#121

RE: Margot Honeckers Chauffeur: In der Handtasche war immer eine Pistole

in DDR Zeiten 06.11.2012 10:29
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Jawa 350
Finnland arbeitet noch heute nach dem DDR Schulsystem !


Es könnte auch das schwedische System Pate gestanden sein?

http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_in_Finnland meint dazu ...
Als die deutsche Presse 2001, nach Veröffentlichung der ersten PISA-Ergebnisse, auf das finnische Bildungssystem aufmerksam wurde, wurden diese Reformen der 1960er und 70er Jahre teilweise als Übernahme des Schulsystems der DDR dargestellt. Paavo Malinen, der für das finnische Unterrichtsministerium die Länder des Ostblocks bereist hat, relativiert den Einfluss der DDR auf das finnische Schulsystem deutlich: "Der Empfang [in der DDR] war immer freundlich und die Gastgeber wünschten, dass man über ihre Errungenschaften ... berichten würde, aber die Arbeit in der Schule wirkte immer sehr förmlich und pädagogisch steif". Tatsächlich war die Struktur der Grundschule dem schwedischen Modell nachempfunden, das aber weiter modifiziert wurde, um die individuellen Lernvoraussetzungen besser berücksichtigen zu können.[1]
[...]
[1] ↑ Paavo Malinen: »Ausländische Einflüsse bei der Gestaltung der finnischen Grundschule«, in: Aila-Leena Matthies, Ehrenhard Skiera: Studien zum Bildungswesen und Schulsystem in Finnland, Flensburg 2008, S. 81.-88; Vgl auch Ralf Schuler: »Der Mythos Ostschule«, FAZ, 20.8.10.


Auch aufschlußreich der erwähnte FAZ-Artikel, ich darf einen Ausschnitt zitieren ...
Wer die DDR-Schule durchlaufen hat und mit nüchternem Blick zurücksieht, wird aber auch empirische Zweifel an der Überlegenheit hegen. Wenn man sich vor Augen führt, dass alle Schüler von der fünften Klasse an Russisch lernen mussten und dass dennoch kaum jemand die Sprache einigermaßen alltagstauglich beherrschte, dann kann die Vermittlung des Stoffes nicht sonderlich effektiv gewesen sein.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...az-1577783.html

Zumindest zaubert ein fließend gesprochenes 'Я понимаю вокзал' einen erstaunten Ausdruck in das Antlitz eines russophonen Gesprächspartners *wissend_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#122

RE: Margot Honeckers Chauffeur: In der Handtasche war immer eine Pistole

in DDR Zeiten 06.11.2012 10:41
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #121

Zitat von Jawa 350
Finnland arbeitet noch heute nach dem DDR Schulsystem !

Es könnte auch das schwedische System Pate gestanden sein?

http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_in_Finnland meint dazu ...
Als die deutsche Presse 2001, nach Veröffentlichung der ersten PISA-Ergebnisse, auf das finnische Bildungssystem aufmerksam wurde, wurden diese Reformen der 1960er und 70er Jahre teilweise als Übernahme des Schulsystems der DDR dargestellt. Paavo Malinen, der für das finnische Unterrichtsministerium die Länder des Ostblocks bereist hat, relativiert den Einfluss der DDR auf das finnische Schulsystem deutlich: "Der Empfang [in der DDR] war immer freundlich und die Gastgeber wünschten, dass man über ihre Errungenschaften ... berichten würde, aber die Arbeit in der Schule wirkte immer sehr förmlich und pädagogisch steif". Tatsächlich war die Struktur der Grundschule dem schwedischen Modell nachempfunden, das aber weiter modifiziert wurde, um die individuellen Lernvoraussetzungen besser berücksichtigen zu können.[1]
[...]
[1] ↑ Paavo Malinen: »Ausländische Einflüsse bei der Gestaltung der finnischen Grundschule«, in: Aila-Leena Matthies, Ehrenhard Skiera: Studien zum Bildungswesen und Schulsystem in Finnland, Flensburg 2008, S. 81.-88; Vgl auch Ralf Schuler: »Der Mythos Ostschule«, FAZ, 20.8.10.


