#501

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 02:11
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von vs1400 im Beitrag #500
Zitat von G.Michael im Beitrag #498


@vs1400 ich beziehe überhaupt nichts auf den Alltag in einer Grenzkompanie, weil ich da gar nicht mitreden kann! Fakt ist die DV 050/0/001 und
meine persönlichen Erlebnisse in (ich betone) allen GK des GKN in Vorbereitung einer Inspektion des WTD des GKN.
Micha


ok, G.Michael,
dann solltest du doch zumindest explizit erwähnen,
dass derartiges in deiner einheit erlebt hattest
und sie nicht zur struktur der direkten grenzsicherung zählte.

wann gab es denn noch inspektionen der wk,
abgesehen von den jährlichen?

gruß vs






@vs1400, eigentlich wollte ich in die Heia, nu egal.
1983, ab Januar gab es eine Inspektion des Kommando der Grenztruppen des Waffentechnischen Dienst im Grenzkommando Nord.
Überprüft wurden ALLE Waffenkammern, Waffenwerkstätten Gefechtsparks und Munitionslager im Grenzkommando Nord.
Ich war damals unterwegs mit LO 2002 Werkstattwagen und einem P3 mit Schweißausrüstung. Abends in der GK angekommen, Nachtschicht, früh
raus aus der WK und gegen 08.00 Uhr stand Oberst P.... in der WK.
Wir haben das so sauber hinbekommen, das ich nach der Aktion 14, in Worten vierzehn Tage Sonderurlaub + einen Ferienplatz im NVA- Heim Schierke bekam.
Dazu eventuell noch eine Geschichte, in meinem RML-5 (Munitionslager GAR-5 Glöwen) gab es einen "schwerwigenden Fehler"
Ich hatte die Restkiste für 14,5 mm Pzbrd, wie vorgeschrieben grau gestrichen. Es war allerdings Farbe durchgelaufen und graue Farbe auf den Hülsen!
Was macht GM Fri....? Der hat mich in den Arm genommen und sagt,: Oberfeld kein Beinbruch, nimmst nen Taschenmesser und das geht ab und hat
das vorgemacht.
So gibt es auch sehr schöne Erinnerungen an meine Dienstzeit
Micha


zuletzt bearbeitet 05.09.2015 03:10 | nach oben springen

#502

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 10:04
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von GZB1 im Beitrag #483
@der 39. AGT heißt Angehöriger der Grenztruppen, war zumindest in den 80ern eine gängige interne Abkürzung bei den GT.

In den 80ern gab es keine solche Ausbildung für Soldaten in den Grenzkompanien, wenn überhaupt haben evtl. mal Offiziere ein Scharfschützengewehr auf der Offiziersschule aus der Nähe gesehen. Ich bezweifele, dass diese eine ernsthafte Scharfschützenausbildung daran gehabt haben. Scharfschützen müssen ihre Fähigkeiten ständig schulen! Eine solche Schulung gab es für Offiziere einer Grenzkompanie nicht. Ob es die für Waffen-Uffze. der GK gab wage ich ebenso zu bezweifeln.

Du hast recht, s gab in den Kompanien später auch keine Scharfschützengewehre mehr, so wenig wie ausgebildete Scharfschützen. Wozu auch?
Dennoch landeten Anfang der 60er solche alten russischen Gewehre in den Kompanien und ich erhielt von der Brigade in Magdeburg den Auftrag, die Ausbildung durchzuführen. Also wartete ich bis die kommandierten Soldaten in Oschersleben eintrafen und dann ab nach Mönchehof zum Schießplatz der Halberstädter. Ich glaube es waren 12 Soldaten und ich hatte sie eine Woche. Völlig sinnlos. Aber es war ein Anfang und sollte einerseits regelmäßig weitergeführt und auch weitere Soldaten ausgebildet werden. Ich habe keinen weiteren Lehrgang durchgeführt und weiß auch nichts über weitere Ausbildung. Ich nehme an, dass der Blödsinn wieder eingestellt wurde. Und jetzt noch, wieso gerade ich. a) War Bat.-Kdr des Ausbildungsbat. b) war ein ziemlich erfolgreicher Sportschütze und c) War zu dieser Zeit der Vorsitzende des Bezirksfachausschusses Sportschießen von Dynamo.
Vielleicht meldet sich noch jemand hier, der die Gewehre oder die Schützen in den Kompanien noch erlebt hat.


