#1

Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 15.01.2011 15:54
von Angelo | 12.392 Beiträge

Wie wir noch wissen, spielten für das Ende des real existierenden Sozialismus die Umweltbewegungen in der DDR eine wichtige Rolle. Sie forderten unter anderem im November 1989 die Umwandlung der Staatsjagdgebiete in Nationalparke, mehr Umweltverträglichkeit bei der Landnutzung, mehr ökologische Bildung und vor allem Freigabe der Daten zum aktuellen Umweltzustand der DDR.

Zur Erinnerung: Es gab in der DDR zwar ein Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, für Naturschutzaufgaben war aber das Landwirtschaftsministerium zuständig, und darin wirkten lediglich zwei Mitarbeiter für den Naturschutz. Ähnlich sah es in den Räten der Bezirke aus. In den Räten der Kreise gab es nur noch eine halbe Planstelle, gekoppelt mit Jagd - man kann sich vorstellen, was da für den Naturschutz übrig blieb!

Die Umweltbewegungen im Kulturbund forderten ein Naturschutzministerium mit einem Minister Succow "als Exponenten des ehrenamtlich-gesellschaftlichen Naturschutzes". Daraufhin gab es Anfang Dezember 1989 ein Gespräch mit dem Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, Hans Reichelt. Er erklärte mir, dass die Regierung kein eigenes Naturschutzministerium schaffen könnte. Aber der Ministerrat wünschte, kurzfristig einen Stellvertreterbereich für Naturschutz in seinem Ministerium einzurichten. Er bat mich, diese Position einzunehmen. Ich erbat mir 14 Tage Bedenkzeit.

In diesen Tagen erhielt ich (möglicherweise im Ergebnis einer ersten unzensierten eineinhalbstündigen kritischen DDR-Fernsehsendung zum Naturschutz, an der ich mitwirkte) eine Einladung von Bundesumweltminister Klaus Töpfer. Er lud nach Bonn ein zu einem ersten Zusammentreffen mit den Spitzen der Umweltverbände der BRD, und ich sollte hierzu eine Delegation von zehn Umwelt- und Naturschützern der DDR zusammenführen. So reiste dann eine ausgewählte Gruppe am 12./13. Dezember 1989 nach Bonn. Es gab dort meine erste Pressekonferenz - gemeinsam mit Klaus Töpfer; wir alle waren beseelt vom Willen, die Chancen des zu erwartenden Zusammenbruchs der DDR und eines daraus hervorgehenden vereinten Deutschlands für den Umwelt- und Naturschutz zu nutzen.

Am Montag, dem 15. Januar 1990, trat ich meinen Dienst im nun neu zu konzipierenden Ministerium für Naturschutz, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR in Berlin an. Minister Reichelt stimmte meinem Vorschlag zu, dass sich der Stellvertreterbereich nicht "Naturschutz" sondern "Ressourcenschutz und Landnutzungsplanung" nennen sollte, also ein wesentlich umfassenderer Ansatz. Er versprach und gab für die Arbeit völlige Freiräume. Am nächsten Tag dann Telefonate mit meinen Freunden und Weggefährten im ehrenamtlichen und auch staatlichen Naturschutz der DDR. "Kommt zu mir - wir haben große Freiräume - wir können bei sicher nur kurzem Zeitfenster vieles Angedachte, Vorbereitete verwirklichen!"

Als erste konnte ich unter anderem Hans D. Knapp, heute Direktor der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm, sowie Lebrecht Jeschke, nach der Wende Leiter des Nationalparkamtes Mecklenburg-Vorpommern einstellen. Die erste Dienstberatung am 24. Januar beschäftigte sich schon mit dem so genannten Nationalparkprogramm. Die dafür vorgesehenen Landschaften waren schon lange in unseren Köpfen: Darß/Zingst sowie die Stubnitz an der Ostseeküste, das Ostufer der Müritz (eingeschlossen die Wälder um Serrahn), der Hochharz und die Sächsische Schweiz (Elbsandsteingebirge). Hans Knapp wurde dafür der Hauptverantwortliche. Die Regie für den Schutz wertvoller Abschnitte der innerdeutschen Grenzräume wurde Lebrecht Jeschke übertragen.

Bereits am 29. Januar musste Minister Reichelt aus dem Ministerrat ausscheiden. Der nachfolgende Umweltminister Peter Diederich ließ uns ebenfalls größte Freiräume. An diesem Tag fand die 10. Sitzung des Zentralen Runden Tisches statt. Grüne Liga und Grüne Partei forderten von der Regierung die einstweilige Sicherung der frei gewordenen Staatsjagdgebiete und Grenzsicherungsräume, um anderweitigen Ansprüchen zuvor zu kommen. Daraufhin konnte ich am 26. Februar 1990 dem 14. Zentralen Runden Tisch das maßgeblich von Hannes Knapp erarbeitete Konzept vorstellen. Alle neuen und alten Parteien und die großen neuen politischen Gruppierungen stimmten dem ohne Vorbehalt zu. Der in die "Regierung der Nationalen Verantwortung" unter Hans Modrow berufene "Minister ohne Geschäftsbereich" Matthias Platzeck widmete sich unseren Themen besonders intensiv und brachte viele Vorlagen gleich in den Ministerrat.

