#41

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.05.2011 13:01
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Gert sieh es dem Werner nach, da diese Anrede hier sehr oft gebraucht wird dachte er sicher sie ist so üblich... woher soll er auch wissen, dass diese scheinbar nur in eine Richtung angebracht ist

http://www.google.de/search?as_q=du+und+...nG=Google-Suche


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#42

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.05.2011 13:15
von WernerHolt (gelöscht)
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genau @ feliks ich dachte diese wortwahl wäre hier so üblich ......................ich schäme mich auch ganz dolle ,wenn ich da so falsch liege


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#43

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.05.2011 16:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Gert sieh es dem Werner nach, da diese Anrede hier sehr oft gebraucht wird dachte er sicher sie ist so üblich... woher soll er auch wissen, dass diese scheinbar nur in eine Richtung angebracht ist

http://www.google.de/search?as_q=du+und+...nG=Google-Suche



@Feliks
Nach meiner Erinnerung habe ich solche Formulierungen nicht benutzt, also kann in meinem Fall von "Einbahnstraße" nicht die Rede sein.
Na ja mein Vater sagte immer " Benehmen ist Glückssache " , scheint wohl so zu sein.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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#44

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.05.2011 17:16
von 94 | 10.792 Beiträge

Tja, nicht nur Benehmen, auch das Benutzen eines Suchmaschine *grins*
Nur soviel, Stoppworte sollten bei gezielter Suche in Gänsefüssel gesetzt werden *immer_noch_grins*
Und das User @Gert nun mal sehr gerne zitiert, nun, sei's drum ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 01.05.2011 17:16 | nach oben springen

#45

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.05.2011 21:28
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Gert sieh es dem Werner nach, da diese Anrede hier sehr oft gebraucht wird dachte er sicher sie ist so üblich... woher soll er auch wissen, dass diese scheinbar nur in eine Richtung angebracht ist

http://www.google.de/search?as_q=du+und+...nG=Google-Suche




...............................................................................................................................................................................

Also ich wurde für so etwas wie "deinesgleichen" hier im Forum schon von der Obrigkeit abgemahnt, bzw. daran erinnert daß sich das "nicht" gehören würde! Na gut @Feliks, Du als Jurist siehst da wohl rechtliche Nuancen und es kommt wohl nur darauf an, ob man "Deinesgleichen" mit der rechten oder der linken Hand zu Papier bringt.
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 01.05.2011 21:29 | nach oben springen

#46

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 01:18
von Sachsendreier (gelöscht)
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Vom MfS - Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache über Nazideutschland die nicht "bei Juden kaufen" sollen zu Nicht-Sandkastenspielern die mimosenhaft sich das "Du" verbeten........auf gehts ....da ist noch lange nicht alles besprochen


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#47

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 07:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Sachsendreier
Vom MfS - Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache über Nazideutschland die nicht "bei Juden kaufen" sollen zu Nicht-Sandkastenspielern die mimosenhaft sich das "Du" verbeten........auf gehts ....da ist noch lange nicht alles besprochen




@Sachsendreier, da hast du etwas falsch interpretiert. Nicht das Du habe ich mir verbeten sondern das deinesgleichen. Klingt doch nicht gut "du und deinesgleichen", das hat mit Mimose nichts mehr zu tun.

Gruß Gert


.
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#48

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 12:39
von a1 otti | 188 Beiträge


was ne diskussion hier...
zum Thema:
glaube nicht, dass der Beamte seit 1991 Leiter der Polizeiwache ist, wäre m.E damals zu jung gewesen, außerdem haben diese Posten doch meist die Kollegen aus den alten Bundesländern übernommen (mit Buschzulage über Jahre).
Er ist damals überprüft worden, hat seinen Fragebogen ordnungsgemäß ausgefüllt. Die Untersuchungsgremien hatten genug Zeit, seine "Kaderakte" durchzugehen, in den MfS-Archiven seine Vorgänge zu sichten und sind dann zu dem Schluss gekommen, dass er bedenkenlos übernommen werden kann bzw. seine Tätigkeit weiterführen darf. Ist dann auch verbeamtet worden und hat sicherlich den Status des Lebzeitbeamten.
Nun haben ihn ehemalige Opfer wiedererkannt (ich spreche diesen Leuten natürlich nicht ab, dass den meisten dort aus heutiger Sicht Unrecht geschehen ist) und können nicht verstehen, wie ihr einstiger Peiniger "Chef" einer Polizeibehörde sein kann.
Ich nehme mal an, ohne die näheren Umstände zu kennen, dass er sich über die Jahre qualifiziert hat, vielleicht sogar sich noch mal auf die Schulbank gesetzt hat, um dann irgendwann sich für den Posten zu bewerben.
Andererseits kommt man, dank der gegenwärtigen Personalpolitik, schneller an eine Führungsposition, als man denkt, mitunter sind dies auch Posten, um die sich niemand wirklich reißt....

