#1

In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 07:25
von Angelo | 12.396 Beiträge

Obwohl die Religionsfreiheit in den DDR-Verfassungen von 1949 und 1968 festgeschrieben war, deutete die SED diese als reine Kultfreiheit. Da im Arbeiter- und Bauernstaat der atheistische Marxismus-Leninismus Staatsideologie war, versuchte die Partei- und Staatsführung mit unterschiedlichen Methoden den Einfluss der Kirchen zurückzudrängen. Schon aus diesem Grund waren Christen ideologische Gegner. Ein Bekenntnis zum Christentum bedeutete zwar nicht sofort direkte Strafmaßnahmen, aber bestimmte berufliche Karrieren vorwiegend im Staatsdienst oder in leitenden Funktionen blieben Mitgliedern einer Kirche weitgehend verschlossen. Mit Sanktionen bzw. Strafen musste rechnen, wer sich vehement für wichtige Grundsätze der Kirche wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsetzte. Es gab eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Der Religionsunterricht an den Schulen wurde abgeschafft. Durch die atheistische Erziehung im Bildungswesen der DDR wurden die Kinder und Jugendlichen kirchlichem Einfluss entzogen. Der Konfirmation und Firmung wurde als alternatives Ritual die Jugendweihe entgegengesetzt.

Quelle: http://www.kas.de/wf/de/71.6658/


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#2

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 08:10
von Claus562 (gelöscht)
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Ich denke mal,das Stimmt. Ich bin Baujahr 1956,meine Eltern waren Arbeiter und Kirche ist mir fremd.
Soweit ich mich noch erinnern kann,hat die DDR Ideologie bei meinen Vater gegriffen,also nix mit Kirche


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#3

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 08:20
von bendix | 2.642 Beiträge

Ich bin getaufter und konfirmierter Atheist,die Konfrontation Staat-Kirche habe ich am eigenen Leibe erfahren,in dem ich 2 Stunden nachsitzen musste weil mich der Schuldirektor beim Gang in die Kirche"erwischt" hat ,ich im Musikunterricht aber die Nationalhymne nicht singen konnte.
Das gab ein Tara mit meiner Mutter,vom allerfeinsten.

P.S.-für den Schuldirektor

Da fällt mir noch was ein,es gab auch schöne Momente,zum Beispiel war ich mal auf einem Kirchen-Jugendtreffen in Schwerin,das war ein tolles Erlebnis,es wurde viel gesungen und erzählt.Erfahrungsaustausch nannte man das.Was wir da ausgetauscht haben weis ich allerdings nicht mehr.

Gruß bendix... aus dem verschneiten flachen Lande


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 26.11.2010 08:27 | nach oben springen

#4

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 10:10
von Harsberg | 3.247 Beiträge

Auch ich bin getaufter und konfiermierter Protestant, zu damaligen Zeit nichts ungewöhnliches, wenn man aus einem christlichen Elternhaus kam. Auch während meiner Armeezeit bin ich Kirchenmitglied geblieben, trotz der Mitgliedschaft in der SED, hat sich keiner daran gestört. Erst als man Kirchensteuer von mir verlangte, bin ich ausgetreten.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#5

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 11:25
von Pit 59 | 10.135 Beiträge

Ich akzeptiere alle die irgendeiner Religion angehören,solange sie mich damit in Ruhe lassen.Es kann sich auch jeder beim Abendessen beim lieben Gott fürs Brot bedanken,ich muss dafür arbeiten.dann darf man auch nicht die Geschichte vergessen,die Kirche hatte die schlimmsten Foltermethoden.Nach der Devise Sie Predigen öffentlich wasser,und trinken heimlich Wein.Naja wie gesagt jedem das seine.


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#6

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 11:47
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat: Durch die atheistische Erziehung im Bildungswesen der DDR wurden die Kinder und Jugendlichen kirchlichem Einfluss entzogen.

Nein, es gab eine strikte Trennung von Staat und Kirche, wie die Adenauer Stiftung festgestellt hat. Schule ist eine staatliche Aufgabe. Der Staat hat die Kinder nicht der kirchlichen Einflussnahme entzogen,der Staat hat die Kinder in der Schule nicht der kirchliche Einflussnahme ausgesetzt. So kann man das wohl auch sehen. Und ich kann mich nicht erinnern, dass ich in der Schule atheistisch erzogen wurde. Das soll wohl der Umkehrschluss dazu sein, dass wir in der Schule nicht religiös erzogen wurden. Aus Sicht der Adenauer-Stiftung ist wohl die religiöse Erziehung, auch in der Schule, ein Muss - das kann sie ja so sehen, andere sehen es halt anders.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#7

