#21

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 15.02.2011 18:44
von exgakl | 7.223 Beiträge

Zitat von sestrelevante
Die DDR hätte nicht untergehen müssen ...wen wir Österreicher nach den 2 Weltkrieg nicht an unser Land geglaubt hätten wären wir auch nicht zu einem der Länder geworden die einem relativ hohen Wohlstand haben ,es ist nicht die grösse eines Landes sondern ob das Volk an sein Land glaubt ,



oh na das ist ja mal eine ganz außergewöhnliche These...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#22

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 15.02.2011 19:11
von Alfred | 6.841 Beiträge

Das hat übrigens Mielke Herrn Honecker mitgeteilt.

Schau an wie es in Östereich aussieht und wir schaffen dies nicht.


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#23

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 15.02.2011 19:23
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Der Schlüssel zur deutschen Einheit lag lange bei den Westdeutschen. Mit der These, dass alle deutschstämmigen Einwohner bis nach Ostpreussen (west-)deutsche Staatsbürger sind, hat man sich bei der Regierung der DDR keine Freunde gemacht. Denn die hätte von heute auf morgen die Grenzen aufgemacht, wenn die BRD die DDR Staatsbürgerschaft anerkannt hätte und für DDR Bürger gleich (restriktives) Ausländerrecht gegolten hätte wie für andere Ausländer, wenn es um Daueraufenthalt geht.
Theo


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#24

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 15.02.2011 20:43
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Als erstes hätte man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die verfassungsmäßige Ordnung wiederherstellen müssen, dieses Recht und diese Pflicht hätte die Führung eigentlich durchsetzen müssen.

Die Frage stellt sich wie es dann hätte weitergehen sollen? Der Großteil der Führung hätte abgesetzt werden müssen und ich denke der chinesische Weg wäre eine Lösung gewesen. Für die NSW-Wirtschaft wären das beste Voraussetzungen gewesen, niedrige Löhne, hohe Rechtssicherheit, kurze Transportwege und die DDR hätte das Know-how durch zwangsweise Kooperationen wie in China abschöpfen können und durch die enormen Exportüberschüsse die Konsumversorgung und den Lebensstandart erhöhen können. Weitreichende Reformen besonders in Wirtschaftsfragen wären jedoch absolut unerlässlich gewesen.

Letztendlich hätte man dann sogar wesentliche Reiseerleichterungen für alle durchsetzen können, denn die vorgeschlagenen und realisierten Reiseerleichterungen zielten doch zu 99% lediglich auf Verwandschaftsbesuche ab. Somit wurde die Bevölkerung in die mit besuchsfähiger Westverwandschaft und die ohne, und damit auch ohne Reisemöglichkeit, geteilt. Dies stieß selbst progressiven Kräften, zu Recht, übel auf. Selbst wenn nun unglaubliche 25% der Beölkerung entschwunden wären, so wäre das noch stabilisierend und zu verkraften gewesen.

1. Es wäre ein Ventil gewesen um Dampf abzulassen und negative Kräfte loszuwerden
2. Es hätte die Versogungsmöglichkeiten für den Rest der Bevölkerung erhöht
3. Die Wirtschaft hätte diesen Arbeitskräfteverlust durch die vorausgesetzte gestiegene Produktivität verkraftet und umfangreiche Finanzmittel eingespart.
4. Hätte man dem Westen für diese Maßnahmen und Reformen weitreichende ökonomische und materielle Hilfsleistungen abverhandeln können.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 15.02.2011 20:52 | nach oben springen

#25

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 15.02.2011 21:11
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat:Es wäre ein Ventil gewesen um Dampf abzulassen und negative Kräfte loszuwerden


@Feliks was sind deiner Ansicht nach negative Kräfte ?

