#21

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 17:25
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Rabe

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Rabe
Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem
seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe




Zum Rot unterlegten Schriftbild.

Den Gedanken kannst getrost in die Mülltonne klopfen.



Na, wenn die Telefonverbindung nicht nutzbar war, dann hat der BGS - Kamerad vielleicht einem anderen Reisenden einen Brief zur
Beförderung an die DDR - Organe übergeben. Viel mehr Möglichkeiten gibts ja nicht mehr, oder?
Doch, der vom User Willie genannte I/S beim BGS. War der vielleicht IM des MfS?
Ne, das geht mir jetzt alles zu weit. Für mich ist das Thema durch.

Rabe




Vielen Dank für die konstruktiven Beiträge.
Und die Smileys helfen da auch nicht weiter.

Wenn Du Spaß haben willst, machs im entsprechenden Themenbereich auf und lass Dich dort entsprechend aus.
Es gibt genügend Leute die nur mitlesen und irgendwann solche Beiträge als "die Wahrheit" im Bezug auf die ehemalige innerdeutsche Grenze publizieren und weitervermitteln.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 18.12.2010 17:36 | nach oben springen

#22

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 17:41
von Gert | 12.356 Beiträge

@Feliks Zitat:Nein? Mit deinen persönlichen Daten, wie z.B. deiner Wohnanschrift und Passnummer sowie Austellungsbehörde, wäre es den Organen der DDR nicht möglich gewesen den Wahrheitsgehalt deiner Angaben zum Arbeitgeber zu überprüfen?
Man lernt nie aus.


Na ja Feliks für diesen Job warst dann du oder deine Kollegen zuständig ? Dann wird ja wohl ein IM der Schtaasi in der Personalabteilung meiner Firma gesessen haben oder wie lief das ab ?

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#23

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 17:45
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Angelo

Zitat von Gert

Zitat von Rabe
Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe




Lieber Spassvogel Rabe, dieser Post ist wohl eher unter der Kategorie Satire einzuordnen oder irre ich mich ?

Viele Grüße aus dem Rheinland




Ich denke das muß nicht sein oder ?





Angelo lass ihn doch mal bischen Spass machen. Als solchen habe ich das doch auch erkannt. Ist doch nicht schlimm.

Gruß Gert


.
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#24

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 18:03
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Rabe

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Rabe
Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem
seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe




Zum Rot unterlegten Schriftbild.

Den Gedanken kannst getrost in die Mülltonne klopfen.



Na, wenn die Telefonverbindung nicht nutzbar war, dann hat der BGS - Kamerad vielleicht einem anderen Reisenden einen Brief zur
Beförderung an die DDR - Organe übergeben. Viel mehr Möglichkeiten gibts ja nicht mehr, oder?
Doch, der vom User Willie genannte I/S beim BGS. War der vielleicht IM des MfS?
Ne, das geht mir jetzt alles zu weit. Für mich ist das Thema durch.

Rabe




Vielen Dank für die konstruktiven Beiträge.
Und die Smileys helfen da auch nicht weiter.

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da haste recht TH


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#25

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 18:17
von Rabe (gelöscht)
avatar

Zitat von Pitti53

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Rabe

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Rabe
Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem
seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe




Zum Rot unterlegten Schriftbild.

Den Gedanken kannst getrost in die Mülltonne klopfen.



Na, wenn die Telefonverbindung nicht nutzbar war, dann hat der BGS - Kamerad vielleicht einem anderen Reisenden einen Brief zur
Beförderung an die DDR - Organe übergeben. Viel mehr Möglichkeiten gibts ja nicht mehr, oder?
Doch, der vom User Willie genannte I/S beim BGS. War der vielleicht IM des MfS?
Ne, das geht mir jetzt alles zu weit. Für mich ist das Thema durch.

Rabe




Vielen Dank für die konstruktiven Beiträge.
Und die Smileys helfen da auch nicht weiter.

