#21

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 17:33
von Zermatt | 5.293 Beiträge

An unseren ersten Kasten kann ich mich nicht erinneren.Was ich aber noch weiß-unser Nachbar hatte eine Gerät das man etwa eine halbe Stunde vorher anschalten musste,bis ein Bild erschien....quasi ein vorglühen der Kiste.Klingt unglaublich,war aber so.Wie alt das Gerät war?....keine Ahnung,aber bestimmt sehr alt.



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#22

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 17:38
von Südharzer | 570 Beiträge

Anfang der 80er Jahre in der DDR in einem Fernsehfachgeschäft

Kunde:"Guten Tag,wir hätten gern einen Farbfernseher"
Verkäufer: "Welche Farbe hätten sie denn gern"


zuletzt bearbeitet 04.03.2011 17:38 | nach oben springen

#23

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 17:54
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Hallo @all ,

ich kann mich noch an unseren Apparat erinnern - ein Sybille III.

Gruß

Ricardo


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#24

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 18:05
von timm (gelöscht)
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Hallo an alle! Das Tal der Ahnungslosen gab es auch noch etwas nördlicher, genauer gesagt im Raum Demmin (17109). Bin dort geboren und kenne West-TV erst ab Mitte der 80ér. Da mein Onkel in einer PGH-Elektrotechnik arbeitete, kam er an diverse Materialien zum selbstbauen einer Antennenanlage ran. Wir haben dann einen drehbaren Antennenmast, ca 7-8m hoch, mit jeweils 2 VHF und 2 UHF + einer UKW Antenne angebaut. Ein grosser Mehrbereichsverstärker und diverse Sperrkreise inclusive. ARD wurde aus Berlin emfangen, wollten wir ZDF sehen, hieß es:" An den Mast zum Drehen!" Richtung Westen, genauer gesagt Richtung Höbeck. Ausserdem war das Wetter sehr entscheidend. Bei Nebel oder kaltem klaren Wetter hatte man gute Chancen, zwei bis drei Stunden störungsfrei zu sehen. Fing das Bild an zu Rauschen hatten wir den "Spiegeltrick" entwickelt. Einfach einen grossen Spiegel ca. 4m vor den TV stellen, reinschauen und schon war das Bild fast wieder sauber. Einziges Manko: Alles war seitenverkehrt, lesen war fast unmöglich. Aber egal! Hauptsache mal ein vernünftiger Film! Im Jahr konnte man ca. 130 Tage was empfangen, meistens war Ebbe! Es hiess immer: probieren wir heute mal, ob es klappt. Wenn man heute darüber nachdenkt, oh man ...


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#25

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 18:16
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Hallo timm ,

das mit dem Empfang war bei uns so ähnlich. Aus der Gegend von Weißwasser/Oberlausitz war der Empfang
aus Berlin (W) auch wie Du es beschreibst.

----------

Mein erstes eigenes Empfangsgerät (1987) war ein Junost.
Danach gab es einen Colormat 4510A mit Fernbedienung.
Der hielt dann eine ganze Weile.

Gruß

Ricardo


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

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#26

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 18:31
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat
...." An den Mast zum Drehen!"....



Jetze wees ick ooch warum die Matrosen immer in die Masten klettern
Weis nicht mehr was für einen Fernseher wir hatten,aber dank Höbeck alle damals empfangbaren Sender.
Kann mich noch daran erinnern,das Leute(ABV?) manchmal durch die Straßen gingen und guckten in welche Richtung die Antennen standen.Aber das mal jemand sie in die richtige Richtung (Schwerin-nach Nord) drehen musste habe ich nicht gehört.
An das Programme aufschreiben kann ich mich auch noch erinnern und das ich die Augsburger Puppenkiste sehr mochte.
Samstags kam Daktari zur Abendbrotzeit und danach wurde die Aktuelle Schaubude angeschaut,dann nach der Tagesschau meist Ohnesorg-Theater oder der Kuhlenkamf....
Sonntags dann Flachs und Krümel mit Max und Oma und dem Hund Struppi...
http://www.glathera.de/nabalus/mland/figuren/fml2.html

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#27

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 20:10
von Gohrbi | 575 Beiträge

"hi gohrbi, man dann habt ihr ja eine moderne glotze gekauft...da war ja auch ukw radioempfang "
Da waren glaube ich sogar 3 Sender zu empfangen. 2xHessen und unser DDR Radio.