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#503

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 10:24
von der 39. | 522 Beiträge

Wenn ich etwas aussage, bitte immer daran denken, es betrifft die Zeit bis max. 1963 und unmittelbar an der Grenze war ich nur bis etwa 1959.
Wir hatten 2 KK-Gewehre in der GK, die durften nicht in der Waffenkammer aufbewahrt werden. Sie befanden sich bei mir also beim KC. Ich hatte in meinem Zimmer einen ca 1,40 m hohen Abwurfbehälter aus dem 2 Weltkrieg mit Vorhängeschloss. Darin befanden sich die beiden KK-Gewehre, 2 meiner Sportpistolen, ein SW- Revolver für großkalibriges Schießen und meine Pistole, sowie diverse Munition. Die Sportpistolen waren individuell nur für mich zugelassen, deswegen sicher mit anderen GK nicht zu vergleichen. Später im Regimentsstab und im Ausbildungs-Btl. habe ich meine Sportwaffen auch immer bei mir gehabt, in einem abschließbaren Schrankfach. Zugegebenermaßen hatte ich einige Privilegien, das hing mit meinen Dynamofunktionen und meinen Erfolgen im Sportschießen zusammen. So habe ich mir manches selber(oder selbst) genehmigt..
Der 39.


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#504

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 10:37
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #502
Zitat von GZB1 im Beitrag #483
@der 39. AGT heißt Angehöriger der Grenztruppen, war zumindest in den 80ern eine gängige interne Abkürzung bei den GT.

In den 80ern gab es keine solche Ausbildung für Soldaten in den Grenzkompanien, wenn überhaupt haben evtl. mal Offiziere ein Scharfschützengewehr auf der Offiziersschule aus der Nähe gesehen. Ich bezweifele, dass diese eine ernsthafte Scharfschützenausbildung daran gehabt haben. Scharfschützen müssen ihre Fähigkeiten ständig schulen! Eine solche Schulung gab es für Offiziere einer Grenzkompanie nicht. Ob es die für Waffen-Uffze. der GK gab wage ich ebenso zu bezweifeln.

Du hast recht, s gab in den Kompanien später auch keine Scharfschützengewehre mehr, so wenig wie ausgebildete Scharfschützen. Wozu auch?
Dennoch landeten Anfang der 60er solche alten russischen Gewehre in den Kompanien und ich erhielt von der Brigade in Magdeburg den Auftrag, die Ausbildung durchzuführen. Also wartete ich bis die kommandierten Soldaten in Oschersleben eintrafen und dann ab nach Mönchehof zum Schießplatz der Halberstädter. Ich glaube es waren 12 Soldaten und ich hatte sie eine Woche. Völlig sinnlos. Aber es war ein Anfang und sollte einerseits regelmäßig weitergeführt und auch weitere Soldaten ausgebildet werden. Ich habe keinen weiteren Lehrgang durchgeführt und weiß auch nichts über weitere Ausbildung. Ich nehme an, dass der Blödsinn wieder eingestellt wurde. Und jetzt noch, wieso gerade ich. a) War Bat.-Kdr des Ausbildungsbat. b) war ein ziemlich erfolgreicher Sportschütze und c) War zu dieser Zeit der Vorsitzende des Bezirksfachausschusses Sportschießen von Dynamo.
Vielleicht meldet sich noch jemand hier, der die Gewehre oder die Schützen in den Kompanien noch erlebt hat.


Was waren das für Scharfschützengewehre ? Mosin Nagant ? Dieser das am meisten eingesetzte Infanteriegewehr, das mit Zieloptik ausgerüstet verbreitet als Scharfschützengewehr eingesetzt wurde.



zuletzt bearbeitet 05.09.2015 15:35 | nach oben springen

#505

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 11:13
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #492
Können wir uns vielleicht auf ein paar Punkte einigen?

1. Es gab Zeiten da waren Scharfschützengewehre(SG) auf einer GK gelagert. Zu meiner Zeit 1973-1990 habe ich davon keine Kenntnis oder Ausbildung gehabt

2. Es mag der früheren beabsichtigten Verwendung einer GK im Ernstfall geschuldet sein das SG da gelagert waren, aber keiner für die Nutzung eine Ausbildung hatte. Diese "Nutzer" wären eventuell im Ernstfall zugeführt worden