Eine Entfernung aus dem Dienst.... wie sollte das beamtenrechtlich funktionieren? Er hat weder strafrechtlich noch dienstrechtlich gegen etwas verstoßen, ihn holt lediglich seine Vergangenheit ein, bzw. andere holen diese wieder hoch
Auch eine Zurückstufung in der Besoldungsgruppe müsste disziplinarrechtliche Gründe haben, also gilt für ihn, selbst wenn er den Dienstposten aus politisch/taktischen Gründen nicht mehr besetzen darf, Besitzstandswahrung . Und selbst die Entfernung von diesem Posten dürfte schwer werden, wenn er sich fachlich nichts zuschulden kommen ließ.
Ihn können eigentlich nur bei der Ausfüllung des Fragebogens/der Anhörung 1990/1991 bewusst verschwiegene Fakten aus seiner Zeit beim MfS, also wie hier schon erwähnt Verstöße gegen rechtliche Bestimmungen der DDR oder eine gleichzeitige inoffizielle Tätigkeit (war das überhaupt möglich - hauptamtlich UND inoffiziell???) zu Fall bringen. Dann allerdings wird es für ihn (zu recht) ungemütlich.

Zu guter Letzt: der Mann muss nicht zwingend im höheren Dienst sein, er kann auch ein Amt der A12 oder A13 (PHK/EPHK) bekleiden. Es handelt sich um eine Polizeiwache, nicht um eine Direktion oder Inspektion!


Ralf



zuletzt bearbeitet 03.05.2011 13:00 | nach oben springen

#49

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 12:59
von Pit 59 | 10.124 Beiträge

Hat der Leiter der Polizeiwache dort auf dem Turm seinen Dienst gemacht ?


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#50

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 13:09
von a1 otti | 188 Beiträge

Zitat von Pit 59
Hat der Leiter der Polizeiwache dort auf dem Turm seinen Dienst gemacht ?



mann pit, hast du heut nen kasper gefrühstückt

führt eure sinnlose diskussion schön weiter



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#51

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 14:12
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hallo Otti, zu Deinen Fragen zur Person kann ich etwa sagen auch ohne seinen Namen zu nennen.

1. Er leitet die Wache erst seit einem Jahr
2. Richtig ist er hat nochmal gelernt und ist daher im höheren Dienst
3. Könnte er selbst wegen Verstößen gegen DDR Recht nicht mehr belangt werden da verjährt.

Die Suspendierung, oder exakt vorläufige Dienstenthebung, sehe ich sehr kritisch und dürfte mit einem guten Anwalt auch ins Leere laufen.
1. Nach § 18 LDG-Brandenburg darf ein Disziplinarverfahren nur eingeleitet werden, wenn  zureichend tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen, die den Verdacht eines Dienstvergehens rechtfertigen oder nach § 14 im Anschluss an ein Straf- oder Bußgeldverfahren.

2. Nach § 39 LDG-Brandenburg kann während einer Disziplinarmaßnahme der Beamte vorläufig des Dienstes enthoben werden, wenn durch sein Verbleiben im Dienst der Dienstbetrieb oder die Ermittlungen wesentlich beeinträchtigt würden und die vorläufige Dienstenthebung zu der Bedeutung der Sache und der zu erwartenden Disziplinarmaßnahme nicht außer Verhältnis steht.

Für mich ist die Dienstenthebung daher nicht zulässig, da sie in krassem Widerspruch zur erwartenden Disziplinarmaßnahme steht. Zu erwarten wäre, wegen unzulässigkeit des gesamten Verfahrens nämlich gar keine!
Ein aktuelles Dienstvergehen des Beamten liegt hier nicht vor, auch kein nach § 15 "verjährtes", somit käme nur eine Eröffnung nach §14 in Betracht. Da der Beamte bereits im Jahr 1995 durch das AG Cottbus freigesprochen wurde ist aus meiner Sicht auch eine Eröffnung nach § 14 unzulässig. In diesem heißt es: "Ist der Beamte im Straf- oder Bußgeldverfahren rechtskräftig freigesprochen worden, darf wegen des Sachverhalts, der Gegenstand der gerichtlichen Entscheidung gewesen ist, eine Disziplinarmaßnahme nur ausgesprochen werden, wenn dieser Sachverhalt ein Dienstvergehen darstellt, ohne den Tatbe
stand einer Straf- oder Bußgeldvorschrift zu erfüllen.
. Ein aktuelles Dienstvergehen liegt wie gesagt nicht vor und wurde auch nicht als Grund für die Dienstenthebung angegeben, lediglich seine Tätigkeit in der Vergangenheit. Aus diesem Grund würde ich, wegen Unzulässigkeit, bereits hier eine sofortige Einstellung des Verfahrens nach §33 beantragen.

