#201

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 12:14
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von Gert
Die Sicherheit des Staates wird nach außen durch eine Armee und nach innen durch eine Polizei gewährleistet-
Das Wachregiment gehört beispielsweise in der Bundesrepublik zu Bundeswehr, hat repräsentative Aufgaben
Personenschutz ist Sache der Bundespolizei und das sind sicher nicht sehr viel Personen, die damit beauftragt sind ( könnte aber in den Aufgabenbereich des Geheimdienstes fallen )
Die Abwehr von Terroristen wäre tatsächlich eine Aufgabe eines Geheimdienstes . Aber wo war die DDR vom internationalen Terrorismus bedroht ? Eher war das Gegenteil der Fall. Sie, die DDR gewährte Terroristen Unterschlupf und logistische Unterstützung ( Beispiele RAF), weiterhin Beispiel Anschlag auf Amerikaner in WB, Disko La Belle logistische Unterstützung für Araber
Bearbeitung von Kriminalfällen ( Mord und Totschlag) ist eindeutig eine Arbeit die der Polizei, Abteilung K zuzuorden ist. Sehe ich keinen Grund, so etwas durch einen Geheimdienst durchführen zu lassen.

So sehe ich das nach meinem Verständnis, wie Sicherheit in einem Staat zu gewärleisten ist.



Gert, Deine Äußerungen zeigen mir, dass Du mit den Gegebenheiten damals und heute wenig vertraut bist.
Wenn die Sicherheit des Staates heute nach außen und nach innen allein durch Bundeswehr und Polizei gewährleistet werden, dann frage ich mich, welche Aufgaben BND, MAD und Verfassungsschutzämter haben ?
Du schreibts vom "Wachregiment der Bundeswehr", was in der Realität ein Wachbataillon ist und dessen protokollarische Aufgaben. Auch die NVA hatte ein Wachgregiment für solche Aufgaben. Ich meine allerdings das Wachregeiment des MfS, dass bedeutsame Objekte von Staat und Regierung zu schützen hatte. Auch in der Bundesrepublik werden Objekte der Regierung nicht durch Wach- und Schließgesellschaften geschützt. Solche Aufgaben oblagen dem BGS bzw. heute der Bundespolizei.
Wer konnte mit Sicherheit ausschließen, ob die DDR vom internationalen Terrorismus bedroht sein konnte ? Nicht umsonst trafen beide deutsche Staaten ab 1973 entsprechende Vorkehrungen. Es geht bei der Terrorabwehr auch nicht ausschließlich um den internationalen Terrorismus. Auch in der DDR gab es Terror und Gewaltakte, denen es vozubeugen oder die es zu beenden galt.
Wer sagt denn, dass die Bearbeitung von Kriminalität bzw. Kapitaldelikten allein Aufgabe der Polizei war/ist bzw. sein muss ? Das ist Deine Theorie. In der DDR war dies gem. StPO nicht so und heute erarbeiten die Dienste nach Möglichkeit auch solche Informationen, die zur Klärung beitragen. Warum dem so ist, kannst Du Dir sicher selbst erklären. Ich jedenfalls kenne kein Kriminalitätsopfer/keinen Angehörigen eines Kriminalitätsopfers, was/der sich darüber beschwert hat, dass das MfS den Fall aufgeklärt hat, bzw. an der Aufklärung beteiligt war.



zuletzt bearbeitet 17.04.2011 12:15 | nach oben springen

#202

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 12:21
von Alfred | 6.853 Beiträge

Gert,

es gab z.B. in den 80 er Jahren Bombendrohungen gegen Busse mit denen Angehörige der US - Streitkräfte in die DDR reisten.

Auf Wunsch des Botschafters der USA in der DDR übernahm dass MfS für rund 1 Jahr die Absicherung der Busse auf dem Gebiet der DDR.


