#41

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 14:03
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Gert ich muss mich schon wundern! Deine Fähigkeit, die Persönlichkeit Dir unbekannter Personen einzuschätzen, erstaunt mich doch sehr!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#42

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 14:06
von YYYYYYYY (gelöscht)
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mich auch feliks, besonders interessant fand ich die einschätzung meiner person...................aber lassen wir das ,dass führt zu nichts und ist die mühe nicht wert., da diese diskussion eh völlig sinnlos mittlerweile geworden ist.............


zuletzt bearbeitet 08.04.2011 14:09 | nach oben springen

#43

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 14:08
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Richtig, daher beende ich diese sinnfreie Veranstaltung für mich an dieser Stelle.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#44

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 14:08
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Gert ich muss mich schon wundern! Deine Fähigkeit, die Persönlichkeit Dir unbekannter Personen einzuschätzen, erstaunt mich doch sehr!




Ja Feliks, mit dieser Fähigkeit bin ich nicht allein im Forum. Manchmal habe ich den Eindruck( aufgrund der Aussagen über meine Person) es gibt schon wieder eine Akte von mir. Ich hoffe damit, dein Erstaunen ein wenig erklären zu können. Rückfragen sind jederzeit willkommen.

Gruß Gert


.
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Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#45

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 14:37
von sentry | 1.077 Beiträge

Zitat von vs1
... warum hat man diesen User'n hier, bei den Grenzern, einen Ort der Ort gegeben um angeblich offen zu schreiben?
egal zu welchen Thema der Grenzer, treten Sie heute ... wie gestern ... immer unerwünscht auf!



Ich war weiß Gott kein Freund der Stasi und hatte auch nicht gerade gute Erfahrungen mit dem Organ. Auch ich habe mit einigen Beiträgen der "ganz linken" Fraktion erhebliche Probleme, wobei mich dann mehr der Inhalt als die Biographie des Schreibers stört. Das gleiche gilt allerdings auch für Texte der genau gegenseitigen Fraktion, die mir erzählen wollen, wie wir damals waren, wie und was wir gedacht haben, wie wir gelebt hatten und welche Motive wir hatten.
Nun zu den Gedanken des TS: Zuerst einmal ist es den Ehemaligen des MfS anzurechnen, dass sie mit ihrer früheren Tätigkeit offen umgehen. Ohne ihre eigene Offenbarung würden wir von ihrer MfS-Tätigkeit gar nichts wissen. Sie scheinen sich immerhin offen der Diskussion zu stellen, selbst wenn ihre Motive nicht immer die edelsten sein sollten.
Widersprechen möchte ich dem zweiten Satz des Zitats. Ich finde nicht, dass sie unerwünscht auftreten - auf gar keinen Fall treten sie immer unerwünscht auf. Mir persönlich hat das Auftreten ehemaliger MfSler und ihre oft bereitwillige Art, aus ihrer früheren Tätigkeit zu berichten, schon sehr viel Wissenszuwachs und Hilfe beim Verständnis meiner eigenen Erfahrungen mit unserer jüngeren Geschichte gebracht. Genauso wie es für mich einer der bemerkenswertesten Möglichkeiten der Geschichts"aufarbeitung" ist, dass ich meine Stasiakte einsehen darf, finde ich es ganz hervorragend mich heute mit Beteiligten aller Fraktionen unterhalten zu können. Von BGS über ehemalige Kameraden und Vorgesetzte, gänzlich Unbeteiligten, aber Interessierten bis eben hin zu ehemaligen Angehörigen des MfS kann man sich mit allen offen austauschen und wenn man wirklich interessiert ist, kann man daraus eine Menge mitnehmen.
Jegliche Form von Agitation und Propaganda kann man ja ignorieren, wenn man will. Das ist nicht immer ganz einfach und oft juckt es in den Fingern, aber mit ein bisschen Selbstdisziplin geht's ganz gut.

