch?



Wahrscheinlich musst Du Dir diesen Scheißkapitalismus jeden Tag aufs Neue schönsaufen.....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#244

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.05.2014 22:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #243
Zitat von Mike59 im Beitrag #241
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #239
Zitat von damals wars im Beitrag #223

Zitat von GZB1


Jo, Rainman er meinte wohl seine Büchse Becks im Kühlschrank!

(Immer diese Freud´schen Versprecher)

Aber so kam da immerhin die kapital. Alu-Bier-Büchse dem soz. Sekundär-Rohstoffhandel zu Gute. [grins]



Zumindest in den siebziger Jahren war es so, das diese Büchsen nicht bei Sero landeten, sondern im Regal.
Als Dekoration.

Auch als Sparbüchse wurden die Dinger gern genutzt.

Bei Sero hätte man ob des Gewichts eh nicht viel bekommen. [kippe]





In der leeren West-Alu-Bierdose mit ihrem glänzendem Aussehen widerspiegelte sich damals die Sehnsucht des einfachen DDR-Bürgers nach etwas kapitalistischem Luxus !
Ich hab Wohnungen gesehen ,- da hatten Leute tatsächlich leere Verpackungen in Regalen stehen,- Hauptsache aus dem Westen und schön bunt :
Ich konnte es damals schon den Leuten nicht verübeln



Ich hab das damals nicht verstanden. Heute sieht es bei mir ähnlich aus, lauter leere Whisky Verpackungen - was läuft da falsch?


Wahrscheinlich musst Du Dir diesen Scheißkapitalismus jeden Tag aufs Neue schönsaufen.....



Hast Du ungewollt die Wahrheit geschrieben ?


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#245

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 12:29
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #243
Zitat von Mike59 im Beitrag #241
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #239
Zitat von damals wars im Beitrag #223

Zitat von GZB1


Jo, Rainman er meinte wohl seine Büchse Becks im Kühlschrank!

(Immer diese Freud´schen Versprecher)

Aber so kam da immerhin die kapital. Alu-Bier-Büchse dem soz. Sekundär-Rohstoffhandel zu Gute. [grins]



Zumindest in den siebziger Jahren war es so, das diese Büchsen nicht bei Sero landeten, sondern im Regal.
Als Dekoration.

Auch als Sparbüchse wurden die Dinger gern genutzt.

Bei Sero hätte man ob des Gewichts eh nicht viel bekommen. [kippe]





In der leeren West-Alu-Bierdose mit ihrem glänzendem Aussehen widerspiegelte sich damals die Sehnsucht des einfachen DDR-Bürgers nach etwas kapitalistischem Luxus !
Ich hab Wohnungen gesehen ,- da hatten Leute tatsächlich leere Verpackungen in Regalen stehen,- Hauptsache aus dem Westen und schön bunt :
Ich konnte es damals schon den Leuten nicht verübeln



Ich hab das damals nicht verstanden. Heute sieht es bei mir ähnlich aus, lauter leere Whisky Verpackungen - was läuft da falsch?


Wahrscheinlich musst Du Dir diesen Scheißkapitalismus jeden Tag aufs Neue schönsaufen.....



ich glaube umgekehrt wird ein Schuh daraus. Er trauert der Scheiss-DDR ( sie war ja wirklich Scheixxx, sonst wäre sie nicht implodiert)nach und diese Trauer ist nur mit Alk zu betäuben.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#246

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 13:21
von FRITZE (gelöscht)
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@Gert Wenn es die DDR nicht so lange gegeben hätte ,wär doch auch schade ! Da hättest DU doch gar nichts , worüber Du Dein Blut in Wallung bringen könntest . Und solche spannenden Diskussionen könnten wir uns auch nicht liefern !
Dein Geburtsland ist ja nun mal nicht so zum Ausschlachten geeignet !
In einem Forum " Austria die Geburtsstätte von geschichtsträchtigen Personen " wären doch die meisten von uns nicht !

