#41

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 11:33
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von wosch

........die mir auch heute noch erzählen wollen,daß ihr damaliges Handeln absolut in Ordnung war, selbst wenn sie damit unsägliches Leid verursacht hatten........

........sie sich bis zur Wende nur für eine menschenverachtene Diktatur eingesetzt hatten........

........man sollte sich statt dessen mehr mit dem Begriff "Moral" beschäftigen!........



Wirklich?

1. Am "unendlichen" Leid waren vor allem die ursächlich die sich dem Staat DDR verweigerten.

2. "Reisefreiheit in NSW-Staaten war deshalb ein schwieriges Thema weil die BRD von einer DEUTSCHEN beide Staaten umfassenden Bürgerschaft in Rechtstheorie und Verwaltungspraxis ausging...

3. Der Realsozialismus der DDR mag manche materielle Schwächen gehabt haben, seine Bürger politisch und/oder ideologisch überfordert zu haben, es war aber kein "menschenverachtendes" System. JEDEM Bewohner ein Leben mit Bildung, Kultur und frei von Not und Elend zu ermöglichen war Staatsziel und wurde auch weitgehend erreicht. Die Kollektivierung der Landwirtschaft lief eben NICHT so wie in der UdSSR mit dem Hungertode Hunderttausender Kulaken ab, Beispiel.



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#42

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 11:45
von wosch (gelöscht)
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Zitat von moreau
Zitat
VOS-Bundeschef Johannes Rink, der an der Tagung mit weiteren Stasi-Opfern aus Magdeburg teilnimmt, schloss im Gespräch mit der Volksstimme eine Versöhnung mit den Tätern kategorisch aus. "Wenn die Täter auf breiter Front wenigstens Einsicht zeigen, dann sind wir zu Gesprächen bereit", sagte er. Von Reue sei jedoch bei den Tätern nichts zu spüren.

Bei dieser Aussage frage ich mich wie die Opferverbände sich das praktisch vorstellen? Soll da der ranghöste EX- MFS-Offizier einen Befehl dazu geben?? " Männer jetzt wird bereut! " Oder wie ?? Ist es den im wahren Leben nicht so, das Reue aus dem geringsten Selbstzweifeln an der eigenen Rolle und seinen eigenen Tun entsteht. Das dieser Vorgang langsam vonstatten geht und für den Einzelnen ein langwieriger und "steiniger" Weg ist, sich sein damaliges "Fehlverhalten" (bitte nicht an dem Begriff festbeißen) einzugestehen? Aber was wird gemacht! Sobald einer der Ehemaligen sich auf diesen Weg macht und sich zu Wort meldet, wird seit 20 Jahren verbal und teilweise medial auf ihn eingedroschen. So nach dem Motto "Das ist uns zu Wenig , er soll konkreter werden und sich nicht wegdrehen". Ist es da ein Wunder das sich keiner äußert und aus der "Deckung" kommt!? Also ich wundere mich nicht! Ich würde es genauso machen! Und dann beklagen sich die Opferverbände über eine "Mauer des Schweigens". Obwohl sie, durch ihr Verhalten, daran auch nicht ganz unschuldig sind. Aber es ist halt einfacher von Anderen zu verlangen über den eigenen Schatten zu springen als es im eigenen Interesse ausmahmsweise mal selbst zutun. Unter diesen Umständen werden die Opfer niemals genugtung von den Ehemaligen erfahren. Eine Aufarbeitung der Geschichte wird es so auch nicht geben. Schade!
Es ist offensichtlich wirklich so, das die Geschichte "aufgearbeitet" ist wenn der Letzte der beteiligten Seiten nicht mehr ist.
Für mich ist das eine äußerst unbefriedigende Entwicklung.

Gruß
moreau




...............................................Hallo @moreau, woher nimmst Du eigentlich Deine Einschätzung, daß ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des MfS das Bedürfnis hätten etwas zu "bereuen und sie nur davon abgehalten werden, weil sie sobald sie damit anfangen "verbal" angegriffen würden"? Das Gegenteil ist doch der Fall, sie werden doch von Keinem gezwungen sich selber "frei"zusprechen, sich gegenseitig für ihr damaliges Verhalten zu beglückwünschen, sich im Avatar mit den Emblemen Ihres dubiosen Arbeitsgeber´s zu schmücken und die Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich mit Denen in der "undemokratischen" DDR schlecht aussehen zu lassen. Warum sollte man an Deren Glaubwürdigkeit keinen Zweifel hegen dürfen, obwohl man sich bei jeder "passenden" Gelegenheit immer noch mit "Genosse" anspricht, auch wenn man sich angeblich von dieser Partei "Verraten und Verkauft" vorkommt und diese Partei schon längst auf den Müllhaufen der Geschichte gelandet ist? Und warum sind Diejenigen, die durch ihre Befehle am Tode von vielen "unschuldigen" Menschen die Hauptschuld tragen, immer noch ihre Idole????
Schönen Gruß aus Kassel.


