#21

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 15:45
von Musiker12 | 822 Beiträge

Zitat von Büdinger
Hallo Rüdiger ,

Zitat von Musiker12

Zitat von Büdinger
Hallo Rüdiger ,

Zitat von Musiker12
...
Preis ÖPNV West (1988) 1,20 DM
Preis ÖPNV Ost ??? M (auch hie könnte jemand weiter helfen) ...



Ich werde Dir da mal helfen: je Km 0,08 M in der DDR -> Bus und Bahn.

Gruß

Ricardo




Danke Ricardo, dann kommen wir der Sache schon näher. Gehen wir mal auch im Busverkehr innerorts von einer Pauschale aus und legen eine Strecke von 10 Km zugrunde dann würde die Busfahrt innerorts ca 0,80 M gekostet haben. Im Überlandverkehr muss ich bei uns im Moment bezogen auf den Stand 1988 leider passen. Vielleicht finde ich noch etwas.
...




Diese 8 Pfennige war der Km-Preis für Überlandfahrten mit Bus und Reichsbahn.

Im Stadtverkehr gab es Fahrscheine - heute: Tickets -, welche pro Fahrt mit Straßenbahn und/oder Bus (Stadtverkehr)
einfache Fahrt etwa 0,10 M bis 0,20 M kosteten.

Beispiel Cottbus: Block 20 Fahrscheine Straßenbahn: 2,00 M

Gruß

Ricardo




Danke Ricardo. Dann kann man keinen Vergleich anstellen und es zeigt doch, dass die DDR für ihre Bürger in dieser Hinsicht mehr als gesort hat. Für 20 Pf. konnte ich als Kind (entsprechender Fahrschein) im Jahr 1962 mit dem Bus fahren. Für 10 Pf gabs mal eine Schachtel Streichhölzer aber bestimmt keine Busfahrt



zuletzt bearbeitet 16.02.2011 15:49 | nach oben springen

#22

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 15:47
von Musiker12 | 822 Beiträge

Zitat von Alfred



Aber es gibt wohl wíchtigeres als Taxen auf der Welt ...



Da muss ich widersprechen Alfred, für mich eigentlich nicht



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#23

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 15:47
von Angelo | 12.391 Beiträge

12.a) Of Topic Beiträge in den Fachbereichen des Forum DDR Grenze.
Der Betreiber behält sich vor, Beiträge die nicht dem Thema das Themenstarters entsprechen kommentarlos aus dem Thread zu löschen. Dazu gehören z.B. unangepasste Bilder oder Videos, ebenso Texte die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben. Dem Verursacher von Spam in den Fachthemen wird per PM eine Verwarnung mitgeteilt,bei weiteren Verstößen gegen diese Regel behält sich der Betreiber vor das Mitglied vom Aktiven Forenbetrieb auszuschließen.

@Alfred und Gert


zuletzt bearbeitet 16.02.2011 15:48 | nach oben springen

#24

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 15:49
von wosch (gelöscht)
avatar

Ich kenne die "Schwarztaxi´s" in Berlin-Ost unter den Bergriff "Hund" und bin oft genug mit ihnen gefahren. Natürlich hat es in der DDR Taxen gegeben, aber für eine "Rundumversorgung" der Nachfrage waren es immer zuwenig. Wenn ich an die Schlangen am Bahnhof Friedrichstraße denke. Übrigens, von dort bis in die Leninallee 20 bezahlte ich auch schon um die 5,-DM und so weit war das wirklich nicht. Für DDR-Verhältnisse war Taxifahren relativ teuer. In der "Provinz" war es teilweise so gut wie unmöglich ab einer bestimmten Uhrzeit ein Taxi zu bekommen und für Ostmark schon mal garnicht. Es gab da auch Zeiten, wo sie wegen "Spritmangel" gar keine Fahrgäste aufnehmen durften. So war es jedenfalls bei den Taxen vom VEB Kraftverkehr Ludwigslust und das auch noch in den 80er Jahren.
In Berlin vom "Metropol" und vom "Palasthotel" (wo ich immer abgestiegen war) aus, hatte man keine Probleme mit Taxen, da wo es um Westgeld ging funktionierte die "Planwirtschaft" einwandfrei!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#25

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 15:57
von Musiker12 | 822 Beiträge

Zitat von wosch

In Berlin vom "Metropol" und vom "Palasthotel" (wo ich immer abgestiegen war) aus, hatte man keine Probleme mit Taxen, da wo es um Westgeld ging funktionierte die "Planwirtschaft" einwandfrei!!
Schönen Gruß aus Kassel.



