#121

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 16:51
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Jawa 350

Zitat von Gert
Eine Bemerkung zu den Lohnangaben. Ich muss da den BO argumentativ stützen. Seine Lohnangaben waren für Regelarbeitszeit genannt und ohne sonstige Zulagen. Wenn hier Lohnangaben mit Überstunden gemacht werden, so gibt das keinen fairen Vergleich.

@werner alles richtig was du schriebst, sehe ich auch so. Ich möchte aber auch sagen, dass die Verdienstmöglichkeiten und die Berufswahl sehr von der Qualifikation abhängen. Ich weiss , ich musste meine beiden Söhne manchmal morgens aus dem Bett " prügeln", weil sie "keine Bock" hatten, zur Schule zu gehen. Ich habe damals immer wieder mit ihnen gesprochen, wie wichtig es ist eine solide Ausbildung zu bekommen.
Irgendwann haben sie es "gefressen" und haben sich auf den Hosenboden gesetzt. Einer hat Uniabschluss Dipl Physiker und Informatiker, der andere Fachhochschule und ist IT Spezialist in der chem. Industrie. Beiden geht es hervorragend was Einkommen und berufliche Stellung betrifft. Was will ich damit sagen : das berufliche Schicksal eines Menschen in unserem Lande hängt großenteils von seiner berufl. Bildung und Einstellung zur Arbeit ab. Die, die heute in Billigjobs arbeiten, haben in der Regel " in der Schule nicht aufgepasst ".
Keine Regel ohne Ausnahme, ich räume ein, dass es manchmal auch Akademiker trifft, dass sie arbeitslos werden. Aber deren Zeit als Arbeitslose ist dann meistens kürzer, als bei den schlecht Ausgebildeten. Und ich mache noch eine Einschränkung. Es gibt ein West-Ost Gefälle beim Arbeitsplatzangebot. Hier im Westen von D ist das Angebot an Arbeitsplätzen und auch der Lohn sicher höher als in den Ostprovinzen.
So, und nun könnt ihr auf mich

Viele Grüße aus dem Rheinland, das gerad im Schnee "versinkt"



Ja es gab einen großen Unterschied; in der DDR konnte jeder der entsprechende Leistungen brachte auch studieren - heute kann das nur der der es auch bezahlen kann! Wo sind wir bloß gelandet?




Ich weiss nicht in welcher DDR du gelebt hast, in der ich lebte, wurde schön diskrimiert. 1958 nach Beendigung der Grundschulzeit, Zensuren Schnitt 2, wurde mir der Besuch des Gymnasiums ( Oberschule hiess das glaube ich damals ) unter fadenscheinigen Gründen verweigert und natürlich auch ein Studium war ohne Hochschulreife nicht möglich. Als Arbeiter und Bauernkind konntest du so doof sein wie nur möglich, die wurden regelrecht auf die Oberschule gedrängt. Der Grund warum ich nicht : ich kann es nur vermuten. Mein Vater war selbständiger Handwerksmeister. Sie, die Oberen, waren am Ende auch noch zu feige das so auszusprechen. Das war gelebte Realität made in GDR.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#122

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 16:59
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Jawa 350
Ja es gab einen großen Unterschied; in der DDR konnte jeder der entsprechende Leistungen brachte auch studieren - heute kann das nur der der es auch bezahlen kann! Wo sind wir bloß gelandet?



Jawa nun sag ich mal.... bleib bitte bei der Wahrheit....es konnte eben nicht jeder, der dat Zeug dazu hatte studieren.....

...ein Beispiel gefällig..??? Ja..??? Okee dann....mein Vater hatte echt dat Zeug dazu, super Noten, wollte Lehrer werden, ging deswegen extra 3 Jahre zur Armee....seine Schwester haute ab in den Westen und aus war es mit dem Studienplatz.....

....komisch nur, das man auch mich in der Schule auffällig oft dazu gedrängt hat zu studieren und doch auch Lehrer zu werden.....und man hat auch nich ausgelassen mich zu ihrer Idiologie zu erziehen....die Sache ließ erst nach, als ich mir Luft gemacht hatte und gesagt hatte, das man mich doch auch fallen lassen würde, da ich nirgendwo mitmachen wollte....ich hab deutlich gemacht, das ich schnellstens Geld verdienen wollte und hab mich für ne Lehre entschieden.....und glaub mir, ich hätte locker dat Zeug gehabt wat zu studieren aber ohne die Linientreue war et schwierig.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#123

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 17:18
von PF75 | 3.291 Beiträge

