#21

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 09:47
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von Gert
Zitat matloh :Wann kam eigentlich der Spruch "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen!"?

Dieser Satz ist von dem damaligen Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht auf einer Pressekonferenz im Juni 1961, also einige Wochen vor dem Mauerbau, gesagt worden. Es war eine Antwort auf eine entsprechende Frage einer amerikanischen Journalistin.
Das war eine seiner vielen Lügen und Tricks, mit denen dieser Kommunist die DDR regierte.


Viele Grüße aus dem Rheinland




Gert,

erklär mir doch bitte mal, wo belegt ist, dass Ulbricht schon im Juni 1961 wusste, dass im August eine Mauer gebaut wird.

Denn nur wenn dem so wäre, würde es sich auch um eine Lüge handeln.

Danke


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#22

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 09:58
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von Gert
Zitat matloh :Wann kam eigentlich der Spruch "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen!"?

Dieser Satz ist von dem damaligen Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht auf einer Pressekonferenz im Juni 1961, also einige Wochen vor dem Mauerbau, gesagt worden. Es war eine Antwort auf eine entsprechende Frage einer amerikanischen Journalistin.
Das war eine seiner vielen Lügen und Tricks, mit denen dieser Kommunist die DDR regierte.


Viele Grüße aus dem Rheinland




Gert,

erklär mir doch bitte mal, wo belegt ist, dass Ulbricht schon im Juni 1961 wusste, dass im August eine Mauer gebaut wird.

Denn nur wenn dem so wäre, würde es sich auch um eine Lüge handeln.

Danke





Alfred das habe ich in der Bildzeitung gelesen und die ist gewöhnlich gut unterrichtet ( Verlagshaus liegt oder lag ja direkt an der Mauer )

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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#23

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 10:00
von eisenringtheo | 9.178 Beiträge

Pressekonferenz 15. Juni 1961:
Annamarie Doherr (Frankfurter Rundschau): "Ich möchte eine Zusatzfrage stellen: Herr Vorsitzender! Bedeutet die Bildung einer Freien Stadt Ihrer Meinung nach, daß die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird? Und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen?"
Walter Ulbricht: "Ich verstehe Ihre Frage so, daß es in Westdeutschland Menschen gibt, die wünschen, daß wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR dazu mobilisieren, eine Mauer aufzurichten. Mir ist nicht bekannt, daß eine solche Absicht besteht. Die Bauarbeiter unserer Hauptstadt beschäftigen sich hauptsächlich mit Wohnungsbau, und ihre Arbeitskraft wird dafür voll eingesetzt. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Ich habe vorhin schon gesagt: Wir sind für vertragliche Regelung der Beziehungen zwischen Westberlin und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik. Das ist der einfachste und normalste Weg zur Regelung dieser Fragen."
Ulbricht hat eine Frage einer Jounalistin interpretiert. Das machen Politiker gerne, wenn sie einem Gerücht entgegenwirken wollen. Dass sich die DDR an den offenen Grenzen in Berlin störte und wegen der Abwanderung etwas dagegen tun wollte und musste, war klar. Zwei Varianten standen im Raum: scharfe Kontrolle an der Stadtgrenze von Berlin gegenüber den restlichen DDR Bezirken wie bisher oder eine Mauer mitten in Berlin. Ersteres war bisher (seit 1948) die Strategie des Warschauer Paktes und diese Stategie galt auch jetzt noch. Die DDR durfte das nicht selber entscheiden. Ulbricht hat nur die aktuelle Version des Warschauer Paktes wiedergegeben und ist der Journalistin nicht auf den Leim gekrochen.
Theo
Theo


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#24

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 10:17
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Hier mal, wenn auch von der "Welt", das Telefonprotokoll aus dem Gespräch zwischen Ulbricht und Chruschtschow bei dem Chruschtschow die Entscheidung zum Bau der Grenzbefestigung in Berlin am Anfang August 1961 anordnete.

