#21

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 17:49
von Alfred | 6.861 Beiträge

exgakl,

ich muss mal suchen wo ich das Buch habe, was sich damit beschäftigt.

Such doch einfach mal Urteilen gegen die Ärzte etc. müsste es ja geben , wennn sich dies bestätigt hat.


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#22

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 17:52
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von Alfred
exgakl,

ich muss mal suchen wo ich das Buch habe, was sich damit beschäftigt.

Such doch einfach mal Urteilen gegen die Ärzte etc. müsste es ja geben , wennn sich dies bestätigt hat.



Alfred so schwer ist das doch jetzt nicht.. oder? Du schriebst, "dass es dies so nicht gegeben hat" das stelle ich mir logischerweise die Frage, wenn nicht so, wie dann?
Das ist das, was ich von Dir wissen wollte und nicht den Hinweis, das ich mal nach Urteilen gegen Ärzte suchen soll!

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#23

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:00
von Gohrbi | 575 Beiträge

Zitat von exgakl
mal einfach ohne Kommentar zum lesen!

http://zwangsadoptierte-kinder.de/tod_von_saeuglingen.php



Ich vermute mal alles Spinner in diesen Artikel.

Ich glaube es gibt unter uns einige, die diese Tat (?)sachen immer abstreiten werden.


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#24

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:03
von Alfred | 6.861 Beiträge

Gohrbi,

wenn es eine solch hohe Anzahl von Fällen gegeben haben soll, gab es auch Ermittlungen ?

Wie sah das Ergebnis aus ?


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#25

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:05
von Alfred | 6.861 Beiträge

Zitat von exgakl

Zitat von Alfred
exgakl,

ich muss mal suchen wo ich das Buch habe, was sich damit beschäftigt.

Such doch einfach mal Urteilen gegen die Ärzte etc. müsste es ja geben , wennn sich dies bestätigt hat.



Alfred so schwer ist das doch jetzt nicht.. oder? Du schriebst, "dass es dies so nicht gegeben hat" das stelle ich mir logischerweise die Frage, wenn nicht so, wie dann?
Das ist das, was ich von Dir wissen wollte und nicht den Hinweis, das ich mal nach Urteilen gegen Ärzte suchen soll!

VG exgakl





Wenn wir jetzt alles an einen Wort festmachen wollen, von mir aus.
Dann werde ich alle Beiträge daran messen.

Damit ich nichts falsches schreibe, aus dem Grund mein Verweis auf das Buch.

Und bei den Ermittlungen, dabei bleibe ich.


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#26

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:09
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Man darf und sollte es auch nicht verwechseln mit dem Plötzlichen Kindstod SIDS (Sudden Infant Deth Syndrom) Heute noch Weltweit unerforscht.Es existieren nur Hypothesen.Eines der schlimmsten Ereignisse was einem arzt oder dem Rettungsdienst passieren kann.


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#27

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:13
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von exgakl

Zitat von Alfred
exgakl,

ich muss mal suchen wo ich das Buch habe, was sich damit beschäftigt.

Such doch einfach mal Urteilen gegen die Ärzte etc. müsste es ja geben , wennn sich dies bestätigt hat.



Alfred so schwer ist das doch jetzt nicht.. oder? Du schriebst, "dass es dies so nicht gegeben hat" das stelle ich mir logischerweise die Frage, wenn nicht so, wie dann?
Das ist das, was ich von Dir wissen wollte und nicht den Hinweis, das ich mal nach Urteilen gegen Ärzte suchen soll!

VG exgakl





Wenn wir jetzt alles an einen Wort festmachen wollen, von mir aus.
Dann werde ich alle Beiträge daran messen.

Damit ich nichts falsches schreibe, aus dem Grund mein Verweis auf das Buch.

Und bei den Ermittlungen, dabei bleibe ich.




Doch Alfred, bestimmte Sätze muss man an einem Wort festmachen und für mich besteht eben ein Unterschied darin, ob es etwas nicht, oder so nicht gegeben hat.