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#26

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 15.02.2011 21:26
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von sestrelevante
Die DDR hätte nicht untergehen müssen ...wen wir Österreicher nach den 2 Weltkrieg nicht an unser Land geglaubt hätten wären wir auch nicht zu einem der Länder geworden die einem relativ hohen Wohlstand haben ,es ist nicht die grösse eines Landes sondern ob das Volk an sein Land glaubt ,



Sestrelevante : es ist schön, dass ihr an euer Land geglaubt habt und das ist auch gut so. Aber das allein ist nicht der Grund für euren Erfolg. Euer Land war einfach zu klein und unbedeutend ( soll keine Geringschätzung sein, nur Erklärung!) als dass es in der Konfrontationslinie des kalten Krieges eine Rolle gespielt hat. Daher haben die Russen euch auch 1955 fallen lassen, euch dafür noch die immerwährende Neutralität abgetrotzt (ist die eigentlich noch gültig) und sind abgezogen. Dadurch blieb euch die Spaltung erspart und die Heimsuchung der Wirtschaft von den kommunistischen Dilletanten ( Verstaatlichungen bis hin zur Pommesbude ), die Auflastung von ungeheuren Militärlasten des Bündnisses WP. Der Anschluss an das westeuropäische Wirtschaftssystem, eine konvertierbare Währung, Freiheit für die Bürger und und und
Ich denke da muss man die Gründe suchen.

Gruß aus dem Rheinland


.
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#27

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 15.02.2011 23:37
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat:Es wäre ein Ventil gewesen um Dampf abzulassen und negative Kräfte loszuwerden


@Feliks was sind deiner Ansicht nach negative Kräfte ?

Gruß Gert



gert nun pick dir nicht einen Satz raus und hack drauf rum.

Les dir den gesamten Beitrag von Feliks noch mal durch,dann wirst du ihn sicher richtig verstehen


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#28

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 07:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Gert
@Feliks was sind deiner Ansicht nach negative Kräfte ?



Ach Gert da lasse ich schon absichtlich ein Wörtchen weg um eine Eskalation zu vermeiden und trotzdem stürzt Du dich sofort auf diesen Satz. Dabei bist Du doch ein schlaues Kerlchen und weißt daher sicher, dass mit feindlich-negativen Kräften nicht die Mitbürger gemeint sind, die zu Recht auf Umweltschäden und andere Missstände hinwiesen. Nein, gemeint sind die Träger und Verantwortlichen der PiD und PUT mit ihrem Ziel, letztendlich die Beseitigung der sozialistische Ordnung in Gang zu setzen.

Nachdem dies geklärt wäre können wir uns ja nun wieder dem eigentlichen Thema zuwenden


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#29

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 07:44
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.

Zitat von Gert
@Feliks was sind deiner Ansicht nach negative Kräfte ?



Ach Gert da lasse ich schon absichtlich ein Wörtchen weg um eine Eskalation zu vermeiden und trotzdem stürzt Du dich sofort auf diesen Satz. Dabei bist Du doch ein schlaues Kerlchen und weißt daher sicher, dass mit feindlich-negativen Kräften nicht die Mitbürger gemeint sind, die zu Recht auf Umweltschäden und andere Missstände hinwiesen. Nein, gemeint sind die Träger und Verantwortlichen der PiD und PUT mit ihrem Ziel, letztendlich die Beseitigung der sozialistische Ordnung in Gang zu setzen.

Nachdem dies geklärt wäre können wir uns ja nun wieder dem eigentlichen Thema zuwenden





.....................................Help me please, PiD and PUT, I don´t understand!
DiT and DAT aus Kassel.


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#30

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 07:49
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Politisch ideologische Diversion
Politische Untergrundtätigkeit


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#31

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 08:07
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Politisch ideologische Diversion
Politische Untergrundtätigkeit




........................................Nun weiß ich Bescheid.
Schönen Dank aus Kassel.


