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#1

Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 13:44
von Angelo | 12.470 Beiträge | 239 Punkte
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Ich habe gerade einen Bericht im MDR gelesen über die Dorfrepublik Rüterberg die Menschen da waren ja gefangen im eigenen Staat das war ja noch heftiger wie die normale Grenze. Da ging es ja richtig ab, war es denn wirklich so wie diese Augenzeugen hier erzählen ? Der Herzlose Grenzer der nicht mal den Arzt durch das Tor gelassen hat ? Wer kann was über Rüterberg erzählen ? Hat jemand von euch dort Dienst gemacht ??

Daran erinnert sich die 57-Jährige noch gut. "Heute hier zu wohnen, das ist einfach traumhaft", sagt die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, "dass man hingehen kann, wo man will. Früher durften wir nicht einmal die Straße verlassen. Denn da war der gepflügte Streifen. Dort durften die Kinder nicht spielen. Wenn sie den aus Versehen betraten, hatten sie Angst, dass die Grenzer kommen. Und der Zaun am Ortseingang war immer abgeschlossen. Niemand konnte rein und raus wie er wollte!"


Ehemann Rainer musste als DDR-Bürger einmal einen Ostersonntag im Gewahrsam der Grenzsoldaten verbringen, festgenommen unmittelbar vor eigenem Hof, weil er ohne Ausweispapiere das Grundstück verlassen hatte. Daran erinnert sich Hannelore Zieglowski noch genau. "Heute ist zum Glück alles anders, sagt sie. "Man lebt hier sehr ruhig, aber frei. Und das ist sehr schön."


Ein einziges Tor, rund um die Uhr bewacht, war zu DDR-Zeiten der einzige Zugang zum Dorf. Tagsüber durften es Bewohner nur nach genauer Personenkontrolle passieren. Nachts blieb das Tor grundsätzlich verschlossen. Meinhard Schmechel, der als junger Grenzsoldat nach Rüterberg versetzt wurde, hatte dort geheiratet und war viele Jahre Ortsbürgermeister. "Ab 23.00 Uhr ging hier nichts mehr", erinnert sich der 61-Jährige. "War man unterwegs, konnte man bis morgens um 5.00 Uhr nicht mehr nach Hause. Man hatte dann vor dem Tor zu warten. Dann stand auf der anderen Seite am Tor der Grenzer und sagte lapidar: Sie waren nicht angemeldet und Ende!"


Selbst Ärzte wurden bei Notfällen barsch am Tor abgewiesen, wenn ihre Passierscheine abgelaufen waren. Die Einwohnerzahl halbierte sich in den 1970er-Jahren von 300 auf rund 150 - eine Zeit, in der das Leben im Dorf besonders schwer erträglich war, so Meinhard Schmechel: "Es durfte keiner nach Rüterberg rein, die ersten Jahre nicht mal auf Passierschein. Wir hatten auch kaum Verbindung zum DDR-Hinterland. Die durften uns auch nicht besuchen." Weder zu seiner Hochzeit noch zur Beerdigung des Schwiegervaters durften seine Eltern und die Schwester aus Usedom nach Rüterberg einreisen.


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#2

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 13:56
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Angelo
Ich habe gerade einen Bericht im MDR gelesen über die Dorfrepublik Rüterberg die Menschen da waren ja gefangen im eigenen Staat das war ja noch heftiger wie die normale Grenze. Da ging es ja richtig ab, war es denn wirklich so wie diese Augenzeugen hier erzählen ? Der Herzlose Grenzer der nicht mal den Arzt durch das Tor gelassen hat ? Wer kann was über Rüterberg erzählen ? Hat jemand von euch dort Dienst gemacht ??

Daran erinnert sich die 57-Jährige noch gut. "Heute hier zu wohnen, das ist einfach traumhaft", sagt die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, "dass man hingehen kann, wo man will. Früher durften wir nicht einmal die Straße verlassen. Denn da war der gepflügte Streifen. Dort durften die Kinder nicht spielen. Wenn sie den aus Versehen betraten, hatten sie Angst, dass die Grenzer kommen. Und der Zaun am Ortseingang war immer abgeschlossen. Niemand konnte rein und raus wie er wollte!"