Auch hier muss ich widersprechen. Ich habe immer im Metropol oder im Hotel Stadt Berlin übernachtet. Durch die Rezepzion habe ich ein Taxi ordern lassen und mir wurde nie gesagt, weder von Seiten der Rezeption noch von Seiten der Taxifahrer, dass ich in DM zu bezahlen hätte. Ich möchte Dich bitten deine Zahlungsmodalitäten nicht als allgemeingültig dazustellen.

Im Übrigen, zu Stoßzeiten kommt es an Bahnhöfen immer mal wieder zu Engpässen und entsprechenden Schlagen (ausser vielleicht in Kassel aber da ist eh der Hund begraben und es wimmelt vor Mini Cars) und auf dem flachen Land oder in Kleinstädten haben sich die Herrn Unternehmer Mischkonzessionen geben lassen um nicht nachts fahren zu müssen. Also Versorgung dort = 0



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#26

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 16:35
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Musiker12

Zitat von wosch

In Berlin vom "Metropol" und vom "Palasthotel" (wo ich immer abgestiegen war) aus, hatte man keine Probleme mit Taxen, da wo es um Westgeld ging funktionierte die "Planwirtschaft" einwandfrei!!
Schönen Gruß aus Kassel.



Auch hier muss ich widersprechen. Ich habe immer im Metropol oder im Hotel Stadt Berlin übernachtet. Durch die Rezepzion habe ich ein Taxi ordern lassen und mir wurde nie gesagt, weder von Seiten der Rezeption noch von Seiten der Taxifahrer, dass ich in DM zu bezahlen hätte. Ich möchte Dich bitten deine Zahlungsmodalitäten nicht als allgemeingültig dazustellen.

Im Übrigen, zu Stoßzeiten kommt es an Bahnhöfen immer mal wieder zu Engpässen und entsprechenden Schlagen (ausser vielleicht in Kassel aber da ist eh der Hund begraben und es wimmelt vor Mini Cars) und auf dem flachen Land oder in Kleinstädten haben sich die Herrn Unternehmer Mischkonzessionen geben lassen um nicht nachts fahren zu müssen. Also Versorgung dort = 0





........................................Wenn du meinst, mein lieber Rüdiger, daß Du widersprechen mußt, so kannst Du es gleich noch mal machen, ich behaupte nämlich, da im Metropol nur die Währung vom Klassenfeind akzeptiert wurde, auch die Taxifahrer überprozentual mit dieser frei konventierbaren Währung von den Metropol-Gästen rechneten. Nicht behauptet hatte ich, daß von Seiten der Rezeption oder der Taxifahrer auf das Bezahlen in DM hingewiesen wurde. Warum Du mir so etwas unterstellen möchtest, ist mir gelinde gesagt ein Rätsel!
Daß du Dein "Mißfallen" gegenüber meiner Person auch noch gleich auf die Stadt Kassel überträgst finde ich sehr bezeichnend, ändert aber nichts an der Tatsache, daß ich im Gegensatz zu den Zuständen im damaligen Osten Deutschlands hier noch nie ein Problem damit hatte, auch in der tiefsten Nacht in "angemessener" Zeit ein Taxi zu bekommen. Ich werde mir jetzt auch nicht anmaßen zu behaupten, daß in Gießen der "Hund begraben" wäre, nein Rüdiger, so weit geht die Freundschaft nun denn doch nicht.
Schönen Gruß aus Kassel.


