#21

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2010 13:35
von schulmeister | 28 Beiträge

Bezüglich der Regelung zur Nutzung von Interzonenzügen muss es irgendwann eine Änderung gegeben haben. Während meiner Dienstzeit bei GT(1988-1990) durften wir diese Züge ab ESA uneingeschränkt nutzen. Bereits im Dezember 1989 mußten wir uns unsere Zivilsachen zuschicken lassen, da fortan die Heimfahrt in Uniform untersagt war. So war ich Weihnachten 1989 ganz legal in Zivil auf Heimfahrt. Durch die Verkürzung des Wehrdienstes zur selbigen Zeit von bei mir 18 auf 15 Monate durfte ich im Januar 1990 gleich noch einmal auf Urlaub um die Resttage wegzubekommen. Auf der Rückfahrt, so erinnere ich mich ganz genau, durfte ich erstmals und letztmals mit dem Interzonenzug bis zur GÜST durchfahren und auch dort aussteigen, so dass mir einer von der Füst das Törchen zum "Kollonnenweg" öffnen durfte.
Beim Heimgang sind dann alle EK`s auf der GÜST eingestiegen ohne den früher üblichen Appell im Regiment. Vielmehr hat uns der Hauptfeld am späten Abend entlassen um sich der Feierlichkeiten der letzten Nacht zu entledigen. Auf der Güst angekommen haben wir noch einmal richtig Rabatz gemacht und unser ehemaliger Zugführer hat uns das einzige und letzte Mal in die heiligen Räume der Führungsstelle Einblick gewährt. In Erfurt hat sich der Jahrgang infolge erhöhten Alkoholgenusses dann verloren und ich bin mit einem Kameraden von Erfurt bis Leipzig mit dem Schwarztaxi für glaube 120,- Ostmark gefahren, da in den nächsten Stunden kein Zug mehr gefahren wäre. Soviel zum Thema Heimgang in der Wendezeit.


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#22

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2010 15:06
von Jameson | 759 Beiträge

Zitat von Peter1960HH
hallo Gert.

nein, es gabi bis kurz vor der wende da keine offizielle lockerung, was die heimfahrt für soldaten im gwd und uaz (3jahre) betraf.

was die benutzung internationaler züge betraf, war wohl auch einunterschied zu sehen, ob in richtung grenze oder von ihr weg.

im grenznahen raum (ich kenn das von meinen heimfahrten nach gotha, wurde ab erfurt mitunter schon durch die transportpolizei durchgegangen, kontrolliert aber spätestens ab fröttstedt in richtung eisenach.

kontrollen in gegenrichtung hab ich nie beobachtet.


>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Also bei uns gab es, glaube ich, 1989 eine Lockerung. Ich weiß es nicht mehr genau aber ich glaube unsere UaZ durften ab ca. Februar oder März in Zivilklamotten in Urlaub fahren. Ich weiß nicht ob das "zur Probe" war und es galt auch nicht für GWDler. Vielleicht täuscht mich meine Erinnerung oder weiß da jemand was Offizielles?

Ahoi Jameson



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#23

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2010 21:00
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Peter1960HH
hallo Gert.

nein, es gabi bis kurz vor der wende da keine offizielle lockerung, was die heimfahrt für soldaten im gwd und uaz (3jahre) betraf.

was die benutzung internationaler züge betraf, war wohl auch einunterschied zu sehen, ob in richtung grenze oder von ihr weg.

im grenznahen raum (ich kenn das von meinen heimfahrten nach gotha, wurde ab erfurt mitunter schon durch die transportpolizei durchgegangen, kontrolliert aber spätestens ab fröttstedt in richtung eisenach.

kontrollen in gegenrichtung hab ich nie beobachtet.




..in Richtung Eisenach "pendelte"die Trapo "ganz gern"zwischen Gotha und Eisenach,die I Züge hielten ja nicht in jedem Nest.
Zumal in Richtung Gerstungen für die meissten AGT in Eisenach spätestens umsteigen in" Normale-Regionalzüge"angesagt war.
Wenn nicht in Gerstungen gabs so etwas wie "Aufenthaltsräume"für vom Weg verwirrte"Reisende.
Wie Mike schon schrieb,man wurde dann "ausgelöst"
In den Regiozügen nach Gerstungen pendelten die Kontrollen Fötha-Gerstungen,dort allerdings auch in Zivil...
"Vermisste"gabs ja immer mal...

