#361

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 04.04.2014 14:12
von Passer | 74 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #87

Zitat von GZB1
Hatte eigentlich PKE, für den Fall von Geiselnahmen auf der Güst, solche Teile?


Die PKE Marienborn/A.war für den Fall aller Fälle mit Scharfschützengewehren ausgestattet. In den einzelnen Dienstschichten gab es Scharfschützen, die ausgebildet waren und regelmäßig zum Schießen gefahren sind. Es wurden auch Varianten
möglicher Einsätze trainiert. Irgendwelche Vergünstigung hatten sie nicht. Sie waren hauptberuflich als Paßkontrolleure tätig.
Sie waren bei der täglichen Dienstplanung ( evtl. zusätzliches Dienstfrei, Krankheit, Urlaub ) zu berücksichtigen.

Rabe


Um die Sache abzurunden: Ja, PKE hatte Scharfschützengewehre in der Waffenkammer auf der Güst. Passkontrolleure fertigten nicht nur den Reiseverkehr ab, sondern die meisten waren noch in verschiedenste Spezialistengruppen. Neben Terrorabwehr/Geiselnahme, in der die Scharfschützen waren, gab es noch Sprengstoffspezialisten, die zum Einsatz kamen wenn SVG’s (Sprengstoff Verdächtiger Gegenstand) auf der Güst gefunden wurden. Daneben noch Identitätsspezialisten und Dokumentenspezialisten. Als Scharfschützen würde ich diese Leute aber nicht bezeichnen, eher als Spezialisten, die gut mit dem Scharfschützengewehr umgehen konnten. Ein Scharfschütze hat seine eigene Waffe mit der er regelrecht verschmolz, sie genau kannte. Nicht jeder kann mit jeder Waffe gut schießen. Soweit ich mich erinnere, gab es zwei Scharfsschützengewehre Dragunow auf der Güst Zarrentin. Es schossen also alle Scharfschützen mit den beiden Waffen. Das ständige Training ließ auch zu wünschen übrig. Für Trainingseinheiten blieb nur wenig Zeit, in der Regel 4 mal im Jahr, also 1 mal im Quartal. Trainiert wurden Standardsituationen. Und jeder Passkontrolleur wusste in der Regel was zu tun ist, wenn er als Geisel genommen wird. Die Schusssektoren waren jedem bekannt. So musste man, falls man als Geisel genommen wurde, Situationsbedingt und wenn möglich, den Geiselnehmer in einer für den „Finalen Schuss“ günstigen Schussposition bringen und in einem günstigen Moment einen Großteil der Körperfläche einschl. des Kopfes des Geiselnehmers freigeben. Soweit die Theorie. Ob sich das alles praktisch durchführen hätte lassen...
Schlimmstenfalls Kollateralschaden im „Friendly Fire“...

Passer


1981-1984 MFS PKE
1985-1989 MFS Abt. VI/OLZ/Fahndung
1990 Fahndungsoffizier GBK (GT)
1990-1991 Kontrolloffizier f. Rückbau d. Grenzanlagen

François Mitterrand: "Ich war das Produkt meiner Erziehung und meines Milieus!"
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#362

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 04.04.2014 19:16
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Danke @Passer für die Klarheit.


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#363

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 05.04.2014 03:04
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von Passer im Beitrag #361
Um die Sache abzurunden: Ja, PKE hatte Scharfschützengewehre in der Waffenkammer auf der Güst.


Zwar haben wir den Bereich GT momentan verlassen und sind bei der HA VI des MfS.

Für GüSt Marienborn/A ist nachzutragen, dass für den Fall von Geiselnahmen eingewiesenen Angehörigen der PKE auch der "Schießkoffer" zur Verfügung stand: Dessen Existenz wird selbst von vielen ehemaligen MfS-Angehörigen nachhaltig bestritten. Und die damit vertrauten PKE-Angehörigen verzweifeln regelrecht an ihren Kollegen der gleichen Waffenfarbe, die das nicht glauben.

Der reale Nutzen des Schießkoffers ist heute bei PKE-Angehörigen umstritten. Die grundsätzliche Idee wäre die Überrumplung gewesen, weil AGM/S (später HA XXII - Antiterror) rein zeitlich möglicherweise nicht zügig genug herangeführt werden konnte.

