#1

Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 28.02.2011 08:58
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Wie waren eigentlich die Dienstabläufe an der Grenze, wenn es um das überlaubte Passieren der Grenzbefestigungen ging? Beispiel: Zutritt hier ermöglichen:
http://www.lumabytes.com/berliner-mauer/img-40-41/
oder Wartungsarbeiten an der Grenze und ähnliches...
Theo


zuletzt bearbeitet 28.02.2011 09:00 | nach oben springen

#2

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 28.02.2011 10:25
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Theo, dies ist ein GSZ-Tor am Teltowkanal im Bereich des Berliner OT Johannisthal. Bevor man an dieses Tor gelangen konnte, musste man noch ein Tor in der Hinterlandmauer mit normalem Vorhängeschloss, in der Regel mit einem 08/15 Schlüssel öffnen (das hätte man meist auch mit ner Nagelfeile öffnen können). Ca 40 m rechts von dem Tor war ab 1986 die Füst des SiA 3 des GR-33

AGT oder jemand anderes kommt ans Hinterlandtor und wird von dem GP auf dem BT bemerkt, dieser meldet dies an die Füst, das jemand am Tor ist und beobachtet den weiter. Der am Tor klinkt sich mit dem GMN-Höher in die gelbe GMN-Buchse am Tor ein und meldet sich mit Tarnzahl oder seiner Aufgabe, zur Not auch mit Namen bei der Füst, und sagt, was er im Grenzabschnitt will. Wenn er nicht angemeldet ist, fragt der KGSi/ KSiA von der Füst telefonisch den nächst höheren Vorgesetzen, ob das so i.O. ist. Wenn alles ok ist, dann gibt die Füst eine Parolenabfrage vor, entweder ein Wort oder eine Zahl, die mit der richtigen Antwort beantwortet werden muss. Bei falscher Parolenantwort gab es in der Regel keinen Einlass in den Abschnitt bzw. der GP musst die schriftliche Berechtigung des AGT und den Lichtbild-Ausweis persönlich kontrollieren und der Füst melden. Wenn was mit den Papieren nicht stimmt wird die Person festgenommen oder wenn das nicht möglich ist, eine Handlungsvariante (Grenzalarm) zur Festnahme ausgelöst. Wenn Parole oder Berechtigung (und Voranmeldung) stimmen, entsichert und entsperrt die Füst das GSZ-Tor-Schloss (Magnetschloss, früher dort auch mit Schlüssel und gesonderten Kontakten). Der AGT öffnet das GSZ-Tor geht/fährt hindurch, sorgt beim K-Streifen für Spurensicherheit und schließt das Tor. Dann fragt er bei der Füst über GMN nach, ob das Tor wieder sicher ist (Magnetschalter/ Kontakte einsatzbereit), wenn nicht, muss solange gefriemelt werden bis das GSZ-Tor wieder einsatzbereit ist. Der GP auf dem Turm hört die ganze Zeit im GMN (auch zu seiner eigenen Sicherheit) mit und beobachtet die Aktion.

PS: bitte um Ergänzung wenn ich was vergessen haben sollte; weiß auch, dass diese Darstellung der Idealfall war und es teilweise auch anders gelaufen ist.


zuletzt bearbeitet 03.03.2011 11:03 | nach oben springen

#3

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 05.03.2011 17:45
von elessarix (gelöscht)
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interessant wären ja mal die übersetzungen deiner abkürzungen oder gibt es schon einen beitrag mit allen abkürzungen?

gruss henning


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#4

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 05.03.2011 18:47
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von elessarix
interessant wären ja mal die übersetzungen deiner abkürzungen oder gibt es schon einen beitrag mit allen abkürzungen?

gruss henning


Das Thema hatten wir schon mal,ist aber in Vergessenheit geraten.....mit den Abkürzungen.

Für einen Insider ist so ein Beitrag verständlich,für einen Laien macht das weniger Sinn,rätselt er doch wegen der Abkürzung...



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#5

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 05.03.2011 19:12
von suentaler | 1.923 Beiträge

Ist doch ganz einfach.

