#301

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 13.01.2012 17:51
von ABV | 4.202 Beiträge

Hallo!
Vielen Dank für die Kommentare, vor allem @S 51 für die Hilfe. Wir waren damals (1990) ganz schön verunsichert. Aber trotzdem funktionierte der Laden, abgesehen von ein paar Ausnahmen, prächtig. Irgendwie hatte man ja auch die Hoffnung, dass es schon nicht so schlimm kommen wird. Frustrierend empfand ich damals auch die Diskussionen einiger Mitbürger, welche andauernd verlangten das unter den Volkspolizisten dringend aussortiert werden muss. So als wären wir Kartoffeln oder Rüben und keine Menschen.

Gruß an alle
Uwe


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#302

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 15.01.2012 13:57
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von 94
Diesmal war es irgendwie recht deprimierend, das 'Update' zu lesen. War die Stimmung wirklich so bescheiden im Sommer '90? Doch das ist nicht meine eigentliche Frage. Du erwähnst Polizeidienstgrade so wie Kommisar. Ab wann wurden denn bei der Volks-Polizei die militärischen Dienstgrade wie Leutnant nicht mehr benutzt?



Im Gegensatz zur VP benutze der Zoll (sowie DR und Post) auch in der DDR die Beamten-Dienstgrade
Einfacher Dienst / Un- und Angelernte : Unter- bis Haupt-Asistent
Mittlerer Dienst / Facharbeiter : Unter- bis Haupt-Sekretär
Gehobener Dienst / Studierte : Unter- bis Haupt-Kommisar (Zoll) bzw. Inspektor, Oberinspektor, Amtmann, Oberamtmann (Bahn/Post)
Höherer Dienst / Studierte : Rat, Oberrat, Hauptrat
Hohe Führungskräfte : Direktor bis Hauptdirektor (zumindestens bei der Bahn Stellvertretender GD bis Generalsdirektor, --> Marschallsränge 1-3 Sterne).



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#303

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 15.01.2012 22:30
von ABV | 4.202 Beiträge

So jetzt noch schnell den Schweiß von der Stirn gewischt

Da ist es exklusiv das neue update für euch.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

der Uwe aus dem Oderland


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#304

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 15.01.2012 22:56
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig

...Hohe Führungskräfte : Direktor bis Hauptdirektor (zumindestens bei der Bahn Stellvertretender GD bis Generalsdirektor, --> Marschallsränge 1-3 Sterne).




Eher Generalsränge, Marschall wohl eher nicht !? Der Dienstgrad stand in der DDR nur im Verteidigungsfall wohl höchstens 1 - 5 Personen zu.


zuletzt bearbeitet 15.01.2012 22:57 | nach oben springen

#305

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 16.01.2012 14:30
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von GZB1

Zitat von StabsfeldKoenig

...Hohe Führungskräfte : Direktor bis Hauptdirektor (zumindestens bei der Bahn Stellvertretender GD bis Generalsdirektor, --> Marschallsränge 1-3 Sterne).




Eher Generalsränge, Marschall wohl eher nicht !? Der Dienstgrad stand in der DDR nur im Verteidigungsfall wohl höchstens 1 - 5 Personen zu.




Dann vergleiche mal die Schulterstücke. Die Direktoren-Schulterstücke der DR entsprachen den Generals-Schulterstücken der NVA.
Der große stern auf dem Marschalls-Schulterstück (Muster) enstprach den Sternen, die höchste Ranggruppe der DR
- stellvertretender Generaldirektor (1 Stern)
- stellvertretender Generaldirektor und Stellvertreter des Verkehrsminister (2 Sterne)
- Generaldirektor der DR (3 Sterne)
welche somit Ranggleich zu Marschällen waren.
Wie sah es mit dem Generaldirektor der Post aus?



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#306

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 16.01.2012 14:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig
Wie sah es mit ... der Post aus?


Jetzt mach mal hier weiter ... Dienstgrade bei anderen uniformierten Einheiten


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#307

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 16.01.2012 14:44
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig

Zitat von GZB1

Zitat von StabsfeldKoenig

...Hohe Führungskräfte : Direktor bis Hauptdirektor (zumindestens bei der Bahn Stellvertretender GD bis Generalsdirektor, --> Marschallsränge 1-3 Sterne).




Eher Generalsränge, Marschall wohl eher nicht !? Der Dienstgrad stand in der DDR nur im Verteidigungsfall wohl höchstens 1 - 5 Personen zu.




