#1

Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 16:02
von Angelo | 12.392 Beiträge

Suhl - „Ich fühle mich nicht als Verräter, ich habe eine persönliche Entscheidung getroffen.“ Das sagte Hans-Georg Aschenbach, Skisprung-Olympiasieger von 1976, bei einer Podiumsdiskussion in Suhl. Im Suhler Congress Center erklärte Aschenbach am Donnerstagabend vor rund 500 Zuhörern, unter welchen Umständen er 1988 der DDR den Rücken gekehrt hatte.

Hier weiterlesen
http://www.freies-wort.de/nachrichten/th...art2402,1354045


Anmerkung: Ich mußte diesen Artikel neu Ansetzen wegen einem berechtigen Einspruch der Urheber. Also auf ein neues ! Das Freie Wort freut sich aber über unsere Kommentare


zuletzt bearbeitet 25.02.2011 16:02 | nach oben springen

#2

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 16:24
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Doch nicht ganz so frei das Wort? Na ja ok, sie haben ja das Recht und letztendlich wollen sie mit ihrer Zeitung ja auch was verdienen.

Zitat
„Ich fühle mich nicht als Verräter, ich habe eine persönliche Entscheidung getroffen.“



Ist letztendlich nicht fast jeder Verrat eine persönliche Entscheidung? Schwacher Einwurf also!

Viel interessanter ist für mich jedoch diese Aussage von ihm...

Zitat von Aschenbach
„Jeder hätte ausreisen können.“

Das wurde und wird hier ja oft bestritten, dem A. kann man nun jedoch wirklich keine übertriebene Liebe zur DDR als Beweggrund dieser Aussage unterstellen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 25.02.2011 16:25 | nach oben springen

#3

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 20:25
von Friedensfahrt | 402 Beiträge

Ich grüsse
Mann kann bei es nicht nachvollziehen was vor 22 und oder vor 30 Jahren in einem Sportler vorgegangen ist Das schreit richtig nach uns
denn die ganzen Sportler mussten ja uns Präsentieren
wir können viel schreiben
Ich find es I.O. wenn er alles zurück bekommt für seine geleistete Sportliche tätigkeit und es haben sehr sehr sehr Vielle mit Ihm
Gefeiert und wollten auch ein kleines bischen Ruhm mit ab haben oder nicht ???


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#4

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 20:42
von Major Tom | 851 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Aschenbach
„Jeder hätte ausreisen können.“

Das wurde und wird hier ja oft bestritten, dem A. kann man nun jedoch wirklich keine übertriebene Liebe zur DDR als Beweggrund dieser Aussage unterstellen.




Die Aussage "Jeder hätte ausreisen können" ist gelinde gesagt Blödsinn.Ich kenne sehr viele welchen damals der Ausreiseantrag abgelehnt wurde, mich und meine Familie eingeschlossen. Wie hätte man denn nun Deiner Meinung nach ausreisen können? Fahrkarte kaufen und weg, oder wie?


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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#5

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 20:44
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.


Viel interessanter ist für mich jedoch diese Aussage von ihm...

Zitat von Aschenbach
„Jeder hätte ausreisen können.“

Das wurde und wird hier ja oft bestritten, dem A. kann man nun jedoch wirklich keine übertriebene Liebe zur DDR als Beweggrund dieser Aussage unterstellen.





...........................................Nun Feliks, Du weißt am besten selbst daß es nicht möglich war und ich glaube auch nicht, daß der Aschenbach es so meinte wie es von Dir interpretiert wird. Versuche bitte nicht Diejenigen als "Märcherzähler" hinzustellen, die für Ihre "legale" Ausreise jahrelange Schikanen der DDR-Obrigkeit auf sich nehmen mußten und Denjenigen sage das mal ins Gesicht, Die sogar unter Einsatz ihres Lebens versucht haben, den freien Teil Deutschlands zu erreichen, da es keine andere Möglichkeit für sie gab. Merkst Du eigentlich garnicht, wie Du mit Deiner Erwiderung einen Teil der ca 3 Millionen "Republikflüchtlinge" verhöhnen tust?
In Anbetracht meiner Zornesröte gibt es aus Kassel hierfür nur Diesen hier:


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 20:50
von werner | 1.591 Beiträge

Dass Spitzensportler in der DDR besonders hofiert wurden, ist hinlänglich bekannt. A. hat die in dieser Liga durchaus üblichen exklusiven Annehmlichkeiten gerne mitgenommen - was ja so nicht zu beanstanden ist und musste mit Sicherheit auch eine gewisse Angepasstheit an den Tag legen. Hinterher seinen Sponsor, in dem Fall halt einen untergegangenen Staat, der diese Karriere überhaupt erst ermöglicht und finanziert hat, aber mit Schmutz zu beschmeißen - berechtigt oder nicht, hat schon ein Geschmäckle.