Im Text ersichtlich bei: ...Damit war der Mauerbau beschlossen. Nun blieben der SED noch zwölf Tage, weil die Absperrung in einer Nacht von Samstag auf Sonntag erfolgen sollte...

http://www.welt.de/politik/article382845...er-schufen.html

Es ist auch aus dem Protokoll eindeutig zu erkennen, dass eine Zustimmung aus Moskau unbedingt erforderlich war.

http://www.zeit.de/2009/24/op-ed-Mauerbau?page=1
_ _ _

...Auch der Bundesnachrichtendienst (BND) hatte ähnliche Informationen bereits Mitte Juli erhalten. Nach Ulbrichts Besuch bei Chruschtschow während des hochrangigen Treffens der Staaten des Warschauer Pakts vom 3.–5. August 1961 in Moskau stand im BND-Wochenbericht vom 9. August:

„Vorliegende Meldungen zeigen, daß das Pankower Regime sich darum bemüht, die Einwilligung Moskaus für die Inkraftsetzung durchgreifend wirksamer Sperrmaßnahmen – wozu insbesondere eine Abriegelung der Berliner Sektorengrenze und die Unterbrechung des S- und U-Bahn-Verkehrs in Berlin gehören würde – zu erhalten. […] Es bleibt abzuwarten, ob und wie weit Ulbricht […] in Moskau […] mit entsprechenden Forderungen durchzudringen vermochte.“

In der veröffentlichten Erklärung der Teilnehmerstaaten des Treffens des Warschauer Pakts wurde vorgeschlagen, „an der Westberliner Grenze der Wühltätigkeit gegen die Länder des sozialistischen Lagers den Weg zu verlegen und um das Gebiet Westberlins eine verlässliche Bewachung und wirksame Kontrolle zu gewährleisten.“ Am 7. August kündigte Ministerpräsident Chruschtschow in einer Rundfunkrede eine Verstärkung der sowjetischen Streitkräfte an den Westgrenzen und die Einberufung von Reservisten an. Am 11. August billigte die Volkskammer der DDR die Ergebnisse der Moskauer Beratung und bevollmächtigte den Ministerrat zu allen entsprechenden Maßnahmen. Der Ministerrat der DDR beschloss am 12. August den Einsatz der „bewaffneten Organe“ zur Besetzung der Grenze zu West-Berlin und zur Errichtung von Grenzsperren.

Am Samstag, dem 12. August, ging beim BND aus Ost-Berlin folgende Information ein:

„Am 11. August 1961 hat eine Konferenz der Parteisekretäre der parteigebundenen Verlage und anderer Parteifunktionäre beim Zentralkomitee der SED (ZK) stattgefunden. Hier wurde u. a. erklärt: […] Die Lage des ständig steigenden Flüchtlingsstroms mache es erforderlich, die Abriegelung des Ostsektors von Berlin und der SBZ in den nächsten Tagen – ein genauer Tag wurde nicht angegeben – durchzuführen und nicht, wie eigentlich geplant, erst in 14 Tagen.“...

Quelle: Wiki


zuletzt bearbeitet 02.02.2011 10:42 | nach oben springen

#25

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 11:32
von wosch (gelöscht)
avatar

