#141

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:26
von Pit 59 | 10.129 Beiträge

es gib auch viele beispiele das man werden konnte was man wollte ohne auf der richtigen wellenlänge zu liegen.@PF75

Da möchte ich gern mal ein paar Beispiele hören.


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#142

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:37
von Alfred | 6.841 Beiträge

PIT 59,

nimm Frau Merkel !


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#143

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:46
von PF75 | 3.291 Beiträge

nimm mich zum beispiel konnte werden was ich wolllte,konnte abitur ablehnen,wachregiment ablehnen,zoll ablehnen,VP ablehnen und hatte meine arbeit und mein auskommen.
die gegenargumente waren aber auch sehr pauschal gehalten,warum sollte ich dann konkret werden?


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#144

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:50
von Pit 59 | 10.129 Beiträge

Nee Alfred Angela ist erst in Deutschland was geworden.


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#145

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:53
von PF75 | 3.291 Beiträge

Zitat von Pit 59
Nee Alfred Angela ist erst in Deutschland was geworden.




ihren doktor konnte sie aber scho in der DDR machen(,auch als widerstandskämperin)


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#146

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 17:58
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Pit 59
Nee Alfred Angela ist erst in Deutschland was geworden.



Glaubst Du an das was Du schreibst ?


Merkel ist 1954 aus Hamburg in die DDR übergesiedelt, studiete Physik an der Karl Marx Uni und arbeitet an der Akadmie der Wissenschaften der DDR.

Aus meiner Sicht ganz ordentlich ...

Wir können aber auch Herrn Platzeck nehmen, Quelle wiki .

"Ausbildung und Beruf
Nach der allgemeinbildenden Schule in Potsdam von 1960 bis 1966 besuchte er ab der 7. Klasse die Erweiterte Spezial-Oberschule (heute: Weinberg-Gymnasium) in Kleinmachnow.

Nach dem Abitur 1972 leistete er zunächst seinen Grundwehrdienst in der NVA ab. 1974 begann er dann ein Studium an der Sektion Technische und Biomedizinische Kybernetik der Technischen Hochschule Ilmenau, welches er 1979 als Diplomingenieur für biomedizinische Kybernetik beendete.

Matthias Platzeck war zunächst 1979/1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bezirkshygieneinstitut Karl-Marx-Stadt, Abteilung Lufthygiene, und wurde 1980 Direktor für Ökonomie und Technik (materialtechnische Versorgung) im Kreiskrankenhaus Bad Freienwalde (Oder). Von 1982 bis 1990 war er Abteilungsleiter Umwelthygiene bei der Hygieneinspektion Potsdam. Von 1982 bis 1987 absolvierte er gleichzeitig Weiterbildungslehrgänge im Bereich der Umwelthygiene an der Akademie für Ärztliche Fortbildung in Berlin."

Liest sich doch auch gut....


zuletzt bearbeitet 23.01.2011 18:02 | nach oben springen

#147

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 18:02
von PF75 | 3.291 Beiträge

ich hab jetzt so den eindruck als wenn dieDDR auch ein teil von Deutschland war oder?


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#148

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 18:08
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Alfred
EK 40,

sicher gab es IM unter den Seeleuten, warum auch nicht.


Warum musste es die geben?Warum durfte man nicht frei von der Leber weg reden?Du rechtfertigst das auch noch.......?

Man sollte aber nicht so tun, als musste man IM oder Mitglied der SED sein um zur See zu fahren .


Das habe ich nicht behauptet,ich berichtete von der Bewerbung!
Zumindest war eine Mitgliedschaft in der SED unbestreitbar sehr erwünscht und förderlich!
Das man IM sein musste,hab ich nirgendwo behauptet!Wieder eine Unterstellung deinerseits!
Ich verstehe das nicht,ich antworte dir ehrlich und von dir kommen immer wieder solche Phrasen.
Du willst es anscheinend gar nicht verstehen.

Es gibt auch heute Personen die sind der Auffassung, dass das richtige Parteibuch hilfreich sein kann.



@alfred,dass kann ich in meiner Position als Angestellter nicht bestätigen,möchte es aber auch nicht ausschließen.
Zumindest in der Politik kann ich es mir vorstellen.