Zitat von GZB1
Theo, dies ist ein GSZ(Grenzsignalzaun)-Tor am Teltowkanal im Bereich des Berliner OT (Ortsteil)Johannisthal. Bevor man an dieses Tor gelangen konnte, musste man noch ein Tor in der Hinterlandmauer mit normalem Vorhängeschloss, in der Regel mit einem 08/15 Schlüssel öffnen (das hätte man meist auch mit ner Nagelfeile öffnen können). Ca 40 m rechts von dem Tor war ab 1986 die Füst (Führungsstelle) des SiA 3 (Sicherungsabschnittes 3) des GR-33 (Grenzregiments 33)
AGT (Angehöriger der Grenztruppen) oder jemand anderes kommt ans Hinterlandtor und wird von dem GP (Grenzposten) auf dem BT (Beobachtungsturm) bemerkt, dieser meldet dies an die Füst, das jemand am Tor ist und beobachtet den weiter. Der am Tor klinkt sich mit dem GMN-Höher (Grenzmeldenetz-Hörer) in die gelbe GMN-Buchse am Tor ein und meldet sich mit Tarnzahl oder seiner Aufgabe, zur Not auch mit Namen bei der Füst, und sagt, was er im Grenzabschnitt will. Wenn er nicht angemeldet ist, fragt der KGSi/ KSiA (Kommandeur der Grenzsicherung / Kommandeur des Grenzsicherungsabschnitts) von der Füst telefonisch den nächst höheren Vorgesetzen, ob das so i.O. (in Ordnung) ist. Wenn alles ok (Okay) ist, dann gibt die Füst eine Parolenabfrage vor, entweder ein Wort oder eine Zahl, die mit der richtigen Antwort beantwortet werden muss. Bei falscher Parolenantwort gab es in der Regel keinen Einlass in den Abschnitt bzw. der GP (Grenzposten) musst die schriftliche Berechtigung des AGT und den Lichtbild-Ausweis persönlich kontrollieren und der Füst melden. Wenn was mit den Papieren nicht stimmt wird die Person festgenommen oder wenn das nicht möglich ist, eine Handlungsvariante (Grenzalarm) zur Festnahme ausgelöst. Wenn Parole oder Berechtigung (und Voranmeldung) stimmen, entsichert und entsperrt die Füst das GSZ-Tor-Schloss (Magnetschloss, früher dort auch mit Schlüssel und gesonderten Kontakten). Der AGT öffnet das GSZ-Tor geht/fährt hindurch, sorgt beim K-Streifen (Kontrollstreifen) für Spurensicherheit und schließt das Tor. Dann fragt er bei der Füst über GMN nach, ob das Tor wieder sicher ist (Magnetschalter/ Kontakte einsatzbereit), wenn nicht, muss solange gefriemelt werden bis das GSZ-Tor wieder einsatzbereit ist. Der GP auf dem Turm hört die ganze Zeit im GMN (auch zu seiner eigenen Sicherheit) mit und beobachtet die Aktion.

PS: bitte um Ergänzung wenn ich was vergessen haben sollte; weiß auch, dass diese Darstellung der Idealfall war und es teilweise auch anders gelaufen ist.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
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MfG Suentaler
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[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#6

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 05.03.2011 20:07
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von suentaler
Ist doch ganz einfach.

Zitat von GZB1
Theo, dies ist ein GSZ(Grenzsignalzaun)-Tor am Teltowkanal im Bereich des Berliner OT (Ortsteil)Johannisthal. Bevor man an dieses Tor gelangen konnte, musste man noch ein Tor in der Hinterlandmauer mit normalem Vorhängeschloss, in der Regel mit einem 08/15 Schlüssel öffnen (das hätte man meist auch mit ner Nagelfeile öffnen können). Ca 40 m rechts von dem Tor war ab 1986 die Füst (Führungsstelle) des SiA 3 (Sicherungsabschnittes 3) des GR-33 (Grenzregiments 33)
AGT (Angehöriger der Grenztruppen) oder jemand anderes kommt ans Hinterlandtor und wird von dem GP (Grenzposten) auf dem BT (Beobachtungsturm) bemerkt, dieser meldet dies an die Füst, das jemand am Tor ist und beobachtet den weiter. Der am Tor klinkt sich mit dem GMN-Höher (Grenzmeldenetz-Hörer) in die gelbe GMN-Buchse am Tor ein und meldet sich mit Tarnzahl oder seiner Aufgabe, zur Not auch mit Namen bei der Füst, und sagt, was er im Grenzabschnitt will. Wenn er nicht angemeldet ist, fragt der KGSi/ KSiA (Kommandeur der Grenzsicherung / Kommandeur des Grenzsicherungsabschnitts) von der Füst telefonisch den nächst höheren Vorgesetzen, ob das so i.O. (in Ordnung) ist. Wenn alles ok (Okay) ist, dann gibt die Füst eine Parolenabfrage vor, entweder ein Wort oder eine Zahl, die mit der richtigen Antwort beantwortet werden muss. Bei falscher Parolenantwort gab es in der Regel keinen Einlass in den Abschnitt bzw. der GP (Grenzposten) musst die schriftliche Berechtigung des AGT und den Lichtbild-Ausweis persönlich kontrollieren und der Füst melden. Wenn was mit den Papieren nicht stimmt wird die Person festgenommen oder wenn das nicht möglich ist, eine Handlungsvariante (Grenzalarm) zur Festnahme ausgelöst. Wenn Parole oder Berechtigung (und Voranmeldung) stimmen, entsichert und entsperrt die Füst das GSZ-Tor-Schloss (Magnetschloss, früher dort auch mit Schlüssel und gesonderten Kontakten). Der AGT öffnet das GSZ-Tor geht/fährt hindurch, sorgt beim K-Streifen (Kontrollstreifen) für Spurensicherheit und schließt das Tor. Dann fragt er bei der Füst über GMN nach, ob das Tor wieder sicher ist (Magnetschalter/ Kontakte einsatzbereit), wenn nicht, muss solange gefriemelt werden bis das GSZ-Tor wieder einsatzbereit ist. Der GP auf dem Turm hört die ganze Zeit im GMN (auch zu seiner eigenen Sicherheit) mit und beobachtet die Aktion.