Nun konnte der Herr Ulbricht auf der damaligen Pressekonferenz ja schlecht zugeben, daß in nächster Zeit die Grenze zu Westberlin abgeriegelt würde, denn das wäre ja schon fast einer Aufforderung für einen Großteil der DDR-Bevölkerung, das Land zu verlassen gleichgekommen. Daß der Bau des "antifaschistischen Schutzwall´s" schon länger in den Köpfen der führenden "Genossen" rumspukte, mag wegen mir von Denen in Frage gestellt werden, die auch heute noch glauben daß der Genosse Ulbricht zu einer Lüge nicht fähig war.
Belogen wurde die Bevölkerung von ihm und seinen "Getreuen" über Jahre hinweg, warum hätte er auf der PK die Wahrheit sagen sollen? Schon alleine die zynische Formelierung seiner Aussage auf die gestellte Frage sollte über die wahren Absichten hinwegtäuschen und den DDR-Bürger "einlullen". Ich kann mich noch daran erinnern, daß zum damaligen Zeitpunkt die Flüchtlingsrate so hoch war, daß man mit eingreifenden Maßnahmen selbst in der DDR rechnete und daß man nach dem 13. August 1961 von vielen geschockter Mitbürger, unter der Hand, zu hören bekam "Warum bin ich nur nicht..., ich hätte es doch wissen müssen!"
Wenn man bedenkt, daß ein Forumstreffen hier schon mal ´ne Vorbereitungszeit von einem halben Jahr in Anspruch nimmt, so sollte es eigentlich schwer verständlich sein, daß eine Aktion wie die vom 13. August für die Logistik und bis zur Ausführung mal gerade 12 Tage in Anspruch genommen hatte. Im Land der "Planwirtschaft"..., das kann man mir zwar erzählen, aber glauben muß ich es nicht!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#26

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 11:56
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Man kann viele Dinge im Leben vorbereiten. Ob sie letztendlich eintreten oder man sie durchziehen darf, kann, sollte ist eine andere Frage!


zuletzt bearbeitet 02.02.2011 12:01 | nach oben springen

#27

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 12:01
von Alfred | 6.849 Beiträge

Wosch,

es ist von Vorteil, wenn man sich an die Fakten hält. Dir scheinen diese nicht zu gefallen.


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#28

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 12:06
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Alfred
Wosch,

es ist von Vorteil, wenn man sich an die Fakten hält. Dir scheinen diese nicht zu gefallen.



Na Alfred, welche Fakten sind heute dran? Die aus der Kaffeeküche? Ick wees, Ulbricht war ein sehr spontaner Mensch und nachdem uns nun die Errichtung der Staatsgrenze kurzfristig auferzwungen wurde, wurde natürlich kurzfristig gehandelt.... zack und ruckzuck war alles dicht


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#29

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 12:16
von Alfred | 6.849 Beiträge

Einiges wirst Du hier finden, dauert nur noch ein wenig:

http://www.edition-ost.de/programm-2.html

"Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben"


zuletzt bearbeitet 02.02.2011 12:17 | nach oben springen

#30

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 12:28
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Kaffeeküche... ist dies jetzt das Niveau auf dem wir uns künftig bewegen wollen? Welche Dokumente der, nun mittlerweile nahezu restlos erforschten, DDR widerlegen denn Alfreds Behauptung, bzw. stützen die von @Wosch?

Rein spekulativ und angenommen Ulbricht hätte die Planungen bereits im Juni fertig gehabt, dann verstehe ich die Aufregung um seine Aussage trotzdem nicht. Es wäre ja nun einmal taktisch äußerst dämlich gewesen diese Planung den Westmächten im Vorfeld bekannt zu machen.
Kann mich ganz aktuell noch an eine Wahl erinnern bei der uns versprochen wurde auf die 2% Merkelsteuerehöhung zu verzichten und dann gab es sogar eine um 3 Prozent... und der Vorsitzende einer ehem. "Volks"partei, der im übrigen auch @wosch wohlgesonnen war, äußerte in diesem Zusammenhang sogar es wäre unfair Politiker nach der Wahl an dem zu messen, was sie vor der Wahl versprochen hätten.

Hier nun wegen dieser Aussage, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal erwiesen falsch war, ein Fass aufzumachen... na ja


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 02.02.2011 12:29 | nach oben springen

#31

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 12:42
von eisenringtheo | 9.178 Beiträge

Zitat von wosch
(..)Wenn man bedenkt, daß ein Forumstreffen hier schon mal ´ne Vorbereitungszeit von einem halben Jahr in Anspruch nimmt, so sollte es eigentlich schwer verständlich sein, daß eine Aktion wie die vom 13. August für die Logistik und bis zur Ausführung mal gerade 12 Tage in Anspruch genommen hatte. Im Land der "Planwirtschaft"..., das kann man mir zwar erzählen, aber glauben muß ich es nicht!!
Schönen Gruß aus Kassel.