Ich denke ,für das Parteibuch der letzten deutschen Seeleute unserer Handelsmarine interessiert sich kein Mensch!
Die können bestimmt frei reden,ohne Gefahr zu laufen,von einem IM angeschwärzt zu werden und somit ihren Job zu verlieren.

Vielleicht äußert sich ja mal einer dazu,wir haben ja hier ein paar Seemänner im Forum.
Übrigens gibt es da auch in unserer Firma keine Probleme mit,wer welches Parteibuch besitzt. ( Bin z.B.parteilos )
Ich kenne auch nichts gegenteiliges in meinem Bekannten oder Verwandtenkreis.

ek40


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#149

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 18:09
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von PF75

Zitat von Gert

Dieser Staat hat fast jeden beruflichen Karrierewunsch zunichte gemacht, wenn der Betreffende nicht auf der richtigen (politischen ) Wellenlänge gefunkt hat. Das betrifft nicht allein die Seefahrt. Dafür gibt es doch viele Beispiele. Alle gegenteiligen Äußerungen sind doch nur Verharmlosungen, Desinformation, Venebelungen.


Gruß Gert


es gib auch viele beispiele das man werden konnte was man wollte ohne auf der richtigen wellenlänge zu liegen.



@stutz
@pf75

Ich weiss nicht welche Gegenleistung man diesem Staat bringen musste, bevor er einem die Gnade einer adäquaten Ausbildung zuteil werden liess, da muss ich wohl nicht richtig hingehört haben oder etwas falsch gemacht haben. Ich habe aus eigenem Erleben massive Benachteiligungen in meinem beruflichen und schulischen Umfeld erfahren, die ich erst nach Erreichen des anderen Deutschlands teilweise korrigieren konnte. Das ist Fakt. Aber ich war nicht bereit IM für die Stasi zu werden oder andere "Liebesdienste" durchzuführen.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#150

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 18:18
von PF75 | 3.291 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von PF75

Zitat von Gert

Dieser Staat hat fast jeden beruflichen Karrierewunsch zunichte gemacht, wenn der Betreffende nicht auf der richtigen (politischen ) Wellenlänge gefunkt hat. Das betrifft nicht allein die Seefahrt. Dafür gibt es doch viele Beispiele. Alle gegenteiligen Äußerungen sind doch nur Verharmlosungen, Desinformation, Venebelungen.


Gruß Gert


es gib auch viele beispiele das man werden konnte was man wollte ohne auf der richtigen wellenlänge zu liegen.



@stutz
@pf75

Ich weiss nicht welche Gegenleistung man diesem Staat bringen musste, bevor er einem die Gnade einer adäquaten Ausbildung zuteil werden liess, da muss ich wohl nicht richtig hingehört haben oder etwas falsch gemacht haben. Ich habe aus eigenem Erleben massive Benachteiligungen in meinem beruflichen und schulischen Umfeld erfahren, die ich erst nach Erreichen des anderen Deutschlands teilweise korrigieren konnte. Das ist Fakt. Aber ich war nicht bereit IM für die Stasi zu werden oder andere "Liebesdienste" durchzuführen.

Gruß Gert





also da kann ich doch mit einem bißchen"guten"willen schon eine unterstellung und pauschale diffamierung rauslesen.


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#151

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 18:32
von SET800 | 3.097 Beiträge

Zitat von Gert

Dieser Staat hat fast jeden beruflichen Karrierewunsch zunichte gemacht, wenn der Betreffende nicht auf der richtigen (politischen ) Wellenlänge gefunkt hat. Das betrifft nicht allein die Seefahrt. Dafür gibt es doch viele Beispiele. Alle gegenteiligen Äußerungen sind doch nur Verharmlosungen, Desinformation, Venebelungen.
Gruß Gert



Oder Karrierewünsche nur zu nichte gemacht wenn mensch auf der FALSCHEN Wellenlänge aktiv funkte?

Wie falsch ist diese Interpretation?



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#152

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 18:58
von stutz | 568 Beiträge

Jetzt weiss ich gar nicht, warum ich mich rechtfertige, aber ich tu's mal, der Sache wegen.