Um dieses Teilthema sehr genau einzuordnen:
An dieser Stelle steht eine bewaffnete Geiselnahme im Raum. Je nach Fortlauf der Dinge ist der "finale Rettungsschuß" möglicherweise zwingend erforderlich, um die Geiseln vor der Tötung zu schützen. - Diese Anmerkung für alle, die "schießwütige Schweine" denken oder schreiben möchten: Völlig unabhängig von politischen Systemen gibt es keinerlei Rechtfertigung dafür, Unschuldige zur Geisel zu nehmen und mit deren Tod zu drohen.


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zuletzt bearbeitet 05.04.2014 03:05 | nach oben springen

#364

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.04.2014 11:13
von KARNAK | 1.697 Beiträge

Das mit dem Vorhandensein dieser Gewehre kann ich bestätigen,obwohl ich nie eines zu Gesicht bekommen habe.Wurde ein solches eigentlich jemals zum Einsatz gebracht?Habe nie davon gehört.Wahrscheinlich war es auch nur so eine Idee wie die Sprengdecke kugel und kastenform,kennt einer die Dinger und die Vorstellungen damit eventuelle Bomben an der Güst unwirksam oder zumindest deren Wirkung zu relativieren?In beiden Fällen hätte man wohl im Ernstfall eher echte Spezialisten herangezogen,die Zeit dafür dürfte vorhanden gewesen sein,zumindest dort wo ich war.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#365

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.04.2014 12:15
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #364
... die Sprengdecke kugel und kastenform,kennt einer die Dinger


ja, im Sonderkontrollobjekt Vorkontrolle Ausreise gelagert.

Zitat von Mart im Beitrag #363
Dessen (Anm. Hu: "Koffer") Existenz wird selbst von vielen ehemaligen MfS-Angehörigen nachhaltig bestritten. Und die damit vertrauten PKE-Angehörigen verzweifeln regelrecht an ihren Kollegen der gleichen Waffenfarbe, die das nicht glauben.



Ich gehöre nicht zu den Bestreitern. Bei dem Koffer handelte es sich um Kalaschnikow mit Zielfernrohr. Übrigens nachzulesen im Buch von user PKE "Guten Tag, Paßkontrolle der DDR" Seite 169.

Außerdem erinnere ich in diesem ZH an den Schusswaffeneinsatz eines festgenommenen Schleusers im Jahr 1976 in Mbn./A. (ex-user Raabe berichtete bereits). Solche Extremsituationen gab es also und nur für solche Extremfälle war der Einsatz des Scharfschützengewehres und des "Koffers" vorgesehen.

friedliche Grüße Andreas

edit: die Sprengdecke sollte nicht dazu dienen, den Gegenstand darunter durch Angehörige der PKE zu sprengen, sondern nur eine gewisse Sicherheit bieten, bis die Spezialisten anreisten.
+ RSF


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zuletzt bearbeitet 06.04.2014 13:02 | nach oben springen

#366

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.04.2014 12:59
von KARNAK | 1.697 Beiträge

Du sagst es"eine gewisse Sicherheit"Jedenfalls habe ich mir schon damals so meine Gedanken gemacht bei der Vorführung und dem Aufbau dieser Teile,wie denn wohl diese"gewisse Sicherheit"ausgesehen hätte, bei einem ernsthaften Sprengsatz.Wenn der hochgeht bevor die Spezialisten erscheinen.Also ich hätte in jedem Fall evakuieren,bzw.die Güst leerlaufen lassen ehe ich Zeit mit dem Aufbau dieser Wahnsinnskonstruktion vertan hätte.


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#367

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.04.2014 13:00
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Um auf die Überschrift dieses Themas zurückzukommen: Ich wüsste nicht, dass es sogenannte Scharfschützen bei den Grenztruppen gab.

Zwar gab es im Zusammenhang des militärisch-sozialistischen Rummels seitens Vorgesetzter das Bestreben möglichst viele Soldaten infolge bester Schießergebnisse mit der Schützenschnur zu bekleckern, aber das war's dann auch schon.
Die Schützenschnurträger wurden allerdings nicht zu besonderen Schießdiensten oder so herangezogen.

Was die zur Diskussion gebrachten Zielfernrohre angeht, so hatten die zugführenden Offiziere während meiner Ausbildungszeit so ein Ding auf ihrem Knallstock, das gehörte wohl zur obligatorischen Grundausrüstung.
Von Scharfschützen konnte da nicht die Rede sein, auf wen hätten diese Herren denn fern der Grenze schießen sollen, um ganz gezielt Grenzverletzer auszuschalten?


