#1

Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:03
von YYYYYYYY (gelöscht)
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Offenbar auch Zivilisten bei Nordkoreas Angriff getötet

Nach dem Artilleriebeschuss durch Nordkorea sind auf der Insel Yeonpyeong südkoreanischen Angaben zufolge die Leichen zweier südkoreanischer Zivilisten gefunden worden. Es handele sich um zwei Männer im Alter zwischen 60 und 70 Jahren, teilte die Polizei mit. Sie seien vermutlich bei dem Artilleriebeschuss durch Nordkorea ums Leben gekommen.

Nordkorea hatte Yeonpyeong gestern überraschend mit Dutzenden Granaten beschossen und mit weiteren Angriffen gedroht. Die südkoreanischen Truppen erwiderten das Feuer. Es war einer der schwersten Angriffe auf das Nachbarland seit dem Ende des Korea-Kriegs im Jahr 1953. Nach südkoreanischen Militärangaben wurden zwei Soldaten getötet, 15 Soldaten und drei Zivilisten wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Die Führung in Pjöngjang betonte, sie habe mit dem Artilleriefeuer auf südkoreanischen Beschuss reagiert. Südkorea hielt in der Nähe der Insel ein Militär-Manöver ab, erklärte aber, dass dabei nicht in Richtung Norden geschossen worden sei. Die Regierung in Seoul will einem hochrangigen Berater zufolge eine weitere Zuspitzung des Konflikts vermeiden.


ard

ob sich hier der nächste konflikt anbannt? wird man abwarten müssen......................


zuletzt bearbeitet 24.11.2010 15:06 | nach oben springen

#2

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:09
von Angelo | 12.396 Beiträge

Warum machen die Nordkorea nicht einfach platt...dann ist Ruhe....im Irak ging es ja auch


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#3

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:12
von YYYYYYYY (gelöscht)
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Zitat von Angelo
Warum machen die Nordkorea nicht einfach platt...dann ist Ruhe....im Irak ging es ja auch




@ angelo

ganz einfach angelo.da hat die vr china noch ein ganz entscheidenes wörtchen mitzureden.und die usa werden sich nicht mit china anlegen wollen.


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#4

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:14
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Angelo
Warum machen die Nordkorea nicht einfach platt...dann ist Ruhe....im Irak ging es ja auch



Weil die Liebe zwischen Nord- und Südkorea so groß ist, dass bei dem, was dann losginge, der Irak ein lauwarmes Spielchen wäre...
Außerdem bin ich sehr vorsichtig. Wenn Südkorea nun sagt, sie hätten vorher auch ein "bischen" geschossen, nur nicht in nordkoreanische Richtung, dann kann das bei deren Lesart auch bedeuten "bedauerlicherweise haben wir dort aber ein paar mal getroffen...".
Dann aber ist es mit dem "Angriff" so eine Sache. Dort scheppert es ja öfter und keiner kann für sich behaupten, nur der Getroffene zu sein.


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#5

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:15
von Angelo | 12.396 Beiträge

Zitat von HpTGefr82

Zitat von Angelo
Warum machen die Nordkorea nicht einfach platt...dann ist Ruhe....im Irak ging es ja auch




@ angelo

ganz einfach angelo.da hat die vr china noch ein ganz entscheidenes wörtchen mitzureden.und die usa werden sich nicht mit china anlegen wollen.




Also Nordkorea und China sind auch nicht wirklich die besten Freunde auch wenn sie beide Kommunistisch sind


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#6

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:29
von YYYYYYYY (gelöscht)
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Nach dem Granatenangriff auf Südkorea wächst der Druck auf China, seinen Einfluss auf Nordkorea geltend zu machen. China ist der einzige Verbündete der Nordkoreaner und leistet dem verarmten Nachbarn seit Jahren diplomatischen und wirtschaftlichen Beistand. Doch das Verhältnis zwischen der Volksrepublik und Nordkorea ist problematisch - und China hat wenig Interesse daran, den Nachbarn weiter zu isolieren.

Von Ruth Kirchner, ARD-Hörfunkstudio Peking



Nirgendwo sind China und Nordkorea enger miteinander verbunden als in der nordostchinesischen Stadt Dandong. Über die Freundschaftsbrücke über den Yalu-Fluss rumpeln täglich Lkw und Züge von China nach Nordkorea und zurück. Über die Freundschaftsbrücke wickeln die beiden Länder den Großteil ihres Handels ab. Waren im Wert von 1,3 Milliarden Dollar wurden allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres transportiert.