So konnte bereits Ende Februar ein außerordentlich wichtiger Beschluss erreicht werden: Die bedeutende Stärkung des staatlichen Naturschutzes auf Kreis- und Bezirksebene. Jeder Kreis hatte zwei bis vier hauptamtliche Mitarbeiter für den Aufbau einer arbeitsfähigen Naturschutzverwaltung einzustellen, jeder Bezirk vier bis acht.

Von besonderer Bedeutung im Zusammenhang mit der Zukunft der Insel Vilm war am 1. Februar 1990 ein Treffen mit dem Tourismusminister der DDR, Bruno Benthien. In seiner Verantwortung befand sich auch die Verwaltung und Zukunft der zahlreichen Erholungsobjekte der Staats- und Parteiführung auf dem Territorium der DDR. Bei diesem Gespräch stand auch das Ferienobjekt des Ministerrats der DDR zur Diskussion, das Ende der 50er- Jahre in einem bedeutenden Naturschutzgebiet im heutigen Vorpommern errichtet wurde. Gerade für dieses Objekt gab es viele Begehrlichkeiten.

Da traf es sich gut, dass Bundesumweltminister Töpfer mir Anfang März mitteilte, dass er vorhabe, eine internationale Naturschutzakademie aufzubauen. Denn inzwischen, ab Anfang März, war klar, dass es zu einer Wiedervereinigung kommen würde. Ich sollte dafür geeignete "Objekte" der Staatsführung der DDR vorschlagen. Am 7./8. März 1990 fand zu diesem Zweck die Begutachtung verschiedener Gästehäuser statt. Im offiziellen Bericht vom 9. März hieß es: "Es gibt Übereinstimmung, dass die Insel Vilm als Naturschutzgebiet mit hohem nationalem Wert für Deutschland erhalten und entwickelt wird." Der Vorschlag: die Einrichtung einer Naturschutzakademie für den Ostseeraum.

Am 18. März 1990 gab es dann die erste freie Volkskammerwahl, eine neue Regierung unter Lothar de Maiziére trat am 12. April die Arbeit an. Aber der letzte Beschluss der letzten Sitzung des Kabinetts Modrow mit der einstweiligen Sicherung von 10,8 Prozent der DDR-Fläche als Großschutzgebiete wurde aufrecht erhalten. Es waren dies 23 Einzelgebiete, "Landschaftsschutzgebiete von zentraler Bedeutung", die für zwei Jahre von Fehlnutzung und Landschaftsveränderung zu bewahren sind. Es handelte sich um den Beschluss unserer in größter Zeitnot erarbeiteten Vorlage. Mit diesem Ministerratsbeschluss konnten in allen 23 konzipierten Großschutzgebieten Aufbaustäbe eingerichtet werden. Die finanziellen Mittel waren bereitgestellt.

Ich schied am 15. Mai 1990 auf eigenen Wunsch nach Differenzen mit dem neuen Umweltminister Hermann Steinberg aus dem Ministerium aus. Steinberg befürchtete Behinderung des Wirtschaftswachstums durch das Schutzgebietsprogramm. Es kam zu Protesten durch Umweltgruppen. Dann ab Ende Mai 1990 arbeiteten die verbleibenden Mitarbeiter fieberhaft an der Weiterführung dieses Vorhabens. Bundesumweltminister Töpfer, der DNR-Präsident Wolfgang Engelhardt und wohl auch Bundespräsident Richard von Weizsäcker konnten den DDR-Umweltminister offenbar überzeugen, das Programm weiterzuführen. Juristen und Verwaltungsbeamte aus dem Bundesumweltministerium und mehreren alten Bundesländern unterstützten nun maßgeblich die Arbeit an den zu erstellenden Verordnungen für die einzelnen Großschutzgebiete.

Denn die politischen Ereignisse überstürzten sich. Am 20. August wurde als Termin für den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik der 3. Oktober 1990 festgelegt. Im Wettlauf mit der Zeit und dank einer Reihe glücklicher Umstände fasste der Ministerrat der DDR in seiner letzten Sitzung am 12. September 1990 den Beschluss zur Festsetzung von fünf Nationalparken, sechs Biosphärenreservaten und drei Naturparken neuer Prägung. Das beinhaltete eine Gesamtfläche von 488000 Hektar - mehr war in der Kürze der Zeit nicht machbar. So wurde das "Nationalparkprogramm" zum letzten Beschluss der letzten DDR-Regierung vor ihrer Selbstauflösung und zum inzwischen einzigen Beschluss von fortdauernder Gültigkeit!