Doch das genügt. Für alle nur irgendwie denkbaren Eventualitäten werden Grob- und Detailplanungen erstellt (Fall Abendrot, Fall Agata..........Fall Rose..... Fall Xynthia, Fall Zuckerdorf). Wenn irgendeine eintritt, wird der Fall ausgelöst und die Beteiligten aller Stufe erhalten die richitigen Instruktionen
Theo


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#32

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 12:55
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Kaffeeküche... ist dies jetzt das Niveau auf dem wir uns künftig bewegen wollen? Welche Dokumente der, nun mittlerweile nahezu restlos erforschten, DDR widerlegen denn Alfreds Behauptung, bzw. stützen die von @Wosch?

Rein spekulativ und angenommen Ulbricht hätte die Planungen bereits im Juni fertig gehabt, dann verstehe ich die Aufregung um seine Aussage trotzdem nicht. Es wäre ja nun einmal taktisch äußerst dämlich gewesen diese Planung den Westmächten im Vorfeld bekannt zu machen.
Kann mich ganz aktuell noch an eine Wahl erinnern bei der uns versprochen wurde auf die 2% Merkelsteuerehöhung zu verzichten und dann gab es sogar eine um 3 Prozent... und der Vorsitzende einer ehem. "Volks"partei, der im übrigen auch @wosch wohlgesonnen war, äußerte in diesem Zusammenhang sogar es wäre unfair Politiker nach der Wahl an dem zu messen, was sie vor der Wahl versprochen hätten.

Hier nun wegen dieser Aussage, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal erwiesen falsch war, ein Fass aufzumachen... na ja




................................Feliks, ich denke mal daß Du in diesem Zusammenhang das Wort "Niveau" mal wieder sehr polemisch in den Mund nimmst, damit diesem Thema nicht gerecht wirst und selbst einen Ton anschlägst, der mit "Niveau" nicht das geringste zu tun hat. Deine Anspielungen auf die Mehrwertsteuererhöhung von den "mit uns nicht 2%" auf dann 3 %, haben in diesem Zusammenhang überhaupt keine Relevanz, auch wenn ich darüber selbst mit den Ohren geschlackert hatte, Hier geht es um die DDR und nicht um die BRD und gerade Du hast oft genug darauf bestanden, daß man nicht vom Thema abkommen soll, es wäre deswegen angebracht, daß Du Dein Mißfallen über die Zustände in der BRD dort los läßt, wo es hingehört und nicht dort , wo es um eines der miesesten Bauwerke, daß die Welt jeh gesehen hatte!!!
Eine Antwort auf "Alfred" verkneife ich mir!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 02.02.2011 13:14 | nach oben springen

#33

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 12:59
von exgakl | 7.237 Beiträge

Hallo Feliks,

Zitat von Feliks D.
Kaffeeküche... ist dies jetzt das Niveau auf dem wir uns künftig bewegen wollen? Welche Dokumente der, nun mittlerweile nahezu restlos erforschten, DDR widerlegen denn Alfreds Behauptung, bzw. stützen die von @Wosch?

wenn wir jetzt bei Niveau sind.... ist dieser Beitrag von Alfred das angestrebte Niveau? Zitat: Gert,

erklär mir doch bitte mal, wo belegt ist, dass Ulbricht schon im Juni 1961 wusste, dass im August eine Mauer gebaut wird.

Denn nur wenn dem so wäre, würde es sich auch um eine Lüge handeln.

