#161

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.12.2014 18:04
von Hansteiner | 1.418 Beiträge

Na die Dinger waren ja das letzte, wurden von uns nie oder kaum benutzt. Wir hatten auch noch richtige Erdbunker in allen Varianten, die teilweise auch benutzt wurden.
In meiner DZ wurde eine solche B-Stelle sogar neu gebaut mit Holzausbau, dass Material gleich aus dem Abschnitt.
Die Leute aus Hohengandern könnten sie noch kennen.
Ort: oben auf dem "Sturzlieder Berg"

VG H.



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#162

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.12.2014 18:16
von FRITZE (gelöscht)
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Da gab es ne Stelle ,wo die ganze Schicht an dem Ding verbracht werden durfte (musste ) ! Wenn es dann regnete oder schneite ,ist man auch in dieses unwirtliche Betonklötzchen gekrochen !


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#163

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.12.2014 18:22
von Hansteiner | 1.418 Beiträge

Ein schrecklicher Gedanke !
wir hatten nicht so viel von den Dingern. Wenn du die Tür geschlossen hast, warst du doch "verraten und verkauft" !

VG H.



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#164

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.12.2014 18:27
von FRITZE (gelöscht)
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Und bei diesem ging die Tür noch nach Westen !

War aber noch was Strecke bis zur Grenzlinie !

Die Innen und die Aussenwände waren von unzähligen Sprüchen und EK -Signaturen bedeckt !


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#165

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.12.2014 19:00
von Hansteiner | 1.418 Beiträge

Oft hattest du noch nichtmal GMN- Anschluß vor Ort.
Also ohne LFK ging da nichts. Die meisten standen bei uns am KW.

H.



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#166

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.12.2014 19:17
von Gelöschtes Mitglied
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In den kleinen Bunkern hat sich der Grenzer gut gehalten. Feucht und kalt waren die Dinger wie ein Kühlschrank. Manche haben Holzfeuer drinnen gemacht oder mit Kerzen und Spiritustabletten geheizt. auf dem Karrnberg stand einer am Kolonnenweg da war der Masten schon ganz dünn, weil da immer Holzspäne zum Feuer machen abgefetzt wurden.

Der Hesselfuchs


rasselbock und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#167

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 13.01.2015 14:09
von rufteddy14 | 71 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #90

Zitat von 254Spielregel

Zitat von theoke
Bin als Hollander seit jahren interesiert im DDR,NVA und die Grenze.
Habe auch modelbau als hobby und will mir jetzt der BT-11 machen die es schon als model gibt von Busch.
Leider sehe ich das es an diesen model fehler gibt.
Am orginal sehe ich auf viele bilder in jedem ring ein kleines fenster,war das immer so oder ist das eine spatere anfertigung.
Hat jemand ein bild vom dach,und dan besonders die lucke die aufs dach sein muss,und am innenseite,war da nur ein kleiner tisch oder noch mehr.
Hoffentlich hat jemand einige antworten,und bedanke mich schon mall im vorraus.


Ich empfehle Dir das Buch Denkmalprofile von Elke, Andreas und Manuel Erhard, ISBN 978-3-9804-678-2-1, dort sind Angaben über die BT's und andere Bauten zusammengetragen.
Dort findest Du auch eine Innenaufnahme der 60cm x 45cm großen Dachluke.

Zitat von exgakl
diese Fenster, wie im Modell gab es im Orginal so nicht! Es waren mitunter im oberen Bereich ein paar Stahluken (sogenannte Schießscharten) eingebaut, aber auch nicht standartmäßig...


Ich kenne BT-11 und BT-6 nur mit "eckigem Loch" je Ring oberhalb der Tür, ist auf den meisten Bilden ja nicht zu sehen, da diese von "feindwärts" aus aufgenommen wurden und die Lichtlöcher waren ja "freundwärts" über der Tür.

Zitat von Rostocker
Kenne nur aus meiner Zeit den BT 11 --das war 74/75 lange her Aber noch was--wir hatten auch den BT11 mit Erdbunker unten dran,wo sich die Führungsstelle befand.


Das war Standard bis 1975 - Führungsstelle "alt" FB-3 mit BT-6 oder mit BT-11. Ab 1976 wurden die neuen FüSt BT-6 4x4 errichtet.

