#1

Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 15:15
von Rabe (gelöscht)
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Hallo,

am Anfang des Jahres 2009 ist mein langjähriger Freund und Kampfgefährte verstorben. Er war Major der Paßkontrolleinheit Marienborn/A.
Immer ein ehrendes Gedenken für ihn!
Vor 35 Jahren, fast auf den Tag, am 08.02.1976 wurde auf meinen Freund ein Mordanschlag auf der Grenzübergangsstelle Marienborn/A.
verübt. Ein BRD - Bürger, der mit seiner Ehefrau im vertragsgebunden Transitverkehr von Berlin-West in die BRD reisen wollte, wurde bei dem Versuch eine DDR - Bürgerin im PKW aus der DDR auszuschleusen festgenommen.
Bei der obligatorischen Körperdurchsuchung gelang es dem Schleuser, eine im Schritt versteckte Pistole zu ziehen und gezielt zu
schießen. Der Schleuser gab vier Schüsse ab. Er traf meinen Freund in den Kopf und einen Sichrungsposten in die rechte Hand. Der
Sicherungsposten war in der Lage. die Waffen aus der rechten, schwer verletzten Hand in die linke Hand zu nehmen und das Pistolenfeuer des Schleusers
zu erwidern und den Widerstand des Schleusers zu brechen. Der Schleuser wurde durch Schüsse in beide Oberschenkel verletzt. Seine
Verletzungen wurden in der Med.Akademie Magdeburg behandelt.
Mein Freund und der Sicherungsposten erhielten beide den " Kampforden für Verdienste um Volk und Vaterland ".

Rabe


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#2

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 17:37
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Recht viele Ereignisse in einem Jahr...
http://www.bstu.bund.de/nn_712564/DE/Pub...t_Dokumente.pdf
Das Inhaltsverzeichnis ist schon spannend. Ein Beruf an der Grenze und/oder beim MfS wäre nichts für meine Nerven gewesen.
Theo Eisenring


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#3

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 18:13
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Rabe,

schlimme Sache,keine Frage.Wieso Mordversuch,kein versuchter Totschlag ?



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#4

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 18:34
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Zermatt
Rabe,

schlimme Sache,keine Frage.Wieso Mordversuch,kein versuchter Totschlag ?



"Unfaire" Frage, kennst doch die Antwort.
Den Mordversuch kann man tatbestandsmäßig dadurch definieren, dass hier geschossen wurde, um durch die gezielte Tötung die weitere Durchführung einer Straftat (Schleusung) zu ermöglichen oder eben die Flucht des Täters (versuchte Tötung zur Verdeckung einer Straftat, § 211, II StGB der BRD oder § 112, Abs. 1 und 2, Satz 1 und 3 und Absatz 3 StGB der DDR, hier vorsätzliche Tötung aus besonderer Feindschaft zur DDR).
In der Realität jedoch hätte sich ein heutiges Gericht auf versuchten Totschlag zurückgezogen, ja. Die unterschiedliche Sicht auf die Dinge ist eher politisch bedingt, nicht sachlich.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 02.01.2011 18:37 | nach oben springen

#5

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 18:37
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von Rabe
Hallo,