Danke


Rein spekulativ und angenommen Ulbricht hätte die Planungen bereits im Juni fertig gehabt,

ich nehme an, dass wir uns da beide einig sein können, dass die Planung fertg waren
dann verstehe ich die Aufregung um seine Aussage trotzdem nicht. Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt auch nicht, und schon gar nicht die Frage von Alfred wo das belegt sein soll
Es wäre ja nun einmal taktisch äußerst dämlich gewesen diese Planung den Westmächten im Vorfeld bekannt zu machen. richtig!
Kann mich ganz aktuell noch an eine Wahl erinnern bei der uns versprochen wurde auf die 2% Merkelsteuerehöhung zu verzichten und dann gab es sogar eine um 3 Prozent... und der Vorsitzende einer ehem. "Volks"partei, der im übrigen auch @wosch wohlgesonnen war, äußerte in diesem Zusammenhang sogar es wäre unfair Politiker nach der Wahl an dem zu messen, was sie vor der Wahl versprochen hätten.

Hier nun wegen dieser Aussage, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal erwiesen falsch war, ein Fass aufzumachen... na ja


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
zuletzt bearbeitet 02.02.2011 13:01 | nach oben springen

#34

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 13:15
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von exgakl
ist dieser Beitrag von Alfred das angestrebte Niveau?


Gert behauptet die Aussage damals war eine Lüge von Ulbricht und solch eine Aussage muss ich dann auch belegen können. Daher halte ich Alfred seine Nachfrage, aus welchen Quellen Gert denn sein Wissen bezieht, für durchaus statthaft. Kann Gert hier Dokumente vorweisen, dann bringt er die bundesdeutsche Foschung in diesem Punkt womöglich weit voran. Diese konnte dafür nämlich bisher noch keine handfesten Beweise erbringen.

Zitat von exgakl
ich nehme an, dass wir uns da beide einig sein können, dass die Planung fertg waren


Wieso können wir das? Weder Du noch ich kennen entsprechende Akten oder andere Schriftstücke, bzw. Aussagen von Beteiligten der Planungen, die das belegen. Mag ja eine Berufskrankheit sein aber ich glaube nur das, was nachvollzieh- und überprüfbar in Akten oder Schriftstücken festgehalten ist.

Zitat von exgakl
Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt auch nicht, und schon gar nicht die Frage von Alfred wo das belegt sein soll


Wie oben geschrieben, ich verstehe die Nachfrage schon... hier etwas handfestes würde dann nicht nur Alfred sondern die Masse der Geschichtsforschenden interessieren. Dürfte ich Dich oder eine Person X sonst auch als Lügner bezeichnen und müsste anschließend den Beweis für meine Aussage nicht antreten? Ich denken das sollte, wie an anderer Stelle bereits beschrieben, nicht das Niveau hier werden, Behauptungen aufzustellen die sich nicht belegen lassen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 02.02.2011 13:47 | nach oben springen

#35

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 13:17
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von wosch

Zitat von Feliks D.
Kaffeeküche... ist dies jetzt das Niveau auf dem wir uns künftig bewegen wollen? Welche Dokumente der, nun mittlerweile nahezu restlos erforschten, DDR widerlegen denn Alfreds Behauptung, bzw. stützen die von @Wosch?

Rein spekulativ und angenommen Ulbricht hätte die Planungen bereits im Juni fertig gehabt, dann verstehe ich die Aufregung um seine Aussage trotzdem nicht. Es wäre ja nun einmal taktisch äußerst dämlich gewesen diese Planung den Westmächten im Vorfeld bekannt zu machen.
Kann mich ganz aktuell noch an eine Wahl erinnern bei der uns versprochen wurde auf die 2% Merkelsteuerehöhung zu verzichten und dann gab es sogar eine um 3 Prozent... und der Vorsitzende einer ehem. "Volks"partei, der im übrigen auch @wosch wohlgesonnen war, äußerte in diesem Zusammenhang sogar es wäre unfair Politiker nach der Wahl an dem zu messen, was sie vor der Wahl versprochen hätten.

