#1

Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.02.2011 18:38
von PF75 | 3.294 Beiträge

will mal versuchen wieder ein "fachthema" anzuschneiden.
ab wann gab es eigendlich in den ABK die Lehrgrenzen? zu meiner zeit 1974/75 hatten wir in potsdam noch eine normale Mot,-schützen ausbildung mit stellungsbau,sturmangriffen u.ä. grenzdienstausbildung hatten wir nur sporadisch mal im wald anschleichen,mal ne festnahme üben aber das war noch nichtmal 10% der ausbildungszeit.
am kanten gab ja auch keineaus-bzw. weiterbildung, man ging mit sinem PF raus und der sollte da einem alles beibringen,wenn er in der lage dazu war.
wie lief das denn mit der lehrgrenze? hat man da normalen dienst simuliert?
Mal sehen obs noch neue erkenntnisse gibt,denn ich bin zu faul nochmal das ganze forum zu durchfortsten und vieleicht ist zwischenzeitlich dem einen oder anderen noch was eingefallen.


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#2

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.02.2011 20:05
von Greso | 2.377 Beiträge

Hallo PF75,das war zu meiner Zeit genau wie bei Dir,nur kamen wir in ein Winterlager an der Polnischen Grenze (Eggesin),und wurden dort 3
Wochen lang auf Westgrenze ausgebildet. Die war genauso aufgebaut wie an der Westgrenze,nur nicht so scharf bewacht.Danach ging es einen Tag nach Marienborn,wo eine sogenante Scheingrenze war.Da wurden wir getestet,ob einer die Flucht wagte.
Test bestanden und versetzt zur GRÜNEN-GRENZE.(Bitte daran denken,zu meiner Zeit gab es nur Stacheldraht an der Grenze.
Greso


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#3

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.02.2011 20:06
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Hallo PF75 ,

aus meiner Sicht stellt sich das folgendermaßen dar:

Zitat von PF75
will mal versuchen wieder ein "fachthema" anzuschneiden.
ab wann gab es eigendlich in den ABK die Lehrgrenzen? ...



An der OHS der GT gab es 1979 auf dem STÜP Pöllwitz bereits die Lehrgrenze.
Im GAR-7 Halberstadt gab es sie 1982 auf dem GAP im Huy.

Zitat von PF75
... zu meiner zeit 1974/75 hatten wir in potsdam noch eine normale Mot,-schützen ausbildung mit stellungsbau,sturmangriffen u.ä. ...



Die normale Mot.-Schützenausbildung war die militärische Grundausbildung. Sie wurde bei den GT nicht zu intensiv
durchgeführt. Ausgebildet wurden die Bewegungsarten auf dem Gefechtsfeld im Bestand des Zuges bzw. der Gruppe.
Dazu gehörten z. B. beim Zug Keil vorwärts, Keil rückwärts, rechts bzw. links gestaffelt. In der Gruppe: Schützenreihe
und Schützenkette. Weiterhin die Bewegungsarten des einzelnen Soldaten wie: Stellung (abgleiten nicht vergessen),
Gleiten, Kriechen und kurze Sprünge incl. Normabnahmen.

Weiterhin wurden die Handlungen Angriff und Verteidigung geübt.

Weitere Ausbildungsinhalte waren das Tarnen und der Bau einer Schützenmulde (Normabnahme).
Vergessen soll hier natürlich nicht die Sturmbahnelementeausbildung mit anschließender Komplett-
absolvierung werden.

Natürlich gehörte hierzu auch die Schutzausbildung mit Aufsetzen der Truppenschutzmaske zuzüglich
Anlegen des grünen Folieumhangs und letztendlich das Anziehen des Schutzbekleidungsumhangs/-anzugs.

