#181

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 17:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #180
Zitat von Mutz im Beitrag #174
Zitat von KARNAK im Beitrag #172
Das an Grenzübergangsstellen damals wie heute Röntgentechnik im Rahmen der Zollkontrolle eingesetzt wird,ist ja nichts besonders.Das wurde auch an den Güst der DDR nicht heimlich getan,sondern war offizieller und erkennbarer Teil der Zollkontrollen.Da hat aber eben nichts mit dem zu tun,was man heute unter der,niemals existierenden, Gamakanonem versteht.Die eben nicht vom Zoll sondern vom Mfs zum Einsatz gebracht wurde, mit der genannten Zielstellung.



Das ist doch ein Wiederspruch den Du da von dir gibst! Diese Kanonen hat es gegeben, diese wurden klammheimlich kurz nach der Grenzöffnung bei einer Nacht und Nebel Aktion vom MfS entfernt und sind bis heute verschwunden.

Einen Widerspruch kann ich in meinen Aussagen nicht erkennen.Und ich sage Dir nochmal,Gammakanonen mit den heute dargestellten Wirkungen gab es nicht.Warum es die auch nicht gegeben haben konnte,habe ich glaube ich auch erläutert.Und ich sage auch Dir,natürlich kannst Du mir glauben oder eben auch nicht.



Das nehme ich so auch nicht ab! Seit wann geht Infarotlicht, mit diesen arbeiten Wärmebildgeräte durch Metall? Nimmt man eine Radioaktive Quelle die geht auch durch Metall. Der Empf. ist aufwendiger aber die Bilder können gleich aussehen.


Grüße


zuletzt bearbeitet 02.06.2013 17:20 | nach oben springen

#182

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 17:26
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Gut,was mich betrifft,ich habe zu dem Thema alles gesagt,was ich dazu sagen kann,meine Geschichte zur Geschichte halt.Bei den konkret technischen Fragen bin ich überfordert.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#183

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 17:31
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #182
Gut,was mich betrifft,ich habe zu dem Thema alles gesagt,was ich dazu sagen kann,meine Geschichte zur Geschichte halt.Bei den konkret technischen Fragen bin ich überfordert.



Ich will nicht abstreiten was Du gesehen hast im Prinzip ist auch alles gleich aufgebaut. Nur die Strahlquelle ist anders und der Empf. aufwändiger. Wie gesagt die Bilder selbst können genau so dargestellt werden wie Wärmebilder.

Grüße


P.s. Ich würde mich nicht mal mehr wundern, wenn es die Leute die es bedient haben nicht wussten mit was sie durchleuchten.


zuletzt bearbeitet 02.06.2013 17:41 | nach oben springen

#184

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 17:41
von Kimble | 397 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #119

Im Web gefunden, ohne Wertung.
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=...&t=3651174&pg=1



Im Moment tendiere ich zu der Wärmebild- Technik. Restlos überzeugt bin ich aber noch nicht.

In diesem Beitrag aus dem Link von TH werden Fachleute aus dem Gebiet Strahlentechnik namentlich angegeben.
Wärmebildtechnik arbeitet jedoch ganz anders. Das einzige was dort entfernt etwas mit Röntgenstrahlung zu tun hat,
ist höchstens die Bildröhre vom Monitor. Warum also ausgerechnet Leute aus dem Gebiet der Kerntechnik?
Wie ist dieser Artikel überhaupt zu bewerten, hat er Hand und Fuß, oder ist er aus Halbwissen zusammengereimt?

Die Technik ist auch rückstandslos entfernt worden. Großes Schweigen der Personen, die sie bedienten. Warum?

Für die Variante Wärmebildtechnik spricht, dass die DDR zu der Zeit zu den führenden Ländern gehörte,
die das nötige Wissen und auch Fertigungsmöglichkeiten dafür hatte.
Ich erinnere an den Hype um die Multispektralkamera im Zusammenhang mit dem Raumflug des Sigmund Jähn.

Der Betrieb solcher Wärmebilkameras erfordert für wirklich gute Ergebnisse ein ordentliches Kühlsystem.
Wie hat man das Problem gelöst ohne das im Sommer das Wasser verräterisch von oben tropfte?
Man darf nicht vergessen, dass es technisch damals sehr anspruchsvoll war, Wärmequellen hinter Blech messen zu wollen.
Auch wegen dem Abgassystem der Autos. Die heißen Teile sind oft genau unter dem zu kontrollierenden Kofferraum.
Und so deutlich sind da die Wärmeunterschiede nicht, bei einem im Hochsommer aufgeheizten Auto sogar noch weniger.