Ich war kein IM oder in dessen Nähe. Der einzige Vorwurf den man mir machen könnte wäre der, dass ich mich einfach eingerichtet habe, dass ich hier gelebt, geliebt, meine Arbeit ( so gut wie es in meinen Kräften stand ) getan habe und das ich hier meine besten Jahre ( ich meine in physischer Hinsicht ) hatte.
Dafür bin ich keinem in den Hintern gekrochen noch habe ich Jemandes Speichel lecken müssen.
So ist es nun mal, nun haut mich.


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
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#153

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 19:06
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert

Dieser Staat hat fast jeden beruflichen Karrierewunsch zunichte gemacht, wenn der Betreffende nicht auf der richtigen (politischen ) Wellenlänge gefunkt hat. Das betrifft nicht allein die Seefahrt. Dafür gibt es doch viele Beispiele. Alle gegenteiligen Äußerungen sind doch nur Verharmlosungen, Desinformation, Venebelungen.


Gruß Gert



Vielleicht waren die tausendfach zerstörten beruflichen Karrieren gar nicht mal ideologisch bedingt, vielleicht war es auch eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage.
Wem ist damit gedient, wenn jeder erstmal 2-3 Facharbeiterbriefe in der Tasche hat und mit 30 sein erstes Geld verdient in einem Beruf, in dem sich der Kandidat endlich selbst verwirklichen kann ?
Gibt es nicht auch eine betriebswirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Verantwortung, Ausbildungsmaßnahmen straff und effizient gemäß den Anforderungen der Produktion und Wissenschaft zu organisieren, muß sich dem nicht alles unterordnen, sofern es von der Staatskasse finanziert wird ?
Verlangt man denn nun im Umkehrschluß, daß die 18jährigen Jungfacharbeiter und die gesamte (ebenfalls zu weiten Teilen nicht im Traumberuf) arbeitende Bevölkerung einen zehnjährigen Ausbildungsmarathon unentschlossener Schulabsolventen mit finanziert, nur weil die ums Verrecken dort arbeiten wollen, wo schon alles Schlange steht ?
Nach meinen Erkenntnissen hat die spätere Erwachsenenqualifizierung in einer Phase als jene ambitionierten Wunschberufseinsteiger schon Geld verdienten vielfach noch an das Ziel aller Träume geführt, nur daß diejenigen eben nicht länger als über reguläre Ausbildungszeiten hinaus durchgefüttert werden mußten.
Diese Modelle waren mit Sicherheit effizienter als das was heute millionenfach abläuft mit freiwilligen sozialen/ ökologischen Jahren, hirnrissigen Umschulungsmaßnahmen, Motivationslehrgängen und angegrauten Azubis, die ich schon mehrfach auf meinen Fahrten zu Ausbildungszwecken auf meinen Loks mit hatte, Leute, die teilweises erstmal mit 35 länger als ein Jahr ununterbrochen irgendwo gearbeitet hatten oder gar überhaupt eigenes Geld verdienen.



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#154

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 19:07
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von ek40

Zitat von Alfred
EK 40,

sicher gab es IM unter den Seeleuten, warum auch nicht.


Warum musste es die geben?Warum durfte man nicht frei von der Leber weg reden?Du rechtfertigst das auch noch.......?

Man sollte aber nicht so tun, als musste man IM oder Mitglied der SED sein um zur See zu fahren .


Das habe ich nicht behauptet,ich berichtete von der Bewerbung!
Zumindest war eine Mitgliedschaft in der SED unbestreitbar sehr erwünscht und förderlich!
Das man IM sein musste,hab ich nirgendwo behauptet!Wieder eine Unterstellung deinerseits!
Ich verstehe das nicht,ich antworte dir ehrlich und von dir kommen immer wieder solche Phrasen.
Du willst es anscheinend gar nicht verstehen.

Es gibt auch heute Personen die sind der Auffassung, dass das richtige Parteibuch hilfreich sein kann.



@alfred,dass kann ich in meiner Position als Angestellter nicht bestätigen,möchte es aber auch nicht ausschließen.
Zumindest in der Politik kann ich es mir vorstellen.