Daneben gab es noch den militärischen Nahkampf, welcher die taktische und grenztaktische Ausbildung umfasste.
Erlernt und geübt wurden hier z. B. Fallübungen vorwärts und rückwärts, Abwehrmaßnahmen von Angriffen mit
Messern, Stöcken oder Waffen, Handkantenschläge, Fauststöße und Fußtritte. Ziel der Ausbildung war, eventuell
im Grenzdienst erfolgende Angriffe ohne Anwendung der Schusswaffe abzuwehren und die Angreifer abzuwehren.
Für den Kampfeinsatz wurden die Bewegungsabläufe mit Waffe (Fecht-MPi) erlernt und geübt, incl. des finalen
Handlungsabschlusses.
Jeder AGT musste vor Beginn der militärischen Nahkampfausbildung eine Belehrung unterschreiben, welche u. a.
beinhaltete, die hier erlernten Handlungen im zivilen Leben nicht bzw. nur bei Notwehrhandlungen anzuwenden. Es
stand wohl auch in dieser Belehrung geschrieben, wimre, dass die Kenntnisse im militärischen Nahkampf im
Zivilleben nicht weiter zu geben sind.

Zitat von PF75
... wie lief das denn mit der lehrgrenze? hat man da normalen dienst simuliert? ...



Die grenztaktische Ausbildung erfasste die Inhalte aller Postenarten von Beobachtungsposten, Grenzstreife,
Sicherungsposten bis zum Suchposten sowie Alarmgruppe.

Dazu wurde u. a. auf die Befehlserteilung des Postenführers an den Posten, den Inhalt einer Beobachtungsmeldung,
das Beziehen der Abriegelung, die Festnahme und nicht zuletzt die Durchsuchung im Stehen und im Liegen Wert
gelegt.

Während er letzten Grenzausbildungskomplexe wurde auch versucht, den Grenzdienst zu simulieren - beginnend mit
der Befehlserteilung zum Grenzdienst in der Unterkunft.

Die Grenzausbildungskomplexe wurden hauptsächlich tagsüber durchgeführt. Soll heißen, es gab mindestens
einen Ausbildungskomplex, der abends begann und in der Nacht durchgeführt wurde.

Soviel von meiner Seite aus meinen Erinnerungen.

Gruß

Ricardo


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#4

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 16:08
von sentry | 1.108 Beiträge

Büdinger ist ja ausgewiesener Spezi. Ich kann das bis auf einige unwesentliche Details für meine Halberstädter Ausbildung genau so bestätigen. Vielleicht hätte man das auch alles auf einem beliebigen Acker machen können, aber der GAP hat so diese gewisse Atmosphäre erzeugt, die uns Knollen merken ließ, dass das kein Räuber-und-Gendarm-Pipifax mehr ist.


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#5

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 16:29
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Zitat von Greso
(...).Danach ging es einen Tag nach Marienborn,wo eine sogenante Scheingrenze war.Da wurden wir getestet,ob einer die Flucht wagte.(...)
Greso


Ist aber fies!!! Ging der PF zum Schein austreten und liess die Gruppe allein? Wie muss ich mir das vorstellen?
Theo


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#6

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 17:25
von sentry | 1.108 Beiträge

Dazu würden mich auch ein paar mehr Details zu Zeit, Ort und Ablauf interessieren.


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#7

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 17:32
von Ludwig | 252 Beiträge

@Büdinger

Das lief bei uns 76/77 in Nordhausen ähnlich ab. Dazu kommt noch eine der größten "Härten" der Ausbildung:
das war im Feldlager Perleberg die Panzernahbekämpfung mit Aufspringen auf einen fahrenden Panzer, blenden
und überrollenlassen und von hinten mit einer Pz-Handgranate bekämpfen.
Das allerübelste war die "Napalm-Wand" durch die wir durchspringen mußten.

Übrigens das mit der Übungsgrenze ging bei uns auch als Story rum, daß da welche der Meinung waren, die sei echt.



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#8

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 17:46
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Hallo Ludwig ,

stimmt, Panzernahbekämpfung hatten wir auch in Halberstadt.
Danke für den Hinweis.

Dazu gehörte das Überrollen lassen, der Sprung von einer Giebelwand
auf den Panzer mit anschließendem Blenden mit einer vorbereiteten
Zeltplane (in den Ecken wurden Steine eingebunden) und das Anbringen
einer Sprengladung von der Seite aus.

