#81

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 02.03.2011 23:09
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von Roland 87
1986/87 muß auf dem Gelände der Pik Pferdsdorf sich ein Lager mit Minen befunden haben. Das Lager war durch eine Hundetrasse abgesichert.1987 wurden die Minen abtransportiert, unsere Kompanie mußte einen Kradmelder für diese Aktion abstellen.
Beim Bau einer Flußsperre (GSZ) im Ulstersack, wurde vor Baubeginn nach Minen gesucht. Obwohl es von da bis zum 6-Meter bestimmt 300 Meter waren. Vermutlich aus Sicherheitsgründen. Wie mir damals ein GAKl erzählte, gab es im Abschnitt der 2.GK keine Minen.
Ich hoffe das die Angaben stimmen, ist ja schließlich viel Wasser die Ulster runtergeflussen!
Gruß Roland 87



In den 60er Jahren waren im Raum Wenigentaft, Minensperren angelegt worden.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#82

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 03.03.2011 08:07
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

Als ehemaliger Angehöriger der PIK 4 im GR 4 von I 81 bis II 82 kann ich bestätigen, dass keine Häftlinge oder Strafgefangene Mienen räumen mussten.
Erst einmal was zu den Uniformen. Wir PIOs hatten wie alle normale graue Felddienst, aber sobald es ums arbeiten ging, hatten wir schwarzgefärbte Felddienst mit Schulterstücken.
Bei Regen gab es die berühmten Gummijacken und Hosen ( Lederol ).
Bei großer Hitze durften wir, allerdings nur einheitlich mit Oberkörper frei arbeiten, auch am GZ 1.
Aus den jeweiligen PIK wuden Freiwillige gesucht, die bereit waren sich entsprechend schulen zu lassen und dann auch zu räumen.
Ich wollte heiraten und hatte auf diese freiwillige Soldaufbesserung verzichtet.
Je Tag in den Mienen gabs dann ich Glaube 70 DDR Mark Zuschlag.
Das Suchen der Mienen erfolgte mit einer sogenannten Minenschaufel ( 5 Meter lang ) knieend.
Bei einer eventuellen sogenannten Auslösung war der Splitterwinkel dann noch über einen und es sollte nichts passieren.
Zu meiner Zeit wurde nur einmal einer bei einer Auslösung an der Schulter verletzt weil er stehend gebuddelt hatte.
War so ein kleiner 100 kg Mann den dann irgendwann die Kniee wehtaten.
Stehend zu arbeiten war aber absolut verboten.
Schutzbekleidung der Räumer bestand aus normaler grauer Felddienst mit dick eingearbeiteten Schutzgewebe.
Mit solchen Sachen an ähnelten die Bewegungen denen der Tiefsehtaucher.
Auf den Kopf der berümte weiße 30 DDR Mark Motorradhelm mit Plexiglasklappvisier.
An warmen Sommertagen fingen die Räumer auch schon nach Sonnenaufgang an und arbeiteten nur bis Mittag.
Alle freigebuddelten Mienen wurden dann mit der Mienenschaufel zu Sammelplätzen gebracht und dann dort unter einen extra umgebauten Raupenschild gesprengt.
Dieses Raupenschild war ein viereckiger Kasten mit dick Streckmetall drauf, dass der Druck nach oben wegkonnte und die Splitter drin blieben. Splitter durften auf keinen Fall rumfliegen.
Die Raupenfenster waren auch mit Streckmetall gesichert.
Bei allen Mienenarbeiten stand immer daneben der B 1000 und ein LO mit Sani in Bereitschaft.

1983 mußte ich zu einer Untersuchung wegen Erdgastrasseneinsatz ins Krankenhaus von Nordhausen.
Auf den Parkplatz vor der Tür stand ein B 1000 und LO was in mir Erinnerungen weckte.
Ein Teil der dabei rumstehnden Soldaten erkannten mich ( waren unsere ehemaligen " Glatten " 1. DHJ )
und kamen glein angelaufen.
Ganz geheim wurde mir dann erzählt, dass unser KC den Früh auf ne Miene getreten und ausgelöst hatte.
Irgendwo im Bereich Weilrode, kurz vor Mackenrode Ellrich. Die PIOs schliefen in Zelten während des Sommerausbaus in der Kompanie Weilrode.
Während der TAPI und den damit verbundenden 2. Frühstück ist er allein schon losgegangen und hatte sich auf die Minenpläne verlassen.
Aber Minen spülts auch mal weg.
Deshalb wurde nach dem Suchen immer Trassenband gezogen und sogenannte Trassen freigegeben.
Von da an war der KC Zivielangestellter in der Werkstatt in Heiligenstadt.