Viele Grüsse rheinabwärts


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#247

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 13:30
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Ach Jotteken, wo kommt der Thread denn plötzlich wieder her. Da ist uns plötzlich wieder das Dosenbier von damals hochgekommen ...

Na gut, eigentlich hatte ich vor reichlich 2 1/2 Jahren nur illustrieren wollen, dass bei uns (Offiziershörer an der Militärpolitischen Hochschule) Günter Schabowski nicht sehr hoch im Kurs stand und das bereits vor der Wende. Ich habe in meiner Erinnerung noch den unmittelbaren Vergleich des Auftretens von 3 Leuten im ersten Halbjahr 1989: Dietmar Keller (stellv. Kulturminister), Egon Krenz und Günter Schabowski.

Keller war für uns beeindruckend. Er setzte sich mit Problemen in der kulturellen Entwicklung auseinander. Aus heutiger Sicht hörte sich das sicher sehr schaumgebremst an, aber damals waren wir hungrig nach Auseinandersetzung - die Entwicklung im eigenen Land, Glasnost, Perestroika - das ging auch an uns Politoffizieren nicht spurlos vorüber.

Krenz' Auftritt war weitestgehend nichtssagend. Klar, man versuchte die Häppchen herauszusaugen, in welchem Nebensätzchen was stecken könnte. Aber, offen gesagt, mittelschwer entsetzt waren wir, als der Satz über die Parteiarbeit kam: "Genossen, wir lassen mit uns über alles reden, aber wir lassen nicht alles in Frage stellen." Als operativer Parteiarbeiter, z.B. als Politstellvertreter in einer Kompanie, hätte man so einen Satz als Kampfprogramm genommen und losgelegt. Aber Krenz sprach da an einer Hochschule vor Leuten, die unter anderem gerade recht umfassend auch im Dialektischen- und Historischen Materialismus (also marxistisch-leninistische Philosophie) ausgebildet wurden. Ich erinnere mich an die Gespräche in der Gruppe nach diesem Vortrag. Ich weiß nicht mehr sicher, ob es die Enttäuschung über diese harte Linie an sich war, oder einfach nur die Enttäuschung, da wir uns von Krenz mehr erhofft hatten. Ich denke, es war letzteres.

Bevor Schabowski kam, kursierten bereits die ersten Anekdoten über ihn. Sein Auftreten ... ich habe noch Aufzeichnungen dazu gefunden. Es war das Einerlei von Zahlen und Behauptungen. Unter der dünnen Mitschrift finde ich den angefangenen Entwurf eines Kreuzworträtsels auf der Basis von Begriffen und Namen aus der griechischen Mythologie. Nach dem Sturz von Honecker herrschte in Teilen der Partei und auch im Offizierskorps eine gewisse Hoffnung auf "Besserung". Ich muss gestehen, dass mich die Auftritte von Krenz und Schabowski eher ernüchtert hatten und ich diese Haltung somit nicht teilen konnte.

Ich hatte mich hier im Forum schon dazu geäußert, dass für mich Schabowskis Fehler, oder wie auch immer man das nennen will, auf der Pressekonferenz eine Art von Verrat darstellte. Er war in seiner Position sowohl politisch als auch militärisch mit verantwortlich für die Sicherung der Grenze und für die Truppen, denen diese Aufgabe von der "Partei- und Staatsführung" gestellt worden war. Laut Aussagen der Beteiligten enthielt die 3-seitige Vorlage, die Schabowski erhalten hatte, einen eindeutigen Vermerk über die Pressesperrfrist. Wenn der ehemalige Chefredakteur des ND und zu diesem Zeitpunkt Pressesprecher nicht in der Lage ist, diese zu finden und beachten, dann habe ich keine Fragen mehr. Wenn irgendetwas anderes im Spiel war, wie es ja immer wieder im Gegensatz zu den Äußerungen vieler Zeitzeugen behauptet wird, dann macht das die Sache nur noch schlimmer. Ob nun aber Unfähigkeit oder Berechnung - ein Vorgesetzter, der seinen Soldaten Befehle erteilt und danach eine gegenteilige Situation schafft, ohne seine Unterstellten zu informieren, der sie also in eine Falle laufen lässt, ist ein Verräter. Die politischen Folgen seines Gestammels sind mir da, offen gestanden, im Bezug auf die Bewertung seiner Person scheißegal. Die Grenze wäre so oder so gefallen in diesen Tagen. Aber es wäre wesentlich weniger gefährlich für alle Beteiligten abgelaufen.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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zuletzt bearbeitet 22.05.2014 13:33 | nach oben springen

