#21

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 12.11.2010 20:26
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Wolle76

Zitat von Oss`n

Zitat von Wolle76
Aufbau einer sozialistischen Großstadt. Da paßte das aalte "image" von "Rußchems" einfach nicht. Marx war sein lebtag nie in Chemnitz gewesen, es ist also so wie Exgakl schrieb eine rein politische Einscheidung.



Hallo Wolle,
das stimmt nicht ganz.
Selbst heute noch ist Marx in Übergröße in Chemnitz zu sehen.
Nur wird er nicht mehr von einem Volkspolizisten bewacht damit er nicht mal in den Intershop auf der gegenüberliegenden Seite geht.
Aus Traurigkeit darüber (so erzählte man es) mußte er manchmal weinen.
Das erklährte die Pfützen vor dem "Nisch`l" .
Tja, der Intershop hat Pleite gemacht - heute kann man überall schoppen.
Karl Marx steht immer noch und schaut wohl eher traurig in die Zukunft der Stadt, die mal seinen Namen trug.

Hätte man das Geld, was für die Umbenennung ausgegeben wurde lieber................. .
Papalapip, was rede ich - weis doch jeder selber.

Oss`n



Nicht schlecht. Allerdings 2 Einsprüche.
1, sagte ich LEBZEITEN
2, Die KMST`er wollten doch die Rückbenennung, und das ist auch richtig so. Schießlich ist der Chemnitz mit Industrietradition "Made iN Germany" verbunden.





Nö, du sagtest "lebtag" und das habe ich auch nicht rot markiert

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#22

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 12.11.2010 20:28
von Blanco (gelöscht)
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... und aus Karl-Marx-Stadt wurde wieder Chemnitz.


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#23

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 12.11.2010 22:19
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Nun,wenn man aus Köln die Willy Millowitsch Stadt machen würde... Der Kölner würde sagen:Et kütt wie et kütt.



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#24

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 12.11.2010 22:50
von Eumel | 139 Beiträge

Das Thema rutscht auch vom Ausgangsposting zu allgemein hin und her. Da kann ich wohl auch meinen Senf hinzugeben

Städteumbenennung ist schon etwas blöd. Stalingrad usw. wurde schon angesprochen. Aber wer kennt auch schon Mumbai? Der alte Name ist da auch schon präsenter. Gilt übrigens auch für so ein paar kleinere Staaten. Da fällt Karl-Marx-Stadt kaum ins Gewicht. Steht da heute noch im Ausweis Karl-Marx-Stadt als Geburtsort drin?

Noch eine kleine Nebenbemerkung:

Zu den ganzen Wendezeiten gab es ja haufenweise Umbenennungen. Dummerweise wurde die "Straße der Einheit" häufig missverstanden. Man kannte aber auch nicht die Politiker und auch nicht die Vergangenheit wirklich. Also waren viele Namen suspekt. So konnte auch eine "Lilo-Herrmann-Str." nicht überleben, da sie eben in kommunistischem Verdacht stand (Proteste dagegen haben das revidiert).


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#25

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 12.11.2010 23:08
von Wolle76 (gelöscht)
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Zitat von Eumel
....... Da fällt Karl-Marx-Stadt kaum ins Gewicht. Steht da heute noch im Ausweis Karl-Marx-Stadt als Geburtsort drin?
....



Hallo Eumel,

JA, denn es ist ja der GEBURTSORT. Bei den in Stettin geborenen dürfte auch nicht Sczecin drin stehen.


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#26

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 12.11.2010 23:36
von Eumel | 139 Beiträge

Zitat von Wolle76

Zitat von Eumel
....... Da fällt Karl-Marx-Stadt kaum ins Gewicht. Steht da heute noch im Ausweis Karl-Marx-Stadt als Geburtsort drin?
....



Hallo Eumel,

JA, denn es ist ja der GEBURTSORT. Bei den in Stettin geborenen dürfte auch nicht Sczecin drin stehen.





Siehst du ... und so hat wieder ein Stück Geschichte überlebt und so manch einer muss seinen Geburtsort auch erklären

btw.: Für mich war das vor und nach 1989 immer etwas spaßig (hat aber nichts mit K-M-S zu tun). Kommt immer darauf an, was man aus der Geschichte lernt.