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#43

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 11:58
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat Wosch:

die durch ihre Befehle am Tode von vielen "unschuldigen" Menschen die Hauptschuld tragen, ......

Richtig, in Anführungszeichen gesetzt! Man mag die Abwägung zwischen Staaträson, arbeitsfähige Bürger im Land halten, und Reisewünschen kritisieren, anders sehen.

Aber ich denke JEDER Bürger der DDR wußte das an der Staatsgrenze West oder zur "besonderen politischen einheit Berlin" ein militärisch gesicherter Bereich existiert, inkl. Regeln für den Schßwaffeneinsatz.

Wenn ich im Zoo zum Löwen in den Käfig klettere, hat der Löwe schuld wenn ich gefressen werde, oder meine Naivität eine große Katze streicheln zu können?



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#44

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 11:58
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von SET800
Nicht vergessen, die meisten die sich heute als Opfer stilisieren waren Täter, machten sich nach dem Recht der DDR strafbar.

?



machten sich nach dem Recht der DDR strafbar!? Für die meisten Opfer die hier gemeint sind ,ist das bereits Verhöhnung! Hier wird damit quasi die Rechtsprechung der DDR verteidigt und somit auch was an der Rechtsprechung Unrecht war!
Um es deutlich zu sagen ich stilisiere mich nur als Opfer! Nein so kommt nie eine Versöhnung zustande.Einsicht von Recht und Unrecht ist die Mindestvorrausetzung! Und es war Unrecht Menschen daran zu hintern dahin zu gehen ,wohin sie wollten!
Gruß Peter(turtle)


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#45

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 12:19
von wosch (gelöscht)
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Zitat von SET800

Wirklich?

1. Am "unendlichen" Leid waren vor allem die ursächlich die sich dem Staat DDR verweigerten.


....................................Na klar, diese "Aufklärung" hatten wir schon, "sie waren Alle selber Schuld, sie hätten ja ´nen Ausreiseantrag stellen können" An Zynismus ist das schon nicht mehr zu toppen"

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2. "Reisefreiheit in NSW-Staaten war deshalb ein schwieriges Thema weil die BRD von einer DEUTSCHEN beide Staaten umfassenden Bürgerschaft in Rechtstheorie und Verwaltungspraxis ausging...

.......................................Nein, weil die "Verantwortlichen" der DDR vermeiden wollten, daß ihre Bürger sich davon überzeugen konnten, daß in der BRD ganz andere Verhältnisse vorherrschten, als man ihnen vormachen tat und ein Großteil nicht wieder zurück gekommen wäre!

------------------------------------------------------------------------------------------

3. Der Realsozialismus der DDR mag manche materielle Schwächen gehabt haben, seine Bürger politisch und/oder ideologisch überfordert zu haben, es war aber kein "menschenverachtendes" System. JEDEM Bewohner ein Leben mit Bildung, Kultur und frei von Not und Elend zu ermöglichen war Staatsziel und wurde auch weitgehend erreicht. Die Kollektivierung der Landwirtschaft lief eben NICHT so wie in der UdSSR mit dem Hungertode Hunderttausender Kulaken ab, Beispiel.




............................................Wenn Du statt dem Wort "Kulaken" einfach nur " Menschen" -und statt "Hunderttausender" "Millionenfacher" verwenden würdest, würde es der Wahrheit eher entsprechen. Ja, soetwas hat es in der "DDR" nicht gegeben, verhungert ist Keiner, aber im Rahmen der "Zwangskollektivierung" verließen Tausende "freie" Bauern ihr durch die "sozialistische Bodenreform" zugesprochenes Stückchen Land in Richtung Westen und viele, Die dablieben und sich dem "freiwilligen" Anschluß an eine LPG verweigerten, landeten in den Strafanstalten und wenn sie Glück hatten nur für wenige Jahre! Auch selber Schuld?
Mehr als 3 Millionen Menschen waren scheinbar politisch und ideologisch überfordert? Ich behaupte mal einfach "es waren bedeutend mehr, alleine durch den Bau der Mauer hielt sich die Zahl in Grenzen, denn durch den konnten sie den 3 Millionen nicht mehr hinterher "laufen".
"Kein menschenverachtendes Regime"? Frage mal Diejenigen "politisch und ideologisch Überforderten" Denen ihr Unterschenkel amputiert werden mußte weil sie beim Versuch ihr "menschenfreundliches" Heimatland zu verlassen auf eine Mine getreten sind, oder Die, die beim Sprung über den Zaun im sogenannten "Stalinrasen" stecken geblieben sind!!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 03.03.2011 12:24 | nach oben springen