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 11:58
von LO-Fahrer | 606 Beiträge

Daß der Einfluß der Kirche auf die DDR-Jugend mit allen möglichen Tricks behindert wurde steht wohl außer Frage. Ich persönlich habe mit der Kirche nichts am Hut, wie auch schon meine Eltern nicht. Mir ist aber aus meinem persönlichen Umfeld auch niemand bekannt. der durch kirchliche Aktivitäten Nachteile hatte. Allerdings kommen da auch nicht all zu viele Leute in Frage.
Die Jugendweihe als Alternative zu Konfirmation und Kommunion ist übrigens keine Erfindung der DDR. Das gab es schon in der Weimarer Republik, "erfunden" wurde sie meines Wissens nach in den USA ende des 19. Jh.


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#8

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 12:42
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Angelo
Mit Sanktionen bzw. Strafen musste rechnen, wer sich vehement für wichtige Grundsätze der Kirche wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsetzte.

Quelle: http://www.kas.de/wf/de/71.6658/




wird hier wirklich über die damalige ddr geschrieben ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#9

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 13:29
von Gohrbi | 574 Beiträge

Ich hatte 2 Mitschüler, die streng katholisch waren. Die wurden nach dem ABI einberufen und waren dann Offz.-Schüler.
Da bin ich von meinem Glauben abgefallen. Jede Woche stramm zur Kirche und dann das.

Ich glaube, wenn man nicht dem Parteisekretär des Dorfes das Kreuz an die Tür genagelt hat,
bei uns jedenfalls hat es keinen gestört.

Da gab es, wie sagten wir immer, erzkatholische Kirchengegenden, Eisfeld z.B. Mir sind keine Kreuzigungen bekannt.


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#10

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 14:56
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Angelo
Obwohl die Religionsfreiheit in den DDR-Verfassungen von 1949 und 1968 festgeschrieben war, deutete die SED diese als reine Kultfreiheit. ... Schon aus diesem Grund waren Christen ideologische Gegner. Ein Bekenntnis zum Christentum bedeutete zwar nicht sofort direkte Strafmaßnahmen, aber bestimmte berufliche Karrieren vorwiegend im Staatsdienst oder in leitenden Funktionen blieben Mitgliedern einer Kirche weitgehend verschlossen. Mit Sanktionen bzw. Strafen musste rechnen, wer sich vehement für wichtige Grundsätze der Kirche wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsetzte. ...
Der Konfirmation und Firmung wurde als alternatives Ritual die Jugendweihe entgegengesetzt.

Quelle: http://www.kas.de/wf/de/71.6658/



Religionsfreiheit bedeutet für mich, dass jeder glauben kann was er mag. Und das war in der DDR durchaus so. Man durfte mit seiner Glaubensausübung nur den Staat nicht stören. Keine Gesetze verletzen. Das aber haben alternativ auch die anderen Religionen nicht so gerne. Versuche mal, in einer Moschee über Christus zu predigen! Versuche mal, in einer evangelischen Kirche katholische Dogmen zu predigen oder umgekehrt . Das gibt auch massig Ärger.
So lange ein Christ mit seiner Religionsausübung nicht der Partei in die Quere kam, passierte ihm auch nichts. Dieses Spiel hatte gerade meine Familie doch öfter mal durch. Erst, wenn man den Staat ärgerte, schlug er zurück. Ansonsten konnte man getrost so konservativ sein, dass dagegen einem der Brocken wie Wackelpuddig vorgekommen wäre. Das war dann schlicht egal. Für seine damit verbundenen Kosten musste man selber aufkommen. Auch das fand ich sinnvoll.
Ich habe einige Christen als Soldaten und Unteroffiziere erlebt. Zwischenmenschlich gab es mitunter zwar Knatsch, wenn sie gehänselt wurden aber dienstliche Nachteile hatten sie glaubensbedingt nicht. Ausnahme war immer dann, wenn sie sagten, dass sie irgendetwas wegen ihres Glaubens nicht tun würden. Doch eben erst dann.
Das aber ist aus meiner Sicht halt logisch. Erfüllt man die Anforderungen nicht, kann man so und dort nicht handeln.
Was und wie jemand glaubte, war immer seine Sache. Es gab hierfür vom Staat nur eben keine Unterstützung. So finde ich es, pardon, auch richtig.
Die Jugendweihe war eben die staatliche Variante, um als nichtgläubiger Jugendlicher den Eintritt in das Erwachsenenalter zu feiern. Die Konfirmation erhielt mancher noch zusätzlich und wieder anders Gläubige hatten keines von Beiden. Das war übrigens ein Punkt, den ich den Zeugen Jehovas ziehmlich übel genommen habe. Denn keine Jugendweihe bedeutete ja auch keine Feier und, schlimmer, keine Geschenke. Aber letzten Endes war es zumindest in unserer Kleinstadt um 1978 jedem sein Gusto.
So lange, wie Normen des zwischenmenschlichen Lebens auch in der weltlichen Erziehung gepflegt wurden, war die strikte Trennung von Staat und Kirche kein Nachteil. Das ging dann aber nach der Wende, als der Staat nichts mehr vorgab (oder nur die schlechtestmöglichen Varianten) und die Kirche auch nichts zu melden hatte, spürbar daneben. Denn Werte wie Rücksichtnahme, gegenseitige Achtung und Respekt sind eben leider nicht gottgegeben oder reiner Instinkt sondern werden durch Erziehung geprägt. Wenn die dann fehlt oder gar durch vorgelebtes Maximum an Hinterfotzigkeit ersetzt werden, braucht sich niemand zu wundern, wenn unsere Kinnings keine Werte mehr achten.
Da kann die DDR aber nichts für. Der Kelch landet bei uns Eltern.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#11