Insofern mir bekannt bekam eine I Zug Berechtigung nur die AGT s,deren Heimfahrt oder Fahrt zum Dienstort eher Unwegbarkeiten bei den Verbindungen hatten.
Immerhin dauerte eine Fahrt Gerstungen -Berlin und dann Umland schon mal von morgens ca 6Uhr bis 18/gegebenfallsbis 20Uhr und das bei VKU,vielen Dank auch...
bei den AGTs von der Küste eine wirklich "tolle Reisetätigkeit"...Tagesreise!

Normaler Reiseweg war unter anderem.
Zu Fuss vom Gebiet Böller zum SchlagbaumOberellen,dann per Anhalter mit dem Milchlaster nach Eisenach(hier sei nochmals ein wirklicher Dank an dieLKW Fahrer,die einen am Bahnhof Eisenach abgesetzt haben)
Dann Zug nach Berlin über die wirklich "schönen "Bahnhöfe Gotha,Erfurt,Weimar,Apolda,Naumburg,Bitterfeld,Wittenberg,irgendwann Berlin Ostbahnhof oder Lichtenberg,bisschen S- Bahn fahren und wer Glück hatte, dessen Freunde hatten Zeit und Auto,dann war man mal "recht früh"zu Hause...muss man wirklich nicht all zu oft haben!


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#24

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 07.11.2010 22:07
von küchenbulle | 196 Beiträge

hallo zusammen!
Im Jahr 1987 war ich in Prora auf Rügen zur Reserve. Es war Vku angesagt,der Zug fuhr von Binz bis Bergen dort hätten wir aber drei Stunden warten müssen. Erst sind wir in Mitropa und haben ein paar genommen.Ein Kumpel sagte das der Malmö-Express in Bergen hält.
Der Zug kam wir alle rin und erst mal den Speisewagen gesucht.Die Fahrt wurde sehr lustig bei Exportbierchen.Wir kamen überpünktlich
in Berlin-Ostbahnhof an, ohne dass uns irgendjemand belästigt hatte
Vielleicht hat es auch menge gemacht ,wir waren zu acht .Ausserdem war man als Resi sowieso nicht ängstlich.

viele grüße
der küchenbulle


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#25

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.11.2010 09:43
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Peter1960HH
hallo Gert.

nein, es gabi bis kurz vor der wende da keine offizielle lockerung, was die heimfahrt für soldaten im gwd und uaz (3jahre) betraf.

was die benutzung internationaler züge betraf, war wohl auch einunterschied zu sehen, ob in richtung grenze oder von ihr weg.

im grenznahen raum (ich kenn das von meinen heimfahrten nach gotha, wurde ab erfurt mitunter schon durch die transportpolizei durchgegangen, kontrolliert aber spätestens ab fröttstedt in richtung eisenach.

kontrollen in gegenrichtung hab ich nie beobachtet.




..in Richtung Eisenach "pendelte"die Trapo "ganz gern"zwischen Gotha und Eisenach,die I Züge hielten ja nicht in jedem Nest.
Zumal in Richtung Gerstungen für die meissten AGT in Eisenach spätestens umsteigen in" Normale-Regionalzüge"angesagt war.
Wenn nicht in Gerstungen gabs so etwas wie "Aufenthaltsräume"für vom Weg verwirrte"Reisende.
Wie Mike schon schrieb,man wurde dann "ausgelöst"
In den Regiozügen nach Gerstungen pendelten die Kontrollen Fötha-Gerstungen,dort allerdings auch in Zivil...
"Vermisste"gabs ja immer mal...

Insofern mir bekannt bekam eine I Zug Berechtigung nur die AGT s,deren Heimfahrt oder Fahrt zum Dienstort eher Unwegbarkeiten bei den Verbindungen hatten. Immerhin dauerte eine Fahrt Gerstungen -Berlin und dann Umland schon mal von morgens ca 6Uhr bis 18/gegebenfallsbis 20Uhr und das bei VKU,vielen Dank auch...
bei den AGTs von der Küste eine wirklich "tolle Reisetätigkeit"...Tagesreise!