3. Wie beim Militär üblich, hätten diese SG regelmäßig gereinigt werden müssen. Wer hat dieses getan? Da wir einige Waffen Uffz. hier haben müßte doch EINER davon wissen?
Zu 1. Eine SiK war ja nun keine 'normale' Linien-GK und ein Polit hatte mit T/B ja von Haus aus wenig im Sinn?
Zu 2. Als 'Nutzer' wären im E-Fall besonders gute Schützen aus dem Bestand der nun als mot.Schützeneinheit handelnden GK bestimmt worden.
Zu 3. Und genau bei einer solchen regelmäßigen 'Reinigung', also vielleicht ein zwei mal im Jahr, war auch die Gelegenheit die Teile in Augenschein zu nehmen. Die standen ja nun nicht sichtbar für Jedermann im Waffenständer, sondern waren (wie viele andere Dinge auch) für den E-Fall in Kisten eingelagert.
(wie ich's zu Gesicht bekam ... bereits im #25 erwähnt)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#506

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 14:50
von Fritze | 3.474 Beiträge

Die standen ja nun nicht sichtbar für Jedermann im Waffenständer, sondern waren (wie viele andere Dinge auch) für den E-Fall in Kisten eingelagert.

Ich habe beide Möglichkeiten gesehen ! Aber ich habe immer noch die Hoffnung ,daß ein Waffenuffz. ,sich zu Wort meldet !
Nach Berichten waren die kleinen Granatwerfer ja nun nicht auch in jeder GK ! Also könnte es bei den "Scharfschützengewehren " sich ebenso verhalten haben . Es gab Kompanien ,dort gab es sie und in Anderen nicht !

VG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#507

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 19:42
von der 39. | 522 Beiträge

Hallo DoreHolm,
ich habe leider keine Ahnung, um was für ein Modell es sich gehandelt hat. Es sah aus wie ein russischer Karabiner, nur der Lauf war wohl etwas länger. Sie müssen auch im 2.Weltkrieg viel im Einsatz gewesen sein, denn unser Waffenoffizier im Regiment hatte sie überprüft und eingeschossen, als sie eintrafen und bevor sie in die Kompanien gingen. Er hat mir mal gezeigt, wie weit die Kaliberlehre (Ich hoffe, das hieß so) in den Lauf eindrang. Die Streuung war eigentlich schon zu groß. Das war noch ein Zeichen dafür, wie sinnlos diese Scharfschützenaktion Anfang der 60er war.
Es grüßt der 39.


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#508

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 20:36
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #507
Hallo DoreHolm,
ich habe leider keine Ahnung, um was für ein Modell es sich gehandelt hat. Es sah aus wie ein russischer Karabiner, nur der Lauf war wohl etwas länger. Sie müssen auch im 2.Weltkrieg viel im Einsatz gewesen sein, denn unser Waffenoffizier im Regiment hatte sie überprüft und eingeschossen, als sie eintrafen und bevor sie in die Kompanien gingen. Er hat mir mal gezeigt, wie weit die Kaliberlehre (Ich hoffe, das hieß so) in den Lauf eindrang. Die Streuung war eigentlich schon zu groß. Das war noch ein Zeichen dafür, wie sinnlos diese Scharfschützenaktion Anfang der 60er war.
Es grüßt der 39.


Dann war es ein schlechtes Gewehr. Nach meinen Recherchen zählt der Mosin Nagant auch heute noch als preiswerte, aber recht gute Waffe für größere Distanzen (natürlich mit ZF) unter den Sportschützen. Als Scharfschützengewehre wurden die ausgesucht, die vom Trefferbild her die Anforderungen brachten. Es war ein Mehrlader (Repetierer) mit einem 5-Schuss-Kastenmagazin. In der Seitenansicht ist es m.E. wegen der Magazinanordnung kaum mit anderen Infanteriegewehren oder als Scharfschützengewehr verwendeten Waffen zu verwechseln. Google mal, vielleicht erkennst Du es ?
Aber das gleitet jetzt wohl in den technischen Bereich, also OT ab.



beobachter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#509

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 21:04
von Mike59 | 7.977 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #506
Die standen ja nun nicht sichtbar für Jedermann im Waffenständer, sondern waren (wie viele andere Dinge auch) für den E-Fall in Kisten eingelagert.

Ich habe beide Möglichkeiten gesehen ! Aber ich habe immer noch die Hoffnung ,daß ein Waffenuffz. ,sich zu Wort meldet !
Nach Berichten waren die kleinen Granatwerfer ja nun nicht auch in jeder GK ! Also könnte es bei den "Scharfschützengewehren " sich ebenso verhalten haben . Es gab Kompanien ,dort gab es sie und in Anderen nicht !

VG Fritze

Von was schreibt Ihr den hier.

Ab 1979 gab es keine SWD oder ähnliche SSG in den Linieneinheiten.
Behaupte ich einfach - wieder einmal - ein gegenteiliger Beweis fehlt. In wie weit vorher SSG's im Bestand waren ist nicht klar zu erkennen.

