#61

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 21:24
von Stabsfeld | 69 Beiträge

Zitat von Mike59

Zitat von Stabsfeld
[quote="GZB1"]@stabsfeld,

ich weis ja nicht wo du von 1980 - 89 gedient hast, aber solche einschränkenden Festlegungen gab es ab Mitte der 80er nur bei Staatsbesuchen/ besonderen Festlichkeiten der DDR (Sicherungsperiode/ verstärkte Grenzsicherung) oder ab Anfang April 1989.
Ansonsten galt das Grenzgesetz bzw. die speziellere Dienstvorschrift DV 18/0/009 für den Grenzposten.[/quote

Ja, mit der Vergatterung war ein bißchen unglücklich ausgedrückt. Natürlich gab es eine Dienstausgabe vor Antritt des Grenzdienstes aber auch dort wurde immer auf die Schußwaffengebrauchsbestimmung hingewiesen. Den genauen Wortlaut der 18/0/009 kann ich auch nicht mehr wiedergeben.
Wenn wir als Gakl mal 1 Woche nur zur Hinterlandsicherung eingesetzt waren, gab es eh nur 1x wöchentlich eine Dienstanweisung (meist Freitags) und wenn man dann als Fotoposten oder Feindwärts eingesetzt war, gab`s dann ne` extra Einweisung
Stabsfeld

Wo ich gedient habe steht in meinem Profil !


------------------------------------------------------------------------
Mal echt jetzt @ stabsfeld, hast du 18/009 zur Hand? Steht da was von Vergatterung drin - Ich kenne nur das die zum 24h Wachdienst gehört. Ich kenne die Texte aus der 18/9 auch nicht mehr - deswegen meine Frage. Ich persönlich habe das nicht gelehrt bekommen ,das man zum Grenzdienst vergattert wurde. Weder in Perleberg noch Suhl bzw. Nordhausen.

Der Wortlaut für eine Befehlsausgabe an einen Zug, oder vorher für eine GK muss doch da drin stehen.

Mike59




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#62

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 21:35
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Zitat von Stabsfeld

Zitat von Mike59

Zitat von Stabsfeld
[quote="GZB1"]@stabsfeld,

ich weis ja nicht wo du von 1980 - 89 gedient hast, aber solche einschränkenden Festlegungen gab es ab Mitte der 80er nur bei Staatsbesuchen/ besonderen Festlichkeiten der DDR (Sicherungsperiode/ verstärkte Grenzsicherung) oder ab Anfang April 1989.
Ansonsten galt das Grenzgesetz bzw. die speziellere Dienstvorschrift DV 18/0/009 für den Grenzposten.[/quote

Ja, mit der Vergatterung war ein bißchen unglücklich ausgedrückt. Natürlich gab es eine Dienstausgabe vor Antritt des Grenzdienstes aber auch dort wurde immer auf die Schußwaffengebrauchsbestimmung hingewiesen. Den genauen Wortlaut der 18/0/009 kann ich auch nicht mehr wiedergeben.
Wenn wir als Gakl mal 1 Woche nur zur Hinterlandsicherung eingesetzt waren, gab es eh nur 1x wöchentlich eine Dienstanweisung (meist Freitags) und wenn man dann als Fotoposten oder Feindwärts eingesetzt war, gab`s dann ne` extra Einweisung
Stabsfeld

Wo ich gedient habe steht in meinem Profil !


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Mal echt jetzt @ stabsfeld, hast du 18/009 zur Hand? Steht da was von Vergatterung drin - Ich kenne nur das die zum 24h Wachdienst gehört. Ich kenne die Texte aus der 18/9 auch nicht mehr - deswegen meine Frage. Ich persönlich habe das nicht gelehrt bekommen ,das man zum Grenzdienst vergattert wurde. Weder in Perleberg noch Suhl bzw. Nordhausen.

Der Wortlaut für eine Befehlsausgabe an einen Zug, oder vorher für eine GK muss doch da drin stehen.

Mike59





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Was möchtest du mir denn damit sagen? Das ich ein Ar.....ch bin, oder das ich mir deinen Text noch einmal durchlesen soll?

Ich weiß es nicht.

Mike59

Nachtrag: nun hab ich's auch gesehen - Keine Frage - das blau - .

Na wenn ich mich richtig erinnere wurden wir Gak's auch in den normalen Dienstaufzug integriert und da sollten(Mussten) wir mit zur TAPI. Vorher als StZF war es eh egal eigentlich immer TAPI.

Mike59


zuletzt bearbeitet 07.03.2011 21:44 | nach oben springen

#63

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 22:08
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Wimre gab keine Vergatterung, sondern den Befehl zum Grenzdienst, Wortlaut in der Dienstvorschrift für die Grenzkompanie DV 018/0/008


zuletzt bearbeitet 07.03.2011 22:09 | nach oben springen

#64

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 22:18
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Zitat von GZB1
Wimre gab keine Vergatterung, sondern den Befehl zum Grenzdienst, Wortlaut in der Dienstvorschrift für die Grenzkompanie DV 018/0/008


--------------------------------------------
Das ist ja Super @GZB1 - hast du den Text.