Normaler Reiseweg war unter anderem.
Zu Fuss vom Gebiet Böller zum SchlagbaumOberellen,dann per Anhalter mit dem Milchlaster nach Eisenach(hier sei nochmals ein wirklicher Dank an dieLKW Fahrer,die einen am Bahnhof Eisenach abgesetzt haben)
Dann Zug nach Berlin über die wirklich "schönen "Bahnhöfe Gotha,Erfurt,Weimar,Apolda,Naumburg,Bitterfeld,Wittenberg,irgendwann Berlin Ostbahnhof oder Lichtenberg,bisschen S- Bahn fahren und wer Glück hatte, dessen Freunde hatten Zeit und Auto,dann war man mal "recht früh"zu Hause...muss man wirklich nicht all zu oft haben!




Die Berechtigung zur Benutzung der Züge des internationalen Reiseverkehrs für Soldaten im Grundwehrdienst (GWD), Soldaten auf Zeit (SaZ), Unteroffiziere auf Zeit (UaZ), Unteroffiziersschüler (US) sowie Offiziersschüler der Hochschulreife, des 1. bis 3. Sudienjahres, Fähnrichschüler mußte durch den Betroffenen extra beantragt werden. Dieser Antrag war zu begründen. In der Regel wurde dieser Antrag genehmigt wenn ersichtlich war, dass der Betroffene nicht rechtzeitig zum Dienst erscheinen würde. Nicht von Bedeutung war das schnelle Erreichen des Urlaubsortes. Wenn die Prüfung des Antrages durch die Dienstvorgesetzten erfolgreich war, erfolgte ein Eintrag in das Urlaubs- und Ausgangsbuch der Kompanie/Batterie sowie auf der Rückseite des Urlaubscheins unter Bemerkungen. Zum Urlaubsappell wurden der betreffende Personenkreis zu der "normalen" Urlaubsbelehrung" zusätzlich belehrt. Hauptpunkte waren hier nochmals die besondere Einhaltung der Wachsamkeit und Verschwiegenheit sowie des generellen Verbotes der Kontaktaufnahmen, Verbot der Annahme von Geschenken usw. , sowie dass alle im Zusammenhang mit dieser Reise stehenden Vorkommnisse nach Rückkehr in die Dienststelle sofort zu melden sind. Die Genehmigung war nur einmalig pro Reise und war auf einen bestimmten Zug, sowie einen bestimmten Streckenabschnitt beschränkt.
Bei Mitführen von Waffen bzw. Munition sowie von VS Material, war eine Benutzung des internationalen Reiseverkehr generell ausgeschlossen.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#26

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.11.2010 09:44
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Boelleronkel

Zitat von Peter1960HH
hallo Gert.

nein, es gabi bis kurz vor der wende da keine offizielle lockerung, was die heimfahrt für soldaten im gwd und uaz (3jahre) betraf.

was die benutzung internationaler züge betraf, war wohl auch einunterschied zu sehen, ob in richtung grenze oder von ihr weg.

im grenznahen raum (ich kenn das von meinen heimfahrten nach gotha, wurde ab erfurt mitunter schon durch die transportpolizei durchgegangen, kontrolliert aber spätestens ab fröttstedt in richtung eisenach.

kontrollen in gegenrichtung hab ich nie beobachtet.




..in Richtung Eisenach "pendelte"die Trapo "ganz gern"zwischen Gotha und Eisenach,die I Züge hielten ja nicht in jedem Nest.
Zumal in Richtung Gerstungen für die meissten AGT in Eisenach spätestens umsteigen in" Normale-Regionalzüge"angesagt war.
Wenn nicht in Gerstungen gabs so etwas wie "Aufenthaltsräume"für vom Weg verwirrte"Reisende.
Wie Mike schon schrieb,man wurde dann "ausgelöst"
In den Regiozügen nach Gerstungen pendelten die Kontrollen Fötha-Gerstungen,dort allerdings auch in Zivil...
"Vermisste"gabs ja immer mal...

Insofern mir bekannt bekam eine I Zug Berechtigung nur die AGT s,deren Heimfahrt oder Fahrt zum Dienstort eher Unwegbarkeiten bei den Verbindungen hatten. Immerhin dauerte eine Fahrt Gerstungen -Berlin und dann Umland schon mal von morgens ca 6Uhr bis 18/gegebenfallsbis 20Uhr und das bei VKU,vielen Dank auch...
bei den AGTs von der Küste eine wirklich "tolle Reisetätigkeit"...Tagesreise!