"Die in Billigjobs arbeiten haben in der schule nicht aufgepasst" .das ist in meinen Augen fast schon eine Beleidung und dann auch noch Ostprovinz(da kommt mal wieder der arrogante Wessi duch).
Was nutzt die alle Qualifikation wenn es keine entsprechenden arbeitsplätze gibt,die wurden ja durch den so hilfsbereiten Westen schnell als konkurent aus dem Weg geräumt.
Kommt jetzt aber nicht wider mit dem Argument man kann ja auch dahin gehen wo angeblich Arbeit ist,ab einem bestimmten alter nimmt dich da auch keiner,lieber nimmt man billige Leiharbeiter aus dem Osten und ich wage zu bezweifeln ob jemand aus Bayern ,BW oder einem anderen westlichen bundesland freiwillig der Arbeit wegen n in den Osten ziehen würde,hat man ja schon an den Politikern gesehen die blieben lieber im "provinziellen " Bonn statt nach Berlin zugehen.


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#124

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 17:31
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von PF75
"Die in Billigjobs arbeiten haben in der schule nicht aufgepasst" .das ist in meinen Augen fast schon eine Beleidung und dann auch noch Ostprovinz(da kommt mal wieder der arrogante Wessi duch).
Was nutzt die alle Qualifikation wenn es keine entsprechenden arbeitsplätze gibt,die wurden ja durch den so hilfsbereiten Westen schnell als konkurent aus dem Weg geräumt.
Kommt jetzt aber nicht wider mit dem Argument man kann ja auch dahin gehen wo angeblich Arbeit ist,ab einem bestimmten alter nimmt dich da auch keiner,lieber nimmt man billige Leiharbeiter aus dem Osten und ich wage zu bezweifeln ob jemand aus Bayern ,BW oder einem anderen westlichen bundesland freiwillig der Arbeit wegen n in den Osten ziehen würde,hat man ja schon an den Politikern gesehen die blieben lieber im "provinziellen " Bonn statt nach Berlin zugehen.



Treffender konnte eine Antwort auf so eine Hetztirade nicht sein !!


MfG
Jawa350
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#125

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 17:43
von schustervoigts (gelöscht)
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ich bin mal vereinzelt verschiedene Meinungen durch gegangen.
Objektiv gesehen waren damals Lehrstellen in der DDR vorhanden jedoch war es nicht immer möglich seinen Wunschberuf zu wählen.
Ich wollte Fluggerätemechaniker als Lehrberuf machen, 2 Ausbildungsstätten gab es damals Berlin und Dresden.
Es gab eine Ablehnung nur weil keine Internatsunterbringung möglich war und deshalb Ausbildung nur für Leute die in der Nähe wohnten.
Die suche nach einem entsprechenden Beruf war auch nicht einfach. Auch da half manchmal nur Vitamin B.
Es gab früher Berufe, wo man gutes Geld verdiente ohne sich groß kaputtzurackern und das Gegenteil dazu, wo mann knüppeln muße.
Ein großteil des Geldes wurde durch Schichtarbeit mit erarbeitet. Und auch geringbezahlte Arbeit. Sowie auch heute dieses ist.
Nur heute wird die produktive Arbeit teilweise durch die Gewinnmarge der Firmen gedrückt. Dafür aber einfache Büroarbeit (nichtproduktiv) teilweise super gut bezahlt. Diese Diskrepanz durchzieht unsere heutige Gesellschaft.
Beim Studium war bei Jungen meistens 3 Jahre Armee angesagt. Ausnahmen gab es auch. Pauschalisierugng sollte man nicht machen.
Natürlich war die allgemeine Schulbildung dafür ausschlaggebend. Ist heute genauso. Ohne was in der Birne zu haben wird nichts draus.
Da kommt auch schon wieder das ABER: auch wer einen guten Schulabschluß heute hat und eine Ausbildung genießen konnte, kann auf Grund des heutigen Arbeitsmarktes auch in H4 landen. Vorallem weil die Politik alles dafür tut. Das es gut bezahlte Arbeitsplätze gibt, sondern Minijobs. Die dazu benutzt werden um den eigenen Gewinn der Firmen zu erhöhen.
Sollten ander Meinungen zu meinem Teil existieren dann Diskusion voran


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#126

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 20:06
von Boelleronkel (gelöscht)
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Wirklich interessant zu lesen...

Der Einwand,"komm mir Keiner, man ja da hingehen wo Arbeit ist"...
Nun wenn ich mich recht erinnere haben die Betriebe in der DDR,sich gegenseitig die "Leute"aller Ebenen geklaut.
War irgendwo ein guter Grossbetrieb oder Kombinats Stammbetrieb am Vergrössern oder wurde neu geschaffen,dann rannten förmlich
die Leute aus der Umgebung und von weiter her, in diese Betriebe.
Moderner ausgestattet,mehr Geld,Bus und Bahnzubringer,selbst eingesetzte Betriebsbusse etc.

