#21

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 07.02.2011 17:24
von 94 | 10.792 Beiträge

@Bendix knapp vorbei

P.S. wußte ich's doch, 'ne Extrawurst für Feliks (@Andi, das meinste jetzt im Nicht_Ernst, odär?)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.02.2011 17:26 | nach oben springen

#22

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 07.02.2011 18:14
von Andi (gelöscht)
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Zitat von 94
@Bendix knapp vorbei

P.S. wußte ich's doch, 'ne Extrawurst für Feliks (@Andi, das meinste jetzt im Nicht_Ernst, odär?)



Wie jatzt? Schreib mal bitte in Deutsch. @_( ???


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#23

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 07.02.2011 18:32
von Roland 87 | 215 Beiträge

Das Büchsenbrot wurde an die Hunde verfüttert. Die Käsebüchsen legten wir auf dem Kolonenweg und liesen den LO drüber fahren. Zu mehr war er nicht zu gebrauchen. Zum Glück gab es nur einmal im Monat Komplekte. Zur Not sind wir im Dorfkonsum gegangen um etwas ordentliches zu holen. Manchmal gab es auch Bück-Dich-Ware.
Sonst war die Verpflegung top, schließlich hatten wir Küchenpersonal aus dem Ort. Nachträglich ein Lob an die Küchenfrauen!



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#24

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 07.02.2011 18:40
von stutz | 568 Beiträge

Zitat von bendix

Zitat von 94

Zitat von Stabsfähnrich
Unterschieden wurde bei der Verpflegung:
- Truppenverpflegung
- Selbstverpflegung
- Marschverpflegung


Nicht zu vergessen die Zusatzverpflegung, z.B. Norm 210 BmE.
Nein, ich verrate mal noch nicht die Abk. BmE, im wiki steht ooch (noch) nicht *grins*




@94,meenste BmE-Bämme mit Ei






Ja, Bendix......wer kennt ihn schon noch, den genialen Erfinder der DOPPELBÄMME , den legendären BÄMM BÄMMSEN ?


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
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#25

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 07.02.2011 20:16
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Andi
Hallo alle zusammen. Ich glaube die GT hatten die Verpflegungsstufe 3. Das hieß 1. Felix Dzierzynski
2. Fliegerstaffel 3. Grenztruppen. Wir hatten bei uns eine wirklich gute Küche mit einem guten Koch. Ich hatte als Waffen Uffz nicht viel zu tun. Und musste ganz schön aufpassen dass ich nicht zu nehme.
Gruß Andi



Der Glaube macht willig, aber nicht satt. Woher kommt diese Einstufung von 1 (eins) nach 3 (drei)? Zusatzfrage: gab es auch weitere Einstufungen?


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#26

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 07.02.2011 23:04
von MK1987 | 50 Beiträge

Da fällt mir eine Story ein, welche mein Vater mir erzählt hat: Zum Abendessen stand irgendwann mal eine Schüssel mit krümeligen Käse da, der stellenweise aussah, wie verschimmelt, niemand traute sich, da etwas zu entnehmen, niemand kannte zu diesem Zeitpunkt Blauschimmel-Käse...nach 3 Tagen dachte mein Vater sich, dass die den Soldaten ja wohl net jeden Tag verdorbenes Esen hinstellen werden und probierte, als er sagte, dass der Käse genießbar und sehr schmackhaft wäre, probierten einige anderen auch und waren der gleichen Meinung...so freute sich bald jeder, wenn beim Abendessen mal wieder Blauschimmel-Käse da stand!



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#27

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 07.02.2011 23:30
von Annakin | 524 Beiträge

Hallo !

Montags gab es zum Mittag immer Makkaroni mit Tomatensosse. Und wenn Mittwoch Komplektetag war gab es noch mal welche allerdings mit Gulasch. Abends dann Atombrot und Büchsenwurst. Hat man sich dran gewöhnt auch wenn es nicht gerade schmackhaft war. Ansonsten war das essen OK. Woran ich mich noch erinnere das es zum Abendbrot ständig Fisch in Tomatentunke gab und Früchtequark. Wie schon gesagt war alles Gewohnheitssache. Habe immerhin während meiner Dienstzeit 15 Kilo zugenommen.


Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
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#28

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 00:01
von HARZ69 | 107 Beiträge

Ey Granate....Du alte Pappnase........ich habe doch auch nur im Speiseraum gesessen wie alle anderen auch.War ja kein 10 Ender
Also mir hats eigentlich immer geschmeckt......ob sich da auch mal die Wurst gewellt hat ????????
War so Anfang 89 da........ Vielleicht bist ja auch nur ein verwöhntes Söhnchen gewesen...
Trotzdem eine schöne Sache gewesen.......okay ich gebe zu im Clubraum...der wohl auch nur für Uffze war...gab es auch mal Würschtchen und Steaks vom Elektrogrill. Das Vergnügen hatte ich auch mal.Wurde vorher gefragt was man haben wollte und dann hast die Kohle dafür auf den Tisch gelegt.Das war mein einziges Privileg.
Einen Gruß an Dich


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#29

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 00:26
von skylight | 52 Beiträge

Ich hab mich immer über den Komplektetag gefreut,die Wurstdosen kamen nämlich aus unserer kleinen Wurstbude in Weinböhla,also aus der Heimat.Als Schüler hab ich da mal gejobbt.Es gab da 3 Qualitätsstufen.1-das Zeug ging ins Ausland-Kuba und so ,da wurden die Dosen mit der Hand geputzt,2-gesamte DDR,Dosen ohne Schäden,3-NVA und GT,der ganze Rest ,auch mit Knick .Hat aber wohl keinem geschadet,wie man hier so liest.Das Atombrot hat unser Spies an einen Bauern zum Schweinefüttern gegeben,da gab es dann wirklich mal
Schlachteplatte in der Kompanie.Im ganzen kann man über das Essen in den GKs nur Gutes sagen,soviel hatte mancher zu Hause nicht.
Gruß,der Skylight


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#30

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 08:12
von rustenfelde | 676 Beiträge

Als ich muß auch sagen, dass Essen war einfach Spitze, dank unserer netten Küchenmuttis aus dem Dorf. Wer in dieser Zeit nicht zugenommen hat, war selbst drann Schuld. Den Komplektetag, einmal im Monat, konnte man auch verkraften. Übrigens das Schmalz-
fleisch eignete sich im Winter sehr gut als Feuer, um sich die Hände zu wärmen.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#31

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 11:07
von Blondi | 164 Beiträge

Ich hatte das Glück in Stockhausen (Abk von Eisenach) meine Ausbildung zu bekommen. Das Essen ging, zwar nicht wie auf der GK, aber besser als im Regiment. Am Kanten war das Essen bei uns Spitze, gut und nicht eintönig. Man wollte uns bei guter Laune halten, nur Fisch gab es nie. Der Komplektetag war begehrt, außer Atombrot und Chesterkäse konnte man im Grenzdienst alles veredeln (brutzeln) und es vertrieb die Zeit. Rustenfelde, wenn wir neben Deinen B-Turm Dienst hatten, war die Postentasche immer voll mit Kniften, die Hunde an der Trasse brauchten ja auch ihren Teil.

Gruß Blondi


Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


zuletzt bearbeitet 08.02.2011 20:47 | nach oben springen

#32

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 14:30
von rustenfelde | 676 Beiträge

Ja Blondi ,
auch wir haben unsere Hunde immer schön versorgt.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#33

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 17:10
von Funki | 40 Beiträge

Da uns im Grenzregiment nicht so ein erhöhter Verpflegungssatz zustand war das Essen auch dementsprechend. Früh und Mittag hatte es ja noch etwas Norm aber am Abend erhielt man einen Teller mit drei oder vier Scheiben Wurst, durch diese war es möglich die Zeitung zu lesen. Wir fragten uns immer, wie ist es möglich solch dünne Scheiben zu schneiden.
Nach der Versetzung ins Bataillon hatten wir den gleichen Verpflegungssatz wie im GR. Da unser Objekt (Bataillon/ Kompanie) nur eine Küche hatte, haben wir die gleiche Verpflegung wie die Leute aus der Kompanie erhalten. Wurst, Käse und andere leckere Dinge gab es somit nicht mehr auf Zuteilung. Bei irgend einer Kontrolle wurde festgestellt das uns das nicht zusteht. Eine Woche hat man das System "fertig gemachter Teller" wieder eingeführt aber es hat sich doch keiner von uns Batailloner daran gehalten.
Die Küchenfrauen haben sich immer viel Mühe gegeben um die Jungs gut zu verpflegen.