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#27

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 17:01
von Gert | 12.354 Beiträge

Hallo Rüdiger ich weiss in welch prekärer Lage die Taxifahrer heute sind. Das liegt zum einen daran, dass die Stadtverwaltung in meiner Stadt,auf 600.000 Einwohner ca. 1300 Konzessionen, also zu viele Konzessionen herausgab. Zum 2. liegt es auch an den hohen Preisen. Grundpreis und Minimalpreis 5,50 € ( incl. 2 km Fahrt und 2 min Wartezeit ) danach je km 1,70 €. Das kann sich auch hier nicht jeder leisten.

Wenn ich mal mit dem Taxi fahre, erkundige ich mich immer bei meinen eh. Kollegen. Die Lage war zu der Zeit wo ich fuhr sehr viel besser als heute, das stimmt. Da konnte man früher noch richtíg Geld machen und es hat mich während meiner Ausbildung gut über Wasser gehalten. Es hat auch Spass gemacht, denn man konnte die unterschiedlichsten Menschen kennen lernen. Allerdings hatte ich auch so meine Probleme mit Betrunkenen. Wenn du dir deren Gelalle als nüchterner Mensch anhören musstest, ist das schon eine mittlere Zumutung das auszuhalten. Wenn sie dann noche 15 min brauchten, bis sie die Geldbörse herausfingerten, war ich kurz vor dem Explodieren. Aber irgendwie habe immer die Kurve gekriegt.


Gruß Gert


.
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#28

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 18:04
von elessarix (gelöscht)
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Zitat von Angelo
Habe gerade mal beim MDR gelesen wie das mit dem Taxi fahren war in den großen Städten der DDR, erinnert mich irgendwie an New York während der Rushhour

Taxis waren knapp in den Städten, gleichgültig, ob sie für ein volkseigenes, ein genossenschaftliches oder eines der seltenen privaten Unternehmen unterwegs waren. Taxifahrer nahmen somit automatisch Machtstellungen ein. Von ihrer Gnade hing es ab, ob ein Mitbürger schnell beispielsweise vom Bahnhofeiner Stadt nach Hause gelangte oder eben nicht. Die Chancen, befördert zu werden, stiegen mit der Höhe des in Aussicht gestellten Trinkgeldes und mit der Länge der Fahrstrecke.

Lief im Fernsehen eine Fußballübertragung oder ein spannender Film, war es in der Regel aussichtslos, am Taxistellplatz auf ein Fahrzeug zu hoffen. Abhilfe kam erst, als immer mehr so genannte Schwarztaxen auf der Suche nach Kunden durch die Straßen kurvten. Das waren Leute, die im eigenen Pkw ohne Gewerbegenehmigung Leute beförderten. Das war zwar verboten, dennoch drückten vielerorts die Behörden beide Augen zu.


angelo wir hatten am wochenende nach der disco immer den arm rausgehalten, du konntest sicher sein, dass da immer einer hielt, man durfte sich nurnicht von den taxifahrern erwischen lassen.

die staatliche taxi gehörte früher zur BVB BerlinerVerkehrsBetriebe die im westen hiess und heisst heute immernoch BVG BerlinerVerkehrsGesellschaft. die osttaxigesellschaft ging in teilen des taxiunternehmens würfelfunk auf

alle taxis im osten hatten das kennzeichen ITA xx-xx gelegendlich findet man in berlin heute noch kennzeichen B-TA xxxx ob die nun zum würfelfunk gehören weiss ich nicht. ostberlin hatte ja früher das polizeiliche kennzeichen I (i) in den 80-ern oder gar früher wurden die 3-stelligen buchstaben eingeführt also IAA-IZZ alte kennzeichen 2-stellig IA-IZ steht hier für berlin.
potsdam soweit ich weiss hatte P und D und wie der zufall es will hat potsdam das p behalten :-)

http://www.meine-auto.info/kfz-kennzeich...ennzeichen.html

Autokennzeichen der ehemaligen DDR
 
A Rostock
B Schwerin
C Neubrandenburg
CD Diplomat. Korps (Corps Diplomatique)
D Potsdam
E Frankfurt /Oder
F Erfurt
G Cottbus
GT Grenztruppen
H Magdeburg
I Berlin, Hauptstadt der DDR
K Halle an der Saale
L Erfurt
M Magdeburg
N Gera
O Suhl
P Potsdam
R Dresden
S Leipzig
T Karl-Marx-Stadt
U Leipzig
V Halle an der Saale
VA Volksarmee
VM Volksmarine (selbst angefügt)
VP Volkspolizei
X Karl-Marx-Stadt
Y Dresden
Z Cottbus