Das dies hier kein rechtsstaatliches, sondern allein ein politisches Verfahren ist, beweist auch die Aussage des Herrn Innenministers Woidke .

Zitat
„Man musste in den 80er Jahren nicht daran mitwirken, Unschuldige ins Gefängnis zu bringen. Wenn sich das bestätigt, kann der Beamte nicht mehr als Leiter einer Polizeiwache tätig sein.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 03.05.2011 14:14 | nach oben springen

#52

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 14:37
von a1 otti | 188 Beiträge

Danke @Feliks, so in etwa hatte ich das in meinem Beitrag auch gemeint. War eigentlich weniger als Fragestellung.
Ich meinte, dass für eine Entfernung aus dem Dienst eigentlich nur der Tatbestand des Betruges, hier Einstellungsbetrug, in Frage kommt, wenn er bei der Überprüfung Fakten verschwiegen hat, die eine Einstellung/Verbeamtung zum damaligen Zeitpunkt ausgeschlossen hätten. Dies wäre zwar strafrechtlich sicherlich verjährt, aber beamtenrechtlich m.E. nicht. Und nur dies könnte dem Beamten die Entlassung oder disziplinare Schritte bescheren.

Habe mir den Artikel und ähnliche Pressemeldungen jetzt noch mal durchgelesen und auch gesehen, dass er im höheren Dienst ist. Da war ich beim Schreiben schneller, sorry, aber mich hat dieses Rumgezicke hier schon wieder angek.....

Ralf



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#53

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 20:39
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Hallo Otti, zu Deinen Fragen zur Person kann ich etwa sagen auch ohne seinen Namen zu nennen.

1. Er leitet die Wache erst seit einem Jahr
2. Richtig ist er hat nochmal gelernt und ist daher im höheren Dienst
3. Könnte er selbst wegen Verstößen gegen DDR Recht nicht mehr belangt werden da verjährt.

Die Suspendierung, oder exakt vorläufige Dienstenthebung, sehe ich sehr kritisch und dürfte mit einem guten Anwalt auch ins Leere laufen.
1. Nach § 18 LDG-Brandenburg darf ein Disziplinarverfahren nur eingeleitet werden, wenn  zureichend tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen, die den Verdacht eines Dienstvergehens rechtfertigen oder nach § 14 im Anschluss an ein Straf- oder Bußgeldverfahren.

2. Nach § 39 LDG-Brandenburg kann während einer Disziplinarmaßnahme der Beamte vorläufig des Dienstes enthoben werden, wenn durch sein Verbleiben im Dienst der Dienstbetrieb oder die Ermittlungen wesentlich beeinträchtigt würden und die vorläufige Dienstenthebung zu der Bedeutung der Sache und der zu erwartenden Disziplinarmaßnahme nicht außer Verhältnis steht.

Für mich ist die Dienstenthebung daher nicht zulässig, da sie in krassem Widerspruch zur erwartenden Disziplinarmaßnahme steht. Zu erwarten wäre, wegen unzulässigkeit des gesamten Verfahrens nämlich gar keine!
Ein aktuelles Dienstvergehen des Beamten liegt hier nicht vor, auch kein nach § 15 "verjährtes", somit käme nur eine Eröffnung nach §14 in Betracht. Da der Beamte bereits im Jahr 1995 durch das AG Cottbus freigesprochen wurde ist aus meiner Sicht auch eine Eröffnung nach § 14 unzulässig. In diesem heißt es: "Ist der Beamte im Straf- oder Bußgeldverfahren rechtskräftig freigesprochen worden, darf wegen des Sachverhalts, der Gegenstand der gerichtlichen Entscheidung gewesen ist, eine Disziplinarmaßnahme nur ausgesprochen werden, wenn dieser Sachverhalt ein Dienstvergehen darstellt, ohne den Tatbe
stand einer Straf- oder Bußgeldvorschrift zu erfüllen.
. Ein aktuelles Dienstvergehen liegt wie gesagt nicht vor und wurde auch nicht als Grund für die Dienstenthebung angegeben, lediglich seine Tätigkeit in der Vergangenheit. Aus diesem Grund würde ich, wegen Unzulässigkeit, bereits hier eine sofortige Einstellung des Verfahrens nach §33 beantragen.