Ehemann Rainer musste als DDR-Bürger einmal einen Ostersonntag im Gewahrsam der Grenzsoldaten verbringen, festgenommen unmittelbar vor eigenem Hof, weil er ohne Ausweispapiere das Grundstück verlassen hatte. Daran erinnert sich Hannelore Zieglowski noch genau. "Heute ist zum Glück alles anders, sagt sie. "Man lebt hier sehr ruhig, aber frei. Und das ist sehr schön."


Ein einziges Tor, rund um die Uhr bewacht, war zu DDR-Zeiten der einzige Zugang zum Dorf. Tagsüber durften es Bewohner nur nach genauer Personenkontrolle passieren. Nachts blieb das Tor grundsätzlich verschlossen. Meinhard Schmechel, der als junger Grenzsoldat nach Rüterberg versetzt wurde, hatte dort geheiratet und war viele Jahre Ortsbürgermeister. "Ab 23.00 Uhr ging hier nichts mehr", erinnert sich der 61-Jährige. "War man unterwegs, konnte man bis morgens um 5.00 Uhr nicht mehr nach Hause. Man hatte dann vor dem Tor zu warten. Dann stand auf der anderen Seite am Tor der Grenzer und sagte lapidar: Sie waren nicht angemeldet und Ende!"


Selbst Ärzte wurden bei Notfällen barsch am Tor abgewiesen, wenn ihre Passierscheine abgelaufen waren. Die Einwohnerzahl halbierte sich in den 1970er-Jahren von 300 auf rund 150 - eine Zeit, in der das Leben im Dorf besonders schwer erträglich war, so Meinhard Schmechel: "Es durfte keiner nach Rüterberg rein, die ersten Jahre nicht mal auf Passierschein. Wir hatten auch kaum Verbindung zum DDR-Hinterland. Die durften uns auch nicht besuchen." Weder zu seiner Hochzeit noch zur Beerdigung des Schwiegervaters durften seine Eltern und die Schwester aus Usedom nach Rüterberg einreisen.






....................................Hallo Angelo, Über Rüterberg wurde hier im Forum schon des öfteren berichtet, Auch ich hatte hier schon darüber was eingestellt. Ein Arbeitskollege von mir ist nach dem Empfang des Gesellenbriefes als Rüterberger Einwohner daselbst über die Elbe "abgehauen" Ich hatte mich später mal mit ihm getroffen und daß was er mir seinerzeit erzählt hatte, kann ein gewöhnlicher Sterblicher eigentlich gar nicht nachvollziehen. Da Ihr ja demnächst Euer Forumstreffen in Dömitz veranstaltet, rate ich Dir die paar Kilometer bis nach Rüterberg auf Dich zu nehmen um Dich dann da an Ort und Stelle kundig zu machen. Es lohnt und ich würde an Deiner Stelle meinem gut gemeinten Rat Folge leisten.
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 04.02.2011 14:36 | nach oben springen

#3

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 14:43
von exgakl | 7.353 Beiträge | 194 Punkte
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Zitat von wosch

Zitat von Angelo
Ich habe gerade einen Bericht im MDR gelesen über die Dorfrepublik Rüterberg die Menschen da waren ja gefangen im eigenen Staat das war ja noch heftiger wie die normale Grenze. Da ging es ja richtig ab, war es denn wirklich so wie diese Augenzeugen hier erzählen ? Der Herzlose Grenzer der nicht mal den Arzt durch das Tor gelassen hat ? Wer kann was über Rüterberg erzählen ? Hat jemand von euch dort Dienst gemacht ??