ich glaube eins fehlt noch DP deutsche post ob die DR (deutsche reichsbahn) eigene kennzeichen hatte weiss ich nicht


zuletzt bearbeitet 16.02.2011 18:24 | nach oben springen

#29

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 18:28
von elessarix (gelöscht)
avatar

Zitat von Musiker12

Zitat von Büdinger
Hallo Rüdiger ,

Zitat von Musiker12

Zitat von Büdinger
Hallo Rüdiger ,

Zitat von Musiker12
...
Preis ÖPNV West (1988) 1,20 DM
Preis ÖPNV Ost ??? M (auch hie könnte jemand weiter helfen) ...



Ich werde Dir da mal helfen: je Km 0,08 M in der DDR -> Bus und Bahn.

Gruß

Ricardo




Danke Ricardo, dann kommen wir der Sache schon näher. Gehen wir mal auch im Busverkehr innerorts von einer Pauschale aus und legen eine Strecke von 10 Km zugrunde dann würde die Busfahrt innerorts ca 0,80 M gekostet haben. Im Überlandverkehr muss ich bei uns im Moment bezogen auf den Stand 1988 leider passen. Vielleicht finde ich noch etwas.
...




Diese 8 Pfennige war der Km-Preis für Überlandfahrten mit Bus und Reichsbahn.

Im Stadtverkehr gab es Fahrscheine - heute: Tickets -, welche pro Fahrt mit Straßenbahn und/oder Bus (Stadtverkehr)
einfache Fahrt etwa 0,10 M bis 0,20 M kosteten.

Beispiel Cottbus: Block 20 Fahrscheine Straßenbahn: 2,00 M

Gruß

Ricardo




Danke Ricardo. Dann kann man keinen Vergleich anstellen und es zeigt doch, dass die DDR für ihre Bürger in dieser Hinsicht mehr als gesort hat. Für 20 Pf. konnte ich als Kind (entsprechender Fahrschein) im Jahr 1962 mit dem Bus fahren. Für 10 Pf gabs mal eine Schachtel Streichhölzer aber bestimmt keine Busfahrt



zu meiner zeit kostete eine fahrkarte für ubahn-bus-tram 20 für erw. und 10pf für kinder.
sbahn hatte sogenannte preisstufen. beginnend mit 20 pf preisstufe 1
hab versucht zu googlen aber nix auf die schnelle zu den preisstufen gefunden.

zu den fahrpreisen musste man dann aber immernoch den eilzugzuschlag, d-zugzuschlag oder den expresszugzuschlag zahlen.

und wenn einer schwarz gefahren ist dann musste er wenn er es nicht beweisen konnte wo er eingestiegen ist,doppelten fahrpreis hin und zurück bezahlen sonst galt immer 1 mark nachlösezuschlag, wnn sich der reisende beim zugführer/schaffner gemeldet hat oder die fahrkartenausgabe des Bfs nicht besetzt war wurde die nachlösegebühr erlassen.
als schwarzfahrer galtest du erst dann bis der schaffner den satz ausgesprochen hat "guten tag die fahrkarten bitte". erst dann hast du den rechtsanspruch verwirkt nur den fahrpreis+nachlösegebühr zu zahlen.
fragt mich jetzt nicht was die zuschläge für die zuggattungen kosteten ist schon zu lange her.

gruss henning
gruss henning


zuletzt bearbeitet 16.02.2011 18:36 | nach oben springen

#30

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 18:30
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Die alte Berliner Kennenzeichen-Kombination kommt von Berlin 1A ( römische 1= IA) Hatte der olle Kaiser schon.