Ich denke ,für das Parteibuch der letzten deutschen Seeleute unserer Handelsmarine interessiert sich kein Mensch!
Die können bestimmt frei reden,ohne Gefahr zu laufen,von einem IM angeschwärzt zu werden und somit ihren Job zu verlieren.

Vielleicht äußert sich ja mal einer dazu,wir haben ja hier ein paar Seemänner im Forum.
Übrigens gibt es da auch in unserer Firma keine Probleme mit,wer welches Parteibuch besitzt. ( Bin z.B.parteilos )
Ich kenne auch nichts gegenteiliges in meinem Bekannten oder Verwandtenkreis.

ek40




ek 40,

ich schrieb von "man" und nicht von ek 40.
Warum es in der DDR IM s gab ?

Warum gab / gbt es "IM s" in der BRD ?

Lies mal das Buch "Doppelagnet" da findest Du einiges zu Sicherheitsüberprüfungen etc. in der BRD.


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#155

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 20:22
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Alfred

Zitat von ek40

Zitat von Alfred
EK 40,

sicher gab es IM unter den Seeleuten, warum auch nicht.


Warum musste es die geben?Warum durfte man nicht frei von der Leber weg reden?Du rechtfertigst das auch noch.......?

Man sollte aber nicht so tun, als musste man IM oder Mitglied der SED sein um zur See zu fahren .


Das habe ich nicht behauptet,ich berichtete von der Bewerbung!
Zumindest war eine Mitgliedschaft in der SED unbestreitbar sehr erwünscht und förderlich!
Das man IM sein musste,hab ich nirgendwo behauptet!Wieder eine Unterstellung deinerseits!
Ich verstehe das nicht,ich antworte dir ehrlich und von dir kommen immer wieder solche Phrasen.
Du willst es anscheinend gar nicht verstehen.

Es gibt auch heute Personen die sind der Auffassung, dass das richtige Parteibuch hilfreich sein kann.



@alfred,dass kann ich in meiner Position als Angestellter nicht bestätigen,möchte es aber auch nicht ausschließen.
Zumindest in der Politik kann ich es mir vorstellen.

Ich denke ,für das Parteibuch der letzten deutschen Seeleute unserer Handelsmarine interessiert sich kein Mensch!
Die können bestimmt frei reden,ohne Gefahr zu laufen,von einem IM angeschwärzt zu werden und somit ihren Job zu verlieren.

Vielleicht äußert sich ja mal einer dazu,wir haben ja hier ein paar Seemänner im Forum.
Übrigens gibt es da auch in unserer Firma keine Probleme mit,wer welches Parteibuch besitzt. ( Bin z.B.parteilos )
Ich kenne auch nichts gegenteiliges in meinem Bekannten oder Verwandtenkreis.

ek40




ek 40,

ich schrieb von "man" und nicht von ek 40.
Warum es in der DDR IM s gab ?

Warum gab / gbt es "IM s" in der BRD ?

Lies mal das Buch "Doppelagnet" da findest Du einiges zu Sicherheitsüberprüfungen etc. in der BRD.




Schade,wieder nur Nebelbomben!
Es ging hier um eine ganz einfache Frage.Warum es z.B. IM's unter den einfachen Seeleute geben mußte.
Ein Vorgang ,den du ja noch gutheißt.......

Wen meinst du denn mit "man"?

Du kommst mit einer Gegenfrage und stellst wieder einen Bezug zu "Sicherheitsüberprüfungen in der BRD her.
Darum ging es doch gar nicht,immer wieder die gleiche Vorgehensweise.......
Traurig aber wahr.Ich geb es auf und klink mich an dieser Stelle aus.

ek40


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#156

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 22:27
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von PF75

Zitat von Gert

Zitat von PF75

Zitat von Gert

Dieser Staat hat fast jeden beruflichen Karrierewunsch zunichte gemacht, wenn der Betreffende nicht auf der richtigen (politischen ) Wellenlänge gefunkt hat. Das betrifft nicht allein die Seefahrt. Dafür gibt es doch viele Beispiele. Alle gegenteiligen Äußerungen sind doch nur Verharmlosungen, Desinformation, Venebelungen.


