#21

RE: Roland Jahn, der künftige Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2011 20:01
von PF75 | 3.294 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
Wer soll et denn sonst machen....er is doch genau der Richtige für den Job.....



....und ausserdem......ich find Roland Jahn einen sehr attraktiven Mann....viel attraktiver als die beiden Erichs damals......hätte man Roland Jahn als Alternative zu Krenz da hingestellt zum Ende der DDR, dann hätte ich womöglich noch an die DDR geglaubt, denn er ist irgendwie genau der Typ Menschen, die damals die DDR hätten reformieren sollen.....es gab viele solcher Typen zu meiner Zeit in der DDR, leider sind se allemal am Beton der damals bestehenden Regierung abgeprallt......

....es tat schon richtig weh, das als Jugendlicher zu sehen....und aus heutiger Sicht halt gesagt, es gibt doch eh kein Besseren für dieses Amt....

groetjes

Mara



aber viele leute die die für reformen gestanden haben sind heute wieder in der anonymität verschwunden weil sie auch nicht in diesem land gewollt waren,man könnte ja was an den besehenden verhältnissen änder und das ist nicht erwünscht. Der herr Westerwelle war ja heute in seiner rede der meinung seine partei? stehe für veränderung und fortschritt.


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#22

RE: Roland Jahn, der künftige Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2011 20:18
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von PF75
aber viele leute die die für reformen gestanden haben sind heute wieder in der anonymität verschwunden weil sie auch nicht in diesem land gewollt waren,man könnte ja was an den besehenden verhältnissen änder und das ist nicht erwünscht. Der herr Westerwelle war ja heute in seiner rede der meinung seine partei? stehe für veränderung und fortschritt.



Nunja, dat sich auf dieser Welt grundsätzlich nich viel ändert als ab und an die Farbe, das hab ich damals schon so gesehen.....resigniert hab ich damals kurz nach der DDR auch nach 2 Jahren jegliche politische Aktivität eingestellt.....so von, aufreiben wofür....???? Klar hat man an was geglaubt....aber man wußte schon lange, das man nichts veränderen kann.....man kann höchstens mal Schlagzeilen machen aber das war es dann auch.....

.....ich denk mal, viele haben so gedacht.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#23

DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.01.2011 11:03
von Gert | 12.354 Beiträge

.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#24

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.02.2011 15:50
von Rabe (gelöscht)
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Hallo,

ein Fund zur Gauck - Birthler und nun auch Jahn - Behörde:

Erklärung des Willy-Brandt-Kreises zum künftigen Umgang mit den Stasiakten

Mit Interesse verfolgt der Willy-Brandt-Kreis die veränderte Zuständigkeit für die Stasi-Unterlagenbehörde. Denn wir waren immer dafür, mit der einmaligen Chance, den umfang­reichen Aktenbestand eines repressiven Geheimdienstes öffentlich zu machen, sensibel um­zugehen. Pressehinweise, wonach künftig Hauptaufgabe der Behörde die Aufarbeitung der DDR-Geschichte sein wird, erfüllen uns allerdings mit Sorge, da die Behörde mit ihrer bishe­rigen Arbeit bewiesen hat, dass sie für diese Aufgabe ungeeignet ist.

Die Behörde war von Anfang an nicht als neutrale wissenschaftliche Einrichtung angelegt, sondern hatte eine politische Zweckbestimmung. Wie der damals zuständige Ministerialdirigent im Bundesinnenministerium, erklärte, hatte der Sonderbeauftragte den Sonderauftrag, die DDR zu delegitimieren. Gleichzeitig waren alle geheimdienstlichen Erkenntnisse über die Bundesrepublik streng geheim, sie stehen der kritischen Aufarbeitung nicht zur Verfügung. Damit begann eine auf ostdeutsche Repressionsgeschichte eingeengte, selektive Geschichts­schreibung, die nicht nur Alltagsgeschichte ausblendete, sondern auch Forschungsvorhaben, die nicht die gewünschte Delegitimierung erbrachten, unter den Tisch fallen ließen. (So wird beispielsweise bis heute die Zahl der tatsächlich bespitzelten DDR-Bürger, die Opfer einer „operativen Personenkontrolle" wurden, geheim gehalten, weil mit ihr vermutlich das Bild von den flächendeckend kontrollierten Bürgern nicht aufrecht zu halten wäre.)