#46

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 12:34
von wosch (gelöscht)
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Zitat von SET800
Zitat Wosch:

die durch ihre Befehle am Tode von vielen "unschuldigen" Menschen die Hauptschuld tragen, ......

Richtig, in Anführungszeichen gesetzt! Man mag die Abwägung zwischen Staaträson, arbeitsfähige Bürger im Land halten, und Reisewünschen kritisieren, anders sehen.

Aber ich denke JEDER Bürger der DDR wußte das an der Staatsgrenze West oder zur "besonderen politischen einheit Berlin" ein militärisch gesicherter Bereich existiert, inkl. Regeln für den Schßwaffeneinsatz.

Wenn ich im Zoo zum Löwen in den Käfig klettere, hat der Löwe schuld wenn ich gefressen werde, oder meine Naivität eine große Katze streicheln zu können?




.......................................................Hallo @SET800, in Deinem Profil habe ich soeben gelesen, daß Du Dein Wissen stärken möchtest!
Ich denke, Du bist schon "schlau" genug und werde mich deswegen zu Deinen angesprochenen Beispielen in Stillschweigen üben!
Nur soviel, zum Löwen muß man in den Käfig hinein, der Flüchtling jedoch, wollte aus dem "Käfig" hinaus!!!
Schönen gruß aus Kassel.


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#47

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 12:46
von SET800 | 3.104 Beiträge

Kein "Löwe" ( Grenzorgan der DDR ) setze, vielelicht etwas vereinfacht, in mehr als 100m Abstand von Grenzanlagen seine Schußwaffe gegen zu überprüfende oder zu stellende Verletzer der Sperrzone ein.

Das "Löwengehege" in dem auch u.U. gefressen wurde war etwa 1300km lang und 50m - 100m breit.



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#48

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 13:08
von wosch (gelöscht)
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Zitat von SET800
Kein "Löwe" ( Grenzorgan der DDR ) setze, vielelicht etwas vereinfacht, in mehr als 100m Abstand von Grenzanlagen seine Schußwaffe gegen zu überprüfende oder zu stellende Verletzer der Sperrzone ein.

....................................................Ja die Schußwaffen geb es ja auch noch, sorry, ich schrieb nur von Minen und Stalinrasen. Danke!

--------------------------------------------------------------------------------------------
Das "Löwengehege" in dem auch u.U. gefressen wurde war etwa 1300km lang und 50m - 100m breit.




..........................................Die Länge stimmt, aber in der Tiefe (Breite) kann ich Dir nicht folgen. Da gab es unter Anderem einmal ein 15km tiefes "Sperrgebiet" und eine 5km tiefe "Sperrzone" in dem sich statt der "Löwen" unter Anderem auch noch eine Anzahl von "freiwilligen Helfern" tummelten. Sollte ich mich mit den Bezeichnungen falsch ausgedrückt haben, so möge man es mir verzeihen. Hauptsache, man weiß was gemeint ist.
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 03.03.2011 13:11 | nach oben springen

#49

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 14:36
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von wosch

.......................................Nein, weil die "Verantwortlichen" der DDR vermeiden wollten, daß ihre Bürger sich davon überzeugen konnten, daß in der BRD ganz andere Verhältnisse vorherrschten, als man ihnen vormachen tat und ein Großteil nicht wieder zurück gekommen wäre!
Schönen Gruß aus Kassel.



Richtiges und Falsches gemischt, daß in der BRD ganz andere Verhälnisse herrschten war den Bürgern der DDR bewußt, wenn es um Informationssperre gegangen wäre, dann hätte es weder Westreisen von Rentnern gegeben noch ein Hörrundfunk oder Fernsehen mit gleichen Normen und Frequenzen. Ebenso war es nach "Helsinki" geduldet und auf Gemeindeebene verwaltungstechnisch gefördert worden in "Sobotnik" Gemeinschaftsantenneanlagen inkl. "Westempfang" aufzubauen.