Nordkorea ist dringend auf die Lieferungen aus China angewiesen, auf Nahrungsmittel, aber auch auf Öl, das durch eine spezielle Pipeline in der Nähe von Dandong von China nach Nordkorea fließt. "China hat größeren Einfluss auf Nordkorea als jedes andere Land", sagt Professor Niu Jun von der Pekinger Universität für Internationale Studien. Aber der Einfluss sei nicht absolut. "Doch wenn Nordkorea nicht auf China hört, wer bleibt dann noch?", fragt sich Niu. Denn auch Pjöngjang brauche ein Minimum an internationaler Unterstützung.
Seit 1961 gibt es einen Freundschaftsvertrag
Auch historisch ist man eng verbunden. Im Koreakrieg hatte China die Nordkoreaner militärisch unterstützt - seit 1961 gibt es einen Freundschaftsvertrag. Gleich zweimal war Kim Jong Il in diesem Jahr in China. Immer wieder konnte Pjöngjang auf Schützenhilfe aus Peking zählen. Im UN-Sicherheitsrat gelang es der Vetomacht wiederholt, sich einer härteren Gangart gegen Nordkorea zu widersetzen: selbst noch nach den Atomtests 2006 und 2009, dem Rausschmiss der Atominspektoren und der Aufkündigung der Sechs-Parteien-Gespräche.

Dabei laufen die immer neuen Provokationen aus Pjöngjang eigentlich den chinesischen Interessen zuwider. Trotz der engen Bindungen dürfe man daher den Einfluss Chinas auf die Machthaber in Pjöngjang nicht überschätzen, sagt der britische Nordkorea-Experte Jasper Becker. "Kim Jong Il hat kein Vertrauen zu den Chinesen. Sie haben keinen Zugang zu seinem engsten Kreis oder seinen Entscheidungsfindungsprozessen. Davon sind sie ausgeschlossen. Und was den chinesischen Weg der wirtschaftlichen Öffnung angeht, das lehnt Kim entschieden ab."
"Wenn Nordkorea zusammenbricht, fällt alles auf uns"

Doch nach dem Granatenangriff auf Südkorea dürften jetzt erneut die Rufe laut werden, endlich mehr Druck auf Pjöngjang auszuüben - notfalls auch mehr wirtschaftlichen Druck durch neue Sanktionen. Aber China fürchtet, dass das zu Instabilität beim verarmten Nachbarn führen könnte. "Wenn das Land zusammenbricht, dann fällt es auf uns", sagt Professor Shi Yinhong von der Volksuniversität Peking. Das müsse man mit aller Macht verhindern. Denn bei neuen Hungersnöten oder gar einem Kollaps Nordkoreas fürchtet China einen Flüchtlingsstrom über die Grenze bei Dandong.

Auch eine Wiedervereinigung mit dem Süden wäre für China keine Lösung - sieht es Nordkorea doch auch als Pufferzone. Wenn die wegfiele, stünden amerikanische Truppen direkt an der chinesischen Grenze. In Peking hält man daher am Status Quo fest, auch wenn man wenig Sympathien für Kim Jong Il und seine Familie empfindet. Und man widersetzt sich immer wieder den Wünschen aus Washington, den Druck auf Pjöngjang doch noch zu erhöhen.





@ angelo

das sagt die ard dazu . ich denke wenn es dort richtig losgeht , ist es so wie unser @ S51 schon schrieb ,dann ist der irak kindergarten. man sollte nicht vergessen das nk kernmaterial besitzt. der irak hatte dieses potenzial nicht.


zuletzt bearbeitet 24.11.2010 15:39 | nach oben springen

#7

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:31
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Angelo
...Also Nordkorea und China sind auch nicht wirklich die besten Freunde auch wenn sie beide Kommunistisch sind



Nein, sicher nicht. China hat Nordkorea aber bereits militärisch unterstützt. Ihr gemeinsamer einerseits vorrangig wirtschaftlicher Konkurrent wie potentiell militärischer Gegner sind die USA, die wiederum Südkorea unterstützen, um Chinas Ansprüche zu kanalisieren. Wenn es dort mal so richtig einschlagen sollte, kriegen wir auch unseren Teil ab. Wirtschaftlich wie (durch den Fallout) militärisch.


