#61

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 16:50
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von Georg im Beitrag #60
Zitat von FRITZE im Beitrag #53
Ein Appell für abgerollte Toilettenpapierrollen ! Was stand denn drauf ?


Die bedruckte und bebilderte Toilettenpapierrolle war nich nicht in Mode, damals. Wär wohl dekadent gewesen.




Meine Frage war eher gedacht ,daß ja jemand (nicht unbedingt Du ) etwas aufs Papier geschrieben oder gemalt hat ! Gab es alles ! In dem mir bekanntem Falle hatte man den Hausmeister in Verdacht . Vor allem wegen seiner pazifistischen Grundeinstellung .


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#62

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 16:55
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #1
............
Die Schüler der Klasse 9/19 der Förderschule Am Plessower See in Werder kennen die DDR nur aus Erzählungen und Schulbüchern. Weil das Cordula Preuß nicht genügt, hat sie Bernd Richter als „lebendiges Geschichtsbuch“ in den Unterricht eingeladen.

Der 55-Jährige ist seit vielen Jahren im Auftrag der Potsdamer Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert an Schulen unterwegs. Mit Förderschülern hatte er bisher wenig zu tun. „Das ist schon eine Herausforderung für mich“, sagte Richter............


Das glaube ich gern, das Märchenstunden eine Herausforderung sind. Mir ist völlig unverständlich, wie das Leben an den Schulen damals derart
propagandistisch verfälscht werden kann.
Vor allem die ewigen Verallgemeinerungen sind unerträglich, aber leider Bestandteil des bundesdeutschen Denkens.
Sicher gab es, wie hier mehrfach gelesen, Schulen, in denen übertrieben wurde. Aber eben auch die Schulen, in denen der ganz normale Tag mit
"Guten Morgen Kinder" begann, war keine Einzelfälle.
Ich habe von 1956 bis 1966 zwei Schulen in Berlin besucht, in Pankow und Lichtenberg, aber solchen Schmarrn wie "Seid bereit" u.ä. gab es nicht.
Ebenso wie das Tragen von Halstüchern (Pioniere) oder FDJ-Klamotten. Ich besaß nicht einmal welche.

Fahnenappell war maximal Montag früh vor Unterrichtsbeginn, aber das gab es erst ab den 60-er Jahren, und dauerte um die 15 Minuten.

Dafür wurde uns dieser Appell in den anschließenden Berufsausbildung montags fast nie erspart.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.08.2014 16:58 | nach oben springen

#63

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 18:09
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,

wie ich in diesem äußert interessanten und vor allem sehr amüsanten Thread verfolgen kann,
hattet ihr alle Einträge und Tadels ins Hausaufgabenheft bekommen.
Ich hatte diese nie bekommen, denn ich war immer ein lieber und vorbildlicher Pionier und später FDJer..
Nee im Ernst:
Tadel und Eintragungen wurden bei uns ins Hausaufgabenheft gemacht. Ich hatte viele davon .
Und mit Essensgeld war das so:
Wir mussten Essenmarken kaufen für ein Monat. Glaube 11Mark haben diese gekostet, aber sicher bin ich mir nicht mehr.
Und die wurden dann jeden Tag bei der Essensausgabe in der Schulküche abgegeben.
Und mit den Ordnungsdienst in der Schulküche kann ich mich auch noch erinnern, das waren aber meistens Lehrer.
Denn es durften erst die auswertigen Schüler aus Sülzhayn und Ellrich-Ost essen gehen weil sie mit dem Bus fuhren.
Erst danach durften wir " Einheimischen essen gehen.
Und wie in meinen Beitrag # 3 schon geschrieben habe war bei uns jeden Tag so eine Begrüßung und alle Schüler standen auf.
Das war auch 1990 so als ich in der Berufsschule war standen di Schüler auf und warteten bis der Lehrer sagte "Setzen".
Und das war damals im "Westen" Clausthal-Zellerfeld im Harz Niedersachsen.

MFG Batrachos

Edit: Wort eingefügt


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
zuletzt bearbeitet 31.08.2014 18:10 | nach oben springen

#64

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 20:25
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Zitat von HG19801 im Beitrag #4
Es entspricht der Richtigkeit, dass in DDR-Schulen der Begrüßungsritus "Für Frieden und Sozialismus seid bereit! – Immer bereit!" praktiziert wurde. Ich habe das schließlich selbst erlebt.