Emanzipatorische Elemente, wie die Brechung des Bildungsprivilegs in der DDR oder das Selbstbewusstsein von Produktionsarbeitern, wurden genauso ausgeblendet wie Aspekte der bundesdeutschen Repressionsgeschichte. Mit ihrer Reproduktion von staatlich beaufsichtigter Geschichtswissenschaft hat die Behörde von Anfang an auch zu Fehlurteilen und Legenden-bildungen beigetragen.

Wenn heute in Westdeutschland und im Ausland das Bild der DDR als das eines reinen Un­rechtsstaates vorherrscht, in dem alle Bürger entweder bei der Stasi gearbeitet haben oder von ihr beobachtet wurden, bei jeder missliebigen politischen Äußerung im Gefängnis landeten und nur unter Lebensgefahr das Land verlassen konnten, so hat die Behörde ihren Auftrag erfüllt. Wer weiß schon, dass in den Jahren der Mauer nach Angaben des Bundesinnenministeriums - größtenteils unter schikanösen Bedingungen - 429 815 Ausreiseanträge genehmigt wurden, die 33 775 herausgekauften Häftlinge nicht mitgerechnet.



Immer wieder hat die Behörde „Personen der Zeitgeschichte" demontiert, die sich dem herr­schenden Zeitgeist nicht gebeugt haben, während einstige IM, die sich jetzt opportun äußern, in Ruhe gelassen wurden. Dieser von der Behörde ausgeübte politische Anpassungsdruck lag nicht im Interesse von Demokratie. Laut Auskunft von Joachim Gauck haben 98 Prozent der DDR-Bürger nie für die Staatssicherheit gearbeitet. Dennoch haben nur 2,6 Prozent derselben Bevölkerung volles Vertrauen zu der Behörde, die absolute Mehrheit hat überhaupt kein, sehr wenig oder etwas Vertrauen, wie das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg ermittelt hat.

Die Behauptung der Behörde, „der Geheimdienst hatte jeden Aspekt des Lebens durchdrun­gen", geht an der Erinnerung der meisten Menschen vorbei, erzeugt Überdruss, Abwehr und Trotz. So förderte die Behörde durch ihre ideologische Übertreibung gerade das, was sie ver­meiden sollte, nämlich DDR-Nostalgie.

Akten eines Geheimdienstes sind jeweils interpretationsbedürftig und können nur eine Quelle unter anderen sein, zumal nach eigenem Bekunden der Stasi wichtige Unterlagen vernichtet worden sind. Sie enthalten niemals alle Daten über eine Gesellschaft. Nur wenn sie ergänzt werden durch Erkenntnisse aus den Archiven des Partei- und Staatsapparates, der Kirchen, Akademien, Verbände und Medien, der Eingaben und Leserbriefe, durch Befragungen von Augenzeugen und Forschungen über die Alltagsgeschichte, kann ein annähernd realistisches Bild entstehen.

Wir brauchen eine differenzierte Aufarbeitung von Geschichte, die auch die westdeutsche Parallelgeschichte nicht ausblenden darf, weil sich nur in der Gesamtsicht Aktionen und Re­aktionen erklären lassen. Wir befürworten die zukünftige Überführung des Aktenbestandes unter die Obhut des Bundesarchivs, das eine hohe Gewähr für einen sachgemäßen Umgang mit diesen Unterlagen bietet. Es ist selbstverständlich, dass ein geregelter Zugang für Betrof­fene und Historiker weiterhin möglich sein muss.

Berlin, den 17. Februar 2005

Für den Willy-Brandt-Kreis:

Egon Bahr, Peter Bender, Peter Brandt, Daniela Dahn, Friedrich Dieckmann, Hans J. Gieß­mann, Günter Grass, Ingomar Hauchler, Christine Hohmann-Dennhardt, Hans Misselwitz, Irina Mohr, Oskar Negt, Claus Noé, Edelbert Richter, Michael Schaaf, Axel Schmidt-Gödelitz, Friedrich Schorlemmer, Manfred Uschner.


Rabe
hats gefunden


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#25

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.02.2011 15:53
von exgakl | 7.237 Beiträge

haste jut jemacht Rabe... das mit dem Finden


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#26

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.02.2011 16:17
von Rabe (gelöscht)
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Zitat von exgakl
haste jut jemacht Rabe... das mit dem Finden



Dauert alles seine Zeit!