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#28

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:16
von Alfred | 6.861 Beiträge

Mal von einer anderen Seite,aber passend:

Hetze ohne Ende...
Kaum kommen Gerüchte auf, nicht "Stasi-Killer" sondern der israelische Geheimdienst hätten Uwe Barschel auf dem Gewissen, da wird schon nachgelegt. Der Schauspieler Arved Birnbaum behauptet laut "Berliner Kurier" vom 21.11.2010:

"Die Stasi hat meine Schwester ermordet"

Wörtlich: "Seine Geschichte: Dienstag, 3. März 1987. Vater Werner Birnbaum nimmt den Telefonhörer ab. Am anderen Ende die Stasi. „Ihre Tochter ist bei einem Gas-Unfall gestorben.“ Als der Vater an der Wohnung in Forst (Lausitz) ankommt, stehen Türen und Fenster offen, der Kater ist putzmunter.

„Meinem Vater wurde gesagt, dass aus dem Herd Gas ausgeströmt und meine Schwester erstickt sei“, so Birnbaum. Doch er hat Zweifel: „Meine Schwester wurde von der Stasi umgebracht, weil sie Geheimnisträgerin war und Fluchtgefahr bestand.“
Die Birnbaums waren eine DDR-Vorzeigefamilie: Vater Werner Lehrer, Mutter Renate arbeitete als Lehrmeisterin in einem Bekleidungswerk. Arved machte eine Lehre zum Elektriker, Ines entwickelte in einer Geheimabteilung Stoffe zur psychologischen Kriegsführung, war der Stasi unterstellt.

„Sie war ständig in Gefahr. Als sie einen österreicherischen Servicemonteur kennen lernte, war ihr Todesurteil unterschrieben“, ist sich der Bruder sicher.

Freitags vor ihrem Tod hatte Ines einen dubiosen Verkehrsunfall: Sie überschlug sich mit einem Trabi, überlebte jedoch unverletzt. Am Tag vor ihrem „Gas-Unfall“ sei der Mutter aufgefallen, dass Ines sich verhielt „wie unter Drogen“. Seine Vermutung kann Birnbaum allerdings nicht beweisen. „Alle Unterlagen sind vernichtet“, so die Auskunft bei der Birthler-Behörde."

Gezeichnet ist der Beitrag von Bastian Ebel
Alle sind entsetzt und keiner fragt nach.

Stoffe zur psychologischen Kriegsführung habe die Schwester also geheim entwickelt. Nun handelt es sich bei der psychologischen Kriegsführung aber um nichts anderes als um den Propagandakrieg, der von beiden Seiten des Kalten Krieges hauptsächlich mittels der Medien geführt wurde. Um welche Stoffe soll es sich also gehandelt haben und in welchem Betrieb oder welcher Institution wurde derartiges hergestellt? Sind vielleicht Psycho-Drogen gemeint?

Das wäre dann aber unter den bösartigen Verleumdungen des MfS, bei denen in den letzten 20 Jahren weder Kannibalismus, Kinderhandel und Inzest, radioaktive Verstrahlung, Bombenanschläge in Westberlin, noch Wasser- und Stehfolterzellen ausgespart wurden, etwas Neues. Die DDR kannte weder Drogenkriminalität noch eine Drogenszene in relevanter Größenordnung, Fälle von Drogenhandel Ost in Richtung West sind nicht bekannt.

Vor allem aber: warum ist ein solcher Verdacht nicht nach 1990 aufgeklärt worden? 30.000 Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Angehörige des MfS und kein Ermittlungsverfahren bei Mordverdacht?

Von den Geheimnisträgern der DDR hatte eine nicht unerhebliche Zahl Westkontakte. Alles potentielle Mordopfer des MfS?

Die DDR war keine Bananenrepublik, schwere Autounfälle und unnatürliche Todesfälle wurden polizeilich und gerichtsmedizinisch gründlich untersucht. Die Unterlagen dazu lagern nicht bei der Birthler-Behörde.

Was bleibt, ist eine gewollte und gewünschte Spekulation nach dem Muster: Zuzutrauen ist es "denen" schließlich. Und jeder darf sich ungestraft damit in das Rampenlicht der Öffentlichkeit begeben.