Allerdings befremdet es mich immens, wenn ein 55-jähriger (ich bin auch so alt) in trauter Einigkeit mit einer sogenannten Sonderpädagogin (früher nannte man das ganz profan Hilfsschullehrerin) irgendwelchen um Lichtjahre vom sogenannten real existierenden Sozialismus entfernt existierenden Schülern, die obendrein von einem geistigen Auffassungsdefizit betroffen sind, irgendwas von der Bösartigkeit des Sozialismus erzählen.

Wer will hier wem was eigentlich erzählen?


Den etwas helleren Köpfchen kann man eben nicht so leicht einen Bären aufbinden. ;-)
Vielleicht waren in dieser Klasse ja auch Rabauken und man wollte ihnen damit sagen wie man gezüchtigt werden könnte. :-D

Also bei uns war das so...
Diese Begrüssungen waren eigentlich nur in der 1. Klasse Mode.
Auch zu Beginn des Blauen und roten Halstuches, sowie zu Beginn des Blauhemdes.
Dann kam es sehr auch die Lehrer an, 1-2 Lehrer zogen das durch, die anderen nicht.
Die Regel wars aber nicht.

Ich hab 1 Verweis vor der ganzen Schule bekommen, weil ich einen, der eine Klasse tiefer war, einen voll auf die 12 gegeben hatte. :-D
Der hatte stets den grossen Mund und provozierte ständig, als er an meine Wäsche ging hats dann gereicht, plautz machte es und er kippte nach hinten und rief die Mama. :-D

Tadel hatte ich 2
Einen wegen Rauchen im Schulgarten und einen, weil ich ans Schwarze Brett, wo immer die Ausfallstunden sowie Vertretungsstunden dran standen, zu einem Samstag die 2 letzten Stunden als Ausfall angeschrieben hatte. :-D
Wir wollten schliesslich pünktlich in Halle beim HFC im Stadion sein, dan kann man nicht bis 12.30 in der Schule hocken. :-D


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#65

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 20:48
von Stuelpner | 170 Beiträge

Hallo,
fürs Essengeldkassieren war ich in unserer Klasse vom 5. bis 8. Schuljahr zuständig. Jeder Schüler, der mitessen wollte, hatte 2,75 M für die Woche zu bezahlen, die in eine meinem Großvater (Russischlehrer und 3 Jahre lang mein Klassenlehrer, kann da wer mitfühlen?) entliehene Zigarrenschachtel kamen. Quittung gab's keine. Das Geld wurde direkt in der Schulküche abgeliefert.

Gruß Stuelpner


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#66

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 22:11
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich kann Dir mitfühlen @Stuelpner Aber Du hast mich auch neugierig gemacht. Wie ist Dein Großvater Russischlehrer geworden? Wenn ich da an mein einen Großvater denke, war der zwar sehr belesen, aber konnte nur sächsisch.

Danke für Deinen kurzen aber schönen Bericht über die Essengeldkassierung.

LG von der Moskwitschka


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#67

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 23:02
von utkieker | 2.912 Beiträge

Nun ich war in 3 verschiedenen POS. Eingeschult wurde ich in Bad Kleinen 1965, später in Wismar und letztlich in Rostock. In Bad Kleinen gab es, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, jeden Montag Fahnenappel und nur hier wurde der Pioniergruß verwendet Im Unterricht gab es die Meldung an den jeweiligen Lehrer und wir hatten da unsere "Melder" (je nach Bankreihe) nur der Tafeldienst ging reihum.
In Wismar gab es zunächst überhaupt keinen Fahnenappel, denn die Schule in der ich eingeschult wurde existierte noch gar nicht. Hört sich kurios an ist es auch. Die Schüler und der Lehrkörper existierten schon nur die Schule war noch im Bau, so daß die Schüler gut 1 Jahr lang auf andere Schulen verteilt wurden, in der wir nur Gaststatus hatten.
In Rostock herrschte die totale Anarchie. Fahnenappel gab es nur zu bestimmten Anlässen. Am Morgen begrüßte uns der Lehrer stets mit "guten Morgen" was wir erwiderten und "setzt euch".
Wenn ich meine Kopfnoten heute rückwirkend betrachte, kann ich nur staunen. Warum habe ich als Faulpelz eine 2 in Fleiß bekommen? Nun schön die 3 in Ordnung ging in Ordnung und ich meine auch die 2 in Betragen, denn ich war stets ein Netter. Hervorgehoben wurde stets meine Mitarbeit, da hätten die mir aber auch eine 1 geben können diese Ignoranten!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
zuletzt bearbeitet 31.08.2014 23:04 | nach oben springen

#68

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 23:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #54
... der Milchaufnahme aus den 3-Eckentüten und das Geld lieber beim Bäcker gegenüber ...