Zitat von Krempe
Die B-Türme im Bereich Döhren (GR 23, 10.GK) waren alles BT-11. Da waren 11 Betonringe übereinander und dann kam eine 8 eckige Kanzel. Die ersten 2 Ringe waren nicht vollständig, rund sondern nur zu ca.75 %. Sie hatten ja die Öffnung für die Eisentür. Die einzelnen Ringe waren mit jeweils 4 Schrauben verschraubt.
Die achteckige Kanzel war ca. 2,2 Meter hoch. Der untere betonierte Teil der Seitenwände hatte in ca. 50 cm eine sogenannte Schießscharte. Eine ca. 10 mal 15 cm große und 1 cm dicke Stahlplatte verdeckte die Öffnng und konnte hochgezogen und mit einem Haken arretiert werden. Die Fenster konnten nach außen geöffnet werden. Sie waren an der Oberseite angeschlagen und wurden mit einer Eisenstange hochgehalten. Unterhalb der Fenster waren noch wagerechte Fenster (ca 10 cm breit) um senkrecht nach unten schauen zu können ohne die Fenster zu öffnen. An der Decke hing einen eiserne Klappleiter, um durch eine Luke auf das Dach zu gelangen. Der Dachscheinwerfer wurde von innen eingeschaltet und konnte auch von innen bewegt werden....Die viereckigen Türme htten wir damals (1974-76) noch nicht...


Alle Ringe waren je 1 Meter hoch, die Tür war wegen der Einfassung 1,70 Meter hoch und 80cm breit.
Das Fundament war 78 cm hoch, sowas liegt in Hötensleben noch neben wegen dem wegen "Schiefstand" zum "BT-4" gekürzten ehemaligen BT-11.
Die Schießscharten: Innenseite Höhe 15cm, Breite 10cm , Außenseite Höhe 49,4cm, Breite 13,5cm
Dachluke: Breite 40cm, Länge 65cm
Die Kanzel hatte ein Höhe von 2,50 Meter und einen Durchmesser von 2,20 Meter.
Die viereckigen BT-9 wurden genau wie die neuen Führungsstellen ab 1976 errichtet.

Zitat von HARZ69
Möchte heute auch mal wieder einen Beitrag zu steuern.Also die Bezeichnungen BT 11 (runde Betonteile) und BT9 (eckige Betonteile) haben nichts mit der höhe zu tuen.Sicherlich kannte jeder von uns unterschiedlich höhen bzw. der Umgebung geschuldete Bauhöhen.......Sechs Meter hohe BTürme gab es genau so wie neun Meter hohe oder auch noch höher...


Abgeleitet von der Höhe der Aussichtplattform hatte die Bezeichnung durchaus etwas mit der Höhe zu tun.
Standard für Beobachtungstürme aus Betonfertigteilen war bei den Grenztruppen bis 1975 der BT-6 und BT-11 rund und ab 1976 der BT-9 (eckig 2,30m x 2,30m), Abweichungen in der Bauhöhe waren in Einzelfällen sowohl als runder BT-9 als auch als eckiger BT-6 möglich.

Zitat von Mike59
...Ein Fenster in jedem Ring - Ein Fenster war das eigentlich nicht, sondern ein Glasbaustein. Lag auf der Seite an der sich der Eingang befand* und war nicht wie die heutigen Glasbausteine quadratisch sondern in der Form eines Ziegelstein hochkant eingelassen, bei den Abmessungen gehe ich mal vom Reichsformat 24x11,5x6,3 aus, heutiges Format 24x11,5x7,1. Ob das nun in jedem Ring war und in jedem Turm - keine Ahnung. Ein Bild auf dem das zu erkennen ist habe ich auf die Schnelle auch nicht gefunden...

Die freundwärtige Öffnung für den Glasbaustein war jedenfalls 30cm x 15cm groß.

Zitat von Rostocker
Also ich kann hier falsch liegen-----aber ich habe mal gehört--das in Hötensleben was man heute noch sieht--oben auf den Berg in den viereckigen Turm nicht die Füst war--sondern fünfhundert Meter weiter südlicher in den verkürzten BT 11 mit den Bunker dran,wo die Füst drin war und die A-Gruppe.Aber wie ich sagte--kann mich auch irren--wird sicher Jemand da sein der es weiß. Gruß Rostocker

Der auf 4 Meter verkürzte BT-11 nebst FB-3 war FüSt von 1971-1978. Die oberhalb neugebaute FÜSt BT-6 (4x4) war ab 1983 nur noch der Alarmgruppe vorbehalten, da die FüSt des K-GSi seit dem weiter südwestlich auf dem Kirschberg (ebenfalls FÜSt"neu" BT-6(4x4)) stand.