Das Werfen von Handgranaten (Angriffshandgranaten und Panzerhand-
granaten) erfolgte auf dem Schießplatz Tanne.

Napalmwand - das gab es zu meiner Zeit im GAR nicht mehr.

Gruß

Ricardo


.

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zuletzt bearbeitet 13.02.2011 17:47 | nach oben springen

#9

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 18:03
von PF75 | 3.294 Beiträge

stimmt diese spezial itäten hatten wir auch,panzernahbekämpfung,brandausbildung u.ä.wir hatten vor dem einsatz der brandmittel erst "trockentraining" mit Tränengas,das kam gut wenn man den sand wieder aus den unterständen schippen mußte den die vorgäger zum abdecken genutz hatten und dabei noch intakte gaspatronen freilegte(wurde freiwillig jede schutznorm unterboten)
teilweise war der boden zum schluß der ausbildung so mit brandmittel getränkt das bei jeden spaten voll sand überall flammen hochkamen


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#10

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 18:28
von moreau | 384 Beiträge

Hallo Ricardo! Ich könnte schwören das wir die Napalmwand noch 1984 hatten. An die Feuergasse durch die wir musten, kann ich mich noch genau erinnern. An die Wand nicht unbedingt. An dem Tag hatten wir ohnehin andere Probleme. Mit was über 30 Grad im Schatten und dann Vollschutz mit`nem wärmenden Feuerchen ringsum, war der Tag kein Zuckerschlecken.

Gruß
Moreau


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#11

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 18:39
von bendix | 2.642 Beiträge

An eine Napalmwand kann ich mich nicht erinnern.
Die Brandmittelausbildung bestand im Herstellen von Napalm und Einsatz auf dem Truppenübungsplatz in Rüthnik(1981).Ich war mit ein paar anderen Rekruten abgestellt um Napalm herzustellen.
Was in Brand gesetzt wurde weis ich nicht mehr,kann mich aber noch an eine Löschung einer brennenden "Person" erinnern.
Dort wurden uns auch die Anwendung und Wirkungsweise eines Flammenwerfers vorgeführt.

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#12

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 18:47
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Hallo moreau ,

möglich ist alles.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich Zugführer in der
3-Monate-Ausbildung war. Und da wurde bei den Ausbildungs-
inhalten jede Menge gestrichen. Ich hatte es schon mal geschrieben,
Brandmittelausbildung war bei uns 'nur' eine Vorführung durch einen
Berufsunteroffizier des Stabes. Wimre, 45 Minuten.

Gruß

Ricardo


.

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#13

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 18:50
von SIK60 | 45 Beiträge

wenn man es genauer betrachtet dann würden wir als Ausbilder sagen bei" manchen" Thema verfehlt setzen 5, LEHRGRENZE
also wie ist es nach Lehrbuch den Grenzdienst zu Vorbereiten und durch zuführen.
Es gab richtige Ausbildung nach Lehrstoff dies müssten aber einige wissen von den längeren
die reine mot. Ausbildung war nur neben her und untergeordnet.
In Perleberg war diese Ausbildung Grenzdienst richtig in Themen unterteilt, wie manche schon sagten,K2/K6 Kontrolle,GrenzStreife, B-Posten, Kontrolle Fahrzeuge und Festnahmen aber nach Vorschrift usw., B-Turm auf und absitzten nach Zeit ein heiden spass.Dafür gab es Zensuren,

Dazu gab es noch bei unserer Ausbildung einen kommpletten Tag als Unterstützung zu Grenzdienst im HL siehe drittes Batt.
Nun wissen wir aber zu gut wie die realität draußen aussah.


Männer sind Krieger
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#14

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 18:53
von SIK60 | 45 Beiträge

Man muss aber auch Die Halberstädter Ausbildung und US oder OHS unterscheiden


Männer sind Krieger
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#15

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 18:53
von GZB1 | 3.287 Beiträge

@ Büdinger

hatte man als ZF in Pkto Ausbildung das Gefühl, das man seine Schützlinge ausreichend vorbereitet hat, wenn sie nach nur 3 Monaten in die GK´s gingen?


zuletzt bearbeitet 13.02.2011 18:53 | nach oben springen

#16

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 19:14
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Hallo GZB1 ,

im GAR wurden aus meiner Sicht die Grundlagen für den Grenzdienst gem.
Dienstvorschrift geschaffen. Den Soldaten wurde versucht beizubringen,
was sie im Grenzdienst erwarten kann. Neben der physischen Konditionierung
und der Politschulung war das grenztaktische Verhalten Schwerpunkt der
Ausbildung in der AbK.