Auch aufschlußreich der erwähnte FAZ-Artikel, ich darf einen Ausschnitt zitieren ...
Wer die DDR-Schule durchlaufen hat und mit nüchternem Blick zurücksieht, wird aber auch empirische Zweifel an der Überlegenheit hegen. Wenn man sich vor Augen führt, dass alle Schüler von der fünften Klasse an Russisch lernen mussten und dass dennoch kaum jemand die Sprache einigermaßen alltagstauglich beherrschte, dann kann die Vermittlung des Stoffes nicht sonderlich effektiv gewesen sein.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...az-1577783.html

Zumindest zaubert ein fließend gesprochenes 'Я понимаю вокзал' einen erstaunten Ausdruck in das Antlitz eines russophonen Gesprächspartners *wissend_grins*


nicht ganz jawa, finnland übernahm als erstes das ärztliche versorgungsprogramm der schule und lehnte sich dabei immer den schweden an.1987 würde das DDR schulsysthem kopiert aber auch mit veränderungen im zusammenhang mit dem schwedischen. es gibt in helsinki eine deutsche schule in der mit bundesdeutschem lehrplan gearbeitet wird (weil kurzzeitig dort arbeitende deutsche ihre kinder im lehrplan nichtaus der bahn werfen sollen) und auf der die beste note eine 2 ist weil der lehrstoff nicht dem finnischen gleichgestellt werden kann. viele finnen geben ihre kinder in den ersten 2 jahren auf diese schule damit sie deutsch lernen und dann auf eine finnische.
in den 90ern war eine abordnung in finnland um zu lernen und die finnische schulsenatorin antwortete auf die frage was die BRD verbessern kann:sie hatten es vor der tür und haben es weg geworfen.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#123

RE: Margot Honeckers Chauffeur: In der Handtasche war immer eine Pistole

in DDR Zeiten 06.11.2012 17:49
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #119


Ich weis auch garnicht, wie man sich an so einem unwesentlichen Detail wie einer Pistole hochziehn kann.



Also meine Ansichten zum Thema Waffenrecht sind ja bekannt. Darum habe ich auch kein Problem damit wenn sich Buerger, und das gilt auch fuer die Margot Honecker, Waffen mit sich herumtragen. Allerdings muss ich dieser Frau jetzt Heuchelei vorwerfen da sie sich bewaffnet hat aber Teil eines Regimes war das seinen Buergern den Besitz von Handfeuerwaffen unter Strafandrohung verboten hat.


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#124

RE: Margot Honeckers Chauffeur: In der Handtasche war immer eine Pistole

in DDR Zeiten 06.11.2012 18:29
von Harzwanderer | 2.938 Beiträge

Ich habe mal eine praktische Frage zu der Pistole. War das üblich, dass die Bewohner der Waldsiedlung, hier nicht mal ein PB-Mitglied, nach Belieben noch Waffen bei sich trugen? Als Ministerin und Erichs Frau war sie doch ständig vom MfS bewacht/geschützt? Was konnte da schon noch passieren? Was sagte Erich Mielke dazu, wenn in "seiner" Waldsiedlung Bewaffnete außerhalb seiner engeren Kontrolle unterwegs waren? Störte das nicht die Sicherheit?

P.S. EHs Leibwächter (BB) behauptet doch, er habe EH öfter seine Dienstpistole geborgt, wenn EH mal alleine im Wald spazieren gehen wollte. Dann wäre Erich kein ständiger Waffenträger gewesen, aber seine Frau?