Na will mir mal nicht den Ruf versauen, deswegen ... ein Tetraeder hat 4 Ecken.
Ich verkneife mir jetzt aber schon eine Bemerkung zur dichtesten Kugelpackung oder zum Diamantgitter *verlegen_grins*


gefunden bei: http://de.alt.folklore.ddr.narkive.com/0Tsxe2SQ


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#69

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 31.08.2014 23:30
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Na diese Dreieck Pappdinger gingen ja noch.
Aber da gabs doch dann die in so Folienbeuteln glaube auch dreieckig? Oder Rechteckig weiß nicht mehr genau.
allein schon beim auf machen ist ein die ganze Brühe über die Klamotten gelaufen.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#70

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 00:38
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo LO-Wahnsinn!

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #64
......
Also bei uns war das so............
Ich hab 1 Verweis vor der ganzen Schule bekommen......
Tadel hatte ich 2
Einen wegen Rauchen im Schulgarten und einen, weil ich ans Schwarze Brett, wo immer die Ausfallstunden sowie Vertretungsstunden dran standen, zu einem Samstag die 2 letzten Stunden als Ausfall angeschrieben hatte. :-D
....


Du scheinst ja ein gaaanz schlimmer Finger gewesen zu sein!

Aber durfte man denn nicht schon mit 18 in der DDR rauchen wo man wollte .......

Ich durfte auch mal vor der Schule mein Gesicht präsentieren.
Ich hatte in einem Schulaufsatz den Satz geschrieben: Nie wieder so eine Jugendweihe.
Das war zwar absolut unpolitisch gemeint (weil dort einiges in einer Vorveranstaltung schief lief), aber es wurde nicht so gesehen.
Naja, mein alter Herr hat es mir dann mit seiner rechten Hand ganz "praktisch" erklärt, daß man sowas nicht schreiben sollte ....

Und das mit der Kloppe kenne ich auch. Ich hatte es sogar in meinem Zeugnis stehen. Mein Pech war, daß der Stinker ein Lehrerkind war ...

Und soweit ich mich erinnere, war das mit dem soz. Gruß nur an Feiertagen üblich. Jedenfalls an unserer Schule und zu meiner Zeit!

Schöne Grüße,
Eckhard


zuletzt bearbeitet 01.09.2014 00:43 | nach oben springen

#71

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 01:21
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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War auf einer Dorfschule, bei Beginn der ersten Stunde wurde aufgestanden wenn der Lehrer rein kam, der gab dann vor "Für Frieden und Sozialismus seid bereit!" und wir schmetterten zurück mit Hand an der Birne "immer bereit!"
Die folgenden Stunden gab es das Theater dann nicht mehr, Fahnenapell war periodisch einmal die Woche und zu diversen hohen Feiertagen wie Republikgeburtstag, Jahrestag der Oktorberrevolution und ähnlichem Kram.


zuletzt bearbeitet 01.09.2014 01:23 | nach oben springen

#72

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 08:33
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Fahnenappell war jeden Montag,
Pioniergruß war vor jeder Stunde
Wir standen neben dem Tisch, Gruß, setzen.
Bei der Frage des Lehrers wurde sich gemeldet und beim antworten stand man auf, macht kein Schüler mehr.
Rauchen, Alkohol gab es nicht.
Später gab es Milch in Flaschen mit einem Pappdeckelchen, ich trank damals keine . Als Lehrling, wegen Arbeitsschutz, jeden Tag eine Flasche.
Habt ihr den Mädchen in die Bluse gegriffen und was untersucht? Kennt ihr eiern?


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#73

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 08:35
von Georg | 1.003 Beiträge

Theoretisch könnte der Schultag, in den von der SPD regierten Ländern, so oder doch so ähnlich beginnen. Frieden wollen, wünschen erhoffen sich
alle Schüler, Erzieher und Eltern. Den Sozialismus der Gründerväter des SPD: Bebel und Liebknecht, hat sich doch noch nicht aus der SPD verabschiedet. Der sogenannte sozialistische Gruß, mit dem der Schultag in der DDR begann, braucht doch nur aufgearbeitet werden und vom kommunistischen Ungeist befreit werden. Mit Blick auf die Wählerschaft, ich meine die Anhänger von SPD und die Linke, wärs sogar demokratisch
dann, oder nich ?


