#41

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 20:23
von Rabe (gelöscht)
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Zitat von Pit 59
Hallo Wosch

Ich erspare mir Deinen letzten Beitrag zu Kopieren.Sehr,Sehr gut geschrieben,absolut Klasse. Dafür wirst Du keine Antworten erhalten,den Zahn hast Du gezogen.Prima Beitrag.




Ja, sehr gut geschrieben. Nur stimmt nichts. Kein einziger Fakt. Keine Sachlichkeit - nur bitterböse Ironie! Jede Antwort ist nicht der
Mühe wert. In der Psychologie bezeichnet man diese Projektion: von eigenen Problemen ablenken, indem man sie bei anderen sucht, als Abwehrmechanismus.

Rabe( nicht an der JHS studiert )


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#42

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 20:27
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Mike59
Man o man, wenn ich das so lese bekomme ich feuchte Hände.
Ich bin beruflich bedingt ja öfter mal in einer solchen Einrichtung der Gegenwart.
----------------
Zitat:
Und kommt mir bitte nicht damit, daß es in den U-Haftanstalten der BRD nicht viel anders aussah wie die in der DDR, es kommt nicht nur darauf an, wie es in ihnen aussah, sondern wie es in ihnen vorging!!!
--------------
Da bin ich voll interessiert - erzähl mal.

Mike59




......................................Nein Mike59, Du brauchst gar nicht zu versuchen mich in Verlegenheit zu bringen und ich habe auch nicht von mir behauptet daß ich beruflich des öfteren in solche Einrichtungen der Gegenwart zu tun habe. Da Du das aber von Dir behaupten tust, wäre es folgerichtig, daß Du Deine Erkenntnisse diesbezüglich hier einbringen würdest und meine Sicht, wenn es mölich ist, ins "rechte Licht" rücken würdest. Wenn ich etwas Falsches geschrieben haben sollte, bitte korregiere mich!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#43

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 20:43
von wosch (gelöscht)
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Ich stelle hier mal etwas ein und Jedermann der es liest kann es klassifizieren wie es ihm gefällt und wenn er möchte, kann er hinterher gerne seine Meinung dazu äussern. Also, auf geht´s:
http://www.stiftung-hsh.de/downloads/CAT...1_46_Fricke.pdf
Möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß das nicht auf meinen "Mist" gewachsen ist, ich betone das nur damit man weiß, wem man nach dem Lesen seine Anfeindungen entgegen zu bringen hat!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#44

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 20:44
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Mike59
Man o man, wenn ich das so lese bekomme ich feuchte Hände.
Ich bin beruflich bedingt ja öfter mal in einer solchen Einrichtung der Gegenwart.
----------------
Zitat:
Und kommt mir bitte nicht damit, daß es in den U-Haftanstalten der BRD nicht viel anders aussah wie die in der DDR, es kommt nicht nur darauf an, wie es in ihnen aussah, sondern wie es in ihnen vorging!!!
--------------
Da bin ich voll interessiert - erzähl mal.

Mike59




......................................Nein Mike59, Du brauchst gar nicht zu versuchen mich in Verlegenheit zu bringen und ich habe auch nicht von mir behauptet daß ich beruflich des öfteren in solche Einrichtungen der Gegenwart zu tun habe. Da Du das aber von Dir behaupten tust, wäre es folgerichtig, daß Du Deine Erkenntnisse diesbezüglich hier einbringen würdest und meine Sicht, wenn es mölich ist, ins "rechte Licht" rücken würdest. Wenn ich etwas Falsches geschrieben haben sollte, bitte korregiere mich!
Schönen Gruß aus Kassel.



---------------------------------------------------------------

Na Wosch ich suche halt den Vergleich zu damals - der Fehlt mir. Aber Hören/Sagen ist schwach, das brauche ich nicht. Davon gibt's genug.

Mike59


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#45

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 20:46
von Alfred | 6.841 Beiträge

Wosch,


Vernehmung finden in der BRD wie Du schreibst Grundsätzlich nur am Tage statt . Glaubst Du wirklich was Du schreibst.

Das mag sein, aber wenn Gefahr im Verzuge ist, wird man in keinem Land der Welt sagen, "so, jetzt ist es 16.00 Uhr, Feierabend".

So war es insgesamt auch in der DDR.

Und warum die Händ auf der Decke waren, ist doch schon zig mal geschrieben worden. Es ging darum, dass sich die U - Häftlingen nichts antun.

