#61

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 16:29
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

wahllisten gibt es heute noch.jeder der zur wahl geht wird angekreutzt.so kann man auch wissen wer nicht zur wahl geht


nach oben springen

#62

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 16:42
von East67 | 9 Beiträge

Hi Leute, bei so vielen Antworten muss ich mich auch mal einmischen. Die DDR war in ihren Anfängen ein demoktartischer Staat. Spätestens in den 50-ger Jahre wurde aus diesem demokratischen Staat eine Diktatur nach Vorbild der Sowjetunion. Die meisten Finktionäre der SED waren doch während des Krieges in der Sowjetunion und kamen erst danach zurück nach Deutschland. Diese Zeit hat diese Menschen geprägt und der "Große Bruder" - Stalin - hat sein übriges dazu getan. Wie kann sich ein Staat demokratisch nennen, wenn er nur von einer bestimmten Klientiel von Menschen regiert wird. Woher hat die SED die Frechheit genommen, und sich als alleiniger Vertreter aller Menschen der DDR zu bezeichnen. Hier fängt das ganze Lügengebilde der DDR doch an. Man hat doch immer in der DDR von der Diktaur es Proletaroates gesprochen. Und genau das war es. Nicht mehr die Menschen mit den entsprechenden Voraussetzungen haben das Sagen gehabt, sondern die, die sich der Linie der Partei unterworfen haben.

Und das ist kein demokratischer Staat.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#63

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 16:46
von matloh | 1.204 Beiträge

Wie war das denn damals? Klärt mich auf!

* Welche Oppositionsparteien abseits der Nationalen Front konnt man denn wählen?
* Ging jeder Wähler immer in die Wahlkabine (geheime Wahl)? (Die Frage lautet nicht ob der Wähler gehen konnte!)
* Konnte man sich selbst und frei entscheiden ob man zur Wahl gehen wollte? Oder gab es einen Gruppendruck?
* Was musste man den machen um zwar zur Wahl zu gehen aber dort keine der zur Auswahl stehenden Parteien zu wählen (wenn man z.B. mit allen zur Verfügung stehenden Parteien unzufrieden war)?

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.01.2011 16:47 | nach oben springen

#64

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 16:48
von Landeposten (gelöscht)
avatar

Da fand ich die Bundestagswahl im September 1965, meine erste demokratische Wahl, schon etwas prickelnder.

Gruß Gert[/quote]

Hallo,ob man den Zettel faltet oder irgendwo ein Kreuzchen macht---ist in meinen Augen kein Unterschied, wenn sich hinterher nichts ändert bzw.die Schraube immer noch ein bischen angezogen wird.Damals wie heute.


nach oben springen

#65

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 16:57
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Landeposten

Zitat von Gert

Da fand ich die Bundestagswahl im September 1965, meine erste demokratische Wahl, schon etwas prickelnder.

Gruß Gert



Hallo,ob man den Zettel faltet oder irgendwo ein Kreuzchen macht---ist in meinen Augen kein Unterschied, wenn sich hinterher nichts ändert bzw.die Schraube immer noch ein bischen angezogen wird.Damals wie heute.


Heisst das, dass in D Kohl, Schröder, Merkel und Co. die selbe Politik machen?
Oder, dass in den USA Reagan, Clinton, Bush und Obama die selbe Politik machen?

Dass auch gewählte Politiker nur Geschenke machen können die sie finanzieren können (oder für die sie Schulden machen müssen), dürfte wohl klar sein. Die Päckchen unterm Weihnachtsbaum finanziert ja auch nicht der Weihnachtsmann, oder?

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
zuletzt bearbeitet 23.01.2011 16:58 | nach oben springen

#66

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:03
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Also, die Wahl die ich mitgemacht habe im Mai 1989 lief so ab.....vier Leute sassen da, einer nahm wohl die Personalien auf, einer gab mir den Wahlzettel und einer bewachte die Urne....wat der 4te da getan hat, keine Ahnung.....is auch egal.....

.....nun gut, auf dem Wahlzettel standen so um die 10 Namen oder so.....mit nein stimmen konnte man nur in dem man jeden einzelnen Namen durchgestrichen hatte....alles andere war eine ja-Stimme.....in der Wahlkabine lag allerdings nur ein Bleistift und das einzelne Durchstreichen der Namen machte draussen hörbare Geräusche, da man als Unterlage nur ein Sprelakatbrett hatte......und ja, man kuckte schon sehr verwundert als ich die Wahlkabine aufgesucht hatte.....und ja, ich gab mir richtig Mühe alle Namen durchzustreichen und ärgerte mich, das ich keinen Kulli dabei hatte.....