Gruß Gert


es gib auch viele beispiele das man werden konnte was man wollte ohne auf der richtigen wellenlänge zu liegen.



@stutz
@pf75

Ich weiss nicht welche Gegenleistung man diesem Staat bringen musste, bevor er einem die Gnade einer adäquaten Ausbildung zuteil werden liess, da muss ich wohl nicht richtig hingehört haben oder etwas falsch gemacht haben. Ich habe aus eigenem Erleben massive Benachteiligungen in meinem beruflichen und schulischen Umfeld erfahren, die ich erst nach Erreichen des anderen Deutschlands teilweise korrigieren konnte. Das ist Fakt. Aber ich war nicht bereit IM für die Stasi zu werden oder andere "Liebesdienste" durchzuführen.

Gruß Gert





also da kann ich doch mit einem bißchen"guten"willen schon eine unterstellung und pauschale diffamierung rauslesen.




was du liest ist oder auch nicht ist dein Problem.

Gruß Gert


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All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#157

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 22:37
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39

Zitat von Gert

Dieser Staat hat fast jeden beruflichen Karrierewunsch zunichte gemacht, wenn der Betreffende nicht auf der richtigen (politischen ) Wellenlänge gefunkt hat. Das betrifft nicht allein die Seefahrt. Dafür gibt es doch viele Beispiele. Alle gegenteiligen Äußerungen sind doch nur Verharmlosungen, Desinformation, Venebelungen.


Gruß Gert





Vielleicht waren die tausendfach zerstörten beruflichen Karrieren gar nicht mal ideologisch bedingt, vielleicht war es auch eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage.
Wem ist damit gedient, wenn jeder erstmal 2-3 Facharbeiterbriefe in der Tasche hat und mit 30 sein erstes Geld verdient in einem Beruf, in dem sich der Kandidat endlich selbst verwirklichen kann ?
Gibt es nicht auch eine betriebswirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Verantwortung, Ausbildungsmaßnahmen straff und effizient gemäß den Anforderungen der Produktion und Wissenschaft zu organisieren, muß sich dem nicht alles unterordnen, sofern es von der Staatskasse finanziert wird ?
Verlangt man denn nun im Umkehrschluß, daß die 18jährigen Jungfacharbeiter und die gesamte (ebenfalls zu weiten Teilen nicht im Traumberuf) arbeitende Bevölkerung einen zehnjährigen Ausbildungsmarathon unentschlossener Schulabsolventen mit finanziert, nur weil die ums Verrecken dort arbeiten wollen, wo schon alles Schlange steht ?
Nach meinen Erkenntnissen hat die spätere Erwachsenenqualifizierung in einer Phase als jene ambitionierten Wunschberufseinsteiger schon Geld verdienten vielfach noch an das Ziel aller Träume geführt, nur daß diejenigen eben nicht länger als über reguläre Ausbildungszeiten hinaus durchgefüttert werden mußten.
Diese Modelle waren mit Sicherheit effizienter als das was heute millionenfach abläuft mit freiwilligen sozialen/ ökologischen Jahren, hirnrissigen Umschulungsmaßnahmen, Motivationslehrgängen und angegrauten Azubis, die ich schon mehrfach auf meinen Fahrten zu Ausbildungszwecken auf meinen Loks mit hatte, Leute, die teilweises erstmal mit 35 länger als ein Jahr ununterbrochen irgendwo gearbeitet hatten oder gar überhaupt eigenes Geld verdienen.





Also Hackl deine Darstellung, finde ich schon ziemlich zynisch. Ich erwarte in meinem Heimatland, dass ich mich schulisch und beruflich so entfalten kann wie ich es möchte und wie es meine Fähigkeiten erlauben. Ich nehme es nicht hin , dass mir so ein Sch.. staatsapparat vorschreibt, was ich zu tun und zu lassen habe. Wenn am Ende meiner Ausbildung die Arbeitslosigkeit steht, weil zu viele diesen Beruf erlernt haben, ist das mein Risiko. Und noch was finde ich in deiner Darstellung nicht akzeptabel : Der Staat gewährt keine Ausbildung, sozusagen als Gnade oder Belohnung für Wohlverhalten, der Staat ist verpflichtet, die Ausbildung seiner Bürger zu organisieren. Der Staat ist für die Bürger da und nicht umgekehrt.