Nicht zuletzt ist für mich ein Forum eine Plattform zum Diskutieren. Foren, wo sich alle User permanent erzählen, wie schlimm es im Osten war oder eben auch wie toll, wo sich alle auf die Schultern klopfen und immer nur ihren Vorrednern zustimmen, würden sich schnell totlaufen. Ich wäre jedenfalls in solchen Foren nicht registriert. Da gefällt mir das breite Spektrum in diesem Forum schon viel besser - und dazu gehören ganz klar und themenbezogen auch voll berechtigt die Ehemaligen des MfS, wenn sie denn Lust haben hier mitzumachen.


zuletzt bearbeitet 08.04.2011 14:38 | nach oben springen

#46

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 15:48
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von praeceptor507
Natürlich ist es schlimm, wie sich die Stasi in diesem Forum etabliert.
Ich erinnere nur an den Artikel: Generalmajor des MfS Willi Opitz ist gestorben
(der mir übrigens eine Abmahnung eingebracht hat).
Mit solchen Leuten sollte in diesem Forum ein für allemal Schluß gemacht werden.
Im Titel steht Forum DDR Grenze und nicht Forum Staatssicherheit!



Hallo,

ich kann nur staunen oder auch nicht.

Kannst Du mir bitte mal erklären, warum MA des MfS hier nicht schreiben sollen ? Und wie willst Du denn mit Usern verfahren, die nicht beim MfS gedient haben aber vielleicht eine pro -MfS Stellung beziehen. Dürfen die dann auch die Sachen packen ?


zuletzt bearbeitet 08.04.2011 15:48 | nach oben springen

#47

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 15:53
von Rabe (gelöscht)
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#48

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 17:43
von YYYYYYYY (gelöscht)
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Zitat von Alfred

Zitat von praeceptor507
Natürlich ist es schlimm, wie sich die Stasi in diesem Forum etabliert.
Ich erinnere nur an den Artikel: Generalmajor des MfS Willi Opitz ist gestorben
(der mir übrigens eine Abmahnung eingebracht hat).
Mit solchen Leuten sollte in diesem Forum ein für allemal Schluß gemacht werden.
Im Titel steht Forum DDR Grenze und nicht Forum Staatssicherheit!



Hallo,

ich kann nur staunen oder auch nicht.

Kannst Du mir bitte mal erklären, warum MA des MfS hier nicht schreiben sollen ? Und wie willst Du denn mit Usern verfahren, die nicht beim MfS gedient haben aber vielleicht eine pro -MfS Stellung beziehen. Dürfen die dann auch die Sachen packen ?





die frage hab ich mir auch gestellt..........................


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#49

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 18:02
von UNGEDIENTER (gelöscht)
avatar

Ich persönlich finde grundsätzlich viel zu viel Aufhebens für diese ein oder zwei Hände voll ehemalige Mitarbeiter oder Mitläufer des MfS. Wenn sie im realen Leben schon kaum noch eine Chance haben Fans zu finden, sollten wir sie hier im Forum unter dem Deckmantel der Anonymität doch wenigstens gewähren lassen. Wohlwissend, daß wie bei allen sich das irgendwann biologisch erledigt und dann sind all diese traumtänzerischen Thesen ohnehin vergessen.
Angelo, Du hast ein sehr interessantes Forum, wo beispielsweise ich als " Wessi " mir viel aus Schilderungen aneignen konnte. Allerdings nicht aus Schilderungen von ehemaligen MfS-Mitarbeitern. Daher hier von offener Umgangsweise dieser Personen mit der eigenen Vergangenheit
zu reden, wie es ein User vor mir tat, ist ein Witz. Wie " sachlich " diese Herren vortragen zeigt ganz deutlich das von Rabe eingestellte unterstellende Youtube-Video, wohlwissend, dass weder VS1 noch andere es so gemeint haben.
Ich persönlich habe Verstänndnis dafür, daß manche User " aus der Haut fahren " wenn sie so manchesmal lesen was diese " ehemaligen und ihr Sympathisanten" hier einstellen.
Angelo, Du hast Recht, daß es kein " Anti-Stasi-Forum " sein darf.
Es darf aber auch kein Forum sein in dem Opfer des MfS direkt oder indirekt von ehemaligen Mitarbeitern verhöhnt werden !!