Auch wenn der Vergleich schief sein mag, Wissenschaftler, die ihren Ehrgeiz über die Ethik stellen und sich hinterher hinstellen - . . .die haben mich missbraucht . . ., machen sich in meinen Augen genauso lächerlich.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#7

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 21:00
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nun @Major Tom & Wosch, dann wird es zu diesem Zeitpunkt eben vorliegende Versagungsgründe gegeben haben. Dies hinderte jedpoch niemand später erneut einen Antrag zu stellen, was ja auch sehr häufig so von dem entsprechenden Personenkreis gehandhabt wird.
Um den Bogen wieder zu schließen hätte auch A. solch einen Antrag stellen können, scheinbar wollte er dies nicht. Angst seine Vorteile zu verlieren?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#8

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 21:08
von Friedensfahrt | 402 Beiträge

Zitat von werner
Dass Spitzensportler in der DDR besonders hofiert wurden, ist hinlänglich bekannt. A. hat die in dieser Liga durchaus üblichen exklusiven Annehmlichkeiten gerne mitgenommen - was ja so nicht zu beanstanden ist und musste mit Sicherheit auch eine gewisse Angepasstheit an den Tag legen. Hinterher seinen Sponsor, in dem Fall halt einen untergegangenen Staat, der diese Karriere überhaupt erst ermöglicht und finanziert hat, aber mit Schmutz zu beschmeißen - berechtigt oder nicht, hat schon ein Geschmäckle.

Auch wenn der Vergleich schief sein mag, Wissenschaftler, die ihren Ehrgeiz über die Ethik stellen und sich hinterher hinstellen - . . .die haben mich missbraucht . . ., machen sich in meinen Augen genauso lächerlich.


Sorry Ihr
Ihr habt eine kleinigkeit vergessen
Es haben nicht alle Spitzensportler zu DDR Zeiten dass bekommen was diese hätten bekommen müssen !!!
Es war eine fahrt die wirklich nur Interressen von vielen Funktionären hatte Ich Schreibe mal von ( E) vorgegeben mit sicherheit
und dass könnt Ihr mir glauben es gab zu damaliger Zeit auch nur was könnte ich nur meinen ?????? wo man um richtig viel Gehalt
redet.
Frei von der Leber
Grüsse aus Sachsen


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#9

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 21:14
von Alfred | 6.841 Beiträge

Hinweis,

Aschenbach war nicht Herr X.

Der war Oberstleutnant der NVA und Geheimnisträger und beging Fahnenflucht.

Auch ein Oberstleutnant der Bundeswehr hätte wohl nicht so einfach in die DDR übersiedeln können.

Stellen wir uns vor.

Ein OSL der Bundeswehr war in der Stadt X Ehrenbürger und flüchtete 1985 in die DDR.

Aus diesem Grund wurde ihm die Ehrenbürgerschaft in der Stadt der BRD aberkannt.

Heute würde er wieder diese Rechte in seiner alten Heimat "einklagen".....


zuletzt bearbeitet 25.02.2011 21:33 | nach oben springen

#10

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 21:22
von Major Tom | 851 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Nun @Major Tom & Wosch, dann wird es zu diesem Zeitpunkt eben vorliegende Versagungsgründe gegeben haben. Dies hinderte jedpoch niemand später erneut einen Antrag zu stellen, was ja auch sehr häufig so von dem entsprechenden Personenkreis gehandhabt wird.
Um den Bogen wieder zu schließen hätte auch A. solch einen Antrag stellen können, scheinbar wollte er dies nicht. Angst seine Vorteile zu verlieren?



Ich glaube nicht dass du zu DDR-Zeiten in einer Glasglocke gelebt hast oder mit verschlossenen Augen durch die sozialistische Welt gelaufen bist. Ich gehe davon aus dass Du ganz genau Bescheid weißt über den Ablauf bei der Beantragung der Ausreise aus dem sozialistischen Arbeiter und Bauernparadies und darum muss ich mich über so manche weltfremde Sätze von dir hier schon wundern, vor allem dann wenn man sieht mit welcher Uniform du Dich hier stolz schmückst. Ich hatte damals mit Stasi-Mitarbeitern zu tun welche sich scheinbar wesentlich besser in der Materie auskannten wie Du. In den allerwenigsten Fällen wurde dem Antrag direkt statt gegeben, die allermeisten Antragsteller mussten, wenn der Antrag nicht direkt abgelehnt wurde Jahre warten, oft 10 Jahre und mehr. Mir wurde beim Rat der Stadt Potsdam ins Gesicht gesagt dass mein Antrag abgelehnt wurde und ein neuer Antrag keinerlei Aussichten auf Erfolg hätte, ich möchte bitte von weiteren Besuchen der Abteilung Inneres Abstand nehmen. So sah die Realität aus. Und das weißt Du nur zu genau. Aber scheinbar erfüllt es Dich mit Genugtuung Jahrzehnte später dem Klassenfeind zu zeigen "schaut, ihr hättet es doch so einfach haben können"