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 16:42
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Also ich hatte keinerlei Probleme wegen meiner Gänge in die Christenlehre oder den entsprechenden Kirchgängen.
Auch bin ich konfirmiert und hatte Jugendweihe, beides zusammen zu machen, war auch kein Thema. Kirchgeld hätte ich während der Armeezeit auch nicht zahlen müssen, habe das aber freiwillig getan.Kirchensteuer zahle ich heute noch, sehe aber eine Kirche nur wegen der Kinder Weihnachten von Innen!

Theo 85/2


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#12

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 17:58
von Amelie (gelöscht)
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Ich bin getauft, bin zu 1. heiligen Kommunion gegangen, und bin gefirmt worden.

Bei uns im Dorf waren von 400 Einwohner, ca 396 Einwohner katholisch. Wir haben alle unsere Feiertage gefeiert.

Da gab es garnix anderes.

In der Schule hat keiner, von der Kirche gesprochen. Schule für sich, und Kirche für sich.

Und ich bin im Sperrgebiet aufgewachsen.


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#13

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 18:46
von Sachsendreier (gelöscht)
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Als Jahrgang 51 hatte ich in der 1./2. Klasse in der Schule noch Relegionsunterricht. Ich bin konfirmiert, gehöre heute aber keiner Relegion mehr an. Egal wie man zu dieser Frage steht, sie lässt keine schwarz-weiß Beantwortung zu. Jeder hat doch auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Sicherlich gab es auch "Auswüchse" wo man heute den Kopf schüttelt. Typische "Parteisoldaten" haben daran keinen unerheblichen Anteil. In einer dörflichen Gemeinschaft hat das sicherlich auch eine untergordnete Rolle gespielt. Man wußte von jeden doch die Einstellung und alle trafen sich Weihnachten in der Kirche.
Noch mal zu meiner Einschulung. Da stand über der Schulpforte " Lerne , Lehre Gott zur Ehre" , 1960/61 kam eine Granittafel trüber " Lernen, Lernen , nochmals Lernen - Lenin" und sofort nach der Wende wurde diese Granittafel entfernt und der ursprüngliche Spruch aufwendig restauriert.
Letztendlich gehts doch nicht um Relegion oder Glaube sondern um die Institution Kirche und deren Rolle und ihre Stellung zum und im Staat. Aber das ist ein anderes Kapitel.
Trotz meiner Relegionslosigkeit sind die 10 Gebote eine Messlatte die einer gerechten und humanistischen Einstellung und dem Zusammenleben mit ein Maßstab sind.
in diesem Sinne "gesegnetes" Wochenende"


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#14

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 20:05
von Huf (gelöscht)
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Hallo Leute,

über Religion, Religiosität und Glauben kann man denken, wie man will. Zumindest heute, glücklicherweise.
Als 6-Jähriger heiratete meine Mutter meinen Stiefvater. Er war Invalidenrentner wegen einer Kriegsbeschädigung und vermittelte meinen beiden Geschwistern und meiner Mutter und mir den Glauben.
Er hatte nie gearbeitet und war somit nie Angriffsziel im Alltagsleben der DDR.
Wir Kinder jedoch, und meine Mutter auch, mußten uns dem permanenten öffentlichen Spott der Leute aussetzen. Leute, die kreidefressend heute am Heiligabend in die Kirche rennen.

Nein, es war rechtlich nicht anfechtbar, aber im täglichen Leben wurde man gehänselt, herabgewürdigt und gedemütigt ob seines Glaubens Keine Sorge, ich schreibe dies nicht im Zorn, weiß ich doch mittlerweile, wie armselig o.a. Personen sind und mit den einfachsten Problemen der Lebensbewältigung nicht klar kommen.