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#27

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 13.11.2010 20:59
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Wenn ich mir in meiner Stadt ein *uittreksel uit het geborteregister*(Auszug aus dem Geburtsregister) hole, dann steht da immer geboren in der *Duitse Democratische Republiek* drin.....ich finds eigendlich ziemlich kuhl, denn in Holland hat man durchweg von den Ostdeutschen eine besssere Meinung als von den Westdeutschen.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#28

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 14.11.2010 00:31
von westsachse | 464 Beiträge

Muss als Geburtsort auch Korl-Morks-Stodt angeben.
Steht auch fast so in meinem bundesdeutschen Personalausweiss und in meiner Geburtsurkunde.
Werde desswegen öfter mal als ewig Gestriger bezeichnet.

Gruß

westsachse


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#29

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 14.11.2010 17:48
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
Wenn ich mir in meiner Stadt ein *uittreksel uit het geborteregister*(Auszug aus dem Geburtsregister) hole, dann steht da immer geboren in der *Duitse Democratische Republiek* drin.....ich finds eigendlich ziemlich kuhl, denn in Holland hat man durchweg von den Ostdeutschen eine besssere Meinung als von den Westdeutschen.....

groetjes

Mara




Mara, das geht den Deutschen wie den Holländern, ich meine das mit der Meinung

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#30

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 14.11.2010 19:48
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Gert
Mara, das geht den Deutschen wie den Holländern, ich meine das mit der Meinung

Gruß Gert



Und trotzdem wünschen sich viele die Mauer zurück....und das nich nur im Osten....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#31

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 14.11.2010 20:05
von ABV | 4.202 Beiträge

Ortsumbennungen hat es aber auch schon früher gegeben. Mitte des 19. Jahrhunderts nannte man das Oderbruchdorf Quilitz in Neuhardenberg um. Das geschah zu Ehren des preußischen Staatskanzlers Fürst von Hardenberg. Nach 1945 nannten die neuen Machthaber das Dorf erneut um. Es hieß nun Engelshausen, was aber irgendwie an Walt Disneys Entenhausen erinnerte. Um keine Assoziationen zum Klassenfeind zu wecken, hieß Engelshausen alsbald Marxwalde. In der DDR erreichte der Ort unter diesem Namen, nicht zuletzt wegen des nahen Flugplatzes und des hier stationierten Regierungsgeschwaders, einige Bekanntheit. Nach der Wende hatten die Dorfhonorationen nichts eiligeres zu tun, als Marxwalde in Neuhardenberg zurückzubenennen. Konsequenter wäre es wohl gewesen, wenn man sich für den in über tausend Jahren gewachsenen Namen, Quilitz, entschieden hätte. Bei einer Verkehrskontrolle in Neuhardenberg hatte ich diesbezüglich ein kurioses Erlebnis. Wir standen mal wieder dort so herum und "ärgerten" die Bevölkerung, um die leere Brandenburger Staatskasse zu füllen. Dabei fiel uns ein entnevter Autofahrer aus den "gebrauchten" Bundesländern auf, der bestimmt fünfmal die Dorfstraße rauf und runter gefahren kam. Auf dem Beifahrersitz hockte eine ebenso entnervte Dame, mit einer lädierten Autokarte auf dem Schoß. Schließlich fasste sich der Mann ein Herz, stoppte und sagte flehentlich: " Sie können mir bestimmt helfen. Ich suche schon seit über einer halben Stunde den Ortseingang von Marxwalde. Aber ich kann machen was ich will, jedesmal lande ich in Neuhardenberg."

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#32

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 14.11.2010 21:05
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky

Zitat von Gert
Mara, das geht den Deutschen wie den Holländern, ich meine das mit der Meinung

Gruß Gert



Und trotzdem wünschen sich viele die Mauer zurück....und das nich nur im Osten....

groetjes

Mara






Korrekt aber eine aus Glasbausteinen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#33

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 14.11.2010 21:36
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Gert
Korrekt aber eine aus Glasbausteinen.



Damit die Grafitties besser abgewaschen werden können oder warum....

groetjes uit Achern

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#34

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 14.11.2010 21:47
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky

Zitat von Gert
Korrekt aber eine aus Glasbausteinen.