Zitat von Mike59
...Bis Anfang der 80'er Jahre befanden sich auf vereinzelten runden Türmen auch FüSt'en....Weiterhin gab es zu dieser Zeit Führungsstellen in Erdbunker mit dazugehörigen BT Rund für den Beobachtungs- und Sicherungsposten genannt FB für Führungsbunker und dann die Ziffer, bei uns waren es meist mit BT 3 als Turm, also FB 3....Ab Anfang der 80'er hat man mit dem Bau neuer Führungsstellen begonnen genannt FB 7 (7 Betonelemente) Westname BT 4x4 ebenfalls mit Platz für die Alarmgruppe (Kennzeichen "D" nannte sie mal "Kampfturm" ). Anfangs hatten alle BT 9 (Westname BT 2x2) und FB 7 verspiegelte Fenster, hat sich aber im laufe der Zeit ergeben, dass die defekten Fenster nicht mit neuen verspiegelten ersetzt wurden. Wie's eben halt so war....

Das Studienmaterial Pioniertechnische Anlagen der GT der DDR unterscheidet hier nur zwischen FüSt"alt" = BT-6/BT-11 mit FB-3 oder FüSt"neu" welches ebenfalls ein BT-6 ist (5,70m bis zur Plattform, Grundfläche 4,20x4,20)

Zitat von Mike59
So schon wieder etwas eingefallen. Es gab BT 11 die waren mit Windmessgeräten und Antennen ausgerüstet.

Während BT-6 und BT-9 keine Beschränkungen hatten, waren BT-11 nur bis zu einer Windstärke von 24,4 m/s zugelassen.

Zitat von Thunderhorse
3 m lang 1 m breit und 20 cm stark
Egal ob Vollbeton- oder Wabengitterplatte. Beim verlegen Abstand zw. den Platten ca. 70 cm. Gesamtbreite des Kolonnenweg ca. 2,7 m.

Zusatz:
"Fahrspurplatten" Lochgröße: 24cm x 10cm
28 oder 21 Löcher (4x7 bzw 3x7)
Und eigentlich gehörte zum Kolonnenweg noch ein Randstreifen von je 70cm links und rechts der alle 50m mit Begrenzungspfeilern gekennzeichnet sein sollte...
Gruß,254




hallo welchen durchmesser hatten denn die ringe des BT-11?

danke



Hallo

Hier im Text ist der GR 23 gefallen scheint das du auch dort warst. darf ich fragen in Welchem ort ?
Grüße von Br.


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#168

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.02.2016 20:10
von Ernesto34 | 15 Beiträge

War jetzt am letzten Wochenende im Bereich Weferlingen-Döhren dann bis Beendorf ur Autobahn. Die ehemalige Kompanie Weferlingden ist mit 200 Migranten besetzt. Der B-Turm am Wasserturm Weferlingen steht noch als Investruine. Der Schwanefelder ist noch fast OK steeht immer noch zum Verkauf. Ansonsten sind die Ortschaften wie ausgestorben. In Weferlingen ist noch eine Gaststätätte " Die Sonne " ab 17,oo Uhr geöffnet. Bis auf Donnerstags und teilweise Freitags. Es ist weniger los, als zu DDR Zeiten als es die Sperrzonen noch gab.


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#169

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.02.2016 21:59
von Zange | 395 Beiträge

Ich habe mal eine Frage.

Bei uns beim BGS hießen die runden Türme BT 11. Weil sie angeblich aus elf Betonringen erbaut waren. Die späteren, rechteckigen, wurden von uns als BTV, Beobachtungsturm viereckig, bezeichnet.

Ich habe aber hier schon öfters BT9 gelesen?


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)
zuletzt bearbeitet 17.02.2016 22:00 | nach oben springen

#170

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.02.2016 23:01
von Freienhagener | 3.877 Beiträge

Zitat von Zange im Beitrag #169
Ich habe mal eine Frage.

Bei uns beim BGS hießen die runden Türme BT 11. Weil sie angeblich aus elf Betonringen erbaut waren. Die späteren, rechteckigen, wurden von uns als BTV, Beobachtungsturm viereckig, bezeichnet.

Ich habe aber hier schon öfters BT9 gelesen?


Ja, und BT 6. Es handelt sich um die jeweilige Höhe in Metern.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
Zange hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#171

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.02.2016 23:23
von mibau83 | 829 Beiträge

bt-6 waren die viereckigen führungsstellentürme,
bt-9 die viereckigen beobachtungstürme
und bt-11 die runden beobachtungstürme, wobei es da auch niedrigere türme gab, das waren dann halt z.b. bt-2 oder bt-6.

vom bgs habe ich auch schon die bezeichnungen bt-4x4 für die führungsstellentürme und bt-2x2 für die viereckigen beobachtungstürme gelesen.

der vordere zaun hieß bei euch wohl mgz (metallgitterzaun), bei uns war das der gz I (grenzzaun 1).


Harsberg, Theo85/2 und Zange haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#172

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 17.02.2016 23:41
von Freienhagener | 3.877 Beiträge

Rund oder viereckig ist eine Frage der Zeit und hat mit der Höhe nichts zu tun.