Mike59


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#65

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 22:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Und wenn ich mich recht erinnere endete der 'Befehl zum Grenzdienst' mit dem Aussprechen des Wortes 'Vergatterung!'
Damit wurde der Grenzposten direkt dem KGSi unterstellt und aus seiner 'normalen' Befehlstruktur herausgelöst.

Doch nun nochmal zu der gehimmelten Festplatte @fighter3 (oder figher3 ?). Gegen Hardwaredefekte ist nun mal kein Softwarekraut gewachsen. ABER die Fragen weiter ober waren ernstgemeint!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#66

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 22:23
von Mike59 | 7.969 Beiträge

[quote="94"]Und wenn ich mich recht erinnere endete der 'Befehl zum Grenzdienst' mit dem Aussprechen des Wortes 'Vergatterung!'
Damit wurde der Grenzposten direkt dem KGSi unterstellt und aus seiner 'normalen' Befehlstruktur herausgelöst.
------------------
Ja toll, das diese Formel Vergatterung oft genutzt wurde wissen wir ja nun. Aber wo war die rechtlich fixiert?

Warum sollte ich meine eigenen Leute aus der normalen Befehlstruktur herauslösen. In der Bat. Sicherung doch vor dem Ar...! war ja doch meist ein StKC auf dem Führungspunkt und in der Komp. Sicherung sind meist die Züge auf Dienst gezogen.

Nee - also noch mal.

Mike59


zuletzt bearbeitet 07.03.2011 22:27 | nach oben springen

#67

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 22:49
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Nein Mike, ich habe den genauen Text bzw. die DV leider nicht.

Es gab aber auch gemischte GD-Aufzüge z.B. (aus verschiedenen GK des GR) in Berlin.

@94 hast Recht, zum Schluss des Befehls hieß es Vergatterung. Bei uns wurden ja sogar die Fahrer der Ablösung (Transportkompanie) bei der "Zeremonie" mit vergattert.


zuletzt bearbeitet 07.03.2011 22:59 | nach oben springen

#68

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 22:56
von 94 | 10.792 Beiträge

Nun, schade. Und fast jeder konnte den Text mal auswendig 'runterleiern', wäre heut mal wieder interessant gewesen.
Zur 18/8 habsch mal auf die Schnelle den Abschnitt X. Gebrauch der Schußwaffe bei chronik-der-mauer.de gefunden. In diesem Sinne erstmal, N8 logoff und CTRL-Z


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#69

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 23:15
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Zitat von GZB1
Nein Mike, ich habe den genauen Text bzw. die DV leider nicht.

Es gab aber auch gemischte GD-Aufzüge z.B. (aus verschiedenen GK des GR) in Berlin.

@94 hast Recht, zum Schluss des Befehls hieß es Vergatterung. Bei uns wurden ja sogar die Fahrer der Ablösung (Transportkompanie) bei der "Zeremonie" mit vergattert.


----------------------------------------------------------
Na so'n Schmarn wie eine Transportkompanie gab es ja offensichtlich nur in Bln. Bei uns war der MKf auch ein richtiger Grenzsoldat.

Also wir suchen eine Erklärung für die Vergatterung zum Grenzdienst.

Mike59


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#70

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 23:24
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Mike, du vergisst wohl das bei uns ca. 100 Mann pro Schicht gleichzeitig aufgezogen sind um den Regimentsabschnitt zu sichern! Bei verstärkter Grenzsicherung nochmal ca. 40 Mann mehr.
War dann schon mächtig eng auf den vier W50 LA.


zuletzt bearbeitet 07.03.2011 23:36 | nach oben springen

#71

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.03.2011 23:26
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Zitat von GZB1
Mike, du vergisst wohl das bei uns ca. 100 Mann pro Schicht gleichzeitig aufgezogen sind um den Regimentsabschnitt zu sichern!


------------------
Na mag sein - nichts für ungut.

Mike59


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#72

RE: Zeitzeugen für Interview zum Schießbefehl an der Grenze gesucht

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.03.2011 00:05
von js674 | 231 Beiträge

Zitat von Mike59
Na so'n Schmarn wie eine Transportkompanie gab es ja offensichtlich nur in Bln. Bei uns war der MKf auch ein richtiger Grenzsoldat.Also wir suchen eine Erklärung für die Vergatterung zum Grenzdienst.
Mike59



Sag mal Mike59,
meinst du es war nur ein Grenzer der am Kanten stand?
Bei so viel schmarn geht mir die Hutschnur hoch, also zählen für dich nicht die Ausbilder, die Rückwärtigen Dienste und alle die dazu gehört haben?
Und das waren für dich also nur falsche Grenzer?


]PS.: An die Admins hier..........macht das Thema dicht, bevor es noch weiter abtrifftet und abflacht


"Sein Erbe hochzuhalten und gleichzeitig neue Wege zu beschreiten ist kein Widerspruch.
Tradition zu bewahren heißt nicht Asche aufzubewahren, sondern eine Flamme am Brennen zu halten"
(Hans-Josef Menke)

zuletzt bearbeitet 08.03.2011 08:38 | nach oben springen


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