Damit die Grafitties besser abgewaschen werden können oder warum....

groetjes uit Achern

Mara




Mara das kann ich nicht erklären, das ist eigentlich witzig gemeint aber nicht jeder wird das als Witz verstehen.
LG Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#35

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 14.11.2010 22:00
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Gert
Mara das kann ich nicht erklären, das ist eigentlich witzig gemeint aber nicht jeder wird das als Witz verstehen.
LG Gert



Soso....dir war also meine Antwortfrage nicht witzig genug....nagut, wie wär's mit der....meinst du das die blühenden Landschaften sich besser entwickeln im Treibhaus.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#36

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 13.02.2014 21:05
von T55TK | 64 Beiträge

Ja,ja....... die Stadt mit drei O = Gorl-Morx-Stodt, wurde durch Bürgerentscheid wieder in Chemnitz umbenannt.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ich ging abends schlafen und wachte früh in einer anderen Stadt auf. (Karl-Marx-Stadt - Chemnitz)
Legte mich in Bett und wachte in einer anderen Straße wieder auf...................................

Ein Buch von Frank Irmscher aus Chemnitz (von Ost nach West)

1989 - ca. 350 000 Einwohner
2012 - ca. 250 000 Einwohner

Gruß aus Chemnitz


zuletzt bearbeitet 13.02.2014 21:09 | nach oben springen

#37

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 13.02.2014 21:22
von Lutze | 8.039 Beiträge

zur nächsten Jahrhundertwende,
bleibt nur noch der Betonschädel von Karl-Marx übrig,
wenn das so weitergeht,
dann doch lieber Karl-Marx-Stadt?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#38

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 13.02.2014 21:34
von eisenringtheo | 9.178 Beiträge