Rabe


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#27

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.02.2011 16:38
von Gert | 12.354 Beiträge

@Rabe , was stört dich an den Aktivitäten der Birthler/Jahn Behörde ? Ich meine lass sie noch 5 Jahre arbeiten, dann gibt es sowieso nix mehr zu tun und der ganze Ramsch verschwindet im Bundesarchiv und wenn nicht ist auch nicht tragisch, wen interessiert das in 5-10 Jahren noch ?


Gruß Gert


.
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#28

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.02.2011 17:14
von Rabe (gelöscht)
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Zitat von Gert
@Rabe , was stört dich an den Aktivitäten der Birthler/Jahn Behörde ? Ich meine lass sie noch 5 Jahre arbeiten, dann gibt es sowieso nix mehr zu tun und der ganze Ramsch verschwindet im Bundesarchiv und wenn nicht ist auch nicht tragisch, wen interessiert das in 5-10 Jahren noch ?


Gruß Gert



@ Gert,

soll ich auf Deine Fragen wirklich ernsthaft antworten?


Rabe


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#29

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.02.2011 18:13
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Warum " gewisse Kreise " sich eine Überführung der Akten ins Bundesarchiv wünschen, wird gleich im ersten Abschnittes des von mir beigefügten Auszuges aus einem Artikel des Berliner Tagesspiegels klar. Zumindest die " Täterakten " unterlägen dann einem erheblich eingeschränkten Benutzungsrecht !
Die Bürger der neuen Bundesländer haben Jahrzehnte unter diesen Organen gelitten und haben nun auch das Recht eine jahrzehntelange Aufklärung zu erwarten.
Warum eigentlich diese Nervösität und warum wurden dann vom MfS viele Akten vernichtet, wenn alles so harmlos war und nur so wenig Bürger betroffen waren??



Über den angemessenen Umgang mit den Akten

Konsens herrscht in allen politischen Lagern darüber, dass die Akten auch künftig - unter welchem Dach auch immer sie lagern - in der gewohnten Weise öffentlich zugänglich sein sollten. Doch kämen sie in die Obhut des Bundesarchivs, das seine Bestände nach dem Bundesarchivrecht verwaltet, unterläge zumindest der Teil der so genannten "Täterakten" weitaus eingeschränkteren Benutzungskriterien. Und auch die Hoffnungen vieler Wissenschaftler und Journalisten, die sich derzeit über viele Schwärzungen in den von ihnen beantragten Akten beklagen, würden sich kaum erfüllen: Der Schutz von Persönlichkeitsrechten Dritter ist im allgemeinen Archivrecht nicht großzügiger ausgelegt als im Stasiunterlagengesetz. Sollen die Stasiakten in der gleichen Weise wie bisher zugänglich sein, würde eine Verlagerung der Bestände ins Bundesarchiv also nur Sinn machen, wenn auch die gesetzlichen Regularien für ihre Nutzung praktisch mit überführt würden. Aber ein zweigeteiltes Archivrecht unter einem Dach? Der Gesetzgeber wird seine Entscheidung sorgfältig überlegen müssen.

Es kommt ein weiterer bedenkenswerter Umstand hinzu: Übernähme das Bundesarchiv die Akten, käme einerseits zusammen, was zusammengehört - die Hinterlassenschaften der Stasi gesellten sich zu den anderen Dokumenten des SED-Staates, die in der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen (SAPMO) unter dem Dach des Bundesarchivs zusammengefasst sind. Aber die umfänglichen Bestände, die derzeit in den Außenstellen der Stasiunterlagenbehörde in den ehemaligen Bezirksstädten der DDR liegen und heute sozusagen per Knopfdruck abrufbar sind, würden vermutlich auf die Staatsarchive der Länder verteilt und damit der Möglichkeit einer zentralen Recherche weitgehend entzogen.

Erste Bilanz der Aufarbeitung


Die Rufe nach einer raschen Überführung der Akten ins Bundesarchiv werden immer dann besonders laut, wenn die Stasiunterlagenbehörde in die öffentliche Kritik gerät. In den Jahren 2006 und 2007 gab es etliche solcher Negativschlagzeilen. Es stellte sich heraus, dass noch immer mehr als 50 ehemalige hauptamtliche Stasimitarbeiter zum Personalbestand gerade derjenigen Behörde zählen, die die üblen Machenschaften des MfS eigentlich aufarbeiten soll. Behördenchefin Marianne Birthler konnte sich darauf berufen, dass nicht sie diese Personalpolitik zu verantworten hatte, sondern dass in Zeiten der Behördengründung allzu sorglos-pragmatisch auf vermeintlich zeitweilige "fachkundige" Mitarbeiter zurückgegriffen worden war, die sich inzwischen arbeitsrechtlich festgesetzt hatten. Im vergangenen Jahr war die Öffentlichkeit beträchtlich irritiert, als in einer Außenstelle der Behörde das Dokument eines Schießbefehls auftauchte, den die Behörde zunächst als sensationellen Fund einordnete. Wenig später musste sie einräumen, dass seine Existenz seit Jahren bekannt und in einschlägigen eigenen Veröffentlichungen und sogar in der Berliner Stasi-Ausstellung schon präsentiert worden war.

