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Willy

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 Das Leben an und mit der Innerdeutschen Grenze
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CaptnDelta Online





Beiträge: 1.831


24.08.2009 08:30
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von wosch
... Erinner Dich doch mal ein bischen zurück, zum Beispiel bei den Maidemonstrationen. Erinnerst Du Dich nicht mehr an die übergroßen Porträts, die massenweise rumgetrgen worden sind, die hast Du doch gesehen, oder? Du schreibst, "Es wurde alles viel stiller gemacht und man wurde nicht so zugeballert" ...

Wosch,
Danke, was Du schreibst ist fuer mich authentisch.
Das geht hier manchmal ab, von daher, lass Dich nicht von unseren selbstgestylten 'Agent Provocateur' aus der Reserve locken, Lukas 23:34 ist da warscheinlich die beste Antwort.

-Th

------------------------------

"We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal,
that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights,
that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.
"

Augenzeuge Offline





Beiträge: 2.719


24.08.2009 08:34
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von CaptnDelta

Das geht hier manchmal ab, von daher, lass Dich nicht von unseren selbstgestylten 'Agent Provocateur' aus der Reserve locken, Lukas 23:34 ist da wahrscheinlich die beste Antwort.
-Th


Klasse Antwort CaptnDelta, aber du musst zugeben dass das Styling zu den Texten von ihm gut passt....

------------------------------

"Wenn es ein Geheimnis des Erfolges gibt, so ist es das:
Den Standpunkt des anderen verstehen und die Dinge mit seinen Augen zu betrachten."

CaptnDelta Online





Beiträge: 1.831


24.08.2009 08:45
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von Augenzeuge
..aber du musst zugeben dass das Styling zu den Texten von ihm gut passt....

You got mail
-Th

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"We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal,
that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights,
that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.
"

wosch Online



Beiträge: 958


24.08.2009 09:48
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von Musiker12
Zitat von Wosch:
In Antwort auf:
Deine Vergleiche mit den Amerikanern in der BRD sind schlechte Vergleiche. Natürlich gab es da auch Übergriffe, aber nicht in dieser Form


Ich weiß zwar nicht ob Du jemals mit den amerikanischen Streitkräten etwas zu tun hattes. Aber da muss ich Dir sagen, Du liegst etwas daneben. Auch hier werde ich nicht, so wie ich das sonst auch nicht tue, alle über einen Kamm scheren. Ich habe die amerikanischen Freunde bis zu ihrem Abzug hautnah erleben dürfen. Keine Nacht verging ohne irgendwelchen Zirkus. Übergiffe auf die weibliche Bevölkerung ohne Ende, Überfälle auf meine Kollegen waren an der Tagesordnung. Ich kann gerne ins Detail gehen wenn Dich das nicht überzeugt. Publik gemacht wurde das nicht. War eben nicht erwünscht. Verfahren gegen die amerikaner wurde eingestellt wegen Nichtinteresse der Öffentlichkeit, so bei den meisten Überfällen auf meine Kollegen. Erst wenn sie es mal übertrieben haben dann kam man nicht drumherum etwas zu unternehmen.




Musiker, bevor ich Dir auf dein Statement antworte hier erst einmal Congratulation für dein neues Konterfei, dem größten Menschenfreund der vom Stalinismus gesegneten Arbeiter und Bauernschaft, neben Walter und Erich!!! So, wie Du wissen solltest, wohne ich seit 1962 in Kassel und wir hatten hier auch die Ami´s. Sie gehörten hier ins tägliche Stadtbild und als sie abgezogen wurden, waren die Kasseler Bürger überwiegend traurig. Das hatte hier viele Gründe, ich will jetzt nicht unbedingt näher auf diese eingehen. Nur soviel: Als die Sowjet-Truppen aus der DDR abgezogen wurden, war die Bevölkerung zum allergrößten Teil heilfroh. Worin mag wohl der Unterschied gelegen haben??
Deine Aussage zu den "Untaten" der hier stationierten GI´s kann ich nicht generell in Abrede stellen, die hat es hier auch gegeben. Über Deine Aussage zu deren Häufung könnte man sich streiten. Daß diese Sachen hier bei uns verschwiegen wurden, entspricht aber nicht der Wahrheit, denn man konnte es bei uns in der Zeitung lesen, im Radio hören und später im Fernsehen empfangen. Das waren die Unterschiede zwischen Ost und West. Hier kamst Du nicht ins Zuchthaus, wenn Du über Übergriffe der Amerikaner berichtet hattest. Kleiner Tip von mir: "Häng Dir den Mielke über´s Bett und träume weiter!!
Schönen Gruß aus Kassel