Das es einer Legende bedurft hatte, das ist zwar wieder typisch DDR aber letztlich ist so etwas doch wenig wirksam.
Der Ablauf der Grenzabfertigung ließ sich nicht verschleiern. Wenn da immer an der selben Stelle besonders langsam
gefahren werden mußte, so wäre es auf Dauer irgendwann mal auch der anderen Seite aufgefallen.

Danke Karnak für deinen Bericht.
Als du verbotenerweise mal in dem Raum warst, was war da in dem Raum an Technik zu sehen?


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
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#185

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 17:51
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Wenn ich ehrlich bin nicht viel.In dem Raum für die Mitarbeiter sowas wie zukünftige Bildschirmarbeitsplätze.Also Plätze wo man vermuten konnte dort werden Bildschirme angeschlossen.Die entsprechenden Kabel waren vorbereitet.Den "Torbogen" konnte man im Inneren über eine Leiter besteigen.Die Querverbindung über die gesamte Autobahn in vielleicht 10 m Höhe war begehbar und über jeder Fahrspur befand sich eine Aussparung in die offensichtlich auch eine Gerätschaft eingesetzt werden sollte.Auch dort waren Kabelverbindungen vorinstalliert.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#186

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 17:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Kimble im Beitrag #184
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #119

Im Web gefunden, ohne Wertung.
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=...&t=3651174&pg=1



Im Moment tendiere ich zu der Wärmebild- Technik. Restlos überzeugt bin ich aber noch nicht.

In diesem Beitrag aus dem Link von TH werden Fachleute aus dem Gebiet Strahlentechnik namentlich angegeben.
Wärmebildtechnik arbeitet jedoch ganz anders. Das einzige was dort entfernt etwas mit Röntgenstrahlung zu tun hat,
ist höchstens die Bildröhre vom Monitor. Warum also ausgerechnet Leute aus dem Gebiet der Kerntechnik?
Wie ist dieser Artikel überhaupt zu bewerten, hat er Hand und Fuß, oder ist er aus Halbwissen zusammengereimt?

Die Technik ist auch rückstandslos entfernt worden. Großes Schweigen der Personen, die sie bedienten. Warum?

Für die Variante Wärmebildtechnik spricht, dass die DDR zu der Zeit zu den führenden Ländern gehörte,
die das nötige Wissen und auch Fertigungsmöglichkeiten dafür hatte.
Ich erinnere an den Hype um die Multispektralkamera im Zusammenhang mit dem Raumflug des Sigmund Jähn.

Der Betrieb solcher Wärmebilkameras erfordert für wirklich gute Ergebnisse ein ordentliches Kühlsystem.
Wie hat man das Problem gelöst ohne das im Sommer das Wasser verräterisch von oben tropfte?
Man darf nicht vergessen, dass es technisch damals sehr anspruchsvoll war, Wärmequellen hinter Blech messen zu wollen.
Auch wegen dem Abgassystem der Autos. Die heißen Teile sind oft genau unter dem zu kontrollierenden Kofferraum.
Und so deutlich sind da die Wärmeunterschiede nicht, bei einem im Hochsommer aufgeheizten Auto sogar noch weniger.

Das es einer Legende bedurft hatte, das ist zwar wieder typisch DDR aber letztlich ist so etwas doch wenig wirksam.
Der Ablauf der Grenzabfertigung ließ sich nicht verschleiern. Wenn da immer an der selben Stelle besonders langsam
gefahren werden mußte, so wäre es auf Dauer irgendwann mal auch der anderen Seite aufgefallen.

Danke Karnak für deinen Bericht.
Als du verbotenerweise mal in dem Raum warst, was war da in dem Raum an Technik zu sehen?




Selbst mit heutiger Rechenleistung ist es sehr sehr schwer hinter ein Wärme Objekt eine andere Wärmequelle zu messen.

In den 80ern war die Rechenleistung so wie heute ein Taschenrechner. Es wäre schlicht unmöglich diese Vergleichsrechnungen auszuführen schon gar nicht in 3 Sek.

Grüße


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#187

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 17:58
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von Kimble im Beitrag #184
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #119

Im Web gefunden, ohne Wertung.
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=...&t=3651174&pg=1



Im Moment tendiere ich zu der Wärmebild- Technik. Restlos überzeugt bin ich aber noch nicht.

In diesem Beitrag aus dem Link von TH werden Fachleute aus dem Gebiet Strahlentechnik namentlich angegeben.
Wärmebildtechnik arbeitet jedoch ganz anders. Das einzige was dort entfernt etwas mit Röntgenstrahlung zu tun hat,
ist höchstens die Bildröhre vom Monitor. Warum also ausgerechnet Leute aus dem Gebiet der Kerntechnik?
Wie ist dieser Artikel überhaupt zu bewerten, hat er Hand und Fuß, oder ist er aus Halbwissen zusammengereimt?