Dass solche und ähnliche Vorkommnisse am Image der Behörde kratzen, wäre nicht weiter schlimm, würde damit nicht zugleich das ganze große Kapitel des Umgangs mit dem Stasi-Erbe generell diskreditiert. Oft wurde kritisiert, dass sich der Blick zurück zu stark auf den Geheimdienst, auf die Geschichten von Bespitzelung, Repression und Denunziation durch die Stasi konzentriere. Wer das beklagt, räumt damit zugleich ein, dass es zumindest auf diesem Feld eine Aufarbeitung gegeben hat, die diesen Namen verdient. Frühe Prophezeiungen von Hexenjagden und Rachefeldzügen haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Weil sich die Aufarbeitung demokratisch legitimiert und gesetzlich kanalisiert vollzog, war sie letztlich so unspektakulär und effizient.

Die Stasiaufarbeitung hat den Menschen im Osten Deutschlands nicht ihre Würde genommen, sondern sie ihnen zurückgegeben - weil nicht Vermutungen und Verdächtigung im Raum stehen blieben, sondern Gewissheiten an ihre Stelle traten, manchmal schmerzhafte, manchmal überaus triviale, aber immer erhellende. Und auch weil die Stasiakten selbst tausendfache Belege von Verweigerung und Widerstand in einer durchherrschten Gesellschaft sind. Für die meisten ost- und mittelosteuropäischen Länder und andere Staaten, die ein diktatorisches Regime abgeschüttelt haben, mag die Aufarbeitung des DDR-Geheimdiensterbes durchaus beispielhaft sein. Ob sie tatsächlich eine Erfolgsgeschichte war, wird erst die Geschichte selbst entscheiden.


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#30

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.02.2011 20:16
von Rabe (gelöscht)
avatar

Herr Uhrlau - Präsident des BND - in einem Interview, ganz unaufgeregt, zum Umgang mit den BND - Akten am 18.03.2010 in
FAZ.net:

" Akten, die nicht mehr der Geheimhaltung unterliegen, werden ans Bundesarchiv übermittelt und können durch Wissenschaftler, Journalisten und interessierter Öffentlichkeit eingesehen werden ".

Rabe

PS: aber der W.-Brandt- Kreis oben ist Klasse


zuletzt bearbeitet 02.02.2011 20:19 | nach oben springen

#31

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.02.2011 23:17
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rabe

Zitat von Gert
@Rabe , was stört dich an den Aktivitäten der Birthler/Jahn Behörde ? Ich meine lass sie noch 5 Jahre arbeiten, dann gibt es sowieso nix mehr zu tun und der ganze Ramsch verschwindet im Bundesarchiv und wenn nicht ist auch nicht tragisch, wen interessiert das in 5-10 Jahren noch ?


Gruß Gert



@ Gert,

soll ich auf Deine Fragen wirklich ernsthaft antworten?


Rabe





Bringe ich dich dann in Bedrängnis, wenn ich deine Frage mit ja beantworte ? Wenn ja musst du nicht antworten.

Gruß Gert


.
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#32

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.02.2011 07:56
von Sachsendreier (gelöscht)
avatar

...........Die Stasiaufarbeitung hat den Menschen im Osten Deutschlands nicht ihre Würde genommen, sondern sie ihnen zurückgegeben - weil nicht Vermutungen und Verdächtigung im Raum stehen blieben, sondern Gewissheiten an ihre Stelle traten, manchmal schmerzhafte, manchmal überaus triviale, aber immer erhellende. ........ in die ein diktatorisches Regime abgeschüttelt haben, mag die Aufarbeitung des DDR-Geheimdiensterbes durchaus beispielhaft sein.