zuletzt bearbeitet 06.11.2012 19:20 | nach oben springen

#125

RE: Margot Honeckers Chauffeur: In der Handtasche war immer eine Pistole

in DDR Zeiten 06.11.2012 19:44
von S51 | 3.733 Beiträge

Nicht jeder, der ständig eine Waffe hatte, hatte diese woanders als in der verschraubten Kassette in der Wohnung. Abgesehen mal von dem einen Mal jährlich, wo man zumindest (theoretisch) damit schießen musste (auf dem Stand). Menschen sind verschieden. Manche hatten regelrecht Angst vor dem "Eisen".
Nicht nur EH sondern beispielsweise auch W. Stoph war bekannt dafür, dass er ausdrücklich ohne PS in der Weltgeschichte unterwegs sein wollte. Was blieb dann übrig? Wurde eben die Pistole ausgeborgt. Streng bürokratisch natürlich, was sollte schon passieren, wenn es den Chef betraf.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#126

RE: Margot Honeckers Chauffeur: In der Handtasche war immer eine Pistole

in DDR Zeiten 06.11.2012 20:48
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #1
In der Öffentlichkeit war sie "Genossin Minister", ihr Fahrer nannte sie einfach "die Margot": 15 Jahre chauffierte Georg Melzer Margot Honecker und kam der First Lady der DDR so nahe wie wenige. Nach der Wende erinnerte er sich an West-Shopping in der Waldsiedlung und Schimpftiraden gegen Politiker-Frauen. Von Klaus Taubert

Zum ersten Mal fuhr ich die Chefin am 27. August 1974. Sie war gerade in Polen gewesen, wo sie einen Ehrendoktor erhalten hatte. Als einstige Telefonistin legte sie großen Wert auf solche Würden. Ich holte sie am Ostbahnhof ab, verstaute das Gepäck und fuhr los. Ich war sehr aufgeregt und nervös. Als Margot das bemerkte, legte sie ihre linke Hand auf meinen Arm und sagte: "Schorsch, ganz ruhig, fahr einfach wie immer."

Ich war damals 26 Jahre alt, hatte vorher drei Jahre als Grenzer in Berlin gedient und als Fahrer im Volksbildungsministerium gearbeitet. Im Sommer 1974 traf ich Margot Honecker das erste Mal. "Ich bin die Margot", sagte sie, "und du bist also der Schorsch. Wir wollen es dabei belassen, aber in der Öffentlichkeit..." Ich wusste natürlich, dass ich sie vor anderen "Genossin Minister" nennen musste.

Montags, mittwochs und freitags holte ich Margot um 7.30 Uhr in der Waldsiedlung bei Wandlitz vor dem zweigeschossigen Honecker-Haus mit der Nummer 11 ab. Dienstags und donnerstags um 8 Uhr. An den Tagen, an denen ich um 7.30 kam, war Erich Honecker noch im Haus. Dann stand das Fahrrad der Masseurin Erika vor der Tür. Wenn Margot weg war, massierte sie den Generalsekretär und frühstückte danach mit ihm.

Die Chefin begrüßte mich immer mit Handschlag. Gegen alle Empfehlungen setzte sie sich dann neben mich nach vorn, erklärte mir, was tagsüber anlag oder wann ich bei ihrer Tochter Sonja zu sein hatte, um etwas zu erledigen. Im Wagen hörte sie den Berliner Rundfunk, überschlug gelangweilt die Politikseiten im "Neuen Deutschland" und vertiefte sich dann in den Kulturteil. Da kam es schon mal vor, dass sie aufgebracht sagte: "Was schreibt der wieder für eine Scheiße zusammen. Der muss doch blöd sein."

"Schorsch, vergiss die Ampel nicht"

Margots Kleidungsstil war sehr konservativ. Sie bevorzugte Kostüme von hell- bis dunkelgrau, zuweilen auch blau, der Lieblingsfarbe ihres Mannes. Dazu trug sie elegante Blusen. Ihre Röcke gingen immer bis kurz unter die Knie. Wenn ich an einer Kreuzung einem Minirock nachschaute, sagte sie spitz: "Schorsch, vergiss die Ampel nicht."