....so hab ich halt die Wahl erlebt....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
nach oben springen

#67

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:10
von Landeposten (gelöscht)
avatar

Soll ich Dir jetzt die politischen Grundsätze der einzelnen gegeneinander aufzeigen?Da habe ich keine Lust zu.
Nur soviel ganz kurz.Von K.bis M.jegliche Pol.am Wähler vorbei,das Geld wird mit vollen Händen zum Fenster raus geworfen.
Von R.bisO.wird erst mal Krieg geführt---ob das der Wähler so will?

Über den Weihnachtsmann können wir uns ja im Kindergarten weiter unterhalten


zuletzt bearbeitet 23.01.2011 17:16 | nach oben springen

#68

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:14
von Landeposten (gelöscht)
avatar

Zitat von SkinnyTrucky
Also, die Wahl die ich mitgemacht habe im Mai 1989 lief so ab.....vier Leute sassen da, einer nahm wohl die Personalien auf, einer gab mir den Wahlzettel und einer bewachte die Urne....wat der 4te da getan hat, keine Ahnung.....is auch egal.....

.....nun gut, auf dem Wahlzettel standen so um die 10 Namen oder so.....mit nein stimmen konnte man nur in dem man jeden einzelnen Namen durchgestrichen hatte....alles andere war eine ja-Stimme.....in der Wahlkabine lag allerdings nur ein Bleistift und das einzelne Durchstreichen der Namen machte draussen hörbare Geräusche, da man als Unterlage nur ein Sprelakatbrett hatte......und ja, man kuckte schon sehr verwundert als ich die Wahlkabine aufgesucht hatte.....und ja, ich gab mir richtig Mühe alle Namen durchzustreichen und ärgerte mich, das ich keinen Kulli dabei hatte.....

....so hab ich halt die Wahl erlebt....

groetjes

Mara



Gibts zu heute keinen Unterschied,oder was willst Du uns damit sagen?Äh ja vielleicht doch einen Unterschied:Damals Sprelacardtischplatte,heute feinstes gewachstes Ebenholz mit Intarsien verziert.


zuletzt bearbeitet 23.01.2011 17:26 | nach oben springen

#69

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:19
von Musiker12 | 822 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
Also, die Wahl die ich mitgemacht habe im Mai 1989 lief so ab.....vier Leute sassen da, einer nahm wohl die Personalien auf, einer gab mir den Wahlzettel und einer bewachte die Urne....wat der 4te da getan hat, keine Ahnung.....is auch egal.....

.....nun gut, auf dem Wahlzettel standen so um die 10 Namen oder so.....mit nein stimmen konnte man nur in dem man jeden einzelnen Namen durchgestrichen hatte....alles andere war eine ja-Stimme.....in der Wahlkabine lag allerdings nur ein Bleistift und das einzelne Durchstreichen der Namen machte draussen hörbare Geräusche, da man als Unterlage nur ein Sprelakatbrett hatte......und ja, man kuckte schon sehr verwundert als ich die Wahlkabine aufgesucht hatte.....und ja, ich gab mir richtig Mühe alle Namen durchzustreichen und ärgerte mich, das ich keinen Kulli dabei hatte.....

....so hab ich halt die Wahl erlebt....

groetjes

Mara



Mara, hat Dein Wahlverhalten zu einem Gespräch mit dem MfS geführt? Hat Jemand zugeschaut was Du im einzelnen durchgestrichen hast, stand Dein Name auf dem Wahlzettel?



nach oben springen

#70

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:22
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Landeposten
Soll ich Dir jetzt die politischen Grundsätze der einzelnen gegeneinander aufzeigen?Da habe ich keine Lust zu.
Nur soviel ganz kurz.Von K.bis M.jegliche Pol.am Wähler vorbei,das Geld wird mit vollen Händen zum Fenster raus geworfen.
Von R.bisO.wird erst mal Krieg geführt---ob das der Wähler so will?

Wenn die Wähler das nicht wollen, dann müsste doch der Weg für die "Friedenspartei" oder die "Sparsamkeitspartei" oder was auch immer, frei sein. Wieso kommen denn diese Parteien nicht an die Macht?

Im Übrigen empfehle ich zu diesem Thema auch das Buch "Die Stadt der Sehenden" (Jose Samarago).

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
nach oben springen

#71

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:29
von Landeposten (gelöscht)
avatar

Es ging nur darum,daß im Prinzip alle die gleiche Pol. machen.Um nichts weiter.
Weiterführende Diskussionen führen zu nichts.
Ach nein eigentlich gngs ja darum ,daß @Gert nach dem nervtötendem Zettelfalten,mit seinem ersten Kreuzchen ein leichtes rucken am Rad der Geschichte bewirkt hatte.


zuletzt bearbeitet 23.01.2011 17:35 | nach oben springen

#72

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:32
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Landeposten
Gibts zu heute keinen Unterschied,oder was willst Du uns damit sagen?Äh ja vielleicht doch einen Unterschied:Damals Sprelacardtischplatte,heute feinstes gewachstes Ebenholz mit Intarsien verziert.