Normaler Reiseweg war unter anderem.
Zu Fuss vom Gebiet Böller zum SchlagbaumOberellen,dann per Anhalter mit dem Milchlaster nach Eisenach(hier sei nochmals ein wirklicher Dank an dieLKW Fahrer,die einen am Bahnhof Eisenach abgesetzt haben)
Dann Zug nach Berlin über die wirklich "schönen "Bahnhöfe Gotha,Erfurt,Weimar,Apolda,Naumburg,Bitterfeld,Wittenberg,irgendwann Berlin Ostbahnhof oder Lichtenberg,bisschen S- Bahn fahren und wer Glück hatte, dessen Freunde hatten Zeit und Auto,dann war man mal "recht früh"zu Hause...muss man wirklich nicht all zu oft haben!




Die Berechtigung zur Benutzung der Züge des internationalen Reiseverkehrs für Soldaten im Grundwehrdienst (GWD), Soldaten auf Zeit (SaZ), Unteroffiziere auf Zeit (UaZ), Unteroffiziersschüler (US) sowie Offiziersschüler der Hochschulreife, des 1. bis 3. Sudienjahres, Fähnrichschüler mußte durch den Betroffenen extra beantragt werden. Dieser Antrag war zu begründen. In der Regel wurde dieser Antrag genehmigt wenn ersichtlich war, dass der Betroffene nicht rechtzeitig zum Dienst - auf Grund ungünstiger Reiseverbindungen - erscheinen würde. Nicht von Bedeutung war das schnelle Erreichen des Urlaubsortes. Wenn die Prüfung des Antrages durch die Dienstvorgesetzten erfolgreich war, erfolgte ein Eintrag in das Urlaubs- und Ausgangsbuch der Kompanie/Batterie sowie auf der Rückseite des Urlaubscheins unter Bemerkungen. Zum Urlaubsappell wurden der betreffende Personenkreis zu der "normalen" Urlaubsbelehrung" zusätzlich belehrt. Hauptpunkte waren hier nochmals die besondere Einhaltung der Wachsamkeit und Verschwiegenheit sowie des generellen Verbotes der Kontaktaufnahmen, Verbot der Annahme von Geschenken usw. , sowie dass alle im Zusammenhang mit dieser Reise stehenden Vorkommnisse nach Rückkehr in die Dienststelle sofort zu melden sind. Die Genehmigung war nur einmalig pro Reise und war auf einen bestimmten Zug, sowie einen bestimmten Streckenabschnitt beschränkt.
Bei Mitführen von Waffen bzw. Munition sowie von VS Material, war eine Benutzung des internationalen Reiseverkehr generell ausgeschlossen.



Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#27

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.11.2010 10:12
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zu meiner Zeit (NVA, II/1978 bis I/ 1980) war es, wie Sta´bsfähnrich und andere schon ausgeführt haben, nur mit Sondergenehmigung und in begründeten Ausnahmefällen gestattet, die I- Züge zu benutzen. Generell galt für alle Gwd- ler, UaZ Uniformgebot. Das wurde auch oft vor Antritt des Urlaubs kontrolliert (Taschenkontrolle, ob da nicht doch vielleicht ein Zivilkleidungsstück drin war..., erlaubt war lediglich "lange" Unterwäsche in Farbe weiß oder grau...!). Auch wurden mit be4stimmterv Regelmäßigkeit Schrankkontrollen auf Zivilsachen durchgeführt und es gab mächtig Ärger, wenn auch nur das kleinste und unbedeutendste Teil außerhalb der Unterwäsche oder eines Schlafanzuges gefunden wurde. Selbst auf zivile Sportsachen hatte man ein wachsames Auge...!