PS: bitte um Ergänzung wenn ich was vergessen haben sollte; weiß auch, dass diese Darstellung der Idealfall war und es teilweise auch anders gelaufen ist.




Na ,geht doch....



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#7

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 05.03.2011 22:39
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von GZB1
Theo, dies ist ein GSZ-Tor am Teltowkanal im Bereich des Berliner OT Johannisthal. ...........Ca 40 m rechts von dem Tor war ab 1986 die Füst des SiA 3 des GR-33 ...................



Hallo GZB1
Wenn vielleicht auch ein wenig OT , habe ich eine Frage zu dem Bild im Eröffnungsbeitrag, speziell zu dem Turm, den man angeschnitten am linken Bildrand sieht.

Auf dem Luftbild von der Massantebrücke ist es so, wie du es beschreibst.
Blickrichtung des lumabytes.com-Fotos ist der rote Pfeil (1) auf das Tor.
Ein paar Meter rechts davon die Führungsstelle, blauer Pfeil (2).
Aber der Turm links am Tor ist nicht zu erkennen.

Stand der 1989 schon nicht mehr ?

Gruß
Suentaler

Angefügte Bilder:
Massantebrücke.jpg

[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
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#8

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 05.03.2011 23:19
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Hallöchen, ist zwar etwas neben dem Thema, aber trotzdem, irgendwie ist zwischen dem Foto von lumabites und dem Luftbild keine Übereinstimmung. Auf dem Luftbild ist oberhalb der Brücke der Schatten eines Öltanks zu sehen und auf dem Foto durch den Zaun ist dort aber kein Tank zu sehen. Das müssen zwei verschiedene Orte sein. Ich vermute mal lumabites ist verkehrt, denn nach Stadtplan ist im südlichen Teil des Teltowkanals nur an der Massantebrücke ein Hafen, an den anderen Brücken sind auf der Nordseite Gartenanlagen und der Tank müsste dort stehen wo die Sonne gerade über den Horizont kommt.
Peter, der Zaunkönig

Habe mir mal die jetzigen Luftbilder im Internet-Telefonbuch angesehen. Das lumabite Foto kann an der Ernst-Keller-Brücke sein, da stimmt das auch mit dem Haus im Hintergrund.


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
zuletzt bearbeitet 05.03.2011 23:44 | nach oben springen

#9

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 05.03.2011 23:55
von suentaler | 1.923 Beiträge

Hallo Zaunkönig

Du hast recht.
Das Foto ist das Tor an der Ernst-Keller-Brücke. Dort gab es die gleiche Situation, ein Tor, Mauersegmente an der Brücke und ein Turm stand dort gleich links am Tor, wie auf obigen Foto zu sehen.
Die beiden Häuser im Hintergrund, sind auch auf den Schrägluftbilder bei bing/maps zu sehen.