Wegen dieser Sogwirkung gab es auf Betriebsdirektorentagungen heftigste Auseinandersetzungen.
Dies führte oft zu sogenannten umgangssprachlichen "Einstellungsstopps".Probleme Probleme Probleme
Das Wort Personalmangel dürfte noch bei Einigen in den Ohren klingen,aber lassen wir es dabei.

Wenn schlecht ausgebildetes und auch weniger an der regelmässigen Arbeit interessiertes Personal vorhanden war,sind andere Kollegen dafür eingesprungen!
Ob" technische Mitarbeiter dann den Job des Heizers mit übernommen haben,oder Kraftfahrer spielten"..der Möglichkeiten gabs da Einiges...nu lasst mal langsam die "Kirche im Dorf"...das wurde hier schon diskutiert!

Da immer wieder einige Forumteilnehmer zu heute hinkende Vergleiche ziehen,es sind zwei völlig verschiedene Gesellschaften,worüber hier diskutiert wird.
Und weil Einige immer wieder im Heute landen,dann müsst Ihr auch dazu sagen,das es jährlich rund50/60/70000 "Lernwillige"gibt,die keinen Schulabschluss haben.
Das aus verschiedensten Gründen und da gibt es sicher auch angebrachte Kritik,nur wer in der DDR keinen guten Abschluss hatte,war ebenfalls im "Arsch" sorry,musste mal raus!
Das Vitamin B,hinsichtlich der" politischen Gesinnung"einen enormen Vorteil hatte, ist für mich nicht anzuzweifeln und wer das in Abrede stellt,lügt und schreibt nicht die Wahrheit.
Die Chancen sich "durchzuschlängeln".... waren mit mehr "Vielfalt"ausgestattet.

Ironie an!
Da es möglich ist, sich im "bösen Westfernsehen"die Tagesschau von vor 25 Jahren regelmässig reinzuziehen,wäre ich ja manchmal dafür,das es die "Aktuelle Kamera"auch wieder zu sehen gibt
Ironie wieder aus!
Entschuldigung und das war wirklich mein "Letzter in diesem "Fred"
Wünsch Euch was
Gruss BO


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#127

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 22:53
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von schustervoigts
ich bin mal vereinzelt verschiedene Meinungen durch gegangen.
Objektiv gesehen waren damals Lehrstellen in der DDR vorhanden jedoch war es nicht immer möglich seinen Wunschberuf zu wählen.
Ich wollte Fluggerätemechaniker als Lehrberuf machen, 2 Ausbildungsstätten gab es damals Berlin und Dresden.
Es gab eine Ablehnung nur weil keine Internatsunterbringung möglich war und deshalb Ausbildung nur für Leute die in der Nähe wohnten.
Die suche nach einem entsprechenden Beruf war auch nicht einfach. Auch da half manchmal nur Vitamin B.
Es gab früher Berufe, wo man gutes Geld verdiente ohne sich groß kaputtzurackern und das Gegenteil dazu, wo mann knüppeln muße.
Ein großteil des Geldes wurde durch Schichtarbeit mit erarbeitet. Und auch geringbezahlte Arbeit. Sowie auch heute dieses ist.
Nur heute wird die produktive Arbeit teilweise durch die Gewinnmarge der Firmen gedrückt. Dafür aber einfache Büroarbeit (nichtproduktiv) teilweise super gut bezahlt. Diese Diskrepanz durchzieht unsere heutige Gesellschaft.
Beim Studium war bei Jungen meistens 3 Jahre Armee angesagt. Ausnahmen gab es auch. Pauschalisierugng sollte man nicht machen.
Natürlich war die allgemeine Schulbildung dafür ausschlaggebend. Ist heute genauso. Ohne was in der Birne zu haben wird nichts draus.
Da kommt auch schon wieder das ABER: auch wer einen guten Schulabschluß heute hat und eine Ausbildung genießen konnte, kann auf Grund des heutigen Arbeitsmarktes auch in H4 landen. Vorallem weil die Politik alles dafür tut. Das es gut bezahlte Arbeitsplätze gibt, sondern Minijobs. Die dazu benutzt werden um den eigenen Gewinn der Firmen zu erhöhen.
Sollten ander Meinungen zu meinem Teil existieren dann Diskusion voran





Zitat rot markiert : wie kommst du zu dieser Einschätzung ? Hats du schon mal Büroarbeit ( also kaufmännisch Arbeit ) gemacht ?