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da haste recht TH




Mehr als mich entschuldigen kann ich nicht. Das habe ich oben getan und mir Buße auferlegt! Ich persönlich hätte mir natürlich ge-
wünscht, dass die profunden Kenner des DDR - Grenzregime, der Grenzbeauftragten des MfS, der V2000 und der Paßkontrolle
zum eingestellten Thema sachkundig schreiben. Da hab ich außer Bemerkungen nichts gelesen.

Rabe


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#26

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 20:18
von willie | 613 Beiträge

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe[/quote]

Hallo @Rabe,
für Dich sind meine Schilderungen vielleicht unglaublich. Für mich jedoch die absolute Wahrheit und wirklich so passiert!
Hier prallen eben zwei grundverschiedene Meinungen aufeinander. Einmal die des Kontrolleurs bzw. Veranlassers der Kontrolle und auf der anderen Seite die des Kontrollierten. Ich denke mal aufgrund Deiner langjährigen Berufserfahrung weißt Du doch ziemlich genau wovon ich in meinem Beitrag spreche. Ich habe leider aufgrund Deiner Äußerungen den Eindruck das hier mal wieder etwas Unbequemes nicht wahr sein darf. Wäre schön, wenn ich mich täusche. Nebenbei, mein Vater und ich waren damals unmittelbar beteilgt, Du auch? Dann lass mal hören.

Zur damaligen Einreisekontrolle und dem anschließenden Besuch im Kreis Sonderhausen noch ein paar "Kleinigkeiten":

Mir ist damals selber fast die Kinnlade heruntergefallen als man mich mit meinem Namen ansprach.
Während der anschließenden Durchsuchung meines FZ in der GüSt Wartha wurden mein Vater und ich getrennt in 2 Räume verbracht. Man durchsuchte mich intensiv. Kleidung ausziehen, Geldbörse usw. Auf mehrmalige Frage was man den suchte, erhielt ich keine Antwort. Anschließend durften wir unsere Fahrt fortsetzen.
Nach etwa einer halben Stunde Fahrt machten wir eine Pause am Straßenrand und stiegen aus dem FZ aus.
Hier erzählte mir Vater das auch er seine gesamte Kleidung ablegen mußte und intensiv durchsucht wurde.
100 Mark der DDR, die sich in der Krawatte versteckt befanden, wurden glücklicherweise nicht endeckt (Krawatte wurde bei der Durchsuchung abgelegt und nicht durchsucht)!!!
Von diesem Devisenschmuggel wußte ich damals nichts.
Unsere Ausreise aus der DDR verlief damals glücklicherweise reibungslos/normal.




...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#27

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 21:00
von willie | 613 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Gohrbi
Auch Angehörige der Bundeswehr wurden mit Dgrd. bei der Einreise angesprochen.
Meinem Kameraden ging das 85 so. "Na dann Herr Hauptfeldwebel, angenehme Weiterreise"
Wer hat da gepetzt?
Westbesuch mußte doch angemeldet werden. Er hatte aber keine Probleme, bei der Ausreise auch nicht.



Im Antrag für das Visum musste der Beruf und der Arbeitgeber angegeben werden. Nun weiss ich nicht, was BGS und Bundeswehr da hineingeschrieben haben, im Grunde genommen konnte man irgendeinen Fantomarbeitgeber einsetzen. Konnte ja keiner nachprüfen. jedenfalls haben sie mich nie nach dem Werksausweis gefragt

Hallo Gert,
als Beruf hab ich damals Polizeivollzugsbeamter i. BGS angegeben und als Arbeitgeber Bundesgrenzschutz
. Desweiteren Name, Vorname, Geburtsdatum/Ort, Wohnort, Straße; ich glaub das wars.
Aber vielleicht hat ja noch jemand ein entsprechendes Formular.
Gruß Willie

Viele Grüße aus dem Rheinland



...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#28

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 21:49
von LO-driver | 750 Beiträge