W.S.

22.11.2010

Quelle: www.mfs-insider.de


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#29

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:21
von exgakl | 7.238 Beiträge

Hallo Alfred,

ich weiss zwar nicht, was Dein Beitrag mit dem Thema hier zu tun hat und offensichtlich kannst Du mir meine Frage auch nicht beantworten.
Aber guckst du hier>>>> http://zwangsadoptierte-kinder.de/person...Gefunden&page=1 noch ein bissel Lektüre, nur MfS-Insider ist doch auch irgendwann langweilig... oder?

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#30

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:21
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Ich lese jeden Tag sehr viel über die DDR im Internet und wenn ich einen Artikel in meinen Augen als Interessant finde dann stelle ich diesen hier auch ein denn dafür sind wir ein Forum oder ? Ob das jetzt ein Märchen ist oder nicht kann ich nicht beurteilen genau deshalb stelle ich das hier auch ein......mir ist dabei egal wie oder was.....da betroffen ist.
----------------------------
@ Angelo das soll ja auch so sein, weswegen auch nicht. Aber mir kommt es immer wieder so vor, dass einzelne User alles was im Internet steht für die absolute und unumstößliche Wahrheit halten. Wir sollten nicht vergessen, das so ziemlich jeder, einen Beitrag ins Netz stellen kann, mit welchen Informationen auch immer, egal ob war oder unwar.

@ Zermatt
"Märchen klingen anders.Warum einige User so gereitzt auf solche Berichte reagieren.Wir wollen doch keinem auf die Füsse treten.Schade das hier wenige schreiben,die betroffen waren."
--------------------

Das könnte ja auch daran liegen das es "sehr selten" vorgekommen ist. Ich wähle extra "Sehr selten" damit ich nicht in die Ecke Ignorant gedrängt werde. Zumal ich auch nicht besonders aufgeregt darauf reagiere, weil mir eher unglaubwürdig. Es wird also bei allem hin oder her nicht an der Tagesordnung gewesen sein.

Wir hatten im Forum mal einen User der hat sich hobbymäßig mit Familiengeschichten im großen Stil befasst, ich glaub der nannte sich "Historiker" Der hatte sich bei einem ähnlichen, ja eigentlich mehr einem identischen Tread sehr professionell geäußert. Wenn der nicht aus dem Forum vergrätzt wurde wird schon noch ein fundierter Beitrag kommen.

Mike59


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#31

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:41
von Alfred | 6.861 Beiträge

Zitat von exgakl
Hallo Alfred,

ich weiss zwar nicht, was Dein Beitrag mit dem Thema hier zu tun hat und offensichtlich kannst Du mir meine Frage auch nicht beantworten.
Aber guckst du hier>>>> http://zwangsadoptierte-kinder.de/person...Gefunden&page=1 noch ein bissel Lektüre, nur MfS-Insider ist doch auch irgendwann langweilig... oder?

VG exgakl



Hallo,

dieses Thema bezieht sich doch u.a. mal wieder auf das MfS, oder ?

Dann wird es erlaubt sein einen Beitrag der entsprechenden Seite einzustellen .


Wo bleibt denn Deine Kritik zu den häufigen VERWEISEN auf den Spiegel ?

Kannst ja mal einen Vergleich erstellen, wie oft der Spiegel hier erwähnt wurde und wie oft die Insider.


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#32

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 18:59
von torpedoschlosser | 330 Beiträge

Zitat von Gohrbi

Zitat von exgakl
mal einfach ohne Kommentar zum lesen!

http://zwangsadoptierte-kinder.de/tod_von_saeuglingen.php



Ich vermute mal alles Spinner in diesen Artikel.

Ich glaube es gibt unter uns einige, die diese Tat (?)sachen immer abstreiten werden.



ich habe mal in die Seite hineingelesen. Da gab es auch Fälle aus meiner Heimatstadt -natürlich sind das ganz traurige Dinge.
Allerdings, dass eine Frau Dr. B....... sich von einem Offizier trennt und aus der SED ausgetreten ist und anschließend als Gegner des Regimes verstanden sein will, scheint mir in diesem Zusammenhang Anlass für eine schlüssige Klärung.
Im einstigen beruflichen Umfeld sind mir gescheiterte "Offiziersehen" bekannt, wobei die Scheidung niemals anschließend politisch thematisiert wurde.