@Theo85/2, wir hatten immer guten Westempfang. Das DDR-F war nur mit Aufwand, goße Antenne, zu bekommen.
Der Inselsberg lag total ungünstig hinter einem Berg, dafür war die Richtung West Bergfrei.

@icke-ek71, mir ging es auch so. der Fernseher wurde 1992 in die Jagdgründe geschickt.
Bis dahin wurde er mit russischen, nein sowjwtischen, Röhren am Leben gehalten.
Mit nem Trafo wurde nochmal die Bildröhrenspannung angehoben, so dass man noch was sehen konnte.
Zum Schluß war es ein deutsch-sowjetisches Bauwerk. So lange hält heute kein Fernseher mehr durch.

Und in der Anfangszeit mußte keiner auf die Antennen achten, denn das DDR-F machte früher Schluß und wo noch ein Bild flackerte wurde Westen geschaut. Zur Zeit passend, vom tää-tää-tää-tää und rumba täterä ganz zu schweigen.


zuletzt bearbeitet 04.03.2011 20:17 | nach oben springen

#28

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 20:38
von Backe | 480 Beiträge

Mein erster eigener Fernseher, mit Jugendweihegeld bezahlt, war ein Junost 603.
Der existiert noch, steht im Keller.
VG aus Brandenburg

Angefügte Bilder:
DSC00542.JPG

"Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab" Gotthold E. Lessing
zuletzt bearbeitet 05.03.2011 09:40 | nach oben springen

#29

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 04.03.2011 22:13
von VNRut | 1.486 Beiträge

Zitat von Dorfsheriff
Hallo VN_Rut ! Wenn Du zu der Zeit dort im Fernsehgerätewerk wars kannst Du Dich sicher noch an das Bildröhrenlager im Freien erinnern. Das war ein riesen Haufen russischer Farbbildröhren die da vor sich hin gammelten. Meine Frau arbeitete dort von 78 bis 80 in der Bereitstellung und oft war sie Mittag wieder zu hause weil Wiederstände oder andere Kleinteile fehlten. Von den 3000 Miarbeitern zu DDR Zeiten sind jetzt bei Technisat noch knapp 400 geblieben.
Als Betriebsangehöriger konntest du auf Antrag einen Farb TV erhalten, der war nicht billiger aber man hat ihn bekommen, Und nochdazu mit der kobinierten SECAM/PAL Platte. Ende der 70 ger hatte mein Nachbar seinen TV übers Fernsehwerk bekommen. Man soll nun aber nicht denken wenn man an der Quelle sitzt bekommt man den TV auch an der Quelle. Falsch, wir mußten mit dem Zug nach Magdeburg (1 Stunde Fahrzeit von Staßfurt). Im Konsument Kaufhaus in Magdeburg wurde uns dann, in einer größeren Umkleidekabiene, der Farb TV in allen Details vorgeführt. Und es wurde natürlich auch gezeigt das Ost sowie auch West Programm in Farbe ging. Wir sind dann auch treu und brav mit dem riesen Karton wieder mit dem Zug nach Staßfurt gefahren. Es war ein Abenteuer
Gruß Reinhard



Ich habe früher beim IBK, später BMK Magdeburg/NL.Staßfurt, heute Industriebau Wernigerode über mehrere Jahre im Fernsehgerätewerk Staßfurt gearbeitet, habe da meine Ex-Frau kennen gelernt und kenne auch die großen Freilager der Schrott-Bildröhren die aus der SU kamen. Mir kam es immer vor, als wurden die neuen Bildröhren den direkten Weg aus dem Waggon zum Recyclinghaufen gehen. In wöchentlich angesetzte Aktionen befasten sich RFT-Mitarbeiter, Behinderte aus rehabilitationspädagogischen Einrichtungen und auch Soldaten der GSSD zum zerkleinern und sortieren der defekten Bildröhren.

Wegen einer mehrjährigen Betriebszugehörigkeit meiner Ex im RFT und mein gutes Montagegeld (KKW Stendal) bekamen wir kurz vor der Wende einen Signum Color 40 etwas günstiger geliefert und haben uns gefreut wie die Schneekönige. Doch kurz nach der Wende wurden diese Geräte auf den Staßfurter Sportplatz vom mehreren Sattelschleppern zum Schleuderpreis verhökert. Einziges Manko die vorgerüsteten Scart-Anschlüsse für den West-Markt waren für den Ostmarkt nicht angeschlossen.