Das dies hier kein rechtsstaatliches, sondern allein ein politisches Verfahren ist, beweist auch die Aussage des Herrn Innenministers Woidke .

Zitat
„Man musste in den 80er Jahren nicht daran mitwirken, Unschuldige ins Gefängnis zu bringen. Wenn sich das bestätigt, kann der Beamte nicht mehr als Leiter einer Polizeiwache tätig sein.





Feliks kennst du diesen Kollegen persönlich?

Gruß Gert


.
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#54

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 20:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Es gibt in diesem Forum mehrere User denen er bekannt ist.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#55

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 21:04
von 94 | 10.792 Beiträge

Also eines muß man FED lassen, immer eine klare und eindeutige Antwort.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#56

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 21:13
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von 94
Also eines muß man FED lassen, immer eine klare und eindeutige Antwort.




@94 da muss ich dir uneingeschränkt zu stimmen. Ich habe keine anders geartete Antwort erwartet.Bingo!

Gruß Gert


.
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#57

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 22:52
von Fritz (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Es gibt in diesem Forum mehrere User denen er bekannt ist.



Jetzt hast du einen Fehler gemacht. Auch wenn du ihn noch nicht erkennst.

http://www.rbb-online.de/klartext/archiv...nd_polizei.html

Fritz


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#58

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.05.2011 23:00
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Fritz

Zitat von Feliks D.
Es gibt in diesem Forum mehrere User denen er bekannt ist.



Jetzt hast du einen Fehler gemacht. Auch wenn du ihn noch nicht erkennst.

http://www.rbb-online.de/klartext/archiv...nd_polizei.html

Fritz




also ist es feliks?


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#59

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.05.2011 07:03
von a1 otti | 188 Beiträge

Zitat von Fritz

Zitat von Feliks D.
Es gibt in diesem Forum mehrere User denen er bekannt ist.



Jetzt hast du einen Fehler gemacht. Auch wenn du ihn noch nicht erkennst.

http://www.rbb-online.de/klartext/archiv...nd_polizei.html

Fritz




Fritz, du meinst doch nicht etwa, dass Feliks sein Avatar für die Fotomontage des Polizeiabzeichens in dem Beitrag zur Verfügung gestellt hat....

Aber mal im Ernst, der Artikel ist auch nicht gerade von fachlicher Kompetenz strotzend. Ich kenne den Kollegen nicht (wie auch, bin ja aus Sachsen) aber was da steht sind natürlich "Enthüllungen" nach 20 Jahren, die nur durch akribischen Journalismus, vermutlich mit gefährlichen Recherchen und düsteren Informanten gegen horrende Bestechungsgelder am Tresen einer finsteren Spelunke erlang wurden...

"Doch KLARTEXT liegen Unterlagen zu einem „anderen Leben“ des Uwe Skalske vor - ein Leben als Hauptamtlicher Oberleutnant der Staatssicherheit der DDR. Uwe Skalske soll demnach zu DDR-Zeiten ein Untersuchungsführer der Abteilung IX, ein so genannter Vernehmer, des MfS in Cottbus gewesen sein."

Ja doch, das hat bislang bestimmt noch niemand vom Innenministerium gewusst, erst die Frau Probst hat das herausgefunden.

"Uwe Skalske begann sein Berufslebens bei der Stasi und blieb es bis zum bitteren Ende Untersuchungsführer, bis Februar 1990. Für, Zitat: „gute Erfolge bei der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren“ wurde er noch im Mai 1989 zum Oberleutnant befördert und vorher mit der Medaille in Bronze ausgezeichnet. Der Experte schlussfolgert daraus:

Tobias Wunschik, Historiker BStU
„Seine Auszeichnungen und Prämien, die er erhielt, sprechen dafür, dass er erfolgreich politisch Andersdenkende vernommen und für eine Verurteilung gesorgt hat.“

"

