#161

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:25
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Die ersten Erlebnisse mit den Russen hatte ich als Kind--wenn sie im Rostocker Stadthafen zum Flottenbesuch einliefen, war schon beeindruckend. Auch gab es schöne Treffen mit den Patenschiff mit der Besatzung, was bei uns auf der Werft gebaut wurde.


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#162

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #159
mit Sprengstoff haben die nicht gefischt,
zum anködern hatten die Brotkrümel verwendet
Lutze


War bei Dir so, ich habe es aber ebenso kennengelernt und so war es auch schön einfach für die Genossen !
Grüsse Steffen 52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#163

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:33
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #162
Zitat von Lutze im Beitrag #159
mit Sprengstoff haben die nicht gefischt,
zum anködern hatten die Brotkrümel verwendet
Lutze


War bei Dir so, ich habe es aber ebenso kennengelernt und so war es auch schön einfach für die Genossen !
Grüsse Steffen 52

an diesen See standen viele Wochenend-Bungalows,
da mit Sprengstoff zu fischen?,da hätten sich einige
Besitzer sich wohl beschwert
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#164

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:34
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Die "Russen" in Deutschland und unsere Erlebnisse mit ihnen. Da seit 2011 schon Thema, scheint es ein Dauerbrenner zu sein. Nachdem es mal einige Monate ruhte, geht es von Neuem los. "Die Russen", dieser Begriff ist irgendwie negativ besetzt und das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Der hat sich hartnäckig im Hirn festgesetzt und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Angst vor den "Russen" wurde schon im 2.Weltkrieg geschürt, als es offensichtlich wurde, daß die Wehrmacht mit ihrem Latein am Ende ist. Da wurden schon damals die Amis als das kleinere Übel betrachtet, erhofften und erwarteten doch die damaligen Finanziers des Krieges von diesen mehr Milde als von den Russen. Mit gutem Grund. Gleiche Eigentumsverhältnisse, d.h. auch gleiche Grundinteressen und eine Krähe hackt ja der anderen bekanntlich kein Auge aus.
Aber zum Thema: Meine Erlebnisse. Ich wurde 1947 in einem Dorf geboren, wo die Schmücke, die Finne und die Hohe Schrecke im Kyffhäuserkreis zusammenstoßen. Auf der Hohen Schrecke befand sich ein Militärgelände der RA. Die ersten zwei Jahre wohnte ich in dem Dorf, danach regelmäßig und in den Ferien dort. Ich hatte meine Freunde dort, half meinem Onkel beim Ackern und Ernten. Das Gehöft befand sich unmittelbar an der Hauptstraße. So hatte ich regelmäßig das Vergnügen, wie alle anderen Jungen des Dorfes auch, mit den Russen Kontakt aufzunehmen, wenn diese einen Stopp im Dorf hatten. Es waren zumeist Panzer, für uns jedenfalls höchst eindrucksvoll und daher interessant. Kann mich da nur an freundliche Menschen erinnern, die lachten, uns auf den Panzern herumklettern ließen und uns mal ein Abzeichen schenkten. Das war alles so Anfang bis Mitte der 50er. Ich weiß aber aus den Erzählungen der Erwachsenen, daß es auch "Vorkomnisse" gab. Ich glaube, woanders hatte ich schon mal darüber berichtet, war aber nicht in diesemThread. Da hatte ich schon zurückgeblättert.
Ein Bauer hatte Holz gemacht und die Stämme auf seinem Acker am Waldrand gelagert. Als er sie holen wollte, lagen sie nebenan auf dem Militärgelände. Es gab einen Streit, die Russen drohten mit ihren MPis. Der Bauer entblößte seine Brust und schrie "Na schießt doch !" Es muß glimpflich ausgegangen sein, denn er bekam sein Holz wieder. Ich vermute, es war eine der illegalen Aktionen von Soldaten und Sergeanten ohne Wissen ihrer Offiziere. Einmal hat ein Russe im Dorf mit seiner Pistole in die Luft geballert. Er war besoffen. Ein LKW kam, ein paar in die Fresse und in hohem Bogen rauf auf den LKW. Da waren die nicht zimperlich. Ein anderer Bauer hatte sich einen sehr großen Stein an seine Hausecke geschleift, weil die schon mal ein Panzer gestreift hatte, der um diese Ecke rum mußte. Ein Andermal habe ich gesehen, daß ein T34 an einem Hang festsaß und die Gefahr bestand, daß der dort runterstürzte und in ein Bauerngehöft krachte. Zwei andere Panzer mit Stahltrossen haben ihn dann wieder rausgezogen. Da war ich dabei und hatte mir es angesehen. Muß aber noch sehr jung gewesen sein, denn viele Einzelheiten sind nicht haften geblieben. Irgendetwas muß noch vorgefallen sein, denn ein Bauer herrschte uns an, daß man uns alle in die Unstrut schmeißen sollte. Was vorgefallen war, weiß ich nicht, aber der Bauer hatte Wut auf uns, weil wir uns als Kinder mit den Russen abgegeben haben.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#165