Nee, die Stasiaufarbeitung ( so ein dämliches Wort) hat den MENSCHEN nicht die Würde genommen , was auch gar nicht möglich ist, da die Würde eines Menschen über den Staat steht , damit von diesem auch nicht zurückgegeben werden kann. Ja und es waren "erhellende Gewissheiten" die über uns hereinbrachen, wie "rechtsstaatliche Volksdemokraten" sich ein Instrument schufen, was nach Bedarf eingesetzt wird.
Ich geb die Hoffnung nicht auf, das die letzten "Schnipsel" bald aufgearbeitet sind, die "Täter" verurteilt und die "Behörde" mit ihrem Millionenetat endlich auch Zeit findet die Akten von Klaus Barbie....und co. (Sendung ARD / ttt vom 30.01. / 23:15 Uhr) mit der gleichen Akrebie "aufarbeitet"
Ob ich das noch erlebe....... ?


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#33

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.02.2011 12:37
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Sachsendreier
...........Die Stasiaufarbeitung hat den Menschen im Osten Deutschlands nicht ihre Würde genommen, sondern sie ihnen zurückgegeben - weil nicht Vermutungen und Verdächtigung im Raum stehen blieben, sondern Gewissheiten an ihre Stelle traten, manchmal schmerzhafte, manchmal überaus triviale, aber immer erhellende. ........ in die ein diktatorisches Regime abgeschüttelt haben, mag die Aufarbeitung des DDR-Geheimdiensterbes durchaus beispielhaft sein.

Nee, die Stasiaufarbeitung ( so ein dämliches Wort) hat den MENSCHEN nicht die Würde genommen , was auch gar nicht möglich ist, da die Würde eines Menschen über den Staat steht , damit von diesem auch nicht zurückgegeben werden kann. Ja und es waren "erhellende Gewissheiten" die über uns hereinbrachen, wie "rechtsstaatliche Volksdemokraten" sich ein Instrument schufen, was nach Bedarf eingesetzt wird.
Ich geb die Hoffnung nicht auf, das die letzten "Schnipsel" bald aufgearbeitet sind, die "Täter" verurteilt und die "Behörde" mit ihrem Millionenetat endlich auch Zeit findet die Akten von Klaus Barbie....und co. (Sendung ARD / ttt vom 30.01. / 23:15 Uhr) mit der gleichen Akrebie "aufarbeitet"
Ob ich das noch erlebe....... ?




@Sachsendreier du machst hier einen Vergleich auf zwischen den Aktivitäten um die Hinterlassenschaft des MfS und einem Naziverbrecher wie Klaus Barbie.(rot Zitat)
Kann ich das so interpretieren, dass du die Angehörigen des MfS auf eine Stufe stellst mit Nazimördern ?


Grüße aus dem Rheinland


.
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#34

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.02.2011 18:03
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Sachsendreier
...........Die Stasiaufarbeitung hat den Menschen im Osten Deutschlands nicht ihre Würde genommen, sondern sie ihnen zurückgegeben - weil nicht Vermutungen und Verdächtigung im Raum stehen blieben, sondern Gewissheiten an ihre Stelle traten, manchmal schmerzhafte, manchmal überaus triviale, aber immer erhellende. ........ in die ein diktatorisches Regime abgeschüttelt haben, mag die Aufarbeitung des DDR-Geheimdiensterbes durchaus beispielhaft sein.

Nee, die Stasiaufarbeitung ( so ein dämliches Wort) hat den MENSCHEN nicht die Würde genommen , was auch gar nicht möglich ist, da die Würde eines Menschen über den Staat steht , damit von diesem auch nicht zurückgegeben werden kann. Ja und es waren "erhellende Gewissheiten" die über uns hereinbrachen, wie "rechtsstaatliche Volksdemokraten" sich ein Instrument schufen, was nach Bedarf eingesetzt wird.
Ich geb die Hoffnung nicht auf, das die letzten "Schnipsel" bald aufgearbeitet sind, die "Täter" verurteilt und die "Behörde" mit ihrem Millionenetat endlich auch Zeit findet die Akten von Klaus Barbie....und co. (Sendung ARD / ttt vom 30.01. / 23:15 Uhr) mit der gleichen Akrebie "aufarbeitet"
Ob ich das noch erlebe....... ?




@Sachsendreier du machst hier einen Vergleich auf zwischen den Aktivitäten um die Hinterlassenschaft des MfS und einem Naziverbrecher wie Klaus Barbie.(rot Zitat)
Kann ich das so interpretieren, dass du die Angehörigen des MfS auf eine Stufe stellst mit Nazimördern ?