Ich glaube er wird sich aus heitiger Sicht fragen wofür.
Zu DDR Zeiten wird er finanziell schön abgesichert gewesen sein, heute ????????

Wer weitere Fragen hat, melden.


MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#83

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 03.03.2011 08:27
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Danke @kirsche.ndh, wirklich ein schöner und lesenswerter Bericht. Wieder was gelernt was ich so bisher nicht kannte.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#84

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 03.03.2011 11:03
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Gibt es eigentlich eine Statistik der Minenopfer (inkl. der Invaliden)? Ich finde im Netz nur Listen von verstorbenen Opfer. Gerade bei Antipersonen-Minen stirbt man meist nicht, wird aber invalide, da oft ein Bein amutiert werden muss.
http://www.welt.de/print-welt/article597...DR_Grenzer.html
Theo


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#85

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 03.03.2011 20:00
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Zermatt

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Mike59
Na TH, ist ja ganz schön gemein, habe leider kein Bild. Aber von der heute schon mal in einem anderen Tread erwähnten GSä 1682 (Unterbreizbach) in Richtung süden war auf etlichen Kilometern weder Minen noch KFZ Sperrgraben. Das heißt ja nicht das es überall so war bzw. so gewesen sein muß. Das eine schließt ja das andere nicht aus.

Mike59



Habs auch nicht ausgeschlossen, guckste mein letzter Beitrag.
Einen Abschnitt ohne Kfz-Sperrgraben und Kolonnenweg (Geländebedingt) gabs im SiA 10 - SiA 11 des GR3 (GK Frankenheim - GK Erbenhausen), war so 3 km lang.

Und Minenfelder (Boden oder am Zaun) gabs in den 80er Jahren eh nicht mehr in dem Umfang wie in den 60er oder 70er Jahren.
Gutes Beispiel dafür, der Bereich im Heldburger Unterland. Räumung der Bodenminen zw. 1977 - 1980 und Bau GZ I,
jedoch keine Anlagen SM70.
Und dies über, grob geschätzt, etwa 30 km Länge.

Na vielleicht kann Zermatt ja dass Jahr der Aufnahme angeben?



Bitteschön,es war Spätsommer 1989,genauer gesagt September.




Danke, ist dies im Bereich vom Harz oder etwas südlicher?

TH



Der Blick geht südlich in Richtung Hohegeiß,das etwa 2-3 Km entfernt ist.



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#86

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 03.03.2011 20:04
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von vs1
hallo Zermatt,

deine aufnahme ist vom bt 9 im ehemaligen bereich der 7. gk- Schierke.
der bt 9 nannte sich damals dreieckiger pfahl, war jedoch recht des eigentlichen postenpunktes.
er war die eishölle im winter und die sauna im sommer, wenn es hochkommt war ich nur 3-4 mal dort oben.

das bild geht in richtung bodesprung (kalte bode) bzw. goethebahnhof.

gruß vs ... und danke für diese aufnahme!

ps: angefügt der ungefähre standort des bt9.


Leider nicht ganz korrekt.Dieser BT stand im Bereich Kaffehorst,etwa 1,5 km von der B27 entfernt.Der Blick geht in Richtung Wurmberg.



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#87

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 03.03.2011 22:50
von vs1 (gelöscht)
avatar

Zitat von Zermatt

Zitat von vs1
hallo Zermatt,

deine aufnahme ist vom bt 9 im ehemaligen bereich der 7. gk- Schierke.
der bt 9 nannte sich damals dreieckiger pfahl, war jedoch recht des eigentlichen postenpunktes.
er war die eishölle im winter und die sauna im sommer, wenn es hochkommt war ich nur 3-4 mal dort oben.

das bild geht in richtung bodesprung (kalte bode) bzw. goethebahnhof.

gruß vs ... und danke für diese aufnahme!

ps: angefügt der ungefähre standort des bt9.