Gruß Gert


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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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#158

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 22:46
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Zitat Hackel39:
Vielleicht waren die tausendfach zerstörten beruflichen Karrieren gar nicht mal ideologisch bedingt, vielleicht war es auch eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage.
Wem ist damit gedient, wenn jeder erstmal 2-3 Facharbeiterbriefe in der Tasche hat und mit 30 sein erstes Geld verdient in einem Beruf, in dem sich der Kandidat endlich selbst verwirklichen kann ?
Gibt es nicht auch eine betriebswirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Verantwortung, Ausbildungsmaßnahmen straff und effizient gemäß den Anforderungen der Produktion und Wissenschaft zu organisieren, muß sich dem nicht alles unterordnen, sofern es von der Staatskasse finanziert wird ?
Verlangt man denn nun im Umkehrschluß, daß die 18jährigen Jungfacharbeiter und die gesamte (ebenfalls zu weiten Teilen nicht im Traumberuf) arbeitende Bevölkerung einen zehnjährigen Ausbildungsmarathon unentschlossener Schulabsolventen mit finanziert, nur weil die ums Verrecken dort arbeiten wollen, wo schon alles Schlange steht ?
Nach meinen Erkenntnissen hat die spätere Erwachsenenqualifizierung in einer Phase als jene ambitionierten Wunschberufseinsteiger schon Geld verdienten vielfach noch an das Ziel aller Träume geführt, nur daß diejenigen eben nicht länger als über reguläre Ausbildungszeiten hinaus durchgefüttert werden mußten.
Diese Modelle waren mit Sicherheit effizienter als das was heute millionenfach abläuft mit freiwilligen sozialen/ ökologischen Jahren, hirnrissigen Umschulungsmaßnahmen, Motivationslehrgängen und angegrauten Azubis, die ich schon mehrfach auf meinen Fahrten zu Ausbildungszwecken auf meinen Loks mit hatte, Leute, die teilweises erstmal mit 35 länger als ein Jahr ununterbrochen irgendwo gearbeitet hatten oder gar überhaupt eigenes Geld verdienen.

Zitat Ende

Zu Deinem Beitrag möchte ich folgendes Ergänzen:


Warum, wenn alle Schlange standen,hat man 2 meiner Kollegen damals abgeordnet um 2 Jahre bei MME zu schuften?!
Nee, so einfach erklärt ist das nicht.....
Erzähl mal, wieso ein junger Mensch mit Ambitionen damals seinen Job nicht machen durfte...!
Und wir reden hier nicht von einem Angehörigen der bewaffneten Organe....

Gruß SEG15D



zuletzt bearbeitet 23.01.2011 22:47 | nach oben springen

#159

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 23:00
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Hackel39

Zitat von Gert

Dieser Staat hat fast jeden beruflichen Karrierewunsch zunichte gemacht, wenn der Betreffende nicht auf der richtigen (politischen ) Wellenlänge gefunkt hat. Das betrifft nicht allein die Seefahrt. Dafür gibt es doch viele Beispiele. Alle gegenteiligen Äußerungen sind doch nur Verharmlosungen, Desinformation, Venebelungen.