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#32

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 08:22
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Pitti53

Zitat von Gert

Zitat:Es wäre ein Ventil gewesen um Dampf abzulassen und negative Kräfte loszuwerden


@Feliks was sind deiner Ansicht nach negative Kräfte ?

Gruß Gert



gert nun pick dir nicht einen Satz raus und hack drauf rum.

Les dir den gesamten Beitrag von Feliks noch mal durch,dann wirst du ihn sicher richtig verstehen




Ich habe "verstehend" gelesen nur war mir dieser Begriff zu allgemein formuliert Ich bin mit den sozialistischen Fachwörtern nicht so vertraut, wenn du verstehst.

Gruß Gert

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#33

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 08:29
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Feindlich negative Kräfte ist doch die DDR Umschreibung dafür, was man heute im Westen als ausserparlamentarische Opposition bezeichnen würde: Gegner Stuttgart 21, Castortransportblockierer, Pfingstmarsch. Also alle diejenigen, die nicht an die politischen Institutionen gelangen, um ihre Anliegen einzubringen.
Auch in der DDR hatten die Einwohner "ihren" lokalen Abgeordneten, an den sie sich wenden konnten. Inwieweit der seine Karriere riskiert hätte, indem er massenhaft "politisch unpassende" Anliegen seiner Wähler in den Rat der Gemeinde eingebracht hätte?
Theo


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#34

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 08:35
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Solche Anliegen konnte man am besten mit einer Eingabe an die richtigen Stellen bringen. Hatte dazu bereits mehrfach geschrieben:

Lothar de Maizière hält DDR nicht für einen Unrechtsstaat (2)
Bundestag erinnert an Volkskammerwahl 1990 (2)


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 16.02.2011 08:35 | nach oben springen

#35

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 08:57
von Weichmolch (gelöscht)
avatar

Ich möchte an dieser Stelle etwas Futter in diesen interessanten und unterhaltsamen Thread streuen, ehe sich die Thesen fast wie gewohnt nur um das MfS drehen.

Wendet doch bitte Euren Blick mal in die Zeit des Frühjahrs und Sommers des Jahres 1989 und schaut mal auf die SED und ihre Mitglieder, damals immerhin 2,2 Millionen Menschen.

Dazu, zur Erinnerung Folgendes: Der XII. Parteitag der SED sollte planmäßig im April 1990 durchgeführt werden. Im Statut des SED war dazu festgelegt, dass im vorausgehenden Jahr eine Grundsatzdiskussion zur Direktive des XII. Parteitages durch alle Genossen zu führen ist. Und nun warteten im Frühjahr 89 die Parteigrundorganisationen auf den Startschuß dazu.
Auch im Institut Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, der "Ideologie-Schmiede" der Partei arbeitete man schon daran.
Dasselbe geschah - quasi ohne höchsten Segen, in den Industrieministerien und in anderen, wirtschaftsleitenden Organisationen. Hier in der Überzeugung, dass doch bald die Diskussion offizielle beginnen würde.
Nach den mir erinnerlichen Dokumenten und Einschätzungen sollte der XII. Parteitag einen grundlegenden Wechsel in der Wirtschafts- und Sozialpolitik - aber auch den Generationswechsel in der Führung der Partei einleiten.
In dieser Phase, der "nicht genehmigten" Diskussion der Genossen über den Weg der DDR im Zeitraum 90-95, hatte ich den Eindruck, dass es zu einer Polarisierung innerhalb der SED kam. Einerseits die Gruppe der an den alten Gleisen laufenden, andererseit die Gruppe der "Reformer", wobei dieser Begriff irreführend ist.

Dann zwei Schläge knapp hintereinander.

1. Aus dem Nichts heraus tauchte der Beschluss des Politbüros und des ZK der SED auf, der den Umtausch der Parteidokumente anwies. Ein deutliches Signal der Disziplinierung.
2. In der Parteiinformation vom September 89 verstieg sich der Generalsekretär zur These, dass alle kritischen Diskussionen von "Meckerern und Nörglern" innerhalb der Partei ausgingen.