Allerdings war auch bekannt, dass das Leben in der GK 'etwas' anders (ungeregelter u.a.)
ablief als in der AbK. Theorie und Praxis eben.

Das Gefühl der ausreichenden Vorbereitung der Soldaten auf den Grenzdienst -
wenn man es auf die Grundlagen der Kenntnisse und Fertigkeiten bezieht - ja.

Psychologisch ist es halt so, dass Fehler in der grenztaktischen Ausbildung ohne
Rückwirkungen waren und korrigiert werden konnten. Im GD allerdings zogen
Fehler Konsequenzen nach sich.

Ich hoffe Dir mit dieser Auskunft geholfen zu haben.

Gruß

Ricardo

in Antwort auf:

Zitat von GZB1
@ Büdinger

hatte man als ZF in Pkto Ausbildung das Gefühl, das man seine Schützlinge ausreichend vorbereitet hat, wenn sie nach nur 3 Monaten in die GK´s gingen?


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

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#17

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 19:23
von SIK60 | 45 Beiträge

Kann man nur pauschal sagen denn es kam auf den Ausbilder , kann aus eigener Erfahrung sagen habe eigentlich alles richtig gemacht, denn ich hatte den Vorteil bin von der Grünen Grenze in die Ausbildung gegangen, als live unterricht, habe es aber nich lange dort ausgehalten und wie es der zufall wollte habe ich dann später ehemalige getroffen im Dienst und es war ok .
achso bei meiner zeit waren es noch 6 monate ausbildung


Männer sind Krieger
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#18

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 19:52
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Greso
(...).Danach ging es einen Tag nach Marienborn,wo eine sogenante Scheingrenze war.Da wurden wir getestet,ob einer die Flucht wagte.(...)
Greso


Ist aber fies!!! Ging der PF zum Schein austreten und liess die Gruppe allein? Wie muss ich mir das vorstellen?
Theo




So war es mit der Ausbildung.Wir wurden zum Ende der Grundausbildung,ich war in Mönchhai(Dingelstedt) mit Alarm und Waffe,Kampfanzug auf einem LKW und mit Ziel unbekannt gebracht.Es war Marienborn.Wir wurden als Postenpaar zu einem Beobachtungsplatz gebracht,mit Einweisung und so.Es wurde uns erklär,wer über diese Schienen geht,ist schon im Westen.Angeblich war das die Interzonenbahnstrecke.Und so warteten wir geduldig,was da so kam? Aber nach 3Std. wurde abgebrochen und wir kamen zurück nach Mönchhai.Später wurde uns mal so gesagt,das war der Test zum Grenzsoldaten.
P.S. Bitte nicht vergessen ,es war 1965.
Greso


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#19

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 19:59
von SIK60 | 45 Beiträge

cool da warst du ja noch bei der grenzpolizei und da war Marienborn voll die einöde


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#20

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 22:37
von utkieker | 2.926 Beiträge

Auch in Perleberg hatten wir unsere Lehrgrenze. Im Grunde genommen Pille Palle, bisschen Räuber- und Gendarmspiel, wobei die "Räuber" immer in Schwarzkombi agierten, es gab immer freies Sichtfeld aber kein GMN und die "Gendarmen" haben immer gewonnen. In dem halben Jahr waren wir maximal summasummarum 5 Std an der Grenzattrappe tätig. Ansonsten war es eine typische Mot.- Schützen- Ausbildung. Auch unser Grenzpraktikum war nicht sehr hilfreich, unsere Kompanie wurde zur Grenzsicherung an die CSSR- Grenze geschickt (August 1978). Ich war da in Johanngeorgenstadt...

Gruß Hartmut


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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