#21

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.02.2011 23:26
von icke-ek71 (gelöscht)
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grüßt euch...ich wurde im herbst 1969 eingezogen..in nordhausen bekam ich die grundausbildung als mot schütze!!n eine grenzausbildung bekamen wir so wie greso es beschrieben hat in eggesin!!dort waren wir 3 wochen im winter!der ort hieß hintersee und der befand sich in der nähe der polnischen grenze!dort in hintersee stand eine übungsgrenze.. so in etwa wie die richtige grenze am kanten!!dort haben wir das einfangen von grenzverletzern geübt..die unteroffiziere waren die grenzverletzer und wir die soldaten waren die grenzer!!ich fand das alles ein bisschen kindisch..aber was solls..es wurde ja befohlen..3 mal polnische sturmbahn am tag ..napalm-ausbildung ..cu40...panzerbekämpfung..alles war da im programm.es war ne ganz schöne schleiferei dort!!.die richtige grenzerausbildung fand dann als posten am kanten statt..das hatte man vorher so nicht geübt!!gruß icke


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#22

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2011 02:11
von Nomex | 254 Beiträge

Ausbildung an der Lehrgrenze ist wirklich ein Thema für sich.
Grundhandlungen nach DV wurden da trainiert, da hätte es aber die Lehrgrenze nicht zu gebraucht. Von Simulation eines Grenzdienstes habe ich nichts mitbekommen. Das gilt sowohl für die Zeit in Perleberg, wo ich ausgebildet wurde. Genau so wie für die Zeit im GAR11 wo ich Ausbilder war.
Der Grund liegt wohl darin das die meisten Ausbilder keinen Schimmer hatten wie der ware Grenzdienst ablief.
Das wurde mir schlagartig klar als ich mein mehrmonatiges Gastspiel am Kanten hatte. Sowas war zumindest bei den UaZ eher die Ausnahmen.

Die Lehrgrenze in Perleberg hat man meist erst richtig kennengelernt wenn man dort mal Wache gehen musste. Jedenfalls beim ersten Mal. Später tats dann auch der Splitterbunker. GMN gabs Anfang der 80er Jahre da jedenfalls, der Wachhabende wollte ja nicht erst rauskommen müsssen um zu schauen ob sein Posten noch da war.

Auf den Wartenberg (GAR11) war die Lehrgrenze meiner Erinnerung in einem erbärmlichen Zustand. Kann mich nicht mal mehr erinnern obs dort einen 2m gegeben hat. Die hat man dort eher bewacht damit die Bauern dort nichts klauen. Wer da Grenzdurchbrüche geübt hätte wer wahrscheinlich mitsamt des Zauns zusammengebrochen.

Im GAR11 wurde auch Brandmittelkampfbahn geübt. Die Anlage dazu befand sich auf dem Böller (siehe dazu die Google Earth Datei). Für mich immer ein Highlight des Ausbildungsjahres, ja Feuerrüppel halt

Die Frage ob die Sold. nach ihrer Ausbildung im GAR für die Grenze gerüstet waren kann man ehrlich nur mit ja beantworten wenn man einrechnet das die ihren endgültigen Schliff durch die PF in der GK bekamen. Allein hätte man die da nicht hinstellen können. Egal ob 6- oder 3-monatige Ausbildung.

Gruß Nomex


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Günther Zieschong: "Mir hätten das System erst mal leasen solln...."
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#23

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2011 07:22
von sentry | 1.108 Beiträge

@Greso
Schönen Dank für die Ergänzungen. Wirklich eine interessante Episode aus den Anfangszeiten der Grenzsicherung, die hier beinahe ein bisschen untergeht.