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Mecklenburger sind nicht nachtragend, aber vergessen tun sie auch nicht!

karl143 Offline





Beiträge: 1.692


24.08.2009 10:07
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

@musiker - es wäre jetzt müssig, ins Einzelne zu gehen, das Grundlegende wurde von wosch wohl schon geschrieben. Sicher, man erlebt vieles auch Gefühlsmäßig, deshalb bildet man sich eine Meinung aus dem Gesamten. Ich kann für drei Orte in denen ich lebte, bzw. mit welchem ich viel zu tun habe sprechen. Nienburg, das Wolfenbütteler Gebiet und Karlsruhe. In ersterer Stadt Engländer und Amerikaner, ebenso in Wolfenbüttel. In KA nur die Amerikaner. Sicher gab es auch mal Probleme, z. B. in Diskos, wo es auch mal zu Hausverboten kam. Das waren aber nicht größere Probleme als mit den deutschen zu dieser Zeit. Im Gegensatz zu den Russen in der DDR waren diese Soldaten durch Vereine, Sport oder andere Tätigkeiten sehr oft in den deutschen Alltag integriert. Und wenn es mal zu Straftaten kam, stand das im Gegensatz (nehme ich mal an) zur DDR auch in der Lokalpresse, ebenso der Ausgang. Ich kannte seinerzeit viele englische Soldaten, es waren klasse Kumpels und Freunde. Und die durften im Gegensatz zu den russischen Streitkräften sogar allein aus der Kaserne.... Denke mal darüber nach. Zu deinem Avatar: Ich hatte dir ja schon an anderer Stelle geschrieben, du liebst es wahrscheinlich zu provozieren und dich dann in der Rolle des Unterdrückten zu sehen. Jeder muß wissen, was er macht..... Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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http://www.grenzstreife.de

wosch Online



Beiträge: 958


24.08.2009 10:16
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

[quote="Augenzeuge"]Lieber Wosch, ich danke dir für deine persönliche Geschichte. Sie widerspiegelt genau das, was ich auch schon so oft gehört habe.
Ich fand es sehr interessant zu lesen, gerade auch deshalb, weil ich keinen Zweifel an der Authentizität habe.
Gern würde ich mehr aus dieser Zeit erfahren wollen.

Gruß, Augenzeuge[/quote



Hallo Augenzeuge! Schönen Dank für Dein Interesse. Wenn Du Fragen zum Thema Leben in der "DDR" hast und Dich meine persönliche Sichtweise, gewachsen auf der Grundlage des "Eigenen Erlebens" interessiert, so will ich sie Dir gerne beantworten. Wie gesagt, Ich bin im Alter von knapp 20 Jahren, dreieinhalb Monate nach der Errichtung der Mauer, illegal aus der DDR abgehauen, habe aber auch danach den Kontakt zu meiner Familie, so gut wie es ging, aufrecht erhalten und ab 1982 bin ich regelmäßig wieder eingereist, mit "offenen Augen", wenn Du verstehst, was ich meine. Stelle bitte Fragen, ich versuche kurz und bündig zu antworten. Für spezielle Fragen zu Strukturen in den Organen bin ich nicht kompetent, dafür gibt es hier genug Experten, die dabei gewesen sind. Vielleicht wäre es eventuell auch angebracht, wenn Du mir in meine Mailbox schreibst, dann vermeiden wir den eventuellen "Massenauflauf". Aber das entscheide Du, wie Du es für richtig hälst.
Schönen Gruß aus Kassel

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Mecklenburger sind nicht nachtragend, aber vergessen tun sie auch nicht!

manudave Offline




Beiträge: 2.855


24.08.2009 12:13
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

In Antwort auf:
Vielleicht wäre es eventuell auch angebracht, wenn Du mir in meine Mailbox schreibst, dann vermeiden wir den eventuellen "Massenauflauf".


@Wosch

Das wäre aber schade. Hier lesen viele gern deine Erlebnisse und deine Meinung.