Von der Verbringung eines nicht unerheblichen Teil des ersehnten Urlaubs in Reichsbahnzügen (das war ja noch o. k., solange sich dort die Räder auch drehten...), in schäbigen Mitropas (sag nur Magdeburg- Hbf, die berühmt- berüchtigte Mitropa zwischen Bahnsteig 5 und 6!!!), auf ekelhaft kalten und "zugluftigen" Bahnsteigen kann ich auch ein Liedchen singen!!! Havelberg gehörte genau wie meine Heimatstadt Ilsenburg noch zum ehem. Bezirk Magdeburg. Da Havelberg ja als einzigste (!) DDR- Kreisstadt jedoch keinen Bahnanschluß besaß, war es eine Ozeitintensive dyssee, nach Haus zu kommen! Es gab zwar eine Direktbusverbindung nach Magdeburg, dieser BUs fuhr aber genialer Weise schon um 13 Uhr, da war an ein Urlaubsantritt mittels Passieren des KdP´s jedoch nicht zu denken...,also mit dem Bus nach Glöwen, von Glöwen nach Wittenberge mit dem Bummelzug, weiter mit selbigen nach Stendal..., Wolmirstedt in die S- Bahn und in Magdeburg den Schlußlichtern des Zuges nach Halberstadt noch hinterhergewunken..., warten auf den nächsten Zug.
Vertaktete Fahrpläne wie heute meißt üblich..? Fehlanzeige! Verpaßte Anschlußzüge, wenn denn überhaupt fahrplantechnisch vorhanden..., oft wegen Verspätungen verpaßt. Meißtens traten dann die Verspätungen erst kurz vor dem Umsteigebahnhof ein..., besonders nett und ärgerlich .

Wenn mich nicht alles täuscht, war die einfache Strecke Ilsenburg- Havelberg so um die 120 km, real zu DDR- Zeiten in etwa 3 Stunden zu bewältigen, gebraucht hat man fast 8...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 09.11.2010 07:59 | nach oben springen

#28

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.11.2010 01:22
von student | 89 Beiträge

Man konnte von den (an sich verbotenen) Fahrten mit dem I-Zug auch profitieren: In meiner Offiziersschülerzeit bin ich auch einmal mit dem I-Zug nach Plauen gefahren, weil irgendein Zug bis Leipzig Verspätung hatte. Am oberen Bahnhof warteten schon Trapo und OHS-Streife, und ich wurde Kunde bei ihnen. Da es kurz vor Dienstbeginn war, wurde mir aufgetragen, daß ich einen Ich-weiß-nicht-mehr-wieviel-km-Marsch mitmachen sollte und danach bestraft werden würde. Und auf dem Marsch bekam ich dann fürchterliche Bauchschmerzen, wurde im Med.Punkt begutachtet und mit Verdacht auf einen geplatzten Blinddarm ins Krankenhaus verfrachtet. (Ausreichend Butter hatte ich mir beim Frühstück noch mitgenommen - wegen des Blutbildes.) Naja, die Ärzte meinten nach der Operation, den Symptomen nach hätten sie etwas mehr erwartet, ich meldete mich in der Einheit am Tag der Gehaltszahlung zurück und trat am nächsten Tag einen zehntägigen Genesungsurlaub an. Außerdem hat mir mein Blinddarm nie wieder Probleme gemacht.


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#29

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.11.2010 07:46
von küche69 | 428 Beiträge

Hallo!

Nach einigem Nachdenken, kann ich mich jetzt erinnern, dass es ab Mitte 1989 diese Berechtigungsscheine gab, um mit dem Interzonenzug die Urlaubsreise ab Magdeburg antretten zu dürfen.

Es stimmt auch, dass die Armeeangehörigen aus den Räumen Leipzig, Dresden ect. nur noch in Zivil auf Urlaub fahren durften, da es durch die vorherrschende Lage zu einigen Vorkommnissen gekommen war.

Grüße von Küche69


_______________

"Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehn!"



zuletzt bearbeitet 14.11.2010 07:46 | nach oben springen

#30

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.11.2010 18:20
von torpedoschlosser | 330 Beiträge

Wie das immer so war nach dem Grenzdienst! Frühschicht beendet-keine Zeit für das was danach alles noch erledigt werden muß. Die Kaschi wurde vom Kumpel gereinigt. Alles ging nur noch in Hektik -die Zeit lief und der Bus von Kleinmachnow wartete nicht um uns nach Genshagener Heide zu karren. Verpasst !! Also, auf mit dem nächsten Bus nach Potsdam, kurzentschlossen. Fahrplan gepeilt - Mist !! Nur noch I-Zug in Richtung Norden? Kurzer Entschluss, Lage gepeilt und los ging's. Der Schaffner kannte wohl dieses Spiel und hat uns voll gedeckt. DANKE!!! In HST angekommen wieder Lage gepeilt wegen -KD-, Schwein gehabt. Habe sehr schönen Urlaub verlebt.
Wieso hat man uns das bloß so schwer gemacht, hatten das Vertrauen der DDR und haben bewußt unsere Pflicht erfüllt??
Nun ist es Geschichte, man hat Zeit darüber nachzudenken und manches versteht man hinterher.

