#1

Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 12:06
von Gelöschtes Mitglied
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Wieder nur ein Märchen.....?

Illegale Medikamententests an DDR-Patienten in Magdeburg und Berlin / Stasi-Akten belegen:
Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

Von Wolfgang Schulz

Stasi-Spitzel "Hans", vermutlich ein Professor aus der Führungsspitze der Charité, beklagte das Durcheinander bei Medikamententests.Magdeburg. Die gestrigen Veröffentlichungen über illegale Tests mit westlichen Medikamenten an DDR-Patienten und den geplanten Aufbau einer Hornhautbank in Magdeburg, über die Hornhäute gegen Dollar verkauft werden sollten, haben ein vielfaches Echo gefunden. Neben ungläubigem Staunen und der Verurteilung der Machenschaften einiger Ärzte haben die Auszüge aus Stasi-Akten Fragen aufgeworfen, die noch nicht beantwortet werden können. Bei den Dokumenten aus der Birthler-Behörde handelt es sich nämlich um eine erste Antwort auf einen Forschungsantrag der Volksstimme. Weitere Akten werden folgen.

Mit den illegalen Medikamententests wollte die DDR-Führung nur eines: Devisen beschaffen. Zuständig war Schalck-Golodkowski.Unklar ist zum Beispiel, wer von den Tests wusste, wer sie genehmigte und wer sie durchführte. Einen kleinen Einblick in die streng geheimen Abläufe geben zwei Berichte des Stasi-Spitzels "Hans" vom 22. April 1987 und 18. Februar 1988 an die Abteilung XX/3 des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin, die der Redaktion vorliegen. Bei IM "Hans" handelte es sich vermutlich um einen Professor aus der Führungsspitze der Charité.

Unter der Überschrift "Bearbeitung Klinischer Studien an der Charité für NSW-Firmen" (NSW – Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet, d. V.) berichtete der Spitzel (siehe Faksimile links): "Die Schaffung eines diesbezüglichen Überblicks ist bereits sehr schwierig, echte Kontrollmaßnahmen bisher unmöglich."

IM "Hans" hat auch eine Erklärung dafür: "Das bisherige Verfahren beim Abschluss kommerzieller Verträge ist so, dass ein verantwortlicher Wissenschaftler mit einer Firma Vorabsprachen trifft, die staatliche Leitung (Direktorat Forschung, Direktorat für Medizinische Betreuung) in irgendeiner Form Kenntnis erlangt (aus Reiseberichten, Aktenvermerken, Vorschlägen) und schließlich der Vertrag zwischen der Firma und dem Außenhandelsbetrieb abgeschlossen wird."

Dabei sei stets eine Abstimmung mit dem Beratungsbüro des Ministeriums für Gesundheitswesen (Genosse Dr. ...) notwendig gewesen. Der Partner der Charité sei stets Dr. ... gewesen. "Die Vertragspartner sind also faktisch alle möglichen Stellen, die Charité befindet sich am Rande." Das habe zum Ergebnis, dass die Leitung der Charité faktisch bei Dr. ... nachfragen musste, welche Studien eigentlich bearbeitet werden.

Zu diesem Zeitpunkt liefen an der Charité, das geht aus einem Stasi-Bericht vom 7. April 1987 hervor, insgesamt 26 klinische Studien, die mit dem Gesundheitsministerium und der Berliner Import und Export GmbH (BIEG), deren Chef Alexander Schalck-Go-lodkowski war, vertraglich vereinbart waren. Daran waren 19 westliche Pharmakonzerne beteiligt, die damit aggressive und oft noch nicht zugelassene Präparate auf Wirksamkeit und Nebenwirkung prüfen lassen konnten.

Die Konzerne brauchten dafür für ihre Verhältnisse nur wenig zu bezahlen und hatten den großen Vorteil, dass diese Menschenversuche nicht nach den strengen Westgesetzen erfolgen mussten. Eine Aufklärung der Patienten, wie im Westen vorgeschrieben, gab es im Osten nicht. "Patienten und Stammärzte der betroffenen Personen sollen im Unklaren über die Art des Medikamentes gelassen werden", heißt es zum Beispiel in einer streng geheimen Stasi-Akte.