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Die SED war der strafende Vater und die umsorgende Mutter - beide sind verschwunden

manudave
Forum-Admin und Jungpionier a.D.
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Musiker12 Offline




Beiträge: 470


24.08.2009 14:25
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat Wosch:

In Antwort auf:
Daß diese Sachen hier bei uns verschwiegen wurden, entspricht aber nicht der Wahrheit, denn man konnte es bei uns in der Zeitung lesen, im Radio hören und später im Fernsehen empfangen.


Ich würde ja noch akzeptieren wenn Du schreibst, dass es in Kassel anders war. Aber Du musst mich ja gleich der Lüge bezichtigen ohne dies zu belegen. Im Gegensatz zu Dir kann ich belegen, dass Dinge unter den Tisch gefegt wurden. Kann natürlich auch sein, dass die Presse ob der vielen Vorgänge nicht mehr nachkamen mit den Brichten.

Im Bezug auf die Untaten der GI`s. Ich betreibe seit 1978 ein Taxiuntermnehmen. Meine Eltern hatten zu diser Zeit auch einen Taxibeztrieb und alle haben wir gefahren. Meinen Vater haben die GI`s halb tot geschlagen meine Mutter wurde von diesen lieben Leuten überfallen und , naja, lassen wir das und ich habe auch zwei mal über die Rübe bekommen. Das aus eigenener Erfahrung ohne die Übergriffe an meine Kollegen. Also erzähl mir bite nichts über die lieben GI`s. Als sie abgezogen sind haben sicher einige gemerkt, dass die auch Geld ausgegeben haben und das fehlte dann sicherlich.

Übrigens danke für die Glückwünsche zu meinem Avatar. Es entspricht doch dem, was hier vereinzelt über mich gedacht und gesprochen wird. Also passe ich mich doch nur an. Übers Bett muss ich mir den nicht gerade hängen, soweit reicht die Liebe dann doch nicht.

@ Karl143
Ich provoziere, ja das stimmt denn Druck erzeugt Gegendruck. Als Unterdrückter fühle ich mich bestimmt nicht, ich kann mich ganz gut wehren. Ich hätte eher das Bild von Krenz rein setzten sollen denn mit dem wurde ich ja verglichen.

Rainman2 Offline




Beiträge: 1.862


24.08.2009 15:00
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von manudave
@Musiker

Willst du "normale" menschliche Kriminalität wie sie nach Kriegsende sicherlich in den westlichen Besatzungszonen vermehrt vorkam, gleichsetzen mit Mord, Totschlag, Vertreibung und Massenvergewaltigung wie es nach Kriegsende von den Russen betrieben wurde?

Als jemand, der sich damit intensiv auseinandersetzt, kann ich dir sagen: Der Vergleich hinkt.


Hallo manudave,

als jemand, der in dieser Zeit gelebt hat, muss ich jetzt auch mal kurz dazwischen. Was Wosch hier beschreibt, und das stelle ich nicht in Frage, ist doch genau diese, wie nanntest Du es: "normale" menschliche Kriminalität nach Kriegsende. Soldaten der Sowjetarmee vergingen sich an Leib, Leben und Eigentum deutscher Familien. Das war zumindest ab der Gründung der DDR keineswegs Staatsdoktrin! Über das Davor ist meine historische Kenntnis noch zu begrenzt. Dass die Sachen vertuscht wurden, und das kann oder werde ich auch nicht leugnen, hatte verschiedene Ursachen. Das ging regional los - welcher Kommandeur meldet schon gern schwere Vorkommnisse nach Moskau und ging über Staats- und Parteiorgane der DDR weiter, die den "Klassenbruder" und dessen Bild in der Öffentlichkeit schützen wollten. Ich habe die Sowjetarmee kennengelernt, hatte Kontakt zu vielen Offizieren. Glaub mir, ein Soldat, der das "Ansehen der Sowjetarmee in der Öffentlichkeit" geschädigt hatte, wurde extrem hart bestraft - allerdings gab es da, ähnlich wie bei uns über Schwedt, keine Einzelheiten. Und es gab keine Presse dazu. Wenn überhaupt, wurden die Parteifunktionäre vor Ort zum "Agitationseinsatz" losgeschickt. Aber über Meinungs- und Pressefreiheit hatten wir uns bereits an anderer Stelle verständigt.