#248

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 13:36
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #247
Ach Jotteken, wo kommt der Thread denn plötzlich wieder her. Da ist uns plötzlich wieder das Dosenbier von damals hochgekommen ...

Na gut, eigentlich hatte ich vor reichlich 2 1/2 Jahren nur illustrieren wollen, dass bei uns (Offiziershörer an der Militärpolitischen Hochschule) Günter Schabowski nicht sehr hoch im Kurs stand und das bereits vor der Wende. Ich habe in meiner Erinnerung noch den unmittelbaren Vergleich des Auftretens von 3 Leuten im ersten Halbjahr 1989: Dietmar Keller (stellv. Kulturminister), Egon Krenz und Günter Schabowski.

Keller war für uns beeindruckend. Er setzte sich mit Problemen in der kulturellen Entwicklung auseinander. Aus heutiger Sicht hörte sich das sicher sehr schaumgebremst an, aber damals waren wir hungrig nach Auseinandersetzung - die Entwicklung im eigenen Land, Glasnost, Perestroika - das ging auch an uns Politoffizieren nicht spurlos vorüber.

Krenz' Auftritt war weitestgehend nichtssagend. Klar, man versuchte die Häppchen herauszusaugen, in welchem Nebensätzchen was stecken könnte. Aber, offen gesagt, mittelschwer entsetzt waren wir, als der Satz über die Parteiarbeit kam: "Genossen, wir lassen mit uns über alles reden, aber wir lassen nicht alles in Frage stellen." Als operativer Parteiarbeiter, z.B. als Politstellvertreter in einer Kompanie, hätte man so einen Satz als Kampfprogramm genommen und losgelegt. Aber Krenz sprach da an einer Hochschule vor Leuten, die unter anderem gerade recht umfassend auch im Dialektischen- und Historischen Materialismus (also marxistisch-leninistische Philosophie) ausgebildet wurden. Ich erinnere mich an die Gespräche in der Gruppe nach diesem Vortrag. Ich weiß nicht mehr sicher, ob es die Enttäuschung über diese harte Linie an sich war, oder einfach nur die Enttäuschung, da wir uns von Krenz mehr erhofft hatten. Ich denke, es war letzteres.

Bevor Schabowski kam, kursierten bereits die ersten Anekdoten über ihn. Sein Auftreten ... ich habe noch Aufzeichnungen dazu gefunden. Es war das Einerlei von Zahlen und Behauptungen. Unter der dünnen Mitschrift finde ich den angefangenen Entwurf eines Kreuzworträtsels auf der Basis von Begriffen und Namen aus der griechischen Mythologie. Nach dem Sturz von Honecker herrschte in Teilen der Partei und auch im Offizierskorps eine gewisse Hoffnung auf "Besserung". Ich muss gestehen, dass mich die Auftritte von Krenz und Schabowski eher ernüchtert hatten und ich diese Haltung somit nicht teilen konnte.