Die Technik ist auch rückstandslos entfernt worden. Großes Schweigen der Personen, die sie bedienten. Warum?

Für die Variante Wärmebildtechnik spricht, dass die DDR zu der Zeit zu den führenden Ländern gehörte,
die das nötige Wissen und auch Fertigungsmöglichkeiten dafür hatte.
Ich erinnere an den Hype um die Multispektralkamera im Zusammenhang mit dem Raumflug des Sigmund Jähn.

Der Betrieb solcher Wärmebilkameras erfordert für wirklich gute Ergebnisse ein ordentliches Kühlsystem.
Wie hat man das Problem gelöst ohne das im Sommer das Wasser verräterisch von oben tropfte?
Man darf nicht vergessen, dass es technisch damals sehr anspruchsvoll war, Wärmequellen hinter Blech messen zu wollen.
Auch wegen dem Abgassystem der Autos. Die heißen Teile sind oft genau unter dem zu kontrollierenden Kofferraum.
Und so deutlich sind da die Wärmeunterschiede nicht, bei einem im Hochsommer aufgeheizten Auto sogar noch weniger.

Das es einer Legende bedurft hatte, das ist zwar wieder typisch DDR aber letztlich ist so etwas doch wenig wirksam.
Der Ablauf der Grenzabfertigung ließ sich nicht verschleiern. Wenn da immer an der selben Stelle besonders langsam
gefahren werden mußte, so wäre es auf Dauer irgendwann mal auch der anderen Seite aufgefallen.
Danke Karnak für deinen Bericht.
Als du verbotenerweise mal in dem Raum warst, was war da in dem Raum an Technik zu sehen?





Zum 3. mal in diesen Thread.

Die Anlage war im Bereich der VKA eingebaut. Fahrzeug musste 30 sec zum Stillstand kommen. Legendierung war die Einweisung der Fahrzeuge in die einzelnen Abfertigungspuren (Transit WB, Transit 3. Staaten und Ausreise DDR). Diese Kontrollmaßnahme wurde logischerweise nur im Bereich Ausreise durchgeführt. Das betraf nur den PKW Bereich. Kontrolle mit der spezifischer Anlage von LKW Ausreise Transit WB erfolgte an einen anderen Standpunkt..

passport


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#188

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 17:58
von Alfred | 6.841 Beiträge

Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.


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#189

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:00
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #188
Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.

Und was wäre mit den Leuten gewesen die dort eine 12 Stundenschicht runtergerissen haben?Wurden die für den Sozialismus geopfert oder war das auch für die ungefährlich?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#190

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred im Beitrag #188
Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.


Es wird sogar heute an anderen Grenzen der Welt auch eingesetzt, darum geht es doch auch nicht. Es geht darum ob die Geräte sicher waren und weil alle schweigen die es Wissen. Die Belastung muss sehr niedrig gewesen sein, da es ja nicht mal auf Fotos die ja von Besucher gemacht wurden sind zu sehen ist. Aber auch Metall streut diese Strahlung und so könnte es sein, das an bestimmten Stellen die Dosis über schritten wurde. Das könnte man aber nur nachprüfen wenn so ein Gerät auftauchen würde.

Grüße


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#191

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:09
von Thunderhorse | 4.006 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #187
Zitat von Kimble im Beitrag #184
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #119

Im Web gefunden, ohne Wertung.
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=...&t=3651174&pg=1



Im Moment tendiere ich zu der Wärmebild- Technik. Restlos überzeugt bin ich aber noch nicht.

In diesem Beitrag aus dem Link von TH werden Fachleute aus dem Gebiet Strahlentechnik namentlich angegeben.
Wärmebildtechnik arbeitet jedoch ganz anders. Das einzige was dort entfernt etwas mit Röntgenstrahlung zu tun hat,
ist höchstens die Bildröhre vom Monitor. Warum also ausgerechnet Leute aus dem Gebiet der Kerntechnik?
Wie ist dieser Artikel überhaupt zu bewerten, hat er Hand und Fuß, oder ist er aus Halbwissen zusammengereimt?

Die Technik ist auch rückstandslos entfernt worden. Großes Schweigen der Personen, die sie bedienten. Warum?

Für die Variante Wärmebildtechnik spricht, dass die DDR zu der Zeit zu den führenden Ländern gehörte,
die das nötige Wissen und auch Fertigungsmöglichkeiten dafür hatte.
Ich erinnere an den Hype um die Multispektralkamera im Zusammenhang mit dem Raumflug des Sigmund Jähn.