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#128

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 23:02
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von PF75
"Die in Billigjobs arbeiten haben in der schule nicht aufgepasst" .das ist in meinen Augen fast schon eine Beleidung und dann auch noch Ostprovinz(da kommt mal wieder der arrogante Wessi duch).
Was nutzt die alle Qualifikation wenn es keine entsprechenden arbeitsplätze gibt,die wurden ja durch den so hilfsbereiten Westen schnell als konkurent aus dem Weg geräumt.
Kommt jetzt aber nicht wider mit dem Argument man kann ja auch dahin gehen wo angeblich Arbeit ist,ab einem bestimmten alter nimmt dich da auch keiner,lieber nimmt man billige Leiharbeiter aus dem Osten und ich wage zu bezweifeln ob jemand aus Bayern ,BW oder einem anderen westlichen bundesland freiwillig der Arbeit wegen n in den Osten ziehen würde,hat man ja schon an den Politikern gesehen die blieben lieber im "provinziellen " Bonn statt nach Berlin zugehen.


was ist an der geografischen Bezeichnung beleidigend ? Möchtest du das Gebiet der EX DDR als Ostzone oder Fünfneuenland oder Dunkeldeutschland ( sagt hier so mancher Einheimischer, dem ich dann aber vehement bescheid sage) benannt haben ? Wie hättest du es denn gern ? Es war von mir nicht als Beleidigung gemeint.
Die Bemerkung mit der Schule gilt für ganz Deutschland. Schau dir mal entsprechende Fernsehbeiträge an, was da abgeht, was da für Motivation an manchen Schulen herrscht. Das ist die nächste Hartz IV Generation, die da heranwächst. Und wenn du dir den Schuh anziehst ist das dein persönliches Problem. Ich stehe zu dieser Aussage. Die hat nichts mit Wessi oder Ossi zu tun.

Gruß Gert


.
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Mahatma Gandhi
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#129

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 23:10
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Jawa 350

Zitat von PF75
"Die in Billigjobs arbeiten haben in der schule nicht aufgepasst" .das ist in meinen Augen fast schon eine Beleidung und dann auch noch Ostprovinz(da kommt mal wieder der arrogante Wessi duch).
Was nutzt die alle Qualifikation wenn es keine entsprechenden arbeitsplätze gibt,die wurden ja durch den so hilfsbereiten Westen schnell als konkurent aus dem Weg geräumt.
Kommt jetzt aber nicht wider mit dem Argument man kann ja auch dahin gehen wo angeblich Arbeit ist,ab einem bestimmten alter nimmt dich da auch keiner,lieber nimmt man billige Leiharbeiter aus dem Osten und ich wage zu bezweifeln ob jemand aus Bayern ,BW oder einem anderen westlichen bundesland freiwillig der Arbeit wegen n in den Osten ziehen würde,hat man ja schon an den Politikern gesehen die blieben lieber im "provinziellen " Bonn statt nach Berlin zugehen.



Treffender konnte eine Antwort auf so eine Hetztirade nicht sein !!




Jawa 350 wolltest du den "schwarzen Kanal" wieder reaktivieren ? Hatten wir doch schon alles. Fehlt nur noch das du die Vokabeln Revangisten, Imperialisten, Bonner Ultras ( ach ne geht ja nicht, sind ja nicht mehr in Bonn ) wieder aus der Mottenkiste der kommunistischen Agitprop Einheit holst.

Gruß Gert


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#130

RE: Arbeiteinkommen DDR/BRD

in Leben in der DDR 16.12.2010 23:51
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Wer nach einer Landung feststellt, daß es ihm dort nicht gefällt, kann doch dann weiterfliegen in das Land seiner Träume . Wo ist Dein Problem Jawa350 ?
Über den Wahrheitsgehalt Deiner Aussage, daß in der DDR J E D E R studieren konnte, solltest Du auch vielleicht noch einmal nachdenken?


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#131

RE: Arbeiteinkommen DDR/BRD

in Leben in der DDR 17.12.2010 00:13
von Major Tom | 846 Beiträge

Ich hatte damals als Junggeselle - Baufacharbeiter - direkt nach der Lehre 1200 Mark Netto, ein Haufen Geld damals. Allerdings muss ich dass erklären: Ich hatte in der Lehre an meinem 18.Geburtstag einen Ausreiseantrag gestellt und war ab diesem Tag bei meinem Lehrmeister, einem strammen Genossen unten durch. Ich wurde schikaniert wo es nur ging, auf Baustellen eingesetzt welche stundenlange Anfahrten bedeuteten. Am Ende der Lehre bekam jeder seine Gesellenbaustelle zugewiesen, für alle aus meiner Klasse fast per Hausschuhe zu erreichen. Ich als einziger musste jeden Tag von Babelsberg zur Simulatorbaustelle der Interflug nach Schönefeld fahren, was bedeutete jeden morgen um 4:30 Uhr aufzustehen. Allderdings wurde im BMK-Ost diese damals recht lange Anfahrt sehr gut bezahlt so dass ich mit Zulagen jeden Monat besagte 1200 Mark auf dem Konto hatte. Ich verdiente mehr wie mein Lehrmeister und das direkt nach der Lehre

Meine Mutter, eine technische Zeichnerin beim VEB Grünanlagenbau Am Stern verdiente nur 600 Mark ...