Ich hatte mich hier im Forum schon dazu geäußert, dass für mich Schabowskis Fehler, oder wie auch immer man das nennen will, auf der Pressekonferenz eine Art von Verrat darstellte. Er war in seiner Position sowohl politisch als auch militärisch mit verantwortlich für die Sicherung der Grenze und für die Truppen, denen diese Aufgabe von der "Partei- und Staatsführung" gestellt worden war. Laut Aussagen der Beteiligten enthielt die 3-seitige Vorlage, die Schabowski erhalten hatte, einen eindeutigen Vermerk über die Pressesperrfrist. Wenn der ehemalige Chefredakteur des ND und zu diesem Zeitpunkt Pressesprecher nicht in der Lage ist, diese zu finden und beachten, dann habe ich keine Fragen mehr. Wenn irgendetwas anderes im Spiel war, wie es ja immer wieder im Gegensatz zu den Äußerungen vieler Zeitzeugen behauptet wird, dann macht das die Sache nur noch schlimmer. Ob nun aber Unfähigkeit oder Berechnung - ein Vorgesetzter, der seinen Soldaten Befehle erteilt und danach eine gegenteilige Situation schafft, ohne seine Unterstellten zu informieren, der sie also in eine Falle laufen lässt, ist ein Verräter. Die politischen Folgen seines Gestammels sind mir da, offen gestanden, im Bezug auf die Bewertung seiner Person scheißegal. Die Grenze wäre so oder so gefallen in diesen Tagen. Aber es wäre wesentlich weniger gefährlich für alle Beteiligten abgelaufen.

ciao Rainman

Was heißt denn Verräter? Mit der gleichen Vokabel wird Gorbi bedacht. Ich finde es trifft in beiden Fällen nicht zu. Die Zeit war reif für den gesellschaftlichen Umbruch und ob das nun Müller, Meier , Schulze oder die genannten macht, ist doch sekundär. Die Zeit des Kommunismus/Sozialismus war in Europa abgelaufen und so kam diese Entwicklung zwangsläufig in allen Staaten des Sozialismus oder wie auch immer man das nennen will in Gang. Sieh mal, wer hätte gedacht dass im Mutterland der Revolution die KP gesetzlich verboten wird?
Und wenn ich mich erinnere genau dieser Ablöseprozess der sozialistischen Gesellschaft wurde mir im politischen Unterricht in der Schule immer gelehrt . Allerdings ist eine andere Gesellschaftsordnung an die Macht gekommen als mir damals gelehrt wurde.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 22.05.2014 13:46 | nach oben springen

#249

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 13:39
von Harsberg | 3.248 Beiträge

#248 ???

kommt da noch was


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#250

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 13:40
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Bravo @Gert, die Zitierfunktion scheinst Du zu beherrschen
Wolltest Du vielleicht auch noch etwas zum zitierten Beitrag an sich anmerken?

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#251

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 13:48
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Harsberg im Beitrag #249
#248 ???

kommt da noch was

Ja ist schon da


.
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#252

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 13:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Da drückt man einmal den falschen Knopf schon fallen sie wie die Geier über ein her


.
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#253

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 14:14
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #248
Zitat von Rainman2 im Beitrag #247
... Schabowski ...
... Er war in seiner Position sowohl politisch als auch militärisch mit verantwortlich für die Sicherung der Grenze und für die Truppen, denen diese Aufgabe von der "Partei- und Staatsführung" gestellt worden war. ...
... Ob nun aber Unfähigkeit oder Berechnung - ein Vorgesetzter, der seinen Soldaten Befehle erteilt und danach eine gegenteilige Situation schafft, ohne seine Unterstellten zu informieren, der sie also in eine Falle laufen lässt, ist ein Verräter. Die politischen Folgen seines Gestammels sind mir da, offen gestanden, im Bezug auf die Bewertung seiner Person scheißegal. Die Grenze wäre so oder so gefallen in diesen Tagen. Aber es wäre wesentlich weniger gefährlich für alle Beteiligten abgelaufen.

ciao Rainman

Was heißt denn Verräter? ...