BZ, 24. Mai 1953, Seite 3
KARL MARX STADT
Das Ortsschild teilt jedem Reisenden eine Neuigkeit mit: auf gelbem Grund steht seit dem 10. Mai „Karl-Marx-Stadt", wo bis dahin „Chemnitz" stand. Die drittgrößte Stadt Sachsens ist auf Vorschlag des Zentralkomitees der SED umbenannt worden.
Warum eigentlich? Nach wie vor liegen doch im Flußbett der flachen Chemnitz die mächtigen Granulitblöcke, die slawischen Siedlern vor mehr als 1000 Jahren Anlaß gaben, vom Kamenica voda (Steinfluß) zu reden — später sagte man Camenici, dann endlich Chemnitz. Ja, warum eigentlich? So fragen mit bösem Unterton die Reste des Besitzbürgertums in der Stadt: die Budiker in den Eckkneipen zum Beispiel oder die Witwen von stehkragensteifen Oberregierungsräten, die früher die Landhäuser auf dem Kaßberg bewohnten. Nicht so fragen die Bewohner des Sonnenberger Arbeiterviertels und der meisten anderen Straßenzüge, die sich — besonders im Osten der Stadt — stets um größere Textil- oder Maschinenfabriken gruppieren. Hier sind die Unterhaltungen über den neuen Stadtnamen von Stolz und Freude getragen. Und hier findet man auch die Ursache für die ehrenvolle Umbenennung: die Fabriken und die Menschen, die in ihnen arbeiten.
Ein Zentrum der Industrie
In die Hallen der Fabriken und in die Köpfe der Menschen hat Karl Marx mit seiner Wissenschaft die Flamme revolutionierender Veränderungen geschleudert. 4870 Textil- und 1270 Maschinenbetriebe zählte Chemnitz nach dem Stand der Statistik von 1925. Es Ist klar, daß in derartiger industrieller Konzentration das Feuer der marxistischen Theorie Nahrung fand; es ist nicht zufällig, daß man in Mitteldeutschland vom „Roten Chemnitz" sprach, und es ist nicht verwunderlich, daß sich die Gestapo hier einem äußerst heftigen Widerstandskampf gegenübersah.
Aber es wäre zu leicht gemacht, die Frage nach dem Warum allein mit diesen flüchtigen Feststellungen zu beantworten. Man mußte schon runde 120 Jahre des Kampfes der Chemnitzer Arbeiter gegen Unterdrückung und Ausbeutung schildern und mit dem ersten nachweisbaren Streik beginnen, der 1834 in der mechanischen Werkstatt Haubold stattfand.
Noch existiert diese Chronik nicht. Obwohl es in Karl-Marx-Stadt viele Parteiveteranen gibt, sind weder die Schätze ihrer Erinnerungen, noch die der vorhandenen Akten, Briefe, Flugzettel und Zeitungsausgaben systematisch zusammengetragen, durchforscht und zu Papier gebracht. Gerade das aber verlangt der ehrenvolle Name, mit dem die Stadt eine hohe Verpflichtung übernahm. Nur von einem wissen wir, daß er seine ganze Zeit darauf verwendet: das ist der Stadtarchivar Strauß. Schlimm, daß die Kommission zur Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung von Karl-Marx-Stadt auf ihrer Anwesenheitsliste meist nur den Namen Strauß zu stehen hat.
Das Haus in der Mühlenstrasse16
Wer mit dem Plan eintrifft, durch die jüngere Geschichte von Karl-Marx-Stadt zu streifen und sie nach Sinn und Ursache ihres neuen Namens zu fragen, soll sich ins Stadtarchiv begeben und hier seine Marschroute zusammenstellen. Die interessanteste Station des Rundganges heißt: Mühlenstraße 16. Der Eintragung eines alten polizeilichen Meldebuches aus der Kaiserzeit zufolge müsste sie eigentlich Mühlenstraße 9 heißen, doch es stellt sich heraus, daß heute 16 ist, was damals 9 war. Die Hausnummern wurden nämlich inzwischen neu verteilt; das eineinhalbstöckige Häuschen in der Mühlenstraße ist aber noch dasselbe. Abgesehen vom irischen Putz der Fassade, abgesehen von einigen baulichen Veränderungen Im Innern und einer neuen elektrischen Klingelanlage an der niedrigen Tür sieht alles so aus, wie damals im Jahre 1884, als Fritz Heckert hier geboren wurde. Er hat die Bauarbeiter von Karl-Marx-Stadt in ihrem Kampf gegen reformistische Bonzen angeleitet und war Mitbegründer des Spartakusbundes und der Kommunistischen Partei Deutschlands. 1936 trugen Stalin, Molotow und Wilhelm Pieck die Urne mit seiner Asche zur Kremlmauer. Wer ein Foto Fritz Heckerts sieht, und in den offenen Gesichtszügen mit der klugen hohen Stirn und den gütig blickenden Augen liest, wird begreifen, daß Deutschland in ihm einen seiner besten Söhne verlor.
Anforderungen an den Spürsinn