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://www.costarica-forum.net
http://directorios-costarica.com
http://www.link-team.net
zuletzt bearbeitet 17.12.2010 02:58 | nach oben springen

#132

RE: Arbeiteinkommen DDR/BRD

in Leben in der DDR 17.12.2010 02:32
von willie | 611 Beiträge

moin , MT,
ich schreib Dir mal als ein alter aus dem "Westen"
was mich stört ist allerdings dies:
Meine Mutter, eine technische Zeichnerin beim VEB Grünanlagenbau Am Stern verdiente nur 600 Mark ...
Wenn das wirklich so war, warum stelltst Du Deinen angegebenen Verdienst so in den Vodergrund?
Ist für mich nicht ehrlich/vielleicht auch sehr traurig.
Aber vielleicht versteh ich Dich auch falsch.
Gruß Wilie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#133

RE: Arbeiteinkommen DDR/BRD

in Leben in der DDR 17.12.2010 02:55
von Major Tom | 846 Beiträge

Zitat von willie
moin , MT,
ich schreib Dir mal als ein alter aus dem "Westen"
was mich stört ist allerdings dies:
Meine Mutter, eine technische Zeichnerin beim VEB Grünanlagenbau Am Stern verdiente nur 600 Mark ...
Wenn das wirklich so war, warum stelltst Du Deinen angegebenen Verdienst so in den Vodergrund?
Ist für mich nicht ehrlich/vielleicht auch sehr traurig.
Aber vielleicht versteh ich Dich auch falsch.
Gruß Wilie



Ich wollte nicht mit meinem Verdienst protzen, so etwas liegt mir fern. Ich wollte mich nur an der Diskussion beteiligen was man damals in der DDR verdiente. Allerdings, um nicht unglaubwürdig zu wirken habe ich die Begründung für den relativ hohen Verdienst als Junggeselle gleich mitgeliefert. Und warum sollte ich bei dieser Gelegenheit nicht schreiben was meine Mutter verdiente ...

Alles im grünen Bereich


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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#134

RE: Arbeiteinkommen DDR/BRD

in Leben in der DDR 17.12.2010 07:41
von Harsberg | 3.244 Beiträge

Zitat von Major Tom
Ich hatte damals als Junggeselle - Baufacharbeiter - direkt nach der Lehre 1200 Mark Netto, ein Haufen Geld damals. Allerdings muss ich dass erklären: Ich hatte in der Lehre an meinem 18.Geburtstag einen Ausreiseantrag gestellt und war ab diesem Tag bei meinem Lehrmeister, einem strammen Genossen unten durch. Ich wurde schikaniert wo es nur ging, auf Baustellen eingesetzt welche stundenlange Anfahrten bedeuteten. Am Ende der Lehre bekam jeder seine Gesellenbaustelle zugewiesen, für alle aus meiner Klasse fast per Hausschuhe zu erreichen. Ich als einziger musste jeden Tag von Babelsberg zur Simulatorbaustelle der Interflug nach Schönefeld fahren, was bedeutete jeden morgen um 4:30 Uhr aufzustehen. Allderdings wurde im BMK-Ost diese damals recht lange Anfahrt sehr gut bezahlt so dass ich mit Zulagen jeden Monat besagte 1200 Mark auf dem Konto hatte. Ich verdiente mehr wie mein Lehrmeister und das direkt nach der Lehre

Meine Mutter, eine technische Zeichnerin beim VEB Grünanlagenbau Am Stern verdiente nur 600 Mark ...



Moin Major Tom,

stimmt Im BMK wurde gut verdient, könnte aber sein, dass 2/3 des Brutto Zulagen waren, die jedoch nicht zur die Rentenanwartschft zählen. In dem Fall hast du nichts gut gemacht.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#135