Leider nicht ganz korrekt.Dieser BT stand im Bereich Kaffehorst,etwa 1,5 km von der B27 entfernt.Der Blick geht in Richtung Wurmberg.




stimmt leider.
aus dieser sicht hätte es jedoch zu dem von mir genannten ort gepasst.

gruß vs


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#88

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 04.03.2011 12:10
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Bei uns im Abschnitt wurde mit Minenräumpanzer geräumt aber auch per Hand.
Die Jungs mit ihren Haken und Visierhelmen machten es auf die für mich gefährliche Art.
Dabei passierte dann auch in unserem Abschnitt ein schwerer Unfall,es rumste riesig.
Das war Im Bereich der GK Riebau bei Volzendorf/Jahrsau.
Einen Robur mußte ich dann unter hektischen Umständen durch ein Gassentor raus lassen.
Darüber berichtete ich schon mal.

Anmerkung: Wegen diesen hässlichen Lederol?-Anzügen hießen die PIO- Minenräumer bei uns auch "Gummifuffziger"


ek40


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#89

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 05.03.2011 12:34
von bendix | 2.642 Beiträge

Hab da mal einen Link zum Minenräumkommando mit einigen interessanten Fotos.
http://www.wolfgangroehl.de/Grenzbilder/...zkommission.htm

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#90

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 05.03.2011 17:42
von LO-Paul | 25 Beiträge

hallo leute, also ich habe solche mienenräumarbeiten bewacht ,als normaler grenzposten in meien abschnitt. es waren pioniere der gt und es wurden raupenschlepper mit kettenkasten eingesetzt. allerdings habe ich miterleben müssen wie ein pionier den fuß dabei verloren hat, weil sich da eine miene noch ,,versteckt" hatte. dies hat auch der bgs miterlebt, der unweit davon war. ich denke auf grund der unmittelbaren grenznähe sind es mit sicherheit keine strafgefangende gewesen. GR 9 6. grenzkompanie einöd 82/2 bis 83/2.
gruß an alle



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#91

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 05.03.2011 19:21
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Habe ein paar schöne Bilder in einem Bahnforum gefunden:
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4523588
Gesetzt den Fall, ich wandere heute in der Gegend: Könnten da noch ganz alten Minen funktionsfähig liegen???
(Wer Freude an Suchbildern hat, kann die Grenzer suchen, sind gut versteckt...)
Theo


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#92

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 06.03.2011 23:51
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von eisenringtheo
Habe ein paar schöne Bilder in einem Bahnforum gefunden:
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4523588
Gesetzt den Fall, ich wandere heute in der Gegend: Könnten da noch ganz alten Minen funktionsfähig liegen???(Wer Freude an Suchbildern hat, kann die Grenzer suchen, sind gut versteckt...)
Theo




Theoretisch JA, eine 100 % Sicherheit gibts nicht.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#93

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 07.03.2011 13:44
von SET800 | 3.090 Beiträge

Betreff der Eisenbahnphots:

Wie wurden denn direkt an der Grenze notwendige technische Baumaßnahmen abgewickelt, bei der Bahn z.B. Schienen und Schwellenaustausch bei Bedarf oder "durchstopfen? Ebenso Straßenbauarbeiten oder Brückenrevisionen?

Absprachen darüber, liefen die immer nur über die Ministeriumsebeben oder gab es offziell eingerichtete direkte Kontaktwege, Kontaktaufnahmen und technische Dienstbesprechungen der jeweils vor Ort Verantwortlichen, durchaus mit Berichtspflicht nach "oben"!

Gab es auch auf Straßen-GÜST ähnlich wie bei der Bahn für Zugmeldungen direkte Telephonverbindungen, z.B. Ankündigung von Schwertransporten nach Berlin oder von Deutrans für Exporthandel?