Zu meiner Zeit (1974/5) gab es nur Türme mit rundem Schaft, standardmäßig BT 6 und BT 11 (= Höhe in Metern)


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 17.02.2016 23:42 | nach oben springen

#173

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 18.02.2016 00:04
von Hanum83 | 4.784 Beiträge

Jetzt mal nicht feixen, ist ja über 30 Jahre her, wenn wir da die Leiter hochgekraucht sind, wie haben wir das mit der Postentasche gemacht?
Keine Ahnung mehr.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#174

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 18.02.2016 07:51
von Hansteiner | 1.418 Beiträge

Also ich denke, da hat jeder seine eigene "Technik" gehabt.
manche haben die Karabinerhaken auf der Rückseite der PT benutzt oder mit der rechten Hand durch den Tragegriff, wir hatten 13 Stück (BT's) in unseren Abschnitten.
ich habe mal ein GSZ-Anzeigegerät, made in SU, auf einen BT-11 "bugziert", na das war ein Spaß !

VG H.



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#175

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 18.02.2016 12:30
von Zange | 395 Beiträge

@mibau83

Danke, sehr schön erklärt.

Deine BGS-Bezeichnungen sind auch richtig. Wie gesagt, runde Türme BT11, die Viereckigen BTV (Beobachtungsturm viereckig.)

Die Führungsstellen hießen bei uns BTVFP. Will heißen "Beobachtungsturm Führungspunkt viereckig". Ganz schön sperrig die Bezeichnung.


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)
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#176

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 18.02.2016 18:39
von PF75 | 3.294 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #173
Jetzt mal nicht feixen, ist ja über 30 Jahre her, wenn wir da die Leiter hochgekraucht sind, wie haben wir das mit der Postentasche gemacht?
Keine Ahnung mehr.



Als EK hatte man ja seinen Träger,das war dann ja sein Problem ,aber soweit ich noch erinnere wurde die meistens irgendwie am Tragegestell befestigt,aber als Kradfahrer kam ich ja nicht so oft in den Genuß einer Turmschicht.


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#177

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 18.02.2016 18:48
von Hansteiner | 1.418 Beiträge

Also die Leitern ließen sich schon ohne PT schlecht klettern, man war immer froh "oben" oder "unten" zu sein.

H.



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#178

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 18.02.2016 20:17
von Hanum83 | 4.784 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #176
Zitat von Hanum83 im Beitrag #173
Jetzt mal nicht feixen, ist ja über 30 Jahre her, wenn wir da die Leiter hochgekraucht sind, wie haben wir das mit der Postentasche gemacht?
Keine Ahnung mehr.



Als EK hatte man ja seinen Träger,das war dann ja sein Problem ,aber soweit ich noch erinnere wurde die meistens irgendwie am Tragegestell befestigt,aber als Kradfahrer kam ich ja nicht so oft in den Genuß einer Turmschicht.


Aber vorm E waren wir ja alle E-Lehrling


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#179

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 19.02.2016 11:14
von sentry | 1.106 Beiträge

In Marienborn hatten wir auf Türmen ausreichend lange Seile mit einem Karabiner, so dass bis auf die Waffen alle Ausrüstung außen am Turm hochgezogen und nach der Schicht wieder abgelassen wurde.
Allerdings kann ich mich nicht mehr genau erinnern, ob wir das auch auf unserem einzigen BT-11 hatten. Ich war da zum Glück nicht so oft drauf.
Eine Technik in solchen Situationen war auch, die Taschen in die eingeklappte Schulterstütze der Waffe einzuhaken, die dann natürlich mit Lauf nach oben getragen wurde. Diese Technik war super, weil wir in der Sicherungskompanie in Schlips und Kragen aufzogen und dem zu Folge kein Tragegestell hatten. Man passte auch besser durch den engen Aufstieg im Turm als mit dem Buckel auf dem Rücken.
Kleine Gefahr war, dass sich die Schulterstütze unterwegs aufklappte...
Manche hatten Waffen, bei denen mit einem geringen Kraftaufwand die Schulterstütze auch ohne Betätigung des kleinen Arretierungshebels auszuklappen ging (SiK-deutsch: "entjungfert"). Die waren natürlich gefährdeter als andere.
Die Regel war jedenfalls, wenn der Posten seine eigene Verpflegung vernichtete, war er selbst schuld, wenn er die der Postenführers vernichtete, musste er seine an den PF abtreten. Meistens galt das natürlich für die Thermösen (SiK-deutsch für Thermosflaschen ) mit Kaffee.


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#180

RE: BT-11 TURM fragen

in Grenztruppen der DDR 19.02.2016 18:26
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zu meiner Zeit (86-87) waren die Türme so gut wie nie besetzt.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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