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#74

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 08:41
von Gelöschtes Mitglied
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In meiner POS wurde auch gegrüßt - mit dem Tagesgruß. Diese Grußfloskeln gab es zu den Apellen. Ist schon possierlich wie hier wieder ein Bild entstehen soll, frei nach dem Motto "Diktatur an der Schule".
Warum haben eigentlich einige nordischen Länder unser damaliges Schulsystem kopiert?


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#75

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 08:42
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Wer hat schon einige Zeit die besten Schüler?
Bad-Würt., Bayern, Sachsen und Thüringen.
Ist das Zufall oder Politik?


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#76

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 08:48
von Stuelpner | 170 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #66
Ich kann Dir mitfühlen @Stuelpner Aber Du hast mich auch neugierig gemacht. Wie ist Dein Großvater Russischlehrer geworden? Wenn ich da an mein einen Großvater denke, war der zwar sehr belesen, aber konnte nur sächsisch.

Danke für Deinen kurzen aber schönen Bericht über die Essengeldkassierung.

LG von der Moskwitschka


Hallo @Moskwitschka,
mein Großvater ist 1903 geboren, während des 1. WK Besuch Lehrerbildungsseminar in Waldenburg/Sa. Danach in ein kleines Erzgebirgsdorf versetzt, die Tochter des Kantors kennengelernt und geheiratet. Nach dem 2. WK durfte er weiter Lehrer bleiben, da Russischlehrer gesucht wurden, bekam er eine Zusatzausbildung. Er war als Deutsch-, Mathe- und Russischlehrer zwar streng, aber trotzdem bei allen Schülern beliebt. Viele besuchten ihn noch, als er schon in Rente war. Er war nie in der SU, sein größter Wunsch war eine Wolgakreuzfahrt. 1968 erlangten seine Russischkenntnisse nochmal eine besondere Bedeutung. Um wieder zum Thema zu kommen: Zu Unterrichtsbeginn wurde an unserer POS (1963-1971) mit "Guten Morgen" gegrüßt. Allen ist noch im Gedächtnis, wie er beim Betreten des Klassenzimmers von der Tür aus seine Aktentasche gezielt aufs Lehrerpult warf.

Gruß Stuelpner


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#77

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 08:48
von Georg | 1.003 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #75
Wer hat schon einige Zeit die besten Schüler?
Bad-Würt., Bayern, Sachsen und Thüringen.
Ist das Zufall oder Politik?


Weder noch ! Es liegt am Nord - Süd Gefälle. Im Süden ist die Bevölkerungsdichte anders. Da müssens sich mehr anstrengen, um was zu
werden. Logo !


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#78

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 12:57
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

In der Unterstufe hatten wir einen schönen Brauch für die Geburtstagskinder, die haben für einige Minuten die Klasse verlassen.
Auf seinen Platz waren dann kleine Geschenke wie ein kleines Buch, Blumen, Radiergummi, Bleistifte und anderes. Das Kind betrat die Klasse, die Lehrerin gratulierte und die Kinder sangen ein Lied.
. Ich armes Kind hatte immer in den Kartoffelferien den Tag und bekam nie was..
ein trauriger


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#79

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 13:51
von der glatte | 1.356 Beiträge

Fast alle Lehrer in unserer Schule begnügten sich mit einem "Seid bereit" und wir antworteten mit "Immer bereit" oder riefen einzeln auch "keine Zeit". War immer so ein kleiner Gaudi, dem nur der Banknachbar mitbekam, wenn überhaupt. Später wurde nur mit "Freundschaft" gegrüßt.
Allerdings kann ich mich an einzelne Lehrer erinnern, die fast immer mit "Guten Morgen" grüßten.

@ thomas 48
Ja das war dann schon ungerecht mit dem Brauch für die Geburtstagskinder. Hatte man in den Ferien Geburtstag, ging man leer aus.
Dagegen war der Lehrertag nie in den Ferien!

Gruß vom Glatten


ACRITER ET FIDELITER


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#80

RE: Jeder Tag begann mit sozialistischem Gruß

in Leben in der DDR 01.09.2014 14:14
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Ich war immer ein trauriger Schüler.
Was habe ich in den Kartoffelferien gemacht? Kartoffeln aufgelesen!!


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