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#41

RE: Waffennummer

in Grenztruppen der DDR 04.01.2011 18:13
von Greso | 2.404 Beiträge | 301 Punkte
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Zitat von grenzergold
Ob Messingpatronen oder Stahlpatronen manchmal waren sie(diePatronen)auch aus Holz(abgebrochene Äste oder sonstiges),um fehlende Patronen zu ersetzen.Wie wir beim reinigen von Magazinen feststellen konnten.

grenzergold



Hallo Grenzergold,das mit den Hölzern ,kleinen Ästen und Patronenhülsen kenne ich auch .
Wurde von mir auch schon mal erwähnt,und einer meinte,,ich sollte nicht so übertreiben.
Aber es ist die Warheit und Du kennst es ja auch.
Greso


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#42

RE: Waffennummer

in Grenztruppen der DDR 04.01.2011 18:20
von PF75 | 3.379 Beiträge | 176 Punkte
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Zitat von grenzergold
Ob Messingpatronen oder Stahlpatronen manchmal waren sie(diePatronen)auch aus Holz(abgebrochene Äste oder sonstiges),um fehlende Patronen zu ersetzen.Wie wir beim reinigen von Magazinen feststellen konnten.

grenzergold




EX-Patronen wurden zu meiner Zeit beim reinigen der Magazine auch mal gefunden,kam aber nicht so gut an bei der Führung.


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#43

RE: Waffennummer

in Grenztruppen der DDR 04.01.2011 18:24
von torpedoschlosser | 341 Beiträge | 21 Punkte
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Zitat von Greso

Zitat von nimmnix
Eine Frage an die Insider hier im Forum !
Nach Auflösung der Grenzkompanien und Räumung der Kaserne um diese in "sozialen "Wohnraum umzuwandeln
wurden diese nach sogenannter "Schwarzmunition" abgesucht ?
Bei uns auf der Kaserne war es üblich nach Schießübungen auf dem Truppenübungsplatz ,
natürlich verbotenerweise und unter Androhung einer Verurteilung durch den Militärstaatsanwalt ,
eine oder zwei Mumpeln (Patronen ,Munition) mitzunehmen um eventuelle im Grenzdienst verlorene Munition
zu ersetzen .
Diese einzelnen Patronen wurden an verschiedenen Orten deponiert und dem jeweiligen
"Patenkind" (dem Soldaten den man sich ausgesucht hatte um ihn ein halbes Jahr alles über den Grenzabschnitt beizubringen )
am Tag der Entlassung gesagt .

Wurden die Kasernen bewusst danach abgesucht oder ist man eher rein zufällig über diese Muni
gestoßen oder hat man gar keine gefunden ?



Bei uns wurden die schwarzen in die Tichbeine gestopft,oder in die Abdeckungen der Neonleuchten..
Greso



Hallo Greso,
es ist so wie du es beschrieben hast! Nicht nur Tischbeine, auch die Hockerbeine wurden als Versteck benutzt.
Nun ist es wohl so, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das nun ein sooooooooo großes Geheimnis war. Natürlich erlebte ich auch eine entsprechende "Razzia". Die Kompanie rückte geschlossen in den Fernsehraum ein. Mit jedem einzelnen Soldaten erfolgte eine totale "Filzung". Unerlaubte Dinge wurden eingezogen bzw. gegen Quittung beim Hfw. hinterlegt. Anschließend wurde der Kontrollierte in den Schulungsraum verbracht. Man hatte also keinen Kontakt zur restlichen Truppe, konnte somit auch nicht warnen.
Im Schulungsraum befand sich eine Tafel an der Name und Fundgegenstände notiert wurde -statistisch-.
Ein echter Skandal was dort an Munition (Leuchtpatronen, M 43 und MG-Patronen, Knallsätze etc.) aufgelistet war. Schnaps war komischerweise nicht auf der Inspektionsliste.
Die anschließende Auswertung endete mit einem riesigen DONNERWETTER ohne jegliche Konsequenzen.