Mit den Verträgen über illegale Medikamententests unter dem Deckmantel des "immateriellen Exports" wollte die DDR nur eins: Westgeld. Wie lukrativ das war, zeigt der Bericht von IM "Hans" (rechtes Faksimile): "Gegenwärtig wird eine Testung für ein Medikament der Firma Hoechst/BRD vorbereitet. Es handelt sich um ein blutdrucksenkendes Präparat (Ramipril). Die Testung würde der DDR 500000 DM bringen, das wäre das bisher höchste Ergebnis auf diesem Gebiet."

Quelle: http://www.volksstimme.de/_inc/_globals/...up_title=em_pop

Angefügte Bilder:
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#2

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 12:17
von LO-driver | 750 Beiträge

Beim lesen dieser Fakten kommt mir das

Da sieht man was die SED für den Sozialistisch geprägten Menschen übrig hatte.

Nur um Westkohle ranzuschaffen, ging man über Leichen!

LO-D



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#3

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 12:18
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von ek40
Wieder nur ein Märchen.....?

Illegale Medikamententests an DDR-Patienten in Magdeburg und Berlin / Stasi-Akten belegen:
Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen



die zwei kleinen blatthälften aus einer mindestens 213 starken gms- akte "hans" der bv berlin, abteilung xx/ 3 (die für die operative bearbeitung der charite zuständig war) geben zur reisserischen zeitungsüberschrift überhaupt nichts her. mich würde der gesamtvorgang interessieren. alles andere ist bis dahin nur spekulation...

..


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#4

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 12:32
von Pit 59 | 10.128 Beiträge

Die Schriftstücke können nicht aus der Luft gegriffen sein,klar bleiben Zweifel aber dem System traue ich das zu.Devisen mussten her,koste es was es wolle,mit Konsumgütern war da nichts zu machen.


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#5

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 12:48
von Landeposten (gelöscht)
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Aus diesem Grunde nehme ich nur Metohexal und kein Ramipril.


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#6

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 12:49
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von GilbertWolzow

Zitat von ek40
Wieder nur ein Märchen.....?

Illegale Medikamententests an DDR-Patienten in Magdeburg und Berlin / Stasi-Akten belegen:
Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen



die zwei kleinen blatthälften aus einer mindestens 213 starken gms- akte "hans" der bv berlin, abteilung xx/ 3 (die für die operative bearbeitung der charite zuständig war) geben zur reisserischen zeitungsüberschrift überhaupt nichts her. mich würde der gesamtvorgang interessieren. alles andere ist bis dahin nur spekulation.....




Nichts anderes hatte ich erwartet........


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#7

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 12:54
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Pit 59
Die Schriftstücke können nicht aus der Luft gegriffen sein,


die 2 eingestellten teile der schriftstücke sind nicht aus der luft gegriffen, dehalb schrieb ich ja, mich würde der gesamtvorgang interessieren...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#8

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 12:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Wie Gilbert schon sagte müßte man erst einmal die Gesamtakten kennen um hier Wahrheit von Zeitungsstory unterscheiden zu können.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 31.12.2010 13:03 | nach oben springen

#9

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 13:14
von LO-driver | 750 Beiträge

In meiner Familie gab es ein chronisch Kranken, der über einen zeitraum von 20 Jahren bis 1988 mit allermöglichen Medizin behandelt worden ist.
Es ist kein geringer Anteil an Medikamenten aus dem NSW in der Zeit verabreicht worden. Bei den nebenläufig gehörten Preisen die vom Arzt in
DDR-Mark angegben wurden, konnte einem schon schwindlich werden. Es gab aber auch keine Auskünfte, wie diese Präparate den Weg über seinen
Tisch fanden. Das der ganze finanzielle Aufwand aus den Krankenversicherungskassen der DDR gekommen sein soll, glaube ich nicht.
Solche Testreihen der Hersteller halte ich für sehr warscheinlich, zumindestens was der Bedarf an der Normalen Bevölkerung betrifft.