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#368

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.04.2014 13:06
von KARNAK | 1.697 Beiträge

Gab es ja auch nicht,es gab sowas ähnliches bei der PKE und die gehörte bekanntlich zum Mfs.Allerdings hätten EIGENTLICH alle Angehörigen der GT mit Scharfschützengewehren ausgestattet sein müssen und nicht mit stinknormalen Kriegswaffen.Mit denen waren sie nämlich gar nicht in der Lage dass zu realisieren was in der Schusswaffengebrauchsbestimmung stand und einen Schießbefehl gab es ja bekanntlich nicht.


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#369

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 06.04.2014 14:37
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von Passer im Beitrag #361
Zitat von Gast im Beitrag #87

Zitat von GZB1
Hatte eigentlich PKE, für den Fall von Geiselnahmen auf der Güst, solche Teile?


Die PKE Marienborn/A.war für den Fall aller Fälle mit Scharfschützengewehren ausgestattet. In den einzelnen Dienstschichten gab es Scharfschützen, die ausgebildet waren und regelmäßig zum Schießen gefahren sind. Es wurden auch Varianten
möglicher Einsätze trainiert. Irgendwelche Vergünstigung hatten sie nicht. Sie waren hauptberuflich als Paßkontrolleure tätig.
Sie waren bei der täglichen Dienstplanung ( evtl. zusätzliches Dienstfrei, Krankheit, Urlaub ) zu berücksichtigen.

Rabe


Um die Sache abzurunden: Ja, PKE hatte Scharfschützengewehre in der Waffenkammer auf der Güst. Passkontrolleure fertigten nicht nur den Reiseverkehr ab, sondern die meisten waren noch in verschiedenste Spezialistengruppen. Neben Terrorabwehr/Geiselnahme, in der die Scharfschützen waren, gab es noch Sprengstoffspezialisten, die zum Einsatz kamen wenn SVG’s (Sprengstoff Verdächtiger Gegenstand) auf der Güst gefunden wurden. Daneben noch Identitätsspezialisten und Dokumentenspezialisten. Als Scharfschützen würde ich diese Leute aber nicht bezeichnen, eher als Spezialisten, die gut mit dem Scharfschützengewehr umgehen konnten. Ein Scharfschütze hat seine eigene Waffe mit der er regelrecht verschmolz, sie genau kannte. Nicht jeder kann mit jeder Waffe gut schießen. Soweit ich mich erinnere, gab es zwei Scharfsschützengewehre Dragunow auf der Güst Zarrentin. Es schossen also alle Scharfschützen mit den beiden Waffen. Das ständige Training ließ auch zu wünschen übrig. Für Trainingseinheiten blieb nur wenig Zeit, in der Regel 4 mal im Jahr, also 1 mal im Quartal. Trainiert wurden Standardsituationen. Und jeder Passkontrolleur wusste in der Regel was zu tun ist, wenn er als Geisel genommen wird. Die Schusssektoren waren jedem bekannt. So musste man, falls man als Geisel genommen wurde, Situationsbedingt und wenn möglich, den Geiselnehmer in einer für den „Finalen Schuss“ günstigen Schussposition bringen und in einem günstigen Moment einen Großteil der Körperfläche einschl. des Kopfes des Geiselnehmers freigeben. Soweit die Theorie. Ob sich das alles praktisch durchführen hätte lassen...
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Passer




Das es zu Geiselnahme an Güst kam schildert dieser Fall: http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593916/page/1-


zuletzt bearbeitet 06.04.2014 14:37 | nach oben springen

#370

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 15.04.2014 17:25
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Passer im Beitrag #361
Zitat von Gast im Beitrag #87

Zitat von GZB1
Hatte eigentlich PKE, für den Fall von Geiselnahmen auf der Güst, solche Teile?


Die PKE Marienborn/A.war für den Fall aller Fälle mit Scharfschützengewehren ausgestattet. In den einzelnen Dienstschichten gab es Scharfschützen, die ausgebildet waren und regelmäßig zum Schießen gefahren sind. Es wurden auch Varianten
möglicher Einsätze trainiert. Irgendwelche Vergünstigung hatten sie nicht. Sie waren hauptberuflich als Paßkontrolleure tätig.
Sie waren bei der täglichen Dienstplanung ( evtl. zusätzliches Dienstfrei, Krankheit, Urlaub ) zu berücksichtigen.

