#21

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 04.02.2011 18:06
von josy95 | 4.915 Beiträge

@Altmark01,

besten Dank!!!

Das "Teil" ähnelt aber sehr dem SPW 40 P2.

Was die Bewaffnung asnbelangt, das war denn wohl Standardbewaffnung NVA/ Warschauer Vertrag für derartige gepanzerte Fahrzeuge?

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 04.02.2011 18:06 | nach oben springen

#22

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 04.02.2011 18:33
von 94 | 10.792 Beiträge

7,62-mm-MG PKT und 14,5-mm-MG KPWT kann man schon als Standard im Warschauer Vertrag bezeichnen.
Das beste Unterscheidungsmerkmal zwischen BRDM und PSH sind die seitlichen 'Türen', zweiteilig. Auuutsch!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#23

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 12.11.2012 13:41
von Gelöschtes Mitglied
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Der in Ungarn gefertigte PSH, wurde auch umgangssprachlich "Pusztahaube" genannt. Das Eisenschwein war der BTR 152 (siehe Foto), der sich im Bestand der VP-Bereitschaften und der Kampfgruppenbataillone (mot.) befand.

Der PSH war strukturmäßig mit jeweils 3 Fahrzeugen in den Aufklärungszügen der VPB und der KGB (mot.).
Die Kommandeure der VPB und der KGB (mot.) hatten als Gefechtsfahrzeuge den SPW 40 (älteres Modell bei den Kampfgruppenbataillonen) und den SPW 40 P2.

Der BTR 152 befand sich auch im Bestand der israelischen Armee (siehe nachfolgendes Foto). Es waren von der ägyptischen und syrischen Armee erbeutete Exemplare aus dem 6-Tage-Krieg von 1967 und dem Jom-Kippur-Krieg von 1973.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 12.11.2012 13:55 | nach oben springen

#24

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 12.11.2012 13:56
von terraformer1 | 193 Beiträge

Zitat von Hans55 im Beitrag #1
Welcher Grenzer kann sich noch an den SPW-PSH erinnern und wer hat an einer Wasserfahrt mit der "Kiste" teilgenommen? Hans55


In meinem ersten Sommer als Uffz., 1986, wären wir bei so einer Aktion beinahe mal abgesoffen, weil jemand vergessen hatte, das Bodenventil zu schließen.


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#25

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 12.11.2012 13:58
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Motoren anlassen, wenn sie angesprungen sind


Die Wasserfahrt haben wir auch gemacht, trotz Überdruck kam aber die Brühe zu den Türen rein, komisches Gefühl. Bei der Ausfahrt sind wir dann mit dem "Arsch" abgetrieben und schräg rausgefahren. Als Richtschütze sah ich nur Wasser auf der Einen und Himmel auf der anderen Seite. Ich hab gedacht die kiste fällt um.
Neben uns haben die russen mit den BMP geübt, da ist einer in Flussmitte in Flammen aufgegangen, war interessant wie die den ans Ufer bekommen haben denn der trieb wie eine Fackel auf dem Fluss.


EK 81/2
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#26

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 12.11.2012 14:00
von Gelöschtes Mitglied
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Hier ein BTR 152 im Yad la-Shiryon Museum, Israel.


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#27

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 12.11.2012 14:03
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich im Beitrag #5
In der der Granatwerferbatt. des GR 33 war der PSH mit der taktischen Nummer 152 bis zuletzt im Bestand. Bekannt ist mir, dass 1988 die Ari-Zugmittel MTLB gegen den Ural 375 D augetauscht wurden.

Ich hirne gerad, wie man vom Pustaschei*haus zum BTR kommt, vielleicht lags an der taktischen Nummer *grins*
Aber irgendwie war das 'richtige' Eisenschwein schon kuhl, um nicht zu sagen oberkuhl, so mit lässig rausgelehnten Ellenbogen ...


Quelle: milday.ru


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#28

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 12.11.2012 14:40
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Schöner Film,

Danke @Mholzmichel dafür.