Bei Minenräumungen, wurde da offziell der BGS gebeten für einen erweiteren Splitterschutzbereich im Westen zu sorgen oder war das von der Sprengsicherheit her und der Brisanz nicht nötig?



zuletzt bearbeitet 07.03.2011 13:55 | nach oben springen

#94

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 07.03.2011 14:27
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Die Sicherung (offen zu haltender) Strassen und Verkehrswege sind ein grosses Problem. Die oben erwähnte Frage ist deshalb sehr interessant. Ich kenne das Problem nur vom Lokführerwechsel der internationalen Züge Berlin(West)-BRD in Magdeburg. Da waren bestimmt 50 Trapo dort, die den Bahnsteig sicherten. Für schlappe zwei Minuten Aufenthalt auf der Güterbahnhofseite fernab der üblichen Bahnsteige des Binnenverkehrs.
Theo


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#95

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 07.03.2011 21:55
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Irgendwie wirken Bodenminen und SM70 harmlos, wenn man sie auf dem Schreibtisch sieht:

Theo


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#96

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 07.03.2011 21:58
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Zitat von eisenringtheo
Irgendwie wirken Bodenminen und SM70 harmlos, wenn man sie auf dem Schreibtisch sieht:

Theo


-------------------------
Da hast du vollkommen recht. Der Fortschritt hat auch da nicht halt gemacht, heute sehen sie noch harmloser aus. Du musst sie auch nicht mehr in die Erde legen. Ein Überflug reicht.

Mike59


zuletzt bearbeitet 07.03.2011 22:02 | nach oben springen

#97

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 07.03.2011 22:19
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge


Quelle: http://www.theeasternfront.co.uk/Battles...offensive41.htm
Wenn man da durch muss..... Schon 1941 hat es wohl das Adrenalin hochgejagt.. Seine 80 kg beim Robben so ausbreiten, dass nirgendwo auf kleiner Fläche 5kg auf den Boden drücken... oder so...
Theo


zuletzt bearbeitet 07.03.2011 22:22 | nach oben springen

#98

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 07.03.2011 22:44
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Theo, das sieht nicht wie eine Minensperre aus, sondern wie ein Stacheldrahtsperre, welche unter Beschuss mit Drahtscheren an Stangen durchtrennt wird. Wären Minen drin, hätte man mit gestreckten Ladungen Gassen in das Minenfeld gesprengt, wobei der Drahtverhau auch zerstört worden wäre.


zuletzt bearbeitet 07.03.2011 23:51 | nach oben springen

#99

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 07.03.2011 23:16
von SET800 | 3.090 Beiträge

Mit dem Bild, den Berichten aus BabiYar, Leningrad-900Tage, Charkow, Kiew, Minsk und vielen mehr über belorussische Dörfer z.B. kennend, wem leuchtet dann nicht ein daß die KPDSU, die Regierung der UdSSR kompromißlos auf einen funktionierenden Staat westlich unter ihrer Kontrolle bestand, einem Land welches auch Reparationen erbringen sollte?

Produktion erfordert ausgebildete Menschen im Land.....

Warum wohl gingen auch noch in den 80er-jahren Brautpaare Blumen niederlegend zur Mutter Heimat auf dem Mamia-Hügel?

Die vielen Brüder, Onkel, Tanten, Väter, Großväter hatten keine Gräber...., denen gedachte man am Tage der eigenen Hochzeit.



zuletzt bearbeitet 07.03.2011 23:20 | nach oben springen

#100

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 07.03.2011 23:49
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von SET800
Mit dem Bild, den Berichten aus BabiYar, Leningrad-900Tage, Charkow, Kiew, Minsk und vielen mehr über belorussische Dörfer z.B. kennend, wem leuchtet dann nicht ein daß die KPDSU, die Regierung der UdSSR kompromißlos auf einen funktionierenden Staat westlich unter ihrer Kontrolle bestand, einem Land welches auch Reparationen erbringen sollte?

Produktion erfordert ausgebildete Menschen im Land.....

Warum wohl gingen auch noch in den 80er-jahren Brautpaare Blumen niederlegend zur Mutter Heimat auf dem Mamia-Hügel?

Die vielen Brüder, Onkel, Tanten, Väter, Großväter hatten keine Gräber...., denen gedachte man am Tage der eigenen Hochzeit.




Éine glatte Themaverfehlung im Bezug auf den Threat.
Halt mal wieder gehustet.


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