Damit wäre meine Frage beantwortet.....zurück zum Thema

Suentaler


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#10

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 06.03.2011 00:17
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Ja stimmt Zaunkönig hat recht!
Der BT stand PP Kellerbrücke, die Foto-Bezeichnung von lumabites ist falsch, zu meiner Zeit gab es an der Massantebrücke nur die Füst gegenüber dem riesigen Öl-Tank-Lager auf WB-Seite (habe immer gehofft das die mächtigen Öl-Tanks nicht hochgehen!), PP Massantebrücke war ein Freilandposten der auch die Füst und das GSZ-Tor sicherte. Hier fuhr immer die Ablösung (AIDA) für SiA-3 ein. Da ich aber nicht bis 1989 in der GK gedient habe, hätte es ja sein können, das in dieser Zeit noch ein BT gebaut wurde. Hatte mich auch schon gewundert, das Füst und BT so nahe beieinander gestanden hätten.

Danke Suentaler, für die Übersetzung der "Fachbegriffe"!

PS: PP (auch PoP) = Postenpunkt

AIDA = Ablösung in diesem ( Grenz-) Abschnitt


zuletzt bearbeitet 06.03.2011 16:42 | nach oben springen

#11

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 07.03.2011 19:33
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von GZB1
... mit normalem Vorhängeschloss, in der Regel mit einem 08/15 Schlüssel öffnen (das hätte man meist auch mit ner Nagelfeile öffnen können).

@GZB1 biste Dir da sicher? Ich kann mich noch dunkel an sogenannte GSZ-Schlösser mit dazugehörigen Schlüsseln erinnern. Klar, einem Sperrfreund gelingt die Öffnung auch mit einem Besteck, aber 08/15, also so wie die Spindschlösser? Hmm *grübel*


Zitat von elessarix
interessant wären ja mal die übersetzungen deiner abkürzungen oder gibt es schon einen beitrag mit allen abkürzungen?

Zitat von Zermatt
Das Thema hatten wir schon mal,ist aber in Vergessenheit geraten.....mit den Abkürzungen.

Wieee, in Vergessenheit geraten, soso ...
Falls es noch keiner gemerkt hat, war doch ein Admin-Weihnachtsgeschenk an seine Kunden, ähm also uns User. Ein eigenes wiki *freu*
Oder wiki-grenzer oder grenzerpedia, ähm wie heißt den das Kind nune? Also 'Innerdeutsche Grenze Wiki' finde ich etwas sperrig *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#12

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 07.03.2011 22:05
von exgakl | 7.223 Beiträge

Hallo 94,

also in meinem Bereich waren die Schlösser für das GSZ-Tor, wie auch für die Gassen nach feindwärts absolute 0815-Schlösser. Ich kann mich daran erinnern, daß wir des öfteren keinen Schlüssel hatten und trotzdem die Gasse passiert haben

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#13

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 07.03.2011 22:16
von GZB1 | 3.286 Beiträge

@94, ich meinte die Blech-Hinterlandstore der Hinterlandsmauer, wo jeder PF einen " goldenen 08/15 Schlüssel in den goldenen Westen" hatte, der auch "vererbt" wurde. Die GSZ-Tore hatten zu meiner Zeit das Magnetschloss, das nur von der Füst fern-geöffnet werden konnte oder mit einem Spezialschlüssel.


zuletzt bearbeitet 08.03.2011 11:50 | nach oben springen

#14

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 07.03.2011 22:29
von 94 | 10.792 Beiträge

Jepp, 'Spezialschlüssel', war mir nur nicht mehr richtig sicher. Waren wimre in einem petschierten Schlüsselkasten beim KC (?) im Zimmer.
Blech-Hinterlandstore? Hatten wir an der 'Grünen' nicht. Was macht den ein 'Baumarktsschloß' denn da für einen Sinn? Die GSSZ-Tore haben übrigens auch bei Manipulationsversuchen am Schloß ausgelöst.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#15

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 07.03.2011 22:40
von vs1 (gelöscht)
avatar

Zitat von elessarix
interessant wären ja mal die übersetzungen deiner abkürzungen oder gibt es schon einen beitrag mit allen abkürzungen?

gruss henning




... schau doch mal dort nach.
(In) Offizielle Abkürzungen der DDR Grenztruppen

gruß vs


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#16

RE: Technik an der Grenze: Passieren der Befestigungen

in Grenztruppen der DDR 07.03.2011 23:08
von GZB1 | 3.286 Beiträge

@94, ständig genutzte Hinterlandstore sind in Berlin immer mit einem GP in der Nähe (im Abschnitt) zusätzlich gesichert gewesen. Die anderen Tore hatten das 08/15 Schloss nicht und waren mit Blumenkästen "verschönert".


zuletzt bearbeitet 08.03.2011 09:58 | nach oben springen



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