#61

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 16.09.2012 15:07
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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#62

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 16.09.2012 15:21
von Gelöschtes Mitglied
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Weiiiii äääm siiiii ääääääääyyyyyy


Arnstädter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#63

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 16.09.2012 15:49
von Gelöschtes Mitglied
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#64

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 16.09.2012 16:12
von Waldlaeufer54 | 3 Beiträge

Hallo!

Es gibt da noch wat scheenes , für alle "Ausländer" hier, welche es noch nicht kennen sollten, das Radio PSR Sinnlos Telefon.
Einfach mal reinhören und den Dialekt genießen.

http://www.youtube.com/watch?v=uyPPigFadZE

ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag


MfG Matthias


hinfallen ist keine Schande, liegenbleiben schon


zuletzt bearbeitet 16.09.2012 19:20 | nach oben springen

#65

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 16.09.2012 18:19
von eisenringtheo | 9.190 Beiträge


Ist jetzt das richtiges Sächsich oder für das westliche Publikum modifiziertes? Eine echte Meisterleistung ist das Umstellen des Benzinhahnes bei Tempo 120...
Theo


zuletzt bearbeitet 16.09.2012 18:21 | nach oben springen

#66

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 16.09.2012 20:43
von Harra318 | 2.514 Beiträge
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#67

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 16.09.2012 22:48
von LO-Wahnsinn | 3.496 Beiträge

@Theo
Stumpi ist orginal Sachse "Frau und Tochter" wenn ich mich recht erinner auch.
Mag sein das es für den Film etwas "betont" wurde, sollte aber nahezu echt sein.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#68

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 16.09.2012 23:16
von eisenringtheo | 9.190 Beiträge

Rossau..

Theo


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#69

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 17.09.2012 11:29
von 94 | 10.792 Beiträge

@LOW, nicht ganz. Stumpis Filmgemahlin ist gebürtige Wuppertalerin, aufgewachsen in Halle. Auch ist die Frage nach der Geschwindigkeit bissel verwunderlich, hatte der Trabbitacho erst bei 125 seinen Anschlag. Abgesehen davon, bei der Beladung ist dieses Tempo seeehr optimistisch.

Doch da wir gerade bei den Klassikern sind, hier noch einer, der Röschenhof ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#70

RE: Die Sprache der Sachsen (Musikalische Hochgenüsse)

in DDR Zeiten 17.09.2012 13:10
von furry | 3.581 Beiträge

Gesprochen klingt das Nachfolgende zwar recht nett, nur weiß ich nicht, ob es auch geschrieben zu verstehen ist.

In einem sächsischen Dorf brannte es, die Sirene funktionierte nicht und somit musste ein Melder von Haus zu Haus rennen. Der arme Kerl brüllte aus voller Kehle:"Da Dida da, Da Dida da!?" Plötzlich ging an einem Haus das Fenster auf und eine Frau rief zu dem Melder:"Der Dieter ist nicht da, er sitzt in der Kneipe."


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#71

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 02.06.2013 23:10
von wedel | 8 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #1
Ich habe auch zum Thema Sachsen wieder was dazu gelernt, so dachte ich immer das in Sachsen alle Sächsisch reden aber das stimmt ja gar nicht ! Wir haben einen neuen Kollegen auf meiner Rettungswache bekommen der ganz normal spricht dennoch fragte ich ihn aus welchem Bundesland er kommt....er meinte er kommt aus Sachen, da mußte ich anfangen zu lachen da ich zu ihm sagte du kannst nicht aus Sachsen kommen da ich deine Sprache verstehe....
Er meinte aber er kommt von der Ober-Lausitz und da sprechen alle Sachsen ein normales Deutsch........warum ist das so ? [peinlich]


ist alles normal die zeit geht einfach weiter... was meinst du wie viele jungen polen deutsch können genauso sachsen bin in zwickau 1963 geboren bin 1974 nach frankfurt/oder heute ist die verwandschaft von mir die jetzt enkel haben die sprechen kein sächsich man kann es nicht mehr unterscheiden das war die alte generration



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#72

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 02.06.2013 23:35
von Gelöschtes Mitglied
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Die Sprache der Sachsen,....oder auch "DSDS" , wird in Bayern nicht verstanden........



ek40


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#73

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 03.06.2013 00:29
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #52

Die gewaltigen sprachlichen Unterschiede bei den relativ kurzen Entfernungen sind schon erstaunlich.
Gibt es dieses Phänomen auch in anderen Gegenden?