Also, er war von 81 bis 90 beim MfS, m.E. ist die Beförderung zum Oberleutnant im Mai 89 nicht aussergewöhnlich schnell erfolgt, sondern im Rahmen der in der DDR üblichen Beförderungsroutine. Nehme mal an, er hat 2 Jahre Offiziersschule hinter sich und war dann so 5 bis 6 Jahre Leutnant. Der Text "für gute Erfolge bei der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren..." naja, da stand immer irgendwas; wer die DDR kennt, weiß, dass diese Texte Standartphrasen waren. Jetzt hier davon zu sprechen, dass er sich besonders hervorgetant hat, zeugt von wenig Kenntnis der Materie bzw. von Effekthascherei. Und die Medaille in Bronze... Also wenn der ganze Klimperkram, den man zu diversen Feiertagen (1.Mai, 7. Oktober, Tag der VP/des MfS/der GT/ des weißichwas...) nur verliehen wurde, wenn man sich besonders im System etablierte, dann waren wohl alle Angehörigen der so genannten bewaffneten Organe (Polizei, Feuerwehr, Zivilverteidigung, Armee, GT und MfS) gaaanz schlimme Finger

Hier, in die ehemalige Untersuchungshaft, kamen Untersuchungsführer zu den Vernehmungen. KLARTEXT fand Zeitzeugen Wir wissen nicht, ob Uwe Skalske ihnen begegnet ist, aber sie können erzählen. Die Gedenktafel, die an ihre Haft erinnert, tröstet sie nicht über die Karrieren mancher Täter hinweg.

Manfred Krafft, Opfer der Stasi
„Mit bis zu drei Häftlingen in einer engen Zelle auf Holzpritschen musste man schlafen und dann war ein Toilettenkübel drin untergebracht. Sechs bis zehn Mal in der Stunde, manchmal weniger, manchmal öfter, wurde das Licht geknipst nachts. Die Lampe schien einem immer ins Gesicht, dass man immer gestört wurde. Es war eben… wie die Hölle hat sich das d angetan. Die Täter sind in hohe Positionen, haben sich reinkatapultiert und durch Seilschaften hineinbefördert und die Opfer sind unten, die müssen sich kümmern.“



Hmm, was hat jetzt die Aussage des Opfers (nicht falsch verstehen, möchte das auch nicht durchgemacht haben) mit dem ehemaligen Vernehmer S. zu tun? Die Aussage mit der Zelle, dem Licht usw. bezieht sich doch auf die Haftbedingungen. Naja, muss man nicht verstehen. Hauptsache, es ist ein Satz drin, dass die Täter sich in hohe Positionen durch Seilschaften hineinkatapultiert haben...

"Uwe Skalske hat seine Stasi-Vergangenheit anscheinend wie seine Personalakte nur abgelegt. Wir erinnern uns: Er hat es in unserem demokratischen Rechtssystem bis in den höheren Dienst geschafft und ist Chef über rund 160 Polizisten geworden.

Tobias Wunschnik, Historiker, BStU
„Wer sich an einer derart exponierten Stelle eines Unterdrückungsapparates für eine kommunistische Diktatur verdient gemacht hat, kann aus meiner Sicht in einem demokratischen Gemeinwesen keine Leitungsfunktionen inne haben.“

"


Aha, der war an einer derart exponierten Stelle, als Leutnant/Oberleutnant, das war also schon was ganz hohes...
Wie gesagt, ob es richtig oder falsch war, ihn bei der Polizei (weiter) zu beschäftigen, haben damals 91 die Leute von den Untersuchungsgremien entschieden. Da sie der Meinung waren, dass ein Ermittlungssachbearbeiter des MfS kein Risiko für die freiheitlich demokratische Grundordnung darstellt, hat er sich nichtst vorzuwerfen. Und ich denke nicht, dass da nur auf einem Schreibtisch irgendwer ohne Sachkenntnis einen Stempel mit "genehmigt" auf das Papier geschmissen hat, weil der Feierabend herannahte... Zumindest hier in Sachsen wurde aussortiert und gründlich geprüft, ich denke, dass das auch in anderen Bundesländern der Fall war.


"Uwe Skalske wollte sich nicht äußern. Und der Innenminister stand für ein Interview nicht zu Verfügung. Einer seiner Pressesprecher allerdings erklärte: „Auch nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass der Betroffene hinsichtlich seiner Vergangenheit unwahre Angaben gemacht hat." Und weiter: „Sollten sich künftig wesentliche neue Erkenntnisse ergeben, werden wir die Angelegenheit erneut prüfen." Wir von KLARTEXT finden, das sind neue Erkenntnisse.

"


Natürlich, weil KLARTEXT das jetzt "herausgefunden" hat, was dem Innenministerium schon bekannt ist, sind es neue Erkenntnisse.
Hauptsache, ein Skandal.



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#60

RE: Vom MfS-Untersuchungsführer zum Leiter einer Polizeiwache

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.05.2011 07:33
von Alfred | 6.841 Beiträge

Die Medaille in Bronze dürfte vielleicht der Orden für treue Dienste sein.

Und den gab es nach 5 Jahren automatisch, für jeden.


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