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#24

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2011 23:30
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von SIK60
Man muss aber auch Die Halberstädter Ausbildung und US oder OHS unterscheiden



Und die in den GAR, wie zum Beispiel Glöwener US, die jedoch zu Perleberg gehörte, wohl auch.
Lehrgrenze hatten wir an einem Tag. Ich bin aus der zeitlichen Entfernung nicht mal sicher, ob wir dazu nach Perleberg gebracht wurden oder in Glöwen verblieben.
Es bestand eigentlich nur darin, an dem Spurenstreifen auf- und abzulaufen und an den Spuren zu erkennen, wieviel Personen in welche Richtung gelaufen "sind". Einweisung in die Technik gab es gar nicht. Die Anlage war für uns ein mehr oder auch weniger Ehrfurcht gebietendes Zaunelement, weil in meiner Erinnerung nur etwa 50 Meter lang. Das hatte zur Folge, dass ich mich bei meiner ersten KS trotz Note 1 mörderisch blamiert habe, weil ich nicht wußte, wie man eine Probeauslösung macht.
Hinterhalte, Angriffe auf den bösen Feind, Sprengfallen, bewaffnete Aufklärung und ähnlicher Kram waren an der realen Grenze halt nicht so gefragt. Panzerabwehr inklusive aufspringen und Brandmittelkampfbahn inklusive Flammenwerfer hatten wir auch.
Festnahme und Durchsuchung waren extra Themen, die auf dem Glöwener Gefechtsacker oder in der Kaserne unterrichtet wurden. Die Themen Posteneinweisung mit Schußsektoren und so gab es natürlich auch. Das hat man als frischer Uffz am Kanten sogar noch ernst genommen. Die EK haben sicherlich nicht nur einmal heimlich gelacht am Anfang.
Eine Ausbildung an den an der Linie verwendeten (1983) Minen gab es nicht. Wir hatten lediglich an, ich glaube einem Tag eine sehr allgemeine Einweisung. Nicht viel besser als der Satz "wenn sie in einem solchen Abschnitt kommen, werden sie gesondert unterwiesen...". Ein bischen Rechtskunde in der Art, dass jeder Staat eben berechtigt ist, seine Grenzen so zu schützen, wie er es für richtig hält. Also keine Einweisung in die Technik, keine Typenkunde, schon gar keine Lagepläne. Das kam tatsächlich alles erst in der Grenzkompanie. Und wo es keine Minen gab, gab es auch keinerlei Einweisung.
Die theoretische Ausbildung in die dienstlichen Pflichten und Rechte eines Uffz in der NVA waren sehr umfangreich. Ebenso die sportliche Strecke. Wenn ich in Gedanken so die nächstfolgende Lernphase in den Grenzabschnitten einrechne, dann waren die ex-Glöwener US relativ gut ausgebildete Leute für ein Gefechtsfeld aber vom Grenzdienst an sich hatten wir eigentlich keine rechte Ahnung.
Allerdings waren wir in Glöwen wohl einer der ersten Durchgänge dort. Das kann später besser geworden sein.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.02.2011 18:04
von der graue Wolf (gelöscht)
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Hallo !!!
Wie die Diskusion dieses Themas zeigt, hatten wir als Ausbilder damals schon Recht bzw. bestätigt sich dieVermutung von damals, dass wir eigentlich viel Müll über den Grenzdienst erzählten. Denn kaum jemand hatte jemals die Grenze gesehen. Die Lehrgrenze schon aber auch dort waren sich unsere Obrigkeit nicht einig wie das eine oder andere gehandhabt wird. Es gab einen Lehrplan mit jeder Menge theoretischen Zeugs. Wir hatten als Ausbilder (meist alles UAZ) Handzettel für die einzelnen Themen zu erarbeiten. Die wurden vor der Ausbildung vom ZF auf "tauglichkeit" geprüft und dann wurde man damit auf die Soldaten losgelassen. Wenn ich ehrlich bin, ich kam als Kfz Gruppenführer von der U-Schule und sollte Grenzdienst unterrichten. Ich bin das erste halbe Jahr in Glöwen nur mit Handbuch und Handzettel meiner Vorgänger rumgelaufen. Ich hatte keine Ahnung vom Grenzdienst. An der U-Schule wurden diese Themen nur im Galopp durchlaufen wenn ich mich richtig erinnere. Nunj a, dementsprechend war dann auch Qualität der Ausbildung. Da hatten einige sicher ihren Heidenspaß wie sich der Uffz da vorn ein abquält. Ich war schon immer der Meinung, die Soldaten nicht gut genug auf den späteren Dienst vorzubereiten zu können weil uns einfach die Erfahrung fehlte.
Grenzeinsätze gab es, aber nur sehr wenig zu besonderen Lagen wie zB Hochwasser an der Elbe oder irgenwelche Jahrestage. Ich war einmal in Boizenburg zum Hochwassereinsatz und einmal kann ich mich dran erinnern in Dömitz gewesen zu sein. Das nannte sich dann Hinterlandsicherung und war soweit ich mich erinnere immer ziehmlich kaotisch. Aus heutiger Sicht muss es für die Grenzkompanien ein Horror gewesen sein.
Das war für uns Ausbilder die ganze Grenzerfahrung...gleich Null