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#8

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:39
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Ich schätze mal dies ist alles eine Frage des Preises. Wenn ganz Korea sich wie das neutrale Österreich nach dem 2. WK entwickeln würde, hätte China nichts gegen eine Aufgabe von Nordkorea. Natürlich gegen entspechende Zahlungen bzw. Verpflichtungen. Ein Tauschobjekt könnte auch Taiwan sein.


zuletzt bearbeitet 24.11.2010 15:39 | nach oben springen

#9

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 15:45
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von GZB1
Ich schätze mal dies ist alles eine Frage des Preises. Wenn ganz Korea sich wie das neutrale Österreich nach dem 2. WK entwickeln würde, hätte China nichts gegen eine Aufgabe von Nordkorea. Natürlich gegen entspechende Zahlungen bzw. Verpflichtungen. Ein Tauschobjekt könnte auch Taiwan sein.



Nach den Erfahrungen mit Europa (ehemals WP-Staaten sind in die NATO eingetreten) wird China ein solches Risiko nicht eingehen.


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#10

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 16:13
von Wolle76 (gelöscht)
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Wenn hinter Nordkorea nicht China stehen würde, hätte man das Problem schon lange erledigt. Oder glaubt Ihr das sich Südkorea das ganze auf Dauer hätte gefallen lassen.


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#11

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 16:31
von YYYYYYYY (gelöscht)
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hier gibts auch noch echt lesenswerte artikel zum thema--------> http://de.rian.ru/search/


einfach nordkorea eingeben


zuletzt bearbeitet 24.11.2010 16:32 | nach oben springen

#12

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 17:08
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Wolle76
Wenn hinter Nordkorea nicht China stehen würde, hätte man das Problem schon lange erledigt. Oder glaubt Ihr das sich Südkorea das ganze auf Dauer hätte gefallen lassen.



Südkorea ist ohne amerikanische Hilfe nicht stark genug. Das hatten sie dort schon mal. Dagegen hätten wiederum die Japaner etwas einzuwenden, denn sie haben etwas gegen ein zu starkes Korea. Nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen. Und für die USA ist der gegenwärtige Status auch recht bequem.
Das wiederum wissen die Nordkoreaner und deshalb hauen sie auf die Pauke. Südkorea aber auch. Wobei man bei denen auch nicht immer weiß, welche Politik sie nun verfolgen. Wenn schon Fischkutter ihre Schiffe versenken...


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#13

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 18:12
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von GZB1
Ich schätze mal dies ist alles eine Frage des Preises. Wenn ganz Korea sich wie das neutrale Österreich nach dem 2. WK entwickeln würde, hätte China nichts gegen eine Aufgabe von Nordkorea. Natürlich gegen entspechende Zahlungen bzw. Verpflichtungen. Ein Tauschobjekt könnte auch Taiwan sein.


interessante sicht... darüber lohnt sich nachzudenken....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#14

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 20:18
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Man sollte aber bedenken, dass man bei einer Zusammenführung von Nord- und Südkorea nicht so „einfach“ die nordkoreanische Armee und Sicherheitsorgane (über 1 Mio Mann) abwickeln kann, wie in der ex-DDR.

Man muss diesen Armeeangehörigen eine persönliche und wirtschaftliche Perspektive bieten, sonst gibt es eine militärische Revolte (bei Atomwaffenbesitz). Die Armee ist diejenige, die in Nordkorea wirklich das Sagen hat, nicht die dortige Partei.

Ansätze könnten hier die Armeebetriebe/ Wirtschafts-Sonderzonen bieten die es, wie in China, auch in Nordkorea gibt.

Da muss Südkorea wohl noch etwas „sparen“ und aus der „deutschen Vereinigung“ seine Lehren ziehen, ehe es dort zu einem Zusammenschluss kommt.


zuletzt bearbeitet 24.11.2010 20:58 | nach oben springen

#15

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 20:48
von S51 | 3.733 Beiträge

In den 90-er Jahren hat ein südkoreanischer Militär Einrichtungen in Sachsen besucht und soll sich über den friedlichen Übergang der NVA in die Bundeswehr sehr gewundert haben. Ob es wirklich stimmt, dass er nach dem Munitionsverbrauch dabei gefragt hat, weiß ich nicht doch es wäre bezeichnend. Bitte nicht Südkorea für ein Superbeispiel von Freiheit halten. Wer dort Musik oder so aus dem Norden spielt, zieht freiheitsmäßig ganz schnell "ein".