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #161
Die ersten Erlebnisse mit den Russen hatte ich als Kind--wenn sie im Rostocker Stadthafen zum Flottenbesuch einliefen, war schon beeindruckend. Auch gab es schöne Treffen mit den Patenschiff mit der Besatzung, was bei uns auf der Werft gebaut wurde.


Finde ich schön für Dich! Habe mich auch immer gefreut, wenn sie mit den Panzern durch unsere Stadt gefahren sind( der Straßenbelag sah danach immer super aus, weiß noch wie sich die Bevölkerung gefreut hat!!!!Das nur am Rande!!!
Grüsse Steffen52


Harra318 und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#166

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:38
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #165
Zitat von Rostocker im Beitrag #161
Die ersten Erlebnisse mit den Russen hatte ich als Kind--wenn sie im Rostocker Stadthafen zum Flottenbesuch einliefen, war schon beeindruckend. Auch gab es schöne Treffen mit den Patenschiff mit der Besatzung, was bei uns auf der Werft gebaut wurde.


Finde ich schön für Dich! Habe mich auch immer gefreut, wenn sie mit den Panzern durch unsere Stadt gefahren sind( der Straßenbelag sah danach immer super aus, weiß noch wie sich die Bevölkerung gefreut hat!!!!Das nur am Rande!!!
Grüsse Steffen52


Sag ich doch Steffen---kaum fällt was über die Russen, muss ersteinmal nach dem Schlechten und Bösen gesucht werden. Und alles nur am Rande.


Krepp hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#167

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:39
von Lutze | 8.035 Beiträge

beim Neubrandenburger Pressefest der Freien Erde
waren sie immer präsent gewesen,
war zwar nicht meine Musikrichtung,
aber Singen und Tanzen konnten sie sehr gut
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#168

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:39
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Larissa im Beitrag #140
[

Rueganer, solche boesen Worte muessen nicht sein. Das wuerde bedeuten, das wir sind nicht einen Schritt vorangekommen in alle den Jahren. Ich gruesse Dich herzlich, die Soldaten der Wehrmacht und auch die in der Roten Armee waren Menschen, Soehne, Vaeter, usw. und alle haben grauenhaft gelitten, nebst der Zivilbevolkerung der Laender.