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#26

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.02.2011 19:36
von SIK60 | 45 Beiträge

Ja ja das ledige Thema Handzettel musten vom ZF abgesegnet sein muste zum Glück keine benutzen schreiben ja hatte den Vorteil ich kam von draußen, da wuste von was ich spreche aber ein bischen Vorschrift muste auch sein 1 Jahr Ausbilder US Perleberg BU Kompanie 1985


Männer sind Krieger
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#27

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.02.2011 20:30
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Auch wir waren damals in Eggesin. Ich war dort Offizierstischdienst und brauchte keine Ausbildung mitmachen. Auch so ein Ding bauen wurde uns beigebracht - das Problem war nur wenn sich einer von hinten in die Stiefel gepisst hat !

Angefügte Bilder:
099eLatrine Schrift.jpg

MfG
Jawa350
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#28

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.02.2011 20:56
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Also ich kann mich nur daran erinnern,das es zu meiner Zeit --das war 1974 in Glöwen noch keine Lehrgrenze gab.Aber nach uns haben sie wohl eine da hingesetzt wie ich später hörte. Ja zu dem halben Jahr Ausbildung zählte auch ein 3 Wöchiger Grenzeinsatz in der Gegend von Lenzen.Man die haben uns so heiß gemacht--wir haben aufgepasst wie so ein paar Schlosshunde. Natürlich fand der Dienst da nur am Schutzstreifen statt.Die EK;s und das zweite Diensthalbjahr die direkt vorne am Kanten waren,konnten durch unseren Einsatz beruhigt sich zurücklehnen und schlummer. Gruß Rostocker


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#29

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.02.2011 22:44
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Jawa 350
Auch wir waren damals in Eggesin. Ich war dort Offizierstischdienst und brauchte keine Ausbildung mitmachen. Auch so ein Ding bauen wurde uns beigebracht - das Problem war nur wenn sich einer von hinten in die Stiefel gepisst hat !


quote="Jawa 350"]ja das kenne ich auch,aber als ich das erstemal dort mein Geschäft erledigen wollte,saß da einer mit Zeitung und Zigarette.
Gruß Greso


zuletzt bearbeitet 16.02.2011 14:05 | nach oben springen

#30

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.02.2011 23:04
von icke-ek71 (gelöscht)
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hi jawa 350,das bild von der latrine habe ich auch noch in erinnerung...ich war im februar 1970 da ..da konnteste dein geschäft vor lauter wildschweinen nicht mit lulle und zeitung machen..die viehcher waren überall..nachts wollten die in die zelte rein..das war veilleicht ein mist..ich habe noch ein bild von der polnischen sturmbahn da in hintersee gefunden..3mal am tag mußten wir da rüber..hin sind wir mit der eisenbahn von nordhausen gefahren.. zurück ging es per lkw..2 regulierer haben sich damals totgefahren...gruß icke

Angefügte Bilder:
009.jpg

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#31

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.02.2011 23:27
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Jawa 350
Auch wir waren damals in Eggesin. Ich war dort Offizierstischdienst und brauchte keine Ausbildung mitmachen. Auch so ein Ding bauen wurde uns beigebracht - das Problem war nur wenn sich einer von hinten in die Stiefel gepisst hat !


quote="Jawa 350"]ichwar im Winter(Jan.1965)in Hintersee,also stellt euch alle mal vor in der Mitter sitzt Greso.