mfG torpedoschlosser


zuletzt bearbeitet 14.11.2010 18:22 | nach oben springen

#31

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.11.2010 18:26
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Nun ist es Geschichte, man hat Zeit darüber nachzudenken und manches versteht man hinterher.

mfG torpedoschlosser[/quote]
---------------
Da kann ich dir voll zustimmen, aber das mit den Scheiß I-Zügen werde ich nie verstehen. Transitzüge wäre ja noch eine Erklärung, aber I-Zug steht bei mir für International. Wie gesagt, da fehlt mir bis heute das Verständnis.

Mike59


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#32

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.11.2010 19:31
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Zitat von Mike59

(...)
Da kann ich dir voll zustimmen, aber das mit den Scheiß I-Zügen werde ich nie verstehen. Transitzüge wäre ja noch eine Erklärung, aber I-Zug steht bei mir für International. Wie gesagt, da fehlt mir bis heute das Verständnis.

Mike59



Die staatrechtlichen Positionen und die Zukunftsvisionen über das Gebiet "Deutschland" zwischen Oder/Neisse-Rhein waren in der DDR und in der BRD so unterschiedlich, dass selbst der internationale Eisenbahnverkehr zwischen der DDR-Westberlin-BRD (Sprachregelung: Ost) bzw. der innerdeutsche Reiseverkehr in Interzonenzügen (Sprachregelung: West) hochpolitisch war.
http://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/...highlightedTerm
Ich nehme mal an, die Züge waren voller gut ausgebildeter IM des BND, da wären die armen NVA Angehörigen leichte Opfer der Anwerbeversuche von skrupellosen Agenten der bourgeoisen Grossmonopolkonzerne geworden. Dieser Gefahr wollten man die Soldaten nicht aussetzen!!!
Theo


zuletzt bearbeitet 14.11.2010 19:37 | nach oben springen

#33

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.11.2010 19:46
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Mike59

(...)
Da kann ich dir voll zustimmen, aber das mit den Scheiß I-Zügen werde ich nie verstehen. Transitzüge wäre ja noch eine Erklärung, aber I-Zug steht bei mir für International. Wie gesagt, da fehlt mir bis heute das Verständnis.

Mike59



Die staatrechtlichen Positionen und die Zukunftsvisionen über das Gebiet "Deutschland" zwischen Oder/Neisse-Rhein waren in der DDR und in der BRD so unterschiedlich, dass selbst der internationale Eisenbahnverkehr zwischen der DDR-Westberlin-BRD (Sprachregelung: Ost) bzw. der innerdeutsche Reiseverkehr in Interzonenzügen (Sprachregelung: West) hochpolitisch war.
http://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/...highlightedTerm



------------------------------------
Na @ ..teo

das ist sicher nicht unrichtig. Aber ich(BU) bin, fast immer mit dem Nachtzug gefahren und habe im Platzwagen nach Paris immer einen Schlafplatz bis ESA gefunden. Wäre ja auch Verschwendung gewesen wenn die Plätze nicht genutzt worden wären, oder?
Mike59


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#34

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.11.2010 20:48
von Rabe (gelöscht)
avatar

Hallo!