Ich kann mir ehrlicherweise nicht vorstellen, dass Du solchen Dingen oder Verklärungsversuchen von Unrecht des DDR-Regims eine Plattform bieten willst.

@Alfred
Falls Du entsprechend dem, wie Du mal geschult wurdest, wieder nach einem Beispiel fragen willst, dann lese den Beitrag von Felix beim Thread des ehemaligen IM wo derjenige über den berichtet wurde, durch sein Verhalten selber Schuld hatte.
Das Rückgrat den Opfern das einmal direkt ins Gesicht zu sagen, hat man natürich nicht.

@ Gert
Deine Aussage mit dem widersprechen gegenüber MfS Mitarbeitern trifft sicherlich zu. Wenn ich hier die teilweise hilflose Argumentation lese, dann weiß ich, daß man sich damals bei den Bürgern nur durchsetzen konnte, mittels Drohungen und Einschüchterung und nicht mit Argumenten.

So und jetzt muß ich zum Geburtstag, da ist es mindestens genau so lustig.


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#50

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 18:50
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von UNGEDIENTER

@Alfred
Falls Du entsprechend dem, wie Du mal geschult wurdest, wieder nach einem Beispiel fragen willst, dann lese den Beitrag von Felix beim Thread des ehemaligen IM wo derjenige über den berichtet wurde, durch sein Verhalten selber Schuld hatte.
Das Rückgrat den Opfern das einmal direkt ins Gesicht zu sagen, hat man natürich nicht.






Ungedienter,

wenn Du dies einschätzen kannst ?


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#51

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 20:36
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von UNGEDIENTER
Ich persönlich finde grundsätzlich viel zu viel Aufhebens für diese ein oder zwei Hände voll ehemalige Mitarbeiter oder Mitläufer des MfS. Wenn sie im realen Leben schon kaum noch eine Chance haben Fans zu finden, sollten wir sie hier im Forum unter dem Deckmantel der Anonymität doch wenigstens gewähren lassen. Wohlwissend, daß wie bei allen sich das irgendwann biologisch erledigt und dann sind all diese traumtänzerischen Thesen ohnehin vergessen.
Ich kann mir ehrlicherweise nicht vorstellen, dass Du solchen Dingen oder Verklärungsversuchen von Unrecht des DDR-Regims eine Plattform bieten willst.



@Ungedienter, in welcher Welt lebst Du eigentlich ?
Keiner ist hier, um irgendwelche "Fans" zu finden und "Fans" braucht auch kein ehemaliger Mitarbeiter im normalen Leben. Die große Masse der ehemaligen Mitarbeiter steht fest mit beiden Beinen im Leben, hat Freunde, Familie usw. Es hat niemand nötig, um Aufmerksamkeit, Verständnis usw. zu betteln. Es kommt mir so vor, als ob ihr Alt-Bundesrepublik-Sozialisierten wenig Ahnung von den gegebenen Umständen habt. Allerdings werdet ihr nicht müde, uns unsere Welt aus der Ferne zu erklären. Das Problem besteht darin, dass die Alt-Bundesrepublik nicht ganz unbeteiligt war, dass sich bestimmte Dinge bei uns so entwickelt haben. Bei euch gab es Leute in führenden Positionen in Staat und Wirtschaft, die schweres Unrecht in der NS-Zeit begangen haben. Hast Du kritisiert, dass diese Personen nach 1945 weiter ihren Weg gegangen sind, ihre Rolle verharmlost haben und ihre Theorien weiter ausgelebt haben ?
Nach 1990 stand Erich Mielke aufgrund der Polizistenmorde, die ich übrigens nicht gut heiße, zu Recht in der Kritik. Wer hat denn in der Bundesrepublik Georg Heuser öffentlich angeprangert ? Heuser, damaliger Leiter des LKA Rheinland-Pfalz, hat in der NS-Zeit immerhin in 11.000 ! Fällen Beihilfe zum Mord geleistet. Ich denke @Ungedienter, Du hast vor Deiner eigenen Tür genug zu kehren. Für den Fall, dass Du betriebsblind bist, helfe ich Dir beim Dreck suchen.