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#33

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 19:10
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von torpedoschlosser

Zitat von Gohrbi

Zitat von exgakl
mal einfach ohne Kommentar zum lesen!

http://zwangsadoptierte-kinder.de/tod_von_saeuglingen.php



Ich vermute mal alles Spinner in diesen Artikel.

Ich glaube es gibt unter uns einige, die diese Tat (?)sachen immer abstreiten werden.



ich habe mal in die Seite hineingelesen. Da gab es auch Fälle aus meiner Heimatstadt -natürlich sind das ganz traurige Dinge.
Allerdings, dass eine Frau Dr. B....... sich von einem Offizier trennt und aus der SED ausgetreten ist und anschließend als Gegner des Regimes verstanden sein will, scheint mir in diesem Zusammenhang Anlass für eine schlüssige Klärung.
Im einstigen beruflichen Umfeld sind mir gescheiterte "Offiziersehen" bekannt, wobei die Scheidung niemals anschließend politisch thematisiert wurde.




Hallo Torpedoschlosser,

ich wollte es auch nicht so verstanden wissen, dass man wirklich alles für bare Münzen nehmen soll.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#34

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 19:22
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von exgakl
Hallo Alfred,

ich weiss zwar nicht, was Dein Beitrag mit dem Thema hier zu tun hat und offensichtlich kannst Du mir meine Frage auch nicht beantworten.
Aber guckst du hier>>>> http://zwangsadoptierte-kinder.de/person...Gefunden&page=1 noch ein bissel Lektüre, nur MfS-Insider ist doch auch irgendwann langweilig... oder?

VG exgakl



Hallo,

dieses Thema bezieht sich doch u.a. mal wieder auf das MfS, oder ?

Dann wird es erlaubt sein einen Beitrag der entsprechenden Seite einzustellen .


Wo bleibt denn Deine Kritik zu den häufigen VERWEISEN auf den Spiegel ?

Kannst ja mal einen Vergleich erstellen, wie oft der Spiegel hier erwähnt wurde und wie oft die Insider.




@Alfred das Thema heisst Kindstot (angeblicher) und es geht um einen Artikel, der im Spiegel erschien. Es müsste sich auch Dir erschließen, dass man die Quelle mit angibt.
Rein inhaltlich lese ich aus dem Artikel, das eine Mutter etwas über den Verbleib ihrer Kinder erfahren will, was m.E. nicht verwerfliches ist, vorrausgesetzt die Geschichte stimmt auch so.
Du brauchst also nicht gleich bellen, nur wiel irgendwo das Wörtchen MfS zu lesen ist.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#35

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 19:37
von Alfred | 6.861 Beiträge

exgakl,

wie ich reagiere, dies darfst Du mir überlassen.


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#36

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2010 19:39
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Angelo


Wenn man die Antworten in dem Thread mal verfolgt......kommt gleich von Feliks D..............alles falsch, gelogen,märchen.....

Da muß ich Holtenauer ein bisschen Recht das man nicht immer gleich alles leugnen soll. Denn solche Geschichten werden nicht einfach erfunden. Wenn es in der Bild Zeitung gestanden hätte....ok aber der Spiegel ist eine Seriöse Zeitung.




1. Ist diese Geschichte so wie sie dort geschrieben steht nichts mehr als das Hirngespinst und die letzte Hoffnung einer trauernden Mutter. Die dort beschriebene Geschichte ist nun einmal so einfach unmöglich.