Soviel zu Kommentaren "Jeder hätte einfach ausreisen können"


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#11

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 21:41
von Friedensfahrt | 402 Beiträge

Hallo Ihr
Streiten gilt nicht !!!!


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#12

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 21:50
von Major Tom | 851 Beiträge

Zitat von Friedensfahrt
Hallo Ihr
Streiten gilt nicht !!!!



Wenn du mich meinst ich streite nicht. Ich habe meinen Frieden geschlossen mit Leuten welche mich damals bespitzelten, ich trage keinen Hass mehr in mir. Ich habe selbst hier in diesem Forum schon geschrieben dass ich in meiner Haft vom MfS durchweg gut und mit Respekt behandelt wurde, das entspricht der Wahrheit und ich habe kein Problem damit dies auch zu sagen.

Ich bin schon Jahre vor der Wende in der Bundesrepublik angekommen, einige hier werden aber wohl noch Jahrzehnte für das Ankommen benötigen.


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#13

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 25.02.2011 22:55
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Was will er eigentlich?

Er ist Ehrenbürger geworden weil er für die sportlichen Erfolge sorgte - Nach seiner Aussage sind die wohl nicht ohne Unterstützende Mittel erreicht worden. Da war er ja als med. Chef. des ostdeutschen Wintersports - der Täter!
Also - habe ich was falsch verstanden.

Die Fahnenflucht = Der Verrat, ist die Straffreiheit für Doping / Körperverletzung, etc..
Andere Sportler (Opfer) wurden da medieal und rechtlich zerrissen.

Mike59


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#14

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 26.02.2011 11:01
von turtle | 6.961 Beiträge

Zu dem Thema fällt mir der Diskuswerfer Wolfgang Schmiedt ein ! http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Schmidt_(Leichtathlet)
Das zum Thema er hätte ausreisen können. Ich bin einfach abgehauen nicht das es eine Mutprobe( 1964 nicht geschafft ,18 Monate bekommen 1968 geschafft )war. Damals hatte man noch nicht einmal die Möglichkeit einen Ausreiseantrag zu stellen! Es stimmt Spitzensportler hatten in der DDR Privilegien,und einige konnten sich hervorragend anpassen. Nach der Wende konnten sie es aber genauso.
Wieso fällt mir da immer die Witt dazu ein? Bei Aschenbach sollten die sportlichen Erfolge der Maßstab sein,für seine Ehrenbürgerschaft!
Gruß Peter(turtle)


zuletzt bearbeitet 26.02.2011 11:04 | nach oben springen

#15

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 26.02.2011 17:26
von Bommelmütze2 (gelöscht)
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Zitat von werner
Dass Spitzensportler in der DDR besonders hofiert wurden, ist hinlänglich bekannt. A. hat die in dieser Liga durchaus üblichen exklusiven Annehmlichkeiten gerne mitgenommen - was ja so nicht zu beanstanden ist und musste mit Sicherheit auch eine gewisse Angepasstheit an den Tag legen.



Ja, das ist sicherlich historisch nachweisbar. Bei diesen Stichwort muss ich immer an "unsere" DDR Sportlerin Kathi
Witt denken. Hab da ihre Rede vor den Genossen Honecker im Fernsehen gesehen. So eine Schleimerei war selbst
für die DDR überdurchschnittlich...

Es heißt ja, das sie u.a. einen Lada vom MfS bekommen hate und gleich n o c h mehr Besitztümer haben wollte...
Auch ein eingezogener Führerschein wurde wiederbeschafft. Da waren die Genossen vom MfS noch ihre besten Genossen.
1989/1990 jedoch, wo es nichts mehr abzustauben gab, trat sie schnell aus der SED aus.

UND HEUTE?

Gewährte die nackt für den Playboy tiefste Einblicke im Wesen eines sozialistischen Wesens der DDR. Gegen Westgeld!
U n d, wie ich durch Zufall in einer Zeitschrift entdeckt hatte, machte die Werbung für die DEUTSCHE BANK (!!!)
...ein ganz besondere "Institution vom Klassenfeind"

Auch übrigens gegen umfangreiches Westgeld.

Ach wenn ich jetzt aus dem Westen komme, warum ist das jetzt "unsere Kati" ??? Die hat i m m e r nur an ihren eignen Vorteil
gedacht! Das wäre ein weiteres systemübergreifendes Thema, ob man als Opportunist nicht immer weiter kommt im Leben.

Und trotzdem haben die DDR Bürger die heutige Witt immer noch ganz doll lieb.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.02.2011 17:27 | nach oben springen

#16

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 26.02.2011 23:25
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Bommelmütze2
...
Und trotzdem haben die DDR Bürger die heutige Witt immer noch ganz doll lieb.



Ja, haben wir. Denn auf dem Eis war sie gut und ansehnlich obendrein.
Was den Rest betraf, war sie nicht anders, als doch eigentlich wir alle anderen auch gewesen wären, wenn wir gekonnt hätten. Da sie als eine der wenigen daraus kein Hehl macht, auch heute nicht, haben wir sie immer noch lieb.
Un wir Sachsen sowieso!
Aschenbach war ein anderes Kaliber. Er ist über sein damaliges Leben hergezogen. Obwohl es schon um einiges exquisiter war als das des Durchschnitts. Da hat man das Gefühl, er würde auch heute noch mit Schmutz werfen, wenn ihm dies genehm wäre und es eine Möglichkeit hierfür gäbe. Dies auf jeden in Reichweite, egal in welche Richtung. Das jedoch macht nicht sympathisch.
An der Tatsache, dass er seinerzeit auch ein sportlicher Überflieger im wahrsten Sinne des Wortes war, ändert dies nichts.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 26.02.2011 23:26 | nach oben springen

#17

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 22.01.2014 20:17
von Moskwitschka (gelöscht)
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Der thread ist zwar schon 3 Jahre alt, doch ist er in diesen Tagen meiner Meinung nach in diesem Forum hoch aktuell. Da gibt es einen thread über Olympiasieger der DDR, in den Aschenbach keinen Eingang gefunden hat. Na ja, kann ja passieren bei den vielen Olympiasiegern, die die DDR hatte.

Da gibt es aber noch einen thread, in dem diskutiert wird, wie verkaufsfördernd Erwähnungen von Buchveröffentlichungen in diesem Forum sein können. Daher möchte ich klar stellen, dass ich mit der Aktivierung dieses threads keinen Cent verdiene, und nicht den Verkauf des Buches von Hans - Georg Aschenbach fördern möchte, das bereits 2012 unter dem Titel Euer Held. Euer Verräter. Mein Leben für den Leistungssport erschienen ist. Wahrscheinlich hat er es geschrieben, weil er die Diskussion über ihn hier im Forum verfolgt hat und er einiges klar stellen wollte. Nur schade, dass es nicht die Aufmerksamkeit des Forums erlangt hat.

http://www.amazon.de/Euer-Held-Verr%C3%A...eorg+Aschenbach

Hier die Rezension des Tagesspiegels http://www.tagesspiegel.de/sport/abrechn...er/6340552.html vom 21.03.2012

Wenn ich die Rezensionen richtig verstanden habe, ist u.a. Thema, seine innere Zerissenheit. Einerseits sein sportlicher Ehrgeiz, anderseits die innere Emmigration - ein Gefühl das nicht wenigen ehemaligen DDR - Bürgerin bekannt sei dürfte.

Hat jemand von Euch das Buch von und über Hans - Georg Aschenbach gelesen und sieht ihn jetzt mit anderen Augen?

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 22.01.2014 20:22 | nach oben springen

#18

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 22.01.2014 20:24
von elster427 | 789 Beiträge

@Moskwitschka
ich verstehe dich ,wenn du hier zwei Bücher nebeneinanderstellst aber nicht vergleichst!
Geht auch garnicht!
man kann das auch nicht miteinander vergleichen.
Das ist meine Meinung!! Bitte nicht mit anderen vermischen!!
mfg Jan


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
1990 GT GR 44
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#19

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 22.01.2014 20:25
von Alfred | 6.841 Beiträge

Hier ist Aschenbach noch zu finden :

Angefügte Bilder:
Olympia 76228122013.jpg

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#20

RE: Aschenbach: „Ich fühle mich nicht als Verräter“

in Themen vom Tage 22.01.2014 20:27
von elster427 | 789 Beiträge

Er wurde in der ganzen DDR verehrt!!
Der Nachwuchs wollte so sein wie er!


1981 - 1989 MfS BV Potsdam Abt, VI PKE Drewitz
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