Der Betrieb solcher Wärmebilkameras erfordert für wirklich gute Ergebnisse ein ordentliches Kühlsystem.
Wie hat man das Problem gelöst ohne das im Sommer das Wasser verräterisch von oben tropfte?
Man darf nicht vergessen, dass es technisch damals sehr anspruchsvoll war, Wärmequellen hinter Blech messen zu wollen.
Auch wegen dem Abgassystem der Autos. Die heißen Teile sind oft genau unter dem zu kontrollierenden Kofferraum.
Und so deutlich sind da die Wärmeunterschiede nicht, bei einem im Hochsommer aufgeheizten Auto sogar noch weniger.

Das es einer Legende bedurft hatte, das ist zwar wieder typisch DDR aber letztlich ist so etwas doch wenig wirksam.
Der Ablauf der Grenzabfertigung ließ sich nicht verschleiern. Wenn da immer an der selben Stelle besonders langsam
gefahren werden mußte, so wäre es auf Dauer irgendwann mal auch der anderen Seite aufgefallen.
Danke Karnak für deinen Bericht.
Als du verbotenerweise mal in dem Raum warst, was war da in dem Raum an Technik zu sehen?





Zum 3. mal in diesen Thread.

Die Anlage war im Bereich der VKA eingebaut. Fahrzeug musste 30 sec zum Stillstand kommen. Legendierung war die Einweisung der Fahrzeuge in die einzelnen Abfertigungspuren (Transit WB, Transit 3. Staaten und Ausreise DDR). Diese Kontrollmaßnahme wurde logischerweise nur im Bereich Ausreise durchgeführt. Das betraf nur den PKW Bereich. Kontrolle mit der spezifischer Anlage von LKW Ausreise Transit WB erfolgte an einen anderen Standpunkt..

passport


Wimre gabs dort 2 bis 3 Spuren!
Bei 30 sec. Wartezeit hätte sich über kurz oder lang ein größerer Stau gebildet.
Abgesehen davon dass die Pkw bereits damals unterschiedlich konstruiert waren und nicht unbedingt im Kofferraum versteckt geschleust wurde.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#192

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:11
von Thunderhorse | 4.006 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #189
Zitat von Alfred im Beitrag #188
Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.

Und was wäre mit den Leuten gewesen die dort eine 12 Stundenschicht runtergerissen haben?Wurden die für den Sozialismus geopfert oder war das auch für die ungefährlich?



Standen die im Bereich der Messung?
Der, sach mal so, Steuerstand befand sich doch nicht in der ""Kontrollbrücke""!


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#193

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:14
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #189
Zitat von Alfred im Beitrag #188
Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.

Und was wäre mit den Leuten gewesen die dort eine 12 Stundenschicht runtergerissen haben?Wurden die für den Sozialismus geopfert oder war das auch für die ungefährlich?



Karnak,,

dass muss man die Verantwortlichen fragen.

Da bin ich der falsche Ansprechpartner.

Vielleicht findest Du ja jemanden von "Deiner " alten Truppe, der was mitteilen kann.


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#194

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:16
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #192
Zitat von KARNAK im Beitrag #189
Zitat von Alfred im Beitrag #188
Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.

Und was wäre mit den Leuten gewesen die dort eine 12 Stundenschicht runtergerissen haben?Wurden die für den Sozialismus geopfert oder war das auch für die ungefährlich?



Standen die im Bereich der Messung?
Der, sach mal so, Steuerstand befand sich doch nicht in der ""Kontrollbrücke""!

Der Steuerstand wäre von der Strahlung nicht betroffen gewesen,aber der Passkontrolleur,der stand direkt neben dem "bestrahlten" PKW.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#195

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:19
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Übrigens fahre ich morgen früh wieder durch den Eurotunnel in Calais.
Da ist auch wieder X-Ray dran, gut ich sitze da nicht drin, steige danach aber wieder ein, wie so oft in den letzten Jahren an allen möglichen Grenzen.
Ob das auf Dauer gesund ist, vorallem für meine Hoden , steht schliesslich mein Essen drin, na wer weis, LKW Fahrer haben eh keine Familie und brauchen keine Hoden.

Insofern belustigen mich Threads über böse Grenzkontrollen an der DDR Grenze immer etwas.
Grenzen sind halt so, dazu sind sie da, Systemgrenzen sind um so schärfer.
Ja ich weis, die Technik ist heute eine andere, aber wer weis das schon wirklich
Die Lebensmittelindustrie tut schliesslich auch nur ihr bestes.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#196

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:19
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #193
Zitat von KARNAK im Beitrag #189
Zitat von Alfred im Beitrag #188
Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.