Hallo Gert,

ich habe es geschrieben, weise aber auch gern nochmal darauf hin. Ich bewerte die Sache als ehemaliger Offizier. Das wäre so, als hätte ich die Soldaten meiner Kompanie im Grenzdienst eingesetzt, dann die Tore an der Straße RV (Ruppers - Völkershausen) sowohl am Grenzsignalzaun, als auch am Grenzzaun I geöffnet, dann im Osten und Westen angerufen und gesagt: Hallo, die Grenze ist auf. Vielleicht wäre das politisch ein mutiger Schritt gewesen. Meine Soldaten hätte ich aber damit ans Messer geliefert. Sie hätten entweder gegen ihren Befehl oder gegen die Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, gehandelt. Ich hätte sie verraten. Nichts anderes meine ich.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
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zuletzt bearbeitet 22.05.2014 14:14 | nach oben springen

#254

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 14:26
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #253
Zitat von Gert im Beitrag #248
Zitat von Rainman2 im Beitrag #247
... Schabowski ...
... Er war in seiner Position sowohl politisch als auch militärisch mit verantwortlich für die Sicherung der Grenze und für die Truppen, denen diese Aufgabe von der "Partei- und Staatsführung" gestellt worden war. ...
... Ob nun aber Unfähigkeit oder Berechnung - ein Vorgesetzter, der seinen Soldaten Befehle erteilt und danach eine gegenteilige Situation schafft, ohne seine Unterstellten zu informieren, der sie also in eine Falle laufen lässt, ist ein Verräter. Die politischen Folgen seines Gestammels sind mir da, offen gestanden, im Bezug auf die Bewertung seiner Person scheißegal. Die Grenze wäre so oder so gefallen in diesen Tagen. Aber es wäre wesentlich weniger gefährlich für alle Beteiligten abgelaufen.

ciao Rainman

Was heißt denn Verräter? ...

Hallo Gert,

ich habe es geschrieben, weise aber auch gern nochmal darauf hin. Ich bewerte die Sache als ehemaliger Offizier. Das wäre so, als hätte ich die Soldaten meiner Kompanie im Grenzdienst eingesetzt, dann die Tore an der Straße RV (Ruppers - Völkershausen) sowohl am Grenzsignalzaun, als auch am Grenzzaun I geöffnet, dann im Osten und Westen angerufen und gesagt: Hallo, die Grenze ist auf. Vielleicht wäre das politisch ein mutiger Schritt gewesen. Meine Soldaten hätte ich aber damit ans Messer geliefert. Sie hätten entweder gegen ihren Befehl oder gegen die Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, gehandelt. Ich hätte sie verraten. Nichts anderes meine ich.

ciao Rainman

Ja das ist richtig was du schreibst, von deiner Sicht ausgesehen natürlich! Mir fällt nur auf das alle Welt immer über Gorbatschows als Verräter spricht beziehungsweise hier zum Beispiel Schabowski . In der Tat ist das aber nicht so, sondern die DDR hat sich selbst aus dem Geschäft katapultiert das war es worauf es mir ankommt, schönen Tag noch tschüss


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#255

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 14:46
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #247
Ach Jotteken, wo kommt der Thread denn plötzlich wieder her. Da ist uns plötzlich wieder das Dosenbier von damals hochgekommen ...

Na gut, eigentlich hatte ich vor reichlich 2 1/2 Jahren nur illustrieren wollen, dass bei uns (Offiziershörer an der Militärpolitischen Hochschule) Günter Schabowski nicht sehr hoch im Kurs stand und das bereits vor der Wende. Ich habe in meiner Erinnerung noch den unmittelbaren Vergleich des Auftretens von 3 Leuten im ersten Halbjahr 1989: Dietmar Keller (stellv. Kulturminister), Egon Krenz und Günter Schabowski.

Keller war für uns beeindruckend. Er setzte sich mit Problemen in der kulturellen Entwicklung auseinander. Aus heutiger Sicht hörte sich das sicher sehr schaumgebremst an, aber damals waren wir hungrig nach Auseinandersetzung - die Entwicklung im eigenen Land, Glasnost, Perestroika - das ging auch an uns Politoffizieren nicht spurlos vorüber.