Und Du darfst davon ausgehen, dass es in jeden Land der Welt auch speziell geschulte Vernehmer gibt, dies war auch keine Eigenart der DDR.


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#46

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 20:49
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Wosch,


Vernehmung finden in der BRD wie Du schreibst Grundsätzlich nur am Tage statt . Glaubst Du wirklich was Du schreibst.

Das mag sein, aber wenn Gefahr im Verzuge ist, wird man in keinem Land der Welt sagen, "so, jetzt ist es 16.00 Uhr, Feierabend".

So war es insgesamt auch in der DDR.

Und warum die Händ auf der Decke waren, ist doch schon zig mal geschrieben worden. Es ging darum, dass sich die U - Häftlingen nichts antun.

Und Du darfst davon ausgehen, dass es in jeden Land der Welt auch speziell geschulte Vernehmer gibt, dies war auch keine Eigenart der DDR.




..........................................Schönen Gruß aus Kassel.


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#47

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 20:54
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Alfred
Wosch,


Vernehmung finden in der BRD wie Du schreibst Grundsätzlich nur am Tage statt . Glaubst Du wirklich was Du schreibst.

Das mag sein, aber wenn Gefahr im Verzuge ist, wird man in keinem Land der Welt sagen, "so, jetzt ist es 16.00 Uhr, Feierabend".

So war es insgesamt auch in der DDR.

Und warum die Händ auf der Decke waren, ist doch schon zig mal geschrieben worden. Es ging darum, dass sich die U - Häftlingen nichts antun.
Und Du darfst davon ausgehen, dass es in jeden Land der Welt auch speziell geschulte Vernehmer gibt, dies war auch keine Eigenart der DDR.




Bei längerer U-Haft fällt das unter Folter - oder ??

Was soll`n die sich denn unter der Decke antun - den "Willi" abschneiden oder was ?
So ein Blödsinn.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#48

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 20:57
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Mike59
[quote="wosch"]
......................................Nein Mike59, Du brauchst gar nicht zu versuchen mich in Verlegenheit zu bringen und ich habe auch nicht von mir behauptet daß ich beruflich des öfteren in solche Einrichtungen der Gegenwart zu tun habe. Da Du das aber von Dir behaupten tust, wäre es folgerichtig, daß Du Deine Erkenntnisse diesbezüglich hier einbringen würdest und meine Sicht, wenn es mölich ist, ins "rechte Licht" rücken würdest. Wenn ich etwas Falsches geschrieben haben sollte, bitte korregiere mich!
Schönen Gruß aus Kassel.


---------------------------------------------------------------

Na Wosch ich suche halt den Vergleich zu damals - der Fehlt mir. Aber Hören/Sagen ist schwach, das brauche ich nicht. Davon gibt's genug.



....................................Woher nimmst Du denn Deine Meinung zu den Vergleichen, wenn nicht vom Hören, wenn Du, was ich nicht glaube, nicht selbst in Hohenschönhausen inhaftiert warst? Doch auch vom "Hörensagen" oder ? Es kommt natürlich immer darauf an, wem man mehr Glauben schenkt, Denen die das "Regime" inne hatten, oder Denen, Denen man, bevor man sie aus der Haft entließ, sich verpflichten mußten, über die Um-und Zustände in den Haftanstalten absolutes Stillschweigen zu wahren!!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 06.02.2011 22:01 | nach oben springen

#49

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 22:25
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von wosch
Ist Dir überhaupt bekannt, daß sich die U-Haft beim MfS von der U-Haft in der BRD schon daran unterschied, daß Vernehmungen eines U-Häftlings in der BRD grundsätzlich am Tage stattfanden und er in der Nacht durchschlafen konnte, ist Dir außerdem überhaupt bekannt, daß ein U-Häftling in der BRD grundsätzlich das Recht hatte einen von ihm bevollmächtigten Rechtsanwalt in Anspruch zu nehmen und dieser ihn auch ungehindert aufsuchen konnte und ist Dir überhaupt bekannt, daß ein U-Häftling in der BRD während des Schlafes nicht die Hände auf der Decke zu liegen haben mußte und ist Dir überhaupt bekannt das es auf der JHS des MfS ein Studienfach gab, in dem man mit wissenschaftlicher "Gründlichkeit" beigebracht bekam wie man einen U-Häftling mit psychischen Mitteln dazu bringen konnte, Alles aus ihm herauszuholen was man wollte.