Die CSSR benutzte z.B. andere Fernsehnorm und sendete Hörrundfunk im Bereich 76 - 88MHZ, die dafür nötigen Empfangsgeräte waren nach Fernmeldeanlagensetzten bis etwa 1993 für Bürger der BRD verboten, es war auch nicht zulässig Empfangsgeräte ( in der BRD ) zu haben mit durchgehenden ( AM ) KW-Empfang von von 150kHz - 30MHZ. Ebenso wurden in der CSSR keine UKW-Empfänge für "Westfrequenzen" verkauft soweit mir bekannt.

Das waren die Punkte zum Widerspruch.

Richtig ist das ein Teil der jüngeren berufsfähigen Leute nach Westreisen NICHT zurückgekommen wären, war ja AUCH politische Absicht der BRD-Führung einen "brain-drain" zu fördern.



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#50

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 15:20
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Zitat von SET800

Zitat von wosch

.......................................Nein, weil die "Verantwortlichen" der DDR vermeiden wollten, daß ihre Bürger sich davon überzeugen konnten, daß in der BRD ganz andere Verhältnisse vorherrschten, als man ihnen vormachen tat und ein Großteil nicht wieder zurück gekommen wäre!
Schönen Gruß aus Kassel.



Richtiges und Falsches gemischt, daß in der BRD ganz andere Verhälnisse herrschten war den Bürgern der DDR bewußt, wenn es um Informationssperre gegangen wäre, dann hätte es weder Westreisen von Rentnern gegeben noch ein Hörrundfunk oder Fernsehen mit gleichen Normen und Frequenzen. Ebenso war es nach "Helsinki" geduldet und auf Gemeindeebene verwaltungstechnisch gefördert worden in "Sobotnik" Gemeinschaftsantenneanlagen inkl. "Westempfang" aufzubauen.

Die CSSR benutzte z.B. andere Fernsehnorm und sendete Hörrundfunk im Bereich 76 - 88MHZ, die dafür nötigen Empfangsgeräte waren nach Fernmeldeanlagensetzten bis etwa 1993 für Bürger der BRD verboten, es war auch nicht zulässig Empfangsgeräte ( in der BRD ) zu haben mit durchgehenden ( AM ) KW-Empfang von von 150kHz - 30MHZ. Ebenso wurden in der CSSR keine UKW-Empfänge für "Westfrequenzen" verkauft soweit mir bekannt.

Das waren die Punkte zum Widerspruch.

Richtig ist das ein Teil der jüngeren berufsfähigen Leute nach Westreisen NICHT zurückgekommen wären, war ja AUCH politische Absicht der BRD-Führung einen "brain-drain" zu fördern.




@SET 800
Bezugnehmend auf Deinen letzten Satz nur soviel: Die BRD hat ihren Bürgern unter Beachtung der Menschenrechte ein Leben in Freiheit und auch in gewissem Wohlstand geboten. Das war die primäre Absicht des Staates.
Wenn die Landsleute in der DDR diese Freiheiten und einen entsprechenden Wohlstand nicht genießen konnten, lag das einzig und allein an deren diktatorischem Regime und letztendlich kläglich gescheitertem politischen System.
Braindrain gab es immer und wird es immer geben und gibt es auch jetzt noch, wie der beigefügte Auszug von Wikipedia belegt.

Braindrain heute [Bearbeiten]

In Europa gewinnt der Begriff wieder mehr Bedeutung mit den Diskussionen um die Schaffung eines europäischen Bildungsraumes (EHEA, European Higher Education Area, „Bologna-Prozess“) und Forschungsraumes (ERA, European Research Area). Man kann mehrere Phänomene unterscheiden:

* Innereuropäischer Braindrain von südlichen und östlichen Ländern in die reicheren Länder der EU
* Braindrain aus Europa und aus Asien (vor allem China) in die USA
* Braindrain aus Deutschland in andere Länder mit besseren Arbeitsbedingungen (siehe Hochschulrahmengesetz) oder Forschungsbedingungen (siehe Stammzellforschung, Embryonenschutzgesetz)

Laut DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) studierten im Jahre 2005 ungefähr 10.000 Studierende deutscher Schulbildung in den USA.

Der TASD-Studie zufolge findet ein Braindrain ausgebildeter türkischstämmiger Personen von Deutschland in die Türkei statt.


Nur heute gibt es ( meines Wissens ) keinen Staat mehr, der seine Bürger mit Waffengewalt, unter Inkaufnahme der Tötung, an der Ausreise hindert.

Schönen Tag noch.