Krenz' Auftritt war weitestgehend nichtssagend. Klar, man versuchte die Häppchen herauszusaugen, in welchem Nebensätzchen was stecken könnte. Aber, offen gesagt, mittelschwer entsetzt waren wir, als der Satz über die Parteiarbeit kam: "Genossen, wir lassen mit uns über alles reden, aber wir lassen nicht alles in Frage stellen." Als operativer Parteiarbeiter, z.B. als Politstellvertreter in einer Kompanie, hätte man so einen Satz als Kampfprogramm genommen und losgelegt. Aber Krenz sprach da an einer Hochschule vor Leuten, die unter anderem gerade recht umfassend auch im Dialektischen- und Historischen Materialismus (also marxistisch-leninistische Philosophie) ausgebildet wurden. Ich erinnere mich an die Gespräche in der Gruppe nach diesem Vortrag. Ich weiß nicht mehr sicher, ob es die Enttäuschung über diese harte Linie an sich war, oder einfach nur die Enttäuschung, da wir uns von Krenz mehr erhofft hatten. Ich denke, es war letzteres.

Bevor Schabowski kam, kursierten bereits die ersten Anekdoten über ihn. Sein Auftreten ... ich habe noch Aufzeichnungen dazu gefunden. Es war das Einerlei von Zahlen und Behauptungen. Unter der dünnen Mitschrift finde ich den angefangenen Entwurf eines Kreuzworträtsels auf der Basis von Begriffen und Namen aus der griechischen Mythologie. Nach dem Sturz von Honecker herrschte in Teilen der Partei und auch im Offizierskorps eine gewisse Hoffnung auf "Besserung". Ich muss gestehen, dass mich die Auftritte von Krenz und Schabowski eher ernüchtert hatten und ich diese Haltung somit nicht teilen konnte.

Ich hatte mich hier im Forum schon dazu geäußert, dass für mich Schabowskis Fehler, oder wie auch immer man das nennen will, auf der Pressekonferenz eine Art von Verrat darstellte. Er war in seiner Position sowohl politisch als auch militärisch mit verantwortlich für die Sicherung der Grenze und für die Truppen, denen diese Aufgabe von der "Partei- und Staatsführung" gestellt worden war. Laut Aussagen der Beteiligten enthielt die 3-seitige Vorlage, die Schabowski erhalten hatte, einen eindeutigen Vermerk über die Pressesperrfrist. Wenn der ehemalige Chefredakteur des ND und zu diesem Zeitpunkt Pressesprecher nicht in der Lage ist, diese zu finden und beachten, dann habe ich keine Fragen mehr. Wenn irgendetwas anderes im Spiel war, wie es ja immer wieder im Gegensatz zu den Äußerungen vieler Zeitzeugen behauptet wird, dann macht das die Sache nur noch schlimmer. Ob nun aber Unfähigkeit oder Berechnung - ein Vorgesetzter, der seinen Soldaten Befehle erteilt und danach eine gegenteilige Situation schafft, ohne seine Unterstellten zu informieren, der sie also in eine Falle laufen lässt, ist ein Verräter. Die politischen Folgen seines Gestammels sind mir da, offen gestanden, im Bezug auf die Bewertung seiner Person scheißegal. Die Grenze wäre so oder so gefallen in diesen Tagen. Aber es wäre wesentlich weniger gefährlich für alle Beteiligten abgelaufen.

ciao Rainman



Jedesmal, wenn ich diesen berühmten Ausschnitt aus der Pressekonferenz gesehen habe, hat mich irgendetwas gestört, ich bin nicht darauf gekommen, was es war. Jetzt weiß ich es.
.