Herr Wosch,

- ist Ihnen bekannt, dass der Untersuchungshaftvollzug in einer gemeinsamen Anweisung des Generalstaatsanwaltes der DDR, des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei sowie des Ministers für Staatssicherheit geregelt war, also für das MdI und das MfS galt ?
- ist Ihnen bekannt, dass der Staatsanwalt die Aufsicht über die Wahrung der Gesetzlichkeit beim Vollzug der Untersuchungshaft ausübte ?
- ist Ihnen bekannt, dass die Organe, welche für den Vollzug der Untersuchungshaft verantwortlich waren, den Schutz des Lebens des Verhafteten zu gewährleisten hatten ?
- ist Ihnen bekannt, dass die Wahrnehmung der Rechte der Verhafteten, insbesondere das Recht auf Verteidigung, auf die Einlegung von Rechtsmitteln, Eingaben und Beschwerden, zu sichern war ?

Es war Vorgabe, dass die Verhafteten während des Vollzugs der Untersuchungshaft ständig zu kontrollieren, zu beaufsichtigen bzw. zu bewachen waren. Das hatte seinen Grund, da U-Häftlinge oft suizidgefährdet waren. Wie viele Suizide gab es denn in der UHA der DDR ? Es waren im Gegensatz zu heute nur sehr wenige.



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#50

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 22:33
von Rabe (gelöscht)
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Hallo,

ich hab in Forengeschehen - im Internet hier - keine große Erfahrung. Die Abhandlung eines solchen bedeutenden Themas, wie es
Hohenschönhausen ist und bleibt, könnte doch etwas geordneter erfolgen, wenn systematisch vorgegangen werden könnte. Und
eventuell auch übersichtlicher - ohne Wiederholungen usw.
Mein Vorschlag: Ein Moderator stellt stellt Fragen: wie z.B. Wieviel Räume, Ausstattung dieser, Versorgung, Befragung, med. Betreuung, usw.usf. 3 Fragen, die sachlich abgearbeitet werden und dann kann eine kritische Seite dazu. Danach die nächsten 3 Fragen usw.
Wäre dies nicht zielführender, als wilde Diskussionen.
Wie gesagt nur ein Vorschlag.

Rabe


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#51

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 23:27
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Ich weiß wir hatten das Thema schon mal.Aber mit welchen Recht hat sich eine Partei--die SED eigene Haftanstalten geleistet.Denn das MfS unterstand ja nur der SED als Schild und Schwert und niemanden anders,es war halt eine gewisse Schutztruppe dieser einen Partei die sich SED nannte.Ja man hat pure Angst gehabt,vor anders Denkenden im eigenenen Volk.Ich möchte hier aber Mitarbeiter des MfS ausschließen,die ihre Arbeit in der Auslandsaufklärung und in der militärischen Abwehrtätigkeit taten. Letzteres gibt es in jeden Land dieser Welt.


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#52

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 23:39
von wosch (gelöscht)
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...................................Hallo Merkur!
.Müssen ja schlimme Zustände in den MfS-U-Haftanstalten gewesen sein wenn man vor lauter Angst, daß man sich das Leben nehmen konnte solcher Maßnahmen bediente. Für mich ein eklatenter Widerspruch zu den von einigen "Insidern" hier im Forum ständig wiederholten Aussagen, daß der Vollzug der U-Haft in den von dem MfS betreuten "Anstalten" weit aus besser war, als in denen des MdI. Bei so einer freundlichen Betreuung seitens der Untersuchungsführer, des Schließerpersonal´s, der "Geschäftsleitung und der sich um das Wohlergehen der Betroffenen besonders engagierten Staatsanwaltschaft, bestand doch eigentlich gar kein Grund, sich das Leben zu nehmen!!! Ja Merkur, wie Du sicher merkst, ist in meinen Worten eine Menge Ironie. Ich nehme mir dazu die Freiheit, genau so wie Du meinst, mit Deiner lächerlichen Anrede (Ich meine damit, für Alle verständlich: Dein "Sie" und "Herr Wosch") Deiner vermeintlichen Wahrheit mehr Gewicht zu geben:


-Zitat Merkur:
ist Ihnen bekannt, dass der Untersuchungshaftvollzug in einer gemeinsamen Anweisung des Generalstaatsanwaltes der DDR, des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei sowie des Ministers für Staatssicherheit geregelt war, also für das MdI und das MfS galt ?