FAKT ist: Es wurden im Grenzdienst keine SSG eingesetzt/zum Grenzdienst ausgegeben.

Zwischenzeitlich gab es auf der GK'en auch die AGS 17 und auch SPG 9 welche schon auf Grund er Bauart nicht die Waffenkammer passten. Dazu wurde dann eine KFZ Halle benutzt. Petschaft drauf und Wachposten (WE) war ja eh vorhanden.


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#510

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 21:24
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #508
Zitat von der 39. im Beitrag #507
Hallo DoreHolm,
ich habe leider keine Ahnung, um was für ein Modell es sich gehandelt hat. Es sah aus wie ein russischer Karabiner, nur der Lauf war wohl etwas länger. Sie müssen auch im 2.Weltkrieg viel im Einsatz gewesen sein, denn unser Waffenoffizier im Regiment hatte sie überprüft und eingeschossen, als sie eintrafen und bevor sie in die Kompanien gingen. Er hat mir mal gezeigt, wie weit die Kaliberlehre (Ich hoffe, das hieß so) in den Lauf eindrang. Die Streuung war eigentlich schon zu groß. Das war noch ein Zeichen dafür, wie sinnlos diese Scharfschützenaktion Anfang der 60er war.
Es grüßt der 39.


Dann war es ein schlechtes Gewehr. Nach meinen Recherchen zählt der Mosin Nagant auch heute noch als preiswerte, aber recht gute Waffe für größere Distanzen (natürlich mit ZF) unter den Sportschützen. Als Scharfschützengewehre wurden die ausgesucht, die vom Trefferbild her die Anforderungen brachten. Es war ein Mehrlader (Repetierer) mit einem 5-Schuss-Kastenmagazin. In der Seitenansicht ist es m.E. wegen der Magazinanordnung kaum mit anderen Infanteriegewehren oder als Scharfschützengewehr verwendeten Waffen zu verwechseln. Google mal, vielleicht erkennst Du es ?
Aber das gleitet jetzt wohl in den technischen Bereich, also OT ab.



@DoreHolm, welche Variante war es denn nun? Mehrladegewehr Mosin? die geänderte Variante vom Belgier Nagant, oder doch die Variante des
Tschechen Karel Krnka?
Modell 10, Modell 24/27? selbst die Amis haben dran rumgebastelt 35 Winchester/ 405 Winchester
Micha


zuletzt bearbeitet 05.09.2015 21:25 | nach oben springen

#511

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.09.2015 22:04
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #510
Zitat von DoreHolm im Beitrag #508
Zitat von der 39. im Beitrag #507
Hallo DoreHolm,
ich habe leider keine Ahnung, um was für ein Modell es sich gehandelt hat. Es sah aus wie ein russischer Karabiner, nur der Lauf war wohl etwas länger. Sie müssen auch im 2.Weltkrieg viel im Einsatz gewesen sein, denn unser Waffenoffizier im Regiment hatte sie überprüft und eingeschossen, als sie eintrafen und bevor sie in die Kompanien gingen. Er hat mir mal gezeigt, wie weit die Kaliberlehre (Ich hoffe, das hieß so) in den Lauf eindrang. Die Streuung war eigentlich schon zu groß. Das war noch ein Zeichen dafür, wie sinnlos diese Scharfschützenaktion Anfang der 60er war.
Es grüßt der 39.


Dann war es ein schlechtes Gewehr. Nach meinen Recherchen zählt der Mosin Nagant auch heute noch als preiswerte, aber recht gute Waffe für größere Distanzen (natürlich mit ZF) unter den Sportschützen. Als Scharfschützengewehre wurden die ausgesucht, die vom Trefferbild her die Anforderungen brachten. Es war ein Mehrlader (Repetierer) mit einem 5-Schuss-Kastenmagazin. In der Seitenansicht ist es m.E. wegen der Magazinanordnung kaum mit anderen Infanteriegewehren oder als Scharfschützengewehr verwendeten Waffen zu verwechseln. Google mal, vielleicht erkennst Du es ?
Aber das gleitet jetzt wohl in den technischen Bereich, also OT ab.