Rabe


Um die Sache abzurunden: Ja, PKE hatte Scharfschützengewehre in der Waffenkammer auf der Güst. Passkontrolleure fertigten nicht nur den Reiseverkehr ab, sondern die meisten waren noch in verschiedenste Spezialistengruppen. Neben Terrorabwehr/Geiselnahme, in der die Scharfschützen waren, gab es noch Sprengstoffspezialisten, die zum Einsatz kamen wenn SVG’s (Sprengstoff Verdächtiger Gegenstand) auf der Güst gefunden wurden. Daneben noch Identitätsspezialisten und Dokumentenspezialisten. Als Scharfschützen würde ich diese Leute aber nicht bezeichnen, eher als Spezialisten, die gut mit dem Scharfschützengewehr umgehen konnten. Ein Scharfschütze hat seine eigene Waffe mit der er regelrecht verschmolz, sie genau kannte. Nicht jeder kann mit jeder Waffe gut schießen. Soweit ich mich erinnere, gab es zwei Scharfsschützengewehre Dragunow auf der Güst Zarrentin. Es schossen also alle Scharfschützen mit den beiden Waffen. Das ständige Training ließ auch zu wünschen übrig. Für Trainingseinheiten blieb nur wenig Zeit, in der Regel 4 mal im Jahr, also 1 mal im Quartal. Trainiert wurden Standardsituationen. Und jeder Passkontrolleur wusste in der Regel was zu tun ist, wenn er als Geisel genommen wird. Die Schusssektoren waren jedem bekannt. So musste man, falls man als Geisel genommen wurde, Situationsbedingt und wenn möglich, den Geiselnehmer in einer für den „Finalen Schuss“ günstigen Schussposition bringen und in einem günstigen Moment einen Großteil der Körperfläche einschl. des Kopfes des Geiselnehmers freigeben. Soweit die Theorie. Ob sich das alles praktisch durchführen hätte lassen...
Schlimmstenfalls Kollateralschaden im „Friendly Fire“...

Passer




Hallo Passer....

Wo fand denn das Training statt,also der Angehöhrigen der PKE (sie trugen ja Grenzeruniform) gabs da was ?
Und vielleicht können wir bei den PKEs bleiben.

Gruss BO

Gruss BO


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#371

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 15.04.2014 17:38
von passport | 2.642 Beiträge

Die MA der PKE Marienborn / A. übten und trainierten im Ausbildungs - Schulungsobjekt der BVfS Magdeburg Burgstall.

http://de.wikipedia.org/wiki/Burgstall_%...s_B%C3%B6rde%29


passport


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#372

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 15.04.2014 17:47
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von passport im Beitrag #371
Die MA der PKE Marienborn / A. übten und trainierten im Ausbildungs - Schulungsobjekt der BVfS Magdeburg Burgstall.

http://de.wikipedia.org/wiki/Burgstall_%...s_B%C3%B6rde%29


passport



Liegt ja nahe dran,nur wie trainiert man dann?
Gabs dort Gebäude ähnlich einer Güst,wie stellt man sich den Übungsablauf vor?
Distanzen,mögliche Zieldarstellung,Tag oder Nacht,Entfernungen etc....
Kann mir schwer vorstellen,rein aus materiell technischer Basis,das man Bezirksweise über derartige Möglichkeiten verfügte.....


Gruss BO


zuletzt bearbeitet 15.04.2014 18:02 | nach oben springen

#373

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 15.04.2014 18:25
von passport | 2.642 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #372
Zitat von passport im Beitrag #371
Die MA der PKE Marienborn / A. übten und trainierten im Ausbildungs - Schulungsobjekt der BVfS Magdeburg Burgstall.

http://de.wikipedia.org/wiki/Burgstall_%...s_B%C3%B6rde%29


passport



Liegt ja nahe dran,nur wie trainiert man dann?
Gabs dort Gebäude ähnlich einer Güst,wie stellt man sich den Übungsablauf vor?
Distanzen,mögliche Zieldarstellung,Tag oder Nacht,Entfernungen etc....
Kann mir schwer vorstellen,rein aus materiell technischer Basis,das man Bezirksweise über derartige Möglichkeiten verfügte.....


Gruss BO





Burgstall war ein normales Ausbildungs - und Schulungsobkekt. Mit einen Dienstgebäude, Turnhalle, Schieß - und Sturmbahn. Wenn ich mich recht erinnere trainierte diese Truppe im jeden Quartal einmal. Nahkampftraining, Scharschützenschiessen mit den verschiedensten Waffen, auch Nachtübungen. Das waren alles normale MA der PKE.

passport


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#374

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 15.04.2014 19:26
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #368
Gab es ja auch nicht,es gab sowas ähnliches bei der PKE


Wir waren (einige Seiten zuvor) schon mal weiter.


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#375

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 15.04.2014 20:05
von mibau83 | 831 Beiträge

zwecklos mart! :-(

beim chemischen dienst der gt hat es definitiv keine gegeben! oder über was sollte karnak sonst berichten können??


