#1

Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst

in Grenztruppen der DDR 13.01.2011 21:13
von Perle | 106 Beiträge

Hallo,
wie war euere Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst?

Meine Entlassung war im April 1983 im GRA 7 Halberstadt.Wurde 3-4 Wochen zuvor dort hin versetzt.Einige Tage vor der Entlassung war immer ,,Zivilalarm''.Am Tage der Entlassung wurden wir ,nachdem wir die alte Armeekluft in der BA-Kammer abgaben und unsere Zivilsachen angezogen haben,mit dem W 50 zum Bahnhof gefahren.Unterwegs wurde die Straße mit Bandmaßschnipsel verziert.Im Zug nach Magdeburg wurden dann fröhlich die Flaschen rumgereicht und laut gesungen.

Gruß Perle


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#2

RE: Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst

in Grenztruppen der DDR 13.01.2011 21:18
von Perle | 106 Beiträge

Ich glaube ich habe das Thema im falschen Bereich eingestellt!
Wie kann ich es richtig einstellen?

Gruß Perle


zuletzt bearbeitet 13.01.2011 21:19 | nach oben springen

#3

RE: Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst

in Grenztruppen der DDR 13.01.2011 21:31
von Huf (gelöscht)
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Perle, darüber gibt es im Forum schon einen ruhmreichen Thread!

VG Huf


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#4

RE: Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst

in Grenztruppen der DDR 13.01.2011 22:01
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Perle
Ich glaube ich habe das Thema im falschen Bereich eingestellt!
Wie kann ich es richtig einstellen?

Gruß Perle



wird und wurde hierhin verschoben @Stabsfähnrich


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
zuletzt bearbeitet 13.01.2011 22:06 | nach oben springen

#5

RE: Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst

in Grenztruppen der DDR 15.01.2011 00:25
von icke-ek71 (gelöscht)
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hi perle..ich hatte fast das gleiche schicksal wie du es hattest..ich wurde allerdings einen monat vor der entlassung aus dem wehrdienst..wegen umstrucktorierung der grenztruppen 1971 aus disziplinarischen gründen nach eisenach versetzt!dort verbrachte ich dann den letzten monat als ek in einem ausbilungsregiment!!jetzt kannste dir ein bild davon machen..ich sollte auf einmal als ek irgendwelche uffze grüßen..nee wa!!das ging gar nicht..auch der hfw..hatte vergessen wen er da unter seine fittiche hatte..ich glaube er hatte es aufgegeben..ich war stur und bekam letztendlich meine verdiente ek ruhe!so dann kam der 30.4.71...alle eks kamen aus den grenzkompanien nach eisenach zur entlassung..da war keiner nüchtern..wir bekamen dann unsere zivilklamotten und mußten dann alles was wir an armybestand hatten abgeben..das fand auf dem appellplatz statt..und da sollte ich ich nachdem ich meine schirmmütze abgeben wollte..die ja gelitten hatte(wir saßen immer drauf und der mützenring fehlte ) 16 mark bezahlen für die fehlenden fußlappen sollte ich nochmals 6 mark berappen..und das fast bei allen eks..na ja es gab jedenfalls ärger..ich hatte zivil an und ging den hfw an den kragen..das kostete mich unter gejohle noch ein paar stunden knast!!jedenfalls sollter der erste w50 um 18uhr die kaserne verlassen...dazu kam es natürlich nicht...weil nachdem er den schlagbaum verlassen hatte lauter gegenstände..löffel...und mobiliar aus dem wagen geworfen wurden..es dauerte bis fast 23 uhr ehe alles seinen geregelten gang ging...ich bin mit dem letzten wagen rausgefahren worden..dann gings mit dem zug in richtung leipzig..da wurden wir dann in alle himmelsrichtungen entlassen übrigens stand in meinem wehrpaß der entlassungstag 31.4.71..das sagt doch alles...oder...


zuletzt bearbeitet 15.01.2011 00:27 | nach oben springen

#6

RE: Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst

in Grenztruppen der DDR 28.01.2011 20:25
von Annakin | 526 Beiträge

Hallo alle zusammen!

An meinen Entlassungstag kann ich mich noch genau erinnern. Um 5.30 Uhr aufstehen, Klamotten packen. Zuerst Schutzausrüstung abgeben dann der restliche Kram. Anschließend ging es ein letztes mal zum Frühstücken, für uns gab es ein halbes Hähnchen total versalzen. Den daraus entstandenen Brand löschten wir gemeinsam mit Sekt im Klubraum. Dann noch mal antreten auf den Flur zur Verabschiedung durch den KC und dem Oberoffizier. Der KC nutzte zudem noch die Möglichkeit und gab noch die vorher konfizierten Schnapsbestände frei. Gegen Mittag dann Entlassungsappel auf dem Ex - Platz. Danach ging es durch das KDP hinaus. Vor dem Regiment haben wir dann schon ein paar Flaschen geleert und die ersten wurden dann schon von ihren Angehörigen abgeholt. Wir sind dann lautstark zum Bahnhof wo wir uns dann von einander verabschiedeten und jeder in seine Richtung fuhr. Zu hause angekommen war dann Abends mit ein paar Kumpels noch Kneipe angesagt.


Gruß Annakin


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