Das Nationalparkprogramm hat dem Naturschutz wichtige Impulse gegeben. In Ost wie West entstanden weitere Nationalparke, Biosphärenreservate, Naturparke. Besonders das im Osten Deutschlands entwickelte Konzept der Biosphärenreservate, die es bis dahin in den alten Bundesländern noch nicht gab, fand viel Zuspruch. Inzwischen gibt es in ganz Deutschland 16 dieser Modellregionen für eine nachhaltige Regionalentwicklung.

In MV wurde der seinerzeit gesicherte Naturpark Schaalsee 1998 von der Unesco als Biosphärenreservat anerkannt. Der Naturpark Elbtal wurde 1997 Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe. Mecklenburg-Vorpommern nimmt heute mit seinen drei Nationalparken (Darß/Zingst; Stubnitz; Müritz), seinen drei Biosphärenreservaten (Südost-Rügen; Schaalsee; Elbtal) und sieben Naturparken neuer Prägung neben Brandenburg eine Spitzenposition in Deutschland ein. Mit der Schaffung von Nationalpark- und Biosphärenreservatsämtern sowie der gemeinsamen Trägerschaft der Naturparke durch das Land und die Landkreise besteht eine gute strukturelle Voraussetzung für das Management dieser Gebiete.

Kritisch ist anzumerken, dass es bis heute nicht gelungen ist, die Insel Rügen (sie war bereits Teil des Programms von 1990) als Inbegriff großartiger Natur und alter Kulturlandschaft zum Naturpark zu führen. Auch könnte ein Naturpark "Klein-Seen-Platte" den Müritz-Nationalpark und den Naturpark Feldberger Seenlandschaft vernetzen.

MV hat einen bemerkenswerten Reichtum an selten gewordenen Ökosystemen, Tier- und Pflanzenarten. Es ist noch immer das Land der starken Eichen, der klaren Seen, der Adler und Kraniche, das Land unverbauter Küsten, historisch gewachsener Kulturlandschaften, unzähliger Kulturdenkmäler. All das bildet das Rückgrat für einen auch international beachteten, stetig wachsenden Naturtourismus.

Alte Wälder, sauberes Wasser, saubere Luft, gesunde Böden, gesunde Nahrung, weite, stille Landschaft sind ein immer knapper werdendes Gut - hier ist es noch vorhanden. Tun wir alles, um diesen Kapitalstock Natur zu erhalten beziehungsweise bei seiner Nutzung hauszuhalten. Wir nehmen im Bereich des ökologisch zertifizierten Landbaus in Deutschland einen der vordersten Plätze ein, Gleiches gilt für die Nutzung erneuerbarer Energien. Das ist vernünftig, das ist zukunftsfähig, das kann uneingeschränkt wachsen ohne die Zukunft zu gefährden!

Quelle:
http://www.nordkurier.de/index.php?objek...n.m-v&id=768625


zuletzt bearbeitet 15.01.2011 15:54 | nach oben springen

#2

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 15.01.2011 16:21
von dremi (gelöscht)
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Hallo " Angelo"
Abgesehen davon, das mir MV sehr am Herzen liegt möchte ich, unabhängig davon ,eine Frage zum Umweltschutz
in den Raum stellen.
Wo sind denn alle Umweltschützer und Ministerien , wenn es um den Schutz der " Werra" gegen Versalzung geht?


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#3

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 15.01.2011 17:32
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von dremi
Hallo " Angelo"
Abgesehen davon, das mir MV sehr am Herzen liegt möchte ich, unabhängig davon ,eine Frage zum Umweltschutz
in den Raum stellen.
Wo sind denn alle Umweltschützer und Ministerien , wenn es um den Schutz der " Werra" gegen Versalzung geht?



Hallo Dremi,
schon klar was Du meinst,aber heute kannst Du es öffentlich machen,war in den Anfängen(Umweltbewegung) West sicher auch nicht einfach und im ehemaligen RGW ?zu damaligen Zeiten?
Internetfundstück,damit die Leuts wissen was gemeint ist....also das Salz und die Werra
http://www.youtube.com/watch?v=3RiZezMkaD4
Gruss BO


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#4

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 15.01.2011 18:49
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zitat von dremi
Hallo " Angelo"
Abgesehen davon, das mir MV sehr am Herzen liegt möchte ich, unabhängig davon ,eine Frage zum Umweltschutz
in den Raum stellen.
Wo sind denn alle Umweltschützer und Ministerien , wenn es um den Schutz der " Werra" gegen Versalzung geht?