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#51

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 15:36
von Pit 59 | 10.165 Beiträge

Tja Set 800,das muss man sich doch fragen warum überhaupt eine Mauer gebaut wurde.Warum sperrte man denn dann die Menschen in der Heilen Welt ( Deine Worte ) ein ? Ach ja, Du meinst das niemand rüberkommt und mit uns so schön lebt.Dann war das richtig.


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#52

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 15:49
von wosch (gelöscht)
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[quote="SET800]

Richtiges und Falsches gemischt, daß in der BRD ganz andere Verhälnisse herrschten war den Bürgern der DDR bewußt, wenn es um Informationssperre gegangen wäre, dann hätte es weder Westreisen von Rentnern gegeben noch ein Hörrundfunk oder Fernsehen mit gleichen Normen und Frequenzen. Ebenso war es nach "Helsinki" geduldet und auf Gemeindeebene verwaltungstechnisch gefördert worden in "Sobotnik" Gemeinschaftsantenneanlagen inkl. "Westempfang" aufzubauen.


.................................................Daß mit den Verhältnissen in der BRD habe ich aus den Medien der DDR aber noch ganz anders in Erinnerung, mal vom "Schnitzler" ganz abgesehen, den man in seiner Republik sowieso nicht für Voll genommen hatte. Bei den Westreisen von Rentnern ist das perfide ja , daß man froh war wenn man sich bei deren "Abtrünnigkeit" das Rentenzahlen sparen konnte.

Übrigens Hörfunkgeräte mit den von Dir genannten Frequenzen im 2m- und 4m Bereich waren nicht verboten, allerdings war der Betrieb für den Normalbürger nicht gestattet, da sich unter Anderem auch der Polizeifunk abhören ließ!

------------------------------------------------------------------------------

Richtig ist das ein Teil der jüngeren berufsfähigen Leute nach Westreisen NICHT zurückgekommen wären, war ja AUCH politische Absicht der BRD-Führung einen "brain-drain" zu fördern.[/quote]


..................................................Diese, Deine Einschätzung ist absolut richtig, falsch ist allerdings, daß du die Ursache nicht im "eigenen" Land zu finden meinst, sondern, natürlich wo, beim "Klassenfeind! Wenn es nicht so traurig wäre gehörte es in den Thread "Etwas zum Lachen"!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 03.03.2011 15:50 | nach oben springen

#53

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 15:53
von Alfred | 6.865 Beiträge

Pit 59,

wie viele Staaten gab es denn außer der BRD und der DDR, wo sich Warschauer Vertrag und NATO mit solchen Kräften gegenüberstanden und wo es ein Westberlin in einen anderen Staat gab und wo im großen die UdSSR, die USA; Frankreich und England das SAGEN hatten ?

Eine solche Situation war in der Welt so einmalig, dies sollte nicht vergessen werden


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#54

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 16:41
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von wosch
..................................................Diese, Deine Einschätzung ist absolut richtig, falsch ist allerdings, daß du die Ursache nicht im "eigenen" Land zu finden meinst, sondern, natürlich wo, beim "Klassenfeind!
Schönen Gruß aus Kassel.




Warum wohl schrieb ich "AUCH", in Großbuchstaben, es war eben der "Klassenfeind" der die Wirtschaft des RGW schwächen wollte, damit AUCH zu den Problemem vorsätzlich beitrug!

US-Präsident Nixon: "wir werden sie totrüsten.....



zuletzt bearbeitet 03.03.2011 17:07 | nach oben springen

#55

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 18:47
von moreau | 384 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von moreau
Zitat
VOS-Bundeschef Johannes Rink, der an der Tagung mit weiteren Stasi-Opfern aus Magdeburg teilnimmt, schloss im Gespräch mit der Volksstimme eine Versöhnung mit den Tätern kategorisch aus. "Wenn die Täter auf breiter Front wenigstens Einsicht zeigen, dann sind wir zu Gesprächen bereit", sagte er. Von Reue sei jedoch bei den Tätern nichts zu spüren.