Über die Eisenbahn - Güst Oebisfelde fuhren zu meiner Zeit Züge von Leipzig nach Köln und umgekehrt. Die Züge aus Leipzig ( Ausreisezüge ) waren bis Magdeburg für den " Binnenverkehr " frei. Jeder Reisende konnte die Züge bis Magdeburg benutzen. Entsprechende Lautsprecherdurchsagen der DR erfolgte auf den Bahnhöfen Ab Magdeburg - Hbf führten
hier zugestiegende Angehörige der Transportpolizei Kontrollen durch. Die Kontrollen der Personaldokumente erfolgte nicht bei allen Reisenden. Man versuchte, die sich verfahrenen DDR - Bürger heraus zu finden. Ach der Schaffner der DR meldete
die sich verfahrenden Personen. Durch die Transportpolizei erfolgte die Ahndung der" Irrfahrt ". Wie diese Ahndung erfolgte ist mir unbekannt. ( Verstoß gegen das Grenzgesetz ? )
Wurden Reisende durch die Paßkontrolle festgestellt, erfolgte eine kurze Befragung nach dem Wie, Warum, Weshalb usw. Entsprechend der Glaubwürdigkeit wurden die Verfahrer an die Trapo übergeben bzw. sie wurden auf den "öffentlichen Teil " des Bahnhofes entlassen. Durch die Paßkontrolleinheit wurde jedoch auch noch ein anderes Verfahren angewendet. In der Zugfolge fuhr zuerst ein Zug in Richtung BRD. Der Gegenzug fuhr in Richtung DDR. Der Verfahrer aus dem Ausreisezug wurde dann in den Einreisezug gesetzt und hatte sozusagen bis Magdeburg " Freie Fahrt ".
So geschehen während meiner Zeit in Oebisfelde von 1968 bis 1973.
Über die Bestimmungen der Mitfahrt durch Militärangehörige in diesen Zügen bis bzw. ab Magdeburg kann ich keine Angaben machen. Für die
Angehörigen der PKE war die Nutzung der Züge von bzw. nach Magdeburg nur im Dienst gestattet. Dafür stand ein Dienstabeil zur Verfügung und die mitfahrenden Kontrolleure waren im Besitz einer Dienstfahrkarte.

Rabe


zuletzt bearbeitet 14.11.2010 21:07 | nach oben springen

#35

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.06.2011 15:58
von StabsfeldKoenig | 2.620 Beiträge

Die Züge Berlin-Frankfurt/M waren (wie alle 300er Züge) für den Binneverkehr (und damit auch für NVA/GT-Urlauber) gesperrt, denn diese fuhren Bln-Friedrichstraße - Bln-Zoo - BRD (Transitzüge, von Eisenbahnern auch "Zitteraale" genannt, weil diese nicht außerplanmäßighalten durften, deswegen zitterten die Fahrdienstleiter, rechtzeitig die Strecke frei zu bekommen).
Die sog. Interzonenzüge (der Begriff wurde in den 80er Jahren kaum noch benutzt) waren die 400er, die von div. Bezirksstädten ohne Berührung des Berliner Stadtgebietes (nur der D 444/445 Cottbus - Bln-Schönefeld - Potsdam - Magdeburg - Hannover - Köln/zurück "kratzte" Berlin am Rande an) in die BRD fuhren konnten in beiden Richtungen im Binnenverkehr genutzt werden.



zuletzt bearbeitet 21.06.2011 16:01 | nach oben springen

#36

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.06.2011 16:42
von Oberkellner | 36 Beiträge

Wie war das eigentlich bei der Bundeswehr ?
Ich erinnere mich dran,das wir im Mitropa- Speisewagen vereinzelt Soldaten hatten,welche zumindest Getränke(na klar Bier!!!) holten,meistens im Raum Hannover oder Köln,Probleme gab es da nie,würde nur mal gern wissen,ob dafür auch irgendwelche Regeln gab !


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#37

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.06.2011 17:21
von Tobeck | 484 Beiträge

Zitat von Oberkellner
Wie war das eigentlich bei der Bundeswehr ?
Ich erinnere mich dran,das wir im Mitropa- Speisewagen vereinzelt Soldaten hatten,welche zumindest Getränke(na klar Bier!!!) holten,meistens im Raum Hannover oder Köln,Probleme gab es da nie,würde nur mal gern wissen,ob dafür auch irgendwelche Regeln gab !



Richtig, auf der Strecke von Helmstedt bis Hannover (und weiter nach Köln) waren die Interzonenzüge Freitagnachmittags ab Braunschweig und Sonntagabends zurück immer voll mit Bundeswehrsoldaten - die meisten in zivil - da Braunschweig nicht nur ein wichtiger Umsteigebahnhof für verschiedene Garnisionsstädte war, sondern selbst der größte Standort war. Probleme hätte es höchstens in der entgegengesetzten Richtung gegeben, wenn einige den letzten Halt verschlafen haben sollten oder gar auf die Idee kamen, in Uniform nach Westberlin zu fahren. Welche Regeln gab es da? Wer nach Westberlin, in die Ostblock-Staaten einschließlich Jugoslawien fahren wollte, mußte dies vorher in seiner Einheit melden oder beantragen. Fahrt selbstverständlich nur in Zivil, auch das Mitnehmen des Dienstausweises oder von Ausrüstung war untersagt, Vorkommnisse waren zu melden.