Übrigens, manudave, als jemandem der sich intensiv damit auseinandergesetzt hat, solltest Du wissen, dass der Begriff "Russen" für diese Zeit ein ideologisch verzerrter Begriff war. In der Sowjetunion gab es weit mehr Völker. Ich mag diese "Wehrmachtsberichtssprache" nicht.

Grüße aus Berlin
Rainman

@musiker: Ich erschrecke auch manchmal, wenn ich beim Friseur war. Und den Satz: Ohne Bart siehst Du aber Sch... aus, musste ich mir auch schon anhören. Aber das Du SO aussiehst?! Dabei war doch bisher der einzige Vorwurf, der Dir im Forum noch nicht gemacht wurde der, Erich Mielke zu sein. Aber schön, dass Du Dich offen dazu bekennst. So kann man gleich ganz anders über viele Dinge reden. Ach nee, es wird ja weiter mit Dir geredet, wie vorher. Naja, sind halt keine Musiker, wa?!

ciao Rainman

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Forum Admin
http://www.forum-ddr-grenze.de
http://www.innerdeutsche-grenze.info

Musiker12 Offline




Beiträge: 470


24.08.2009 15:22
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von Rainman2:

In Antwort auf:
@musiker: Ich erschrecke auch manchmal, wenn ich beim Friseur war. Und den Satz: Ohne Bart siehst Du aber Sch... aus, musste ich mir auch schon anhören. Aber das Du SO aussiehst?! Dabei war doch bisher der einzige Vorwurf, der Dir im Forum noch nicht gemacht wurde der, Erich Mielke zu sein. Aber schön, dass Du Dich offen dazu bekennst. So kann man gleich ganz anders über viele Dinge reden. Ach nee, es wird ja weiter mit Dir geredet, wie vorher. Naja, sind halt keine Musiker, wa?!



Weißt Du ich denke der Kreativität mancher Formusmitglieder sind ja keine Grenzen gesetzt. Insofern ist es doch nur eine Frage der Zeit bis der Vergleich mit Mielke kommt. Dem habe ich etwas vorgegriffen . Ob weiter mit mir geredet wird kann ich so nicht sagen denn es gibt ja Mitglieder denen durch mein Schweigen bezüglich meiner Vergangenheit die Basis zu weiteren Diskussionen entzogen wurde. Also muss ich mal abwarten ob und wie mit mir "geredet" wird wenn ich nicht "die Hosen runter lasse" und natürlich ob des "neuen Aussehens"

wosch Online



Beiträge: 958


24.08.2009 15:35
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von Musiker12
Zitat Wosch:
[quote]Daß diese Sachen hier bei uns verschwiegen wurden, entspricht aber nicht der Wahrheit, denn man konnte es bei uns in der Zeitung lesen, im Radio hören und später im Fernsehen empfangen.


Zitat von Musiker:
Ich würde ja noch akzeptieren wenn Du schreibst, dass es in Kassel anders war. Aber Du musst mich ja gleich der Lüge bezichtigen ohne dies zu belegen. Im Gegensatz zu Dir kann ich belegen, dass Dinge unter den Tisch gefegt wurden. Kann natürlich auch sein, dass die Presse ob der vielen Vorgänge nicht mehr nachkamen mit den Brichten.

Meine Antwort darauf:
Wenn ich jetzt in der Sache hierzu nicht antworte, heißt das nicht, daß ich Dir Recht gebe. Ich warte lieber noch ein paar Jährchen, villeicht raffst Du es dann.
Schönen Gruß aus Kassel




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wosch Online



Beiträge: 958


24.08.2009 15:49
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von Rainman: Ich habe die Sowjetarmee kennengelernt, hatte Kontakt zu vielen Offizieren. Glaub mir, ein Soldat, der das "Ansehen der Sowjetarmee in der Öffentlichkeit" geschädigt hatte, wurde extrem hart bestraft -

Das ist absolut wahr, daß kann ich genau so stehen lassen.


Zitat vo Rainman:
Übrigens, manudave, als jemandem der sich intensiv damit auseinandergesetzt hat, solltest Du wissen, dass der Begriff "Russen" für diese Zeit ein ideologisch verzerrter Begriff war. In der Sowjetunion gab es weit mehr Völker. Ich mag diese "Wehrmachtsberichtssprache" ni


Rainman, in den 50er Jahren kannte man sie nur unter den Groß-Begriff "Russen", Ab und zu sprach man auch von den "Mongolen" immer dann,
wenn sie Schlitaugen hatten.