Dann vergleiche mal die Schulterstücke. Die Direktoren-Schulterstücke der DR entsprachen den Generals-Schulterstücken der NVA.
Der große stern auf dem Marschalls-Schulterstück (Muster) enstprach den Sternen, die höchste Ranggruppe der DR
- stellvertretender Generaldirektor (1 Stern)
- stellvertretender Generaldirektor und Stellvertreter des Verkehrsminister (2 Sterne)
- Generaldirektor der DR (3 Sterne)
welche somit Ranggleich zu Marschällen waren.
Wie sah es mit dem Generaldirektor der Post aus?





Man, Stabsfeld dann hätten wir ja ne echte Marschall-Schwemme gehabt!

Fehlte nur noch der "Generalissimus".


zuletzt bearbeitet 16.01.2012 14:46 | nach oben springen

#308

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 20.01.2012 22:31
von ABV | 4.202 Beiträge

Hallo Männer!
Heute gibt es das vorletzte update meiner Wendeerlebnisse.

Wie immer viel Spaß beim Lesen

wünscht der Uwe aus dem Oderbruch


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#309

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 21.01.2012 07:13
von S51 | 3.733 Beiträge

Ja, das war eine neue Erfahrung. Viele die man eingetütet (so genannt, weil die Habseligkeiten in einer Tüte während des Gewahrsams aufbewahrt wurden) hat, waren schneller draußen als man selber mit dem Schreiben fertig war. Mancher hat inzwischen den nächsten Bruch begangen. Einen haben wir in einer Schicht dreimal mit einem geklauten Moped erwischt. Muss aber zugeben, wir haben das vermutet und in der Nähe seiner Wohnung schon auf ihn gewartet. Extra schnell getippt. Er hat sich dann wenig später in Karlshorst vor die Bahn geschmissen, war gerade 17 geworden.
Das muss man abhaken können. Ist (war) eben der Job. So, wie Häuser bauen. Macht man auch immer wieder neu. Wenn ich so zurückdenke, dann war die Erstvernehmung der Opfer immer das, was sich einprägte, was bewegte. Ob Vergewaltigung, Einbruch, Körperverletzung oder Diebstahl. Doch schon wenige Tage später verschwamm die Erinnerung in der Masse. Inzwischen erinnere ich mich oft nur noch an Gesichter der Täter und manchmal etwas mehr. Wenn ich in meinen Unterlagen blättere. Ohne aber denkt man gar nicht mehr konkret an irgend etwas oder irgendwen.
Man macht(-e) einen Vorgang und legt ihn ab. Auch in Gedanken. Bis irgendwann mal wieder. Mit jedem Mal bewegt es einen etwas weniger, wird man nüchterner, kühler.
Das geht aber nicht allen so. Ich kenne manchen von den früheren Kollegen. Da ist durch den unsteten Dienst nicht nur die Familie krachen gegangen. Da wird der Frust im Alk ersäuft. Immer wieder. Das ist auch nicht schön. Andere entwickeln so eine Art Paranoia. Wollen ihre Umgebung vor allem schützen und werden dabei, ohne es zu merken, penetrant unerträglich.
In Berlin lief die Umstellung ein klein wenig anders. Die ABV hießen nun Kontaktbereichsbeamte (KOB), denn das gab es vorher im Westteil auch. Alle oder doch fast alle wurden wir degradiert. Waren, egal was vorher, plötzlich Anwärter, Ober- oder Hauptwachtmeister. Auch die Offiziere. Behielten aber unsere frühere Bezahlung. 1:1, was bei den Kollegen aus dem Westteil für oft ungläubiges Staunen sorgte. "Was, dafür (so um 1200 bis 1400,-- Mark netto) kommt ihr noch...?" war noch die schmeichelhafteste Variante. Das ging etwa ein dreiviertel Jahr so. Dann begannen die ersten Lehrgänge und wer die bestand, konnte übernommen, auch ernannt und befördert werden. Vorausgesetzt, das Land hatte Geld und es bestand gerade mal keine Beförderungssperre.
Doch, im Nachhinein, wir wurden in Berlin fairer behandelt durch die WB-Importe als die Kollegen in Brandenburg oder Sachsen durch oft ihre eigenen, früheren Vorgesetzten. Vor allem, wenn ich mir vor Augen führe wie es umgekehrt gelaufen wäre. Wenn unsere kalten Hinterlandskrieger zur Höchstform aufgelaufen wären.
Ich fand mich unversehens beim STRD-VB (Streifendienst Verbrechensbekämpfung - umgangssprachlich Zivi) wieder. Keine Ahnung damals, was das sein sollte. Mein neuer Chef ab dem 03.10.1990 hielt zur Begrüßung eine Minirede. "Wir sind auch nur Polizisten, Kollegen und machen unsere Arbeit - sonst nichts." Dann kamen Regeln wie "Linien sind keine Mauern", "In jeder Farbe ist ein bischen Grün..." und eine Fahrweise, bei der ich anfangs nur staunte, was so ein Wartburg alles konnte. Das gab sich aber schnell, als junger Mensch war man ja lernfähig. Das wissen meine Exkollegen heute noch, haben letztens meine Tochter darauf angesprochen, ob der Vati immer noch... Nein, natürlich nicht, hat sie staatsbürgerlich korrekt geantwortet - sagt sie jedenfalls. Die hatten die Praxis aber wir das Wissen vor Ort, es glich sich schnell an.
Dann kamen die Fragebögen. Ich habe nichts verschwiegen, bis auf dieses eine Kreuz, sonst keine Auszeichnungen oder frühere Brötchengeber. Denn das mit dem Kreuz habe ich damals ja auch nur vermutet, nicht gewußt. Manches war aber anders eigentlich nicht erklärbar - schon wahr, also meine Kanne. Ich habe trotzdem eigentlich jeden Tag gedacht, es wäre der Letzte. So einer wie ich, mit Festnahmen noch und nöcher und zugegeben unergiebigen Gedächtnis. War nur erstaunt, dass es so lange dauerte. Erst recht, als mir die Engländer 1994 zu verstehen gaben, dass es nun bald vorbei sei. Trotzdem dauerte es noch bis Weihnachten 94.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 21.01.2012 07:15 | nach oben springen