Landeposten, ich wollte das sagen, was ich da geschrieben habe.....meine Erfahrung mit der Wahl....

....und das Detail mit der Unterlage sollte eigendlich nur verdeutlichen, das man draussen hören konnte ob man den Bleistift benutzt.....

....der Unterschied zu heute ist der, heute gibt es keine Zettel mehr sondern nutzt ein interaktives Touchpad, das Aufsuchen der Wahlkabine ist obligatorisch.....jedenfalls ist es in NL so.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
nach oben springen

#73

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:35
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Landeposten
Es ging nur darum,daß im Prinzip alle die gleiche Pol. machen.Um nichts weiter.
Weiterführende Diskussionen führen zu nichts.

Und wieso wählt man dann nicht jemand anderen? Oder gründet zur Not eine eigene Partei die sich grundlegend von den etablierten Parteien abhebt?

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
nach oben springen

#74

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:42
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Musiker12
Mara, hat Dein Wahlverhalten zu einem Gespräch mit dem MfS geführt? Hat Jemand zugeschaut was Du im einzelnen durchgestrichen hast, stand Dein Name auf dem Wahlzettel?



Musiker, willst du mit diesen Fragen einen Beweis führen, das ich nicht irgendwie registriert worden bin....????

Warum war man erstaunt als ich die Wahlkabine aufgesucht habe.....warum war man erst scheiß freundlich und danach sehr sachlich....

....und ja, kurz nach der Wahl bin ich zur Grundausbildung bei der DDR-Airforce abgedackelt und den Rest der Geschichte gibt es in dem Fred meiner Fahnenflucht.....und nee, in den zwei Gesprächen mit den Stasi-Leuten kam die Wahl nich drin vor....da ging es um anderes.....

....du kannst mir aber freundlicherweise gerne erklären ob dort bei der Wahl die Kabinenaufsucher nun registriert wurden oder nicht.....denn ich nehm es mal stark an, wie siehst du das.....???

groetjes uit Binzen

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
nach oben springen

#75

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:43
von Landeposten (gelöscht)
avatar

Und ich wollte bloß ausdrücken,ob es sein könnte,daß einfach nichts anderes da war außer Sprelacardtische (Schultische) wo man die faltbare Wahlkabine hat raufstellen können.Mal so ganz einfach gedacht und es vielleicht den Leuten am Tisch egal war was Du da drinnen machst.Wobei ich Deine mutige Tat nicht schmälern möchte.


nach oben springen

#76

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:54
von Musiker12 | 822 Beiträge

Mara, warum gleich so feindseelig?
Registriert (listentechnisch) wird bei jeder Wahl, soweit stimmen wir überein. Es mag sein, dass auch registriert wurde (in dem Fall visuell), dass Du in die Wahlkabine gegangen bist.

Pers. Annmerkung: das gleiche Problem hast Du doch bei jeder Wahl ob in einem Verein oder sonstwo wenn jemand auf geheime Wahl besteht, das wird auch sofort registriert.


Mara ich will hier keine Beweisführung anfangen, ich möchte lediglich wissen in wie weit die Behauptung von zzrain42 (Zitat Anfang ...inwieweit man nur die SED gewählt hat um seine Ruhe vor der Stasi zu haben... Ziat Ende) zutrifft und wie diese Auskünfte an die zuständigen Stellen des MfS geraten konnten ohne, dass jemand in der Wahlkabine dabei war und der Wahlzettel nicht mit Namen versehen waren.



nach oben springen

#77

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:55
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Landeposten
Und ich wollte bloß ausdrücken,ob es sein könnte,daß einfach nichts anderes da war außer Sprelacardtische (Schultische) wo man die faltbare Wahlkabine hat raufstellen können.Mal so ganz einfach gedacht und es vielleicht den Leuten am Tisch egal war was Du da drinnen machst.Wobei ich Deine mutige Tat nicht schmälern möchte.



Naja Landeposten, vor der Wahl wurde im Westfernsehen erklärt, wie man mit nein stimmen konnte und ich wollte unbedingt nein stimmen.....eine rebellische Ader die ich habe wollte das unbedingt......

....übrigens, wem es interessiert....in NL stimme ich grundsätzlich SP....de Socialistische Partij....und bei den Kommunalwahlen auch, meine Nachbarin ist im Gemeinderat dieser Partei und meine Stimme hat sie immer......