Daran erinnert sich die 57-Jährige noch gut. "Heute hier zu wohnen, das ist einfach traumhaft", sagt die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, "dass man hingehen kann, wo man will. Früher durften wir nicht einmal die Straße verlassen. Denn da war der gepflügte Streifen. Dort durften die Kinder nicht spielen. Wenn sie den aus Versehen betraten, hatten sie Angst, dass die Grenzer kommen. Und der Zaun am Ortseingang war immer abgeschlossen. Niemand konnte rein und raus wie er wollte!"


Ehemann Rainer musste als DDR-Bürger einmal einen Ostersonntag im Gewahrsam der Grenzsoldaten verbringen, festgenommen unmittelbar vor eigenem Hof, weil er ohne Ausweispapiere das Grundstück verlassen hatte. Daran erinnert sich Hannelore Zieglowski noch genau. "Heute ist zum Glück alles anders, sagt sie. "Man lebt hier sehr ruhig, aber frei. Und das ist sehr schön."


Ein einziges Tor, rund um die Uhr bewacht, war zu DDR-Zeiten der einzige Zugang zum Dorf. Tagsüber durften es Bewohner nur nach genauer Personenkontrolle passieren. Nachts blieb das Tor grundsätzlich verschlossen. Meinhard Schmechel, der als junger Grenzsoldat nach Rüterberg versetzt wurde, hatte dort geheiratet und war viele Jahre Ortsbürgermeister. "Ab 23.00 Uhr ging hier nichts mehr", erinnert sich der 61-Jährige. "War man unterwegs, konnte man bis morgens um 5.00 Uhr nicht mehr nach Hause. Man hatte dann vor dem Tor zu warten. Dann stand auf der anderen Seite am Tor der Grenzer und sagte lapidar: Sie waren nicht angemeldet und Ende!"


Selbst Ärzte wurden bei Notfällen barsch am Tor abgewiesen, wenn ihre Passierscheine abgelaufen waren. Die Einwohnerzahl halbierte sich in den 1970er-Jahren von 300 auf rund 150 - eine Zeit, in der das Leben im Dorf besonders schwer erträglich war, so Meinhard Schmechel: "Es durfte keiner nach Rüterberg rein, die ersten Jahre nicht mal auf Passierschein. Wir hatten auch kaum Verbindung zum DDR-Hinterland. Die durften uns auch nicht besuchen." Weder zu seiner Hochzeit noch zur Beerdigung des Schwiegervaters durften seine Eltern und die Schwester aus Usedom nach Rüterberg einreisen.






....................................Hallo Angelo, Über Rüterberg wurde hier im Forum schon des öfteren berichtet, Auch ich hatte hier schon darüber was eingestellt. Ein Arbeitskollege von mir ist nach dem Empfang des Gesellenbriefes als Rüterberger Einwohner daselbst über die Elbe "abgehauen" Ich hatte mich später mal mit ihm getroffen und daß was er mir seinerzeit erzählt hatte, kann ein gewöhnlicher Sterblicher eigentlich gar nicht nachvollziehen. Da Ihr ja demnächst Euer Forumstreffen in Dömitz veranstaltet, rate ich Dir die paar Kilometer bis nach Rüterberg auf Dich zu nehmen um Dich dann da an Ort und Stelle kundig zu machen. Es lohnt und ich würde an Deiner Stelle meinem gut gemeinten Rat Folge leisten.
Schönen Gruß aus Kassel.




Hallo Wosch,

die Besichtigung von Rüterberg ist beim Forentreffen fest mit in den Dienstplan integriert. Da kommt mir doch gerade eine Idee wie siehts denn mit Dir als Zeitzeugen aus????? (mal frech gefragt)

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#4

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 15:30
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@wosch, ein Älterer Herr verliert ja gern mal den Überblick, also so im Allgemeinen. Hier der passende Link *fettgrins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#5

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 15:39
von wosch (gelöscht)
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Zitat von exgakl

Hallo Wosch,

die Besichtigung von Rüterberg ist beim Forentreffen fest mit in den Dienstplan integriert. Da kommt mir doch gerade eine Idee wie siehts denn mit Dir als Zeitzeugen aus????? (mal frech gefragt)