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#203

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 12:25
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Merkur

Man sollte diese Zahlen nicht polemisieren, sondern im Detail betrachten.
1. Wage ich zu bezweifeln, dass das MfS "den grössten geheimdienstlichen Apparat der Welt betrieben hat" und



Auf die Bevölkerungsgröße bezogen - Mitarbeiter pro 1.000 Einwohner - war dieser Geheimdienst einer der größten der Welt. Deutlich größer als die Gestapo, der KGB oder heute BND, BfV, MAD, BKA, BPOL und WachBtl BMVg zusammengerechnet.


zuletzt bearbeitet 17.04.2011 12:49 | nach oben springen

#204

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 12:41
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Merkur

Du schreibts vom "Wachregiment der Bundeswehr", was in der Realität ein Wachbataillon ist und dessen protokollarische Aufgaben. Auch die NVA hatte ein Wachgregiment für solche Aufgaben. Ich meine allerdings das Wachregeiment des MfS, dass bedeutsame Objekte von Staat und Regierung zu schützen hatte.



In der Realität hat es Regimentsstärke, nennt sich aber Bataillon.

Zitat von Merkur

Auch in der Bundesrepublik werden Objekte der Regierung nicht durch Wach- und Schließgesellschaften geschützt. Solche Aufgaben oblagen dem BGS bzw. heute der Bundespolizei.



Wobei der Personenschutz von der Sicherungsgruppe, einer Abteilung des BKA, übernommen wird.

Zitat von Merkur

Wer konnte mit Sicherheit ausschließen, ob die DDR vom internationalen Terrorismus bedroht sein konnte ? Nicht umsonst trafen beide deutsche Staaten ab 1973 entsprechende Vorkehrungen. Es geht bei der Terrorabwehr auch nicht ausschließlich um den internationalen Terrorismus. Auch in der DDR gab es Terror und Gewaltakte, denen es vozubeugen oder die es zu beenden galt.
Wer sagt denn, dass die Bearbeitung von Kriminalität bzw. Kapitaldelikten allein Aufgabe der Polizei war/ist bzw. sein muss ? Das ist Deine Theorie. In der DDR war dies gem. StPO nicht so und heute erarbeiten die Dienste nach Möglichkeit auch solche Informationen, die zur Klärung beitragen. Warum dem so ist, kannst Du Dir sicher selbst erklären. Ich jedenfalls kenne kein Kriminalitätsopfer/keinen Angehörigen eines Kriminalitätsopfers, was/der sich darüber beschwert hat, dass das MfS den Fall aufgeklärt hat, bzw. an der Aufklärung beteiligt war.



Als in den neunziger Jahren die organisierte Kriminalität an Bedeutung gewonnen hat, wurde auch der BND zur Informationsbeschaffung und Aufklärung eingesetzt. Dennoch gibt es in der heutigen Bundesrepublik keinen stalinistischen Geheimdienst.


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#205

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 12:55
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von Tobeck
Wobei der Personenschutz von der Sicherungsgruppe, einer Abteilung des BKA, übernommen wird.




Wobei die Länder auch noch entsprechende Dienststellen haben



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#206

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 13:08
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von Tobeck
Dennoch gibt es in der heutigen Bundesrepublik keinen stalinistischen Geheimdienst.



Richtig.
Aber die dunkelbraun gefärbten Altmeister der 40er, 50er, 60er und z. T. der 70er Jahre, die ihr Handwerk noch bei der Gestapo, Fremde Heere Ost und beim SD von der Pike auf erlernten, sind auch keine sauberen Gesinnungsgenossen.



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#207

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 14:00
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Merkur

Zitat von Tobeck
Dennoch gibt es in der heutigen Bundesrepublik keinen stalinistischen Geheimdienst.



Richtig.
Aber die dunkelbraun gefärbten Altmeister der 40er, 50er, 60er und z. T. der 70er Jahre, die ihr Handwerk noch bei der Gestapo, Fremde Heere Ost und beim SD von der Pike auf erlernten, sind auch keine sauberen Gesinnungsgenossen.





Och Merkur deren( Nazis) Gräber exisitieren doch schon gar nicht mehr, so lange sind sie schon weg.Da werden sie noch immer von dir zitiert, das ist nicht zu fassen.
OK das Wachregiment der Bundeswehr heisst eigentlich Wachbataillon.Ich korrigiere mich.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#208

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 14:40
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Wer konnte mit Sicherheit ausschließen, ob die DDR vom internationalen Terrorismus bedroht sein konnte ?@ Merkur

Ach, da konnte sich jeder Sicher sein,die DDR hat den anderen Staaten doch so Leid getan das diese doch bestimmt von Terror Anschlägen Abstand genommen hätten.


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#209

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.04.2011 16:11
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von Gert
Och Merkur deren( Nazis) Gräber exisitieren doch schon gar nicht mehr, so lange sind sie schon weg.Da werden sie noch immer von dir zitiert, das ist nicht zu fassen.



Gert,
1. ist es völlig egal, wie lange diese Personen schon weg sind, da ihre Taten und Konzepte nicht weggeredet werden können
2. habe ich niemanden zitiert und
3. wirst Du noch viel mehr fassen müssen, wenn Du Dich mit dem Wirken dieser Personen auseinandersetzt (ist nichts für sensible Gemüter).



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#210

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.04.2011 17:18
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

"Republikflucht im schweren Fall und hetzerische Verleumdung“ - mit diesen Anschuldigungen kam Manfred Haferburg im September 1989 in das zentrale Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen. Verurteilt wurde er nicht mehr, weil die Berliner Mauer bereits wankte. Wenige Tage vor ihrem Fall am 9. November 1989 verfrachteten Stasi-Leute den Ingenieur in ein Auto und warfen ihn im Ortsteil Köpenick mit verbundenen Augen aus dem Wagen. „Ich dachte, die erschießen mich noch“, schilderte Haferburg.Zitat Berliner Morgenpost


zuletzt bearbeitet 18.04.2011 17:20 | nach oben springen

#211

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.04.2011 21:15
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Merkur

Zitat von Gert
Och Merkur deren( Nazis) Gräber exisitieren doch schon gar nicht mehr, so lange sind sie schon weg.Da werden sie noch immer von dir zitiert, das ist nicht zu fassen.



Gert,
1. ist es völlig egal, wie lange diese Personen schon weg sind, da ihre Taten und Konzepte nicht weggeredet werden können
2. habe ich niemanden zitiert und
3. wirst Du noch viel mehr fassen müssen, wenn Du Dich mit dem Wirken dieser Personen auseinandersetzt (ist nichts für sensible Gemüter).




Mein lieber Merkur, ich habe schon als Heranwachsender in der 2.Hälfte 50 er Jahre ein bedeutendes Buch gelesen, das über diese Verbrecher geschrieben wurde."Der SS Staat" von Eugen Kogon. Ich war schon sehr früh informiert über das was los war im 3.Reich.
Du musst also nicht immer mit deiner Delegitimierungsansprache beginnen, wenn du auf Meinungen stösst , die nicht in dein Weltbild fallen.

Gruß Gert


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#212

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.07.2011 16:41
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Wenn doch alles nicht so Schlimm war,dann Frage ich mich warum sich Der Genosse Generalmajor Fiedler vom MFS vor seinem Prozess erhängte.


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#213

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.07.2011 17:19
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zitat von Pit 59
Wenn doch alles nicht so Schlimm war,dann Frage ich mich warum sich Der Genosse Generalmajor Fiedler vom MFS vor seinem Prozess erhängte.




PIT 59,

General Fiedler hat sich 1993 in der Untersuchungshaft in Berlin ( West ) Moabit erhängt.

Was hat hat dies mit HSH zu schaffen ?


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#214

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.07.2011 17:43
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Pit es fällt mir schwer hier einen Zusammenhang sehen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#215

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.07.2011 18:15
von Marder | 1.413 Beiträge

Hallo
"Mielke, der zunächst im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen inhaftiert war, wurde auf Antrag seines Anwaltes wegen zu schlechter Haftbedingungen in die JVA Moabit verlegt."

Ihm hat es da anscheinend auch nicht gefallen. Moabit mus dann wohl besser gewesen sein. Evtl. alters- oder behindertengerechter.
MfG Jürgen


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
zuletzt bearbeitet 17.07.2011 20:29 | nach oben springen

#216

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.07.2011 09:54
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Hallo
"Mielke, der zunächst im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen inhaftiert war, wurde auf Antrag seines Anwaltes wegen zu schlechter Haftbedingungen in die JVA Moabit verlegt."@marder

Das ist der Hammer,und hier Beschönigen seine Ehemaligen Angestellten es wäre gar nicht so schlimm gewesen.Ihr solltet Euch im Nachhinein in Grund und Boden Schämen so einer Organisation angehört zu haben.