Doch wir sprachen vom eineinhalbstöckigen" Haus, und das nicht absichtslos. Nur ein Obergeschoß sah der Baumeister vor. als das Gebäude errichtet wurde. Erst später ließ der Hauswirt ein halbes Stockwerk draufsetzen, indem er das Dach mit winzigen Fensterchen versah und den Beden in kleine Mansardenstuben aufteilte. Er spekulierte auf die Armut der schlechtbezahlten Arbeiter, die sich so ein Zimmer gerade noch leisten konnten. Hier oben wurde Fritz Heckert geboren. Die Treppe, die damals mit knarrenden Dielen hinaufführte, ist jetzt zementiert; die Zimmer sehen trotz aller Enge freundlich aus — seit das Haus von öffentlicher Stelle verwaltet wird, versucht man den Mietern das Wohnen leichter zu machen. Verzichten kann man auf die Mansardenräume jedoch noch nicht, weil amerikanische Bomber das Zentrum der Stadt dermaßen gründlich ausradierten, daß das Wohnungsamt auf jeden Quadratmeter zurückgreifen muß. Die Notwendigkeit der Aufbaupläne von Karl-Marx-Stadt kann hier nur mit einer Zahl begründet und gestreift werden: 72 000 Wohnungen legten die Amerikaner am 5. März 1945 in Schutt und Asche.
Dieser Besuch in der Mühlenstraße 16 galt der Geburtsstätte Fritz Heckerts. Genau ließ sie sich nicht feststellen, denn zur Wahl standen mehrere Zimmer; im seitwärts gelegenen der Witwe Hörn soll die Familie Heckert dereinst Quartier bezogen haben, aber zuverlässig ist diese Behauptung nicht. Sicher wird die Kommission zur Erforschung der Arbeiterbewegung von Karl- Marx-Stadt diese Einzelheiten bald ermitteln und bestimmt wird sie dann auch veranlassen, daß das Haus endlich mit einer Ehrentafel versehen wird. Überhaupt wird sie — erst einmal richtig bei der Arbeit — ihre Aufgabe schön und interessant finden. Muß es nicht geradezu erregend sein, nach jenem verschwiegenen bäuerlichen Häuschen im benachbarten Burgstädt zu forschen, in dem während der Zeit des Sozialistengesetzes der „Sozialdemokrat" für den Bezirk Chemnitz gedruckt wurde!? Und muß es nicht Spaß machen, Spürsinn zu entwickeln, um Einzelheiten über die Inhaftierung Bebels im heute noch stehenden Gerichtsturm zu erfahren!?
Es wäre falsch, zu sagen, daß der neue Name der Stadt nur in der revolutionären Vergangenheit ihrer Bewohner seine Ursache findet. Diese Auszeichnung ist auch vielen jungen Menschen zu verdanken, die gerade jetzt unter den Bedingungen des planmäßigen Aufbaus des Sozialismus in der DDR die Lehren von Karl Marx verwirklichen. Auch ihr Leben beantwortet die Frage: Warum eigentlich die Umbenennung?
Wir betreten einen großen Gebäudekomplex, in dem früher der Verwaltungsrat der Hartmannschen Maschinenbaufabrik residierte. Die Fassade des Hauses, die einstmals von düsterem Reichtum sprach, ist jetzt mit leuchtenden Transparenten verschönt. Die Sitzungszimmer, in denen sich einst geizige Kuponabschneider trafen, sind in gemütliche Kulturräume verwandelt. Ein neuer Geist herrscht in den alten Mauern, in denen skrupellose Verwaltungsräte manches Unheil zusammenbrauten.
Angehörige des Volkspolizei-Kreisamtes von Karl-Marx-Stadt verrichten heute hier ihren Dienst. Es sind Menschen mit neuem Antlitz, wie der Wachtmeister Harry Jamisch. der mit der Friedensmedaille ausgezeichnet ist, oder wie die Oberwachtmeisterin Ingeborg Teichgräber, die sich als Chemie-Hilfsarbeiterin mit den Worten zur Volkspolizei meldete: „Ich werde die Uniform anziehen, weil ich zum Schutz unseres sozialistischen Volkseigentums gebraucht werde." Karl Marx wies den Arbeitern und Bauern den Weg zur Besitzergreifung des Staates. Hier sehen wir nun die Verwirklichung seiner Theorie. Auf den Sesseln der Hartmannschen Verwaltungsräte sitzen die Söhne von Arbeitern und Bauern als Herren des Staatsapparates. Ingeborgs Vater ist landwirtschaftlicher Gärtner, Harrys Vater ist Schlosser. Viel könnte über die Menschen von Karl- Marx-Stadt geschrieben werden, doch der begrenzte Platz erlaubt nur noch die Skizzierung eines letzten Porträts:
Manfred Lippmann ist Schichtführer in der Härterei des IFA-Werkes und für 13 Elektro- und Gasöfen verantwortlich. Als Thälmann in den Jahren um 1930 in Zweiningers Ballhaus, im Volkshaus und von der Balustrade des Theaterplatzes sprach und die Arbeiter zum unversöhnlichen Klassenkampf aufrief, war Manfred eben geboren. 1930.
Das ist selbstverständlich !
Er durchlebte die faschistische Zeit in Unkenntnis eines anderen, besseren Weges, wie es andere seiner Generation auch taten. Er wollte sieh nach 1945 auch nicht sofort von den gerechten Zielen der Arbeiterpartei überzeugen. Aber der Klasseninstinkt ließ diesen Arbeiterjungen bald darauf kommen. wohin er in einem volkseigenen Betrieb gehört: in die vorderste Front der Aktivisten und Neuerer. Er hat sich selbst qualifiziert, und dann hat er In den vergangenen Monaten drei Hilfsarbeiter zu Facharbeitern in der Härterei entwickelt. Niemand gab ihm dazu den Auftrag. Frag» man ihn heute nach dem Anlaß, dann antwortet er mit abwehrender Bescheidenheit: „Ach, so etwas ist doch selbstverständlich; man arbeitet schließlich in einem volkseigenen Betrieb!"