am Anfang des Jahres 2009 ist mein langjähriger Freund und Kampfgefährte verstorben. Er war Major der Paßkontrolleinheit Marienborn/A.
Immer ein ehrendes Gedenken für ihn!
Vor 35 Jahren, fast auf den Tag, am 08.02.1976 wurde auf meinen Freund ein Mordanschlag auf der Grenzübergangsstelle Marienborn/A.
verübt. Ein BRD - Bürger, der mit seiner Ehefrau im vertragsgebunden Transitverkehr von Berlin-West in die BRD reisen wollte, wurde bei dem Versuch eine DDR - Bürgerin im PKW aus der DDR auszuschleusen festgenommen.
Bei der obligatorischen Körperdurchsuchung gelang es dem Schleuser, eine im Schritt versteckte Pistole zu ziehen und gezielt zu
schießen. Der Schleuser gab vier Schüsse ab. Er traf meinen Freund in den Kopf und einen Sichrungsposten in die rechte Hand. Der
Sicherungsposten war in der Lage. die Waffen aus der rechten, schwer verletzten Hand in die linke Hand zu nehmen und das Pistolenfeuer des Schleusers
zu erwidern und den Widerstand des Schleusers zu brechen. Der Schleuser wurde durch Schüsse in beide Oberschenkel verletzt. Seine
Verletzungen wurden in der Med.Akademie Magdeburg behandelt.
Mein Freund und der Sicherungsposten erhielten beide den " Kampforden für Verdienste um Volk und Vaterland ".

Rabe



ist dir bekannt,was aus dem Schleuser wurde?


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#6

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 18:46
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

§ 211
Mord.
(1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

(2) Mörder ist, wer

aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet.


Ein klarer Mord. Vergleichbar mit diesem Fall:
http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/99/5-629-99.php3

Theo Eisenring
.


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#7

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 19:00
von Rabe (gelöscht)
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Hallo,

ich weiß nicht, was aus den Beteiligten geworden ist.

Bin kein Jurist, aber nach meiner Kenntnis - § 112 StGB der DDR - Mord: Wer vorsätzlich einen Menschen tötet........
.......... Vorbereitung und Versuch sind strafbar

Ich denke der Versuch war gegeben. Der Kopfschuß allein begründet nach meiner Meinung den Vorsatz.

Rabe


zuletzt bearbeitet 02.01.2011 19:01 | nach oben springen

#8

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 21:14
von ABV | 4.202 Beiträge

Ich hatte mal, irgendwann in den Neunzigern ein Buch gelesen, dass nach Motiven dieses Vorfalls geschrieben wurde. fragt mich bloß nicht mehr nach dem Titel. In dem Buch wurde allerdings ein Zöllner erschossen und der Täter prallte dann auf der Flucht gegen ein ausfahrbares Hindernis am Grenzübergang.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#9

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 21:28
von Rabe (gelöscht)
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Zitat von ABV
Ich hatte mal, irgendwann in den Neunzigern ein Buch gelesen, dass nach Motiven dieses Vorfalls geschrieben wurde. fragt mich bloß nicht mehr nach dem Titel. In dem Buch wurde allerdings ein Zöllner erschossen und der Täter prallte dann auf der Flucht gegen ein ausfahrbares Hindernis am Grenzübergang.

Gruß an alle
Uwe


Hallo,

ein solches " Vorkommnis " ist mir nicht bekannt.

Rabe


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#10

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 02.01.2011 21:32
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Der Schleuser muss verrückt gewesen sein, hat der echt gedacht, dass er nach den Schüssen irgendwie über den Strich gekommen wäre?


zuletzt bearbeitet 02.01.2011 21:36 | nach oben springen

#11

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 03.01.2011 11:30
von joachim-wolter | 107 Beiträge

Ja so ist das eben. Aus der Sicht der heutigen BRD war der Schleuser ein Guter, ein Held und unsere Kameraden die den Ganoven letztendlich gestellt haben waren die Täter. Siehe Weinhold! Weinhold hat ja auch aus der Sicht der BRD Justiz heroisch in Notwehr gehandelt in dem er unsere Kameraden von hinten heldenhaft erschoß. Er ist ja auch kaum juristisch zur Verantwortung gezogen worden.


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#12

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 03.01.2011 13:18
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Zitat von joachim-wolter
Ja so ist das eben. Aus der Sicht der heutigen BRD war der Schleuser ein Guter,...