Hallo Dremi,
schon klar was Du meinst,aber heute kannst Du es öffentlich machen,war in den Anfängen(Umweltbewegung) West sicher auch nicht einfach und im ehemaligen RGW ?zu damaligen Zeiten?
Internetfundstück,damit die Leuts wissen was gemeint ist....also das Salz und die Werra
http://www.youtube.com/watch?v=3RiZezMkaD4
Gruss BO



-------------------------------
Toll, durch

heute kannst Du es öffentlich machen,war in den Anfängen(Umweltbewegung) West sicher auch nicht einfach und im ehemaligen RGW ?zu damaligen Zeiten?

wird es gleich viel besser. Ich kann das bald nicht mehr hören. Das einzige was sich mit diesem Gerede ändert ist die Größe des Ozonloches.

Mike59


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#5

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 15.01.2011 21:43
von dremi (gelöscht)
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Mike
Das Ozonloch ist inzwischen kleiner geworden, man hat aber jetzt festgestellt, das sich die Erde schneller dreht ( habe ich gehört).
Sicherlich gibt es auch im Internet Beweise dazu.
Damals hat man aus Nahrungsmittelkappheit propagiert" Nimm ein Ei mehr", das war im Osten.
" Aus deutschen Landen , frisch auf den Tisch" das war.........
Marx sagte " Die Ökonomie ist letztendlich das entscheidende"


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#6

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 11:11
von X-X-X (gelöscht)
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Die sogenannten Umweltschuetzer in der DDR verschwanden groesstenteils nach der Wiedervereingung. Es ging den Meisten weniger um die Umwelt als um Widerstand. Da Liebe zur Unwelt eine breite Resonanz findet, waren die Unzufriedenen eher dort zu finden. Es gibt heute nicht wenige Unwelt-politische Probleme in der BRD. Castortransporte? Nur EIN von vielen Problemen. Aber wo sind die ehemaligen Aktivisten der DDR??? Die Probleme im Osten verschwanden nicht gleichsam mit der DDR. Halle ist immer noch verpestet. Die Elbe verseucht. Huehner-KZ gibt es immer noch. Kaelber werden fuer den Schnitzel-Koenig gefoltert, und ohne Atomkraft gaebe es wohl mancherorts kein Licht am Abend, damit die Oeko-Fanatiker ihre Wandzeitungen drucken koennen.

Ich bin fuer Artgerechte Tierhaltung, fuer ein sorgsames Umgehen mit unserer belasteten Umwelt. Ich bin aber auch Realist. Die klimatischen Aenderungen, die wir jetzt erleben, sind nur ein Teil des regelmaessigen, normalen Klimawandels. In den 70ern wurde die neue 'Eiszeit' prophezeit. Und nun? Jetzt wird von den selben 'Experten' die unaufhaltsame Erwaermung unserer Erde berichtet. Nichts ist fuer immer, ganz salopp gesagt. Auch wir Menschen sehen uns immer als Mittelpunkt dieser (nicht 'unserer') Erde. Ich bin sicher, dass die Saurier auch so gedacht hatten... Die Welt ging nach katastrophalen Aenderungen auch ohne sie weiter. Die Welt geht auch nicht ohne uns zu Ende. Eines tages explodiert unsere schoene Sonne trotzdem. Dann ist soweiso alles hin.

Was mich aber stoert, ist diese Politisierung der Umweltbewegung. Es ist auch wahr, dass wenn sich die DKP als Vorhut der Tier- und Unweltschuetzer hinstellen wuerde, bekaeme sie auch mehr Zulauf. Umweltschutz ist heute (und war zu DDR-Zeiten) ein grosses Marionettenspiel. Dioxin-Skandal.... wo sind die Aufmaersche und die Proteste? Mein Lieblingsthema war immer die Muellabfuhr aus Westberlin in die DDR. Wo blieb die Kritik in den 80ern seitens der Umweltschuetzer der DDR? Das Thema war fuer alle Tabu. Deutschland liefert auch heute tonnenwiese Muell ins Ausland, damit die sensiblen Nasen der gehobenen Schicki-mickis nicht gestoert werden. Alles, was diese Pseudo-Schicht der Unweltreaktion benutzt, besitzt eine Schattenseite: von den Kaffeebohnen von Starbucks (Regenwald fuer Plantagen zerstoert) zu den Cadmium-Akkus (Raub-abbau von Rohstoffen in Afghanistan und Indien) der unzaehligen Handys. Fussbaelle werden von halbblinden Jungen In Pakistan hergestellt, die geilen Lederschuehen von Sklaven in Kambodscha. Die teure Seide fuer die tollen fernoestlichen Wangbehaenge wird fast ausschliesslich von Kindern in Indien verarbeitet. Wer sich fuer die Umwelt engagiert, muss sich auch fuer die Menschen engagieren. Ich habe nichts gegen die Umwelt. Ich habe nur was gegen Charlatane.

