#221

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 21:52
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Eigenschaften von Radiocäsium und Kalium-40
http://www.environmental-studies.de/Radi...diocaesium.html

Zitat:
Die Aktivitätsbestimmung von Cs-137 erfolgt über diese Gamma-Strahlung.

Vielleicht erschließt sich dem einen oder anderen nun die aufgekommene Bezeichnung "Gammakanone".


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 02.06.2013 22:08 | nach oben springen

#222

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 21:57
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #205
Zitat von maxel22 im Beitrag #203


Doch ganz klar warum, die Durchleuchtung mit Radioaktiver Strahlung bei so niedriger Dosis macht es nötig. Selbst die kleinste Bewegung hätten das Ergebnis verzehrt und die damaligen Rechner hätten kein Bild mehr raus rechnen können.

Grüße


Und wie ist das mit meiner Frage,welche Auswirkungen hätte die niedrige Dosis über Stunden,Tage,Wochen und Monate auf die Passkontrolleure gehabt?Die standen ja mit dem Fahrzeug direkt unter dem Strahler.


Was war dann im Torbogen?

Zu deiner Frage must Du einen Fachmann zu Rate ziehen.
http://www.aerztezeitung.de/panorama/k_s...-tipps-who.html


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#223

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 22:40
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Interessanter Link:

Zitat
Strahlenbiologisch gesehen ist Cs-137 das bedeutenste Cs-Isotop. Es entsteht, mit 6,2% Spaltausbeute, in relativ großer Menge bei Atombombenexplosionen (KATCOFF 1958) und verbleibt, mit einer physikalischen Halbwertzeit von 30,2 Jahren, langfristig in der Umwelt.



Zitat
Aus strahlenbiologischer Sicht ist außer Cs-137 auch Cs-134, von allerdings geringerer Bedeutung. Cs-134 zerfällt mit einer physikalischen Halbwertzeit von 2,1 Jahren unter Aussendung von Beta- und Gamma-Strahlen. Es entsteht hauptsächlich durch Neutronen- einfang am stabilen Cs-133 in Kernreaktoren, während es bei Atombombenexplosionen nur in Spuren gebildet wird.




Und tschüss


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#224

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 23:00
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #221
(...)
Zitat:
Die Aktivitätsbestimmung von Cs-137 erfolgt über diese Gamma-Strahlung.

Vielleicht erschließt sich dem einen oder anderen nun die aufgekommene Bezeichnung "Gammakanone".


Der Begriff "Kanone" ist es doch, der hier den einen oder anderen in die Computertasten greifen lässt. Mit Kanonen, d.h mit schwerer Artillerie, hat man die Reisenden beschossen
http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Lok...none-geschossen
Theo


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#225

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.06.2013 23:21
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #221
Eigenschaften von Radiocäsium und Kalium-40
http://www.environmental-studies.de/Radi...diocaesium.html

Zitat:
Die Aktivitätsbestimmung von Cs-137 erfolgt über diese Gamma-Strahlung.

Vielleicht erschließt sich dem einen oder anderen nun die aufgekommene Bezeichnung "Gammakanone".


Nun mal Butter bei die Fische.
Habt ihr nun nach der Wende irgendwas in Marienborn oder woanders gefunden?
Kann mir durchaus vorstellen , daß ihr seeehr gründlich alle zugänglichen Grenzanlagen untersucht habt.

War da nun was oder nicht?

Selbst wenn diese ominösen Anlagen dagewesen sein würden hätte man doch irgendwas noch irgendwo gefunden?

Ist da selbst die Bust am Ende ihres Lateins?

Fragen ohne Ende

Oder doch nur eine von vielen Verschwörungstheorien?

Ich war 8 Jahre in Marienborn(nur in der Sik,zuständig für die Außensicherung)
ABER unsere Soldaten haben viele Geschichten erzählt und erlebt was da so im "inneren " abging(beobachten hatten sie ja schließlich gelernt),

Aber von einer Gammakanone hatte keiner berichtet

Aber Ufos hatten wir mal auf dem dem Bahnhof.Der Posten fand es nicht lustig...Waren das schon eventuell Vorläufer heutiger Dronen?


Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#226

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.06.2013 00:19
von passport | 2.628 Beiträge

Sonntag, 02. Juni 2013

PAZ

"Mit Gamma-Kanone geschossen“

Weiter ging die Besichtigung mit einem Besuch der Beschauer-Brücke, die sich quer über die Autobahn erstreckte. Von hier aus wurden die Autofahrer mit einer Gamma-Kanone beschossen


Die in dem Zeitungsbericht genannte Beschauerbrücke des GZA hat überhaupt nichts mit der og. Anlage zu tun. Diese Brücke steht im Bereich LKW-Ausreise und diente den dort tätigen Zöllner für einen visuellen Oberflächenbeschau der LKW-Aufbauten.




Hier noch ein paar Zeitungsenten

"Die Pässe wurden per Videokamera gefilmt und dann abgestempelt an die DDR-Einreisenden zurückgegeben."

Auf der Güst existierte im Bereich Fahndung (in anderen Bereichen ebenfalls) nicht ein einziges Videoaufzeichnungsgerät.

"Bei Auffälligkeiten gab es Festnahmen und Einreise-Verbote. "

Klein-Fritzchen phantastische Wunschgedanken. Er stand vermutlich voll im "Bölk"Stoff.

"Eine Kontrolle dauerte mindestens 20 Minuten, konnte jedoch bedeutend länger dauern. An Weihnachten und Ostern hat es laut Kohl häufig absichtlich Verzögerungen gegeben."