VG exgakl




..........................................Nein Karsten, für solche Treffen bin ich nicht zu haben und das hat nichts damit zu tun, daß ich eventuell menschenscheu wäre. Ich bin Keiner, der meint, sich verstecken zu müssen, sollte der Verdacht bestehen so kannst Du Dich gerne mal beim Maulwurf erkundigen, ob er das bestätigen kann. Solche Treffen können sehr schnell zur Routine werden und es kann ja auch durchaus sein, daß man bestimmten Zeitgenossen gar nicht von Angesicht zu Angesicht begegnen möchte. also lasse ich das lieber. Außerdem kenne ich die Gegend um Dömitz und Rüterberg und ich würde mir dort keine neuen Erkenntnisse für mein Geschichtsbild erwerben. Aus den vorgenannten Gründen fahre ich natürlich auch nicht zum Treffen Anderer nach Boizenburg, diese Stadt möchte ich so in Erinnerung behalten, wie ich sie im Januar 1962 wahrgenommen hatte, nämlich in absoluter Dunkelheit! Solltest Du auf die Idee kommen, von Dömitz aus einen Abstecher nach Ludwigslust zu machen (ca 30 km) besuche mal die Stadtkirche (Schloßkirche) von innen, kann ich nur Jedem empfehlen, auch Ungläubigen eröffnet sich eine wunderschöne Kulisse.
Schönen gruß aus Kassel.


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#6

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 18:52
von exgakl | 7.353 Beiträge | 194 Punkte
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Zitat von wosch

Zitat von exgakl

Hallo Wosch,

die Besichtigung von Rüterberg ist beim Forentreffen fest mit in den Dienstplan integriert. Da kommt mir doch gerade eine Idee wie siehts denn mit Dir als Zeitzeugen aus????? (mal frech gefragt)

VG exgakl




..........................................Nein Karsten, für solche Treffen bin ich nicht zu haben und das hat nichts damit zu tun, daß ich eventuell menschenscheu wäre. Ich bin Keiner, der meint, sich verstecken zu müssen, sollte der Verdacht bestehen so kannst Du Dich gerne mal beim Maulwurf erkundigen, ob er das bestätigen kann. Solche Treffen können sehr schnell zur Routine werden und es kann ja auch durchaus sein, daß man bestimmten Zeitgenossen gar nicht von Angesicht zu Angesicht begegnen möchte. also lasse ich das lieber. Außerdem kenne ich die Gegend um Dömitz und Rüterberg und ich würde mir dort keine neuen Erkenntnisse für mein Geschichtsbild erwerben. Aus den vorgenannten Gründen fahre ich natürlich auch nicht zum Treffen Anderer nach Boizenburg, diese Stadt möchte ich so in Erinnerung behalten, wie ich sie im Januar 1962 wahrgenommen hatte, nämlich in absoluter Dunkelheit! Solltest Du auf die Idee kommen, von Dömitz aus einen Abstecher nach Ludwigslust zu machen (ca 30 km) besuche mal die Stadtkirche (Schloßkirche) von innen, kann ich nur Jedem empfehlen, auch Ungläubigen eröffnet sich eine wunderschöne Kulisse.
Schönen gruß aus Kassel.




Hallo Wosch,

Deine Gründe nicht nach Dömitz zu kommen kann ich nachvollziehen. Das bei Dir keine Menschenscheu vorhanden ist, ist mir auch schon zu Ohren gekommen.
Für dieses Jahr habe ich ja wieder eine Bootstour von Rheinsberg, über die Mecklenburger Großseen, die Elde entlang bis nach Dömitz geplant, da werde ich mir mit Sicherheit auch die Stadtkirche von Ludwigslust anschauen. Vielen Dank für Deinen Hinweis!