Nicht für alle. Viele befürchteten Erschwerungen im vertragsgebunden Transitverkehr, wenn die Schleusungen nicht zurückging. Ende der 70er Jahren gab es weniger Schleusungen im Strassenverkehr, warum auch immer...
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40351197.html
Es gab viel zu Spekulieren. Bei der Einreise/Ausreise aus der DDR Ende der 80er sah ich oft auf die Fahrbahn "Transit" hinüber. Da gab es einen Bereich, bei dem man schon den Eindruck haben könnte, hier stünde Wärmebilderkennung im Einsatz.
Theo


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#13

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 03.01.2011 18:50
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Rabe
Hallo,........
gelang es dem Schleuser, eine im Schritt versteckte Pistole zu ziehen und gezielt zu
schießen. Der Schleuser gab vier Schüsse ab. Er traf meinen Freund in den Kopf und einen Sichrungsposten in die rechte Hand. Der
Sicherungsposten war in der Lage. die Waffen aus der rechten, schwer verletzten Hand in die linke Hand zu nehmen und das Pistolenfeuer des Schleusers......
Rabe




Was war das denn für ein Doppeldepp? Als Schleuser der sich mit der Grenzsicherung, besonders der Verfahren an GÜST, der DDR befasst haben mußte sollte doch klar sein, ein Duchbruch mit Waffeinsatz ist für einen Einzelnen absolut unmöglich!



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#14

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 03.01.2011 19:26
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Zitat von SET800


Was war das denn für ein Doppeldepp? Als Schleuser der sich mit der Grenzsicherung, besonders der Verfahren an GÜST, der DDR befasst haben mußte sollte doch klar sein, ein Duchbruch mit Waffeinsatz ist für einen Einzelnen absolut unmöglich!


Das lief vielleicht ähnlich ab wie der organisierte Drogenhandel heute. Im Hintergrund werden die Fäden gezogen, alles vorbereitet und die Verstecke präpariert. Der eigentliche Kurier fährt die Route und weiss nicht mehr als jeder normale Tourist. Er weiss wohl nicht mal, wie der heisst, der im Auto versteckt ist und wer ihm das Geld geben wird.
Weiss der Kurier zuviel, gefährdet das die ganze Organisation.
Theo


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#15

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 03.01.2011 20:12
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von SET800

Zitat von Rabe
Hallo,........
gelang es dem Schleuser, eine im Schritt versteckte Pistole zu ziehen und gezielt zu
schießen. Der Schleuser gab vier Schüsse ab. Er traf meinen Freund in den Kopf und einen Sichrungsposten in die rechte Hand. Der
Sicherungsposten war in der Lage. die Waffen aus der rechten, schwer verletzten Hand in die linke Hand zu nehmen und das Pistolenfeuer des Schleusers......
Rabe




Was war das denn für ein Doppeldepp? Als Schleuser der sich mit der Grenzsicherung, besonders der Verfahren an GÜST, der DDR befasst haben mußte sollte doch klar sein, ein Duchbruch mit Waffeinsatz ist für einen Einzelnen absolut unmöglich!





Fragt sich, wer hier ein Depp ist?
Gehe mal nicht davon aus, dass SET800 ein Fachmann im Bezug auf die einstige innerdeutsche Grenze ist.

Woher willst Du Wissen dass sich die Person einfach bzw. umfassend mit dem Prozedere an einer GÜSt befaßt hat?

Übrigens:
Unmöglich ist nichts gewesen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 03.01.2011 20:17 | nach oben springen

#16

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 03.01.2011 20:19
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von joachim-wolter
Ja so ist das eben. Aus der Sicht der heutigen BRD war der Schleuser ein Guter, ein Held und unsere Kameraden die den Ganoven letztendlich gestellt haben waren die Täter. Siehe Weinhold! Weinhold hat ja auch aus der Sicht der BRD Justiz heroisch in Notwehr gehandelt in dem er unsere Kameraden von hinten heldenhaft erschoß. Er ist ja auch kaum juristisch zur Verantwortung gezogen worden.



Ja so isses eben nicht.