zuletzt bearbeitet 08.04.2011 21:20 | nach oben springen

#52

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.04.2011 21:13
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Angelo

Zitat von Gert
ich bin nicht dafür jemanden auszuschliessen, auch nicht gegen ehemalige MfS. Dann sollten aber auch die Admins nicht mit ihrem Regelwerk kommen und in die Diskussion wie auch immer eingreifen, wenn die Wogen der Diskussion hoch gehen. Das sollte dann hingenommen werden. Ich brauche nur auf Threads hinzuweisen, wo im Vorhinein schon darauf hingewiesen wird, diese nicht " zu zerschiessen".


Gruß Gert



Gert !
An welchen Punkt sind wir hier angekommen ? Das öffentlich dazu aufgerufen wird Menschen hier aus dem Forum auszuschließen weil sie keine Grenzer waren ?
Was würdest du sagen wenn es hier Menschen gibt die öffentlich dazu Aufrufen Menschen wie Wosch Gert und Ungedienten hier aus dem Forum zu werfen ? Wie würdest du da Reagieren ??? Meinst du da würde ich die Klappe nicht auch aufmachen ??

Und genau deshalb habe ich das mit dem Regelwerk geschrieben das würde ich auch für jeden anderen tun !




------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Na, na Angelo, bevor Du jetzt aber behaupten solltest, daß ich hier die Unwahrheit erzählen würde, daß man mich hier ganz schnell aus dem Forum entfernen könnte hatte man mir schon ein paar mal "angedroht", zumindestens durch die "Blume"!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#53

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2011 00:40
von Pit 59 | 10.123 Beiträge

"Fans" braucht auch kein ehemaliger Mitarbeiter im normalen Leben. Die große Masse der ehemaligen Mitarbeiter steht fest mit beiden Beinen im Leben, hat Freunde, Familie usw. Es hat niemand nötig, um Aufmerksamkeit, Verständnis usw. zu betteln. Zitat
@Merkur
Soso,da will ich Dir mal ein ,ich betone ein Beispiel Nennen.Oktober 2010,bei uns fängt ein Neuer Kollege an.Sauber,Nett,Hilfsbereit,so wie ebend Normal.Paar Tage Später ging es die Runde, das ist der Ehemalige Oberleutnant der Stasi.Keiner hat mehr mit dem am Tisch gesessen,Keiner hat mehr mit dem gesprochen (ausser was dienstlich Notwendig war ).Erst hatte ich so meine Zweifel ob das Richtig ist was wir machen, es war Richtig,die haben es auch nicht anders gemacht.3 Wochen war er im Betrieb,der Junge ist gegangen wie ein Bettpinkler.Die Führungsetage konnte uns nichts anhaben,Niemand ist per Arbeitsvertrag Verpflichtet dem anderen sein Freund zu sein.Und dann willst Du mir erzählen das die Fest im leben stehn.Da wo die anderen Arbeiten werden es die Mitarbeiter nicht Wissen.Träume weiter.


zuletzt bearbeitet 09.04.2011 00:41 | nach oben springen

#54

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2011 01:57
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Pit 59
"Fans" braucht auch kein ehemaliger Mitarbeiter im normalen Leben. Die große Masse der ehemaligen Mitarbeiter steht fest mit beiden Beinen im Leben, hat Freunde, Familie usw. Es hat niemand nötig, um Aufmerksamkeit, Verständnis usw. zu betteln. Zitat
@Merkur
Soso,da will ich Dir mal ein ,ich betone ein Beispiel Nennen.Oktober 2010,bei uns fängt ein Neuer Kollege an.Sauber,Nett,Hilfsbereit,so wie ebend Normal.Paar Tage Später ging es die Runde, das ist der Ehemalige Oberleutnant der Stasi.Keiner hat mehr mit dem am Tisch gesessen,Keiner hat mehr mit dem gesprochen (ausser was dienstlich Notwendig war ).Erst hatte ich so meine Zweifel ob das Richtig ist was wir machen, es war Richtig,die haben es auch nicht anders gemacht.3 Wochen war er im Betrieb,der Junge ist gegangen wie ein Bettpinkler.Die Führungsetage konnte uns nichts anhaben,Niemand ist per Arbeitsvertrag Verpflichtet dem anderen sein Freund zu sein.Und dann willst Du mir erzählen das die Fest im leben stehn.Da wo die anderen Arbeiten werden es die Mitarbeiter nicht Wissen.Träume weiter.