Schönen Gruß aus Kassel.

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Musiker12 Offline




Beiträge: 470


24.08.2009 16:03
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von wosch
[quote="Musiker12"]Zitat Wosch:
In Antwort auf:
Daß diese Sachen hier bei uns verschwiegen wurden, entspricht aber nicht der Wahrheit, denn man konnte es bei uns in der Zeitung lesen, im Radio hören und später im Fernsehen empfangen.


Zitat von Musiker:
Ich würde ja noch akzeptieren wenn Du schreibst, dass es in Kassel anders war. Aber Du musst mich ja gleich der Lüge bezichtigen ohne dies zu belegen. Im Gegensatz zu Dir kann ich belegen, dass Dinge unter den Tisch gefegt wurden. Kann natürlich auch sein, dass die Presse ob der vielen Vorgänge nicht mehr nachkamen mit den Brichten.

Meine Antwort darauf:
Wenn ich jetzt in der Sache hierzu nicht antworte, heißt das nicht, daß ich Dir Recht gebe. Ich warte lieber noch ein paar Jährchen, villeicht raffst Du es dann.
Schönen Gruß aus Kassel


Auf was willst Du denn warten? Wenn Du es mir widerlegen könntest und mir meine Erfahrengen in Abrede stellen könntest dann würdest Du es sicher tun. Aber so kann man sich auch aus der Affaire ziehen.

wosch Online



Beiträge: 958


24.08.2009 16:26
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Zitat von Musiker12
Zitat von wosch
[quote="Musiker12"]Zitat Wosch:
In Antwort auf:
Daß diese Sachen hier bei uns verschwiegen wurden, entspricht aber nicht der Wahrheit, denn man konnte es bei uns in der Zeitung lesen, im Radio hören und später im Fernsehen empfangen.


Zitat von Musiker:
Ich würde ja noch akzeptieren wenn Du schreibst, dass es in Kassel anders war. Aber Du musst mich ja gleich der Lüge bezichtigen ohne dies zu belegen. Im Gegensatz zu Dir kann ich belegen, dass Dinge unter den Tisch gefegt wurden. Kann natürlich auch sein, dass die Presse ob der vielen Vorgänge nicht mehr nachkamen mit den Brichten.

Meine Antwort darauf:
Wenn ich jetzt in der Sache hierzu nicht antworte, heißt das nicht, daß ich Dir Recht gebe. Ich warte lieber noch ein paar Jährchen, villeicht raffst Du es dann.
Schönen Gruß aus Kassel


Auf was willst Du denn warten? Wenn Du es mir widerlegen könntest und mir meine Erfahrengen in Abrede stellen könntest dann würdest Du es sicher tun. Aber so kann man sich auch aus der Affaire ziehen.





Musiker, aus Gründen die ich wegen der "Nettikette" hier nicht nennen möchte, glaube ich Dir sogar, daß Du zweimal "eins über die Rübe " bekommen hast! Zufrieden??
Schönen Gruß aus Kassel und immer schön cool bleiben.

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Rainer-Maria-Rohloff Online


Beiträge: 1.962


24.08.2009 18:03
RE: Zeitgeschichtliche Literatur 1949-89 in Ost und West Zitat · antworten