@Dorfsheriff Apropos Sattelschlepper, die gingen damals mit Fernsehgeräte wöchentlich in den Westen (und Osten) und manche Sattelschlepper sind auch auf mysteriösen Weg auf den Straßen der DDR plötzlich verschwunden - aber das ist eine andere Geschichte. Und dann war da noch die TV-Produktion, für Exportgeräte wurden sogar die Teile-Kisten ausgetauscht - na und, der Ost-Fernseher konnte schon mal eine rostige Schraube vertragen.

Gruß VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
zuletzt bearbeitet 05.03.2011 20:00 | nach oben springen

#30

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 01:15
von küchenbulle | 196 Beiträge

da fällt mir noch eine Story zum Fernsehkauf ein.

Als s/w Fernseher "LUXOMAT" verkauft wurde, hat mein Onkel einen im RFT-Laden bestellt.
Irgendwann kam eine Postkarte das er Gerät abholen kann. So fickerig wie er war, sicherlich vor Freude sagte er zum Verkäufer:

Ich bin der Herr Luxomat aus Bernau und möchte meinen Grassow abholen!

Die Leute im Laden haben sich vor Lachen bald bepisst!
Ja Fernseher kaufen kann auch lustig sein trotz teuer Geld.

VG
der Küchenbulle


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#31

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 09:29
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat
außer diese permanente "Propagandaberieselung


Stimmt, aber die hat das Gehirn automatisch weggeblendet.
Heute kommt die Werbepropaganda sehr viel Schlimmer im Fernsehen, Radio, PC, Zeitung, Magazin, FAhrzeuge, Eisenbahnen, Häuser, Strassenschilder. Dazu sehr unübersehbar mit Kribbelbunten Farben und Anhebung der Durchschnittslautstärke (Eigentlich keine Lautstärkeanhebung, sodern Kompression der Dynamik, so dass aber das Durchschnittssummensignal lauter empfunden wird, deshalb keine Angriffsfläche für Landesmedienanstalten....).

Und: die Leute glauben das alles auch noch, zumindest die meisten. Ich denke, das die freie Verfügbarkeit aller Waren und das Vorgaukeln über die eigentlich leichte Beschaffung (allerdings happerts meist mit dem Geld...) den DDR-Beitritt zur BRD entscheident beeinflusste.


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#32

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 09:37
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat
nun mit West-Know-how gebaut - sind ab diesem Zeitpunkt in der ganzen BRD erhältlich [639285].




Die wurden bereits vorher mit "Westtechnologie" gebaut. Toshiba stellte bekanntlich in den 1980ern ein Montagewerk für Bildröhren auf.
Das Problem war doch gar nicht die Technologie an sich, sondern die Zulieferung von Teilen für Valuta, wenn sie im sozialistischen Lager nicht Verfügbar waren oder nicht in der gewünscten Qualität.

Ich habe hier einen Colorlux 4013 mit FB und Videotext, Baujahr 1984.
Und einen Color 40 in Stereo mit Videotext. Beide haben die DDR-Röhre (Toshiba-Lizenz, übrigens steht ueberall auf den Röhren nur Toshiba drauf, weil das Werk auch für den Westen arbeitete!). Und hier aufpassen, einige Color-40 haben Röhren anderer westlicher Hersteller und wohl auch aus Ungarn. Die sind relativ schlecht. Ueberhaupt waren die letzten Röhrengeräte des neuen Jahrstausend sowohl in Lebensdauer als auch in Qualität meist Murks.


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#33

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 09:39
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von VNRut
Dafür dürfte ich in den 80iger Jahren in der neuen Produktions- und Lagerhalle des VEB RFT Fernsehgerätewerk Stassfurt hinter gut abgesicherten Gittern unsere Fernsehgeräte mit dem neuen Logo von Bruns, Quelle und Telefunken bewundern. Eigentlich war dieser Bereich Sperrgebiet (Zoll) doch wir als Bauarbeiter kannten unsere Kanal- und Lüftungsschächte die von der gegenüberliegenden Halle 5 (TV-Produktion) zum besagten Lager führten. In der darüber liegenden Produktionshalle wurde damals gerade eine neue japanische Produktionsstrecke eingerichtet. Es soll am Anfang sehr viel Schwierigkeiten gegeben haben, bevor die ersten Teile vom Band liefen. Lag bestimmt mit an unsere ungenaue Bauweise.

http://cgi.ebay.de/Bruns-Polo-S-Schwarz-...3#ht_500wt_1156 (könnte auch noch einer von RFT SFT sein)
http://www.scheida.at/scheida/Television...rbfernseher.htm

VN_Rut


Nee, ist Robotron.