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#376

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 15.04.2014 20:09
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von mibau83 im Beitrag #375
zwecklos mart! :-(
beim chemischen dienst der gt hat es definitiv keine gegeben! oder über was sollte karnak sonst berichten können??


Das hast Du schön gesagt ... ich lese dann mal weiter mit: Wo überall es noch keine Scharfschützen gab.
Es lohnt nicht.


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#377

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 16.04.2014 17:50
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von passport im Beitrag #371
Die MA der PKE Marienborn / A. übten und trainierten im Ausbildungs - Schulungsobjekt der BVfS Magdeburg Burgstall.

http://de.wikipedia.org/wiki/Burgstall_%...s_B%C3%B6rde%29


passport



Hallo Passport....

bevor es in die langsame Vorbereitung des WEs geht,geb ich Dir noch einen kleinen Tipp,wo man richtig trainieren konnte und auch unter"sich"war sozusagen....
Vielleicht kann man die Trainingsplätze auch auf ein anderes Terrain ausbreiten,da war man unter sich,die baulichen Gegebenheiten waren vorhanden,eigentlich kamen die der baulichen Realität sehr nah(fast wie nachgebaut) und zum grössten Teil spach man dort unter den Mechanikern und Trainierenden eine andere Sprache,also so i laufe eines Jahres...

In diesem Sinne und Frohe Ostern

Gruss BO


zuletzt bearbeitet 16.04.2014 17:51 | nach oben springen

#378

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 16.06.2014 18:07
von Boelleronkel (gelöscht)
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Naja...
nu iss Ostern Weekend ja schon ne Weile vorbei und Meister Passport...hat Dir mein Tipp geholfen ?

Verstehst Du nun das es natuerlich mehr gab,als "nur" Personalien zu kontrollieren odeer hat "Euch"das in der damaligen DDR oder Vergangenheit Niemand erklaert?

Gruessli BO


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#379

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 27.07.2014 22:55
von matti | 49 Beiträge

Hallo Leute- nochmal eine kleine Zusammenfassung :
war von 1/84 bis 2/86 in der SIK 25 in Mönchhai/ Dingelstedt PF 88806 so steht es auch in meinem WDA, auch alle weiteren Daten und Rentenbla bla bla alles stimmt überein.Und JA - bei uns in der Einheit gab es Scharfschützen!! Wir hatten 3 Züge mit je 3 Gruppen und in jeder Gruppe war ein strukturmässiger Scharfschütze und ein Reservescharfschütze . Die SSG Typ Druganov wurden nur für Schiessübungen benutzt, sonst erforderte es zu keiner Zeit die Lage.Desweiteren haben wir ab und an Hinterhalt, Überfall und Geiselbefreiung geübt,wir haben sehr viel Sport getrieben, Gegnerausbildung, Schutzausbildung und noch ein Haufen anderen Zeug.Natürlich haben wir , wenn wir bei uns in der Einheit waren, jeden Morgen schön Frühsport gemacht. Zum Anfang unserer SIK-Zeit haben wir alle in Wittenburg die Sprengberechtigung "Pionier" erworben. Wie die weiteren Aufgaben für unsere Einheit nach unserer Entlassung ergänzt wurden , kann dann nur jemand sagen, der nach uns dort war.Schiessausbildung haben wir in Tanne im Harz, auf dem Schiessplatz Heiddorf bei Wittenberge und auf dem STÜP Gardelegen absolviert und ebenfalls die Psycho-Kampfbahn.Im Betonschlauch im Objekt haben wir mit der MPi Plastkern und Makarov geschossen.
Sollten noch irgendwelche Unklarheiten im Raum stehen einfach fragen!


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.07.2014 23:02 | nach oben springen

#380

RE: Gab es Scharfschützen bei den GT?

in Grenztruppen der DDR 28.07.2014 03:58
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von matti im Beitrag #379

Und JA - bei uns in der Einheit gab es Scharfschützen!!


Du glaubst jetzt nicht im Ernst, dass Dein Beitrag wahrgenommen wird? Das wird sich noch viele Jahre drehen mit "gab es nicht".

Zitat von matti im Beitrag #379

so steht es auch in meinem WDA, auch alle weiteren Daten und Rentenbla bla bla alles stimmt überein.


Offenbar nicht bei all Deinen Kameraden: Mir wurden mehrere Fälle geschrieben, da gab es heftigen Streß bei der Kontoklärung Rente ... Kamerad nicht in den Akten.


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