..........................................Im Zusammenhang mit den Auslegungen der Vorschriften ist das absolut unrelevant, ich weiß nicht was Du mir damit sagen möchtest, ich kann es allerdings vermuten!


- ist Ihnen bekannt, dass der Staatsanwalt die Aufsicht über die Wahrung der Gesetzlichkeit beim Vollzug der Untersuchungshaft ausübte ?

........................................Formal mag das richtig sein, aber da Beide (Staatsanwaltschaft und Vollzug) sich in der ideologischen Einstellung wie Zwillinge ähnelten, waren Beide vom gleichen Ziel beseelt, dem Täter seiner "gerechten Strafe" zuzuführen und in Zusammenarbeit mit einem sozialistischen Richter ein der Obrigkeit genehmes Urteil zu erwirken.


- ist Ihnen bekannt, dass die Organe, welche für den Vollzug der Untersuchungshaft verantwortlich waren, den Schutz des Lebens des Verhafteten zu gewährleisten hatten ?


.............................................Da sehr viele der ehemaligen "Eingesessenen", infolge der Haft, schwere gesundheitlichen Schäden erlitten hatten, kann ich Deine Frage, zwar mit "Ja" beantworten, aber es fehlt mir der Glaube daran, daß man dieser "Vorgabe" als Priorität ansah.


- ist Ihnen bekannt, dass die Wahrnehmung der Rechte der Verhafteten, insbesondere das Recht auf Verteidigung, auf die Einlegung von Rechtsmitteln, Eingaben und Beschwerden, zu sichern war ?


..........................................Nein, das ist mir nicht bekannt, auch wenn Herr Rataizik es in seinen nachträglichen "Erinnerungen" es so hinstellen möchte.



Es war Vorgabe, dass die Verhafteten während des Vollzugs der Untersuchungshaft ständig zu kontrollieren, zu beaufsichtigen bzw. zu bewachen waren. Das hatte seinen Grund, da U-Häftlinge oft suizidgefährdet waren. Wie viele Suizide gab es denn in der UHA der DDR ? Es waren im Gegensatz zu heute nur sehr wenige. [/quote]


..............................................Mit Sicherheit hatte es diese Vorgaben gegeben, da gibt es zwischen uns auch gar keine Kontraverse, der Grund hierfür lag aber meiner Meinung nach darin, den "Patienten" für die Vernehmungen "weichzukochen", beziehe mich diesbezüglich auf das von mir schon angeführte Studienfach an der JHS des MfS.
Wieviele Suizide es in den DDR-U-Haftanstalten wirklich gegeben hatte, wirst auch Du mir wahrscheinlich nicht korrekt angeben können, denn ich gehe mal davon aus, daß in diesen Fällen mit den wahren Todesursachen genau so verlogen umgegangen wurde, wie seinerzeit mit den wahren Todesursachen der in Dresden Hingerichteten, auf den ausgestellten Totenscheine stand ja dann meistens immer so etwas wie "Herzversagen" Ok, man könnte das natürlich auch so definieren: Ist die Rübe ab, versagt das Herz!
Bitte sehe es nicht als Unhöflichkeit an, wenn ich Dich auch weiterhin duze.
Schönen gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 06.02.2011 23:54 | nach oben springen

#53

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.02.2011 23:53
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rabe
Hallo,

ich hab in Forengeschehen - im Internet hier - keine große Erfahrung. Die Abhandlung eines solchen bedeutenden Themas, wie es
Hohenschönhausen ist und bleibt, könnte doch etwas geordneter erfolgen, wenn systematisch vorgegangen werden könnte. Und
eventuell auch übersichtlicher - ohne Wiederholungen usw.
Mein Vorschlag: Ein Moderator stellt stellt Fragen: wie z.B. Wieviel Räume, Ausstattung dieser, Versorgung, Befragung, med. Betreuung, usw.usf. 3 Fragen, die sachlich abgearbeitet werden und dann kann eine kritische Seite dazu. Danach die nächsten 3 Fragen usw.
Wäre dies nicht zielführender, als wilde Diskussionen.
Wie gesagt nur ein Vorschlag.