Theo


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 13.02.2014 21:44
von Gelöschtes Mitglied
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Die Frage war einfach, die SED Leute brauchten unbedingt eine Stadt den sie so einen Namen eines für sie wichtigen Kommunisten auf Auge drücken konnten! Leipzig ging wegen der Messe nicht und Dresden wegen der Kulturstadt, also die Chemnitzer! Im Mai 1953 wurde durch Otto Grotewohl die Stadt zu K-M-Stadt! Gefragt wurde keiner! Aber 1990 wurde dann eine Abstimmung gemacht und für Chemnitz waren dicke über 60 Prozent( genau weiß ich es nicht mehr). Ist auch richtig gewesen, den die Stadt hieß Chemnitz und deshalb musste sie ihren wahren Namen auch zu rück bekomme ! Der Karl Marx war nie in der Stadt und ist auch nicht einmal mehrere 100 Kilometer daran vor bei gekommen! War einfach vom DDR-Staat auf gedrückt worden! War so wie sie es auch mit der Wilhelm Pieck Stadt Guben gewesen ist! Ich hatte noch das Glück, das in Chemnitz geboren wurde. Deshalb steht in meinen Ausweiß geb. Chemnitz. Bei den Jüngeren, steht geb. K.-M.-Stadt heute Chemnitz!
Grüsse Steffen52


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#40

RE: Warum wurde aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt ?