#310

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 21.01.2012 18:07
von PF75 | 3.294 Beiträge

Hallo uwe

eine bewegende,nachdenklich machende Geschichte.
Einfach nur Danke


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#311

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 22.01.2012 12:11
von exgakl | 7.237 Beiträge

wie immer Spitze und sehr nachdenklich....

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#312

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 22.01.2012 21:07
von ABV | 4.202 Beiträge

Hallo Freunde!
Vielen Dank für die Antworten und Kommentare. Der Beitrag von S 51 zeigt, wie sehr sich die Dinge in Ostdeutschland ähnelten. Im Gegensatz zu Berlin, behielten wir nach der Vereinigung unsere Dienstgrade. Mit der Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe, wurden die Polizisten im so genannten " Mittleren Dienst" sogar um mindestens eine Stufe befördert. In meínem Fall waren es sogar zwei Stufen, vom Polizeihauptwachtmeister, den es ja seit einiger Zeit in Brandenburg nicht mehr gibt, zum Polizeiobermeister. Den Polizeimeister durfte ich somit überspringen.
Bei den höheren Diensträngen gab es aber nicht selten erhebliche Herabstufungen. Wenn sich zum Beispiel ein Polizeirat nicht mehr für einen Posten im " Höheren Dienst" bewarb, konnte er durchaus bis zum " Mittleren Dienst" herunterfallen. Wie in dem Fall eines Polizeirates, er war früher Major der VP, der zum Polizeihauptmeister herabgestuft wurde. Dem Polizeirat trennen fünf Stufen auf der Karriereleiter von einem Polizeihauptmeister. Nicht zuletzt bedeutet das auch einen erheblichen finanziellen Verlust.

So dann werde ich mich mal um den letzten Teil meiner " Memoiren" kümmern.

Viele Grüße aus dem Oderbruch
euer Uwe


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#313

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 12.02.2012 18:36
von ABV | 4.202 Beiträge

So meine lieben Freunde!

Heute folgt nun der letzte Teil meiner Wendememoiren. Ich bedanke mich für euer bisheriges großes Interesse.

Viel Spaß beim Lesen

euer Uwe


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Svenni1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#314

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 12.02.2012 19:17
von SEG15D | 1.121 Beiträge

Hab grad irgendwie 'n Kloß im Hals.....
Sowohl ob des Gelesenen als auch wegen der Tatsache, den letzten Beitrag von Dir zu diesem interessanten Thema
bekommen zu haben....
Vielleicht setzt Du ja uns zuliebe die Reihe fort, meinetwegen unter "Meine Nach-Wendeerlebnisse"?!
Ich bewundere Dein Erinnerungsvermögen, bei mir ist von dieser Zeit irgendwie nur "Brei" im Gehirn geblieben...
Liegt wahrscheinlich an der rasanten Entwicklung diese Jahre danach. Oder an der Tatsache, hier drüben gefühlsmäßig
nie angekommen zu sein.....
Jedenfalls, wenn sich hier jemand bedankt, so bin ich das bei Dir!
Für die ehrlich geschilderten Begebenheiten und empfundenen Emotionen in diesen Momenten.
Du hast einen genialen, mitnehmenden Schreibstil, denk die Möglichkeiten dazu für Dich mal zu Ende....

lieben Gruß vom SEG15D



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#315

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 12.02.2012 22:10
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Grüß Dich Uwe.
Die ganze Sache prima geschrieben. Einsame Spitze. Da kann man so richtig mitfühlen. Du hast wirklich das Zeug zum Schriftsteller oder soll ich schreiben "schreibender Arbeiter"?
Aber jetzt habe ich eine Frage zur letzten Episode. Auf der 2. Seite im 1. Absatz, wo ihr die Dienststelle ausräumt und Du von der Neuen schreibst, fehlt ein Wort. Hier mal der Text: "Ein paar (?) später soll die gesamte Polizei..." Da wo das rote Fragezeichen steht, sollen da Tage oder Wochen rein?