RE: Arbeiteinkommen DDR/BRD

in Leben in der DDR 17.12.2010 12:07
von don71 (gelöscht)
avatar

Zitat von Harsberg

Zitat von Major Tom
Ich hatte damals als Junggeselle - Baufacharbeiter - direkt nach der Lehre 1200 Mark Netto, ein Haufen Geld damals. Allerdings muss ich dass erklären: Ich hatte in der Lehre an meinem 18.Geburtstag einen Ausreiseantrag gestellt und war ab diesem Tag bei meinem Lehrmeister, einem strammen Genossen unten durch. Ich wurde schikaniert wo es nur ging, auf Baustellen eingesetzt welche stundenlange Anfahrten bedeuteten. Am Ende der Lehre bekam jeder seine Gesellenbaustelle zugewiesen, für alle aus meiner Klasse fast per Hausschuhe zu erreichen. Ich als einziger musste jeden Tag von Babelsberg zur Simulatorbaustelle der Interflug nach Schönefeld fahren, was bedeutete jeden morgen um 4:30 Uhr aufzustehen. Allderdings wurde im BMK-Ost diese damals recht lange Anfahrt sehr gut bezahlt so dass ich mit Zulagen jeden Monat besagte 1200 Mark auf dem Konto hatte. Ich verdiente mehr wie mein Lehrmeister und das direkt nach der Lehre

Meine Mutter, eine technische Zeichnerin beim VEB Grünanlagenbau Am Stern verdiente nur 600 Mark ...



Moin Major Tom,

stimmt Im BMK wurde gut verdient, könnte aber sein, dass 2/3 des Brutto Zulagen waren, die jedoch nicht zur die Rentenanwartschft zählen. In dem Fall hast du nichts gut gemacht.




Wir hatten ja noch die freiwillige Zusatzrente. Gruß Jürgen


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#136

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 17.12.2010 12:28
von Rabe (gelöscht)
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Zitat von Gert

Zitat von Jawa 350

Zitat von PF75
"Die in Billigjobs arbeiten haben in der schule nicht aufgepasst" .das ist in meinen Augen fast schon eine Beleidung und dann auch noch Ostprovinz(da kommt mal wieder der arrogante Wessi duch).
Was nutzt die alle Qualifikation wenn es keine entsprechenden arbeitsplätze gibt,die wurden ja durch den so hilfsbereiten Westen schnell als konkurent aus dem Weg geräumt.
Kommt jetzt aber nicht wider mit dem Argument man kann ja auch dahin gehen wo angeblich Arbeit ist,ab einem bestimmten alter nimmt dich da auch keiner,lieber nimmt man billige Leiharbeiter aus dem Osten und ich wage zu bezweifeln ob jemand aus Bayern ,BW oder einem anderen westlichen bundesland freiwillig der Arbeit wegen n in den Osten ziehen würde,hat man ja schon an den Politikern gesehen die blieben lieber im "provinziellen " Bonn statt nach Berlin zugehen.



Treffender konnte eine Antwort auf so eine Hetztirade nicht sein !!




Jawa 350 wolltest du den "schwarzen Kanal" wieder reaktivieren ? Hatten wir doch schon alles. Fehlt nur noch das du die Vokabeln Revangisten, Imperialisten, Bonner Ultras ( ach ne geht ja nicht, sind ja nicht mehr in Bonn ) wieder aus der Mottenkiste der kommunistischen Agitprop Einheit holst.

Gruß Gert





Hallo Gert,

wenn ich bloß so verfahren könnte! Da würde mir manches leichter über die Tasten gehen. Die klaren Worte ( auch wenn sie aus der Mottenkiste kommen ) wären doch für alle verständlich.

Gruß Rabe


zuletzt bearbeitet 17.12.2010 12:30 | nach oben springen

#137

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 17.12.2010 12:45
von schustervoigts (gelöscht)
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Zitat von Gert

Zitat von schustervoigts
ich bin mal vereinzelt verschiedene Meinungen durch gegangen.
Objektiv gesehen waren damals Lehrstellen in der DDR vorhanden jedoch war es nicht immer möglich seinen Wunschberuf zu wählen.
Ich wollte Fluggerätemechaniker als Lehrberuf machen, 2 Ausbildungsstätten gab es damals Berlin und Dresden.
Es gab eine Ablehnung nur weil keine Internatsunterbringung möglich war und deshalb Ausbildung nur für Leute die in der Nähe wohnten.
Die suche nach einem entsprechenden Beruf war auch nicht einfach. Auch da half manchmal nur Vitamin B.
Es gab früher Berufe, wo man gutes Geld verdiente ohne sich groß kaputtzurackern und das Gegenteil dazu, wo mann knüppeln muße.
Ein großteil des Geldes wurde durch Schichtarbeit mit erarbeitet. Und auch geringbezahlte Arbeit. Sowie auch heute dieses ist.
Nur heute wird die produktive Arbeit teilweise durch die Gewinnmarge der Firmen gedrückt. Dafür aber einfache Büroarbeit (nichtproduktiv) teilweise super gut bezahlt. Diese Diskrepanz durchzieht unsere heutige Gesellschaft.
Beim Studium war bei Jungen meistens 3 Jahre Armee angesagt. Ausnahmen gab es auch. Pauschalisierugng sollte man nicht machen.
Natürlich war die allgemeine Schulbildung dafür ausschlaggebend. Ist heute genauso. Ohne was in der Birne zu haben wird nichts draus.
Da kommt auch schon wieder das ABER: auch wer einen guten Schulabschluß heute hat und eine Ausbildung genießen konnte, kann auf Grund des heutigen Arbeitsmarktes auch in H4 landen. Vorallem weil die Politik alles dafür tut. Das es gut bezahlte Arbeitsplätze gibt, sondern Minijobs. Die dazu benutzt werden um den eigenen Gewinn der Firmen zu erhöhen.
Sollten ander Meinungen zu meinem Teil existieren dann Diskusion voran





