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Studiosus erweckt Reise für DDR-Bürger aus dem Jahr 1990 wieder zum Leben

in Presse Artikel Grenze 14.03.2009 06:12
von Angelo | 12.396 Beiträge

Berlin (ots) - Studiosus hat eine der ersten westdeutschen Veranstalterreisen für DDR-Bürger aus dem Jahr 1990 wieder neu aufgelegt und am 13. März 2009 beim 24. Studiosus-Gespräch auf der Tourismus-Messe ITB in Berlin präsentiert. Angeboten wird die Reise "Bayern, wo es am schönsten ist" im Rahmen des Eventreisenprogramms kultimer. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer möchte der Studienreise-Marktführer damit an die Rolle von Reisefreiheit und Tourismus im Verlauf der Wiedervereinigung erinnern. War Reisefreiheit doch eines der zentralen Motive des Umbruchs von 1989 und wurde folgerichtig kurze Zeit später zum Wort des Jahres gekürt.

Erster Studienreise-Katalog für DDR-Bürger

Als erster westdeutscher Studienreise-Veranstalter hatte Studiosus zur ITB 1990 ein Spezialprogramm für die Bürger der DDR veröffentlicht; ein Exemplar des zwölfseitigen Katalogs wird heute im Haus der Geschichte in Bonn aufbewahrt. Die sieben darin enthaltenen Reisen führten nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Spanien. Entworfen hatte sie Dieter Lohneis. Der gebürtige Bamberger, der seit 1996 Mitglied der Unternehmensleitung von Studiosus ist, zeichnete für alle touristischen Inhalte verantwortlich und gestaltete auch die Katalogtexte des Spezialprogramms. Bei dessen Konzeption ging Studiosus davon aus, dass die potenziellen Kunden in kurzer Zeit möglichst viel sehen wollten und weniger Geld als Westdeutsche zur Verfügung hatten. Dementsprechend konzentrierten sich die ersten Reisen auf die Höhepunkte der Länder und Regionen und konnten durch eine Mindestteilnehmerzahl von 35 Personen besonders preisgünstig angeboten werden. Beispielsweise kostete die jetzt wieder aufgelegte fünftägige Reise "Bayern, wo es am schönsten ist" 375 DM; die zehntägige "Klassische Italienrundreise" war ab 975 DM buchbar. Stationen der Italien-Tour waren Verona, Florenz, Pisa, Rom, Neapel und Venedig. Dieter Lohneis: "Studienreisen in dieser Form könnten wir nicht mehr erfolgreich anbieten." Heute lege man viel mehr Wert auf Komfort und Entspannung. Durch das Interesse der Ostdeutschen an aktuellen Themen und weniger an kunsthistorischen sei zudem eine Änderung der inhaltlichen Ausrichtung der Studienreise befördert worden.
Den ganzen Artikel gibt es hier:
http://www.presseportal.de/pm/40194/1369327/studiosus_reisen


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