Ganz ehrlich und offen, ich finde solche Verhaltensweisen einem Mitmenschen gegenüber zum Kotzen. Das heute noch Menschen pauschal verurteilt und so offen ausgegrenzt werden, ist einfach nicht zu glauben!! Was hat euch denn dieser frühere Oberleutnant des MfS persönlich getan, dass ihr über zwanzig Jahre nach der Wende so mit ihm umgeht? Was gibt Menschen das Recht, sich so als Richter über andere aufzuspielen? Habt ihr euch mit dem Mann unterhalten um zu erfahren wie er heute über seine frühere Tätigkeit denkt? Ach Nein, ihr habt ihn ja sofort aus ihren Reihen ausgeschlossen. Habt ihr euch vielleicht mal in die Rolle dieses Mannes versetzt und gefragt wie er sich wohl fühlen mag? Und da wundert ihr euch, wenn sich frühere MfS-Mitarbeiter einigeln und der Vergangenheit nachtrauern?
Das sollte kein pro-MfS-Beitrag aber ein Aufruf sein, mehr aufeinander zuzugehen. Man kann altes Unrecht nicht dadurch aufarbeiten, in dem man neues schafft!

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#55

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2011 02:08
von Pit 59 | 10.123 Beiträge

Ich werde Dir darauf nicht Antworten muss ich auch nicht,auch werde ich solche Worte wie Hyperemissis nicht in den Mund nehmen.Du kannst Dir deine Fragen selber Beantworten.


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#56

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2011 02:40
von YYYYYYYY (gelöscht)
avatar

guten abend,

es ist spät, sehr spät...

aber uwe ,das hast du sehr schön gesagt ...genauso ist das. ich werde ja schon rund gemacht,wenn ich mich ,mit dir solidarisch bekenne .


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#57

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2011 02:42
von YYYYYYYY (gelöscht)
avatar

und die söhne sind bei der bw , und die väter wollen mir die bw erklären. wo die väter niemals bei der bw waren.......................


zuletzt bearbeitet 09.04.2011 03:00 | nach oben springen

#58

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2011 08:11
von exgakl | 7.223 Beiträge

Zitat von Pit 59
"Fans" braucht auch kein ehemaliger Mitarbeiter im normalen Leben. Die große Masse der ehemaligen Mitarbeiter steht fest mit beiden Beinen im Leben, hat Freunde, Familie usw. Es hat niemand nötig, um Aufmerksamkeit, Verständnis usw. zu betteln. Zitat
@Merkur
Soso,da will ich Dir mal ein ,ich betone ein Beispiel Nennen.Oktober 2010,bei uns fängt ein Neuer Kollege an.Sauber,Nett,Hilfsbereit,so wie ebend Normal.Paar Tage Später ging es die Runde, das ist der Ehemalige Oberleutnant der Stasi.Keiner hat mehr mit dem am Tisch gesessen,Keiner hat mehr mit dem gesprochen (ausser was dienstlich Notwendig war ).Erst hatte ich so meine Zweifel ob das Richtig ist was wir machen, es war Richtig,die haben es auch nicht anders gemacht.3 Wochen war er im Betrieb,der Junge ist gegangen wie ein Bettpinkler.Die Führungsetage konnte uns nichts anhaben,Niemand ist per Arbeitsvertrag Verpflichtet dem anderen sein Freund zu sein.Und dann willst Du mir erzählen das die Fest im leben stehn.Da wo die anderen Arbeiten werden es die Mitarbeiter nicht Wissen.Träume weiter.