Margots bevorzugter Einkleider war ein Mann namens Arthur von der hochpreisigen "Exquisit"-Handelskette. Sie besuchte ihn oft in seinem Büro in der Leipziger Straße, wo er sie stets mit Küsschen empfing. Dann hat er bis zu zwei Stunden Maß genommen oder ihr seine neuen Entwürfe gezeigt. Beim Abholen der Kleidung bezahlte ich immer zwischen 500 und 3000 Mark. Ansonsten gönnte sie sich kaum modische Extravaganzen. Sie trug nur eine dünne Halskette, keine Ohrclips oder Broschen, keine Ringe - nicht einmal einen Ehering. Allerdings leistete sie sich den unergründlichen Luxus lila schimmernder Haare. Ihre Friseurin Martina hielt diese Farbe nur für sie bereit.

Zweimal im Monat besuchte Margot ihren Vater Gotthard Feist in seinem kleinen Häuschen in Berlin-Mahlsdorf. Zwischendurch wurde ich mit größeren Paketen zu ihm geschickt, brachte ihm Westprodukte aus der Verkaufsstelle in der Waldsiedlung, darunter Bier in Büchsen und frische Südfrüchte.

Vor dem Untersuchungsausschuss gegen Korruption und Amtsmissbrauch nach der Wende hat Margot behauptet, sie habe ihre Einkäufe im Wesentlichen in Berlin erledigt. Dazu kann ich nur sagen: Ich habe sie nie zu einem Geschäft, einer Kaufhalle zum Einkaufen gefahren. Dagegen wurde ich viele Male nach Wandlitz geschickt, um für Tochter Sonja Speisen aus der Waldsiedlung zu besorgen.

Zu ihrer Sicherheit hatte sie immer eine Pistole dabei

Tochter Sonja hatte beim Studium in Dresden den Chilenen Leo Yanez kennengelernt und ihn trotz anfänglichem Sträuben der Eltern geheiratet. Ihr Sohn Roberto war ein Ausbund an Temperament. Aus dem Ausland ließen die Großeltern für ihn regelmäßig erlesenes Spielzeug einfliegen. Als Robby in den Kindergarten kam, rief er: "Da hängt ja mein Opa."

Mit zwölf Jahren bekam Robby einen Cockerspaniel, der im Haus der Honeckers lebte. Das war der falscheste Hund, den ich je erlebt habe. Margot bekam sich mit Erich in die Haare: "Der macht mir auf den Teppich, dieses Vieh." Deswegen nannte sie ihn "Klecksi". Einmal hat der Köter ihr ins Bein gebissen. Doch das war nicht sein einziges Vergehen: Der Haushälterin Irmchen schnappte er in die Hand und Eberhard vom Personenschutz mussten die Honeckers eine Hose ersetzen. Das Vieh war heimtückisch. Klecksi schlich sich von hinten an und schnappte plötzlich zu. Erich führte ihn oft an der Leine spazieren. Ich glaube, er war der Einzige, der sich mit dem Hund verstand.

Margot Honecker wurden verschiedene Verhältnisse mit Prominenten nachgesagt. Ich kann keines davon bestätigen. Ich weiß aber, wo ich sie häufig absetzen musste, ohne dass es nach dienstlichen Obliegenheiten aussah: Am alten Bahnhof in Wandlitz stieg sie über Jahre mehrmals im Monat aus, schickte mich weg und ging zu Fuß weiter. In Eichwalde, wo einige DDR-Künstler wohnten, hatte ich sie stets am Wasserturm abzusetzen, um sie erst nach Stunden wieder abzuholen. Mitunter fuhr sie mit ihrem weißen Wartburg allein aus der Waldsiedlung. Dabei versteckte sie sich unter einem bunten Kopftuch und einer großen Sonnenbrille. Zu ihrer Sicherheit steckte in ihrer Handtasche immer eine kleine verchromte Pistole, Marke Browning.
"Schorsch, leb wohl, alles Gute für dich."