Auch wenn das Teil im E-Fall ein Sarg gewesen wäre,
bei der dünnen Panzerung.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2012 14:43 | nach oben springen

#29

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 12.11.2012 16:04
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Stabsfähnrich im Beitrag #5
In der der Granatwerferbatt. des GR 33 war der PSH mit der taktischen Nummer 152 bis zuletzt im Bestand. Bekannt ist mir, dass 1988 die Ari-Zugmittel MTLB gegen den Ural 375 D augetauscht wurden.

Ich hirne gerad, wie man vom Pustaschei*haus zum BTR kommt, vielleicht lags an der taktischen Nummer *grins*
Aber irgendwie war das 'richtige' Eisenschwein schon kuhl, um nicht zu sagen oberkuhl, so mit lässig rausgelehnten Ellenbogen ...


Quelle: milday.ru


Ja das alte "Eisenschwein" war schon eine obercoole "Sa(u)/che". Und Sarg hin oder her, es war schon etwas Besonderes ihn mit aufheulendem Motor durch das Gelände zu bewegen. Im Winter hatte er so seine Tücken mit der Anspringerei. Deshalb gab es immer einen "Startklaren", der dann die anderen kurz anschleppte.
Die Bezeichnung "Pusztaschei..haus" ist mir auch bekannt, bin nicht gleich darauf gekommen.

Vierkrug


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#30

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 13.11.2012 20:55
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Mholzmichel im Beitrag #25
Motoren anlassen, wenn sie angesprungen sind


Die Wasserfahrt haben wir auch gemacht, trotz Überdruck kam aber die Brühe zu den Türen rein, komisches Gefühl. Bei der Ausfahrt sind wir dann mit dem "Arsch" abgetrieben und schräg rausgefahren. Als Richtschütze sah ich nur Wasser auf der Einen und Himmel auf der anderen Seite. Ich hab gedacht die kiste fällt um.
Neben uns haben die russen mit den BMP geübt, da ist einer in Flussmitte in Flammen aufgegangen, war interessant wie die den ans Ufer bekommen haben denn der trieb wie eine Fackel auf dem Fluss.



Ja, @Mholzmichel und @94, schönen Dank für das interessante Video und Bild vom "Eisenschwein".

Ich bin ja NVA- Gedienter und wir hatten in Havelberg bei den Landeübersetzpionieren (ehem. LüB 5) neben der Kettentechnik GSP und PTS auch Rädertechnik wie SPW als s. g. Sicherstellungsfahrzeuge der Kompanien und des A- Zuges. Die russischen Modelle 40 PA und 60 PB. Hab selbst 1 Jahr einen 60 PB gefahren, taktische Nummer war 02.

Was mir jedoch auf dem Viedeo aufgefallen ist, das die Wasserfahrt (Havel) mit offenen Luken und Motorjalusien gemacht wiurden. Das war bei uns und zu meiner Zeit 1978 bis 1980 strengstens verboten! Selbst die Fensterluken mußten beim einwassern zu sein, also Sicht nur über Winkelspiegel und durften erst auf dem Wasserhindernis wieder geöffnet werden. Außerdem war zwingend vorgeschrieben, das der Fahrer einmal unter dem Fahrzeug (Bodenwanne) hindurchzurobben hatte und den sicheren Verschluß der Bodenluken selbst zu prüfen hatte.

Weiß jemand wo an der Havel und etwa wann (Jahr) das Video aufgenommen wurde? Könnte durchaus der damalige und auch heute noch existente und von Bundeswehr genutzte Wasserausbildungspltz Nitzow bei Havelberg an der alten Havel sein. Was mir bei der Aufnahme auch aufgefallen ist, es war bei derartigen Schau- oder Lehr- und Werbefilmen aus Gründen der Geheimhaltung eigentlich unüblich, taktische Nummern zu zeigen. Wenn wir Technik auf dem Straßenwege verlegten, mußten unsere taktischen Nummern fast immer abgedeckt werden.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#31

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 13.11.2012 21:11
von GZB1 | 3.286 Beiträge

@ josy

muss irgendwann in den 70ern gefilmt worden sein der Musik nach, Emblem noch ohne grüne GT Umrandung, Technik nur unterm Schleppdach nicht in Hallen.