Gruß Gert





Vielleicht waren die tausendfach zerstörten beruflichen Karrieren gar nicht mal ideologisch bedingt, vielleicht war es auch eine Angelegenheit von Angebot und Nachfrage.
Wem ist damit gedient, wenn jeder erstmal 2-3 Facharbeiterbriefe in der Tasche hat und mit 30 sein erstes Geld verdient in einem Beruf, in dem sich der Kandidat endlich selbst verwirklichen kann ?
Gibt es nicht auch eine betriebswirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Verantwortung, Ausbildungsmaßnahmen straff und effizient gemäß den Anforderungen der Produktion und Wissenschaft zu organisieren, muß sich dem nicht alles unterordnen, sofern es von der Staatskasse finanziert wird ?
Verlangt man denn nun im Umkehrschluß, daß die 18jährigen Jungfacharbeiter und die gesamte (ebenfalls zu weiten Teilen nicht im Traumberuf) arbeitende Bevölkerung einen zehnjährigen Ausbildungsmarathon unentschlossener Schulabsolventen mit finanziert, nur weil die ums Verrecken dort arbeiten wollen, wo schon alles Schlange steht ?
Nach meinen Erkenntnissen hat die spätere Erwachsenenqualifizierung in einer Phase als jene ambitionierten Wunschberufseinsteiger schon Geld verdienten vielfach noch an das Ziel aller Träume geführt, nur daß diejenigen eben nicht länger als über reguläre Ausbildungszeiten hinaus durchgefüttert werden mußten.
Diese Modelle waren mit Sicherheit effizienter als das was heute millionenfach abläuft mit freiwilligen sozialen/ ökologischen Jahren, hirnrissigen Umschulungsmaßnahmen, Motivationslehrgängen und angegrauten Azubis, die ich schon mehrfach auf meinen Fahrten zu Ausbildungszwecken auf meinen Loks mit hatte, Leute, die teilweises erstmal mit 35 länger als ein Jahr ununterbrochen irgendwo gearbeitet hatten oder gar überhaupt eigenes Geld verdienen.





Also Hackl deine Darstellung, finde ich schon ziemlich zynisch. Ich erwarte in meinem Heimatland, dass ich mich schulisch und beruflich so entfalten kann wie ich es möchte und wie es meine Fähigkeiten erlauben. Ich nehme es nicht hin , dass mir so ein Sch.. staatsapparat vorschreibt, was ich zu tun und zu lassen habe. Wenn am Ende meiner Ausbildung die Arbeitslosigkeit steht, weil zu viele diesen Beruf erlernt haben, ist das mein Risiko. Und noch was finde ich in deiner Darstellung nicht akzeptabel : Der Staat gewährt keine Ausbildung, sozusagen als Gnade oder Belohnung für Wohlverhalten, der Staat ist verpflichtet, die Ausbildung seiner Bürger zu organisieren. Der Staat ist für die Bürger da und nicht umgekehrt.

Gruß Gert




Aber Gert, trotzdem muß jede Ausbildung erst mal jemand bezahlen und man kann einen Schulabsolventen nicht in eine Warteschleife versenden, in der er solange kreist, bis für seinen Wunschberuf plötzlich Nachfrage besteht, das hat doch nichts mit Willkür zu tun und wenn doch, dann bestenfalls im Einzelfall.
Wenn das hier so geschehen ist, dann tut es mir leid, mein Beitrag war jedoch makroökonomisch ambitioniert und eben da kann man doch nicht von einem Staat , der Mann und Maus an der Werkbank brauchte, jedem seine beruflichen Träume zu erfüllen, da kann ich nicht mitgehen.
Und für die spätere Entfaltung brachte ich die Erwachsenenqualifikation ins Gespräch und ich kann Dir sagen, daß dort selbst der graue Sozialismusalltag noch Tagebauschlosser zu Hausärtzten gemacht hat, nachweislich geschehen hier in meiner Mansfelder Heimat.
Auch habe ich Lokschlosser und -elektriker, die mangels Kontingent die zweijährige Direktausbildung zu m Lokführer nicht absolvieren konnten, später doch noch auf unseren Reichsbahnloks abgelöst, das alles ist wahr und hat etwas mit Geduld zu tun.
Es gab eben ein Lehrstellenverzeicnis, das Jahr für Jahr an die Schüler der 9. Klasse zwecks Berufswahl ausgegeben wurde und hier wurde von den Betrieben ein Bedarf nachgefragt, der dann auch im Kombinat eingetaktet wurde, was ist denn daran so schlimm ?



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#160

RE: Go West - Freiheit um jeden Preis

in DDR Politik Presse 23.01.2011 23:20
von SEG15D | 1.119 Beiträge

@Hackel39

Naja, Ignoranz ist wohl auch heute noch nicht der Weißheit letzter Schluß...



zuletzt bearbeitet 23.01.2011 23:20 | nach oben springen



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