Larissa,
es sind keine bösen Worte, es sind Tatsachen. Alte, Kinder, Frauen, sie wurden in den Lagern in Polen mit Knüppeln totgeschlagen, sie wurden unter den Augen der sowjetischen Soldaten in der Tschechei erschlagen, gefesselt in den Fluss gestoßen und lebendig verbrannt, ich will dies alles gar nicht aufzählen, schon gar nicht aufrechnen. Immer traf es die, die nicht in Kampfhandlungen verstrickt waren oder die schon die Hände gehoben hatten und aufgegeben hatten.
Natürlich waren die Soldaten alle Söhne und alle riefen wahrscheinlich nach der Mutter, wenn sie für ihre Führer verreckten. Elend auf beiden Seiten, Verrohung auf allen Seiten, nur - wenn da jemand so tut, als ob dies alles seitens der Russen gerechtfertigt war und es eine glückliche Fügung gewesen sein soll, dass man uns Deutsche nicht alle erschlagen hat, dann darf ich doch wohl einmal an dem Verstand und des Einstellung zu dem Deutschen Volk zweifeln, oder?
Hier ist keine Seite besser gewesen und man muss auch eben die Deutschen Opfer benennen dürfen, zumal diese in der sozialistischen Geschichtsschreibung ja nie vorgekommen sind. Ebenso wie alle Soldaten Faschisten waren, alles böse Menschen, die die friedliche Sowjetunion angegriffen haben. Gegen dieses Geschichtsbild muss man heute auftreten dürfen und wenn dies böse ist, Larissa, dann bin ich eben böse, so what...
Paul Müller war eben kein Faschist, er ist eingezogen worden, weg von seinen Pferden, die er auf dem pommerschen Gut betreute und weil es ein Wahnsinniger so durchsetzen konnte, war Paul Müller dann irgendwie vor Moskau und fror sich den Arsch ab, bis er sich auch noch eine Kugel einfing und sein Birkenkreuz bekam.
Aljoscha aus Perm dagegen, der könnte Müller gewesen sein, bis ein ebenfalls Wahnsinniger ihn einberief und er seine Heimat verteidigte, als er dann aber vor den Seelower Höhen durch die Kommissare in das Maschinengewehrfeuer der Deutschen getrieben wurde und starb, da ging es ihm wie Paul Müller, begraben im fremden Land.
Beide starben fern der Heimat...


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#169

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:40
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #164
Die "Russen" in Deutschland und unsere Erlebnisse mit ihnen. Da seit 2011 schon Thema, scheint es ein Dauerbrenner zu sein. Nachdem es mal einige Monate ruhte, geht es von Neuem los. "Die Russen", dieser Begriff ist irgendwie negativ besetzt und das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Der hat sich hartnäckig im Hirn festgesetzt und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Angst vor den "Russen" wurde schon im 2.Weltkrieg geschürt, als es offensichtlich wurde, daß die Wehrmacht mit ihrem Latein am Ende ist. Da wurden schon damals die Amis als das kleinere Übel betrachtet, erhofften und erwarteten doch die damaligen Finanziers des Krieges von diesen mehr Milde als von den Russen. Mit gutem Grund. Gleiche Eigentumsverhältnisse, d.h. auch gleiche Grundinteressen und eine Krähe hackt ja der anderen bekanntlich kein Auge aus.
Aber zum Thema: Meine Erlebnisse. Ich wurde 1947 in einem Dorf geboren, wo die Schmücke, die Finne und die Hohe Schrecke im Kyffhäuserkreis zusammenstoßen. Auf der Hohen Schrecke befand sich ein Militärgelände der RA. Die ersten zwei Jahre wohnte ich in dem Dorf, danach regelmäßig und in den Ferien dort. Ich hatte meine Freunde dort, half meinem Onkel beim Ackern und Ernten. Das Gehöft befand sich unmittelbar an der Hauptstraße. So hatte ich regelmäßig das Vergnügen, wie alle anderen Jungen des Dorfes auch, mit den Russen Kontakt aufzunehmen, wenn diese einen Stopp im Dorf hatten. Es waren zumeist Panzer, für uns jedenfalls höchst eindrucksvoll und daher interessant. Kann mich da nur an freundliche Menschen erinnern, die lachten, uns auf den Panzern herumklettern ließen und uns mal ein Abzeichen schenkten. Das war alles so Anfang bis Mitte der 50er. Ich weiß aber aus den Erzählungen der Erwachsenen, daß es auch "Vorkomnisse" gab. Ich glaube, woanders hatte ich schon mal darüber berichtet, war aber nicht in diesemThread. Da hatte ich schon zurückgeblättert.
Ein Bauer hatte Holz gemacht und die Stämme auf seinem Acker am Waldrand gelagert. Als er sie holen wollte, lagen sie nebenan auf dem Militärgelände. Es gab einen Streit, die Russen drohten mit ihren MPis. Der Bauer entblößte seine Brust und schrie "Na schießt doch !" Es muß glimpflich ausgegangen sein, denn er bekam sein Holz wieder. Ich vermute, es war eine der illegalen Aktionen von Soldaten und Sergeanten ohne Wissen ihrer Offiziere. Einmal hat ein Russe im Dorf mit seiner Pistole in die Luft geballert. Er war besoffen. Ein LKW kam, ein paar in die Fresse und in hohem Bogen rauf auf den LKW. Da waren die nicht zimperlich. Ein anderer Bauer hatte sich einen sehr großen Stein an seine Hausecke geschleift, weil die schon mal ein Panzer gestreift hatte, der um diese Ecke rum mußte. Ein Andermal habe ich gesehen, daß ein T34 an einem Hang festsaß und die Gefahr bestand, daß der dort runterstürzte und in ein Bauerngehöft krachte. Zwei andere Panzer mit Stahltrossen haben ihn dann wieder rausgezogen. Da war ich dabei und hatte mir es angesehen. Muß aber noch sehr jung gewesen sein, denn viele Einzelheiten sind nicht haften geblieben. Irgendetwas muß noch vorgefallen sein, denn ein Bauer herrschte uns an, daß man uns alle in die Unstrut schmeißen sollte. Was vorgefallen war, weiß ich nicht, aber der Bauer hatte Wut auf uns, weil wir uns als Kinder mit den Russen abgegeben haben.