LO-D



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#10

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 31.12.2010 13:47
von eisenringtheo | 9.161 Beiträge

Dabei hatte die DDR noch relativ scharfe Gesetz. Gegenüber der SU musste man einmal gewaltig in die Trickkiste greifen:
http://www.flanieren-in-berlin.de/bezirk...zverlaeufe.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Zehlendorf_(Oranienburg)
"...Am 18. Mai 1978 kollabierte der Hauptsendemast nachdem ein russisches Flugzeug vom Typ MiG-21 mit ihm kollidierte. Als die Ursache des Einsturzes feststand, versprach die Sowjetunion, einen neuen Mast zu liefern und diesen wiederaufzubauen. Um den Fortschritt der Bauarbeiten nicht durch die strengeren deutschen Sicherheitsvorschriften aufzuhalten, wurde für die Dauer der Bauarbeiten das Areal im Radius von 300 Metern um den Mast zur sowjetischen Exklave erklärt...
Für solche Menschenversuche gab es doch Staaten, in denen man solche Versuche weit diskreter durchführen konnte.
Theo


Bastler100 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.12.2010 13:52 | nach oben springen

#11

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 12:26
von bendix | 2.642 Beiträge

Nur um Profit ohne Ende machen zu können betreibt man solch eine Heuchelei und bringt seine "armen Brüder und Schwestern"in Gefahr...


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 01.01.2011 12:33 | nach oben springen

#12

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 12:45
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

die frage ist wohl nicht ob es solche fälle gab./diese tatsache ist wohl hinlänglich bekannt/ mir stellt sich eher die frage wie vorher schon geschrieben wurde.was geschah im gesamten umfang,sprich die gesamten unterlagen?
zitate und ausschnitte sind wahrheit,aber wenn wichtige details fehlen werden sie schnell zur unwahrheit.

bsp von heute.die wirtschaft erholt sich so gut wie nie zuvor und die arbeitslosenzahlen sinken.erstmal aufmunternt.
weggelassen hat man das es mehr sinnlose umschulungen gibt und diese teilnehmer nicht mehr zu den arbeitslosenzahlen reingerechnet werden müßen.

gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 01.01.2011 12:46 | nach oben springen

#13

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 13:53
von Landeposten (gelöscht)
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Ich weiss nicht so Recht,wo das Problem liegt. Meiner Meinung nach gibt es kein legales Präparat welches nicht am Menschen getestet wurde auf dem Markt.
Mir wurde zb. angeboten,bedingt durch meine Krankheit,an einer Testreihe teilzunehmen.Nachdem ich mich informiert hatte und erfahren habe das der Arzt eine Summe x einstreicht und mir nur ein warmer Hundedreck,äh,Händedruck bleibt,habe ich dankend abgelehnt.
Wenn es aber der letzte Strohhalm währe---ja dann...
Und ich glaube nicht,daß die damaligen verantwortlichen Doktoren nicht in der Lage gewesen sind,einzuschätzen ob das Präparat von vorn herein tödlich ist oder ob es sich nur um eine,ich will mal sagen,Routinetestreihe handelt.
Den Probanten wird auch heute nicht gesagt was sie gerade nehmen,ob ein Plazebo oder den Wirkstoff.


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zuletzt bearbeitet 01.01.2011 14:09 | nach oben springen

#14

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 14:00
von Mike59 | 7.944 Beiträge

Was bringen eigentlich heute Menschenversuche (auch illegale) Devisen sind doch vorhanden, oder?

Ach so, ich vergaß - zu wenige.

Mike59


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zuletzt bearbeitet 01.01.2011 14:01 | nach oben springen

#15

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 14:25
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

ob es heute noch so ist weis ich nicht,aber vor einigen jahren war das DRK im verruf.sie verkauften blutplasma von deutschen spendern teuer ins ausland und kauften billigeres im ausland ein.
zumindest stellt heute die pharmaindustrie heute noch teure medikamente her welche auch ganz billig aus naturktäuterextrakten zu gewinnen sind.
das kapital war,ist und bleibt der schlimmste feind des menschen.

gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#16

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 14:38
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von EK 82/2
ob es heute noch so ist weis ich nicht,aber vor einigen jahren war das DRK im verruf.sie verkauften blutplasma von deutschen spendern teuer ins ausland und kauften billigeres im ausland ein.
zumindest stellt heute die pharmaindustrie heute noch teure medikamente her welche auch ganz billig aus naturktäuterextrakten zu gewinnen sind.
das kapital war,ist und bleibt der schlimmste feind des menschen.gruß andy


Na ja,ziemlich pauschal,oder ?