Bei dieser Aussage frage ich mich wie die Opferverbände sich das praktisch vorstellen? Soll da der ranghöste EX- MFS-Offizier einen Befehl dazu geben?? " Männer jetzt wird bereut! " Oder wie ?? Ist es den im wahren Leben nicht so, das Reue aus dem geringsten Selbstzweifeln an der eigenen Rolle und seinen eigenen Tun entsteht. Das dieser Vorgang langsam vonstatten geht und für den Einzelnen ein langwieriger und "steiniger" Weg ist, sich sein damaliges "Fehlverhalten" (bitte nicht an dem Begriff festbeißen) einzugestehen? Aber was wird gemacht! Sobald einer der Ehemaligen sich auf diesen Weg macht und sich zu Wort meldet, wird seit 20 Jahren verbal und teilweise medial auf ihn eingedroschen. So nach dem Motto "Das ist uns zu Wenig , er soll konkreter werden und sich nicht wegdrehen". Ist es da ein Wunder das sich keiner äußert und aus der "Deckung" kommt!? Also ich wundere mich nicht! Ich würde es genauso machen! Und dann beklagen sich die Opferverbände über eine "Mauer des Schweigens". Obwohl sie, durch ihr Verhalten, daran auch nicht ganz unschuldig sind. Aber es ist halt einfacher von Anderen zu verlangen über den eigenen Schatten zu springen als es im eigenen Interesse ausmahmsweise mal selbst zutun. Unter diesen Umständen werden die Opfer niemals genugtung von den Ehemaligen erfahren. Eine Aufarbeitung der Geschichte wird es so auch nicht geben. Schade!
Es ist offensichtlich wirklich so, das die Geschichte "aufgearbeitet" ist wenn der Letzte der beteiligten Seiten nicht mehr ist.
Für mich ist das eine äußerst unbefriedigende Entwicklung.

Gruß
moreau




...............................................Hallo @moreau, woher nimmst Du eigentlich Deine Einschätzung, daß ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des MfS das Bedürfnis hätten etwas zu "bereuen und sie nur davon abgehalten werden, weil sie sobald sie damit anfangen "verbal" angegriffen würden"? Das Gegenteil ist doch der Fall, sie werden doch von Keinem gezwungen sich selber "frei"zusprechen, sich gegenseitig für ihr damaliges Verhalten zu beglückwünschen, sich im Avatar mit den Emblemen Ihres dubiosen Arbeitsgeber´s zu schmücken und die Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich mit Denen in der "undemokratischen" DDR schlecht aussehen zu lassen. Warum sollte man an Deren Glaubwürdigkeit keinen Zweifel hegen dürfen, obwohl man sich bei jeder "passenden" Gelegenheit immer noch mit "Genosse" anspricht, auch wenn man sich angeblich von dieser Partei "Verraten und Verkauft" vorkommt und diese Partei schon längst auf den Müllhaufen der Geschichte gelandet ist? Und warum sind Diejenigen, die durch ihre Befehle am Tode von vielen "unschuldigen" Menschen die Hauptschuld tragen, immer noch ihre Idole????
Schönen Gruß aus Kassel.




Hallo@wosch Mal eine Gegenfrage. Wie kommst du zu der Einschätzung das keiner der EX-Hauptamtlichen sich seiner Vergangenheit stellt/stellen will? Ich für meinen Teil kann meine Einschätzung begründen. Und zwar mit dem vorhandensein von Ex-Hauptamtlichen, in diesem Forum, die sich offen zu ihrer Vergangenheit bekennen. Wenn das kein Gesprächsangebot ist, dann weiß ich nicht was ich sonst davon halten soll. Denn wer nicht reden will, macht bestenfalls ein eigenes Forum auf und beweihräuchert sich dort und trauert alten Zeit nach. Wie du schon richtig festgestellt hast. Andereseits vermute ich bei diesem Tun auch eine gewisse" Trotzreaktion" , angesichts ihrer pauschalen Verurteilung. (zumindest bei einem Teil der Leute)
Aber die verbalen Attacken kannst du doch nicht ernsthaft leugnen.
Das Paradebeispiel dafür ist z.B. dein Schlagabtausch mit Feliks. Für mich als unbeteiligter Mitleser nimmt er sehr oft skurille und absurde Züge an. Wo ich oft nicht mehr kapier in welchen Zusammenhang oder Beziehungen eure "Argumente und Gegenargumente" zu einander stehen. die ihr euch an den Kopf werft. Der Begriff "Diskussion" hat bei mir eine andere Definition, als wie er hier praktiziert wird.
Mein lieber wosch! Bei dem Avatar würde ich nicht soviel hinein interpretieren wollen. Was soll er den nehmen? Das Abzeichen des Roten Kreuz, des Johanniterbundes, der BW? DAS!! wäre doch verlogen und einer Anprangerung wert. So ist es eine ehrliche Ansage und nicht mehr.