Hier nun wegen dieser Aussage, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal erwiesen falsch war, ein Fass aufzumachen... na ja




................................Feliks, ich denke mal daß Du in diesem Zusammenhang das Wort "Niveau" mal wieder sehr polemisch in den Mund nimmst, damit diesem Thema nicht gerecht wirst und selbst einen Ton anschlägst, der mit "Niveau" nicht das geringste zu tun hat. Deine Anspielungen auf die Mehrwertsteuererhöhung von den "mit uns nicht 2%" auf dann 3 %, haben in diesem Zusammenhang überhaupt keine Relevanz, auch wenn ich darüber selbst mit den Ohren geschlackert hatte, Hier geht es um die DDR und nicht um die BRD und gerade Du hast oft genug darauf bestanden, daß man nicht vom Thema abkommen soll, es wäre deswegen angebracht, daß Du Dein Mißfallen über die Zustände in der BRD dort los läßt, wo es hingehört und nicht dort , wo es um eines der miesesten Bauwerke, daß die Welt jeh gesehen hatte geht!!!
Eine Antwort auf "Alfred" verkneife ich mir!
Schönen Gruß aus Kassel.



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#36

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 13:19
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch
Hier geht es um die DDR und nicht um die BRD und gerade Du hast oft genug darauf bestanden, daß man nicht vom Thema abkommen soll, es wäre deswegen angebracht, daß Du Dein Mißfallen über die Zustände in der BRD dort los läßt, wo es hingehört und nicht dort , wo es um eines der miesesten Bauwerke, daß die Welt jeh gesehen hatte!!!


Wenn dies jetzt grsdl. Kritik an der BRD ohne Zusammenhang zum Thread und hier im Besonderen der Aussage Ulbrichts gewesen wäre, dann würde ich Dir durchaus zustimmen. Jedoch durch ein Beispiel darauf zu verweisen, dass diese Lüge (so sie denn bewiesen eine wäre) zum Alltagsgeschäft der Politik gehört muss jedoch auch hier an dieser Stelle statthaft sein und daher sehe ich deine Kritik als verfehlt an.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#37

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 13:25
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.

Zitat von wosch
Hier geht es um die DDR und nicht um die BRD und gerade Du hast oft genug darauf bestanden, daß man nicht vom Thema abkommen soll, es wäre deswegen angebracht, daß Du Dein Mißfallen über die Zustände in der BRD dort los läßt, wo es hingehört und nicht dort , wo es um eines der miesesten Bauwerke, daß die Welt jeh gesehen hatte!!!


Wenn dies jetzt grsdl. Kritik an der BRD ohne Zusammenhang zum Thread und hier im Besonderen der Aussage Ulbrichts gewesen wäre, dann würde ich Dir durchaus zustimmen. Jedoch durch ein Beispiel darauf zu verweisen, dass diese Lüge (so sie denn bewiesen eine wäre) zum Alltagsgeschäft der Politik gehört muss jedoch auch hier an dieser Stelle statthaft sein und daher sehe ich deine Kritik als verfehlt an.





....................................Erinnert mich ein bißchen an: "Die Partei, die Partei, die hat immer recht.....", Du verkäufst Dich gut, Erich wäre stolz auf Dich!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#38

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 13:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Kommt noch was mit Substanz oder bleibst Du jetzt im persönlichen Nahbereich? Dafür reichen dann, wie oft von Admins angmahnt, auch PM.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#39

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 13:33
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Kommt noch was mit Substanz oder bleibst Du jetzt im persönlichen Nahbereich? Dafür reichen dann, wie oft von Admins angmahnt, auch PM.




.............................................Feliks, im Moment fällt mir darauf nichts mehr ein!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#40

RE: Wie war das am 13.August 1961?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2011 13:57
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Feliks D.
Kommt noch was mit Substanz oder bleibst Du jetzt im persönlichen Nahbereich? Dafür reichen dann, wie oft von Admins angmahnt, auch PM.




.............................................Feliks, im Moment fällt mir darauf nichts mehr ein!
Schönen Gruß aus Kassel.





Mir auch nicht !. @Wosch: Du weißt ja, Feliks hat immer das letzte Wort, auch wenn er es gerne einem im Mund verdreht.
Ablenkung ist alles


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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