Mein Lehrer aus der 9. Klasse hat Folgendes mal gesagt: "Um was sauber zu machen, muss man leider was anderes dreckig machen." Unsere Existenz auf dieser Erde hinterlaesst Spuren. Es geht darum, dies nicht zu eliminieren, sondern um diese womoeglich zu reduzieren.

Meine Frage ist: Wo sind die ehemaligen DDR-Unweltschuetzer heute? Was machen sie jetzt? Was haben sie seit dem Untergang der DDR erreicht?

Jens


zuletzt bearbeitet 16.01.2011 11:12 | nach oben springen

#7

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 18:11
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Zitat von KID:
Meine Frage ist: Wo sind die ehemaligen DDR-Unweltschuetzer heute? Was machen sie jetzt? Was haben sie seit dem Untergang der DDR erreicht?

Meine Zusatzfrage an Dich:
Was hast Du selbst denn damals in der Ex-DDR für den Umweltschutz getan? Was hast Du damals für die Umwelt in der DDR erreicht? Wie und wo hast Du Deine Forderungen öffentlich gemacht?


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#8

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 18:16
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von UNGEDIENTER
Zitat von KID:
Meine Frage ist: Wo sind die ehemaligen DDR-Unweltschuetzer heute? Was machen sie jetzt? Was haben sie seit dem Untergang der DDR erreicht?

Meine Zusatzfrage an Dich:
Was hast Du selbst denn damals in der Ex-DDR für den Umweltschutz getan? Was hast Du damals für die Umwelt in der DDR erreicht? Wie und wo hast Du Deine Forderungen öffentlich gemacht?



falsche Baustelle ungedienter.ließ dir die Vita von kid an


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#9

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 18:17
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von UNGEDIENTER
Zitat von KID:
Meine Frage ist: Wo sind die ehemaligen DDR-Unweltschuetzer heute? Was machen sie jetzt? Was haben sie seit dem Untergang der DDR erreicht?

Meine Zusatzfrage an Dich:
Was hast Du selbst denn damals in der Ex-DDR für den Umweltschutz getan? Was hast Du damals für die Umwelt in der DDR erreicht? Wie und wo hast Du Deine Forderungen öffentlich gemacht?



Wenn wir einmal dabei sind - Ungedienter - was machst du denn für die Umwelt, vom Müll trennen mal abgesehen.

Mein Betrag ist als Bundespolizist den Kastortransport begleiten, bevor du auf eine Frage noch eine Frage stellst.

Mike59


zuletzt bearbeitet 16.01.2011 18:20 | nach oben springen

#10

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 18:20
von PF75 | 3.292 Beiträge

Zitat von UNGEDIENTER
Zitat von KID:
Meine Frage ist: Wo sind die ehemaligen DDR-Unweltschuetzer heute? Was machen sie jetzt? Was haben sie seit dem Untergang der DDR erreicht?

Meine Zusatzfrage an Dich:
Was hast Du selbst denn damals in der Ex-DDR für den Umweltschutz getan? Was hast Du damals für die Umwelt in der DDR erreicht? Wie und wo hast Du Deine Forderungen öffentlich gemacht?



auch eine sehr oft vorkommende Unart eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten,nicht nur von Ungedienter


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#11

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 19:46
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Zitat von PF75

Zitat von UNGEDIENTER
Zitat von KID:
Meine Frage ist: Wo sind die ehemaligen DDR-Unweltschuetzer heute? Was machen sie jetzt? Was haben sie seit dem Untergang der DDR erreicht?

Meine Zusatzfrage an Dich:
Was hast Du selbst denn damals in der Ex-DDR für den Umweltschutz getan? Was hast Du damals für die Umwelt in der DDR erreicht? Wie und wo hast Du Deine Forderungen öffentlich gemacht?



auch eine sehr oft vorkommende Unart eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten,nicht nur von Ungedienter




In der heutigen Zeit erwartet der einzelne Bürger immer nur von anderen, daß sie sich engagieren und selber machen sie oftmals nichts Daher erachte ich meine Frage als durchaus legitim.


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#12

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 19:59
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Zitat von Mike59

Zitat von UNGEDIENTER
Zitat von KID:
Meine Frage ist: Wo sind die ehemaligen DDR-Unweltschuetzer heute? Was machen sie jetzt? Was haben sie seit dem Untergang der DDR erreicht?

Meine Zusatzfrage an Dich:
Was hast Du selbst denn damals in der Ex-DDR für den Umweltschutz getan? Was hast Du damals für die Umwelt in der DDR erreicht? Wie und wo hast Du Deine Forderungen öffentlich gemacht?