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#16

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 21:23
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von HpTGefr82
Offenbar auch Zivilisten bei Nordkoreas Angriff getötet

Nach dem Artilleriebeschuss durch Nordkorea sind auf der Insel Yeonpyeong südkoreanischen Angaben zufolge die Leichen zweier südkoreanischer Zivilisten gefunden worden. Es handele sich um zwei Männer im Alter zwischen 60 und 70 Jahren, teilte die Polizei mit. Sie seien vermutlich bei dem Artilleriebeschuss durch Nordkorea ums Leben gekommen.

Nordkorea hatte Yeonpyeong gestern überraschend mit Dutzenden Granaten beschossen und mit weiteren Angriffen gedroht. Die südkoreanischen Truppen erwiderten das Feuer. Es war einer der schwersten Angriffe auf das Nachbarland seit dem Ende des Korea-Kriegs im Jahr 1953. Nach südkoreanischen Militärangaben wurden zwei Soldaten getötet, 15 Soldaten und drei Zivilisten wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Die Führung in Pjöngjang betonte, sie habe mit dem Artilleriefeuer auf südkoreanischen Beschuss reagiert. Südkorea hielt in der Nähe der Insel ein Militär-Manöver ab, erklärte aber, dass dabei nicht in Richtung Norden geschossen worden sei. Die Regierung in Seoul will einem hochrangigen Berater zufolge eine weitere Zuspitzung des Konflikts vermeiden.


ard

ob sich hier der nächste konflikt anbannt? wird man abwarten müssen......................



Nun weiß man nicht wer jetzt lügt - einer mus es ja sen!

MfG
Jawa350


MfG
Jawa350
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#17

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 21:49
von X-X-X (gelöscht)
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Bei der Beurteilung der Lage in Korea darf man bitte nicht vergessen, dass dort offiziell noch Krieg herrscht. Es gibt 'momentan' nur ein Cease Fire Agreement, also Waffenstillstand auf koreanischer Art.


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#18

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 23:06
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Vielleicht jetzt nicht mehr so ein gemütlicher Job wie bisher für die Kommissäre der Schweizer Armee..
http://www.vtg.admin.ch/internet/vtg/de/...orea/fotos.html
http://www.swiss-maeder.ch/photo4.htm
Theo


zuletzt bearbeitet 24.11.2010 23:06 | nach oben springen

#19

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 24.11.2010 23:35
von Gert | 12.356 Beiträge

die ganze Situation in Korea ist sehr beängstigend, vor allem die Unberechenbarkeit des nordkor. Führers.
Das kann uns noch ganz schöne Problem bereiten. Vielleicht klopfen die Chinesen den Nordkoreanern auf die Finger, denn das kann nicht im Interesse der Chinesen liegen, dort einen Krieg vom Zaune zu brechen.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#20

RE: Beschuss von Yeonpyeong

in Themen vom Tage 25.11.2010 06:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert


die ganze Situation in Korea ist sehr beängstigend, vor allem die Unberechenbarkeit des nordkor. Führers.
Das kann uns noch ganz schöne Problem bereiten. Vielleicht klopfen die Chinesen den Nordkoreanern auf die Finger, denn das kann nicht im Interesse der Chinesen liegen, dort einen Krieg vom Zaune zu brechen.

Gruß Gert



Nein Gert, die Chinesen klopfen den Amerikanern bereits auf den Fingern.....nachdem sie ihnen in der Finanzfrage eine Lektion erteilt haben. Diese werden sicherlich in den naechsten Tagen noch deutlicher werden.
In der Nacht zu gestern verständigten sich Obama und sein südkoreanischer Kollege Lee Myung-Bak darauf, ab Sonntag ein viertägiges Manöver im Krisengebiet abzuhalten. Der US-Flugzeugträger "George Washington", mit über sechstausend Matrosen und Bomberpiloten an Bord, ist bereits aus dem amerikanischen Flottenstützpunkt Yokosuka südlich von Tokio ausgelaufen. Die Entscheidung, nach dem Artilleriebeschuss der Insel Yeonpyeong die militärischen Muskeln spielen zu lassen, fiel bei einer Krisensitzung im Weißen Haus, an der auch Obama teilnahm.
Noch immer sind an der Demarkationslinie zwischen beiden koreanischen Staaten 29000 US-Soldaten stationiert, eine Folge des Koreakrieges von 1950 bis 1953.
Der eine Riese bewegt den kleinen Zeh und es geht die Welt unter, der andere Riese kann machen was er will, alles richtig.
Wieder einmal die Zuspitzung einer Krise weit vom eigenen Boden entfernt.
Es klappt immer wieder.
Gruss, Larissa


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