Es gibt sicher mehrere wissenschaftlich erforschte Sprachgrenzen, ich kenne aber nur eine: Die Benrather Linie. Sie beginnt in Belgien, macht einen kurzen Schlenker durch die südlichen Niederlande und zog sich dann quer durch Deutschland in öst-nordöstlicher Richtung über Ostpreussen bis nach Posen bzw. Poznan.

Ich habe selber in der Gegend gewohnt (Benrath ist ein Ortsteil von Düsseldorf), habe aber die Sprachunterschiede als nicht so signifikant empfunden, dass eine Verständigung schwierig geworden wäre. Zumal auch solche Grenzen immer weiter aufweichen: Durch die Mobilität der Menschen nach 1945 verschwinden Sprachfärbungen immer mehr. Leider.


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#74

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 03.06.2013 11:50
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Dandelion im Beitrag #73
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #52

Die gewaltigen sprachlichen Unterschiede bei den relativ kurzen Entfernungen sind schon erstaunlich.
Gibt es dieses Phänomen auch in anderen Gegenden?


Es gibt sicher mehrere wissenschaftlich erforschte Sprachgrenzen, ich kenne aber nur eine: Die Benrather Linie. Sie beginnt in Belgien, macht einen kurzen Schlenker durch die südlichen Niederlande und zog sich dann quer durch Deutschland in öst-nordöstlicher Richtung über Ostpreussen bis nach Posen bzw. Poznan.

Ich habe selber in der Gegend gewohnt (Benrath ist ein Ortsteil von Düsseldorf), habe aber die Sprachunterschiede als nicht so signifikant empfunden, dass eine Verständigung schwierig geworden wäre. Zumal auch solche Grenzen immer weiter aufweichen: Durch die Mobilität der Menschen nach 1945 verschwinden Sprachfärbungen immer mehr. Leider.



Wo ich wohne muss ich meinen ursprünglichen Dialekt unterdrücken, bei Besuchen im "Stammesgebiet" so 40km entfernt, bekugelt sich meine Frau immer wenn die Heimatsprache aus mir fließt, dann versteht sie nur noch Bahnhof


zuletzt bearbeitet 03.06.2013 11:51 | nach oben springen

#75

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 03.06.2013 11:59
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #74

Wo ich wohne muss ich meinen ursprünglichen Dialekt unterdrücken, bei Besuchen im "Stammesgebiet" so 40km entfernt, bekugelt sich meine Frau immer wenn die Heimatsprache aus mir fließt, dann versteht sie nur noch Bahnhof



Im Allgemeinen komme ich mit Dialekten ganz gut zurecht, Vieles verstehe ich und den "Rest" reime ich mir dann zusammen. Mehr oder weniger erfolgreich. Bis jetzt gab es nur eine Ausnahme: Der Dialekt der Pfälzer aus der Gegend von Kaiseerslautern, da stand ich auch wie der berühmte Ochse vorm Berg da.

Vielleicht treffen wir uns ja mal und dann bin ich gespannt, ob ich neben "Bahnhof" vielleicht auch noch "Bahnsteig" und "Gleis" verstehe.....
.


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#76

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 03.06.2013 12:03
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Dandelion im Beitrag #75
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #74

Wo ich wohne muss ich meinen ursprünglichen Dialekt unterdrücken, bei Besuchen im "Stammesgebiet" so 40km entfernt, bekugelt sich meine Frau immer wenn die Heimatsprache aus mir fließt, dann versteht sie nur noch Bahnhof



Im Allgemeinen komme ich mit Dialekten ganz gut zurecht, Vieles verstehe ich und den "Rest" reime ich mir dann zusammen. Mehr oder weniger erfolgreich. Bis jetzt gab es nur eine Ausnahme: Der Dialekt der Pfälzer aus der Gegend von Kaiseerslautern, da stand ich auch wie der berühmte Ochse vorm Berg da.