Und ja, die SP ist in NL ziemlich gut vertreten.....wir haben einen rechten Überhang und da ist es doch sehr vonnöten etwas dagegen zu setzen.....wer will schon ewig die Christendemokraten und die anderen Konservativen haben und zusammen mit der Partij Van De Arbeid ist die Politik dann wenigsten ein wenig wieder im Gleichgewicht......

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
nach oben springen

#78

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:57
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Ups,
Gedächtnisverlust ist schlimm...
wenn man so liest was zum thema Wahlen abgeht,datt tut fast schon weh...
Woher wusste wer was?
In jedem Dorf wusste erstmal Jeder von Jedem,der die Wahlkabine aufsuchte und schonmal schräg angeschaut wurde.
Jeder Kaderleiter eines Betriebes wusste,wer Nichtwähler war und z.B:einen Antrag auf Ausreise gestellt hat!
Wohin auch immer.
Die fliegende Wahlurne,gedacht für Schwerbehinderte,Kranke etc,wurde ebenfalls eingesetzt um dem geneigten Nichtwähler,zu Hause aufzusuchen und zu versuchen...zur Wahl zu bewegen.
Die Genossen und Nichtgenossen Wahlhelfer waren sich auch nicht zu schade,an der Wohnungstüre mal "ernste Worte fallen"zu lassen.
Von wegen Wohnungskommission,weiterer Besuch der EOS oder nennen wir es mal einige mögliche Unwegbarkeiten bei der weiteren beruflichen Ausbildung.
Jeder Nichtwähler wurde dem zuständigen Rat vom Dorf angefangen,über die Stadt,zum Kreis und so weiter gemeldet.
Die zuständigen Abteilungen Inneres,fest verzahnt mit den allmächtigen Parteiorganen,aller Art,haben zentralistisch funktioniert.
Und wehe,die Prozente standen nicht.
Wahlbetrug war ein zentrales Thema im wilden Herbst 89,es gab direkte Anzeigen und Verurteilungen,gurgeln kann sich das Jeder selbst und nachlesen.
Herrjei,wo haben Einige hier eigentlich gelebt,datt tut schon weh.
Sonntagsjruss BO


nach oben springen

#79

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:57
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Boelleronkel
Ups,
Gedächtnisverlust ist schlimm...
wenn man so liest was zum Thema Wahlen abgeht,datt tut fast schon weh...
Woher wusste wer was?
In jedem Dorf wusste erstmal Jeder von Jedem,der die Wahlkabine aufsuchte und schonmal schräg angeschaut wurde.
Jeder Kaderleiter eines Betriebes wusste,wer Nichtwähler war und z.B:einen Antrag auf Ausreise gestellt hat!
Wohin auch immer.
Die fliegende Wahlurne,gedacht für Schwerbehinderte,Kranke etc,wurde ebenfalls eingesetzt um dem geneigten Nichtwähler,zu Hause aufzusuchen und zu versuchen...zur Wahl zu bewegen.
Die Genossen und Nichtgenossen Wahlhelfer waren sich auch nicht zu schade,an der Wohnungstüre mal "ernste Worte fallen"zu lassen.
Von wegen Wohnungskommission,weiterer Besuch der EOS oder nennen wir es mal einige mögliche Unwegbarkeiten bei der weiteren beruflichen Ausbildung.
Jeder Nichtwähler wurde dem zuständigen Rat vom Dorf angefangen,über die Stadt,zum Kreis und so weiter gemeldet.
Die zuständigen Abteilungen Inneres,fest verzahnt mit den allmächtigen Parteiorganen,aller Art,haben zentralistisch funktioniert.
Und wehe,die Prozente standen nicht.
Wahlbetrug war ein zentrales Thema im wilden Herbst 89,es gab direkte Anzeigen und Verurteilungen,gurgeln kann sich das Jeder selbst und nachlesen.
Herrjei,wo haben Einige hier eigentlich gelebt,datt tut schon weh.
Sonntagsjruss BO



nach oben springen

#80

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:58
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Landeposten
Soll ich Dir jetzt die politischen Grundsätze der einzelnen gegeneinander aufzeigen?Da habe ich keine Lust zu.
Nur soviel ganz kurz.Von K.bis M.jegliche Pol.am Wähler vorbei,das Geld wird mit vollen Händen zum Fenster raus geworfen.
Von R.bisO.wird erst mal Krieg geführt---ob das der Wähler so will?

Über den Weihnachtsmann können wir uns ja im Kindergarten weiter unterhalten



Auf dem Niveau (rot) sind auch deine Vergleiche zwischen den Wahlen Ost und Wahlen West.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen



Besucher
30 Mitglieder und 62 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 1040 Gäste und 93 Mitglieder, gestern 3936 Gäste und 179 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14372 Themen und 558404 Beiträge.

Heute waren 93 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen