#1

Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.02.2011 21:55
von Hans55 | 763 Beiträge

Hallo miteinander! Im Sommer 1979 fuhren wir ins Feldlager nach Rüthnik oder Storkow,genau weiß ich es nicht mehr!( War ein großes Häuserkampfobjekt). Dort passierte ein bedauerlicher Unfall! Beim Schießen mit der Panzerbüchse RPG-7 hat ein Uffz sich dermaßen den Axxxx verbrannt ,.das er ins Krankenhaus mußte. Dja, bei diesem"Donnerrohr" musste man höllisch aufpassen,gerade beim liegend schießen! Wie hieß es doch so schön in der Schießausbildung liegendschießend"in sich grade,schräg zum Ziel" Gruß Hans55

Editiert:Bitte mäßige Deine Ausdrucksweise

bendix


zuletzt bearbeitet 23.02.2011 07:22 | nach oben springen

#2

RE: Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.02.2011 22:03
von Greso | 2.377 Beiträge

Habe nicht mit soetwas geschossen,aber in Tanne war ich dabei,als einer aus unserer Gruppe schießen mußte und sich auch die Hosen leicht ansengte
Greso


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#3

RE: Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.02.2011 22:05
von Blondi | 164 Beiträge

Zitat von Hans55
"in sich grade,schräg zum Ziel"



Ich hatte es auch mal fast geschafft. Ich lag zwar gerade, aber nicht schräg genug. Hatte Glück, mein Bein wurde durch die Druckwelle, die hinten aus dem Ofenrohr kam, zur Seite gewedelt. Solche Unachtsamkeiten können weh tun. Aber das Schießen selbst machte Laune.

Gruß Blondi


Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


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#4

RE: Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.02.2011 22:13
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Ich war zum Anfang in der Ausbildung auch mal vorgesehen gewesen,als RPG-7 Schütze.Aber das ging nicht,weil ich Linkshänder war,also mit links geschossen und geworfen habe. Also ist mir dieser Mist erspart geblieben--aber dafür durfte ich 6 Monate in der Ausbildung das LMG-schleppen.


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#5

RE: Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.02.2011 00:01
von Büdinger | 1.503 Beiträge

Hallo @all ,

da es mal gerade um die RPG-7 geht - als Offiziersschüler war ich in meiner Gruppe als
Panzerbüchsenschütze 1 für den Gefechtsfall eingeteilt. Das bedeutete, dass ich 3 lange
Jahre bei Gefechtsalarm die RPG-7, das optische Visier und eine Granattasche für
2 Granaten 'tragen' durfte. Natürlich auch die Makarow. Und das auch bei einem sogenannten
2-Tage-Krieg mit Verlegung ins Gelände und anschließend marschieren, marschieren,
marschieren ...

Das Schießen mit der Waffe war auch interessant, wenn man Stahlhelm und Gehörschutz
trug. Ich hatte da immer etwas Schwierigkeiten, mit dem Auge an die Optik zu kommen. Da
verrutschte auch mal der Gehörschutz. War wirklich nicht gut für die Ohren ... Und dann stelle
man sich noch Vollschutz dazu vor.

In sich gerade schräg zum Ziel - das gehörte zum Liegendschießen mit MPi. Beim Liegendschießen
mit der Panzerbüchse war wohl der Winkel des Körpers zur Waffe um einiges größer, wimre. Und das
ebenso beim Zweitschützen. Zu schnell waren sonst die Hacken (oder mehr) rasiert.

Feldlager hatten wir mit unserer Spezialausbildung im GAR jedes Vierteljahr eine Woche lang.
Dort ging es nach meiner Erinnerung gesittet zu. Die Übernachtung erfolgte für die Soldaten
auf dem Schießplatz Berge in FB-3-ähnlichen Bunkern. Die Kompanieführung war in einem
einfachen Plattenbaugebäude untergebracht. Verpflegung gab es aus der Feldküche.

Gruß

Ricardo


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#6

RE: Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.02.2011 00:28
von icke-ek71 (gelöscht)
avatar

rpg-7 unsere gk wurde aufgelöst..ich war pf und ich mußte zu allem übel nach ecklingerode zu einer gk wo zucht und ordnung
herrschte...boh das war ja was für uns ek..s..irgend son offizier hatte mich am wickel und er meinte ich sei panzerbüchsenschütze hier in dieser kompanie...er nahm das ding auseinander und legte die einzelteile auf einen tisch...ich wollte das nicht und der liebe gott kam mir zu hilfe..alarm wurde ausgelöst..ich stand da vor der auseinandergenommenen panzerfaust..ich hatte keinen dunst wie das ding wieder zusammengesetzt werden sollte...also ich fehlte vor der angetretenen truppe.....meine tage dort waren gezählt!!hi hi hi!!ich habe es geschafft dort die kurve zu kratzen...gi


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#7

RE: Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.02.2011 10:53
von VNRut | 1.486 Beiträge

Nicht nur Verbrennungen waren beim RPG 7- Schießen an der Tagesordnung. Beim Abschuss wurde eine Plastikscheibe von der Granate aus dem Rohr katapultiert. Uns wurde damals erzählt, das dieses Teil einen aufsichthabenden Uffz. in den Oberschenkel geschlagen war. Bei uns gab es nur mal angekohlte Hosenbeine und Stiefel. Da ich damals als junger Bauarbeiter schon stabil gebaut war (73kg/176cm-1980) wurde mir diese Waffe auch unter gejubelt. Das Schießen hatte viel Spaß gemacht, nur die Plackerei während der Grundausbildung war belastend. Leider hat mir diese Waffe auch ein Teil meines Gehörs (links) gekostet. Übrigens nach dem GWD hatte ich lt.Entlassungsuntersuchung (1983) ein Gewicht von 79kg bei einer Körperhöhe von 179,5 cm - Dank guter GT-Versorgung und militärischer Körperertüchtigung .

Gruß VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#8

RE: Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.02.2011 11:12
von mannomann14 | 625 Beiträge

Wenn ich eure Antworten hier lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln,wie verantwortungslos und unaufmerksam dann manche Aufsichtshabende bei dem Schießen mit der RPG gehandelt haben.
Als U. Schüler ging auch das schießen mit der RPG nicht an uns vorbei,jedenfalls korrigierte der Aufsichtshabende dann auch an der Feuerlinie noch die Schützen,betreffs der positionierung.
Beeindruckt war ich von der genauigkeit dieser Waffe, den stehenden Panzer( Atrappe) nicht zu treffen war eigentlich unmöglich,den fahrenden ,mit entsprechendem Vorhaltemaß eigentlich auch nicht. Wir durften nach dem eigentlichem Schießen noch mal ran und hatten dann einen schon etwas öfter als Ziel dienenden T 34 zum Beschuß freibekommen, wir verständigten uns als Schützen kurz und haben uns als Ziel das Kanonenrohr ausgeguckt, von 6 Schützen trafen es drei
gruß mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#9

RE: Erlebnis im Feldlager

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.02.2011 19:42
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von mannomann14
Wenn ich eure Antworten hier lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln,wie verantwortungslos und unaufmerksam dann manche Aufsichtshabende bei dem Schießen mit der RPG gehandelt haben.
Als U. Schüler ging auch das schießen mit der RPG nicht an uns vorbei,jedenfalls korrigierte der Aufsichtshabende dann auch an der Feuerlinie noch die Schützen,betreffs der positionierung.
Beeindruckt war ich von der genauigkeit dieser Waffe, den stehenden Panzer( Atrappe) nicht zu treffen war eigentlich unmöglich,den fahrenden ,mit entsprechendem Vorhaltemaß eigentlich auch nicht. Wir durften nach dem eigentlichem Schießen noch mal ran und hatten dann einen schon etwas öfter als Ziel dienenden T 34 zum Beschuß freibekommen, wir verständigten uns als Schützen kurz und haben uns als Ziel das Kanonenrohr ausgeguckt, von 6 Schützen trafen es drei
gruß mannomann




Hallo Mannomann,

ich kann Dir da nur zustimmen.....
RPGs ohne Gehöhrschutz bei uns uffn Berg nicht denkbar,zur Sicherheit lagerten rund 20 Stück im Schrank und waren zur Verfügung
bereitzustellen.
Im übrigen waren die Gehöhrschutzkappen in den Schiesskladden vermerkt.... ohne die Dinger kein S´tart.Ganz einfach!
Da gabs nix anderes....aber vielleicht lag das auch am "Friedelfranzel"OOffz.Schiessausbildung in Bezug auf ESA und nicht zuletzt an den Kommandanten der Stüpps.
Gruss BO


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