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#217

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.07.2011 10:12
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Bla bla mein lieber Pit!

1. Wo ist der Zusamenhang zu Fiedler?

2. Wie viele Personen in Mielkes Alter, die eine entsprechende Versorgung benötigten, waren in HSH untergebracht? Es ist doch nur logisch dass allein aus diesem Grund eine, nun vorhandene Einrichtung gewünscht wurde, die besser auf diese Anforderungen eingerichtet war. Über die Zustände in HSH sagt dies gar nicht aus, außer dass es nicht sonderlich Altersgerecht war. Bedachte ich das Durchschnittsalter der Insassen musste es dies jedoch auch nicht sein!

Und nun weiter mit bla bla...


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#218

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.07.2011 10:45
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von Feliks D.


2. Wie viele Personen in Mielkes Alter, die eine entsprechende Versorgung benötigten, waren in HSH untergebracht? Es ist doch nur logisch dass allein aus diesem Grund eine, nun vorhandene Einrichtung gewünscht wurde, die besser auf diese Anforderungen eingerichtet war. Über die Zustände in HSH sagt dies gar nicht aus, außer dass es nicht sonderlich Altersgerecht war. Bedachte ich das Durchschnittsalter der Insassen musste es dies jedoch auch nicht sein!



Feliks,
bevor Du auf diesen Quatsch reagierst, solltest Du die Sache erstmal auf ihre Korrektheit überprüfen. Bekanntlich wird viel Unsinn geschrieben.
Mielke saß 93 Tage in Hohenschönhausen von Dezember 89 bis März 1990. Konkret saß er in der Zelle 11 in Einzelhaft. Eine Überstellung nach Moabit war zu diesem Zeitpunkt gar nicht möglich.
Im Juli 1990 wurde er erneut in U-Haft genommen. Zunächst verbrachte er den Zeitraum vom 27.07.1990 bis 09.08.1990 im Max-Bürger-Krankenhaus in Berlin-Charlottenburg. Hier ging es um die Feststellung der Haftfähigkeit und die attestierte Haftunfähigkeit vom März 1990 wurde aufgehoben. Von hier aus wurde Mielke nach Moabit überstellt. Die Ermittlungen wurden von hier aus weitergeführt und im Herbst 1990 vom Landgericht Berlin-Moabit übernommen. Deswegen saß er auch in Moabit. Es hätte wohl wenig Sinn gemacht ihn täglich von Hohenschönhausen nach Moabit zu den Vernehmungen zu kutschieren. Ein Verbleib in Hohenschöhausen hätte den Vorteil kurzer Wege für die Familie gehabt, die in Hohenschönhausen wohnte.



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#219

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.07.2011 11:51
von Marder | 1.413 Beiträge

Hallo,
ich habe es so gefunden.
"1990
9. März: Mielke wird aus gesundheitlichen Gründen aus der Untersuchungshaft entlassen.
Juli: Haftbefehl gegen Mielke wegen Errichtung von Isolierlagern und Unterstützung von RAF-Aussteigern in der DDR. Er wird in die Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen eingeliefert.
4. Oktober: Mielke wird zunächst in die Untersuchungshaftanstalt Moabit überstellt.
19. Oktober: Haftbefehl wegen Vertrauensbruch und Untreue.
1990-1992
Inhaftierung in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Plötzensee. "

Ob das richtig oder falsch ist, kann und will ich nicht beurteilen.
Deswegen stelle ich Aussagen, die ich nicht hinsichtlich ihres Wahrheitsgehaltes prüfen kann in Anführungszeichen.
Sie geben auch nicht unbedingt meine Meinung wieder.


MfG Jürgen


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
zuletzt bearbeitet 18.07.2011 11:54 | nach oben springen

#220

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.07.2011 21:11
von Huf (gelöscht)
avatar

Sie waren alle schon alt und gebrechlich, echt zu bedauern!
Aber am 40. Jahrestag der DDR waren alle fit und ignorierten mit all ihrer Macht die Realitäten!
Schaut Euch mal alle auf YouTube die Militärparade an!

VG Huf


zuletzt bearbeitet 18.07.2011 21:12 | nach oben springen


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