Vielleicht treffen wir uns ja mal und dann bin ich gespannt, ob ich neben "Bahnhof" vielleicht auch noch "Bahnsteig" und "Gleis" verstehe.....
.




Eine Kostprobe, das Heiligohmd-Lied, lese langsam

Heut' is der heil'ge Ohmd ihr Mäd,
kummt rei, mer gießen Blei.
Lob, laf när glei zr Hannelies
die muß beizeiten rei
(Fritz löf geschwind zur Hanne Christ,
se soll bei Zeiten rei.)

Mer hahm d'n Lächter a'gebrannt;
satt nuf, ihr Mäd, die Pracht.
Do drühm bei euch, is a recht fei,
ihr hot 'ne Sau geschlacht.

Ich hob mer a e Lichtel kört,
ver zwee un zwanzig Pfäng'.
Gi Hanne hui' ä Tüppel rei,
mei Lächter is ze eng.

Kahr, zindt ä Weihrauchkärzel a,
doß a wie Weihnacht riecht;
unn stell's ner of des Scherbel dort,
dos unnern Ufen liegt.

Lott' dorten of der Hühnersteig
do liegt men' Lob sei Blei.
Mahd raffel fei nett sehr dort rüm,
s'ist werd der Krienerts scheu.

Denn's Mannsvulk hat sei Frehd an wos,
sei's a an wos ner will.
Mei Voter hot's an Vugelstell'n,
der Kahr, der hot's an Spiel.

Ich gieß fei erst, wann krieg' ich da?
Saht her en Hommerschmied!
De Karlin lacht, die denkt gewiß,
ich man ihr'n Richter Fried.

Mer ham a sächzähn Butterstoll'n,
su lang wie 'n Ufenbank.
Ihr Mäd, do werd' gefräss'n wär'n,
mer wär'n noch alle krank.

Mer ham a neunerlä gekucht,
a Worscht unn Sauerkraut.
Mei Mutter hot sich o geploocht,
die ale gute Haut.

Fritz brock de Semmelmillich ei,
nasch ader net derfu.
Ihr Ghunge warft kee Raspel nei
in's heilig Ohm'nd Struh.

War gieht den über'n Schwammentupp?!
Nu Lotte ruh'ste nett!
Wart, wenn när weerd der Voter kumm',
do mußt dee gleich ze Bett.

Nä hurcht ner a mohl in Ufentupp,
dos Rumpeln und dos Geig'n.
Na wenn es när nett winseln tut,
denn s'ist bedett's noch Leich'n.

Den heiling' Ohmd um Mitternacht,
do läft statt Wasser Wei.
Wenn ich mich ner nett färchten tat,
ich hult 'n Tupp voll rei.

Denn drühm an Nachbar'sch Wassertrug,
do stieht ä grußer Mäh.
Und war nett rächte Tohzen hat,
dän läßt er gor nett na.

Lob hui derweil ben Hanne Lieb
'n Voter ä Kännel Bier.
'noch, wenn de kümmst,
do singe mer: »Ich freue mich in Dir.«

Ihr Kinner, gieht in's Bett nu nuff,
der Seeger zeigt seh u ens.
Ob mer ä Weihnacht wieder erie'm?
Wie Gutt will, su gescheh's


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#77

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 03.06.2013 12:09
von Moskwitschka (gelöscht)
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Haben wir denn Weihnachten

LG von der grenzgaengerin


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#78

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 03.06.2013 12:11
von Fritze (gelöscht)
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Zumindestens haben wir das ganze Jahr Bescherung !


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#79

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 03.06.2013 12:14
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Fritze im Beitrag #78
Zumindestens haben wir das ganze Jahr Bescherung !


Und man kann auch mal eine Sommer-Weihnacht feiern, Räuchermännel anfeuern, Schwibbogen an und los gehts


zuletzt bearbeitet 03.06.2013 12:22 | nach oben springen

#80

RE: Die Sprache der Sachsen

in DDR Zeiten 03.06.2013 12:17
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #79
Zitat von Fritze im Beitrag #78
Zumindestens haben wir das ganze Jahr Bescherung !


Und man kann auch mal eine Sommer-Weihnacht feiern, Räuchermännel anfeuern, Schwippbogen an und los gehts



Dann bin ich eher für das Neunerlei

LG von der grenzgaengerin


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