Spitze Pit!

mit so einer Einstellung, weiß ich, wessen geistes Kind Du bist!
Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob wir wirklich im 21igsten Jahrhundert leben oder ob es doch noch so eine Art Restmittelalter ist.
Sicherlich hattet ihr auch Beweise dafür, daß der neue Mitarbeiter der ehemalige Oberleutnant war.... oder? Und wenn schon.... ein Verdacht ist ja auch so gut wie ein Beweis.......
Tja und wenn der Kollege nun wirklich beim MfS war????? Soll der nie wieder einen Arbeitsplatz finden? Eins kann ich Dir sagen.......
Eure Bande kann froh sein, daß ich nicht Euer Chef bin...

So nun mal eine kleine Annekdote aus meiner Vergangenheit..... sie sind ja sooooo wunderbar, Deine Vorurteile!

Ende 1988 habe ich eine Versetzungsgesuch von den Grenztruppen zur NVA gestellt. Grund dafür war, daß ich geheiratet hatte und es meiner damiligen Frau nicht möglich war mit an meinen Standort zu ziehen.
Ok... Dienst ist Dienst dachte ich mir und so wollte ich nach Frankenberg bei Chemnitz in ein Artillerieregiment als Zugführer.
Die Grenztruppen waren mir bis dahin sehr gut bekannt, ich kannte die "grüne" Grenze.... war feindwärts unterwegs.... kannte das Grenzkommando Mitte und diente an einer GÜST.
Na klar... wieder so eine 100%iger wirst Du jetzt denken Pit..... (denke ich mal), aber weit gefehlt!
Mit vielen was in unserem Staate abging war ich schon lang nicht mehr einverstanden und damit war ich auch nicht alleine. Als ich am 3.Mai 1988 an diesem Kasernentor in Frankenberg ankam stellte ich mir noch die Frage, ob ich das wirklich richtig gemacht habe....... es dauerte nur Stunden und ich hatte meine Antwort.....NEIN!
So ein gammliger Haufen ist mir bis dato noch nie begegnet. Vielleicht lag es daran, das allen irgendwie eine vernünftige Aufgabe fehlte. Die Offiziere im Regiment konnte ich bis auf wenige Ausnahmen irgendwie nur belächeln... ich weiß bis heute noch nicht, warum die sich alle irgendwie als Helden gefühlt haben... viel verbrochen hatte die ja bis dato noch nicht... na egal.....
Auf jeden Fall hat ich dort so die Faxen dicke, daß ich im August 1988 mein Entlassungsgesuch einreichte!
Für einen Berufssoldaten kam das fast einem Staatstreich gleich, wenn man vor Ablauf der Dienstzeit ausscheiden wollte. Und jetzt mein lieber Pit wirds interessant.....
Zur damiligen Zeit hat wir einen Reserveoffizier im Abteilungsstab.... der nahm mich bei Seite und bot mir seine Hilfe bei der Jobsuche an.
Ganz nebenbei war er wohl auch noch ein bissel im "Neuen Forum" aktiv.... Pit ich meine jetzt das Richtige, nicht den Abklatsch im Internet!
Wie sich bestimmt jeder vorstellen kann, war es natürlich nicht einfach von dem Haufen wegzukommen. In meinem Fall kam mir ein wenig die Geschichte zu Hilfe.
Kurz und knapp.... im Dezember 1989 sagte man mir, daß ich gehen könnte, wenn ich eine Arbeitsstelle nachweisen kann.
Das Angebot des Reserveoffiziers zerschlug sich, da man schon damals kurzfristig begann viele Betriebe intern umzustrukturieren.
Damals habe ich mich aber auch für die Gastronomie interessiert und das nicht nur als Kunde.
Ich bin also los..... hab alles abgeklappert was es so an halbwegs vernünftigen Einrichtungen gab um mir einen Job zu suchen.
Oftmals wurde ich belächelt, wie ich auf diese Idee kommen würde obwohl ich keine Ahnung hätte..... mein Argument... man kann alles lernen und meine Auffassungsgabe ist relativ gut ausgeprägt!