Hallo Wolfgang und alle Anderen, verdammt, kann ich da nur sagen, mit soviel Emotionen hätte ich nicht gerechnet. Musiker, mein unterdrückter Freund, jetzt haben sie es uns aber gegeben. Dir ging es wie Stauffenberg nach dem Krieg, wo er noch als Nestbeschmutzer tituliert wurde, in der Westzone tituliert wurde, heute ist er der Held , der jährliche Held des Widerstandes und ich kam mir vor, als habe ich die Zeit zwischen 1953- 89 auf dem Nordpol verbracht. Ich sah sie einfach nicht, die übergroßen Plakate mit Hilde Benjamin. Nein, ich wollte sie nicht sehen, den die Mädchen waren mir wirklich lieber, so schön formuliert es der „Provokateur“ aber , Wolfgang, als geborener Leipziger habe ich die Musik, die Marschmusik der Spielmannszüge geliebt. Die war so schön deutsch, so zackig, die Formationen im Gleichschritt wie die Reichswehr, Wehrmacht, Bundeswehr und fast hätte ich sie vergessen, die NVA. Meine „ geliebte NVA“ mit der Spezialabteilung „ Grenztruppen“, wo wir so schön geschliffen wurden, wie es der Mann aus Perleberg vor kurzem geschrieben hatte.
Das ich nicht Berufssoldat geworden bin, ich muss total verrückt gewesen sein, eventuell noch Politoffizier, die jungen Soldaten hätten mir zu Füßen gelegen bei so viel Phantasie. Singend hätten sie ihren Grenzdienst versehen und Karl wäre drüben gleich freudig mitmarschiert, im Gleichschritt….Links zwo drei vier….Links zwo drei vier….
Jetzt muss ich schon selber lachen und meine Frau sagte gerade: „ Du bist ganz schön verrückt, diesen alten Mist noch einmal aufzuwärmen“, aber ich hatte mir doch auf die Fahne geschrieben, als ich hier im Forum landete: Du tust es nicht für dich, Du tust es für die Jugend! Wenn sie den man liest….ich war wohl zu euphorisch.
Nicht für die Woschs aus Kassel, die neuen alten Krieger mit ihren jungen Zöglingen, Bootsfahrern und Jubilaren. Junge, Jörg, schmeiß ihm den Blumenstrauß doch hoch auf die Tribüne wie am ersten Mai und drück ihm den Bruderkuss auf die Wange, ich will hoffen, er hatte sich vorher rasiert.
Aber ehe hier noch der neue kalte Krieg ausbricht, der Eine hatte es so erlebt und der Andere eben anders oder wie sagen die Franzosen: So ist das Leben…so schön locker….und ich hatte im letzten Text geschrieben, das mir an Streit nicht gelegen ist.
Ich muss auch sagen und dies hatte ich ebenfalls einmal in Elbgrenze geschrieben, dass ich der geborene Optimist bin, habe auch nie den Kümmel im Käse DDR gesucht so wie Jörg oder Manudave, aber halt, letzterer war ja noch zu jung aber vielleicht seine Eltern.
Sagte damals einer, „ Das darfst du nicht“, dachte ich mir: „ Irgendwann verzieht er sich, er kann ja nicht ständig neben dir stehen, und dann machst du es.“ Dies ist natürlich sprichwörtlich gemeint, ich habe nicht gleich wie Jörg das Gesicht zur Faust geballt, einen Buckel gemacht, gefaucht und bin wie ein Stier gegen die nächste staatliche Wand gerannt, wo dieses rote Plakat hing, und war diese eingedellt musste die Nächste her bis dieser Staat DDR gesagt hatte: Jetzt ist aber genug, Bürger Jörg, unsere schönen Mauern, das ist ja schon Sachbeschädigung, wenn du nicht gleich damit aufhörst, dann…. Es wird wohl immer die permanent unzufriedenen Wölfe geben und die, die schlank wie ein Fuchs mit der Gans im Maul dem Bauern gerade noch so durch den Gartenzaun entkommen.
Wenn ich jetzt frech wäre, würde ich noch die Frage stellen: Und wer von Beiden bekam dann die Tracht Prügel?
Aber ich will keinen Streit. Mein schönes Thema Literatur, Musiker, der du dich sehr tapfer hälst, du hast meine Solidarität, sie machen daraus einen orientalischen Basar und schön Bruder Rainman, das du dich auch einmal wieder einbringst.
Ich weiß, dein mir damals angebotener „ Bruder im Geist“ wird dir schon leicht säuerlich hochkommen, aber du bist eben der Realist von uns Beiden und ich der Optimist. Ich mag sie nicht, die alten Pessimisten.
Am Ende noch einmal zu den Freunden, „ Russen“, Sowjetsoldaten in der alten DDR.
Den Bundeswehrsoldaten in der heutigen Zeit möchte ich sehen, der 24 Monate, in Worten „ VIERUNDZWANZIG“ Monate in einem fremden Land fern der Heimat zubringt mit, und jetzt müsste mir mal einer helfen, vielleicht einer Woche Heimaturlaub in dieser damaligen Zeit( abzüglich Reise / Transportzeit)!
Ich glaube, der Regimentsschreiber heute würde aus dem Schreiben mit diesem sehr traurigen Hintergrund überhaupt nicht wieder herauskommen: „ Wir müssen ihnen leider mitteilen, das ihr Sohn……“

Gruß Rainer- Maria

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