Zu den anderen Frauen von Staatsoberhäuptern hatte sie ein eher gespaltenes Verhältnis. Unbeschreiblich war ihre Wut auf Raissa Gorbatschowa. Bei ihrem Besuch beim SED-Parteitag 1986 "hatte die nichts Eiligeres zu tun, als in West-Berlin einzukaufen", fauchte Margot. Ich dachte an den Laden in ihrer Waldsiedlung, der mit Westwaren bestückt und für mich als Kraftfahrer tabu war. Generell war sie wütend auf Politiker-Ehefrauen, die ihre Männer auf Reisen begleiteten: "Die liegen zu Hause auf der faulen Haut, sind nicht berufstätig, haben nichts zu tun und kosten den Staat viel Geld mit diesen Reisen." Während des Gipfels Gorbatschow-Reagan 1986 in Reykjavik schimpfte sie: "Was haben die Weiber da zu suchen, wo über Weltpolitik entschieden wird?"

Im Sommer 1989 dann war die Welle der Flüchtenden nicht mehr zu stoppen. Über die Ungarn schimpfte Margot: "Ich verstehe das nicht. Sind die Leute so blöd? Die haben doch in der Schule gelernt, was Kapitalismus bedeutet."

In sich gekehrt und schweigsam erlebte ich sie nach dem Sturz ihres Mannes. Einen Tag, bevor sie selbst nach harten Vorwürfen über ihre verfehlte Bildungspolitik, über die Erziehung ganzer Generationen zum Lügen und Anpassen zurücktrat, gab sie mir den Rat, mich nach einem neuen Job umzusehen.

Meine letzte Fahrt mit ihr Anfang November 1989 ging nach Wandlitz. Schweigend saß sie neben mir. Über 40 Jahre, die meiste Zeit ihres Lebens, hatte sie das Bildungssystem der DDR maßgeblich geprägt. Sie konnte das Scheitern ihres Lebenswerks nicht begreifen. Ich setzte sie vor dem Haus Nummer 11 ab. Sie gab mir die Hand: "Schorsch, leb wohl, alles Gute für dich." Dann verschwand sie. Ich fuhr zurück, gab den Wagen ab, kündigte und begann, Taxi zu fahren.

Margot Honecker, geborene Feist, war von 1963 bis 1989 Volksbildungsministerin der DDR. Die heute 83-Jährige lebt in Santiago de Chile.

Quelle
http://einestages.spiegel.de/external/Sh...l#featuredEntry



diese verkaufsstelle für PB -mitglieder gab es wirklich ,hatten das von unseren MOS , natürlich für uns nicht 'nutzbar' , M.H. inkognito aus der waldsiedlung gefahren ? kommentiere ich mal so ! seit ulbricht hat das mfs bestimmt dazugelernt !!! waffe in der handtasche ? meine meinung : brauchte 'sie' nicht ,da 'rundumversorgung' !! das wusste 'sie' ja bestimmt auch , also warum sollte 'sie' ???



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#127

RE: Margot Honeckers Chauffeur: In der Handtasche war immer eine Pistole

in DDR Zeiten 08.11.2012 20:11
von Harzwanderer | 2.938 Beiträge

OT: kurz zum Sonderladen:
Ich habe hier die Liste derjenigen gefunden, die im Ladenkombinat der Waldsiedlung (Innenring) einkaufen durften. Es gab noch ein "Outlet" im Außenring, in dem die Restbestände von den MfS-Mitarbeitern der Waldsiedlung gekauft werden konnten. Ansonsten durften die im Hauptladen nur mit Extragenehmigung in Einzelfällen einkaufen.