Und was wäre mit den Leuten gewesen die dort eine 12 Stundenschicht runtergerissen haben?Wurden die für den Sozialismus geopfert oder war das auch für die ungefährlich?



Karnak,,

dass muss man die Verantwortlichen fragen.

Da bin ich der falsche Ansprechpartner.

Vielleicht findest Du ja jemanden von "Deiner " alten Truppe, der was mitteilen kann.


Das Du der falsche Ansprechpartner bist ist mir schon klar.Aber kannst Du Dir vorstellen,dass man eine doch schon Dauerbestrahlung diverser Mitarbeiter bewusst eingeplant hat und das in den 80igern?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#197

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:20
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #192
Zitat von KARNAK im Beitrag #189
Zitat von Alfred im Beitrag #188
Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.

Und was wäre mit den Leuten gewesen die dort eine 12 Stundenschicht runtergerissen haben?Wurden die für den Sozialismus geopfert oder war das auch für die ungefährlich?



Standen die im Bereich der Messung?
Der, sach mal so, Steuerstand befand sich doch nicht in der ""Kontrollbrücke""!



Der Kontrollbereich des verantwortlichen MA von SRT befand sich im oberen Stockwerk der VKA



Diese Art der Kontrolle konnte nur auf einer Spur bei schwachen Verkehr (200 - bis 300 Fzg/h) durchgeführt werden. Daher sind die allermeisten Reisenden nicht mit der Anlage in Kontakt gekommen. Auch war dieser Posten nur zu bestimmten Zeiten besetzt.

passport


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#198

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:21
von Kimble | 397 Beiträge

Tschuldigung Karnak, TH schrieb in #141 etwas von lansam durch die Meßstelle fahren. Ich denke er hat gute Informationen.

Man muß immer den damaligen Stand der Technik beachten, nicht von dem was heute möglich ist.
Ich kenne mich da, beruflich bedingt, zufällig gut aus.

Wenn heute auf der Autobahn Kennzeichen bei voller Geschwindigkeit gelesen werden, geht das so:
Das Kennzeichen wird mit Infrarotlicht angestrahlt und das zurück geworfene IR Licht mit einer empfindlichen Kamera gefilmt.
In unter einer Sekunde kann das System das Kennzeichen mit einer Datenbank abgleichen und bei Treffer Alarm auslösen.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
zuletzt bearbeitet 02.06.2013 18:25 | nach oben springen

#199

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:22
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #196
Zitat von Alfred im Beitrag #193
Zitat von KARNAK im Beitrag #189
Zitat von Alfred im Beitrag #188
Egal was da nun eingesetzt wurde. Das Bundesministerium für Umwelt , Naturschutz und Reaktorsicherheit kam 1996 zu der Einschätzung, dass die Belastung durch Strahlung für Reisende ungefährlich gewesen sei. In diesen Bericht geht man von Cs 137 aus.

Und was wäre mit den Leuten gewesen die dort eine 12 Stundenschicht runtergerissen haben?Wurden die für den Sozialismus geopfert oder war das auch für die ungefährlich?



Karnak,,

dass muss man die Verantwortlichen fragen.

Da bin ich der falsche Ansprechpartner.

Vielleicht findest Du ja jemanden von "Deiner " alten Truppe, der was mitteilen kann.


Das Du der falsche Ansprechpartner bist ist mir schon klar.Aber kannst Du Dir vorstellen,dass man eine doch schon Dauerbestrahlung diverser Mitarbeiter bewusst eingeplant hat und das in den 80igern?



Ich stelle mir überhaupt nichts vor, weil ich kein Fachmann für solche speziellen Dinge bin. Spekulationen in diesen Bereich sind nicht angebracht.


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#200

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 18:25
von Thunderhorse | 4.006 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #197
[
Standen die im Bereich der Messung?
Der, sach mal so, Steuerstand befand sich doch nicht in der ""Kontrollbrücke""!



Der Kontrollbereich des verantwortlichen MA von SRT befand sich im oberen Stockwerk der VKA



Diese Art der Kontrolle konnte nur auf einer Spur bei schwachen Verkehr (200 - bis 300 Fzg/h) durchgeführt werden. Daher sind die allermeisten Reisenden nicht mit der Anlage in Kontakt gekommen. Auch war dieser Posten nur zu bestimmten Zeiten besetzt.

passport[/quote]


Bezogen auf das Foto, die Messeinrichtung befand sich im Querbau (Hintergrund graues Teil mit eingebauten verhängten Fenstern) nach der ersten Überdachung.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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