Wenn wir einmal dabei sind - Ungedienter - was machst du denn für die Umwelt, vom Müll trennen mal abgesehen.

Mein Betrag ist als Bundespolizist den Kastortransport begleiten, bevor du auf eine Frage noch eine Frage stellst.

Mike59




Das will ich Dir gerne beantworten. Ich gehe 2 X jährlich mit Vereinskameraden durch ein Naturschutzgebiet und reinige es von Unrat wie Papier, Flaschen und Plastik, obwohl ich aus Altersgründen daran nicht mehr teilnehmen brauche.
Deine Auffassung, daß Du etwas positives für die Umwelt machst, wenn Du mit dafür sorgst, daß der Atommüll dort gelagert wird, spricht für sich und bedarf keines Kommentares.


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#13

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 20:05
von PF75 | 3.292 Beiträge

@ ungedienter
fragen ist doch durchaus erwünscht,aber man sollte vieleicht erstmal was als antwort einbringen


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#14

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 20:06
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Wenn ich mir den Beitrag von Mike59 durchlese, schwillt mir der Kamm!
So wie ihm geht es bei solchen Dingen wie Kastor zehntausenden Polizeibeamten, die sich wegen dieser fast als militant zu bezeichnenden "Grünen" die Nächte um die Ohren schlagen. Von den dabei dem Staat entstehenden zusätzlichen Kosten ganz zu schweigen.
In Deutschland läuft hier was grundsätzlich schief!
Öko und und Ökostrom sind schon o.K., aber nicht auf die Weise wie hierzulanden praktiziert. Wie kann es sein, das ein Energiekonzern dazu verpflichtet ist die kWh Ökostrom für das doppelte zu kaufen, als er selbst für den Verkauf derselben Menge an den Endkunden veranschlagt? Was soll der Unsinn?!
Ergebnis des beschlossenen Atomausstiegs in Deutschland ist, daß kein müder Euro mehr in die Kernforschung investiert wird. Dabei wäre ein Schritt in Richtung Fusionsenergie die Lösung und würde alle Rohstoffprobleme mit fossilen Brennstoffen lösen.
Und ich hab noch keinen Grünen erlebt, der auf ein Auto oder auf die Benutzung von Transportmitteln verzichtet, weil dort ein nicht unbeträchtlicher Teil Umweltbelastung ensteht.Sowohl bei der Herstellung als auch bei der Nutzung und Entsorgung....
Das ist meine Meinung zu diesem Thema

SEG15D



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#15

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 20:09
von PF75 | 3.292 Beiträge

Mal wieder zur Erinnerung "Umweltbewegung in der DDR" war das Thema


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#16

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 16.01.2011 21:04
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Ja, hast ja recht ,PF75,

aber die Frage ist ja mit dem Verschwinden der DDRnicht vom Tisch....
Für meinen Teil hab ich von einer Umweltschützerbewegung damals nichts mitbekommen.
Allerdings sind wir auch so aufgewachsen, daß wir nicht unseren Müll in die Wälder entsorgt haben und Ordnung und Sauberkeit im Umfeld einfach dazugehörten. Gut, komme aus einer ländlichen Gegend, da war im Vergleich zu den Städten vielleicht ein Unterschied.
Das scheint heute an breiter Front anders zu sein, wie sonst müßte Ungedienter solche Säuberungsaktionen begleiten. Die Menschen heute sind wohl, bis auf wenige, an Umweltschutz nur soweit interessiert wie es ihre Belange nicht beschränkt.

Und mal als Beispiel:
Während meines GWD wurden wir angehalten Batterielauge direkt zur Entsorgung ins Erdreich zu vergießen....Auf unsere Äußerung nach der Bedenklichkeit dieser Maßnahme wurde mit disziplinarischen Maßnahmen gedroht.....Passiert direkt neben einem Elbe-Seitenarm. Aber heute ist das auch nicht anders, heute wird solches Zeug mit dem Dampfer aufs offene Meer gebracht und dort verklappt.
In meinem Umfeld hat sich seit damals nur folgendes geändert: Das Moos wächst und gedeiht, aufgrund des Wegfalls der Ofenheizungen mit Braunkohlebriketts...manchmal wünsch ich mir das Zeug wieder zurück....

Gruß SEG15D



zuletzt bearbeitet 16.01.2011 21:05 | nach oben springen

#17

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 17.01.2011 09:44
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Umweltschutz zu DDR Zeiten = Fehlanzeige.Schachtanlagen haben Tage oder Wochenlang gebrannt.


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#18

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 13.07.2013 12:06
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Hackel39 im Beitrag RE: Auto-Bestellung
Zitat von eisenringtheo im Beitrag RE: Auto-Bestellung
Mehr Autos hätten höhere Investitionen in die Strassen erfordert. Teureres Benzin oder mehr Geld aus der allgemeinen Staatskasse. Weder das eine noch das andere hatte wohl hohe Priorität in der Planung.
Theo


Das ist der Punkt, so gesehen war die DDR- Regierung grüner als alle grünen Fundis Europas zusammen.
...