Heute nicht mehr, sage ja nicht zu einem Ukrainer Russe, aber was ein richtiger Russe ist der möchte auch so bezeichnet werden!
Grüsse Steffen52


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#170

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:44
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

steffen52 #169, Du hast ja recht und ich weiß das auch, daß es nicht "die Russen" sind. Habe das nur der Einfachheit halber so genannt. Hätte ja auch immer die "xxx" setzen können. Genau wie die Franken keine Bayern sind und absolut nicht als solche angesprochen werden wollen.



zuletzt bearbeitet 06.01.2014 20:44 | nach oben springen

#171

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #166
Zitat von steffen52 im Beitrag #165
Zitat von Rostocker im Beitrag #161
Die ersten Erlebnisse mit den Russen hatte ich als Kind--wenn sie im Rostocker Stadthafen zum Flottenbesuch einliefen, war schon beeindruckend. Auch gab es schöne Treffen mit den Patenschiff mit der Besatzung, was bei uns auf der Werft gebaut wurde.


Finde ich schön für Dich! Habe mich auch immer gefreut, wenn sie mit den Panzern durch unsere Stadt gefahren sind( der Straßenbelag sah danach immer super aus, weiß noch wie sich die Bevölkerung gefreut hat!!!!Das nur am Rande!!!
Grüsse Steffen52


Sag ich doch Steffen---kaum fällt was über die Russen, muss ersteinmal nach dem Schlechten und Bösen gesucht werden. Und alles nur am Rande.



Nun viel gutes haben sie uns ja auch nicht gebracht, außer den Sozialismus, der so super geklappt hat!! Ansonsten wurde ja erst mal alles was nicht Niet und Nagel fest war, das aber auch noch, raus geholt, von den Verlierern ( die Deutschland ja auch war). Nun war alles weg und los geht es mit dem Sozialismus! Toll! Mühe voll haben sich noch paar Leute die zu Hause waren, angefangen was aufzubauen und auch was geschaffen. Für diese Leute ziehe ich heute noch den Hut! Sehr viel Hilfe(nur Parolen) wurde von den russischen Brüdern nicht gebracht! Man war ja der Geschlagene und nun zeige ich meine Macht, ich spreche nicht von den einfachen Soldaten, den die wahren arme Schweine! Aber so ist es nun mal, wer Sieger ist hat das sagen!
Ist Heute nicht anders!
Grüsse Steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#172

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 20:56
von Rüganer (gelöscht)
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[quote=DoreHolm|p319140]Die "Russen" in Deutschland und unsere Erlebnisse mit ihnen. Da seit 2011 schon Thema, scheint es ein Dauerbrenner zu sein. Nachdem es mal einige Monate ruhte, geht es von Neuem los. "Die Russen", dieser Begriff ist irgendwie negativ besetzt und das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Der hat sich hartnäckig im Hirn festgesetzt und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Angst vor den "Russen" wurde schon im 2.Weltkrieg geschürt, als es offensichtlich wurde, daß die Wehrmacht mit ihrem Latein am Ende ist. Da wurden schon damals die Amis als das kleinere Übel betrachtet, erhofften und erwarteten doch die damaligen Finanziers des Krieges von diesen mehr Milde als von den Russen.

Ja, Dore, warum wohl?
Lies doch einfach mal einige Bücher von Leuten, die als Soldat in Russland gewesen sind, mitunter schreiben die ja dolle Dinge, wie Gefangene Wehrmachtssoldaten behandelt wurden. Einiges wird wohl wahr gewesen sein und dass man dann Angst vor denen hat, ist wohl verständlich. Haben nicht auch Deutsche Soldaten Schulungen bekommen, wo man ihnen sagte, es wäre ein Vernichtungskrieg und der russische Soldat wäre eben kein Kamerad. hat Der Wehrmachtssoldat nicht auch gesehen, was da auf ihn zukam, wenn er in seinem Graben saß und die 5. Welle lief schon auf ihn zu und blieb vor ihm auf dem Feld liegen? Was wird mir da geschehen, wenn die mich kriegen?
Warum sind wohl unbedingt alle scharf darauf gewesen, in amerikanische oder englische Gefangenschaft zu kommen und nicht das gefürchtete " Sibirien" erleiden zu müssen?
Und wenn selbst Verwundete, die zurückgelassen werden mussten, um eine Pistole baten, dann nur deswegen, weil sie wussten, was sie erwartete... ein Sani wohl kaum, vielleicht ein scharfgeschliffener Spaten?
Und die Rheinwiesenlager kannte ja noch keiner...


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#173

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 21:08
von utkieker | 2.922 Beiträge

Großvater Karl (Vater meines Vaters) hat das deutsche Unrecht teuer bezahlt, als er von Nazis vor einen fahrenden Zug gestoßen wurde. Er hatte sich oft genug über die Nazis lustig gemacht. Nach dem kurz vor seinen Bahnwärterhaus zwischen Neubrandenburg und Pasewalk ein Munitionstransport entgleiste spottete er nur: "Wenn noch mehr Munitionstransporte entgleisen, ist der Krieg ja bald vorbei"- das wurde ihm zum Verhängnis.
Als dann die Rote Armee auf den Vormarsch wurde Großmutter Jenny und ihre Kinder zwangsevakuiert, nichts sollte den Russen in die Hände fallen. Dabei wurden nicht nur die Gleise von den Nazis in die Luft gesprengt, sondern sinnloser Weise auch das Bahnwärterhaus. Jenny mußte zusehen wo sie mit ihren acht Kindern ablieb. Sie starb im Hungerwinter 1946 an TBC.
Mein Vater lebte bereits nach dem Tod seines Vaters bei seinen Großeltern in einem Dorf zwischen Wismar und Schwerin. Viel hatten die Russen nicht, aber immerhin eine kleine Feldbäckerei und für hungrige Kinder hatten sie immer ein Stückchen Brot übrig. Die Feldbäckerei war seine erste Begegnung mit den Russen.
Nur fünf Kilometer weiter wohnte damals meine Mutter in der Villa "Waldesruh", beim Rechtsanwalt Sch. zur Untermiete. Sch. war in der Weimarer Republik Abgeordneter der DDP im Mecklenburger Landtag und wurde erster Nachkriegsbürgermeister im Ort. Anders als mein Vater wurde ihr Dorf von den Briten befreit. Die Villa "Waldesruh" wurde als Kommandantur von den Briten beschlagnahmt nur der neue Bürgermeister Sch. verblieb im Hause. Meine Mutter, ihr Bruder und ihre Mutter mußten das Gebäude binnen einer Stunde verlassen als meine Großmutter noch ein paar Möhren aus ihren Keller mitnehmen wollte, wurde sie von dreisten Soldaten an die Wand gestellt, Gott sei Dank ließ man sie dann doch ziehen. Wie Gentlemens haben sich die Briten leider nicht gerade benommen.
Die Briten gingen und die Amerikaner kamen ins Dorf, der Bahnhof wurde für den Truppentransport der Amerikaner nach Berlin genutzt wiederum wurde die Villa zum militärischen Domizil. Ein Afroamerikaner nannte meine Mutter einfach nur Blondie und verwöhnte sie regelrecht mit Schokolade.
Als dann doch die Rote Armee einzog hatten sie zwar keine Schokolade aber immerhin konnte man zurück zur Villa.....
Wenn jemand sich ein Bild machen konnte über drei Besatzungsmächte, so war es meine Mutter die am Tag als die Briten sie befreiten am 30. April 1945 neun Jahre alt wurde.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#174