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#34

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 09:41
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Pit 59
Unsere Antennen waren immer auf dem Dach,die wurden nicht versteckt um Westfernsehen zu Empfangen.So weit ich mich recht erinnere hat das auch keine Sau Interessiert.


Wir hatten auch ab ca. 1975 einen richtigen Antennenwald auf dem Dach. Hätte eine ILS-Antenne vom Airport Moskau sein koennen....


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#35

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 09:45
von Pit 59 | 10.158 Beiträge

Es ist schon eine Entwicklung von der ersten viereckigen Kiste zum heutigen Flachen.Was haben wir auf das Farbfernsehen gewartet,das war vieleicht eine Sensation,der erste für 6.500 DDR Mark,Videorecorder 10.000 Ost Mark.


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#36

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 10:08
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Pit 59
Es ist schon eine Entwicklung von der ersten viereckigen Kiste zum heutigen Flachen.Was haben wir auf das Farbfernsehen gewartet,das war vieleicht eine Sensation,der erste für 6.500 DDR Mark,Videorecorder 10.000 Ost Mark.


Wobei die meisten Flachen bei normalem Fernsehbild (Also ohne HD!!!) ein wesentlich schlechteres Bild haben, als Röhrengeräte. Das ist aber Systemimanent. Dazu kommt die schmale Bandbreite bei einigen Digitalsendern.

Übrigens waren die letzten Röhrengeräte auch schon Computer, merkt man an dem langsamen Progrmmwechseln (Also das Umschalten dauert lange) und daran, das alle Parameter (Im Servicemenue) per Software verändert werden.


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#37

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 10:14
von marc | 577 Beiträge

Mein Philips-Röhren-FS ist auch schon 10 Jahre alt. Mit HD-Sat-Reciever ein astreines Bild!

(der mit eingebaute Geräte-Tod wurde bei der einzigsten Reparatur vor 5 Jahren entfernt )



zuletzt bearbeitet 05.03.2011 10:17 | nach oben springen

#38

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 10:22
von VNRut | 1.486 Beiträge

...und es gab noch höhere Antennenwälder als hier zu sehen, und Konstruktionen da wurde...

http://www.lr-online.de/regionen/hoyersw...art1060,2936976
http://einestages.spiegel.de/external/Sh...l#featuredEntry

Gruß VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#39

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 10:37
von Bommelmütze2 (gelöscht)
avatar

Wenn einer aus dem Westen auch mal wagen darf, etwas dazu zu sagen....
Also, ich fand das Kinderprogramm des "DDR1" Fernsehens toll! Ja, ich war das.
Auch ein paar Filme, aber auch nicht alle.
Selbst meine Vater, technisch auch nicht gerade eine Leuchte, hat sich dazu durchringen können, auf unserem
westdeutschen Dach x-mal rumzukrakzeln...und es war damals noch ein sehr (!) altes Dach.
Aber für ein weiteres Fernsehprogramm tat ein Deutscher (West/Ost) ja schon wieder einiges.

Ihr als Grenzer seid doch viel rumgekommen im Harz. Warum haben wir "DDR1" je nach Wetter,
ganz akzeptabl S/W emfpangen können, "DDR 2" aber so gut wie nie, nur Schneebild ohne brauchbaren
Ton. Lag das an der Feq. oder war der Sender für "DDR 2" im Harz anderswo, als DDR1 Sender?

Wenn ich daran denke, das wir uns darüber gestritten haben...und dann immer die lauten "Anweisungen"
(kein Walkie-Talkie!) "weiter links" ..."NEIN, das war zuviel...noch ein bißchen mehr nach (Harz) rechts..."
Viel gebracht hat es aber auch nicht und die Antenne hatte viele Elemente. Gab aber Berge dazwischen.


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#40

RE: Unser erster Fernseher

in Leben in der DDR 05.03.2011 14:01
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Backe
Mein erster eigener Fernseher, mit Jugendweihegeld bezahlt, war ein Junost 603.
Der existiert noch, steht im Keller.
VG aus Brandenburg



Orginell das Teil...läuft die Kiste denn noch...?



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