2. Sicher ist der Spiegel eine recht seriöse Zeitung und hat mich deshalb auch auf seiner Abonnentenliste. Diese Story erschien aber nie in der seriösen Druckversion, sondern nur im Onlineteil und das aus gutem Grund.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#37

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 04.12.2010 19:58
von S51 | 3.733 Beiträge

Aus Gehörtem (ich habe also keine Belege) kann ich schreiben, dass es Fälle gegeben hat, wo ein Kind nach der Entbindung eines natürlichen Todes gestorben ist aber dies der Mutter lange verheimlicht wurde, aus Angst, dies könne traumatische Folgen haben. Da gab es vorher allerdings eine Fehlgeburt und auch zwei versuchte Selbsttötungen.
Das Kind war eine Frühgeburt und darauf deutet auch hier der Artikel hin (vom angegebenen Geburtsgewicht, gerade mal knapp ein Drittel von Normal). Es ist eben auch so, dass die Versorgung von Frühgeborenen in der DDR nicht überall sehr modern war.
Allerdings wurde dies seinerzeit ordentlich dokumentiert. Ob die Idee mit dem Verschweigen so gut war, würde ich im Nachhinein vielleicht doch anders sehen.
Wenn jemand einen Unfall mit Verletzten gebaut hat, war eine Anzeige wegen Körperverletzung normal. Da es sich aber nur bei öffentlichem Interesse um ein Offizialdelikt handelte, war hierzu eigentlich eine Anzeige der Verletzten erforderlich. Erfolgte dies nicht, aus welchen Gründen auch immer, dann gab es aus öffentlichem Interesse eine entsprechende Anzeige. Denn sie, der Prozeß und ein Urteil, waren erforderlich, um gegebenenfalls Schadenersatzansprüche daraus herleiten zu können. Das galt vor allem für Ansprüche der Versicherung gegenüber dem Unfallverursacher.
Und wenn er wo gegenknallt, dann wird er wohl auch getrieft haben oder sein Fahrzeug war nicht in Ordnung. Dafür war er auch wieder allein verantwortlich.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#38

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 04.12.2010 20:03
von S51 | 3.733 Beiträge

Was den anderen Artikel betrifft:
Was sind genähte Artikel zu psychologischen Kampfführung? Fahnen?
Was ist daran geheim?
Es war in der DDR eine nicht unübliche Art der Selbsttötung, den Kopf in die Backröhre zu stecken und das Gas aufzudrehen. Ulkigerweise war in den ersten Herden mit Sicherung ausgerechnet die Backröhre nicht damit ausgestattet. Das ging relativ schnell und, für den Rest des Hauses schonend. Heißt, es knallte nicht so schnell. Und natürlich reichte die Gaskonzentration im Rest der Wohnung für eine Reaktion dann nicht.
Das Bild war typisch, konnte durch die Spurensicherung aber gut belegt werden.
Liebeskummer war kein seltener Grund für Selbsttötungen - übrigends auch heute nicht.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#39

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 05.12.2010 09:31
von ABV | 4.204 Beiträge

Ich möchte mich den Worten von S 51 anschließen. Das sind nüchterne Fakten, die objektiv betrachtet, gegen eine Mordtheorie sprechen. Meines Erachtens ist in Sachen "Stasi" weniger manchmal mehr! Äußerungen, die eigentlich nichts mehr sind als persönliche, unbewiesene Vermutungen, sollten eigentlich niemals Grundlage für eine Diskussion sein. Das führt nur zu sinnlosen Streitereien, ohne dass man der Wahrheit auch nur einen Zentimeter näher kommt.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#40

RE: Kindstod in der DDR

in Leben in der DDR 15.04.2011 16:22
von Inception | 2 Beiträge

Hallo , liebes Forum.
Also ich bin 1985 in der DDR geboren.
In der 28 SSW mit gerade mal 1140 gramm.
Wenn ich das hier so lese,bekomm ich echt angst.Denn ich wäre dann ja auch zum "tode verurteilt worden"
Heute hatte ich meinen lang ersehnten Arztbrief im Briefkasten.Da man damals meiner Mutter nichts gesagt hatte.Weder vom Geburtsverlauf noch sonst was.

Ich habe mir gedacht das ich euch den Geburtsbericht /Diagnose mal hier rein Poste.
Vielleicht interessiert es dem ein oder anderen ./der oder diejenige)

Lieben Gruß Inception

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