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 21:12
von Gelöschtes Mitglied
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Mein Schwager mußte als Kriegsgefangener Soldat , gleich nach der Front , die gefallen russischen Soldaten entkleiden ,wo es noch ging, es kamen manchmal auch noch lebende verwundete an , aber die Offiz, zeigten nur wohin sie gehörten , ratata , ab in die Grube


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.01.2014 21:16 | nach oben springen

#175

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 21:18
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #172
[quote=DoreHolm|p319140]Die "Russen" in Deutschland und unsere Erlebnisse mit ihnen. Da seit 2011 schon Thema, scheint es ein Dauerbrenner zu sein. Nachdem es mal einige Monate ruhte, geht es von Neuem los. "Die Russen", dieser Begriff ist irgendwie negativ besetzt und das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Der hat sich hartnäckig im Hirn festgesetzt und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Angst vor den "Russen" wurde schon im 2.Weltkrieg geschürt, als es offensichtlich wurde, daß die Wehrmacht mit ihrem Latein am Ende ist. Da wurden schon damals die Amis als das kleinere Übel betrachtet, erhofften und erwarteten doch die damaligen Finanziers des Krieges von diesen mehr Milde als von den Russen.

Ja, Dore, warum wohl?
Lies doch einfach mal einige Bücher von Leuten, die als Soldat in Russland gewesen sind, mitunter schreiben die ja dolle Dinge, wie Gefangene Wehrmachtssoldaten behandelt wurden. Einiges wird wohl wahr gewesen sein und dass man dann Angst vor denen hat, ist wohl verständlich. Haben nicht auch Deutsche Soldaten Schulungen bekommen, wo man ihnen sagte, es wäre ein Vernichtungskrieg und der russische Soldat wäre eben kein Kamerad. hat Der Wehrmachtssoldat nicht auch gesehen, was da auf ihn zukam, wenn er in seinem Graben saß und die 5. Welle lief schon auf ihn zu und blieb vor ihm auf dem Feld liegen? Was wird mir da geschehen, wenn die mich kriegen?
Warum sind wohl unbedingt alle scharf darauf gewesen, in amerikanische oder englische Gefangenschaft zu kommen und nicht das gefürchtete " Sibirien" erleiden zu müssen?
Und wenn selbst Verwundete, die zurückgelassen werden mussten, um eine Pistole baten, dann nur deswegen, weil sie wussten, was sie erwartete... ein Sani wohl kaum, vielleicht ein scharfgeschliffener Spaten?
Und die Rheinwiesenlager kannte ja noch keiner...


Weil sie wussten--das es hart wird---für die Verbrechen die sie in Russland begangen haben.


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#176

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 21:27
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Mein Gott, der braune und der rote Verbrecher waren einer 5 Groschen und der andere 50 Pfennig wert, als die noch dicke Freunde waren haben sie doch schon kräftig aufgeteilt, Polen, Baltikum.
Dann ist halt ein Verbrecher über den anderen hergefallen, haben die halt so an sich die großen Diktatoren.
Die Völker von denen waren doch nur jeweilige Spielbälle die denen ihre Scheiße dann auszubaden hatten.
Hier wird teilweise auch die (noch) freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Nazideutschland/Sowjetunion bzw. Wehrmacht/Rote Armee dokumentiert.


http://de.gloria.tv/?media=467615


zuletzt bearbeitet 06.01.2014 22:04 | nach oben springen

#177

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 21:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #175
Zitat von Rüganer im Beitrag #172
[quote=DoreHolm|p319140]Die "Russen" in Deutschland und unsere Erlebnisse mit ihnen. Da seit 2011 schon Thema, scheint es ein Dauerbrenner zu sein. Nachdem es mal einige Monate ruhte, geht es von Neuem los. "Die Russen", dieser Begriff ist irgendwie negativ besetzt und das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Der hat sich hartnäckig im Hirn festgesetzt und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Angst vor den "Russen" wurde schon im 2.Weltkrieg geschürt, als es offensichtlich wurde, daß die Wehrmacht mit ihrem Latein am Ende ist. Da wurden schon damals die Amis als das kleinere Übel betrachtet, erhofften und erwarteten doch die damaligen Finanziers des Krieges von diesen mehr Milde als von den Russen.