in DDR Zeiten 13.02.2014 21:55
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #38
BZ, 24. Mai 1953, Seite 3
KARL MARX STADT
Das Ortsschild teilt jedem Reisenden eine Neuigkeit mit: auf gelbem Grund steht seit dem 10. Mai „Karl-Marx-Stadt", wo bis dahin „Chemnitz" stand. Die drittgrößte Stadt Sachsens ist auf Vorschlag des Zentralkomitees der SED umbenannt worden.
Warum eigentlich? Nach wie vor liegen doch im Flußbett der flachen Chemnitz die mächtigen Granulitblöcke, die slawischen Siedlern vor mehr als 1000 Jahren Anlaß gaben, vom Kamenica voda (Steinfluß) zu reden — später sagte man Camenici, dann endlich Chemnitz. Ja, warum eigentlich? So fragen mit bösem Unterton die Reste des Besitzbürgertums in der Stadt: die Budiker in den Eckkneipen zum Beispiel oder die Witwen von stehkragensteifen Oberregierungsräten, die früher die Landhäuser auf dem Kaßberg bewohnten. Nicht so fragen die Bewohner des Sonnenberger Arbeiterviertels und der meisten anderen Straßenzüge, die sich — besonders im Osten der Stadt — stets um größere Textil- oder Maschinenfabriken gruppieren. Hier sind die Unterhaltungen über den neuen Stadtnamen von Stolz und Freude getragen. Und hier findet man auch die Ursache für die ehrenvolle Umbenennung: die Fabriken und die Menschen, die in ihnen arbeiten.
Ein Zentrum der Industrie
In die Hallen der Fabriken und in die Köpfe der Menschen hat Karl Marx mit seiner Wissenschaft die Flamme revolutionierender Veränderungen geschleudert. 4870 Textil- und 1270 Maschinenbetriebe zählte Chemnitz nach dem Stand der Statistik von 1925. Es Ist klar, daß in derartiger industrieller Konzentration das Feuer der marxistischen Theorie Nahrung fand; es ist nicht zufällig, daß man in Mitteldeutschland vom „Roten Chemnitz" sprach, und es ist nicht verwunderlich, daß sich die Gestapo hier einem äußerst heftigen Widerstandskampf gegenübersah.
Aber es wäre zu leicht gemacht, die Frage nach dem Warum allein mit diesen flüchtigen Feststellungen zu beantworten. Man mußte schon runde 120 Jahre des Kampfes der Chemnitzer Arbeiter gegen Unterdrückung und Ausbeutung schildern und mit dem ersten nachweisbaren Streik beginnen, der 1834 in der mechanischen Werkstatt Haubold stattfand.
Noch existiert diese Chronik nicht. Obwohl es in Karl-Marx-Stadt viele Parteiveteranen gibt, sind weder die Schätze ihrer Erinnerungen, noch die der vorhandenen Akten, Briefe, Flugzettel und Zeitungsausgaben systematisch zusammengetragen, durchforscht und zu Papier gebracht. Gerade das aber verlangt der ehrenvolle Name, mit dem die Stadt eine hohe Verpflichtung übernahm. Nur von einem wissen wir, daß er seine ganze Zeit darauf verwendet: das ist der Stadtarchivar Strauß. Schlimm, daß die Kommission zur Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung von Karl-Marx-Stadt auf ihrer Anwesenheitsliste meist nur den Namen Strauß zu stehen hat.
Das Haus in der Mühlenstrasse16
Wer mit dem Plan eintrifft, durch die jüngere Geschichte von Karl-Marx-Stadt zu streifen und sie nach Sinn und Ursache ihres neuen Namens zu fragen, soll sich ins Stadtarchiv begeben und hier seine Marschroute zusammenstellen. Die interessanteste Station des Rundganges heißt: Mühlenstraße 16. Der Eintragung eines alten polizeilichen Meldebuches aus der Kaiserzeit zufolge müsste sie eigentlich Mühlenstraße 9 heißen, doch es stellt sich heraus, daß heute 16 ist, was damals 9 war. Die Hausnummern wurden nämlich inzwischen neu verteilt; das eineinhalbstöckige Häuschen in der Mühlenstraße ist aber noch dasselbe. Abgesehen vom irischen Putz der Fassade, abgesehen von einigen baulichen Veränderungen Im Innern und einer neuen elektrischen Klingelanlage an der niedrigen Tür sieht alles so aus, wie damals im Jahre 1884, als Fritz Heckert hier geboren wurde. Er hat die Bauarbeiter von Karl-Marx-Stadt in ihrem Kampf gegen reformistische Bonzen angeleitet und war Mitbegründer des Spartakusbundes und der Kommunistischen Partei Deutschlands. 1936 trugen Stalin, Molotow und Wilhelm Pieck die Urne mit seiner Asche zur Kremlmauer. Wer ein Foto Fritz Heckerts sieht, und in den offenen Gesichtszügen mit der klugen hohen Stirn und den gütig blickenden Augen liest, wird begreifen, daß Deutschland in ihm einen seiner besten Söhne verlor.
Anforderungen an den Spürsinn
Doch wir sprachen vom eineinhalbstöckigen" Haus, und das nicht absichtslos. Nur ein Obergeschoß sah der Baumeister vor. als das Gebäude errichtet wurde. Erst später ließ der Hauswirt ein halbes Stockwerk draufsetzen, indem er das Dach mit winzigen Fensterchen versah und den Beden in kleine Mansardenstuben aufteilte. Er spekulierte auf die Armut der schlechtbezahlten Arbeiter, die sich so ein Zimmer gerade noch leisten konnten. Hier oben wurde Fritz Heckert geboren. Die Treppe, die damals mit knarrenden Dielen hinaufführte, ist jetzt zementiert; die Zimmer sehen trotz aller Enge freundlich aus — seit das Haus von öffentlicher Stelle verwaltet wird, versucht man den Mietern das Wohnen leichter zu machen. Verzichten kann man auf die Mansardenräume jedoch noch nicht, weil amerikanische Bomber das Zentrum der Stadt dermaßen gründlich ausradierten, daß das Wohnungsamt auf jeden Quadratmeter zurückgreifen muß. Die Notwendigkeit der Aufbaupläne von Karl-Marx-Stadt kann hier nur mit einer Zahl begründet und gestreift werden: 72 000 Wohnungen legten die Amerikaner am 5. März 1945 in Schutt und Asche.