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#256

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 15:01
von Gelöschtes Mitglied
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Ihr macht ein Getöns um den Schabowski, ob er nun der Verräter war! Es wäre ja nur eine Frage der Zeit gewesen und die Tore wären aufgegangen,ob nun aus den Versagen eines SED-Bonzen oder aus dem Wille des Volkes, was macht da den Unterschied! Vorbei war vorbei! Die Uhr war nun mal ab gelaufen für die DDR! Mir war es so etwas von Schnurz, die Hauptsache war, die Grenzen waren für Jeden offen!
Grüsse steffen52


Lutze, linamax und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#257

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 15:27
von Duck | 1.741 Beiträge

Um es mal klar zu stellen die Wende herbeigeführt hat Schabowski's Optiker, dadurch das er mit seiner Brille nicht richtig erkennen konnte was auf seinen Zettel stand, hat er einfach mal angenommen das das was er dann verkündete das richtige war


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#258

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 15:28
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #256
Ihr macht ein Getöns um den Schabowski, ob er nun der Verräter war! Es wäre ja nur eine Frage der Zeit gewesen und die Tore wären aufgegangen,ob nun aus den Versagen eines SED-Bonzen oder aus dem Wille des Volkes, was macht da den Unterschied! Vorbei war vorbei! Die Uhr war nun mal ab gelaufen für die DDR! Mir war es so etwas von Schnurz, die Hauptsache war, die Grenzen waren für Jeden offen!
Grüsse steffen52


Es geht ja auch in keiner Weise um das "Wann" und schon gar nicht um das "Ob" die Grenze geöffnet wurde, sondern um die Umstände dabei. Und die sind es, die gefährlich hätten werden können. Egal, was Schabowski oder sonstwer heute als Zeitzeuge sagt, wir werden nie sicher sein können, ob das den Tatsachen entspricht oder Kalkül dahinter steckt. Die Verantwortlichen werden wohl vieles an Einzelheiten mit in´s Grab nehmen, denn selbst eine Offenbarung auf dem Sterbebett kann einzig dazu dienen, den Verblichenen in einer geschichtlich positiven Rolle darzustellen.



zuletzt bearbeitet 22.05.2014 15:29 | nach oben springen

#259

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 15:45
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #257

Um es mal klar zu stellen die Wende herbeigeführt hat Schabowski's Optiker, dadurch das er mit seiner Brille nicht richtig erkennen konnte was auf seinen Zettel stand, hat er einfach mal angenommen das das was er dann verkündete das richtige war



Es war nicht nur Schabowskis Brille ,- es war die geballte Dummheit, Verlogenheit und vor allem die Ignoranz eines ZK voller alter Knochen , die niemand gewählt hat und die nichtmal die Informationen ihres eigenen MfS zur Kenntnis nahmen !


....................................
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#260

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 22.05.2014 16:11
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #257

Um es mal klar zu stellen die Wende herbeigeführt hat Schabowski's Optiker, dadurch das er mit seiner Brille nicht richtig erkennen konnte was auf seinen Zettel stand, hat er einfach mal angenommen das das was er dann verkündete das richtige war


Komisch - ich dachte bisher immer, dass die Wende schon vor dem 09.11.89 begonnen hatte und die Grenzöffnung dann ein Teil davon war. Nun ist es scheinbar so, dass man Umdenken muss und das Wort "Wende" als Synonym für "Grenzöffnung" steht?

Ich sehe schon, das Forum bildet.

Noch ein Satz zu Schabowski: Natürlich ist es so, dass das Ergebnis der Grenzöffnung, das wir heute haben, eingetreten wäre, egal, ob die Öffnung am 09.11. oder am 10.11. erfolgt wäre. Nur wäre man dann an der Grenze vorbereitet gewesen, und alles wäre geordneter abgelaufen. Man muss sich nur vorstellen, dass an den Grenzübergängen am Abend des 9.11. einer die Nerven verloren hätte - das hätte eine katastrophale Kettenreaktion auslösen können. Von daher stimme ich rainman zu.

Gruss

icke



Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.05.2014 20:55 | nach oben springen



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