Übrigens hatten meine Lehrer auf der EOS, verordnet durch unseren Stabü-Lehrer, mir einen Satz ins Bewerbungszeugnis zum Studium gedrückt, mit dem ich hätte nicht einmal Kanalarbeiter hätte werden können.

Durch eine Eingabe an den glücklicherweise ehemaligen Staatsratsvorsitzenden kam der Vater des Herrn Gysi zu uns und erwirkte, dass jener, meine Weltanschauung beschreibende Satz, ersatzlos aus dem Zeugnis gestrichen werden mußte.

So war Religionsfreiheit in der DDR, immer schön nebenbei und nicht öffentlich. Das hat soviele Leute zermürbt, das kann sich keiner vorstellen!

VG Huf

editiert von pitte53 bitte keine beleidigungen von öffentlichen Personen.über google findet man so etwas eventuell,die klage möchte Huf sichernicht bezahlen


zuletzt bearbeitet 26.11.2010 21:07 | nach oben springen

#15

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 20:35
von don71 (gelöscht)
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Zitat von Sachsendreier
Als Jahrgang 51 hatte ich in der 1./2. Klasse in der Schule noch Relegionsunterricht. Ich bin konfirmiert, gehöre heute aber keiner Relegion mehr an. Egal wie man zu dieser Frage steht, sie lässt keine schwarz-weiß Beantwortung zu. Jeder hat doch auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Sicherlich gab es auch "Auswüchse" wo man heute den Kopf schüttelt. Typische "Parteisoldaten" haben daran keinen unerheblichen Anteil. In einer dörflichen Gemeinschaft hat das sicherlich auch eine untergordnete Rolle gespielt. Man wußte von jeden doch die Einstellung und alle trafen sich Weihnachten in der Kirche.
Noch mal zu meiner Einschulung. Da stand über der Schulpforte " Lerne , Lehre Gott zur Ehre" , 1960/61 kam eine Granittafel trüber " Lernen, Lernen , nochmals Lernen - Lenin" und sofort nach der Wende wurde diese Granittafel entfernt und der ursprüngliche Spruch aufwendig restauriert.
Letztendlich gehts doch nicht um Relegion oder Glaube sondern um die Institution Kirche und deren Rolle und ihre Stellung zum und im Staat. Aber das ist ein anderes Kapitel.
Trotz meiner Relegionslosigkeit sind die 10 Gebote eine Messlatte die einer gerechten und humanistischen Einstellung und dem Zusammenleben mit ein Maßstab sind.
in diesem Sinne "gesegnetes" Wochenende"


In welcher Schule warst Du ich bin 50 geb. solche Art Unterr. gab es da nicht mehr. Gruß Jürgen


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#16

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 20:42
von 94 | 10.792 Beiträge

Dürfte diese Schule gewesen sein *grins*


Quelle: http://lexi-tv.de/themen/gesellschaft/sc...rf_macht_schule

Übrigens, stockkatholische Gegend


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#17

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 20:44
von Sachsendreier (gelöscht)
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Ja um das zu präzisieren. In die Schule kam der Pfarrer bzw. Kantor und hielt in den Schulräumen seinen Relegionsunterricht ab.
In einer Schule in Sachsen/Oberlausitz. Gruß Sachsendreier


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#18

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 20:46
von Sachsendreier (gelöscht)
avatar

94 das ist ein Volltreffer. Stockkatholisch mußt du aber zurücknehmen, sonst wirst du dort gelyncht,


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#19

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 20:54
von don71 (gelöscht)
avatar

Zitat von Sachsendreier
Ja um das zu präzisieren. In die Schule kam der Pfarrer bzw. Kantor und hielt in den Schulräumen seinen Relegionsunterricht ab.
In einer Schule in Sachsen/Oberlausitz. Gruß Sachsendreier


Ist mir neu und ich wohne in einem Dorf.


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#20

RE: In der DDR gab es Religionsfreiheit ?

in Mythos DDR und Grenze 26.11.2010 21:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von don71
Ist mir neu und ich wohne in einem Dorf.

Siehste @Sachsendreier, desderwechen tue ich mich ä bissel schwer, das stockkatholisch zurückzunehmen. Aber gut, das stock- nähmsch mal zurücke. Nicht das der Pitti noch mehr wechediten muß *grins*
Nun aber vollkommen OffTopic, aber biste auch ein Gernhörer von Lift, electra und den Sternen?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 26.11.2010 21:25 | nach oben springen


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