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#17

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 15:21
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Zitat von Zermatt

Zitat von EK 82/2
ob es heute noch so ist weis ich nicht,aber vor einigen jahren war das DRK im verruf.sie verkauften blutplasma von deutschen spendern teuer ins ausland und kauften billigeres im ausland ein.
zumindest stellt heute die pharmaindustrie heute noch teure medikamente her welche auch ganz billig aus naturktäuterextrakten zu gewinnen sind.
das kapital war,ist und bleibt der schlimmste feind des menschen.gruß andy


Na ja,ziemlich pauschal,oder ?




Bei manchen ist eben selbst am Wetter das " Kapital " schuld.


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#18

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 15:35
von Mike59 | 7.944 Beiträge

Zitat von UNGEDIENTER

Zitat von Zermatt

Zitat von EK 82/2
ob es heute noch so ist weis ich nicht,aber vor einigen jahren war das DRK im verruf.sie verkauften blutplasma von deutschen spendern teuer ins ausland und kauften billigeres im ausland ein.
zumindest stellt heute die pharmaindustrie heute noch teure medikamente her welche auch ganz billig aus naturktäuterextrakten zu gewinnen sind.
das kapital war,ist und bleibt der schlimmste feind des menschen.gruß andy


Na ja,ziemlich pauschal,oder ?




Bei manchen ist eben selbst am Wetter das " Kapital " schuld.



-------------------------------------------------------------------
Das läßt sich aber erweitern.

... oder das MfS

Mike59


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#19

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 20:44
von LO-driver | 750 Beiträge

Zitat von Landeposten
Ich weiss nicht so Recht,wo das Problem liegt. Meiner Meinung nach gibt es kein legales Präparat welches nicht am Menschen getestet wurde auf dem Markt.
Mir wurde zb. angeboten,bedingt durch meine Krankheit,an einer Testreihe teilzunehmen.Nachdem ich mich informiert hatte und erfahren habe das der Arzt eine Summe x einstreicht und mir nur ein warmer Hundedreck,äh,Händedruck bleibt,habe ich dankend abgelehnt.
Wenn es aber der letzte Strohhalm währe---ja dann...
Und ich glaube nicht,daß die damaligen verantwortlichen Doktoren nicht in der Lage gewesen sind,einzuschätzen ob das Präparat von vorn herein tödlich ist oder ob es sich nur um eine,ich will mal sagen,Routinetestreihe handelt.
Den Probanten wird auch heute nicht gesagt was sie gerade nehmen,ob ein Plazebo oder den Wirkstoff.



Ob in diesem Fall die Ärzte auch so bescheid wusten??? http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal
Bei Tausenden von Medikamenten auf dem Markt, sicher nicht so einfach.
Papiere die eine Verabreichung der Medizin anordnen werden sicher sehr schwer, eventuel auch nicht zu finden sein.
Wenn doch, werden wir sehen was pasiert.



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#20

RE: Menschenversuche sollten vor allem Devisen in die Staatskasse bringen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.01.2011 21:18
von Landeposten (gelöscht)
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Ja also LO-driver,kann es sein das Du das hier vielgeliebte wiki nicht ganz gelesen hast?Denn Du führst Deinen Einwand ob die Ärzte in der DDR immer bescheid wußten ja selbst ad absurdum.
Wie man lesen kann wurde die Herstellung von Contergan ,durch Fachleute der DDR in der DDR,wegen starker Bedenken abgelehnt.In der BRD wurde es zugelassen,warum auch immer.
Bei dem Ramipril handelt sich es übrigends um einen Blutdrucksenker,ich glaube hier waren die Risiken beim Test überschaubar.Will mal sagen,leicht verdientes Geld.


Bastler100 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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