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#34

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 18:44
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Und zu den ganzen Essen in der GK, gab es 1 mal in der Woche noch den Postenbeutel. Wo mal ne Apfelsine drin war--Schlagersüßtafel oder es gab ne Büchse Erdbeeren. Werden sicher einige auch noch kennen.


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#35

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 18:58
von PF75 | 3.291 Beiträge

Zitat von Rostocker
Und zu den ganzen Essen in der GK, gab es 1 mal in der Woche noch den Postenbeutel. Wo mal ne Apfelsine drin war--Schlagersüßtafel oder es gab ne Büchse Erdbeeren. Werden sicher einige auch noch kennen.



kenn ich auch,bei besonderen lagen gabs auch verpflegung an den Postenplatz,habe selber bei hälftedienst unsere leute im abschnitt versorgt(konnte man nutzen um bißchen P 3 illegal zu fahren
im sommer bei großer hitze kam mitunter auch zusatzversorgung in den abschnitt,uns hatten man bei sicherung von arbeiten im Elbevorgelände bei über 30 Grad mit roter grütze beglückt(sehr lecker)


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#36

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 19:32
von Blondi | 164 Beiträge

Jo Rostocker,

die Sache mit den Postenbeutel war gut, und für Bananen mußte man nicht Schlange stehen. Ich versuche mal ein Bild von einem Postenbeutel anzuhängen.

Gruß Blondi

Angefügte Bilder:

Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


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#37

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 20:22
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von Blondi
Jo Rostocker,

die Sache mit den Postenbeutel war gut, und für Bananen mußte man nicht Schlange stehen. Ich versuche mal ein Bild von einem Postenbeutel anzuhängen.

Gruß Blondi



Stimmt Blondi--so sah er aus,der sogenannte Postenbeutel.Gruß Rostocker


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#38

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 21:03
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Über das Essen in der GK Untersuhl gab es wirklich nichts zu meckern. Der große Renner war nach dem Ausgang zur Küche zu gehen und Fett aus diesen großen Blechbüchsen auf die Bemme zu streichen.
Die leeren Büchsen habe ich dann nach Hause geschickt, denn ich hatte eine kleine Büchsenverschließmaschine die dann beim Schweineschlachten zum Einsatz kam! Aber auch Wodka wurde damit in die Gk befördert - außen stand dann Eberswalder Wurst drauf!

Wir wurden auch in der GK für die damaligen Verhältnisse mit einem herrlichen Büfett verabschiedet!

Angefügte Bilder:
MfG
Jawa350
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#39

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 08.02.2011 21:52
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Andi

Zitat von 94
@Bendix knapp vorbei

P.S. wußte ich's doch, 'ne Extrawurst für Feliks (@Andi, das meinste jetzt im Nicht_Ernst, odär?)



Wie jatzt? Schreib mal bitte in Deutsch. @_( ???




Das ist gut,das Ding mit schreib mal bitte in Deutsch.
Greso


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#40

RE: Verpflegung der Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 13.02.2011 14:31
von praeceptor507 | 233 Beiträge

Zitat von Hans55
Seid alle Gegrüßt! Ich habe bei dem Verein,nicht gerade zugenommen,aber am "Komplektetag" da hat es richtig geschmeckt.Wer erinnert sich noch an diese"Festtage"? Wem sagen,Lagerfeuer und Komplekte noch etwas? Hans55




War 1970/71 an der Grenze. Da gab es ein Sommer und ein Winterlager. Gerade am Lagerfeuer gab es einen Riesenspaß, wenn die kleinen Büchsen mir Rotwurst und Jagdwurst ins Feuer geworfen wurden. Die Exploisionen waren nicht ganz ohne.

Grüße von
praeceptor


Komm'se mal zurück Gefreiter! Könn'se denn nich grüßen?
zuletzt bearbeitet 13.02.2011 16:20 | nach oben springen



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