Nicht nur an der Innerdeutschen Grenze wurde so intensiv durchsucht. Bei einer Einkaufsfahrt in Richtung Lieberec CSSR, etwa 1984/85 wurde ich mit dem PKW
Wartburg 311, auch in so eine Extragarage gebeten. Es folgte eine sehr lange und intensive Durchsuchung des Fahrzeuges und meiner Person.
Geldbörse bis auf den letzten Kassenzettel und Befragungen nach mitgeführten Telefonnummern. Auch die zur damaligen Zeit in Mode gekommenen Häkelmütze mit Toiolettenpapier, welche restlos aufgerollt wurde, sind Objekt der Begierde gewesen. Natürlich bin ich und meine Freundin (jetzt Frau) auch einzeln befragt
worden. Auf anfragen weshalb dies sein muß, gab es auch keine Antwort. Mich würde schon intressieren, warum so mit Menschen umgegangen wurde.
Zufall, Anweisung oder System???
Auch nach längeren Urlaubsreisen bis Ungarn oder Bulgarien, sind nach Rückreise die Vorgehensweise der DDR Grenzbeamten, im gegensatz zu anderen Ländern
sehr unangenehm gewesen. Nach heutigem Wissensstand (PKE=MfS) dachte ich einen Grund gefunden zu haben. Aber wir alle sind Menschen, auch in
Soz. Ausland werden entsprechende Organe am Kontrollpunkt ihren Dienst geschoben haben. Wo liegt also der Grund?
In der Ausbildung oder die Vorgaben der Parteioberen??? Hast Du eine Erklärung für mich? (Rabe) -gern auch über PN-

LO-D



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#29

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 13:00
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von LO-driver
Natürlich bin ich und meine Freundin (jetzt Frau) auch einzeln befragt worden. Auf anfragen weshalb dies sein muß, gab es auch keine Antwort.


Naja, die Frage kannste Dir ja wohl selbst beantworten. Eine Trennung VOR der Befragung versteht sich ja von selbst. Nicht unterschätzen sollte man auch die 'Spürnase', sprich die psychologische Wahrnehmung des Kontrollettis.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 20.12.2010 13:01 | nach oben springen

#30

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 14:20
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von willie
Hallo Gert,
als Beruf hab ich damals Polizeivollzugsbeamter i. BGS angegeben und als Arbeitgeber Bundesgrenzschutz[/blau]. Desweiteren Name, Vorname, Geburtsdatum/Ort, Wohnort, Straße; ich glaub das wars.
Aber vielleicht hat ja noch jemand ein entsprechendes Formular.Gruß Willie



Habe den Bereich einmal rot gekennzeichnet


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#31

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 14:48
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von LO-driver
Auch nach längeren Urlaubsreisen bis Ungarn oder Bulgarien, sind nach Rückreise die Vorgehensweise der DDR Grenzbeamten, im gegensatz zu anderen Ländern
sehr unangenehm gewesen. Nach heutigem Wissensstand (PKE=MfS) dachte ich einen Grund gefunden zu haben.


@lo-driver, es mag sich komisch anhören, es gab aber in der ddr keine beamten auch wenn es die heutige journaille immer herbetet.
die pesonen bzw. kfz- kontrollen an den güst´en fanden doch aber durch den zoll (blaue uniform) und nicht durch die pke (uniform der gt) statt, oder ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#32

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 14:49
von Krelle (gelöscht)
avatar

Im Mai 1988 bin ich (damals Grenzzolldienst, Hauptzollamt Lübeck-Ost) mit meiner Frau erstmalig in die DDR eingereist, um meinen langjährigen Brieffreund aus Stralsund, den ich zuvor noch nie gesehen hatte, zu besuchen. Die Einreise erfolgte mit dem Zug über die GÜSt Herrnburg. Zoll-und Paßkontrolle im erwartungsgemäßen Rahmen; ich konnte nichts Außergewöhnliches oder Negatives daran feststellen. Die Fragen nach dem Reiseziel beantwortete ich wahrheitsgemäß.
Als ich dann vor einigen Jahren eine Kopie meiner "Stasi"-Akte von der BSTU erhielt, staunte ich nicht schlecht. Da hätte ich dem kontrollierenden Zöllner angeblich gesagt, ich hätte die Person, zu ich fahren wolle, in der CSSR kennengelernt. Auch die weiteren Angaben, die ich angeblich gemacht habe, entsprachen in keiner Weise meinen tatsächlichen Angaben. Ich war total baff!!! Dann, so las ich weiter in meiner Akte, ist bei meiner Wiederausreise aus der DDR aufgefallen, dass die gemachten Angaben in der Zollerklärung nicht zu denen passten, die ich bei der Einreise machte. Da ist der PKE ein Licht aufgegangen: der Zöllner hatte wohl nicht m e i n e Aussagen protokolliert, sondern hatte sich sicherlich vertan und wohl das aufgeschrieben, was vielleicht jener, der vor oder hinter mir befragt worden war, aussagte... ich las dann in meiner Akte, dass bezüglich dieses Fehlers der Zöllner, der das verbockt hatte, zur PKE zitiert wurde "zwecks Klärung des Sachverhaltes". Nun, er hat bestimmt einen auf den Deckel bekommen....