Zitat rot markiert : wie kommst du zu dieser Einschätzung ? Hats du schon mal Büroarbeit ( also kaufmännisch Arbeit ) gemacht ?

Gruß Gert



Ich selber auch für 2 Jahre als Lagerdispatcher bei einer Haushaltsfirma. Desweiteren meine Tochter und a uch im Freundeskreis.
Und die im Freundeskreis sind beim Energieversorger tätig . Deswegen kann ich mir darüber auch ein Urteil bilden.
Und wenn man die Frage aufwirft, dorthin zu gehen wo es Arbeit gibt. Das ist die eine Seite der Medaille. Richtig.
Aber wenn renomierte Firmen im Raum Stuttgart einem augebildeten Industriekaufmann 1300 € Brutto anbieten ist das natürlich der blanke Hohn bei den Neben und Unterhaltskosten in dieser Region. Ich selber sehe mir viele Arbeitsangebote auch für meine Tochter durch. Ja man würde in den alten Bundesländern Arbeit finden, aber wie gesagt der Lohn steht teilweise zu ungunsten des Bewerbers.
Ansonsten wären diese Stellen schon längst vergriffen, oder sollte ich mich da so extrem täuschen.
Die Arbeit, die ich hier als Fassadenmonteur für 9,45€ gemacht habe, da würde zB. in Bayern dafür keiner knuffen gehen.
Also sollte man bei allen Beiträgen auch kritisch über das Pro und Kontra nachdenken, nur so kommt was konstruktives dabei raus.
Gruß schustervoigts.


zuletzt bearbeitet 17.12.2010 12:46 | nach oben springen

#138

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 17.12.2010 13:01
von schustervoigts (gelöscht)
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Zitat von Rabe

Zitat von Gert

Zitat von Jawa 350

Zitat von PF75
"Die in Billigjobs arbeiten haben in der schule nicht aufgepasst" .das ist in meinen Augen fast schon eine Beleidung und dann auch noch Ostprovinz(da kommt mal wieder der arrogante Wessi duch).
Was nutzt die alle Qualifikation wenn es keine entsprechenden arbeitsplätze gibt,die wurden ja durch den so hilfsbereiten Westen schnell als konkurent aus dem Weg geräumt.
Kommt jetzt aber nicht wider mit dem Argument man kann ja auch dahin gehen wo angeblich Arbeit ist,ab einem bestimmten alter nimmt dich da auch keiner,lieber nimmt man billige Leiharbeiter aus dem Osten und ich wage zu bezweifeln ob jemand aus Bayern ,BW oder einem anderen westlichen bundesland freiwillig der Arbeit wegen n in den Osten ziehen würde,hat man ja schon an den Politikern gesehen die blieben lieber im "provinziellen " Bonn statt nach Berlin zugehen.



Die sogenannten Billigjobs ( 400€) , sind bewußt von der Politik gewollt. Wie schon erläutert. Es sollten nicht alle über einen Kamm geschert werden. Sicherlich ist die Kategorie der Hauptschulabgänger am beschißensten dran. Nur da liegen die Wurzeln des Lernens tief begründet. Um es mal kurz anklingen zu lassen. Es gibt faule, welche die Probleme beim Umsetzen haben und auch über familiäre Probleme usw. Man könnte dieses noch weiter anführen. Darunter sind auch welche die Intelligent sind, aber in die Rubrik Faul fallen.
Aber wie gesagt es ist Vielschichtig. Meine Tochter geht für die Paar Kröten Minijobben weil sie als Industriekauffrau auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt keine Stelle findet und sie kein H4 beziehen möchte. Das verdient Achtung. Sie könnte sich ja zu den anderen gesellen und Leckarsch spielen. Da hätte sie ohne aufstehen zu müssen mehr Geld in der Tasche als beim Kellnern.
Nur mal kurz eingeworfen
Gruß schustervoigts.
Treffender konnte eine Antwort auf so eine Hetztirade nicht sein !!