Grüße aus dem Rheinland




seine Absicht war sicher eine andere


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#35

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.03.2011 12:45
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nun soll diese Behörde, nach dem Willen ihres neuen Chefs, anscheinend für die Ewigkeit etabliert werden...
http://www.n-tv.de/politik/Stasi-Akten-s...cle2835741.html

Wenn man doch so für Offenheit ist, dann frage ich mich warum Dokumente immer nur sehr selektiv für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Warum werden nicht z.B. sämtliche Schulungsunterlagen der JHS eingescannt und als PDF zum download bereitgehalten?
Ich hätte da noch einige Titel im Kopf, die ich heute gerne nochmals lesen und bewerten würde, leider ist dies wohl nur über einen Forschungsauftrag möglich. Warum, würde das etwa in Teilen das seit 20 Jahren in der Öffentlichkeit gezeichnete Bild ins Wanken bringen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#36

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2011 23:22
von Sachsendreier (gelöscht)
avatar

@Sachsendreier du machst hier einen Vergleich auf zwischen den Aktivitäten um die Hinterlassenschaft des MfS und einem Naziverbrecher wie Klaus Barbie.(rot Zitat)
Kann ich das so interpretieren, dass du die Angehörigen des MfS auf eine Stufe stellst mit Nazimördern ?


Das kannst du nicht so interpretieren, offensichtlich hast du die Sendung nicht gesehen.


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#37

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.03.2011 08:41
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Nun soll diese Behörde, nach dem Willen ihres neuen Chefs, anscheinend für die Ewigkeit etabliert werden...
http://www.n-tv.de/politik/Stasi-Akten-s...cle2835741.html

Wenn man doch so für Offenheit ist, dann frage ich mich warum Dokumente immer nur sehr selektiv für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Warum werden nicht z.B. sämtliche Schulungsunterlagen der JHS eingescannt und als PDF zum download bereitgehalten?
Ich hätte da noch einige Titel im Kopf, die ich heute gerne nochmals lesen und bewerten würde, leider ist dies wohl nur über einen Forschungsauftrag möglich. Warum, würde das etwa in Teilen das seit 20 Jahren in der Öffentlichkeit gezeichnete Bild ins Wanken bringen?



Feliks, wahrscheinlich interessieren diese Schulungsunterlagen nur wenige, z.B.nur Absolventen dieser Hochschule. Warum solte der Staat dann einen solchen Aufwand betreiben für eine kleine Minderheit? Wir müssen doch sparen!

Gruß Gert


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zuletzt bearbeitet 16.03.2011 08:41 | nach oben springen

#38

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2011 20:05
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Netter Versuch @Gert... nur läuft er einmal mehr ins Leere, kein Kommentar!
Vielleicht liegt es ja auch eher daran, dass die Inhalte einfach nicht zu dem der Öffentlichkeit vermittelten Bild paßt?

Jetzt exportieren wir sogar schon Aufarbeitung Made in BRD! Die werden sich in ein paar Jahren bedanken und sich wünschen, sie hätten sich bei ihrer Aufarbeitung eher für das südafrikanische Modell entschieden.

http://www.n-tv.de/politik/Stasi-Behoerd...cle2927766.html


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 23.03.2011 20:08 | nach oben springen

#39

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2011 22:53
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Netter Versuch @Gert... nur läuft er einmal mehr ins Leere, kein Kommentar!
Vielleicht liegt es ja auch eher daran, dass die Inhalte einfach nicht zu dem der Öffentlichkeit vermittelten Bild paßt?

Jetzt exportieren wir sogar schon Aufarbeitung Made in BRD! Die werden sich in ein paar Jahren bedanken und sich wünschen, sie hätten sich bei ihrer Aufarbeitung eher für das südafrikanische Modell entschieden.

http://www.n-tv.de/politik/Stasi-Behoerd...cle2927766.html




@Feliks und wie geht das südafrikanische Modell ? Hab ich noch nie von gehört!

Gruß Gert


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#40

RE: DDR-Bürgerrechtler wird Herr über Stasi-Akten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.03.2011 06:53
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hast Du sicher schon mal, mach Dich doch einfach einmal über die "Truth and Reconciliation Commission" schlau... Reconciliation ist im Übrigen der Teil der Sie unserer "Aufarbeitung" überlegen macht und den Ägyptern sicher weitaus mehr helfen würde.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 24.03.2011 06:54 | nach oben springen



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