Bei der Ausreise war ich dann ziemlich aufgeregt. Mein Freund Jens hatte mir sein ihm einige Jahre zuvor verliehenes Reservistenabzeichen in Bronze geschenkt und ich hatte Angst, das man es mir bei einer Zollkontrolle abnehmen würde. Ging aber glücklicherweise alles klar, da mein Gepäck nicht kontrolliert wurde. Als die Grenzkontrolleure den Zug verlassen hatten und sich der Zug in Richtung Lübeck in Bewegung setzte, öffnete ich ein Fenster des langsam aus dem Bahnhof rollenden Zuges. Ich wusste zwar, dass das Fotografieren von Bahnhofs- und Grenzanlagen streng verboten war, trotzdem konnte ich es nicht lassen und drückte mehrmals auf den Auslöser. Da standen zwei Leute von der PKE direkt an der Schranke, die haben das mitbekommen. Und die Soldaten auf dem Turm haben das auch gesehen. Ich hatte ganz schön Muffe.... immerhin wäre es wohl noch möglich gewesen, den Zug durch Signale zum Halten zu bringen. Als dann die Grenzlinie passiert wurde, fiel zentnerweise Ballast von mir.... ja, das war leichtsinnig. Immerhin hat man wohl seitens der PKE bzw. Grenztruppen nicht gesehen, wer genau da die verbotenen Fotoaufnahmen gemacht hat. Sonst hätte das sicherlich erhebliche negative Konsequenzen nach sich getragen, als ich im Jahr darauf wieder meinen Freund in Stralsund besuchte. Bin dann mit meinem Wagen über Lübeck-Selmsdorf rüber. Musste Kofferraum öffnen und den Zöllner davon überzeugen, dass die ATARI-Spielkonsole einschließlich der Spiele harmloser Natur waren.... Gott sei Dank hat sich der Zöllner nicht alles ganz genau angeschaut bzw. demonstrieren lassen, denn ich stellte später bei meinem Freund in Stralsund fest, dass da doch 3 "Ballerspiele" dabei waren. Nun, meinem Kumpel hat es sehr gefallen und wir haben bis spät in die Nacht vor dem Kasten gesessen und bei "Hochprozentigem" das eine und andere Ziel vom Bildschirm geschossen.....

Nachtrag: Mein Freund Jens starb im Alter von nur 44 Jahren. Ich habe viele schöne Stunden und Tage mit ihm verbracht. Sein früher Tod macht mich auch heute noch betroffen und sehr traurig. Oft ertappe ich mich, wie ich dann gen Himmel in das unermesslich große Sternenzelt schaue. Das bringt mir nicht nur Trost und Hoffnung, sondern auch immer wieder die Erkenntnis, wie unwichtig doch Vieles ist. Denkt mal wie ich darüber nach - das eleminiert so manches "Problem" und hilft Euch, jeden Tag des Lebens als das zu begreifen, was es ist: ein riesig großes Geschenk, das dazu dient, jene Erfahrungen machen zu können, deretwegen wir einst geboren worden sind.


zuletzt bearbeitet 21.12.2010 00:11 | nach oben springen

#33

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 15:15
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Krelle
Im Mai 1988 ..., öffnete ich ein Fenster des langsam aus dem Bahnhof rollendes Zuges. Ich wusste zwar, dass das Fotografieren von Bahnhofs- und Grenzanlagen streng verboten war, trotzdem konnte ich es nicht lassen und drückte mehrmals auf den Auslöser. Da standen zwei Leute von der PKE direkt an der Schranke, die haben das mitbekommen. Und die Soldaten auf dem Turm haben das auch gesehen. Ich hatte ganz schön Muffe...