Es dauert ca. 4 Wochen und dann hatte ich die Möglichkeit in einem Hotel in einer sächsischen Kleinstadt anfangen zu können.
Ich war stolz wie Bolle und freute mich natürlich auf den Tag, an dem ich meinen Arbeitsvertrag unterschreiben sollte!
Ich muß dazu sagen, daß ich den damaligen Hoteldirektor als absolut fairen Menschen in Erinnerung habe, der irgendwie davon begeistert war, mit welchem Elan ich an eine neue Aufgabe ging und mein Leben komplett umkrempeln wollte.

So, eine Woche später sollte der Vertrag unterschrieben werden und ich erschien zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort.
Der Chef druckste etwas rum und sagte mir dann offen und ehrlich, daß sein Küchenchef im ganzen Hotel erzählt hätte, daß der Neue, der da kommt bei der STASI war......
Grundsätzlich würde er mir einen Arbeitsvertrag geben, die Entscheidung läge ganz allein bei mir, ich solle nur bedenken, daß das vorhandene Team mich einarbeiten muß und da wird es dann wohl zu etlichen Problemen kommen.
Von der Warte aus gesehen wäre es für mich Quatsch gewesen dort anzufangen.....
Damals konnte ich das sogar irgendwie verstehen... die Stimmung war aufgeheizt und es wurden die tollsten Gerüchte in die Welt gesetzt. Gut..... ich habe heute noch ein irgendwie gespaltenes Verhälnis zu diesen selbsternannten Küchengötter... ich versuch mich auch immer zu revanchieren in dem ich gaaaaanz besonders kritisch bin um so die Köche in gastronomischen Einrichtungen zu Höchsleistungen zu animieren.
Nicht das jetzt jemand denkt ich wäre Gastrokritiker nein nein..........

Einen kleinen Hinweis muß ich natürlich noch machen..... ich war damals nicht bei STASI und bin es auch heute nicht! (achso..... iss ja uffjelöst)

So mein lieber ach so stolzer Pit, der Du doch nun einen ganz ganz bösen ehemaligen STASI-Mann entlarvt hast und seiner gerechten Strafe zugeführt hast.......
Ich benutzte jetzt mal den, den ich hier wohl noch nie benutzt habe und damits besser hält nehme ich gleich zwei , denn was anderes fällt mir heute, am 9.April des Jahres 2011 in Worten: Zweitausendelf...... nicht mehr dazu ein!

VG exgakl

P.S. sollte jemand Rechtschreibfehler o.ä. finden... macht Euch keine Gedanken die gehören Euch ich hab nur einfach keinen Bock nochmal Korrektur zu lesen


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#59

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2011 08:14
von exgakl | 7.223 Beiträge

Zitat Pit59

Sauber,Nett,Hilfsbereit,so wie ebend Normal


und alles andere ist wohl nicht normal? Eben nicht richtig Deutsch oder wie? Hauptsache die Optik und der Geruch stimmen.... wat in der Birne abgeht ist doch sowas von egal.......


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
zuletzt bearbeitet 09.04.2011 08:51 | nach oben springen

#60

RE: Stasi ...

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2011 09:26
von Pit 59 | 10.123 Beiträge

Hallo Exgakl

Ich will hoffen das Du Dich wieder Beruhigt hast.Hast ja ganz schön Dampf abgelassen.Nur zu einigem. Ich habe den genossen Oberleutnant nicht entlarvt (Deine Worte).Es waren Mitarbeiter die mit seiner Firma zu tun hatten.Es ist schon Traurig wenn Du mich und meine Kollegen (welche alle einen Abschluss mit Staatsexamen haben)als geistig Unterentwickelt und vor allem als BANDE bezeichnest.Ich habe mich,wie ich auch schon im Aufrege Beitrag geschrieben habe mit meinem Team nach Überlegungen nur Solidarisch erklärt.
Und ob Du Dich einmal oder Mehrfach Übergibst ist ganz allein Dein Problem.


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