In Sachen Weinhold kannste mal im NVA Forum jede Menge nachlesen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#17

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 03.01.2011 23:17
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Zitat von joachim-wolter
Ja so ist das eben. Aus der Sicht der heutigen BRD war der Schleuser ein Guter, ein Held und unsere Kameraden die den Ganoven letztendlich gestellt haben waren die Täter. Siehe Weinhold! Weinhold hat ja auch aus der Sicht der BRD Justiz heroisch in Notwehr gehandelt in dem er unsere Kameraden von hinten heldenhaft erschoß. Er ist ja auch kaum juristisch zur Verantwortung gezogen worden.




Losgelöst vom Fall Weinhold solltest Du Dich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Es gibt auch eine Anzahl von unbewaffneten GVs, die auch von hinten heldenhaft erschoßen wurden.


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#18

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 04.01.2011 00:02
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von UNGEDIENTER

Zitat von joachim-wolter
Ja so ist das eben. Aus der Sicht der heutigen BRD war der Schleuser ein Guter, ein Held und unsere Kameraden die den Ganoven letztendlich gestellt haben waren die Täter. Siehe Weinhold! Weinhold hat ja auch aus der Sicht der BRD Justiz heroisch in Notwehr gehandelt in dem er unsere Kameraden von hinten heldenhaft erschoß. Er ist ja auch kaum juristisch zur Verantwortung gezogen worden.




Losgelöst vom Fall Weinhold solltest Du Dich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Es gibt auch eine Anzahl von unbewaffneten GVs, die auch von hinten heldenhaft erschoßen wurden.





Nur mit dem Unterschied die GV wussten das, dass Sie bei der Flucht erschossen oder weggesprengt werden könnten!!!


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
zuletzt bearbeitet 04.01.2011 00:05 | nach oben springen

#19

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 04.01.2011 06:38
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Rabe

Zitat von ABV
Ich hatte mal, irgendwann in den Neunzigern ein Buch gelesen, dass nach Motiven dieses Vorfalls geschrieben wurde. fragt mich bloß nicht mehr nach dem Titel. In dem Buch wurde allerdings ein Zöllner erschossen und der Täter prallte dann auf der Flucht gegen ein ausfahrbares Hindernis am Grenzübergang.

Gruß an alle
Uwe


Hallo,

ein solches " Vorkommnis " ist mir nicht bekannt.

Rabe




Hallo Rabe!
Das Vorkommnis ist ja auch nur der Phantasie eines Krimibuchautors entsprungen. Der muss aber wenig Ahnung von den konkreten Verhältnissen in der DDR gehabt haben. In dem Buch bekam ein Volkspolizist plötzlich Besuch von seinen zwei kriminellen Schwagern aus der BRD! Er durfte sie, unter Auflagen und Belehrungen, sogar offiziell Zuhause empfangen. Die beiden Typen aus dem Westen waren irgendwann in den Westen geflohen, weil sie vor dem Mauerbau wegen krimineller Delikte in der DDR gesucht wurden. Die Zeit ihres Aufenthaltes in der DDR haben die beiden dann für einen Einbruch in ein Kunstmuseum genutzt. Als sie bei der Ausreise kontrolliert werden sollten, erschoss einer von ihnen den Zöllner. Na ja, es handelte sich im Buch um die GÜST Marienborn. Daher nahm ich an, dass der Krimischreiber möglicherweise von dem Vorfall mit dem PKE-Angehörigen wusste. Der Rest ist, wie immer in solchen Dingen, reine Phantasie gewesen.

Viele Grüße vom Oderstrand
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#20

RE: Mordanschlag auf der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 04.01.2011 08:41
von Rabe (gelöscht)
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Danke ABV !

Ich bin erleichtert! Mir ist also nix entgangen. Hoffentlich ist der Schreiber mit seinem Geschreibsel reich geworden. Ich würde es ihm gönnen,
wenn er denn nicht zu den Steuersündern ( also auf einer CD ist ) gehört.

Rabe


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