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#44

RE: Waffennummer

in Grenztruppen der DDR 05.01.2011 16:24
von S51 | 3.749 Beiträge | 37 Punkte
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Zitat von Greso

Zitat von grenzergold
Ob Messingpatronen oder Stahlpatronen manchmal waren sie(diePatronen)auch aus Holz(abgebrochene Äste oder sonstiges),um fehlende Patronen zu ersetzen.Wie wir beim reinigen von Magazinen feststellen konnten.

grenzergold



Hallo Grenzergold,das mit den Hölzern ,kleinen Ästen und Patronenhülsen kenne ich auch .
Wurde von mir auch schon mal erwähnt,und einer meinte,,ich sollte nicht so übertreiben.
Aber es ist die Warheit und Du kennst es ja auch.
Greso




Gab es bei uns auch. Ist nur deshalb aufgefallen, weil die Soldaten in den VKU gefahren sind und am Montag danach die Bestände gewälzt wurden. So gab es keine Chance, dies durch den Hauptfeld irgendwie auszugleichen.
Schwarze Mumpeln soll es bei uns auch gegeben haben. Die Soldaten hatten welche, die GF, einige GAK und natürlich der Hauptfeld respektive der Waffen-Uffz auch. So wurde mancher große Gong umgangen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#45

RE: Waffennummer

in Grenztruppen der DDR 05.01.2011 16:53
von 94 | 10.991 Beiträge | 654 Punkte
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Ohne Schwarzmunition war der Grenzeralltag nicht zu überstehen! Nicht, was Einige jetzt denken (oder auch nicht?), ein 'Fahrlässiger' war damit schlecht zu kaschieren. Doch mal ein selbsterlebtes Beispiel aus der Praxis eines Zugführers.
Nachts eine kurzzeitige Auslösung, also nur A-Gruppe und Suchposten. Suchposten mit TS, ein erfahrener PF-Gefreiter, fand nach ½Stund den üblichen Verdächtigen, einen Hasen. "Auslösung bestätigt, alte Lage herstellen!" So was sagt man ja gerne als DHO. "Wachposten, Tor auf, A-Gruppe kommt rein", raus auf den Hof, "Waffenkontrolle, Sicherheit!" Soweit Alles Alltag. Nun wird aber der Gefreite TS-Fahrer blass, also so richtig blass meine ich. Nicht eine Mumpel mehr im Magazin. Der etwas ausgeleierte Magazinboden (zu oft 'ne Limoflasche damit geöffnet, hä?) war davon geflogen und mit ihm Zubringerfeder und 30 Schuß M-43 (oder Holzstücke oder Expatronen). S C H E I * * ! что делать? Gut, erst mal blöd gucken. Zweitens "Kompanie Grenzalarm! Mit Taschenlampe!" Natürlich wurden nur paarundzwanzig Mumpeln gefunden, also erstmal. Dann natürlich alle dreißig! Freu! Sogar die Feder, aber nie der Magazinboden.
[Edit] Oder der Boden und nicht die Feder? Ich weiß es nicht mehr ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 05.01.2011 16:55 | nach oben springen

#46

RE: Waffennummer

in Grenztruppen der DDR 05.01.2011 20:18
von torpedoschlosser | 341 Beiträge | 21 Punkte
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Hallo 94,
haste total recht mit Schwarzmunition wegen Verlustausgleich. Deshalb wohl hauptsächlich diese "Sammelleidenschaft". Es ist natürlich auch schon vorgekommen, dass irgendwie eine Ente auf dem Teltow-Kanal "zu viel" herumpaddelte. Das blieb natürlich von Anliegern nicht unbemerkt, konnte aber wegen der stimmigen Munition nicht konkret bewiesen werden. Also alles im Sande verlaufen!!
Ob wir im Dienst M-43 mit Messinghülse oder verkupferter Stahlhülse hatten kann ich nicht mehr genau sagen, würde aber meinen es war die Munition mit Messinghülse. Diese Sorte war echt rar. Aus meiner Zeit habe ich noch ein LS und eine PB mit verkupferter Fe-Hülse (natürlich delaboriert)


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#47

RE: Waffennummer

in Grenztruppen der DDR 09.01.2011 19:44
von rustenfelde | 676 Beiträge
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Die Nummer meiner "Braut": A1917, noch richtig klassich mit Holzkolben und sehr langen Trageriemen

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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