Zitat
7.2 Aufstellung über den Kundenkreis des Ladenkombinates Wandlitz155 1.Führende Repräsentanten, die in der Waldsiedlung wohnen
Familie Honecker Familie Axen
Familie Dohlus Familie Felfe
Familie Hager
Familie Herrmann Familie Jarowinsky Familie Kleiber Familie Krenz
Familie Krolikowski Familie Mielke Familie Mittag Familie Mückenberger Familie Neumann Familie Schabowski Familie Sindermann Familie Stoph
Familie Tisch Familie Lange Familie Schürer
2. Führende Repräsentanten, die nicht in Wandlitz wohnen
Genosse Böhme
Genosse Eberlein
Genosse Keßler
Genosse Lorenz
Genosse Gerhard Müller
Genossin Margarete Müller
Genosse Walde
3.Verheiratete Kinder der führenden Repräsentanten mit ihren Familienangehörigen
2 Töchter des Genossen Honecker, Ehegatten und Enkel
155 Schreiben des SED-Zentralkomitee an Erich Mielke v. 25.4.1988, im Bericht des 1. Untersuchungsausschusses des 12. Deutschen Bundestages , Der Bereich Kommerzieller Koordinierung und Alexander Schalck-Golodkowski, Anhangband 2 , Dokument 627, Seite 2555ff.
78
2 Töchter des Genossen Axen, Ehegatten und Enkel
Sohn und Tochter des Genossen Felfe, Ehegatten und Enkel Sohn und Tochter des Genossen Hager, Ehegatten und Enkel
2 Söhne des Genossen Herrmann, Ehefrauen und Enkel
Sohn des Genossen Jarowinski, Ehefrau und Enkel
2 Söhne des Genossen Kleiber, Ehefrauen und Enkel
2 Söhne des Genossen Krenz, Ehefrauen und Enkel
Sohn des Genossen Krolikowski und Ehefrau
Kinder des Genossen Mielke, Ehegatten und Enkel
2 Töchter des Genossen Mittag, Ehefrau und Enkel
Sohn des Genossen Neumann, Ehefrau und Enkel
2 Söhne des Genossen Schabowski
2 Söhne des Genossen Sindermann, Ehefrau und Enkel
3 Kinder des Genossen Stoph, Ehegatten und Enkel
2 Töchter und 1 Sohn des Genossen Tisch, Ehegatten und Enkel 2 Töchter der Genossin Lange, Ehegatten und Enkel
2 Töchter des Genossen Schürer, Ehegatten und Enkel
4. Hinterbliebene von führenden Repräsentanten
Genossin Apel
Genossin Ebert
Genossin Ewald
Genossin Fröhlich
Genossin Lamberz
Genossin Leuschner
Genossin Rau
Genossin Reimann
Genossin Staimer
Genossin Ulbricht
Genossin Verner
Genossin Warnke
5,Die Eltern führender Repräsentanten bei Besuchen in Wandlitz
6. Sowjetische Genossen
Genosse Botschafter der SU und Familie
(zweimal monatlich)
79
Genosse General Oberkommandierender
der sowjetischen Streitkräfte und Familie
Genosse General Leiter der Politischen
Verwaltung der GSSD und Familie
Der Wirtschaftsleiter der Botschaft der UdSSR in der DDR im Auftrag des Botschafters
7. Dienstellen und Objekte, die durch das Ladenkombinat beliefert werden.
Kanzlei des Staatsrates Objekt Groß-Dölln
Objekt Grünheide
Objekt Seehaus Liebenberg
2 x in der Woche bei Bedarf
1 x die Woche
1 x die Woche



Quelle: http://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&...qvrDcgTeo1O84TQ


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#128

RE: Margot Honeckers Chauffeur: In der Handtasche war immer eine Pistole

in DDR Zeiten 13.11.2012 01:31
von jacky (gelöscht)
avatar

da ich ja schon in meinem Profil erwähnt habe, dass ich mich für geschichte interessiere, möchte ich euch mal was erzählen. Ich hatte beruflich mal mit einem Verein zu tun gehabt. Durch diesen Verein hatte ich mal eine Begegnung mit Margots Stiefmutter, da ihre mama ja im bombenkrieg umgekommen ist. Der Vater hatte neu geheiratet. lange rede kurzer sinn, wir tranken kaffee assen kuchen und abendbrot gab es auch. Sie war sehr gastfreundlich und hat mir so manches aus dem Privatleben erzählt. Trauriges, aber auch witziges! lg jacky


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