Gruß
moreau


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#56

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 03.03.2011 19:25
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von moreau

Zitat von wosch

Zitat von moreau
Zitat
VOS-Bundeschef Johannes Rink, der an der Tagung mit weiteren Stasi-Opfern aus Magdeburg teilnimmt, schloss im Gespräch mit der Volksstimme eine Versöhnung mit den Tätern kategorisch aus. "Wenn die Täter auf breiter Front wenigstens Einsicht zeigen, dann sind wir zu Gesprächen bereit", sagte er. Von Reue sei jedoch bei den Tätern nichts zu spüren.

Bei dieser Aussage frage ich mich wie die Opferverbände sich das praktisch vorstellen? Soll da der ranghöste EX- MFS-Offizier einen Befehl dazu geben?? " Männer jetzt wird bereut! " Oder wie ?? Ist es den im wahren Leben nicht so, das Reue aus dem geringsten Selbstzweifeln an der eigenen Rolle und seinen eigenen Tun entsteht. Das dieser Vorgang langsam vonstatten geht und für den Einzelnen ein langwieriger und "steiniger" Weg ist, sich sein damaliges "Fehlverhalten" (bitte nicht an dem Begriff festbeißen) einzugestehen? Aber was wird gemacht! Sobald einer der Ehemaligen sich auf diesen Weg macht und sich zu Wort meldet, wird seit 20 Jahren verbal und teilweise medial auf ihn eingedroschen. So nach dem Motto "Das ist uns zu Wenig , er soll konkreter werden und sich nicht wegdrehen". Ist es da ein Wunder das sich keiner äußert und aus der "Deckung" kommt!? Also ich wundere mich nicht! Ich würde es genauso machen! Und dann beklagen sich die Opferverbände über eine "Mauer des Schweigens". Obwohl sie, durch ihr Verhalten, daran auch nicht ganz unschuldig sind. Aber es ist halt einfacher von Anderen zu verlangen über den eigenen Schatten zu springen als es im eigenen Interesse ausmahmsweise mal selbst zutun. Unter diesen Umständen werden die Opfer niemals genugtung von den Ehemaligen erfahren. Eine Aufarbeitung der Geschichte wird es so auch nicht geben. Schade!
Es ist offensichtlich wirklich so, das die Geschichte "aufgearbeitet" ist wenn der Letzte der beteiligten Seiten nicht mehr ist.
Für mich ist das eine äußerst unbefriedigende Entwicklung.

Gruß
moreau




...............................................Hallo @moreau, woher nimmst Du eigentlich Deine Einschätzung, daß ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des MfS das Bedürfnis hätten etwas zu "bereuen und sie nur davon abgehalten werden, weil sie sobald sie damit anfangen "verbal" angegriffen würden"? Das Gegenteil ist doch der Fall, sie werden doch von Keinem gezwungen sich selber "frei"zusprechen, sich gegenseitig für ihr damaliges Verhalten zu beglückwünschen, sich im Avatar mit den Emblemen Ihres dubiosen Arbeitsgeber´s zu schmücken und die Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich mit Denen in der "undemokratischen" DDR schlecht aussehen zu lassen. Warum sollte man an Deren Glaubwürdigkeit keinen Zweifel hegen dürfen, obwohl man sich bei jeder "passenden" Gelegenheit immer noch mit "Genosse" anspricht, auch wenn man sich angeblich von dieser Partei "Verraten und Verkauft" vorkommt und diese Partei schon längst auf den Müllhaufen der Geschichte gelandet ist? Und warum sind Diejenigen, die durch ihre Befehle am Tode von vielen "unschuldigen" Menschen die Hauptschuld tragen, immer noch ihre Idole????
Schönen Gruß aus Kassel.




Hallo@wosch Mal eine Gegenfrage. Wie kommst du zu der Einschätzung das keiner der EX-Hauptamtlichen sich seiner Vergangenheit stellt/stellen will? Ich für meinen Teil kann meine Einschätzung begründen. Und zwar mit dem vorhandensein von Ex-Hauptamtlichen, in diesem Forum, die sich offen zu ihrer Vergangenheit bekennen. Wenn das kein Gesprächsangebot ist, dann weiß ich nicht was ich sonst davon halten soll. Denn wer nicht reden will, macht bestenfalls ein eigenes Forum auf und beweihräuchert sich dort und trauert alten Zeit nach. Wie du schon richtig festgestellt hast. Andereseits vermute ich bei diesem Tun auch eine gewisse" Trotzreaktion" , angesichts ihrer pauschalen Verurteilung. (zumindest bei einem Teil der Leute)
Aber die verbalen Attacken kannst du doch nicht ernsthaft leugnen.
Das Paradebeispiel dafür ist z.B. dein Schlagabtausch mit Feliks. Für mich als unbeteiligter Mitleser nimmt er sehr oft skurille und absurde Züge an. Wo ich oft nicht mehr kapier in welchen Zusammenhang oder Beziehungen eure "Argumente und Gegenargumente" zu einander stehen. die ihr euch an den Kopf werft. Der Begriff "Diskussion" hat bei mir eine andere Definition, als wie er hier praktiziert wird.
Mein lieber wosch! Bei dem Avatar würde ich nicht soviel hinein interpretieren wollen. Was soll er den nehmen? Das Abzeichen des Roten Kreuz, des Johanniterbundes, der BW? DAS!! wäre doch verlogen und einer Anprangerung wert. So ist es eine ehrliche Ansage und nicht mehr.