Ja, Dore, warum wohl?
Lies doch einfach mal einige Bücher von Leuten, die als Soldat in Russland gewesen sind, mitunter schreiben die ja dolle Dinge, wie Gefangene Wehrmachtssoldaten behandelt wurden. Einiges wird wohl wahr gewesen sein und dass man dann Angst vor denen hat, ist wohl verständlich. Haben nicht auch Deutsche Soldaten Schulungen bekommen, wo man ihnen sagte, es wäre ein Vernichtungskrieg und der russische Soldat wäre eben kein Kamerad. hat Der Wehrmachtssoldat nicht auch gesehen, was da auf ihn zukam, wenn er in seinem Graben saß und die 5. Welle lief schon auf ihn zu und blieb vor ihm auf dem Feld liegen? Was wird mir da geschehen, wenn die mich kriegen?
Warum sind wohl unbedingt alle scharf darauf gewesen, in amerikanische oder englische Gefangenschaft zu kommen und nicht das gefürchtete " Sibirien" erleiden zu müssen?
Und wenn selbst Verwundete, die zurückgelassen werden mussten, um eine Pistole baten, dann nur deswegen, weil sie wussten, was sie erwartete... ein Sani wohl kaum, vielleicht ein scharfgeschliffener Spaten?
Und die Rheinwiesenlager kannte ja noch keiner...


Weil sie wussten--das es hart wird---für die Verbrechen die sie in Russland begangen haben.



Na, wo ist da der Unterschied, zwischen einen Guten oder Bösen, immer schön gleiches mit gleichen Vergelten. In seiner Art und Weise war der eine nicht besser als der Andere( Hitler, Stalin), natürlich mit Abstriche, der eine hat angefangen und der andere hat es weiter geführt!
Grüsse Steffen52


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#178

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 21:31
von Linna | 188 Beiträge

Ich habe schon als Kind viele Erlebnisse mit den "Russen" gehabt, die sich dann bis zur Wende fortsetzten. Das lag einfach daran, dass mein
Heimatdorf im Dreieck russischer Garnisonen lag Zaithain: (Panzer/Raketen), Meißen (Panzer) und schließlich der Flugplatz in Großenhain.
Die meisten Erlebnisse waren positiv. Als ich z.B. einmal in der Nähe von Großenhain angeln war und mich über die vielen Bisse von Mini-
karpfen ärgerte kamen 2 russische Jeeps in die Nähe des Gewässers, die auch unverzüglich entladen wurden. Die Ladung bestand aus 2
Grills, einem mächtigen Paket Schaschlyk und einer Batterie Wodkaflaschen. Die Grills wurden in Betrieb genommen und in der Zwischenzeit
wurde ich bei meinem Tun beobachtet. Plötzlich kam ein Offizier zu mir und fragte in gebrochenen Deutsch, warum ich die untermassigen
Fische zurücksetze. Ich versuchte ihm zu erlären, dass sie noch klein wären und noch etwas Zeit brauchten. Ich glaube nicht, dass er dafür
Verständnis hatte. Jedenfalls hielt er mich für einen "Wunderangler" und lud mich unverzüglich zu Wodka und Schaschlyk ein. Nach einigen
grossvolumigen Gläsern Wodka hielt ich es für angebracht die Nacht neben meiner MZ am Angelgewässer zu verbringen, das Sommerwetter
liess es ja zu.
Es gab aber auch negative Erlebnisse: unsere DAV-Zuchtgewässer wurden von den "Freunden" mit Netzen abgefischt und auch unsere private
Süßkirschplantage jeden Sommer heimgesucht.