Rabe



....................................................Na Rabe, in welcher Zeit leben wir denn, daß Dir solche "Vorschläge" einfallen? Ja früher, ja da brauchte man ab gewissen "Positionen" einfach nur Vorschlagen und auch Diejenigen, Die überhaupt nicht mit so einem Vorschlag einverstanden Waren, stimmten "freudig" zu. "Zielführend" was ist das für ein unsäglicher Begriff, will man etwa damit einer Diskussion in eine bestimmte Richtung lenken. Das hatten wir doch schon mal, langsam müßte man doch begriffen haben, daß man am Anfang einer Diskussion nicht wissen darf, was am Ende herauskommt. Den Begriff "zielführend" ist mir erst zum Begriff geworden, nach dem ich hier "überzeugte" Genossen kennen gelernt habe, Wo habt ihr diesen Begriff nur her?
Schönen Gruß aus Kassel.


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#54

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.02.2011 04:50
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Rostocker
Ich weiß wir hatten das Thema schon mal.Aber mit welchen Recht hat sich eine Partei--die SED eigene Haftanstalten geleistet.



Dazu bitte mal den § 88 StPO der DDR lesen.



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#55

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.02.2011 07:21
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch
Mit Sicherheit hatte es diese Vorgaben gegeben, da gibt es zwischen uns auch gar keine Kontraverse, der Grund hierfür lag aber meiner Meinung nach darin, den "Patienten" für die Vernehmungen "weichzukochen", beziehe mich diesbezüglich auf das von mir schon angeführte Studienfach an der JHS des MfS.



Dann waren also die BU der XIV dafür zuständig die Häftlinge für Vernehmungen durch "weichzukochen"? Wie viele dieser BU haben denn das von Dir angesprochene Fach an der JHS genossen wenn Du dich immer wieder auf dieses beziehst?
Habe mich neulich schon gewundert wie Du plötzlich darauf kommst, scheinbar hast Du es irgendwo gelesen und bewertest dies jetzt vollkommen über. Wie hoch war den die Anzahl der Unterrichtsstunden an den Gesamtstunden? Man müßte es nachrechnen, aus dem Stehgreif sage ich Dir jedoch er lag irgendwo zwischen 5 und max. 10%.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#56

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.02.2011 08:12
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch
langsam müßte man doch begriffen haben, daß man am Anfang einer Diskussion nicht wissen darf, was am Ende herauskommt.



Ist diese Aussage universell gültig oder ideologieabhängig?

Im ersten Fall werden Dich zukünftig sicher immer mal wieder einige User an diese Aussage erinnen. Andererseits kann ich mich auch noch an deine Aussage erinnern Du möchtest hier nicht diskutieren, sondern lediglich deine Meinung absondern.

Einen schönen Montag


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 07.02.2011 08:13 | nach oben springen

#57

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.02.2011 08:58
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von wosch
Mit Sicherheit hatte es diese Vorgaben gegeben, da gibt es zwischen uns auch gar keine Kontraverse, der Grund hierfür lag aber meiner Meinung nach darin, den "Patienten" für die Vernehmungen "weichzukochen", beziehe mich diesbezüglich auf das von mir schon angeführte Studienfach an der JHS des MfS.



Dann waren also die BU der XIV dafür zuständig die Häftlinge für Vernehmungen durch "weichzukochen"? Wie viele dieser BU haben denn das von Dir angesprochene Fach an der JHS genossen wenn Du dich immer wieder auf dieses beziehst?


....................................Nach meinen "subjektiven" Erkenntnissen ca 10000!



Habe mich neulich schon gewundert wie Du plötzlich darauf kommst, scheinbar hast Du es irgendwo gelesen und bewertest dies jetzt vollkommen über. Wie hoch war den die Anzahl der Unterrichtsstunden an den Gesamtstunden? Man müßte es nachrechnen, aus dem Stehgreif sage ich Dir jedoch er lag irgendwo zwischen 5 und max. 10%.





.....................................Genau Feliks, nicht scheinbar sondern wirklich, es mag durchaus sein, daß ich das "überbewerte" es kann aber auch sein, daß Du es "unterbewertest".
Für alle Interessierten stelle ich mal den passenden Link hier ein, wie Du es schon richtig vermutest hast, habe ich mir mein "Wissen" hierüber angelesen und zwar in diesm Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Operative_Psychologie
Schönen Gruß aus Kassel.


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#58

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.02.2011 09:17
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von wosch
langsam müßte man doch begriffen haben, daß man am Anfang einer Diskussion nicht wissen darf, was am Ende herauskommt.