Haste die Schnappschüsse noch *neugierig_frag*

[Edit]
das müßte eins der Bilder sein? *wink*


Quelle: www.grenze-lübeck.de


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 20.12.2010 15:25 | nach oben springen

#34

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 15:25
von LO-driver | 750 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von LO-driver
Auch nach längeren Urlaubsreisen bis Ungarn oder Bulgarien, sind nach Rückreise die Vorgehensweise der DDR Grenzbeamten, im gegensatz zu anderen Ländern
sehr unangenehm gewesen. Nach heutigem Wissensstand (PKE=MfS) dachte ich einen Grund gefunden zu haben.


@lo-driver, es mag sich komisch anhören, es gab aber in der ddr keine beamten auch wenn es die heutige journaille immer herbetet.
die pesonen bzw. kfz- kontrollen an den güst´en fanden doch aber durch den zoll (blaue uniform) und nicht durch die pke (uniform der gt) statt, oder ?




kann man mal sehen was 20 jahre jurnallie lesen so verursachen. aber vom vorhergehenden lebensabschnitt ist mir auch so manches herbetet worden. :-)
egal wer im einzelnen, der ton macht die musik, ist ja ein altes sprichwort. ich frage mich immer wieder ob es so geschult wurde und von wem?



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#35

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 15:42
von Krelle (gelöscht)
avatar

Zitat von 94

Zitat von Krelle
Im Mai 1988 ..., öffnete ich ein Fenster des langsam aus dem Bahnhof rollendes Zuges. Ich wusste zwar, dass das Fotografieren von Bahnhofs- und Grenzanlagen streng verboten war, trotzdem konnte ich es nicht lassen und drückte mehrmals auf den Auslöser. Da standen zwei Leute von der PKE direkt an der Schranke, die haben das mitbekommen. Und die Soldaten auf dem Turm haben das auch gesehen. Ich hatte ganz schön Muffe...



Haste die Schnappschüsse noch *neugierig_frag*

[Edit]
das müßte eins der Bilder sein? *wink*


Quelle: www.grenze-lübeck.de





Ja, das ist eines von diesen Fotos! Frecherweise habe ich einige der "verbotenen" Fotoaufnahmen kurz darauf im Grenzinformations-Schaukasten am Schlagbaum Eichholz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.... da konnte man den Aufbau der Sperranlagen sehr gut drauf erkennen. Die besten Fotos habe ich noch irgendwo im Keller. Wenn ich mal zum Aufräumen komme und diese Bilder finde, stelle ich sie hier mal ein.


zuletzt bearbeitet 20.12.2010 15:43 | nach oben springen

#36

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 16:08
von Drewitz | 356 Beiträge

kann man mal sehen was 20 jahre jurnallie lesen so verursachen. aber vom vorhergehenden lebensabschnitt ist mir auch so manches herbetet worden. :-)
egal wer im einzelnen, der ton macht die musik, ist ja ein altes sprichwort. ich frage mich immer wieder ob es so geschult wurde und von wem?[/quote]

Da kann ich nur für PKE Drewitz und die letzten Jahre sprechen.Uns wurde immer wieder eingehämmert:"Ihr seit Diplomaten in Uniform.Ihr vertretet die DDR.Höflichkeit ist ein Befehl!"
Also geschult wurde schon auf Höflichkeit.Aber ich habe auch das Gegenteil erlebt.Vor allem meist bei älteren Genossen.Und oft galt auch das alte Sprichwort vom Wald und dem reinschallen...