Angefügte Bilder:
f98t5763p134787n1[1].jpg

zuletzt bearbeitet 15.02.2011 23:31 | nach oben springen

#32

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.02.2011 20:21
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Greso Du warst ein halbes Jahr später wie ich in Hintersse - hast Du etwa die von uns gebaute Latrine immer noch benutzt? Wie ist es denn da mit Nutzungsgebühren?

Aber wie war das denn im Winter ?


MfG
Jawa350
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#33

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 17.02.2011 17:51
von praeceptor507 | 233 Beiträge

Zitat von icke-ek71
hi jawa 350,das bild von der latrine habe ich auch noch in erinnerung...ich war im februar 1970 da ..da konnteste dein geschäft vor lauter wildschweinen nicht mit lulle und zeitung machen..die viehcher waren überall..nachts wollten die in die zelte rein..das war veilleicht ein mist..ich habe noch ein bild von der polnischen sturmbahn da in hintersee gefunden..3mal am tag mußten wir da rüber..hin sind wir mit der eisenbahn von nordhausen gefahren.. zurück ging es per lkw..2 regulierer haben sich damals totgefahren...gruß icke



Die polnische Sturmbahn kenne ich auch noch.
Die war der krönende Abschluß des Härtetest.
Erst 1000 Meter, dann 15 km Eilmarsch, die Hälfte unter Gas und zum
Schluß über die Sturmbahn alles in voller Ausrüstung! Das macht Spaß.

Gruß aus Thüringen


Komm'se mal zurück Gefreiter! Könn'se denn nich grüßen?
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#34

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 17.02.2011 18:42
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Jawa 350
Greso Du warst ein halbes Jahr später wie ich in Hintersse - hast Du etwa die von uns gebaute Latrine immer noch benutzt? Wie ist es denn da mit Nutzungsgebühren?

Aber wie war das denn im Winter ?


[quote="Jawa 350"],Hallo,im Winter ,arsch-kalt und schnell in das warme Zelt zurück.Waschen in der Natur,an solche Waschbrunnen,Wasser war weich und der Schaum ging schwer ab.Das war eine richtige Sauerei.Ausbildung war schinderei und in den 3Wochen ging es einmal zum Duschen in irgend eine Einheit?Wir uns alle auf das Warme Wasser gefreut und nach 4 oder 6min.,dreht der Kerl hinter einer Glasscheibe das Warme Wasser ab.Na ja es war Armee und tat uns sicher gut.Aber solche Donnerbalken gab es noch einige.Lustig war es beim Essen am Abend,da waren solche Gaslaternen,wo bei berührung der Leuchtstrumpf zerfiel,und es wurde Nacht.Die erste Woche in der Ausbildung,wurde immer einer als Zeltwache und Heizer eingeteilt
das ging aber an die Kohlen und die Nerven vom Spieß,deshalb durfte Mittags kein Feuer gemacht werden.Einer einen Nebeltopf in den Ofen gestelltund großes ,wer war das
Gruß Greso


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#35

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 18.02.2011 11:42
von praeceptor507 | 233 Beiträge

Zitat von bendix
An eine Napalmwand kann ich mich nicht erinnern.
Die Brandmittelausbildung bestand im Herstellen von Napalm und Einsatz auf dem Truppenübungsplatz in Rüthnik(1981).Ich war mit ein paar anderen Rekruten abgestellt um Napalm herzustellen.
Was in Brand gesetzt wurde weis ich nicht mehr,kann mich aber noch an eine Löschung einer brennenden "Person" erinnern.
Dort wurden uns auch die Anwendung und Wirkungsweise eines Flammenwerfers vorgeführt.

Gruß bendix



Bei meine Ausbildung 1970 am Flammenwerfer mußten wir uns das Napalm in einem 10 Liter Eimer auch selbst zusammenrühren.