Ob die Märchenerzählerin U. Kohl früher mit der Stoppuhr daneben gestanden hat ? Zu Weihnachten und Ostern hat es länger gedauert? Dafür haben wir aber zum Ausgleich beim Jahreswechsel, Pfingsten, Herrentag oder Pokalendspiel in WB einen Zahn zugelegt.

"Der Begriff Kairo stand für Gäste, die besonders behandelt wurden– das konnten etwa RAF-Terroristen sein, die herzlich willkommen waren oder aber auch DDR-Flüchtlinge, die man sich noch einmal besonders vorgeknöpft hat“, sagte die Expertin"

Na, wenn das die Expertin sagt, muss es ja stimmen. Die Fahndung "Kairo" war eine zeitlich begrenzte Aktion im vertragsgebundenen Transit WB. Was hat das mit ehem. DDR-Bürger zu tun die nach WB fuhren ? Das alleine weiß vermutlich nur diese Expertin

Bei dieser Führungsqualität der Fr. Kohl kann man nur noch schreiben -GUTE NACHT-

passport


DoreHolm und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.06.2013 13:56 | nach oben springen

#227

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.06.2013 00:50
von Fritze (gelöscht)
avatar

was diese sogenannten Experten alles für Märchen schreiben. Und jeden Tag kommts dicker . Vor der Wahl wird noch mal so richtig aufs Gaspedal getretem.


Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#228

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.06.2013 07:29
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Hmm, ich weiß nicht.

Einfach mal so aus dem Gefühl heraus, auch wenn das Spekulatius ist: Wenn da einige Jahre mit Strahlung gearbeitet wurde, wäre da nicht Reststrahlung im Asphalt, im Beton des Gebäudes messbar?

Ich mutmaße jetzt nur mal, mir ist so, als wären die Geräte, die in Tschernobil eingesetzt wurden, anschließend verbuddelt worden, eben, weil die verstrahlt wurden/ waren.

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#229

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.06.2013 08:35
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Achtung!!!!! Kleine Spasseinlage!Vor einigen Jahren,habe ich in Marienborn.Nur diese Kanone gefunden,bei einen Besuch dort. Ist wohl die Falsche.Oder?

Angefügte Bilder:
Grenzmuseum Helmstedt Marienborn  2009 (12).jpeg

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#230

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.06.2013 12:40
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #207
Vielleicht wurde die Strahlung mit Dosimetern gemessen und entsprechende Dienstpläne erstellt, um die gesamte Strahlung pro Mitarbeiter niedrig zu halten.
http://www.politische-bildung-brandenbur...kskontrolle.pdf
S.77. In der MfS-Bezirksverwaltung Potsdam hatte es 1990 erstaunlich viele Dosimeter...
Theo

Auch das weiß ich mit Sicherheit,an der Güst gab es keine Dosimeter und an Passkontrolleure wurden schon gar keine ausgegeben,hätte ja auch die Geheimhaltung erheblich geschmälert.Es gab Mitarbeiter die waren auf dem Posten"Stammpersonal"auch solche Dienstpläne wurden mit Sicherheit nicht erstellt.Und dann gibt es für mich noch meine Geschichte mit den Fliesen und den Pferdeäpfelnund das weiß ich nun genau,ich war ja dabei.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#231

RE: Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.06.2013 12:55
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #225


Selbst wenn diese ominösen Anlagen dagewesen sein würden hätte man doch irgendwas noch irgendwo gefunden?



Ich war 8 Jahre in Marienborn(nur in der Sik,zuständig für die Außensicherung)
ABER unsere Soldaten haben viele Geschichten erzählt und erlebt was da so im "inneren " abging(beobachten hatten sie ja schließlich gelernt),

Aber von einer Gammakanone hatte keiner berichtet



Wir brauchen da nicht zu witzeln,diese Anlagen hat es definitiv gegeben und sie haben auch durchaus erfolgreich gearbeitet,was das Verhindern von Personenschleusungen angeht.Auf welcher Grundlage sie gearbeitet haben ist eigentlich nur die Frage und ich zweifle die Gammastrahlungsvariante aus den Gründen die ich genannt habe einfach an.AUCH weil ich es für unwahrscheinlich halte,dass man Mitarbeiter über Jahre radioaktiver Strahlung aussetzen wollte.Zum Anderen wäre die Gefahr vom "Klassenfeind""ertappt"zu werden ziemlich groß gewesen,eine Messung wäre ohne großen Aufwand und unauffällig machbar gewesen und ist, wie schon von mir geschrieben, auch mit Sicherheit passiert.Bei der geringsten Feststellung wäre das Theater grenzenlos gewesen,aber das gab es eben nie.
Die Außensicherung durch die GT hatte keine Chance da irgendetwas zu"beobachten"also konnte sie auch nichts erzählen.
Nebenbei,ich habe einen Arbeitskollegen,einen alten Westberliner,der hat mich schon oft gefragt,was eigentlich in den "Diplomatenkoffern"war,die einige Passkontrolleure bei der "losen Marschordnung"zum Dienstbeginn mitführten.Ich habe Ihm gesagt was da drin war,die Stullen und eine Flasche Cola,weil Einige diese Taschen damals "schick"fanden.So richtig glaubt er es mir heute noch nicht.So ist das manchmal mit Beobachtungen und dem Eindruck der sich dabei verfestigt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
passport und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.06.2013 17:28 | nach oben springen



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