Drewitz


MfS,BV Potsdam,Abt.VI,PKE Drewitz 1.Zug,1.Gruppe 1988-1990 danach GR44 bis zum Ende


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#37

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 18:45
von dremi (gelöscht)
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Entschuldigung,das ich wieder meinen Senf dazugebe
Wenn ich den Verlauf der Diskussion betrachte, wird darum gestritten,wer eigentlich das Sagen um Durchsuchungen,Entkleidungen,
oder deren Art und Weise , oder Kontrollen von KfZ hatte.
Der eine sagt : der Zoll, der andere die PKE.
Tatsache ist doch, das das System der GÜST`n ein einzigartig geschlossenes System war, sogar mit Grenzern (SiK).
Die Sik waren direkt dem K-GR untergeordnet.
Sie hatten weder Kontakt zum Zoll oder den anderen"AGT" mit den Ärmelstreifen " Grenztruppen der DDR".
Wer glaubt, das der Zoll allein entschieden hat, wer persönlich kontrolliert wird oder nicht, möge das tun.
Der Antrag auf Einreise wurde auf alle Fälle nicht an das zuständige Hauptzollamt gestellt.
Mich wundert nur, ads unserem User " willie" nicht ein persönlicher Begleiter an die Seite gestellt wurde.


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#38

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 20:44
von Rabe (gelöscht)
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Hallo,

noch einmal zum Ausgangspunkt des Themas zurück:
Nicht im Allgemeinen und nicht im Besonderen waren Namen, Dienstgrade und Dienststellen von, in die DDR einreisenden BGS-
Beamten, Zollbeamten, Polizeibeamten oder Soldaten vor Übergabe der entsprechenden Reisedokumente ( speziell der Zählkarte )
an den Mitarbeiter der Paßkontrolle, bekannt. ( Wenn er es geschnallt hat ).
Ich kann natürlich nicht ausschliessen, dass z.B. bei Beanstandungen oder bei der Identitätskontrolle diesbezüglich unqualifizierte Bemerkungen gemacht wurden. Man könnte dies als misslungene Scherze abtun.

Um meine Buße noch vor Weihnachten zu efüllen, eröffne ich ein extra Thema zu den Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

Frohes Weihnachtsfest
Rabe


zuletzt bearbeitet 20.12.2010 20:44 | nach oben springen

#39

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 21:07
von LO-driver | 750 Beiträge

dake drewitz für deine kleine antwort. sicher gab es solche und solche in der dienstausführung. auch bei der verkehrspolizei oder auf dem rat der stadt abt. wohnungsfragen sind unterschiede zu merken gewesen. leider ist mir eine einreise nach WB oder NSW nicht möglich gewesen.
doch wirklich mehrmals nach allen anderen bruderländern. diese genossen (beamten) erledigten ja genau so ihren dienst, doch bei rückkehr aus diesen schlug einen
sofort ein anderer wind ins gesicht. schon allein die fragestellungen nach -woher-was-wieviel-wieso!
ich kann mir nicht vorstellen das alles einer deutschen gründlichkeit zuzuordnen ist. wieviel davon war parteimäßig vorgegeben, angelernt oder durchzusetzen.
es wirkte wie eine einschüchterrung ohne einen genauen hintergrund, so wurde es auch in der verwandschaft und unter arbeitskollegen diskutiert.

LO-D



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#40

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 20.12.2010 21:35
von willie | 613 Beiträge

Hallo,

ist ist doch sehr seltsam, wenn man schon beim ersten Anhalten des Pkw`s mit seinem Namen angesprochen wird und man die geforderten Unterlagen (Zählkarte, Reisepaß) noch nicht mal aus der Hand gegeben hat. Oder?

@Gohrbi hatte in seinem Beitrag auch das Ansprechen eines BW-Anhörigen mit Dienstgrad erwähnt. Gleich zwei Zufälligkeiten?
Nebenbei:
Die Reise mußte ja auch zuvor rechtzeitig bei den zuständigen Behörden beantragt werden. Allein schon dort waren Daten frühzeitig über mich bekannt.
Ich glaube nicht, das hier jemand mit "telepathischen Fähigkeiten" eingesetzt wurde.

Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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