Grüße aus Thüringen
Praeceptor


Komm'se mal zurück Gefreiter! Könn'se denn nich grüßen?
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#36

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.07.2012 22:40
von amigaguru | 96 Beiträge

Im Sommer 1965 hausten wir in einem""Zeltlager"in der Nähe von Hintersee.Dort wurde"Grenzdienst"an der polnischen Grenze
praktiziert.Es geschah im Rahmen der Uffz.-Ausbildung der U-Schule Mengelrode/Eichsfeld.
Die polnischen Grenzer waren nicht gerade frohgestimmt.Als wir einmal über einen Bach sprangen,haben sie uns vom Turm
mit einigen Kugeln bedacht.
Zum Duschen ging es nach Eggesin und dort sahen wir "Bausoldaten"Das 1.Mal
Wie uns damals von einigen Uffz.erzählt wurde,"Arme Säcke".Sie mussten "Einiges aushalten"Sie hatten andere"Kapos" als wir.
Wir wussten damals nicht,das es"Wehrdienstverweigerer" in der DDR gab.


zuletzt bearbeitet 12.07.2012 22:42 | nach oben springen

#37

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.07.2012 23:52
von Sennewald | 25 Beiträge

also ich kann mich im an keine Lehrgrenze im typischen sinne erinnern, war 1983 /84 in eisenach, alles was vorher gesagt wurde, taktische ausbildung, Panzer, festnahme etc.klar. aber keine wirkliche grenze, das erste mal hab eih sie nachts gesehen, hinterlandsicherung mit der ausbildungskompanie...


Kann mir einer sagen warum ausgerechnet ich als LMg schuetze in eisenach , bei alarm durch eisenach rennen musste um die Offiziere meiner Kompanie zu benachrichtigen , wer hat sich das ausgedacht??



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#38

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.07.2012 23:53
von Sennewald | 25 Beiträge

oh wie hart Ihr doch ward..


Zitat von praeceptor507 im Beitrag #35

Zitat von bendix
An eine Napalmwand kann ich mich nicht erinnern.
Die Brandmittelausbildung bestand im Herstellen von Napalm und Einsatz auf dem Truppenübungsplatz in Rüthnik(1981).Ich war mit ein paar anderen Rekruten abgestellt um Napalm herzustellen.
Was in Brand gesetzt wurde weis ich nicht mehr,kann mich aber noch an eine Löschung einer brennenden "Person" erinnern.
Dort wurden uns auch die Anwendung und Wirkungsweise eines Flammenwerfers vorgeführt.

Gruß bendix



Bei meine Ausbildung 1970 am Flammenwerfer mußten wir uns das Napalm in einem 10 Liter Eimer auch selbst zusammenrühren.


Grüße aus Thüringen
Praeceptor



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#39

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.07.2012 00:03
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Sennewald im Beitrag #37
also ich kann mich im an keine Lehrgrenze im typischen sinne erinnern, war 1983 /84 in eisenach, alles was vorher gesagt wurde, taktische ausbildung, Panzer, festnahme etc.klar. aber keine wirkliche grenze, das erste mal hab eih sie nachts gesehen, hinterlandsicherung mit der ausbildungskompanie...


Kann mir einer sagen warum ausgerechnet ich als LMg schuetze in eisenach , bei alarm durch eisenach rennen musste um die Offiziere meiner Kompanie zu benachrichtigen , wer hat sich das ausgedacht??


Hättest Dir auch ein Taxi nehmen können Spaß


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#40

RE: Ausbildung an Lehrgrenze

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.07.2012 16:45
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Im GAR-7 Halberstadt gab es sie 1982 auf dem GAP im Huy.

Kann mich an diesen GAP nur noch vage erinnern, war so ein kurzes Stück Zaun mit K6 wenn mich nicht alles täuscht.

Kann mich aber leb- oder besser schmerzhaft daran erinnern das ich den flitzenden "Kuno" geben mußte und der Uffz hat an mir demonstriert wie man dem fluchtwilligen den Kolben ins Kreuz drischt auf das er darniedersinkt.


zuletzt bearbeitet 13.07.2012 16:49 | nach oben springen



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