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 21:12 | nach oben springen

#32

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 26.01.2013 19:38
von ursus1 | 16 Beiträge

Die taktischen Nummern " 9901 " sind mir sehr bekannt.
GAR 40 - 1. 9 ; 9.Ausbildungskompanie - 2. ; die 01 für KC und der Rest laufende Nr.

Ist diese Vermutung richtig?

Gruss ursus


GT der DDR, GKM GAR 40" Hans Coppi" ABttr. 11/85-08/88


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#33

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 21.02.2013 15:17
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von GZB1 im Beitrag #31
@ josy

muss irgendwann in den 70ern gefilmt worden sein der Musik nach, Emblem noch ohne grüne GT Umrandung, Technik nur unterm Schleppdach nicht in Hallen.


Im GR 44 standen die SPW noch 1983 unter einem Schleppdach.

Vor der Fahrt ins Gelände war immer "Vorpumpen" des Diesels angesagt.

In meinem letzten Diensthalbjahr durfte ich nach heftigem Bitten dann doch mal eine Wasserfahrt machen.
Unvergesslich schön.
Dort trafen wir dann auch sowjetische BMP.
Die Mannschaft saß auf dem Panzer (bei uns strengstens verboten), hatte verschiedenen Uniformen an und jagten durch die Landschaft.

Auch als Kommandant setzte man sich gern mal während der Fahrt auf die Panzerung, Beine in der Luke, das lange Stehen war schon anstrengend.
Der KC fuhr dann immer mal die Kolonne lang und winkte "DUDU" mit dem Zeigefinger.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#34

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 09.10.2013 21:23
von SET800 | 3.094 Beiträge

Hallo, Wassereinbruch, langsam ansteigend trotz Lenzpumpen in Schwimmfahrzeugen hat ja mehrere Gefahren. Die "Bootsform" ist ja auch nicht besonderes hydrodynmisch sehr stabil...

Weniger Versagen des Antriebes und "ganz" vollaufen mit gluck-gluck interssiert mich die Kentergefahr.

Bei Schieflage läuft Wasser auf eine Seite und vergrößert noch die Krängung.... , mehr Wasser auf die Seite und.....

Wie war das bei diesen diversen Kampftechnikgeräten?



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#35

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 09.10.2013 22:19
von stutz | 568 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #34
Hallo, Wassereinbruch, langsam ansteigend trotz Lenzpumpen in Schwimmfahrzeugen hat ja mehrere Gefahren. Die "Bootsform" ist ja auch nicht besonderes hydrodynmisch sehr stabil...

Weniger Versagen des Antriebes und "ganz" vollaufen mit gluck-gluck interssiert mich die Kentergefahr.

Bei Schieflage läuft Wasser auf eine Seite und vergrößert noch die Krängung.... , mehr Wasser auf die Seite und.....

Wie war das bei diesen diversen Kampftechnikgeräten?


Ich glaube, daß vom kentern eigendlich keine Gefahr ausging, weil bei der Wasserfahrt der Schwerpunkt zu weit unten war. Etwa 2/3 der Silhouette befand sich ja unter der Wasseroberfläche.
Mein Augenmerk habe ich immer darauf gerichtet, daß das Überströmventil zwischen Motor - und Kampfraum geöffnet war. So konnte man der Gefahr, wenn der Motorraum unbemerkt vollläuft und nach rückwärts absackt, begegnen.


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
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#36

RE: Havelüberquerung mit PSH

in Grenztruppen der DDR 25.09.2016 17:23
von James brown | 3 Beiträge

Erste wasserfahrtübungen fanden in oranienburg im lehnitzsee statt (1985)hat voll Spaß gemacht



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