Beide Vorgänge und Handlungen sehe ich als Schläge in den "Bauch der Partei".

Was wäre also geschehen, hätte es dem Statut der SED entsprechend, eine ungestörte Diskussion zum nächsten Parteitag gegeben, wenn mehrere Millionen Bürger der DDR sich in diesen Prozess eingebracht hätten.

Weichmolch


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#36

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 09:13
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Gert
Das Interview von G. Schabowski ist so mit das Klügste was ich von einem eh. führenden Funktionär der DDR gelesen habe. Dieser Mann hat die Katastrophe des Scheiterns des Kommunismus als Gesellschaftsform glasklar analysiert und erkannt.

Besonders dieser Satz :Von der Oder bis nach Kamtschatka, dieses ungeheure Gebiet mit all seinen – auch materiellen – Möglichkeiten war der Ansatz für eine sozialistische Gesellschaft. Und sie ist von Kamtschatka bis an die Oder gescheitert. 80 Jahre hat der Kommunismus existiert und herausgekommen ist die Pleite, die wir erlebt haben. Schauen wir doch auf den Schund nicht nur bei uns, sondern auch in der Sowjetunion.



das hat herr schabowski gesagt ??? er sprach vom kommunismus? ausgerechnet er ?
ich war immer der meinung, dass wir eine diktatur des proletariats hatten und den sozialismus erst aufbauen wollten. laut der damaligen definition waren wir vom kommunismus meilenweit entfernt...
für mich ist der o.g. auszug ein widerspruch in sich. erst ist die rede von: "ansatz für eine sozialistische gesellschaft" und dann plötzlich: "80 jahre hat der kommunismus existiert".

können sollche äusserungen durch demenz entstehen ?

fragt

gw


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#37

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 09:14
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Politisch ideologische Diversion
Politische Untergrundtätigkeit




Feliks so etwas gab es doch gar nicht in der DDR. Oder sind Demonstranten auf der Straße politische Untergrundkämpfer ?

Gruß Gert


.
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#38

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 09:18
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

ganz klar nein gert


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#39

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 09:19
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Gert
Das Interview von G. Schabowski ist so mit das Klügste was ich von einem eh. führenden Funktionär der DDR gelesen habe. Dieser Mann hat die Katastrophe des Scheiterns des Kommunismus als Gesellschaftsform glasklar analysiert und erkannt.

Besonders dieser Satz :Von der Oder bis nach Kamtschatka, dieses ungeheure Gebiet mit all seinen – auch materiellen – Möglichkeiten war der Ansatz für eine sozialistische Gesellschaft. Und sie ist von Kamtschatka bis an die Oder gescheitert. 80 Jahre hat der Kommunismus existiert und herausgekommen ist die Pleite, die wir erlebt haben. Schauen wir doch auf den Schund nicht nur bei uns, sondern auch in der Sowjetunion.



das hat herr schabowski gesagt ??? er sprach vom kommunismus? ausgerechnet er ?
ich war immer der meinung, dass wir eine diktatur des proletariats hatten und den sozialismus erst aufbauen wollten. laut der damaligen definition waren wir vom kommunismus meilenweit entfernt...
für mich ist der o.g. auszug ein widerspruch in sich. erst ist die rede von: "ansatz für eine sozialistische gesellschaft" und dann plötzlich: "80 jahre hat der kommunismus existiert".

können sollche äusserungen durch demenz entstehen ?

fragt

gw





Gilbert, wo liegt der Unterschied zwischen Kommunismus und Sozialismus ? Nach meiner Auffassung ist ist das ein und die selbe Ideologie .

Gruß Gert


.
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#40

RE: Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?

in Das Ende der DDR 16.02.2011 09:21
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

ach gert mach dich mal bei wiki schlau.sonst stellt 94 wieder unzählige zitate ein


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