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#316

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 13.02.2012 10:10
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat
Hätte ihn der Brigadier seinen Rausch im Rausch ausschlafen lassen sollen, ohne die Polizei zu informieren?


So wurde in der Wendezeit der Kampf um die durch die nicht mehr per Verfassung garantierte Vollbeschäftigung nun knapper werdenden Arbeitsplätze geführt, wohlgemerkt von 'Ossis'.
Ist Dir @ABV bekannt, was aus diesem Schw... von einem Brigadier wurde?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#317

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 13.02.2012 11:49
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von 94

Zitat
Hätte ihn der Brigadier seinen Rausch im Rausch ausschlafen lassen sollen, ohne die Polizei zu informieren?


So wurde in der Wendezeit der Kampf um die durch die nicht mehr per Verfassung garantierte Vollbeschäftigung nun knapper werdenden Arbeitsplätze geführt, wohlgemerkt von 'Ossis'.
Ist Dir @ABV bekannt, was aus diesem Schw... von einem Brigadier wurde?




Vielen Dank für eure Kommentare und Danke @ Zaunkönig für deinen Hinweis. Tja, mit Flüchtigkeitsfehlern hatte ich schon in der Schule zu kämpfen.
Was aus dem Brigadier wurde, kann ich nicht sagen. Ich bin ihm nachher nie wieder begegnet. Über sein Verhalten kann man geteilter Meinung sein. Als Polizist muss ich ihn natürlich loben. Als Mensch, rein privat gesehen, würde ich ihn in den Arsch treten. Wahrscheinlich hat er das aber selbst getan. Denn mit diesem Ergebnis hat er ganz sicher auch nicht gerechnet.
So und nun zu den weiteren Plänen: Ich werde das Manuskript in Ruhe überarbeiten und die stilistischen Unsauberkeiten soweit wie möglich tilgen. Dann könnte man es ja mal einen Verlag anbieten. Falls es nicht klappen sollte, geht die Welt auch nicht unter. Ich denke mal, dass ich auch so einen kleinen Beitrag zur Wahrheitsfindung über die Wende leisten konnte.

In diesem Sinne
viele Grüße an alle
euer Uwe aus dem Oderbruch


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#318

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 13.02.2012 12:01
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Also mein volles Lob zu diesem "Roman" hast Du.
Super geschrieben und viel Glück bei der Suche nach einem Verlag


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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#319

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 13.02.2012 15:14
von exgakl | 7.237 Beiträge

ich kann es nicht glauben... mir wird hier ohne Deine Erzählungen was fehlen Uwe.
Großes Lob für Deine bisherigen Folgen, auf der Suche nach einem Verlag wünsche ich Dir viel Erfolg!

VG exagkl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#320

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 13.02.2012 15:37
von Corres | 271 Beiträge

Hallo lieber Uwe,
danke dafür, dass Du mich an Deinen "Wendeerlebnissen" hast teilnehmen lassen. Ein großes Lob hast Du verdient für Dein schriftstellerisches Werk. Es ist Dir rundum gut gelungen. Die Darstellung der Geschehnisse in den Wendejahren und die Wortwahl ist verständlich und ohne Schnörkelei nicht nur für Insider klar beschrieben. Ich schicke Dir einen virtuellen Schulterklopfer dafür....
Ich selbst habe die Wendezeit als Operativer Diensthabender (Zivilbeschäftigter) in einem Wehrkreiskommando erlebt. Es gibt einige Parallelen zu Deinem Erlebten, was die Ängste und Erwartungen der Bediensteten des WKK betrifft. Es war keine schöne Zeit damals. Auch ich gehörte zu denen, die frühzeitig Klarheit wollten über das eigene berufliche Vorankommen: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Diese meine frühzeitige Entscheidung war richtig, denn das WKK wurde später liquidiert, geschlossen, abgewickelt.

Herzliche Grüße aus der Lausitz
vom Corres


Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.


zuletzt bearbeitet 13.02.2012 15:38 | nach oben springen



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