So gesehen hat die Not in der DDR erstens viele Leben gerettet, die Nachwendestatistik der Verkehrstoten in Ostdeutschland war der blanke Horror, und zweitens Ressourcen geschont, die in vernünftigere Projekte als die Forcierung des Individualverkehrs flossen, z.B. in ein dichtes Streckennetz der Eisenbahn und ortsgebundene Daseinsvorsorge, z.B. betriebseigene Sportstätten, Kindergärten und Berufsschulen.
Die Staatsmacht hatte eben das große Ganze im Blick und nicht die Quartalszahlen von VW und Porsche.




Ich hoffe, @Hackel39 verzeiht mir, wenn ich seinen Beitrag aus dem Auto-Bestellung (3) zitiere.

Es war aber ein willkommener Anlaß einen alten thread zu beleben.

Ich finde nicht, dass die DDR einen grünen Ährenkranz im Staatswappen verdient hätte. Wie seht ihr das?

In der Zwischenzeit krame ich mal in meinen Erinnerung nach "Umweltschützern" in der DDR.

LG von der grenzgaengerin


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#19

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 13.07.2013 13:17
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #18
Zitat von Hackel39 im Beitrag RE: Auto-Bestellung
Zitat von eisenringtheo im Beitrag RE: Auto-Bestellung
Mehr Autos hätten höhere Investitionen in die Strassen erfordert. Teureres Benzin oder mehr Geld aus der allgemeinen Staatskasse. Weder das eine noch das andere hatte wohl hohe Priorität in der Planung.
Theo


Das ist der Punkt, so gesehen war die DDR- Regierung grüner als alle grünen Fundis Europas zusammen.
...

So gesehen hat die Not in der DDR erstens viele Leben gerettet, die Nachwendestatistik der Verkehrstoten in Ostdeutschland war der blanke Horror, und zweitens Ressourcen geschont, die in vernünftigere Projekte als die Forcierung des Individualverkehrs flossen, z.B. in ein dichtes Streckennetz der Eisenbahn und ortsgebundene Daseinsvorsorge, z.B. betriebseigene Sportstätten, Kindergärten und Berufsschulen.
Die Staatsmacht hatte eben das große Ganze im Blick und nicht die Quartalszahlen von VW und Porsche.




Ich hoffe, @Hackel39 verzeiht mir, wenn ich seinen Beitrag aus dem Auto-Bestellung (3) zitiere.

Es war aber ein willkommener Anlaß einen alten thread zu beleben.

Ich finde nicht, dass die DDR einen grünen Ährenkranz im Staatswappen verdient hätte. Wie seht ihr das?

In der Zwischenzeit krame ich mal in meinen Erinnerung nach "Umweltschützern" in der DDR.

LG von der grenzgaengerin


Kein Problem, liebe Grenzgängerin und ich gebe zu, auch ein wenig provoziert zu haben.
Ich war zu Vorwendezeiten einmal mit einem ehemaligen Schulkameraden unterwegs, der mit seiner Frau nach Wolfen- Nord gezogen war und bei den Angeltouren in die renaturierten Tagebau- und Stauseen bei Muldenstein/ Gräfenhainichen (weiß nicht mehr genau die Ortslage) mußten wir in Greppin vorbei und dort wäre ich beinahe an Atemnot verreckt, angesichts der Dämpfe über dem Silbersee.
Ich glaube fast, das Auto wäre dort auch ohne Benzin allein von der angesaugten Verbrennungsluft weiter gefahren.
Die Ressourcen, die durch die geringere Autodichte geschont wurden, verplemperte man leider anderswo aber trotzdem glaube ich, daß der "ökologische" Fußabdruck des DDR- Bürgers erheblich kleiner war als der des west- bzw. gesamtdeutschen Konsumenten, der allein schon mit seiner Überseereise in den Urlaub jeglichen technisch- ökologischen Fortschritt der letzten 25 Jahre in seinem Privathaushalt neutralisiert.
Die Idee vom ökologischen Fußabdruck stammt meines Wissens ursprünglich sogar von einem FDP- Politiker (es wäre schön, wenn mich hier jemand korrigieren würde...) !
Neben dem Urlaubsverhalten kommt aber auch noch die Komponente "Wohnen" hinzu, und da hinterlassen 60 Personen aus der ungedämmten Platte mit insgesamt 1800 qm Wohnfläche ebenfalls einen kleineren Abdruck als gleich viele Bewohner eines mit tausenden Kubikmetern zugedämmten Styropor- Villenviertels, die zudem oft auch mehr Wohnfläche pro Person beanspruchen.
Das gilt es u.a. beim Systemvergleich zu beachten.