Dieser Besuch in der Mühlenstraße 16 galt der Geburtsstätte Fritz Heckerts. Genau ließ sie sich nicht feststellen, denn zur Wahl standen mehrere Zimmer; im seitwärts gelegenen der Witwe Hörn soll die Familie Heckert dereinst Quartier bezogen haben, aber zuverlässig ist diese Behauptung nicht. Sicher wird die Kommission zur Erforschung der Arbeiterbewegung von Karl- Marx-Stadt diese Einzelheiten bald ermitteln und bestimmt wird sie dann auch veranlassen, daß das Haus endlich mit einer Ehrentafel versehen wird. Überhaupt wird sie — erst einmal richtig bei der Arbeit — ihre Aufgabe schön und interessant finden. Muß es nicht geradezu erregend sein, nach jenem verschwiegenen bäuerlichen Häuschen im benachbarten Burgstädt zu forschen, in dem während der Zeit des Sozialistengesetzes der „Sozialdemokrat" für den Bezirk Chemnitz gedruckt wurde!? Und muß es nicht Spaß machen, Spürsinn zu entwickeln, um Einzelheiten über die Inhaftierung Bebels im heute noch stehenden Gerichtsturm zu erfahren!?
Es wäre falsch, zu sagen, daß der neue Name der Stadt nur in der revolutionären Vergangenheit ihrer Bewohner seine Ursache findet. Diese Auszeichnung ist auch vielen jungen Menschen zu verdanken, die gerade jetzt unter den Bedingungen des planmäßigen Aufbaus des Sozialismus in der DDR die Lehren von Karl Marx verwirklichen. Auch ihr Leben beantwortet die Frage: Warum eigentlich die Umbenennung?
Wir betreten einen großen Gebäudekomplex, in dem früher der Verwaltungsrat der Hartmannschen Maschinenbaufabrik residierte. Die Fassade des Hauses, die einstmals von düsterem Reichtum sprach, ist jetzt mit leuchtenden Transparenten verschönt. Die Sitzungszimmer, in denen sich einst geizige Kuponabschneider trafen, sind in gemütliche Kulturräume verwandelt. Ein neuer Geist herrscht in den alten Mauern, in denen skrupellose Verwaltungsräte manches Unheil zusammenbrauten.
Angehörige des Volkspolizei-Kreisamtes von Karl-Marx-Stadt verrichten heute hier ihren Dienst. Es sind Menschen mit neuem Antlitz, wie der Wachtmeister Harry Jamisch. der mit der Friedensmedaille ausgezeichnet ist, oder wie die Oberwachtmeisterin Ingeborg Teichgräber, die sich als Chemie-Hilfsarbeiterin mit den Worten zur Volkspolizei meldete: „Ich werde die Uniform anziehen, weil ich zum Schutz unseres sozialistischen Volkseigentums gebraucht werde." Karl Marx wies den Arbeitern und Bauern den Weg zur Besitzergreifung des Staates. Hier sehen wir nun die Verwirklichung seiner Theorie. Auf den Sesseln der Hartmannschen Verwaltungsräte sitzen die Söhne von Arbeitern und Bauern als Herren des Staatsapparates. Ingeborgs Vater ist landwirtschaftlicher Gärtner, Harrys Vater ist Schlosser. Viel könnte über die Menschen von Karl- Marx-Stadt geschrieben werden, doch der begrenzte Platz erlaubt nur noch die Skizzierung eines letzten Porträts:
Manfred Lippmann ist Schichtführer in der Härterei des IFA-Werkes und für 13 Elektro- und Gasöfen verantwortlich. Als Thälmann in den Jahren um 1930 in Zweiningers Ballhaus, im Volkshaus und von der Balustrade des Theaterplatzes sprach und die Arbeiter zum unversöhnlichen Klassenkampf aufrief, war Manfred eben geboren. 1930.
Das ist selbstverständlich !
Er durchlebte die faschistische Zeit in Unkenntnis eines anderen, besseren Weges, wie es andere seiner Generation auch taten. Er wollte sieh nach 1945 auch nicht sofort von den gerechten Zielen der Arbeiterpartei überzeugen. Aber der Klasseninstinkt ließ diesen Arbeiterjungen bald darauf kommen. wohin er in einem volkseigenen Betrieb gehört: in die vorderste Front der Aktivisten und Neuerer. Er hat sich selbst qualifiziert, und dann hat er In den vergangenen Monaten drei Hilfsarbeiter zu Facharbeitern in der Härterei entwickelt. Niemand gab ihm dazu den Auftrag. Frag» man ihn heute nach dem Anlaß, dann antwortet er mit abwehrender Bescheidenheit: „Ach, so etwas ist doch selbstverständlich; man arbeitet schließlich in einem volkseigenen Betrieb!"

Theo

@eisenringtheo, hast Du das schön abgeschrieben oder ist da auch etwas Meinung von Dir dabei? Ich wüsste nicht wer auf diesen Name sehr stolz war, ausser die im DDR Fernsehen oder Presse angesprochen wurden!
Grüsse Steffen52


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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