Gruß
moreau





.................................................Hallo @moreau, Du bist also der Meinung, wenn man sich als MA des MfS zu erkennen gibt und das Forum dazu benutzt um seine Verantwortlichkeit für ehemalige Tätigkeiten zu rechtfertigen und ansonsten das damit verbundene Unrecht leugnet und zu relativieren versucht und in DDR-gewohnter Manier über die demokratische Bundesrepublik herzieht ist die Basis für das "Hand hin halten" gegeben? Ich werde den Teufel tun und hier mit Namen rumschmeissen und weise ausdrücklich darauf hin, daß Du hier einen Namen hineingebracht hast und ich nicht bereit bin, mich hier öffentlich über den von Dir genannten User mit Dir zu unterhalten.
Schönen Gruß aus Kassel.


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#57

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 04.03.2011 09:13
von moreau | 384 Beiträge

Mein lieber @wosch wenn du meinen Beitrag nochmals in Ruhe durchgeliest wirst du feststellen, das ich mich mit dir in keinster Weise über andere USER unterhalten will. (kleiner Tipp: Absatz ab "PARADEBEISPIEL)
Ich habe dir an Hand dieses Beispiels meine Meinung über die Diskussions"un"kultur,die manchmal bei spez.Themen ausbricht, mitgeteilt. Diese, meine freie Meinungsäußerung ist in der demokratischen Bundesrepublik möglich und wird durch div. Gesetze gedeckt. Auch wenn es dir in diesem Fall vielleicht nicht passt.
Was ich dir wirklich übel nehme ist dein permanenter Versuch mir die Worte im Munde umzudrehen und mir irgendwelche Meinungen unterzuschieben. (erste drei Zeilen) Da ich mich nicht effektiv dagegen wehren kann und nur im Nachgang richtigstellen kann,beende ich an dieser Stelle diese Diskussion. Mir fehlt jeglicher Nerv für eine "unendliche Geschichte".

Ich wünsche dir alles Gute, einen schönen Tag und einen guten Weg.

Gruß
moreau

Mecklenburger sind nicht nachtragend, aber vergessen tun sie auch nicht! Nur! die Gefahr dabei ist, sich nur noch in der Vergangenheit zubewegen.


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#58

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 04.03.2011 09:51
von utkieker | 2.929 Beiträge

Zitat von wosch
[quote="moreau"]Zitat

................................................ woher nimmst Du eigentlich Deine Einschätzung, daß ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des MfS das Bedürfnis hätten etwas zu "bereuen" .........


Ich sage nur Werner Teske, er hat nicht nur gereut er hat es bitter bezahlt!

Gruß Hartmut


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
zuletzt bearbeitet 04.03.2011 09:52 | nach oben springen

#59

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 04.03.2011 09:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von utkieker

Ich sage nur Werner Teske, er hat nicht nur gereut er hat es bitter bezahlt!



Zahlen nicht alle erwischten Verräter einen hohen Preis?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#60

RE: Wann wird die Wand des Schweigens durchbrochen?Kann sie beseitigt werden?

in Themen vom Tage 04.03.2011 10:03
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von utkieker
[quote="wosch"]
Ich sage nur Werner Teske, er hat nicht nur gereut er hat es bitter bezahlt!
Gruß Hartmut



Spionage und Landesverrat im kalten Krieg, auch bei dem Versuch und Vorbereitung, wurde in etlichen Staaten mit dem Tode bestraft ( ob und wieweit im Fall Teske belastbare Beweise vorlagen mag ich nicht beurteilen oder Herr Teske nur als abschreckendes Exempel in einem zynischen Verfahren diente ).

Hinweis, 19.juni 1953, Elektrischer Stuhl....Ehepaar Rosenberg.



zuletzt bearbeitet 04.03.2011 10:05 | nach oben springen



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