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#20

RE: Umweltbewegungen in der DDR

in DDR Zeiten 13.07.2013 20:05
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Mike59 im Beitrag #4

Zitat von Boelleronkel

Zitat von dremi
Hallo " Angelo"
Abgesehen davon, das mir MV sehr am Herzen liegt möchte ich, unabhängig davon ,eine Frage zum Umweltschutz
in den Raum stellen.
Wo sind denn alle Umweltschützer und Ministerien , wenn es um den Schutz der " Werra" gegen Versalzung geht?



Hallo Dremi,
schon klar was Du meinst,aber heute kannst Du es öffentlich machen,war in den Anfängen(Umweltbewegung) West sicher auch nicht einfach und im ehemaligen RGW ?zu damaligen Zeiten?
Internetfundstück,damit die Leuts wissen was gemeint ist....also das Salz und die Werra
http://www.youtube.com/watch?v=3RiZezMkaD4
Gruss BO


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Toll, durch

heute kannst Du es öffentlich machen,war in den Anfängen(Umweltbewegung) West sicher auch nicht einfach und im ehemaligen RGW ?zu damaligen Zeiten?

wird es gleich viel besser. Ich kann das bald nicht mehr hören. Das einzige was sich mit diesem Gerede ändert ist die Größe des Ozonloches.

Mike59





Ick seh datt ja jetzt erst watt "Du Supergrobi"da jeschrieben hast......

Also mal kurze schilderung wie dett zu DDR Zeiten war...ja Mike....

Wenn den Russen aus Ihren Tanks am Flugplatz mal wiedder ein paar tausend Liter "Sprit"abhanden gekommen sind und in einen See liefen...vorher natuerlich inne Kanalisation,damals war Regen uns Abwasser nicht unbedingt getrennt....
Die Fische standen Kopp ueber,die schwaene sahen aus als ob sie aus einem Teerbad gekommen sind....auf den Wasserflaechen schiemmerte es in allen erdenklichen Farben.....

Nu,wenn de gern angeln gehst,dann gehste doch glatt zur Polizei dem Freund und Helfer und erstattest erst einmal Anzeige....
Na das Gesicht des "Aufschreibenden haetteste mal sehen sollen...wen wir uns heute treffen,ist dem Mann nicht so klamm in seiner Denke.....man kann miteinander quatschen und sogar Bier trinken,weil er selbst angelt..;-)

Wenn aus Leiterplattenwerken,die Galvanikbruehe zum ueberlaufen gebracht wird(weil die Bunker wieder einmal voellig uebervoll waren),dann sah es immer etwas rostig aus,tote Fische,sterbendes Schilf und ein unertraeglicher Gestank...

Wenn Muellkippen Tage lang brennen....Gummi und anderer chemischer Kram in Gliederkesseln (von Betrieben verbrann wird),weil die Rohbraunkohle mal wieder mehr Muttererde war als Kohle war....

Wenn alte Schornsteine und Kacheloefen innerseits mehr schwarz als Bauschutt verbracht wurden und mit Grundwasser in Kontakt kamen .....sich zu sauereartigen Substanzen verwandelten und in der neuen Siedlung,irjendwie die Obstbaeume massenhaft sterben....

Wenn tausende von Kubikmetern Kloake in die Seen geleitet wurde,weil die Pumpstationen zu klein,die Rohre zu eng und die materielle Decke im real existierenden Sozialismus wieder einmal vorn und hinten nicht reichte.....

Na dann beschwere dich mal inne DDR und vermelde auch gleich noch,das Du wenn man nicht Abhilfe verschafft ein Briefchen an die Boulevardpresse West schickst....
Was glaubst Du wer da auf den Plan gerufen wurde?
Siehst...irjendwann haettste vorm Stasi Vernehmer gesessen und waerst minimun ein Konterrevolutionaer und DDR Verleumnder....
Aber wie ich hier im Forum gelernt habe,hatten wir schon einen Rechtsstaat(Ironie wieder aus)


Das es heute zuweilen nicht einfacher ist,mag sein,aber,Du hast alle Moeglichkeiten,zu versuchen Deinem rechtsanspruch durchzusetzen,Niemand behauptet,das es leicht ist,aber as da wer kommt und Dir den Mund verbietet kann....Die Zeiten sind vorbei!
Das dazu auch Einsatz zaehlt und Arsch hoch vom Sofa,ist ja wohl klar.....


Falls es dich interessiert,das lies mal die Story der Kyritz Ruppiner Heide....hat lange gedauert,aber endlich haben die Menschen Ruhe!!!
Zu DDR Zeiten ein Unding!

Sodann Gruss BO


zuletzt bearbeitet 13.07.2013 20:08 | nach oben springen


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