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#31

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 18:44
von elessarix (gelöscht)
avatar

Zitat von GZB1
Die alte Berliner Kennenzeichen-Kombination kommt von Berlin 1A ( römische 1= IA) Hatte der olle Kaiser schon.



aha..na wenn man mal die kennzeichen vom 3.reich noch nehmen würde dann sind da auch schon die I zu sehen.

danke für den hinweis wusste ich nicht. aber jetzt muss man fragen warum IA? hat doch jetzt nix mit dem ausdruck 1A zu tun... 1A tipp topp oder bestens etc?


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#32

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 18:50
von 94 | 10.792 Beiträge

Ist OffTopic! Egal, hier mal zu den Kfz-Kennzeichen im Deutschen Reich 1906-1945
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_d...06.E2.80.931945


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#33

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 18:55
von elessarix (gelöscht)
avatar

Zitat von 94
Ist OffTopic! Egal, hier mal zu den Kfz-Kennzeichen im Deutschen Reich 1906-1945
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_d...06.E2.80.931945



zwee doofe een jedanke...


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#34

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 18:59
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat von elessarix
u sehen.

danke für den hinweis wusste ich nicht. aber jetzt muss man fragen warum IA? hat doch jetzt nix mit dem ausdruck 1A zu tun... 1A tipp topp oder bestens etc?



Doch, gerade das meint die Buchstabenkombination! (so die histor. Überlieferung, offensichtlich wollte man damals dem Kaiser jefall´n)


zuletzt bearbeitet 16.02.2011 19:03 | nach oben springen

#35

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 19:07
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Unfreundlich und gierig nach Westgeld, soso....

http://www.nordkurier.de/wende/familien/kahiha.php


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#36

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 19:12
von Pitti53 | 8.783 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Unfreundlich und gierig nach Westgeld, soso....

http://www.nordkurier.de/wende/familien/kahiha.php



gute Story.Ob sie ihn gefunden hat?


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#37

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 19:40
von PF75 | 3.291 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Unfreundlich und gierig nach Westgeld, soso....

http://www.nordkurier.de/wende/familien/kahiha.php




war ja nicht in der Großstadt,nur in der provinz und ausnahmen bestätigen die regel


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#38

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 20:20
von Musiker12 | 822 Beiträge

Mal wieder ein Wosch.
Ich habe lediglich festgestellt, dass es nicht verlangt wurde mit Westgeld zu bezahlen und ich denke das hast Du auch recht gut verstanden und ich hatte Dich lediglich gebeten Deien Zahlungsmodalitäten nicht als allgemeingültig hin zu stellen. Wenn Du bei den Taxikutschern natürlich gundsätzlich den Wessi rausgehängt hast und mit der entsprechenden Währung bezahlt hast ist das Dein Privatvergnügen. Ich habe Stellenweise auch mit Westkohle bezahlt aber das war nie wenn ich im Hotel gestartet bin.

Dass in Kassel der Hund begraben ist hat mit Dir sicher nichts zu tun. Das sind Erfahrungen mein lieber Wolfgang die ich in Kassel selbst gemacht habe und Tatsachenberichte von der Taxuinnung. Im Gegensatz zu einigen anderen Usern habe ich meine Weisheiten aus erster Hand oder eigenen Erlebnissen. Bedenke Wolfgang, ich war regelmäßig in Kassel in meiner Eigenschaft als Vorstand der hessichen Taxiunternehmer. Und eben weil der Hund begraben ist hast Du bei der Taxibestellung keine Wartezeiten. Noch Fragen?



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#39

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 21:02
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Musiker12
Mal wieder ein Wosch.
Ich habe lediglich festgestellt, dass es nicht verlangt wurde mit Westgeld zu bezahlen und ich denke das hast Du auch recht gut verstanden und ich hatte Dich lediglich gebeten Deien Zahlungsmodalitäten nicht als allgemeingültig hin zu stellen. Wenn Du bei den Taxikutschern natürlich gundsätzlich den Wessi rausgehängt hast und mit der entsprechenden Währung bezahlt hast ist das Dein Privatvergnügen. Ich habe Stellenweise auch mit Westkohle bezahlt aber das war nie wenn ich im Hotel gestartet bin.