In Bebra, dem letzten Halt im Westen auf der Strecke von Frankfurt nach Berlin über Gerstungen, hielt der Interzonenzug manchmal 20 Minuten und länger. In dieser Zeit lief durch den ganzen Zug ein oder mehrere US-Soldaten, öffneten jedes Abteil und fragten in englisch, ob sich US-Soldaten unter den Passagieren befinden. Da hatte es wohl des öfteren Probleme mit den meist ortsunkundigen US-Soldaten gegeben, die in den falschen Zug eingestiegen waren und nach Gerstungen wieder raus geholt und wieder zurückgebracht werden mußten.


zuletzt bearbeitet 21.06.2011 17:30 | nach oben springen

#38

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.06.2011 17:38
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Militär nur über Helmstedt-Potsdam zugelassen
http://books.google.ch/books?id=ZaTMtbP2...tberlin&f=false
Theo


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#39

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.06.2011 17:40
von Oberkellner | 36 Beiträge

Danke für die schnelle Antwort,wenn sich mal ein Soldat (wie auch immer) zu erkennen gab und bei uns im Wagen gerade nichts los war,haben wir schon mal gefragt,ob der junge Mann sein Bandmaß dabei hat oder wenigstens weiß wieviele Tage er noch hat-die Reaktionen darauf waren manchmal erste Güte-ging aber natürlich nur,wenn die Besetzung bei uns das sozusagen politisch zuließ-wir hatten da einen Kollegen in der küche,welcher an einem langweiligen Winterabend Richtung Aachen,einem BW-Soldaten eine Kalaschnikow erklärte,mit vielen leider falschen Details,die beiden unterhielten sich lange u. intensiv,zum Glück war das einer der extra ruhigen Tage im Speisewagen,aber ich dachte mir jedesmal,wenn die Tür aufging-bitte lass es nicht jemand sein,denn ich vom Sehen her kannte(z.B. Mitropa-Kontrolle),naja man muß auch mal Glück haben,außerdem war das ein richtig dufter Kollege(der Gott der netten Köche möge es Ihm da oben im Himmel nicht zu schwer machen!)


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#40

RE: Urlaubsheimfahrt im Interzonenzug

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.06.2011 17:55
von Tobeck | 484 Beiträge

Zitat von Oberkellner
Danke für die schnelle Antwort,wenn sich mal ein Soldat (wie auch immer) zu erkennen gab und bei uns im Wagen gerade nichts los war,haben wir schon mal gefragt,ob der junge Mann sein Bandmaß dabei hat oder wenigstens weiß wieviele Tage er noch hat-die Reaktionen darauf waren manchmal erste Güte-ging aber natürlich nur,wenn die Besetzung bei uns das sozusagen politisch zuließ-wir hatten da einen Kollegen in der küche,welcher an einem langweiligen Winterabend Richtung Aachen,einem BW-Soldaten eine Kalaschnikow erklärte,mit vielen leider falschen Details,die beiden unterhielten sich lange u. intensiv,zum Glück war das einer der extra ruhigen Tage im Speisewagen,aber ich dachte mir jedesmal,wenn die Tür aufging-bitte lass es nicht jemand sein,denn ich vom Sehen her kannte(z.B. Mitropa-Kontrolle),naja man muß auch mal Glück haben,außerdem war das ein richtig dufter Kollege(der Gott der netten Köche möge es Ihm da oben im Himmel nicht zu schwer machen!)



Weiß hier zufällig jemand, ob Wagen der Deutschen Reichsbahn nicht nur für die Interzonenzüge eingesetzt wurden, sondern hin und wieder auch in regulären Bundesbahnzügen? Ich kann mich erinnern, einmal bis Göttingen in einem solchen Wagen gefahren zu sein. Und über Göttingen fuhren doch keine Interzonenzüge? Woher kam eigentlich in den Reichsbahnwagen im Sommer dieser merkwürdige "chemische" Geruch? Waren das die Kunstlederbezüge oder bestimmte Reinigungsmittel?


zuletzt bearbeitet 21.06.2011 17:59 | nach oben springen



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