Jawa 350 wolltest du den "schwarzen Kanal" wieder reaktivieren ? Hatten wir doch schon alles. Fehlt nur noch das du die Vokabeln Revangisten, Imperialisten, Bonner Ultras ( ach ne geht ja nicht, sind ja nicht mehr in Bonn ) wieder aus der Mottenkiste der kommunistischen Agitprop Einheit holst.

Gruß Gert





Hallo Gert,

wenn ich bloß so verfahren könnte! Da würde mir manches leichter über die Tasten gehen. Die klaren Worte ( auch wenn sie aus der Mottenkiste kommen ) wären doch für alle verständlich.

Gruß Rabe



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#139

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.01.2011 15:28
von Boelleronkel (gelöscht)
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Ein interessantes Internetfundstück zum Thema Lohn und Lohnentwicklung möchte ich doch noch hier plazieren...
Bei Interesse...
http://www.google.dk/search?hl=da&rlz=1C...=f&aqi=&aql=&oq=#

Gruss BO


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#140

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.01.2011 15:59
von Gohrbi | 566 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Alfred
Gert,

wo ist das Problem,dass in der DDR nicht jeder seine aber wohl eine Lehrstelle bekommen hat ?
Aber die Eltern nicht unterstützen können, oder der Azubi nicht flexibel ist und auch mal ein paar Tage
ohne Mamas Schüzenzipfel leben kann. Aus der Klasse von meiner Großen sind 16!!!! in den Westen gegangen um zu lernen.
Meine Tochter und 2 andere haben durchgehalten.

Ist es heute so, dass jeder die Lehrstelle bekommt, die er gern möchte, wohl auch nicht.

Einige wäen wohl froh, wenn sie überhaupt einen Ausbildungsplatz bekommen und noch besser wäre es, wenn dann die Personen in einen Job übernehmen würde von dem sie dann ohne weitere Zuschüsse leben könnten.




Alfred, ich kann nur von meiner Erfahrung reden und die war so : Nach meiner Flucht in die BRD konnte ich mir den Beruf auswählen, den ich gern lernen möchte. Das habe ich getan und habe 40 Jahre Spass an dieser Tätigkeit gehabt und es obendrein noch zu einem materiellen Wohlstand gebracht, den ich in 100 Jahren im Arbeiter und Bauernparadies nicht erreicht hätte. Angenehme Begleiterscheinung im Alter: ich wohne im bezahlten Haus und habe eine sehr gute Rente sowohl über BfA als auch Betriebsrente.
Das ist für mich Sozialismus, hier hat sich Leistung gelohnt und es hat mir obendrein noch Spass gemacht.

Viele Grüße aus dem verschneiten Rheinland

P.S. hier im Rheinland rollen die Unternehmer den roten Teppich aus, um gute Azubis* zu bekommen. Tausende Lehrstellen bleiben unbesetzt.
*Gute Azubis sind die die wenigsten das Einmaleins beherrschen, technisch denken können, pünktlich zur Arbeit erscheinen, Respekt vor den Ausbildern und Chefs haben.

Was die Unternehmen sicher nicht brauchen können, sind die Hauptschulabbrecher, oder die um die "Ehre" kämpfenden Migranten arabischen und türkischen Ursprungs und ähnlich strukturierte Jugendliche.


Das nur zu den Lehrstellen




Das meine ich auch, aber was nutzen die Lehrstellen bei euch im Rheinland, wenn der qulifizierte Azubi in Sachsen wohnt?

In der DDR gab es für jeden eine Lehrstelle, nur nicht unbedigt das was er wollte und so ist es auch in unserm schönen Veeinigten.
Ich konnte/durfte meinen Wunsch erfüllen, Strppenzieher. Ohne Vitamin B, wies kam ? weiß nicht, Glück?

Nach der Wiederveeinigung?
Beispiel: Meine große Tochter, gute Noten, lernwillig, Lehrstelle, wo? Allgäu. Wer zahlt Unterkunft? Mama und Papa.
Kleine Tochter, Gutes Abi, vielseitig interessiert, Lehrstelle wo? 180 km von zu Hause. Wer zahlt die Unterkunft am Bodensee??
400.-€ Mama und Papa.
Meine Töchter waren flexibel, konnten sie auch, weil wir das zahlen konnte. Da regt sich einer auf, weil er 500.-€ Studiengebüren im Halbjahr zahlen soll. 3 Jahre Ausbildung x 400.-€ Miete mtl = 14400€. Mit ihren 270 € Azubigeld für essen, Tel., Bus.
Brauche nicht zu rechnen, was sonst dazukam.


zuletzt bearbeitet 16.01.2011 16:01 | nach oben springen


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