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#7

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 21:38
von eisenringtheo | 9.514 Beiträge | 526 Punkte
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Das war ziemlich heftig...
Theo


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#8

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 23:44
von Pitti53 | 8.986 Beiträge | 379 Punkte
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video geht nicht


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#9

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 04.02.2011 23:54
von icke46 | 2.623 Beiträge | 33 Punkte
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woran das wohl liegen mag?

Gruss

icke



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#10

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 05.02.2011 08:06
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Zitat von icke46
woran das wohl liegen mag?

Gruss

icke



Na das hat daran gelegen das der Dieter das Video auf Privat hatte, aber er möchte ja das sein Video nicht nur von 5 Leuten angesehen wird. Jetzt geht es und es sind sehr schöne Aufnahmen wie wir sie von Dieter kennen ! Danke dafür


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#11

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 05.02.2011 13:25
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Zum eigentlichen Thema:

Wir hatten auch ein paar Häuser im Schutzstreifen , den Ortsteil Eckertal, zur Gemeinde Stapelburg gehörend. Es gab dort an der B6 einen Schlagbaumposten, der 24h besetzt war und spätestens nach der 3. Schicht dort kannte man alle Leute die dort wohnen und hindurften persönlich. Die wurden dann in der Regel auch nicht mehr kontrolliert und anstandslos durchgewunken. Man kannte sich eben und jeder hat sich bemüht dem anderen keinen Streß zu machen. Ich glaube, das war für alle Betroffenen eine gute und sinnvolle Praxis, auch wenn es am offiziellen "Befehl zur Grenzsicherung" vorbei ging. Vielleicht war es Ende der 80er auch schon etwas entspannter.


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#12

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 12:05
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Im Oktober 1990 erhielt ich Post aus der Dorfrepublik Rüterberg. Abgeschickt hatte sie Hans Rasenberger am letzten Tag der DDR. Nicht nur für Briefmarkenfreunde ist der Umschlag wohl interesannt. Herrn Rasenberger hatte ich in Rüterberg häufig besucht.


turtle und hardi24a haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 12:10
von turtle | 6.961 Beiträge | 45 Punkte
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Toller postalischer Beleg !


hardi24a hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#14

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 12:21
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Es gab schon einmal so etwas ! http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Republik_Schwarzenberg

Briefmarken wurden überstempelt.


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#15

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 19:26
von exDieter1945 | 228 Beiträge | 2 Punkte
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Zitat von Angelo im Beitrag #10

Zitat von icke46
woran das wohl liegen mag?

Gruss

icke



Na das hat daran gelegen das der Dieter das Video auf Privat hatte, aber er möchte ja das sein Video nicht nur von 5 Leuten angesehen wird.[zwinker] Jetzt geht es und es sind sehr schöne Aufnahmen wie wir sie von Dieter kennen ! Danke dafür



Die Aufnahmen von der Schlacht bei Gorleben habe ich nicht gemacht. Anfang 1990 habe ich den Film von dem Chef der Bootsgruppe Dömitz erhalten. Mein Dank geht an J. G.


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#16

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 22:05
von andy | 1.253 Beiträge | 157 Punkte
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Dem Wortlaut nach war das aber kein Film der Grenztruppen der DDR.

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#17

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 22:31
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Zitat von andy im Beitrag #16
Dem Wortlaut nach war das aber kein Film der Grenztruppen der DDR.

andy


Die Roh-Filmaufnahmen sind von den Grenztruppen. Die sogenannte Postproduktion (Schnitt, Sprechtext) wohl nicht.
Theo


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#18

RE: Rüterberg die Dorfrepublik

in DDR Staat und Regime 31.07.2013 23:11
von exDieter1945 | 228 Beiträge | 2 Punkte
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #17
Zitat von andy im Beitrag #16
Dem Wortlaut nach war das aber kein Film der Grenztruppen der DDR.

andy


Die Roh-Filmaufnahmen sind von den Grenztruppen. Die sogenannte Postproduktion (Schnitt, Sprechtext) wohl nicht.
Theo



Hallo Theo, Du hast Recht.
Gruß Dieter


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