Dass in Kassel der Hund begraben ist hat mit Dir sicher nichts zu tun. Das sind Erfahrungen mein lieber Wolfgang die ich in Kassel selbst gemacht habe und Tatsachenberichte von der Taxuinnung. Im Gegensatz zu einigen anderen Usern habe ich meine Weisheiten aus erster Hand oder eigenen Erlebnissen. Bedenke Wolfgang, ich war regelmäßig in Kassel in meiner Eigenschaft als Vorstand der hessichen Taxiunternehmer. Und eben weil der Hund begraben ist hast Du bei der Taxibestellung keine Wartezeiten. Noch Fragen?




.................................................Ja lieber Rüdiger, dann erkläre mir mal diesen Widerspruch: Was Du hier lediglich als "Feststellung"ausgeben tust las sich vor Kurzem noch so: "Hier muß ich auch Widerspruch einlegen". Mit keinem Wort hatte ich behauptet, den "Wessi" rausgehangen zu haben und daß die Taxifahrer bei einem Gast aus dem Metropol in freudiger Erwartung waren, wird ja wohl hoffentlich auch nicht von Dir bestritten werden. In der Regel konnte man Diesen auch noch als fahrende "Wechselstube" benutzen, man wurde diesbezüglich auch von Einigen Deiner Zunft direkt darauf angesprochen, 1:5 war immer drinn!!!!
Zu Kassel, was Du dankenswerter Weise OT ins Spiel gebracht hattest: einmal schriebst Du "Also Versorgung = 0", fast im selben Atemzug: "Und eben weil der Hund begraben ist hast Du bei der Taxibestellung keine Wartezeiten." Ich sehe darin einen widerspruch. Du solltest Dich nun mal für eine Variante entscheiden!
Ich verstehe eh nicht, daß man darüber streiten muß, ob der Ostberliner Taxifahrer lieber ´nen Wessi fuhr oder nicht, mir hatte jedenfalls noch Keiner das Trinkgeld in Form zweier DM zurückgewiesen.
Viele Grüße ins schöne Gießen, aus Kassel, wo der Hund begraben ist.

PS: Auf Dein "Mal wieder ein Wosch" gehe ich mal vorsichtshalber gar nicht ein!


zuletzt bearbeitet 16.02.2011 21:05 | nach oben springen

#40

RE: Taxi fahren in Großstädten der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2011 21:07
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

also was hier so alles zusammengebastelt wird,besonders mal wieder von unwissenden.
erstmal gab es staatliche und private taxen,aber keinen unterschied der beförderung von fahrgästen.es ist quatsch wie gerd schreibt das man den unterschied zu privaten taxen merkte und die staatlich angestellten fahrer nicht jeden beförderten.

die taxifahrer hatten ein monatssoll der kasse zu erfüllen und bei nichterfüllung einiger monate kamen sie vom wagen.das problem lag daran das es in berlin nur wenige private taxis gab die zugelassen waren und die verkehrsbetriebe für ostberlin 660 taxen hatten von denen etwa 500 ständig auf der strasse waren.
dazu kostete der kilometer von 6-22 uhr 80 pf.und von 22-6 uhr 1,-mark was sich jeder leisten konnte.wartegebühr wurde erst später eingeführt und betrug alle 2 minuten im stillstand 10 pf.
zum bezahlen oder annehmen von valuta gab es harte kontrollen und man mußte eine valutaquittung mit durchschlag ausfüllen.
natürlich war die d-mark beliebt und wurde auch ohne quittung genommen,aber vorher danach fragen war so wie selber kündigen.das wäre auf dauer schief gegangen.
heute ist es extremer im privaten gewerbe,viele taxifahrer kennen nicht mal die stadt oder fahren bewust umwege.dies ist besonders im westteil der stadt und bei ausländischen fahrern auffällig.

soweit eine kurze aufklärung das die privatwirtschaft in berlin nicht unbedingt vorteile brachte außer das es heute ca.7500 taxen gibt welche aber nicht alle korrekt befördern.

ich bitte zu bedenken das ich hier nur von berlin schrieb.

gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 16.02.2011 21:09 | nach oben springen



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