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#179

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 21:36
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Linna im Beitrag #178
Ich habe schon als Kind viele Erlebnisse mit den "Russen" gehabt, die sich dann bis zur Wende fortsetzten. Das lag einfach daran, dass mein
Heimatdorf im Dreieck russischer Garnisonen lag Zaithain: (Panzer/Raketen), Meißen (Panzer) und schließlich der Flugplatz in Großenhain.
Die meisten Erlebnisse waren positiv. Als ich z.B. einmal in der Nähe von Großenhain angeln war und mich über die vielen Bisse von Mini-
karpfen ärgerte kamen 2 russische Jeeps in die Nähe des Gewässers, die auch unverzüglich entladen wurden. Die Ladung bestand aus 2
Grills, einem mächtigen Paket Schaschlyk und einer Batterie Wodkaflaschen. Die Grills wurden in Betrieb genommen und in der Zwischenzeit
wurde ich bei meinem Tun beobachtet. Plötzlich kam ein Offizier zu mir und fragte in gebrochenen Deutsch, warum ich die untermassigen
Fische zurücksetze. Ich versuchte ihm zu erlären, dass sie noch klein wären und noch etwas Zeit brauchten. Ich glaube nicht, dass er dafür
Verständnis hatte. Jedenfalls hielt er mich für einen "Wunderangler" und lud mich unverzüglich zu Wodka und Schaschlyk ein. Nach einigen
grossvolumigen Gläsern Wodka hielt ich es für angebracht die Nacht neben meiner MZ am Angelgewässer zu verbringen, das Sommerwetter
liess es ja zu.
Es gab aber auch negative Erlebnisse: unsere DAV-Zuchtgewässer wurden von den "Freunden" mit Netzen abgefischt und auch unsere private
Süßkirschplantage jeden Sommer heimgesucht.




Somit ist hier wenigstens die Sympathie zu den Russen genommen worden! Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass sie mit ihren Ural in die Kirschplantagen gefahren sind und haben gleich reihenweise Äste abgesägt und sie verladen


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#180

RE: Erste Erlebnisse mit den "Russen"

in DDR Zeiten 06.01.2014 21:45
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Harra318 im Beitrag #179
Zitat von Linna im Beitrag #178
Ich habe schon als Kind viele Erlebnisse mit den "Russen" gehabt, die sich dann bis zur Wende fortsetzten. Das lag einfach daran, dass mein
Heimatdorf im Dreieck russischer Garnisonen lag Zaithain: (Panzer/Raketen), Meißen (Panzer) und schließlich der Flugplatz in Großenhain.
Die meisten Erlebnisse waren positiv. Als ich z.B. einmal in der Nähe von Großenhain angeln war und mich über die vielen Bisse von Mini-
karpfen ärgerte kamen 2 russische Jeeps in die Nähe des Gewässers, die auch unverzüglich entladen wurden. Die Ladung bestand aus 2
Grills, einem mächtigen Paket Schaschlyk und einer Batterie Wodkaflaschen. Die Grills wurden in Betrieb genommen und in der Zwischenzeit
wurde ich bei meinem Tun beobachtet. Plötzlich kam ein Offizier zu mir und fragte in gebrochenen Deutsch, warum ich die untermassigen
Fische zurücksetze. Ich versuchte ihm zu erlären, dass sie noch klein wären und noch etwas Zeit brauchten. Ich glaube nicht, dass er dafür
Verständnis hatte. Jedenfalls hielt er mich für einen "Wunderangler" und lud mich unverzüglich zu Wodka und Schaschlyk ein. Nach einigen
grossvolumigen Gläsern Wodka hielt ich es für angebracht die Nacht neben meiner MZ am Angelgewässer zu verbringen, das Sommerwetter
liess es ja zu.
Es gab aber auch negative Erlebnisse: unsere DAV-Zuchtgewässer wurden von den "Freunden" mit Netzen abgefischt und auch unsere private
Süßkirschplantage jeden Sommer heimgesucht.




Somit ist hier wenigstens die Sympathie zu den Russen genommen worden! Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass sie mit ihren Ural in die Kirschplantagen gefahren sind und haben gleich reihenweise Äste abgesägt und sie verladen


Böser, Du , das kann doch nicht sein ! Die waren doch die Guten! Bekommst gleich wieder Feuer von unseren Freunden der Sowjetunion!
Grüsse Steffen52


Harra318 und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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