@DoreHolm, welche Variante war es denn nun? Mehrladegewehr Mosin? die geänderte Variante vom Belgier Nagant, oder doch die Variante des
Tschechen Karel Krnka?
Modell 10, Modell 24/27? selbst die Amis haben dran rumgebastelt 35 Winchester/ 405 Winchester
Micha


Na, schrieb ich doch: Mehrlader, 5 Schuss-Magazin. Das Gewehr geht auf zwei Entwicklungen einmal der Brüder Nagant (Belgien) und einer anderen des des russischen Offizier Mosin zurück. 1890 wurde sich für die Mosin-Entwicklung entschieden, in die Elemente des Nagant mit einflossen. Natürlich wurde dieses gewehr durch verschiedene Staaten genutzt bzw. in deren Variante selbst produziert (FIN,China,CZ,H,PL). Es dürfte aber anzunehmen sein, daß in der Roten Armee wohl hauptsächlich Gewehre der eigenen Produktion eingesetzt wurden, ausgehend von der Standardvariante M91/30. Produziert wurde der Mosin Nagant noch bis Ende der 50er. Diese Variante M91/30 wurde eben auch als Scharfschützengewehr eingesetzt und ist heute noch bei Sportschützen in Gebrauch. Habe gerade mal gegoogelt. Ein Händler bietet einen MN Sniper mit ausgesuchter Schussleistung an: Streukreis auf 100 m = 25 mm. Um die wird es sich auch in den frühen GKs gehandelt haben, vermute ich.



zuletzt bearbeitet 05.09.2015 22:04 | nach oben springen

#512

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.09.2015 05:24
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #505
Zu 1. Eine SiK war ja nun keine 'normale' Linien-GK

Und ich habe inzwischen den Eindruck, dass Aufklärung überhaupt nicht gewünscht ist.

Seit sicher 300 Seiten ist geklärt, dass in den SiK-25, -26, -27 Scharfschützengewehre existierten. Und es ist geklärt, dass es in diesen drei Kompanien auch ausgebildete Schützen gab. Und es ist geklärt, dass nicht jeder Angehörige dieser SiK das wusste. Und es ist geklärt, dass die Züge Spezialfunktionen hatten. Und es ist geklärt, dass nur sehr wenige Herren dieser SiK darüber reden möchten.

Und ich verstehe, warum sie es nicht möchten: Man muss nur mal die letzten 50 Beiträge lesen: Das tut sich doch niemand freiwillig an.

Es ist reine Trollerei in diesem Forum. Hier, aber auch in vielen anderen Threads. Da kann man sich nur mit Grauen abwenden.

Ich gehe auch nicht von Weltverschwörung aus. Sondern es ist reine Dummheit: Bei mir gab es das nicht. Aber ich war die Grenztruppen. Also gab es das nicht. Hört doch auf mich. - So etwa.

Mit dieser Einstellung werdet ihr nie etwas erfahren. Aber das ist auch nicht schlimm: Es bestätigt euer Bild doch nur: Es war alles so wie ihr es schon immer wusstet.


Fritze und Büdinger haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#513

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.09.2015 07:27
von exgakl | 7.237 Beiträge

@Mart es geht bei der genannten Sik um die Sicherungskompanie der Güst... das kann einen schon verwirren , wenn man nur die U-Schule kennt...

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#514

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.09.2015 08:25
von Mike59 | 7.977 Beiträge

Zitat von Mart im Beitrag #512
Zitat von 94 im Beitrag #505
Zu 1. Eine SiK war ja nun keine 'normale' Linien-GK

Und ich habe inzwischen den Eindruck, dass Aufklärung überhaupt nicht gewünscht ist.

Seit sicher 300 Seiten ist geklärt, dass in den SiK-25, -26, -27 Scharfschützengewehre existierten. Und es ist geklärt, dass es in diesen drei Kompanien auch ausgebildete Schützen gab. Und es ist geklärt, dass nicht jeder Angehörige dieser SiK das wusste. Und es ist geklärt, dass die Züge Spezialfunktionen hatten. Und es ist geklärt, dass nur sehr wenige Herren dieser SiK darüber reden möchten.

Und ich verstehe, warum sie es nicht möchten: Man muss nur mal die letzten 50 Beiträge lesen: Das tut sich doch niemand freiwillig an.

Es ist reine Trollerei in diesem Forum. Hier, aber auch in vielen anderen Threads. Da kann man sich nur mit Grauen abwenden.

Ich gehe auch nicht von Weltverschwörung aus. Sondern es ist reine Dummheit: Bei mir gab es das nicht. Aber ich war die Grenztruppen. Also gab es das nicht. Hört doch auf mich. - So etwa.

Mit dieser Einstellung werdet ihr nie etwas erfahren. Aber das ist auch nicht schlimm: Es bestätigt euer Bild doch nur: Es war alles so wie ihr es schon immer wusstet.

Zu unserem Glück haben wir dich. Betrachte doch einmal den Tenor deiner eigenen Beiträge.


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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