Ist diese Aussage universell gültig oder ideologieabhängig?

Im ersten Fall werden Dich zukünftig sicher immer mal wieder einige User an diese Aussage erinnen. Andererseits kann ich mich auch noch an deine Aussage erinnern Du möchtest hier nicht diskutieren, sondern lediglich deine Meinung absondern.
Natürlich ist meine Aussage ideologieunabhängig, denn wenn man schon im Vorfeld weiß, was am Ende bei rauskommt, kann man sich eine Diskussion doch von Haus aus sparen und statt dessen seine Zeit mit nützlicheren Sachen "verschwenden"!

Einen schönen Montag






........................................Danke Feliks für die netten Grüße zum Wochenanfang, ich hoffe natürlich für Dich, daß Du auch die übrigen Tage der Woche viel Freude haben wirst, wenn es sein muß, auch mit mir!
An was Du Dich noch Alles erinnern kannst!!!??? Daß meine damalige Äusserung in einem ganz anderen Zusammenhang stand und diese Aussage jetzt von Dir aus seinen Zusammenhang gerissen wird, läßt mich vermuten, daß auch Du diese Praktik auf der JHS in Potsdam "erlernt" hast, sollte ich mich da geirrt haben, nehme ich es natürlich mit dem Ausdruck des Bedauern´s zurück und hoffe, daß unsere "Freundschaft" wegen eines Irrtums nicht darunter leiden täte. Ich habe übrigens nichts dagegen, wenn mich einige User an etwas erinnern, geben sie mir dadurch doch die Möglichkeit, ihnen zu antworten.
In diesem Sinne, Schöne grüße aus Kassel.


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#59

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.02.2011 09:21
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

War mir bisher nicht bekannt dieser Artikel, schön reißerisch geschrieben... etwas weniger Phatos wäre der Sache angemessener gewesen.
Vorausgesetzt die dort benannten Zahlen stimmen, ergibt sich ein Anteil von 5,01% an den Gesamtstunden. Sollte einiges über die Gewichtung im Gesamtkonzept aussagen.

Ach ja BU der XIV, die ja deiner Meinung nach ihr dort vermitteltes Wissen nutzten um VH für Vernehmungen im Vorfeld "weichzuklopfen", hat es am Lehrstuhl II wie auch sonst an der JHS nie gegeben.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#60

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.02.2011 09:44
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
War mir bisher nicht bekannt dieser Artikel, schön reißerisch geschrieben... etwas weniger Phatos wäre der Sache angemessener gewesen.
Vorausgesetzt die dort benannten Zahlen stimmen, ergibt sich ein Anteil von 5,01% an den Gesamtstunden. Sollte einiges über die Gewichtung im Gesamtkonzept aussagen.

Ach ja BU der XIV, die ja deiner Meinung nach ihr dort vermitteltes Wissen nutzten um VH für Vernehmungen im Vorfeld "weichzuklopfen", hat es am Lehrstuhl II wie auch sonst an der JHS nie gegeben.




.....................................Nun Feliks, mein Verständnis für Deine "negative" Presse bezüglich des von mir eingestellten Link´s kann ich durchaus nachvollziehen, steht in ihm doch so Manches, was im Widerspruch zu den offiziellen Verlautbarungen der Herren "Opitz" und Anderen steht. Freut mich ungemein, daß ich Dir etwas bislang "Unbekanntes" vermitteln konnte, ich habe das gerne getan, erwarte deswegen aber nicht, daß Du mir jetzt vor Dankbarkeit um den Hals fällst. Mit dem "Weichklopfen" meinte ich natürlich nicht die Methode, die man benutzt um ein Schnitzel breit und mürbe zu schlagen, sondern das Anwenden einer Methode um einen U-Häftling "gesprächsbereit" zu machen. Wenn nicht da, wo denn wurden einem diese Fähigkeiten vermittelt, oder hatte man diese sich als Autodidakt selber anzueignen?
Das mit den von Dir angezeigten 5,01 Prozent steht doch nicht im Widerspruch zu dem was ich hier andeutungsweise zum Besten geben möchte, war doch nur für die späteren Untersuchungsführer wirklich relevant. Feliks, hast Du über die Bandbreite dieses "Berufsstandes" vielleicht auch ein paar Zahlen? Wen sonst sollte ich fragen, ich denke, bei Dir bin ich richtig!!

Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 07.02.2011 09:53 | nach oben springen


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